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Breite Zustimmung für Haushalt in Mechernich

Mechernich, 15.04.2021 – Mit breiter Mehrheit wurde am Dienstagabend (13. April) vom Mechernicher Stadtrat der Haushalt für 2021 beschlossen. CDU, SPD/Die Linke, UWV und AfD stimmten geschlossen für die vom Kämmerer Ralf Claßen vorgelegten Zahlen, dagegen sprach sich die FDP mit zwei Stimmen aus. Die GRÜNEN nahmen erstmals nicht an der Haushaltsdebatte teil, weil vor der Zusammenkunft in der Kommerner Bürgerhalle keine verbindliche Corona-Testpflicht für alle Ratsmitglieder vor der Sitzung ausgesprochen worden war. An der Verabschiedung des Haushalts änderte das nichts. Das Gremium blieb auch in dieser Konstellation beschlussfähig.

Der Rat der Stadt Mechernich verabschiedete in der Sitzung am Dienstag, 13. April, in der Kommerner Bürgerhalle den von Kämmerer Ralf Claßen vorgelegten Haushaltsentwurf. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Angenehm konstruktiv positionierte sich die Fraktionsgemeinschaft SPD/DIE LINKE in der abendlichen Diskussion. Der SPD-Fraktionschef Bertram „Beppo“ Wassong konstatierte: „Die Haushaltsdebatte ist ja bekanntlich ‚die Stunde‘ der Opposition, in der traditionell neben der meist kritischen Würdigung des vorgelegten Zahlenmaterials vor allem eine ‚politische Abrechnung‘ mit der Regierung, i.d. Falle mit der Politik des Bürgermeisters erfolgt.“ Seine Fraktionsgemeinschaft wolle jedoch – abweichend von der Tradition – das Zahlenwerk „sachlich“ und die ‚Abrechnung‘ weniger rückwärts als zukunftsorientiert gestalten.

Angenehm konstruktiv und zukunftsorientiert brachte sich die Fraktionsgemeinschaft SPD/DIE LINKE in die abendliche Diskussion rund um den Haushalt ein. Sie sprach sich dafür aus, städtischerseits Konzentrationsflächen für Windkraft auszuweisen, nicht nur um nachhaltige Gewinne für den Haushalt zu generieren, sondern auch, um einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung nationaler Klimaziele zu leisten. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der vorgelegte Haushalt sei durch vorgegebene Pflichtausgaben und Richtwerte „weitgehend fremdbestimmt“, vor allem aber „schlüssig und nachvollziehbar“, so Wassong. Aufkommende Fragen seien seitens der Kämmerei „umfänglich und transparent“ beantwortet worden. Deshalb könne man guten Gewissens zustimmen. Äußerst kritisch sehen die Sozialdemokraten respektive DIE LINKE jedoch den erlaubten Umgang mit den corona-bedingten Mehrausgaben, die gemäß den Vorgaben der Landesregierung über 50 Jahre abgeschrieben werden dürfen und somit den Haushalt nachfolgender Generationen belasten wird. Wassong bezeichnete dieses Vorgehen als eine „von der Landesregierung legalisierten Bilanzierungsbetrug“, der in einem „Giftschrank“ geparkt und abgestottert werden könne: „Hier, so hoffe ich, ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Bund und Land sind in der Pflicht, die chronisch unterfinanzierten Kommunen in dieser Krise zu unterstützen und nachhaltig zu entlasten.“

Der enge finanzielle Spielraum müsse mit den Instrumenten der kommunalen Selbstverwaltung „kreativ und klug bespielt werden“. Beispielsweise mit einer Investition in die Energieerzeugung durch Windkraft. Um das Heft des Handelns bei den planungsrechtlich als privilegiertes Bauvorhaben eingestuften Windkraftanlagen in der Hand zu behalten, fordere die SPD/DIE LINKE deshalb die Ausweisung von Windkraftkonzentrationsflächen zum Bau von „neuen emissionsarmen, umweltschonenden und tierfreundlichen Anlagen mit Bürgerbeteiligung“.

Bezahlbares Wohnen

Bei der Ausweisung neuer Baugebiete müsse Wohnen bezahlbar bleiben. Deshalb plädiere die Fraktionsgemeinschaft für eine demographische Vielfalt und „ausgewogene Mischung“ aus gefördertem sozialem Wohnungsbau mit Mietpreisbindung, freifinanzierter Geschosswohnungsbau mit Miet- und Etagenwohnungen, Reihenhäusern und genossenschaftlichen Wohnformen sowie eine städtische Wohnungsbaugesellschaft. Geeignete Grundstücke für die Wohnbebauung sollten demnach nicht mehr verkauft, sondern mit Blick auf die städtische Rendite nur noch gegen Erbbaupacht den Nutzern überlassen werden.

Zufriedene Bilanz

Zufrieden zog CDU-Fraktionschef Peter Kronenberg Bilanz: „Seit 2015 haben wir rund 200 Grundstücke verkauft.“ Erfreulich sei, dass rund siebzig Prozent der Käufer im Stadtgebiet, zumindest aber im Kreis Euskirchen wohnen. „Das zeigt, unsere Grundstückspolitik war und ist weiterhin richtig. Wir schaffen damit Wohnraum für Menschen aus unserer Region. Wir ermöglichen jungen Familien in Mechernich, ihrer Heimat, bauen zu können“, sagte Kronenberg. Mit den Grundstücksverkäufen und die damit einhergehende leicht steigende Bevölkerungsentwicklung habe man in Mechernich die vorhandene Infrastruktur noch besser auslasten und den Gebührenhaushalt nicht nur konstant halten, sondern sogar mehrfach in den letzten Jahren senken können.

Mechernichs städtebauliche Entwicklung werde weiter positiv voranschreiten, zukünftig müsse deutlich mehr Wert auf „Klimaschutz, Artenvielfalt und eine flächenschonende und maßvolle Grundstückspolitik“ gelegt werden. Weiterhin sei den Christdemokraten wichtig, dass für die Stadt Mechernich ein Radwegekonzept mitsamt Stellplätzen und Ladestationen erstellt wird.

Der Union-Fraktionschef sprach sich weiter eindeutig gegen Steuererhöhungen als Allheilmittel für einen ausgeglichenen Haushalt aus. „Das wäre der falsche Weg“, sagte er. Stattdessen setzt seine Fraktion auf die Ansiedlung neuer Betriebe, die Arbeitsplätze schaffen und für höhere Gewerbesteuereinnahmen sorgen könnten. Durch den zu verzeichnenden leichten Bevölkerungszuwachs erhalte Mechernich jetzt schon rund 1,5 Millionen Euro mehr an Schlüsselzuweisungen des Landes.

Außerdem stünden weitere wichtige Projekte in den Startlöchern, wie der Bau von zusätzlichen Kindergartengruppen und der einer neuen Grundschule sowie zusätzliche Investitionen bei der Freiwilligen Feuerwehr, so Kronenberg, der sicher ist: „Mechernich lebt und entwickelt sich weiter.“

Gesund bleiben

Und das am liebsten gesund, wie der UWV-Vorsitzende Gunnar Simon darlegte. Er mahnte zur Vorsicht: „Ein strukturelles Defizit von 1,5 Millionen Euro klingt nicht gerade gesund; wir werden also höchstwahrscheinlich mehr ausgeben als wir einnehmen – auch wenn die Kämmerei für ihre vorsichtigen Prognosen bekannt ist.“ Trotzdem sei es gerade jetzt umso wichtiger, Geld in die Hand zu nehmen und zu investieren. „Wir können, dürfen und sollten es uns also auch leisten, Gelder aus den Rücklagen jetzt zurück in die Stadt fließen zu lassen – seien es höhere Zuwendungen zu den Dorfgemeinschaften oder Entlastungen bei unseren Gastronomen.“ Ähnlich wie die Sozialdemokraten sprach sich Simon dafür aus, die Corona-Kosten „nicht unbedingt in unsere Enkelgeneration zu legen“: „Wir müssen – und das ist die Forderung der UWV-Fraktion diesbezüglich – diese Kosten im Rahmen unserer tragfähigen Möglichkeiten bereits zeitnaher abzuschreiben!“

Mehr Impulse

Der FDP fehlen vor allem Impulse in der städtischen Entwicklung, wie deren Fraktionsvorsitzender Oliver Totter mehrfach monierte. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Liberalen beschränkten sich auf Kritik. „Wir könnten zwar zustimmen…. aber“, sagte der FDP-Fraktionsvorsitzende Oliver Totter und begründete die ablehnende Haltung seiner Partei gegenüber dem Haushaltsentwurf vor allem damit, dass darin vom „Aufbruch aus der Corona-Krise in eine bessere Zukunft“ nichts zu spüren sei. Der Vorwurf richte sich nicht allein gegen den Bürgermeister, sondern „gerade auch an die Kooperationspartner von UWV und CDU, die mit 23 Stimmen die solide Mehrheit im Rat der Stadt Mechernich darstellen“.

Er vermisse in erster Linie Impulse. Beim dritten Siedlungsschwerpunkt in Firmenich-Obergartzem als auch bei Schulen und Kitas gebe es keine, und auch das Innenstadtkonzept laufe nur nebenher einfach so weiter. „Alle sprechen davon, dass der Tourismus in Deutschland zuletzt gewachsen sei“, sagte er und fordert, dass auch da die Stadt mehr tun müsse. Totter kritisierte zudem die Zusammenarbeit und fehlende Informationen seitens der Verwaltung am Beispiel des geplanten Dorfgemeinschaftshauses in Firmenich-Obergartzem, von dem er als gewählter Ratsvertreter „aus der Zeitung“ erfahren habe. „Hier zeigt sich mal wieder das bekannte Mechernicher-Politik-System“, monierte er. Für den dritten Siedlungsschwerpunkt im Doppelort würde er sich ein zeitlich ausgeweitetes planerisches Vorgehen wünschen.

Dr. Klaus Peter Jeck, AfD-Vorsitzender, konnte die FDP-Kritik nicht nachvollziehen: „Wir stimmen dem Haushalt uneingeschränkt zu und halten auch die Arbeit für zielgerichtet, richtig und gut.“ Mechernich stünde gut da. „Wir haben hier einen sehr erfahrenen Bürgermeister, eine sehr erfahrene Verwaltungsleitung, von daher wissen wir eigentlich diese Stadt in guten Händen.“

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Wechselunterricht mit klaren Testvorgaben ab Montag in NRW

Region/Düsseldorf, 15.04.2021 – Ministerin Gebauer: Bleiben auf dem Weg der Vorsicht. Die Landesregierung hat entschieden, mit allen Schulen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 200 ab kommendem Montag wieder in den Wechselunterricht zu starten. Aufgrund des nach Ostern äußerst unsicheren und schwer zu bewertenden Infektionsgeschehens mit diffusen Infektionsausbrüchen wurde in der Woche nach den Osterferien lediglich Distanzunterricht durchgeführt. Die Landesregierung hat nun entschieden, in der kommenden Woche den bereits vor den Osterferien erfolgreich praktizierten Wechselunterricht wiederaufzunehmen flankiert durch strikte Hygienevorgaben, eine strenge Testpflicht und klaren Testvorgaben, die gerade in der jetzigen Entwicklung des Corona-Geschehens notwendig sind.

Die geplante Regelung im Infektionsschutzgesetz sieht für die Schulen – mit Ausnahmemöglichkeiten für Abschlussklassen – in ganz Deutschland Distanzunterricht ab einem lokalen Inzidenzwert von 200 vor. Nordrhein-Westfalen legt jedoch teilweise auch strengere Maßstäbe an: Nach dem Bundesgesetz wäre unter einer Inzidenz von 200 auch Unterricht in vollständiger Präsenz möglich. Trotz eines nach wie vor erhöhten Infektionsgeschehens sind die Fallzahlen in Nordrhein-Westfalen bislang im Deutschlandvergleich unterdurchschnittlich.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Nordrhein-Westfalen wird den Weg der Vorsicht weitergehen und die Möglichkeiten des neuen Infektionsschutzgesetzes bewusst nicht vollständig ausschöpfen. Wir bringen den Gesundheitsschutz und das Recht der Kinder auf Bildung und Erziehung in Einklang und nehmen den Präsenzunterricht im Wechselmodell in allen Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 200 auf. Das Wechselmodell ist das verantwortungsvolle Maß für den Schulbetrieb in der aktuellen Lage der Pandemie. Es sorgt dafür, dass weniger als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in Präsenz in den Schulen im Unterricht ist. Das ist und bleibt ein großer Beitrag zur Kontaktreduzierung in den Schulen, nicht nur in Nordrhein-Westfalen.“

Die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und für alle in der Schule Beschäftigten wurde zu Beginn der Woche rechtlich in der Coronabetreuungsverordnung verankert. Zwei Mal in der Woche werden alle Personen in Schulen getestet, sonst ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Damit gehen wir auch hier vorsichtiger vor als das kommende Bundesgesetz. Dort wird eine Testpflicht erst in Kommunen mit einer Inzidenz über 100 verlangt. Wir testen alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen.

In der heutigen Schulmail werden den Schulen in Nordrhein-Westfalen weitere klare Vorgaben übersandt, die bei der Durchführung der Selbsttests in Schulen einzuhalten sind. Um eine größtmögliche Verlässlichkeit im Umgang mit der Durchführung und den Ergebnissen der Tests zu gewährleisten, wird die Testung der Schülerinnen und Schüler in den Schulen organisiert. Dadurch ist zugleich gewährleistet, dass alle Schülerinnen und Schüler an den Tests teilnehmen können. Eltern, die mit einer Testung ihres Kindes in der Schule nicht einverstanden sind, steht die Möglichkeit offen, der Schule alternativ einen negativen Bürgertest des Kindes vorzulegen, der nicht länger als 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, einen Anspruch auf Distanzunterricht gibt es für die Tage des Präsenzunterrichts nicht.

Die Testlieferung verläuft seit dem Wochenende planmäßig. Seit Dienstag werden bereits die Tests für die nächste Woche ausgeliefert. Die Landesregierung hat einen Bedarf von wöchentlich 5,5 Millionen Schnelltests zugrunde gelegt, die beschafft und wöchentlich an die Schulen durch einen Dienstleister versandt werden. Schon in dieser Woche werden die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge, aber auch die Kinder und Jugendlichen, die ein pädagogisches Betreuungsangebot vor allem in den Grund- und Förderschulen wahrnehmen, zweimal getestet. Gleiches gilt für das in den Schulen tätige Personal. Damit können wie geplant alle, die derzeit in den Schulen sind, getestet werden und auch in den nächsten Wochen sind genügend Tests in den Schulen verfügbar.

Im April werden die Corona-Selbsttests der Firma Siemens-Healthcare eingesetzt. Das Land hatte die Beschaffung in einer Dringlichkeitsvergabe vereinbart. Das Angebot inklusive Belieferung der Firma Siemens Healthcare GmbH war das einzig wertbare Angebot. Es gab auf dem Markt keine anderen verfügbaren Selbsttests in der erforderlichen Menge. Auch wenn diese nicht für alle Altersgruppen und Schulformen gleich geeignet waren, muss eines klar sein: Ohne diese Tests wäre ein Einstieg in das Wechselmodell mit Präsenzphasen in den Schulen nicht möglich. Die Landesregierung wird bei den weiteren Beschaffungsvorgängen künftig darauf achten, dass die Testverfahren möglichst noch alters- und kindgerechter durchgeführt werden können.

Über die Art und Handhabung der Schnelltests wurden die Schulen frühzeitig und transparent bereits Anfang des Monats informiert. „Der Landesregierung ist bewusst, dass dies eine neue Aufgabe für die Schulen ist. Angesichts der außergewöhnlichen Pandemiesituation setzt die Landesregierung auf die erforderliche Bereitschaft der Lehrkräfte, die Testdurchführung vorzubereiten. Dafür danken wir den Lehrkräften sehr herzlich“, so Ministerin Gebauer.“

„Der Start des Wechselmodells in der kommenden Woche ist für die Familien in Nordrhein-Westfalen wichtig. Die Landesregierung hat eine „Woche der Vorsicht“ angekündigt und hält das Versprechen, nach dieser Woche mit der Möglichkeit des Präsenzunterrichts in einem wichtigen Schritt zu schulischer Normalität zurückzukehren. Die Selbsttests sind ein wichtiges Instrument, zusammen mit dem Wechselunterricht und den strengen Hygienevorgaben für den Schulbetrieb ab der kommenden Woche. Ich bin und bleibe der festen Überzeugung, dass unsere Schulen im Interesse unserer Kinder als erstes geöffnet und als letztes geschlossen werden müssen. Es muss unser aller Ziel sein, das Recht der Kinder auf Bildung und den Infektionsschutz miteinander in Einklang zu bringen und daher ist die Entscheidung ab Montag im Wechselunterricht auch in der angespannten Lage zu starten, verantwortbar. Gleichzeitig beobachtet die Landesregierung das Infektionsgeschehen weiter sehr genau“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

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HARIBO Tropifrutti feiert Geburtstag – Grafschafter Unternehmen zum Jubiläum mit neuem TV-Spot

Grafschaft, 14.04.2021 – Der Sommer beginnt dieses Jahr bereits im Mai, denn HARIBO Tropifrutti feiert sein 40-jähriges Produktjubiläum mit zwei Limited Editions. Unter HARIBOs Top 5 beweist der Klassiker neben den HARIBO Goldbären, HARIBO Color-Rado, HARIBO Phantasia und HARIBO Pico-Balla große Beliebtheit – und schafft eine tropische Welt, die zum Entspannen und Genießen einlädt. Wie er das macht? Mit dem exotisch-fruchtigen Geschmack, den bekannten Formen vom Tukan bis zu Palmen und der einzigartigen Konsistenz. Doch nur wenige wissen: Entstanden ist der Nasch-Klassiker durch einen Zufall.

Vom Zufall zu einer Lieblingssüßigkeit der Deutschen

Manchmal sind es Zufallsentdeckungen, die Großes hervorbringen. Die Geschwister Riegel hatten im Jahre 1981 bereits seit längerer Zeit den Wunsch, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Das Besondere daran: Es sollte einen weichen Kern haben und von einer fruchtigen Schale überzogen sein. Der Zufall war die entscheidende Zutat, die das Rezept perfektionierte. Nach langem Ausprobieren des Werkleiters und Paul Riegel persönlich, wurde am Ende eines arbeitsreichen Tages versehentlich eine Charge der Fruchtgummimasse nicht in den Trockenraum gebracht. Als sie das Fruchtgummi am nächsten Tag probierten, waren alle von der neu entstandenen Konsistenz begeistert – und ein Kultprodukt war geboren. Seitdem sorgen die beliebten HARIBO Tropifrutti bei Jung und Alt für ein ganz besonderes Geschmackserlebnis.

Besonderer Naschspaß für die Sommertage

Anlässlich des runden Geburtstags erstrahlt nicht nur die Verpackung in einem neuen Design, die Welt des Tukans und der Palmen wird zusätzlich um zwei Limited Editions erweitert. Neu dabei: HARIBO Tropifrutti mit Kokos-Note. Umhüllt mit einer tropischen Kokos-Kandierung werden die Geschmacksrichtungen Passionsfrucht, Ananas, Banane, Mango-Mandarine, Granatapfel und Melone jetzt noch exotischer. Auch die sauer ummantelten HARIBO Tropifrutti Fruchtig spritzig kehren ab Mai wieder für kurze Zeit in den Handel zurück. Neben aufmerksamkeitsstarken POS-Aufstellern im tropischen Look gibt es zum Produktjubiläum nach fünf Jahren erstmals wieder einen neuen HARIBO Tropifrutti TV-Spot. Als Fortsetzung der erfolgreichen HARIBO „Kids-Voices“-Kampagne bringt dieser neben der bekannten kindlichen Freude auch das tropische Urlaubsgefühl direkt nach Hause.

Die beiden Tropifrutti Limited Editions sind ab Mai im 200-Gramm-Standardbeutel für 0,99 Euro im Handel erhältlich. Bei den Preisen handelt es sich um eine unverbindliche Preisempfehlung.

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Corona-Rettungsschirm: Maßnahmen in NRW aufgestockt

Region/Düsseldorf, 14.04.2021 – Minister Pinkwart: Wir stärken die digitalen Fähigkeiten der Unternehmen, damit sie ihre Geschäftsmodelle in Zeiten der Pandemie weiterentwickeln können. Nach Monaten starker Einschränkungen der Geschäftstätigkeit ist die Lage vieler Händler und Gastronomen in Nordrhein-Westfalen angespannt. Damit Geschäfte und Restaurants auch in Zukunft fester Bestandteil unserer Innenstädte bleiben, stellt das Land den Unternehmerinnen und Unternehmern unterstützende Instrumente und Förderungen zur Verfügung. Die Landesregierung hat daher ergänzende Maßnahmen in Höhe von elf Millionen Euro beschlossen. Im Mittelpunkt stehen Digitalcoaches, die die Unternehmen schulen, beraten und begleiten. Ein Sonderprogramm unterstützt kleine und mittlere Handels-Unternehmen dabei, ihre Geschäftsmodelle digital weiterzuentwickeln.

Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart: „Einzelhändler und Gastronomen müssen seit einem halben Jahr ihre Tätigkeit massiv einschränken und leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Beschränkung von Kontakten und damit zur Bekämpfung der Pandemie. Neben umfassenden Wirtschaftshilfen stellen wir kleinen und mittleren Unternehmen Mittel und digitales Know-how zur Verfügung, damit sie die Folgen der Corona-Krise abmildern und ihre Geschäftsmodelle zukunftssicher gestalten können.“

  • Aufstockung der Digital-Coaches für den Einzelhandel:
    Gemeinsam mit dem Handelsverband stellt die Landesregierung dem Einzelhandel seit 2019 Digital-Coaches an die Seite, die von Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf und Köln aus landesweit schulen, mit Dienstleistern vernetzen und Förderprojekte begleiten. Aufgrund der großen Nachfrage wird das Team verstärkt und das Projekt vorzeitig bis 2024 verlängert.
  • „Sonderprogramm Corona“ aufgestockt und neu aufgelegt:

Die Pandemie hat die Digitalisierung im Handel beschleunigt. Deshalb hat das Land 2020 ein „Sonderprogramm Corona“ zum Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ gestartet. Dieses wird nun um 2,1 Millionen Euro aufgestockt. Hinzu kommt ein zweites Sonderprogramm 2021 in Höhe von sechs Millionen Euro. Gefördert werden Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und maximal zehn Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme. Gutscheine ermöglichen den kurzfristigen Auf- oder Ausbau digitaler Technologien, um den lokalen Handel zu stärken.

  • Digital-Coaches für Gastronomie und Hotellerie:
    Damit die Branchen sich gerade jetzt digital weiterentwickeln können, hat das Kabinett die Förderung von zehn Digitalcoaches beschlossen. Sie sollen den Betrieben als flexibel nutzbare Ratgeber zur Verfügung stehen, deren Angebot auf einfachste Weise genutzt werden kann (Projektvolumen: 1,9 Millionen Euro). Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) prüft nun, wie dieses Angebot konkret umgesetzt werden kann.

Minister Pinkwart: „In der Gastronomie und Hotellerie verfügt das Land über rund 50.000 Betriebe. Mit den Digital-Coaches stärken wir ihre Zukunftsfähigkeit und bieten ihnen persönliche, kompetente und unbürokratische Hilfe bei der digitalen Transformation an.“

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Dem Handwerk fehlt das Baumaterial – Bedrohliche Lage mit ersten Baustopps

Prüm, 14.04.2021 – Seit einigen Wochen spitzt sich die Lage im Bau- und Baunebengewerbe zu. Immer mehr Handwerker kämpfen bei der Materialbeschaffung mit Preiserhöhungen und Lieferengpässen. Davon betroffen sind Dämmstoffe, Holzprodukte, aber auch Farben und Metall.

Je nach Material zeichnete sich eine Knappheit und damit steigende Preise schon Ende letzten Jahres ab. Bei anderen Baumaterialien hat sich die Situation erst seit rund einem Monat verschärft. „Die Ursache für die Materialknappheit bei Baustoffen ist eine Verkettung mehrerer Ereignisse“, schildert Dirk Kleis, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region und ihrer 23 Handwerksinnungen. Zu diesen Ereignissen gehören der Ausfall großer Produktionsanlagen zum Beispiel bei den Rohstoffen Styrol und Propylenoxid, welche für die Produktion von EPS-Dämmstoffen benötigt werden. Die Farbindustrie spürt derweil den Produktionsausfall bei Bindemittel eines großen Herstellers. Beim Holz führte unter anderem ein heftiger Wintereinbruch in den USA zu einem drastischen Zurückfahren der Holzproduktion bei zugleich verstärkter Holz-Nachfrage aus Europa. „Dies sind nur einige der Gründe. Dazu kommen dann noch verschiedene Ursachen, die der Pandemie geschuldet sind. Lieferketten funktionieren nicht wie gewohnt. Die „just in time“-Beschaffung geht derzeit vielfach nicht mehr auf“, führt Kleis weiter aus. „Zimmerer berichten über erste Baustellen, denen wegen Materialmangel ein Baustopp droht.“

Auch die verschiedenen Verbände aus dem Baubereich sind seit Wochen alarmiert. Einer davon ist der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH). Dessen Hauptgeschäftsführer Ulrich Marx: „Wir stehen aktuell im engen Kontakt mit den Fachverbänden des Handels und der Hersteller und suchen gemeinsam nach Lösungen. Die meisten Hersteller haben uns mitgeteilt, dass sie zwar im Laufe des Jahres mit einer Stabilisierung der Lage rechnen, aber nicht von einer kurzfristigen Senkung des Preisniveaus ausgehen.“ Marx wirbt bei den Verbrauchern für Verständnis, wenn nun Angebote oder Rechnungen von Betrieben höher ausfielen als erwartet. „Leider bleibt unseren Betrieben oft nichts anderes übrig, als die Preissteigerungen, die er ja nun nicht zu verantworten hat, weiterzugeben“, erläutert Marx die missliche Situation. Kleis bittet derweil zusätzlich um Verständnis bei den Kunden, wenn es durch die Lage bedingte Terminverzögerungen gibt. „Auch wenn unsere Handwerksbetriebe frühzeitig disponieren, ist das nötige Baumaterial derzeit teils einfach nicht am Markt zu bekommen.“ Alle hoffen auf die angekündigte Entspannung im Laufe des Jahres.

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Im Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler gelten strenge Hygieneregeln

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 14.04.2021 – Derzeit scheint es keine andere Erkrankung als COVID-19 zu geben. Viele – vor allem ältere – Menschen haben große Angst, sich mit diesem Virus zu infizieren und verschieben deshalb ihre Vor- und Nachsorgeuntersuchungen sowie Krankenhausaufenthalte. Häufig warten sie bei Beschwerden und Symptomen lieber erst einmal ab. „Das ist aber falsch und kann im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein“, betont Dr. Josef Spanier, der Ärztliche Direktor des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler und Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe. „Denn die Menschen erkranken auch weiterhin an anderen Krankheiten.“ Verzichten sie aus Sorge vor Corona auf Untersuchungen, dann werden Erkrankungen oft zu spät entdeckt, und das kann fatal sein. Statistiken belegen, dass in den vergangenen Monaten, etwa zehn Prozent weniger Krebserkrankungen diagnostiziert wurden. Gleichzeitig haben Patienten, die zur Operation kommen, häufig schon weit fortgeschrittene Tumore. Möglicherweise hängt das mit versäumten und verschobenen Untersuchungen zusammen.

Ähnliche Beobachtungen machen bundesweit die kardiologischen Abteilungen der Krankenhäuser. Nach Studien der Deutschen Herzstiftung wurden im April des vergangenen Jahres 30 bis 40 Prozent weniger Herzinfarktpatienten in den Kliniken aufgenommen als vor der Pandemie. „Patienten mit kardiologischen Beschwerden warten derzeit häufig zu lange“, sagt Dr. Spanier. „Dabei müssten sie wie auch Patienten mit Verdacht auf einen Schlaganfall sofort im Krankenhaus behandelt werden.“ Denn bei ihnen zählt jede Minute. Unbehandelt können diese Erkrankungen zu schwerwiegenden Komplikationen führen.

„In unserem Krankenhaus werden die Patientinnen und Patienten in sicherer Umgebung optimal versorgt“, sagt der Kaufmännische Direktor Thorsten Kopp. „Wir arbeiten ganz normal. Keine Untersuchungen, Operationen oder Therapien werden verschoben.“ Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses arbeiten nach einem strengen Hygienekonzept. Zudem sind die meisten von ihnen inzwischen gegen Corona geimpft.

Vor der Aufnahme und während seines Krankenhaus-Aufenthaltes wird jeder Patient auf Coronaviren getestet. „Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, werden in getrennten Bereichen behandelt“, sagt Thorsten Kopp. „Wir tun alles Menschenmögliche, damit unsere Patienten und Mitarbeiter bei uns sicher sind vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus“, sagt er.

Manche – vor allem ältere – Patienten befürchten, während eines Krankenhausaufenthaltes in Zeiten der Pandemie keinen Besuch empfangen zu dürfen, und verschieben deshalb dringend notwendige Behandlungen, weiß Krankenhausoberin Gaby Frömbgen. Auch wenn in Zeiten der Pandemie Besuche von Angehörigen in der Regel nicht gestattet sind, „so treffen wir gerade bei alten, schwerkranken oder dementiell veränderten Patientinnen und Patienten eigene Absprachen. Denn wir wissen, dass es für sie sehr wichtig ist und ihre Genesung unterstützt, wenn sie während ihres Aufenthaltes bei uns persönlichen Kontakt zu ihren Angehörigen zu haben“, sagt sie.

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Terminbuchung für die Jahrgänge 1944 und 1945 ab Freitag, 16. April 2021 in NRW

Region/Düsseldorf, 14.04.2021 – Die Impfkampagne nimmt weiter Fahrt auf. Die Terminvergabe der ersten drei Jahrgänge der Personengruppe zwischen 70 und 80 Jahren schreitet zügig voran. Nachdem seit vergangenen Freitag bereits die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 einen Impftermin vereinbaren können, kommen nun zeitnah weitere Jahrgänge hinzu. Ab Freitag, 16. April 2021, 8.00 Uhr können sich die Jahrgänge 1944 und 1945 über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen für einen Impftermin anmelden. Alle Personen, die zwischen dem 1. Januar 1944 und dem 31. Dezember 1945 geboren wurden, sowie deren Lebenspartner können dann einen Impftermin vereinbaren.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Innerhalb von etwas mehr als einer Woche konnten 226.000 Bürgerinnen und Bürger der Jahrgänge 1941 bis 1943 einen Impftermin vereinbaren. Eine Terminvereinbarung war unkompliziert möglich. Die Buchungssysteme waren stabil. Wir können die Terminbuchung nun zügig für weitere Jahrgänge öffnen. Damit nimmt das Impfgeschehen weiter Fahrt auf. Zum jetzigen Zeitpunkt haben damit 16,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen mindestens die Erstimpfung gegen SARS-CoV-2 erhalten.“

Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil (Rufnummer (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland). Ein Einladungsschreiben wird in Kürze verschickt, ist aber zur Impfanmeldung nicht notwendig.

Die Impfung erfolgt je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah. Paarbuchungen sind möglich. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spielt keine Rolle. Bei den Impfungen kommen je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe der Hersteller BioNTech oder Moderna zum Einsatz.

Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass nach wie vor Termine für die vorherigen Geburtsjahrgänge 1941 bis 1943 sowie Personen ab 80 Jahren zur Verfügung stehen. Weitere Jahrgänge werden in Kürze freigeschaltet.

Die Impfzentren sollten nicht ohne gültigen Termin aufgesucht werden, da die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.

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Corona-Testzentrum im MVZ des Venenzentrums in Bad Bertrich

Bad Bertrich, 14.04.2021 – Das Bergman MVZ Venenzentrum Bad Bertrich bietet Bürgertests an: An der Bäderstraße 1 und 2a ist ein Testzentrum eingerichtet, in dem auf das Coronavirus getestet wird. Interessierten steht mindestens ein kostenfreier Test pro Woche zur Verfügung – auch ohne Symptome.

„Die Schnelltests sind ein Baustein zur Bewältigung der Pandemie. Wir freuen uns, mit unserem Testzentrum hierzu beitragen zu können“, sagt Tim Wozniak, kaufmännischer Leiter des Bergman MVZ Venenzentrum Bad Bertrich.

Getestet wird im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) montags von 16 bis 17.30 Uhr, dienstags bis donnerstags von 16 bis 20 Uhr, freitags von 14 bis 16 Uhr und an ausgewählten Samstagen. Eine Bescheinigung über das Testergebnis wird ausgestellt. Termine können online unter www.doctolib.de , „MVZ Bad Bertrich“ vereinbart werden.

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Termine im Jülicher Testzentrum gefragt

Jülich, 14.04.2021 – Das Jülicher Testzentrum im Forum Am Aachener Tor (ehemaliges Realschulgebäude) bietet weiterhin Schnelltests an. Jeweils samstags von 9 bis 16 Uhr und dienstags von 16 bis 20 Uhr werden in Kooperation mit dem Maltester Hilfsdienst kostenlose Bürgertests als Schnelltests angeboten.  Unter https://testzentrum-juelich.de können die Testwilligen die notwendigen Daten eingeben, sich registrieren und erhalten eine Bestätigungsmail mit weiteren Informationen und einen Link, über den sie sich jeweils einen freien Termin selber auswählen können.

Wer keine Möglichkeit hat, die Online-Terminvergabe zu nutzen, kann auch telefonisch einen Termin vereinbaren an der Corona-Hotline der Stadt Jülich,

Tel.: 02461-63605 (Mo.-Fr. 8 – 12 Uhr, außer an Feiertagen)

Weitere Informationen auf www.juelich.de/testzentrum.

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Feuerwehren im Kreis Euskirchen werden geimpft

Euskirchen, 14.04.2021 – Nach Rettungsdienst und Polizei erhalten nun Feuerwehrkräfte und weitere Einheiten des Katastrophenschutzes überzählige Impfdosen. Landrat Ramers: „Funktionsfähigkeit der Gefahrenabwehr muss gewährleistet sein“. Das Impftempo hat in den letzten Tagen kräftig an Fahrt aufgenommen – dank höherer Impfstoffmengen. Neben den Impfungen in den Hausarztpraxen, die seit der vergangenen Woche möglich sind, werden aktuell täglich mehr als 1000 Menschen im Impfzentrum Marmagen geimpft. Hier stellt das Team in zunehmendem Maße fest, dass vereinbarte Termine nicht eingehalten werden, was dazu führt, dass abends Impfdosen übrigbleiben, die dann kurzfristig verimpft werden müssen. Daher hat der Krisenstab des Kreises Euskirchen entschieden, dass diese Impfdosen den Einsatzkräften der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes zur Verfügung gestellt werden.

„Nachdem Gesundheitsminister Laumann mitgeteilt hat, dass unter bestimmten Voraussetzungen Impfungen für Feuerwehrkräfte möglich sind, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“, sagt Landrat Markus Ramers. Die Feuerwehren seien täglich und rund um die Uhr für die Menschen da. Dabei lasse sich natürlich auch der direkte und enge Kontakt zu den hilfsbedürftigen Menschen nicht vermeiden, da die Feuerwehren ja auch den Rettungsdienst unterstützen.  „Deshalb waren wir im Krisenstab einstimmig der Meinung, dass die Einsatzkräfte durch die Impfung den bestmöglichen Schutz erhalten müssen. Die Funktionsfähigkeit der Gefahrenabwehr muss kontinuierlich gewährleistet sein“, so Ramers. Der Landrat betont auch, dass es hier ausschließlich um überzählige Impfdosen gehe, dass also niemand auf seinen gebuchten Termin verzichten müsse.

Kreisbrandmeister Peter Jonas bittet bei den rund 2300 Feuerwehrkräften, die geimpft werden sollen, um Verständnis, dass der Impfprozess eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen werde. „Das wird vermutlich so ähnlich ablaufen wie beim Rettungsdienst und der Polizei, die auch nach und nach mit überzähligen Impfdosen versorgt worden sind.“ Außerdem werde man natürlich darauf achten, dass beispielsweise nicht eine gesamte Löschgruppe gleichzeitig geimpft wird. „Damit vermeiden wir, dass bei eventuellen Impfreaktionen ein ganzer Standort in seiner Funktion beeinträchtigt werden könnte“, so Jonas. „Aber ich bin sehr froh und dankbar, dass die Feuerwehr jetzt mit an der Reihe ist.“