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Gesundheits-Ministerium NRW widerspricht Falschmeldungen zu „Impfdosen auf Halde”

Region/Düsseldorf, 24.03.2021 – Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium weist Falschmeldungen über einen großen Lagerbestand von ungenutzten Impfdosen zurück. Richtig ist: Der aktuelle Impfstoffbestand im Auslieferungslager beläuft sich auf:

  • 354 Impfdosen (91.559 Vials) des Impfstoffes des Firma BioNTech. Hiervon sind alleine am gestrigen Tag 39.000 Vials (234.000 Dosen) neu angeliefert worden.
  • 360 Impfdosen (14.236 Vials) der Firma Moderna und
  • 320 Impfdosen (10.732 Vials) der Firma AstraZeneca.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Bei den im Lager vorhandenen Impfdosen handelt es sich um Impfdosen, die für bereits vereinbarte Termine oder Zweitimpfungen zur Verfügung stehen müssen. Es werden keine Impfdosen grundlos „auf Halde behalten“. Tagtäglich werden Impfdosen im Land verteilt, sodass es immer wieder vorkommt, dass eine bestimmte Menge an Impfdosen kurze Zeit im Landeslager verbleibt, bis diese abgerufen wird. Grundsätzlich werden vorhandene Impfstoffe zeitnah der Bevölkerung beziehungsweise der jeweiligen Gruppe, die ein Impfangebot erhält, zur Verfügung gestellt.”

In Bezug auf AstraZeneca und Moderna ist derzeit davon auszugehen, dass das Lager Ende der Woche leer sein wird. Bei BioNTech gilt, dass Nordrhein-Westfalen die vorhandenen Impfdosen deutlich reduzieren wird. Denn alleine für ausstehende Zweitimpfungen werden knapp 279.000 Impfdosen benötigt. Zudem hat das Land jenen Impfzentren mit einer weiterhin hohen Terminnachfrage der Über-80-Jährigen 75.000 zusätzliche Impfdosen für Erstimpfungen zur Verfügung gestellt. Damit wird die verfügbare Reserve in den kommenden Tagen deutlich abgeschmolzen.

Der Moderna-Impfstoff wird im Laufe der Woche vermutlich vollständig für Impfungen in der Eingliederungshilfe aufgebraucht werden. Anders als bislang wird das Land von der am vergangenen Samstag eingegangene Lieferung (92.400 Impfdosen) keine Reserven für Zweitimpfungen bilden. So soll eine schnelle Durchimpfung der Eingliederungshilfe möglich werden.

Von AstraZeneca stehen dem Land aufgrund von Liefereinbrüchen etwa 180.000 Impfdosen weniger zur Verfügung als zunächst durch den Bund avisiert. Daher wird damit gerechnet, dass die verfügbaren Impfstoffmengen im Laufe der Woche vollständig aufgebraucht sein werden. Eine Rücklage für Zweitimpfungen ist bislang aufgrund des langen Impfintervalls nicht erfolgt.

Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass der abgesenkte Lagerbestand nicht sofort im RKI-Impfmonitoring zu messen sein wird. Derzeit gibt es Verzögerungen in der Datenübermittlung an das RKI, sodass über die RKI-Daten kein valides Abbild des realen Impfgeschehens in Nordrhein-Westfalen möglich ist. Aktuell wird mit großem Personaleinsatz bei den Kassenärztlichen Vereinigungen daran gearbeitet, insbesondere Altfälle aufzuarbeiten.

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Digitale Ausgabe der Ehrenamtsschule im Kreis Ahrweiler erfolgreich gestartet

Ahrweiler, 24.03.2021 – Das bundesweit einzigartige Qualifizierungsangebot der Ehrenamtsschule des Projekts „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ ist erfolgreich gestartet. Aufgrund der aktuellen Beschränkungen musste das erste Schulungswochenende, das von der Kreisverwaltung Ahrweiler in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Ahrweiler e. V. ausgerichtet wurde, in ein Online-Format umgewandelt werden. Aus dem Aufnahmestudio der Ahrakademie in Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde der kostenlose Kurs mit dem Themenschwerpunkt „Einfach K(l)asse“ zu insgesamt 20 teilnehmenden Vereinen übertragen.

Aus dem Aufnahmestudio der Ahrakademie in Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde der kostenlose Kurs mit dem Themenschwerpunkt „Einfach K(l)asse“ zu insgesamt 20 teilnehmenden Vereinen übertragen. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler / Bernhard Risse

„Eine gelungene Feuertaufe“ − zeigten sich nicht nur die teilnehmenden Ehrenamtlichen, sondern auch Landrat Dr. Jürgen Pföhler und die Projektkoordinatoren der Kreisverwaltung, Michaela Wolff und Mario Stratmann, nach der Premiere der Ehrenamtsschule zufrieden. „Vereine und Initiativen im Kreis fit für die Zukunft zu machen, ist uns ein großes Anliegen und das erste Projektwochenende hat gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, so Pföhler.

Am ersten Schulungstag, dem sogenannten Fachtag, vermittelte Bettina Bur, Fachreferentin für Vereinssteuerrecht, den Teilnehmenden das notwendige Wissen zum Führen einer Vereinskasse und gab darüber hinaus Tipps zur Kassenführung. Abgerundet wurde der Fachtag durch einen Vortrag von Ann-Kathrin Klein, Sachbearbeiterin der Kreisverwaltung Ahrweiler, zum Thema Fördermöglichkeiten des Kreises für Vereine und das Ehrenamt.

Als Ergänzung zum theoretisch erworbenen Wissen folgte ein Kompetenztag, der unter dem Motto Finanzoptimierung stand. Dr. Wolfgang Herz, Leiter der Unternehmerschule des Kreises, zeigte unter anderem Finanzierungsquellen für Vereine auf. Außerdem schulte er die Teilnehmenden in Präsentationstechniken, um den Kassenverantwortlichen der Vereine das nötige Rüstzeug für Vorträge und Kassenberichte bei Vorstandsitzungen und Mitgliederversammlungen zu geben.

Die Qualifizierung wird nach Ostern an drei weiteren Wochenenden im Online-Format fortgesetzt. Nach Abschluss haben die 20 teilnehmenden Vereine das Qualitätssiegel „Weitermachen!“ erlangt, das fünf Jahre gültig ist.

Das neue Angebot der Ehrenamtsschule war bereits nach kürzester Zeit ausgebucht. Ein weiterer Schulungsdurchlauf soll ab September stattfinden; der Anmeldestart wird rechtzeitig durch die Kreisverwaltung bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es online unter www.kreis-ahrweiler.de/weitermachen.

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Top-Events

Absage: Roncallis Historischer Jahrmarkt in Kornelimünster fällt auch 2021 aus

Aachen/Kornelimünster, 24.03.2021 – Der Historische Jahrmarkt in Kornelimünster fällt auch in diesem Jahr aufgrund der fortschreitenden Auswirkungen des Corona-Virus aus. Bereits 2020 musste die Bezirksvertretung Kornelimünster-Walheim den stets gutbesuchten Markt pandemiebedingt absagen: „Wir bedauern sehr, dass der hochwertige Jahrmarkt im historischen Ambiente von Kornelimünster wieder nicht stattfinden kann“, steht für Bezirksbürgermeister Jakob von Thenen fest.

Historischer Jahrmarkt 2022

Jakob von Thenen und Rita Claßen, Leiterin des Bezirksamtes Kornelimünster-Walheim, hoffen, dass der Historische Jahrmarkt im nächsten Jahr von Mittwoch, 15. Juni, bis Sonntag, 19. Juni, stattfinden kann.

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Wirtschaft

Handwerk geht in Praktikums-Offensive!

Region/Mayen-Koblenz, 24.03.2021 – Neue Internetseite www.jazubi.eu mit Anmeldeplattform für Praktikanten zur Aktion „Eine Woche – Deine Chance“ in den Osterferien. Nichts geht über praktische Erfahrungen – das sagen sowohl Ausbildungsbetriebe wie auch Jugendliche im Vorfeld eines Lehrverhältnisses. Das Zauberwort lautet „Praktikum“. Doch in den vergangenen Monaten gab es hierbei Corona-bedingt einen starken Rückgang. In der Folge sanken auch die Ausbildungszahlen. Zum Jahresende 2021 wies die Lehrstellenstatistik der Handwerkskammer (HwK) Koblenz ein Minus von fast neun Prozent aus. 2.868 Jugendliche entschieden sich 2020 für eine handwerkliche Ausbildung.

Die Tischlermeister Werner und Jörg Eisenschneider (von links) aus Idar-Oberstein führen im 125. Jahr ihren Familienbetrieb, der ab Herbst Duncan ausbilden wird. Der 16-jährige hat jüngst ein fünfwöchiges Praktikum absolviert. Foto: HwK Koblenz

Corona wirkt nach wie vor negativ in weite Teile der Wirtschaft hinein – auch wenn das mit den betrieblichen Abläufen selbst gar nicht unmittelbar in Verbindung stehen muss. So beim wichtigen Thema Ausbildung. Die Verunsicherung unter den Jugendlichen und ihren Familien ist spürbar. Wie geht es nach der Schule weiter? Studium mit Online-Vorlesungen, Ausbildung mit Kontakteinschränkungen, freiwilliges Jahr oder eine Extrarunde in der schulischen Bildung als Zwischenlösung? „Hier setzen wir ein Signal und wollen die Wege hinein in die Betriebe pro-aktiv mitgestalten und Corona-konform öffnen“, beantwortet die HwK-Spitze diese wichtige Frage. „Denn noch ein Corona-Jahr als Hängepartie für lehrlingssuchende Betriebe können wir uns schlicht nicht leisten“, stellen Präsident Kurt Krautscheid und Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich klar.

So hat die HwK neue Strategien entwickelt, um Jugendliche für das Handwerk zu gewinnen. Eine davon ist das „altbekannte und bewähre Praktikum – nur eben mit Corona-Test und allen Schutzvorkehrungen“. Die übernimmt die HwK selbst. Das schafft Sicherheit für die Praktikanten wie auch Unternehmen.

Elektrotechnikermeister Martin Michels (links) und Praktikant Ben, der nun auf eine Ausbildung im Unternehmen aus Höhr-Grenzhausen zusteuert. Foto: HwK Koblenz

Mit dem Projekt „Eine Woche – Deine Chance“ legt die HwK in den Osterferien eine große Praktikumsoffensive auf. Angesprochen sind alle Jugendlichen, ob aus Schule, Studium oder freiwilligem Jahr. „Die Ausgangslage spielt keine Rolle, wichtig ist das Ziel“, macht die HwK neugierig und Lust auf die Aktion.

Vom Erfolg dieser Initiative sind die Macher wie auch die Betriebe überzeugt. Denn bereits jetzt, im Vorfeld, absolvieren viele Jugendliche ein Betriebspraktikum im Handwerk, um den Beruf wie auch das betriebliche Umfeld kennen zu lernen. So in der Tischlerei Eisenschneider aus Idar-Oberstein (Landkreis Birkenfeld). „Wir haben bereits unseren Lehrling für 2021 gefunden“, freut sich Tischlermeister und Betriebsinhaber Jörg Eisenschneider. Der 16-jährige Duncan hat hier bereits im Rahmen eines Schulpraktikums Erfahrungen gesammelt. Vor wenigen Wochen absolvierte er ein weiteres Praktikum. Nun steht für beide Seiten fest: die dreijährige Ausbildung wird ein gemeinsamer Weg! „Es geht ja nicht nur um handwerkliche Fertigkeiten, sondern auch um Teamfähigkeit“, sprechen Ausbilder und Auszubildender ein sensibles Thema an. „Unsere Mannschaft zählt sieben Mitarbeiter – eine eingeschworene Truppe und wir legen Wert darauf, dass ein Lehrling zu uns passt und natürlich auch darauf, dass er sich wohl bei uns fühlt“, bringt Eisenschneider auf den Punkt.

Das sieht Elektrotechnikermeister Martin Michels von Elektrotechnik Michels aus Höhr-Grenzhausen (Westerwaldkreis) ganz ähnlich. „Ein Unternehmen mit zehn Mitarbeitern ist ein Mikrokosmos. Wir arbeiten in Gruppen, die Ansprüche auf den ständig wechselnden Baustellen sind hoch. Also spielt neben fachlichem Wissen auch die Sozialkompetenz eine wichtige Rolle.“ Der 23-jährige Praktikant Ben bringt die mit, „hat auch keine zwei linken Hände und er hat uns sehr überzeugt“, resümiert der Chef nach einem 14-tägigen Praktikum. Er sagt auch, es sei ein Gebot der Fairness gegenüber den noch folgenden Praktikanten, erst dann eine Entscheidung zu treffen, wenn sich alle Jugendlichen beweisen konnten. „Die Nachfrage nach Praktika ist da. Wir erhalten reichlich Initiativbewerbungen. Nur mussten wir für die Durchführung ein Corona-kompatibles Programm auf die Beine zu stellen. Die Handwerkskammer hat das sehr ordentlich vorbereitet und unterstützt uns auch in der Durchführung“, lobt Michels die flankierenden HwK-Hilfen.

Im Gegensatz zu Duncan und Ben geht es für die 19-jährige Maria nicht um eine konkrete Ausbildungsstelle, sondern um grundsätzliche berufliche Erfahrungen im Handwerk. Nach einem zweijährigen freiwilligen Dienst bei der Bundeswehr sammelt sie nun Erfahrungen im Handwerk – so auch in der Tischlerei von Maik Rönnefarth in Dernau (Landkreis Ahrweiler). „Wir öffnen für alle interessierten Jugendlichen unsere Tore“, erklärt der Tischlermeister und Geschäftsführer der „Holzwürmer“. Ein Praktikum ist hier Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz. 50 Bewerbungen sind bei ihm eingegangen, „und alle werden eingeladen. Das ist zwar viel Aufwand und Organisation, aber unersetzbar!“. Fünf Ausbildungsplätze sollen in diesem Jahr besetzt werden, drei als Tischler. Doch auch im Büro und in der Lackierwerkstatt wird ausgebildet. Ein ungewöhnlicher Fall ist auch dabei, wenn die Tischlerei einen 26-jährigen Berufsschullehrer als Lehrling unter ihre Fittiche nimmt. Der wird dann in der Berufsschule die Seiten wechseln – vom Lehrertisch hinein in die Reihen der Schüler. „Das hat er ganz klar auch als eigenen Wunsch geäußert, um mehr praktische Erfahrungen im Betrieb und im Umgang mit den Lehrlingen zu sammeln. Ein spannender Ansatz!“, freut sich Rönnefarth auf einen ganz und gar ungewöhnlichen Nachwuchskader in seinen Reihen.

Mehr Infos zu freien Praktikumsplätzen und zur Aktion „Eine Woche – Deine Chance“ bei der Handwerkskammer Koblenz: ausbildung@hwk-koblenz.de oder auf der neuen Internetseite www.jazubi.eu

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Behinderten-Sport leidet erheblich unter Corona-Folgen

Region/Mainz, 24.03.2021 – Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Behindertensport in Deutschland und die Paralympics standen im Mittelpunkt des Austauschs zwischen dem Vorsitzenden der Sportministerkonferenz (SMK), Minister Roger Lewentz, und einer Delegation des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) unter Leitung von DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. In dem Gespräch, an dem auch DBS-Generalsekretär Torsten Burmester, Paralympicssiegerin Hannelore Brenner (Para Dressur) sowie mit Karl-Peter Bruch und Olaf Röttig der Präsident und der Geschäftsführer des Behinderten- und Rehabilitationssport-Verbands Rheinland-Pfalz teilnahmen, waren sich alle Beteiligten einig, dass Sporttreiben für Menschen mit Behinderung eine besondere Bedeutung habe. Es gelte die Angebote zu erhalten und möglichst auszubauen.

„In Rheinland-Pfalz können wir seit vielen Jahren auf gute Strukturen im Bereich des Behindertensports bauen. Der Behinderten- und Rehasportverband, Special Olympics und der Gehörlosensportverband in Rheinland-Pfalz arbeiten durch eine gemeinsame Koordinierungsstelle eng mit dem Landessportbund zusammen. Auch daher wissen wir, dass gerade im Bereich des Behindertensports noch nicht alle Potentiale ausgeschöpft sind. Auch teile ich die Einschätzung des DBS, was die besondere Belastung des Behindertensports durch die Einschränkungen der Pandemie angeht. Ich bin daher froh, dass wir den Behindertensport als ein wichtiges Schwerpunktthema der Sportministerkonferenz für die Zeit des rheinland-pfälzischen Vorsitzes vereinbart haben“, sagte Minister Lewentz.

„Der Para Sport ist seit vielen Jahren fest verankert in der Agenda der Sportministerkonferenz. Dies erfordert den ständigen Dialog“, sagt Beucher, der gleichzeitig die derzeitigen Probleme ansprach: „Die Corona-Pandemie erschwert nicht nur die Vorbereitungen auf die verschobenen Paralympischen Spiele, sie trifft auch den Breiten- und Rehabilitationssport hart. Unsere Landesverbände und Vereine prognostizieren einen Mitgliederverlust von bis zu 15 Prozent, damit leidet der Behindertensport überproportional an den Folgen der Pandemie. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass Sportangebote für Menschen mit Behinderung nicht nur erhalten, sondern auch ausgebaut werden“, betont Beucher. Schließlich hätten laut zweitem Teilhabebericht der Bundesregierung 46 Prozent der Menschen mit Behinderung schon vor Corona angegeben, nie Sport zu treiben. Dies zu ändern, sei auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Karl-Peter Bruch bestätigt den enormen Mitgliederverlust auch aus Rheinland-Pfalz: „Wir erhalten viele Rückmeldungen aus den Mitgliedervereinen und teilweise kommt es zu drastischen Abnahmen der Aktiven. Daher müssen wir als Verbände, aber auch als gesamte Gesellschaft, den Vereinen im Behinderten- und Rehabilitationssport größtmögliche Unterstützung zusagen, damit diese auch in Flächenländern wie Rheinland-Pfalz weiterhin allen Menschen mit Beeinträchtigungen ein möglichst wohnortnahes Sportangebot bieten können.“

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Eschweiler und Stolberg regen an, dass die StädteRegion „Corona-Modellregion“ wird

Eschweiler/Stolberg, 24.03.2021 – Mehr Freiheiten ermöglichen! Das Hin und Her zwischen sinkenden und steigenden Inzidenz- und Infiziertenzahlen sowie das Hin und Her bei Öffnungen müssen durch langfristige Konzepte ersetzt werden. Es werden jetzt Perspektiven für die Gastronomie, den Einzelhandel, die Wirtschaft und die Menschen insgesamt gebraucht!

Die Stadt Eschweiler und die Kupferstadt Stolberg regen an, dass sich die StädteRegion Aachen als Modellregion für einen neuen Ansatz bei der Regelung von Maßnahmen der Coronaschutzverordnung beim Land NRW bewirbt.

Ziel ist es, durch eine Kombination von Testkapazitäten und Softwareunterstützung einige Maßnahmen in der StädteRegion so anzupassen, dass für zertifiziert getestete Menschen mehr Freiheiten ermöglicht werden können. Vorbild kann das „Tübinger Modell“ sein. Die Stadt Tübingen ermöglicht durch einen erheblichen Ausbau der Testkapazitäten wieder die Öffnung bisher geschlossener Einrichtungen.

„Das in unseren Testzentren und mobilen Teststationen angewendete Testverfahren kann mit hoher Sicherheit nachweisen, ob jemand zum Testzeitpunkt mit Covid-19 infiziert ist. Auf Grundlage dieser Sicherheit halten wir es mit guten Testkonzepten für möglich, Maßnahmen für kürzlich getestete Menschen zu lockern und wieder mehr Freiheiten zu ermöglichen. Die Stadt Tübingen zeigt, dass dieses Modell funktioniert. Wir unterstützen die StädteRegion Aachen deshalb dabei, eine solche Modellregion zu werden,“ erklären die Eschweiler Bürgermeisterin Nadine Leonhardt und Stolbergs Bürgermeister Patrick Haas ihre Pläne.

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Westenergie eröffnet Bücherschrank in Hillesheim

Hillesheim, 24.03.2021 – Literatur to go: Bücherschrank lädt zum Tauschen und Schmökern ein. Stadtmöbel bietet rund um die Uhr Lesestoff. Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken. Die Tauschbörse für ausgelesene Bücher steht ab sofort in Hillesheim auf dem Graf-Mirbach Platz.

„Der Bücherschrank von Westenergie ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betont Stadtbürgermeisterin Gabriele Braun. „Als Partner der Stadt Hillesheim kümmern wir uns nicht nur um die Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, wenn sich der Bücherschrank schnell zu einem Treffpunkt des Literaturtausches entwickelt“, erklärt Thomas  Hau, Kommunalmanager bei Westenergie in der Region.

Die Mini-Bibliothek ist rund um die Uhr geöffnet, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Ehrenamtliche Paten achten auf die Bücherschränke, sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

Die Bücherschränke verteilen sich im gesamten Kerngebiet von Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Mit dem Bücherschrank in Hillesheim hat Westenergie nun 228 Bücherschränke seit 2011 in Deutschland aufgestellt und Literaturfreunde damit begeistert. Weitere Infos sowie eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter www.westenergie.de/buecherschraenke.

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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Tourismus

Freizeitbroschüre „Zeitvertreib 2021″ kostenlos erhältlich

Düren, 24.03.2021 – Der Frühling ist da, die Menschen zieht es wieder ins Freie. Da kommt die neue Auflage der Freizeitbroschüre „Zeitvertreib“ gerade recht. Mit der zwölften Ausgabe 2021 hat sich das Team der Freizeitbroschüre „Zeitvertreib“ in Zusammenarbeit mit dem Kreis Düren und der Grünmetropole etwas Neues einfallen lassen.

In diesem Jahr folgt der Zeitvertreib dem neu gestalteten RurUfer-Radweg und animiert zum Besuch vieler spannender, unterhaltsamer und erlebnisreicher Ausflugsziele in der Erlebnisregion Rur, im Kreis Düren und in der Grünmetropole. Dazu werden zahlreiche Rad- und Wanderrouten, Freizeiteinrichtungen, Museen, Parks und Seen in Wort und Bild vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk gilt dem RurUfer-Radweg, der den roten Faden durch die Erlebnisregion Rur bildet. Unter dem Strich gibt es damit Anregungen in Hülle und Fülle.

Solange der Vorrat reicht, ist die durchgängig vierfarbige Broschüre im Kreishaus Düren, in den Geschäftsstellen der Sparkassen Aachen, Heinsberg und Düren und in den touristischen Infopunkten der Städteregion Aachen und der Kreise Düren und Heinsberg erhältlich. Die Auflage beträgt 30.000 Exemplare.

„Der ‚Zeitvertreib‘ ist ein großer Gewinn für unsere Region, weil er die Menschen dazu anregt, die Vielfalt und Schönheit unserer Heimat zu entdecken. Dabei stärken die Ausflügler zugleich die Wirtschaft vor Ort“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn das Engagement von Zeitvertreib-Macher Dr. Norbert Dreßen.

In der Region ist der Zeitvertreib die einzige Broschüre, die in dieser Form über die Vielfalt der Freizeitangebote informiert und dazu animiert, seine freie Zeit in einer oder mehreren der vorgestellten Einrichtungen zu verbringen. Neuerdings gibt es zudem den kompletten Inhalt mit zusätzlichen Infos im Netz auf zeitvertreib.org.

Auch 2021 ermuntert der „Zeitvertreib“ seine Leser zu Entdeckungsreisen im Kreis Düren und in der Grünmetropole, beflügelt den Tagestourismus in der Erlebnisregion Rur und ist damit auch ein gelungener Beitrag zur Wirtschaftsförderung.

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LOTTO-Spendenaktion: Corona-Hilfe für Kinder und Jugendliche

Region/Koblenz, 23.03.2021 – LOTTO Rheinland-Pfalz und LOTTO-Stiftung sammeln gemeinsam. „Coronahilfe für Kinder und Jugendliche“ – unter diesem Motto startet die diesjährige Sammelaktion von LOTTO Rheinland-Pfalz und der LOTTO-Stiftung unter dem Dach der Initiative „Kinderglück“. Unter der Schirmherr-schaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer soll das ganze Jahr über gemeinsam mit der LIGA der Freien Wohlfahrts-pflege möglichst viel Geld gesammelt werden, um Kindern und Jugendlichen zu helfen, die durch die Corona-Pande-mie Nachteile erleiden müssen.

Seit Monaten bestimmt das Corona-Virus das Leben in weiten Teilen der Erde, natürlich auch in Rheinland-Pfalz. Das Virus ist für alle gleich – aber nicht für jeden hat es die gleichen Auswir-kungen. Vor allem viele Kinder und Jugendliche leiden unter den Folgen der schon lange andauernden Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen.

„Hier wollen wir gezielt helfen“, sagt Magnus Schneider, der Vorsitzende der LOTTO Rheinland-Pfalz – Stiftung, die gemein-sam mit der LOTTO Rheinland-Pfalz GmbH die traditionelle Sammelaktion durchführt. „Kinder sind ja schon in normalen Zeiten das schwächste Glied in der Kette. Das kann in einer Pandemie nicht besser werden“, erklärt Magnus Schneider: „Daher wollen wir mit unserer diesjährigen Sammelaktion einen Beitrag leisten, um die Sorgen der Kleinen kleiner zu machen.“

Viele Kinderträume sind unerfüllt geblieben und bleiben es wei-terhin: Warum kann ich nicht zum Fußballtraining? Warum kann ich nicht mit meinen Freunden spielen? Mama, wieso weißt du nicht, wie das mit dem Computer geht? Papa, was ist denn Kurzarbeitergeld? Oma, warum darf ich dich nicht besuchen? Tante, schneidest du mir die Haare? Diese und viele weitere Fragen haben Kinder in den vergangenen Monaten gestellt und oftmals keine Antwort darauf bekommen.

Das Glücksspielunternehmen Lotto Rheinland-Pfalz steht mit seinem Grundsatz, soziale und gesellschaftliche Verantwor-tung zu übernehmen, voll hinter dem Thema der diesjährigen Sammelaktion: „Corona geht uns alle an. Das Thema brauchen wir nicht mehr in den Fokus zu rücken, dort ist es schon seit Monaten“, sagt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner, und er-gänzt: „Wir können aber mit Hilfe der Spenden ein Zeichen set-zen und konkrete Hilfe leisten.“
So soll jeder gespendete Cent auch dort ankommen, wo er be-nötigt wird. Daher hat sich die Lotto-Stiftung einmal mehr mit der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonisches Werk, Deutsches Rotes Kreuz und Paritäti-scher Wohlfahrtsverband) verbündet, um schnell und unbüro-kratisch helfen zu können.

„Mit dem Thema Coronahilfe trifft die Lotto-Stiftung den Zahn der Zeit“, sagt Anke Marzi, die Vorsitzende der LIGA: „Wir sind sehr gerne Partner der Aktion, damit viele Kinder und Jugendli-che, die von uns betreut werden, von den Spenden profitieren können.“
Gesammelt wird das ganze Jahr in den rund 910 LOTTO-An-nahmestellen sowie hoffentlich bald auch wieder bei den Ver-anstaltungen von LOTTO Rheinland-Pfalz, Konzerten der Mainzer Hofsänger, Spielen der LOTTO-Elf und unter anderem auch in den VIP-Logen des 1. FSV Mainz 05 und beim 1. FC Kaiserslautern.
Prominenter Pate der Aktion ist der Mainzer Lie-dermacher Oliver Mager, der sich seit vielen Jahren als Partner von Lotto Rheinland-Pfalz für notleidende Kinder engagiert.

Seit 2008 sammeln LOTTO Rheinland-Pfalz und die LOTTO-Stiftung jedes Jahr für Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. So wurden seitdem für die Kinderschutz-dienste, Kinder in Frauenhäusern, Kinder mit geistiger Behin-derung und auch Flüchtlingskinder über zwei Millionen Euro ge-sammelt. Diese Gelder wurden für unzählige Projekte, die be-nachteiligten Kindern zu Gute kamen, eingesetzt.

Spendenkonto:
LOTTO-Stiftung
Sparkasse Koblenz
IBAN: DE37 5705 0120 0000 3202 00
BIC: MALADE51KOB

Pate der Spendenaktion: Oliver Mager

Der Mainzer Musiker ist nicht nur wegen seiner roten Nase in der Mainzer Fastnacht bekannt. Kinder lieben ihn besonders – und er sie. Es braucht nur Sekunden, dann rocken er und seine kleine Fans den Saal. Für die Lotto-Stiftung hat er das Lied „Kin-derglück“ komponiert und auf seiner Homepage schreibt er: „Diese Initiative ist mir ans Herz gewachsen, da ich in verschie-denen Projekten immer wieder erlebe, wie selbstlos Menschen helfen.“ Oli Mager engagiert sich vielfältig für kranke Kinder und hat auch die Initiative „Meenzer helfen Meenzer“ gegründet.

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Saisonstart der Nürburgring Langstrecken-Serie am Samstag 27. März

Nürburg, 23.03.2021 – Das Warten hat ein Ende: Mit der 66. ADAC Westfalenfahrt startet die diesjährige Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) in die Saison. Zum Auftaktrennen am 27. März schickt das Haupt Racing Team zwei top-besetzte Mercedes-AMG GT3 auf die legendäre Nordschleife. Am Steuer der #6 gehen Teambesitzer Hubert Haupt, Patrick Assenheimer, Nico Bastian und Maro Engel als Mercedes-AMG Team HRT an den Start; unter der gleichen Nennung lenken Luca Stolz, Adam Christodoulou und Manuel Metzger den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 16 durch die Grüne Hölle. Beide Fahrzeuge stechen optisch hervor: Während die #16 im blau-gelben Komplettdesign von Teampartner Bilstein um eine Spitzenplatzierung kämpfen wird, geht die #6 in den Farben von Teampartner AutoArenA auf Punktejagd.

Mit diesem starken Line-up und der erweiterten Unterstützung durch Mercedes-AMG Motorsport will HRT an seine erfolgreiche Vorsaison in der Nürburgring Langstrecken-Serie anknüpfen. Vier Podien in fünf NLS-Rennen standen am Ende der Debütsaison für das Team aus Meuspath zu Buche, wobei die beiden Gesamtsiege Mitte Juli beim ersten NLS-Double-Header der Geschichte als sportliche Highlights herausragten. Zwar sind die Sieger von damals – Adam Christodoulou, Maro Engel, Manuel Metzger und Luca Stolz – beim anstehenden Lauf auf zwei Autos verteilt, die hohe Erwartungshaltung bleibt dennoch bestehen: HRT will auch beim NLS-Auftakt ganz vorne mitfahren und damit die Langstreckensaison 2021 in der Eifel mit einem Spitzenresultat einläuten.

Der erste Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie 2021 kann live auf der offiziellen Website sowie auf dem YouTube-Kanal der VLN verfolgt werden. Aktuelle Zwischenstände und Endergebnisse sind am Renntag ebenfalls im Livetiming verfügbar.