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Bitburger Rheinland-Pokal: FVR arbeitet im Dialog mit den Vereinen an einer Lösung

Region/Koblenz – Im Rahmen einer Videokonferenz hat der Fußballverband Rheinland am gestrigen Mittwochabend die im Wettbewerb verbliebenen Vereine über den weiteren Verlauf des Bitburger Rheinlandpokals 2020/2021 informiert. Danach ist eine Austragung der noch ausstehenden Partien durch die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassenen Verordnungen nicht mehr möglich. Unter dieser Prämisse hat der FVR folgende Planung bekanntgegeben, zu der die Vereine bis einschließlich Sonntag, 02. Mai, um eine Rückäußerung gebeten werden:

Das Endspiel soll im Rahmen des Finaltags der Amateure am Samstag, 29. Mai, im Koblenzer Stadion Oberwerth ausgetragen werden. Geplant ist, dass die Partie mit Regionalligist TuS Rot-Weiß Koblenz und SV Eintracht Trier (Tabellenführer Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, Gruppe Nord) die aktuell sportlich besten Mannschaften aus dem Verbandsgebiet bestreiten. Die anderen 35 Teilnehmer des Bitburger Rheinlandpokals erhalten einen Betrag in Höhe von jeweils mindestens 1.400 Euro, sofern es zu der vorgesehenen TV-Übertragung kommt. Dieser Betrag wird aufgebracht vom Fußballverband Rheinland, dem DFB sowie durch den Sieger des Bitburger Rheinlandpokals als Teilnehmer der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 2021/2022.

Das Präsidium des Fußballverbandes Rheinland wird am Dienstag, 04. Mai, eine abschließende Entscheidung treffen, ob die oben genannte Planung umgesetzt wird.

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Die Impfungen im Kreis Düren schreiten weiter voran

Düren – Impfungen von Feuerwehrleuten und Lehrern an weiterführenden Schulen.“Die Impfungen im Kreis Düren schreiten weiter voran“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner gestrigen Video-Botschaft. Mehr als 60.000 Menschen haben mittlerweile eine Erstimpfung erhalten, über 23.000 sind bereits zum zweiten Mal geimpft. Nun geht es im Kreis Düren auch mit Feuerwehrleuten und Lehrern an weiterführenden Schulen weiter, kündigte Wolfgang Spelthahn an.

Der Landrat hatte in der vergangenen Woche im Einvernehmen mit allen Bürgermeistern des Kreises einen Antrag an NRW-Gesundheitsminister Hermann-Josef Laumann gerichtet und um Zuweisung eines Sonderkontingentes an Impfstoff in der Größenordnung der Anzahl der impfwilligen Feuerwehrleute im Kreis Düren gebeten. Dieser Antrag beruhte auf der vom Minister gegenüber dem Landesfeuerwehrverband NRW anerkannten Tätigkeiten der Feuerwehren, die sich zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung in den Städten und Gemeinden einem hohen Infektionsrisiko aussetzen.

Noch gibt es aus dem Ministerium auch auf Nachfrage keine verbindliche Antwort auf das Anliegen des Kreises. Dies hat Landrat Wolfgang Spelthahn nun zum Anlass genommen und stellt den Feuerwehren im Einvernehmen mit den Bürgermeistern vorab in einem ersten Schritt rund 300 Biontech-Impfdosen zur Verfügung. „Natürlich ist dies viel zu wenig, aber es wird Zeit jetzt ein Zeichen zu setzen und das schon an diesem Wochenende“, so Landrat Spelthahn weiter und ist sich in dieser Frage mit den Bürgermeistern aus dem Kreis Düren absolut einig.

Damit die Verteilung innerhalb des Kreisgebietes und entsprechend dem Proporz der einzelnen Wehren gerecht erfolgt, wird die Zuordnung des Impfstoffes über den Kreisbrandmeister in enger Abstimmung mit den Wehrführern der kreisangehörigen Städte und Gemeinde erfolgen. „Ich hoffe, dass wir dann auch in den nächsten Wochen weitere Reserven beziehungsweise überzähligen Impfstoffdosen aus nicht wahrgenommenen Terminen behalten, um die Impfung der Feuerwehren in den kommenden Wochen in weiteren Schritten fortzusetzen“, ist Landrat Spelthahn optimistisch, wenngleich er auch die Hoffnung auf das Sonderkontingent des Ministeriums noch nicht aufgegeben hat.

Impfungen des Lehrpersonals an den weiterführenden Schulen

Aufgrund einiger Verschiebungen in der Zuordnung von Impfstoffen verfügt der Kreis Düren in der kommenden Woche über eine kleinere Menge an Impfstoffen der Hersteller Moderna und Astra Zeneca. Landrat Wolfgang Spelthahn hat jetzt festgelegt, dass für diese Impfstoffe im Impfportal des Kreises ab dem kommenden Sonntag nun die Berufsgruppe des Lehrpersonals an den weiterführenden Schulen geöffnet werden soll. Die Lehrerinnen und Lehrer sowie das Personal in den Schulsekretariaten sowie die der jeweiligen Schule zugewiesenen Schulhausmeister können ab dem kommenden Samstag über das Portal www.impfzentrum-dueren.de bzw. unter der Rufnummer 0800/5892 7994 einen Termin buchen. Für Lehrer ab 60 Jahre steht der Impfstoff von Astra Zeneca zur Verfügung und für das Personal unter 60 Jahren der Moderna-Impfstoff. „Wir können so nun auch vor der offiziellen Öffnung der Priorität 3 in der Impfreihenfolge schon erste Impfungen vornehmen“, so Landrat Wolfgang Spelthahn. „Natürlich ist es viel zu wenig Impfstoff, aber ich bin optimistisch, dass wir in den kommenden Wochen mehr Dosen erhalten werden, so dass wir in weiteren Schritten auch dem Personal der weiterführenden Schulen ein Impfangebot machen können. Der Landrat bittet um Verständnis, sollte es bei der Buchung der Termine zu Schwierigkeiten kommen und weist darauf hin, dass die vorhandenen Mengen derzeit nur gering sind.

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Zurück zum Ursprung: Auwälder und Artenvielfalt schützen

Ahrweiler – Wichtiger Schritt im Naturschutzgroßprojekt „Obere Ahr-Hocheifel“: In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreis- und Umweltausschuss – auf Vorschlag von Landrat Dr. Jürgen Pföhler – die Auftragsvergabe für weitere Planungsleistungen einer bedeutenden Wasserbaumaßnahme an der Ahr im Bereich des Laufenbacher Hofs in der Gemarkung Wershofen beschlossen.

Zwischen Fuchshofen und Schuld sollen große dynamische Altarm- und Auenwaldkomplexe mit einer natürlichen Struktur- und Artenvielfalt entstehen. Wie auf historischen Karten zu sehen, verfügte die Ahr hier einst über einen zweiten Gewässerarm, der durch das Tal floss. Dieser soll im Rahmen der Maßnahme reaktiviert werden. Außerdem soll ein temporär wasserführender Zulauf in Form einer sogenannten Flutrinne geschaffen werden, der die vorhandenen Auwaldrelikte vermehrt mit Wasser versorgt. Zusätzlich sollen einige Stillgewässer sowie strömungsarme Gewässer mit Altarmcharakter angelegt werden.

Früher weit verbreitet, sind Auwälder mit natürlicher Strukturvielfalt und Dynamik in Mitteleuropa kaum noch zu finden. Die besondere Artenvielfalt mit über tausend Arten ist auf ein Mosaik kleinräumiger unterschiedlicher und sich ständig ändernder Standortverhältnisse zurückzuführen. Diese werden durch unterschiedliche Wasserstände, Temperaturschwankungen, wechselnde Strömungs- und Lichtverhältnisse sowie Umlagerungsprozesse hervorgerufen. Typische Arten, die solche Lebensräume aufsuchen und besiedeln, sei es zur Fortpflanzung, als Nahrungshabitat oder dauerhaft, sind zum  Beispiel Schwarzstörche, Graureiher, Schellenten, Zwergtaucher, Eisvögel, Grasfrösche, Erdkröten sowie zahllose Insektenarten und andere Wirbellose. Auch der in der Region ausgestorbene Fischotter könnte hier wieder ideale Lebensgrundlagen vorfinden, da auch einige Fischarten Altarmgewässer als Habitate nutzen.

Die geplanten Maßnahmen tragen dazu bei, den Oberlauf der Ahr und ihre Nebengewässer wieder in einen hochwertigen ökologischen Zustand mit einer großen Biodiversität zu versetzen. Das Planvorhaben und die Umsetzung erfolgen mit ausdrücklicher Zustimmung der betroffenen Eigentümerin der betroffenen Grundstücke und im Einvernehmen mit dem bewirtschaftenden Landwirt.

Das 2007 gestartete Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr-Hocheifel wird durch den Landkreis Ahrweiler umgesetzt und ist Teil des Programms „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz“. Gemeinsam mit der Region verfolgen Bund, Land und Kreis das Ziel, die einmalige Natur- und Kulturlandschaft entlang der Ahr und ihrer Zuflüsse nachhaltig zu entwickeln und langfristig zu sichern. Das Kerngebiet des Projektes umfasst etwa 3300 Hektar und liegt in der Verbandsgemeinde Adenau. Die Projektkosten in Höhe von rund zehn Millionen Euro werden zu 90 Prozent aus Bundes- und Landesmitteln finanziert, die übrigen zehn Prozent trägt der Kreis Ahrweiler.

Weitere Informationen unter www.obere-ahr-hocheifel.de oder bei Projektleiter Dr. Jochen Mölle, Kreisverwaltung Ahrweiler, Telefon: 02641/975-256, E-Mail: jochen.moelle@kreis-ahrweiler.de.

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Online-Glücksspiel – Mehr Spielerschutz durch strenge Regeln, Zentralisierung und Transparenz

Region/Düsseldorf – Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat am Mittwoch, 28. April 2021, dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 zugestimmt. Damit haben nach jahrelangen Verhandlungen alle 16 Bundesländer das gemeinsame Regelwerk für das Online-Glücksspiel in Deutschland angenommen. Mit dem neuen Staatsvertrag, der unter Federführung der Länder Nordrhein-Westfalen und Berlin erarbeitet wurde, erfolgt erstmals eine umfassende einheitliche Regulierung des Online-Glücksspielmarktes in Deutschland. Der Glücksspielstaatsvertrag tritt am 1. Juli 2021 in Kraft.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Dieser Staatsvertrag war eine Herkulesaufgabe und ist im Ergebnis ein starkes Zeichen dafür, wie der Föderalismus in Deutschland lebt, funktioniert und gerade über den Weg teils mühsamer Verhandlungen zu richtigen Ergebnissen kommt. Es wurde in gemeinsamer Kraftanstrengung ein Problem gelöst, das seit Jahren unlösbar schien. Die teils deutlich widerstreitenden Interessen, Bedürfnisse und Anliegen zum Wohle aller 16 Länder wurden dabei zusammengebunden. Dies zeigt exemplarisch die ganze Kraft und Stärke des Föderalismus.“

Staatssekretär Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei: „Ich freue mich, dass es nach jahrelangen kontroversen Diskussionen gelungen ist, eine Einigung auf eine zeitgemäße Regulierung des gesamten Glücksspielmarktes in ganz Deutschland zu erzielen. Der neue Glücksspielstaatsvertrag 2021 bietet eine verlässliche Basis für mehr Spielerschutz und mehr Jugendschutz in Deutschland. Nun ist zentral, dass sich alle Marktakteure an diese klaren Regeln halten. Das schafft zugleich Kapazitäten für ein verstärktes Vorgehen gegen den verbleibenden Schwarzmarkt.“

Einige Regeln des Glückspielstaatsvertrags:

 Anstelle des bisherigen, aber in der Praxis nicht beachteten Verbots des Glücksspiels im Internet können Anbieter ab dem 1. Juli 2021 eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele und Online-Poker erhalten. Hierbei müssen sie sich zum Schutz der Spielerinnen und Spieler und aus Gründen des Jugendschutzes strengen Begrenzungen unterwerfen. So dürfen beispielweise nur Personen teilnehmen, deren Alter zuvor vom Anbieter überprüft worden ist. Bei den virtuellen Automatenspielen werden ferner die Einsätze pro Spiel sowie die Spieldauer reglementiert; tagsüber darf für die Spielformen keine Werbung im Internet und im TV erfolgen. Die Spiele werden über einen sogenannten „Safe-Server“ überwacht, der die Glücksspielaufsicht dabei unterstützen wird, Manipulationen der Spiele aufzudecken.

Zur Vermeidung übermäßiger Verluste werden sich Spielerinnen und Spieler selbst ein monatliches finanzielles Limit setzen müssen, welches bei allen Glücksspielangeboten im Internet greift. Für alle Glücksspiele wird es künftig außerdem eine zentrale Spielersperrdatei geben. Spielerinnen und Spieler, die etwa spielsüchtig oder spielsuchtgefährdet sind, können hier eingetragen werden und sind dadurch von allen Glücksspielangeboten ausgeschlossen.

Der neue Staatsvertrag bietet daneben die Grundlage für einen besseren Vollzug gegen verbleibende illegale Angebote. So wird mit der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle/Saale eine neue zentrale Behörde installiert, die nicht nur die erlaubten Angebote im Internet überwachen, sondern auch Schritte gegen illegale Anbieter unternehmen wird. Der Staatsvertrag bietet hierzu erweiterte Möglichkeiten, wie beispielsweise Testspiele und Testkäufe durchzuführen oder IP-Adressen zu blocken.

Die bundesweit gültigen Erlaubnisse für virtuelle Automatenspiele und Online-Poker werden ab dem 1. Juli 2021 übergangsweise durch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt erteilt. Dieses wird zunächst auch die erlaubten Anbieter überwachen. Zum 1. Januar 2023 wird die Zuständigkeit dann auf die neue Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder übergehen.

Für das stationäre Glücksspiel in Spielhallen und Wettvermittlungsstellen ist neben dem Staatsvertrag das Ausführungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag (AG GlüStV NRW) maßgeblich. Die Anpassung dieses Gesetzes an den neuen Glücksspielstaatsvertrag 2021 wird derzeit im Landtag beraten. Online-Casinospiele wie Roulette oder Black Jack können die einzelnen Bundesländer jeweils für sich regulieren. Die Landesregierung wird für Nordrhein-Westfalen hierzu in den kommenden Monaten einen Gesetzentwurf vorlegen.

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Impftermine für chronisch Kranke ab Freitag – Partnerbuchungen nur noch bis Freitag möglich

Euskirchen – Partnerbuchungen für Menschen ab 70 Jahren nur noch bis Freitag möglich. Ab Freitag, 30. April, ist eine Terminbuchung für chronisch Erkrankte mit Anspruch auf Schutzimpfungen mit hoher Priorität (§3 Abs.2 a-j ImpfV) über die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen möglich. Zum Einsatz kommen die Impfstoffe der Hersteller BioNTech und Moderna. Eine Wahlmöglichkeit besteht jedoch nicht. Das hat das Land NRW mitgeteilt.

Rund 2.400 chronisch Erkrankte nach § 3 der Impfverordnung sind bereits im Impfzentrum des Kreises Euskirchen in Marmagen geimpft worden. Wer einen Antrag über den Kreis Euskirchen eingereicht hat, aber noch nicht geimpft wurde, wird kurzfristig in den nächsten Tagen telefonisch kontaktiert und erhält ein Impfangebot.

Ab dem 30. April, 8 Uhr, werden Impftermine für Personen mit einem Impfanspruch nach §3 Abs.2  dann nur noch über die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen vergeben: online über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01. Daneben ist es natürlich weiterhin möglich, dass chronisch Kranke einen Impftermin über ihren Hausarzt vereinbaren. Über den Kreis Euskirchen können ab dem 30. April allerdings keine Anträge mehr entgegengenommen werden.

Wichtig: Partnerbuchungen werden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung aufgrund technischer Voraussetzungen ab dem 30. April nicht mehr möglich sein. Personen ab 70 Jahren, die dringend mit ihrem Partner geimpft werden wollen, sollten daher bis zum 29. April 2021 einen Impftermin über die Kassenärztliche Vereinigung (0800 116 117 01) vereinbaren.

Der Nachweis einer Vorerkrankung erfolgt über einen vervollständigten Vordruck des Arztes, der zum Impftermin mitzubringen ist. Personen ohne Impfberechtigung können keine Impfung erhalten. Dabei wird die Zugehörigkeit zur impfberechtigten Personengruppe nach Coronavirus-Impfverordnung (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 a – j) bescheinigt – diese Fälle bedürfen keiner konkreten Diagnose. Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 gemäß §3 Abs.2 sind:

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).
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Stadt Meckenheim sagt alle eigenen Veranstaltungen ab

Meckenheim – Stadt Meckenheim reagiert mit Verzicht bis zur Sommerpause. Veranstaltungsabsagen wegen aktueller Corona-Situation. Die NRW-Landesregierung hat die Durchführung von Veranstaltungen erheblich eingeschränkt beziehungsweise gänzlich untersagt. Grund dafür ist die aktuelle Corona-Entwicklung: Die Zahl der Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, verharrt weiterhin auf zu hohem Niveau.

Die Stadt Meckenheim möchte dem negativen Trend effektiv entgegenwirken. Um die dritte Welle der Pandemie zu brechen und die Situation im Gesundheitswesen, vor allem auf den Intensivstationen zu entspannen, hat sich die Stadtverwaltung zu einer vorsorglichen Absage aller eigenen Veranstaltungen vorerst bis zur Sommerpause entschlossen. Mit dieser Entscheidung gibt die Stadt Meckenheim überdies allen Akteuren, Veranstaltern und Organisatoren Planungssicherheit für die nächsten Wochen, die weiterhin im Zeichen der Pandemie-Bekämpfung stehen werden.

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Elektroauto oder herkömmlicher Antrieb?

Euskirchen – Diese Frage stellt sich nicht nur in zahlreichen deutschen Familien und Unternehmen. Auch bei der Kreisstadt Euskirchen war dies ein Thema als es um ein mögliches neues Dienstfahrzeug für Bürgermeister Sacha Reichelt ging. Nach dem Motto: Das umweltfreundlichste Fahrzeug ist eines, das erst gar nicht produziert wird, hat Bürgermeister Reichelt nun entschieden, auf einen Dienstwagen gänzlich zu verzichten.

Dementsprechend wird kein neues Fahrzeug angeschafft. Stattdessen hat der Bürgermeister die für sein Dienstfahrzeug vorgesehene Parkplatzreservierung aufgehoben. Dienstreisen wird Reichelt weiterhin mit dem ÖPNV, dem Fahrrad oder der ohnehin bestehenden Fahrzeugflotte der Stadtverwaltung bestreiten.

Bereits zuvor hatte der Bürgermeister die Regeln zur Beschaffung künftiger Fahrzeuge für die städtische Fahrzeugflotte zugunsten von Elektroautos angepasst.

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Jetzt auch über „DorfNews“ und den „DorfFunk“ bestens informiert sein

Mayen – In Mayen wird gefunkt – über das Portal „DorfNews“ und die App „DorfFunk“. Hier haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit gebündelt Nachrichten aus ganz Rheinland-Pfalz sowie rund um die Stadt Mayen und ihre Stadtteile zu erhalten. Auch alle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung Mayen werden auf DorfNews und DorfFunk veröffentlicht. Egal ob mobil, per App oder mit dem Webbrowser:  Wer möchte, kann so immer bestens informiert sein.

Die App bietet eine unkomplizierte Möglichkeit zum digitalen Austausch. Bürgerinnen und Bürger können in den unterschiedlichen Kategorien Plausch, News, Suche-und-Biete sowie Events beispielsweise ihre Hilfe anbieten, Gesuche einstellen oder einfach nur miteinander kommunizieren.

In Kürrenberg wurde bereits eine Initiative gegründet, welche die App-Nutzer, über regionale Neuigkeiten aus dem Ortsteil informiert. Auch Vereine sind dazu aufgerufen, Vereinsnachrichten über die DorfFunk App einzustellen beziehungsweise die Bürger über dieses Portal zu informieren.

Das Ministerium des Inneren und für Sport Rheinland-Pfalz hat die Plattform und die App zur kostenlosen Nutzung in Rheinland-Pfalz bereitgestellt.

Die „DorfFunk“ App gibt es für iOS sowie Android und ist online unter www.dorf.app sowie im App Store bzw. Google Play Store downloadbar. Zum Portal „DorfNews“ gelangt man über www.mayennews.de.

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Dr. Hans-Peter Schick zur Vollendung des 60. Lebensjahres

Mechernich – Hans-Peter Schick hat in diesem Frühjahr sein 60. Lebensjahr vollendet. Fast zeitgleich ist er genau 21 Jahre als Bürgermeister dieser Stadt im Amt. Als „Mann mit Ecken und Kanten“ wird er klischeehaft beschrieben. Aber was heißt das schon?

Vermutlich wollen diejenigen, die es anerkennend sagen, aber auch die, die dem Bürgermeister grundsätzlich Böses wollen, damit zum Ausdruck bringen, dass dieser Mann kein Leisetreter ist. Damit haben sie Recht. Man kann genau sehen, was er gerade tut – und meistens kann man es auch hören.

Einer von hier, konservativ, aber tolerant, jovial und energisch, seit 21 Jahren Bürgermeister von Mechernich: Dr. Hans-Peter Schick (60). Foto: Archiv/pp/Agentur ProfiPress

Er weiß genau, was er will, wohin er will und wie – und das macht ihn unbequem. Er lässt sich schlecht vom Kurs abbringen. Dr. Hans-Peter Schick scheut weder politische Auseinandersetzung, noch Konflikt. Der gelernte und studierte Ökonom (Agrarwissenschaft) und promovierte Ökologe ist nicht bang, kann sich wehren, reagiert mit zunehmendem Alter zwar dünnhäutiger, besitzt aber immer noch einen guten Überblick und klares Urteilsvermögen.

Parteipolitisch ist der am 11. April 1961 in Mechernich geborene Bescheider überzeugter Christdemokrat. Der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer in der großen – und die Mechernicher Journalistin Gabriele Gräfin von Plettenberg in der lokalen und regionalen Politik – waren seine konservativen Vorbilder.

Sein Vater Josef Schick war Kreistagsabgeordneter und brachte seine fünf Söhne beizeiten mit Kommunalpolitik und Pragmatik in Berührung. Schick sen. unternahm auch mit Frau und dem ältesten Sohn Hans-Peter eine für den Bürgermeister bis heute prägende Art Pilgerfahrt zum toten „Alten“ (Adenauer), den man im Kölner Dom aufgebahrt hatte und mit einem Schnellboot der Bundesmarine nach Rhöndorf überführte…

Politische Mütter und Väter

Museumsdirektor Dr. Dieter Pesch, Hans-Peter Schicks Vorgänger als Stadtverbandsvorsitzender der Union, gilt als sein strategischer Lehrmeister – und anfangs auch mit allen Wassern gewaschener Ratgeber. Doch schneller, als seine Gegner und diejenigen, die meinten, Dr. Schick in ihre Tasche stecken zu können, ahnten, schwamm sich der neue Bürgermeister frei – auch aus dem Einflussbereich des seinerzeit mächtigen Dr. Pesch.

Zum väterlichen Freund wurde ihm der jahrzehntelange Kommerner Ortsvorsteher und Ratsherr Johannes Ley, der zur Zeit von Dr. Hans-Peter Schicks erster Wahl zum Mechernicher Bürgermeister 1999 Fraktionsvorsitzender war – ein Mann mit großer Reputation, aber auch Warmherzigkeit, Standvermögen, Humor und Kenntnissen im rheinischen Klüngel. Zu seiner Zeit bildeten die Kommerner Stadtverordneten häufig eine über Fraktionsgrenzen reichende Phalanx im Stadtrat…

Größten Einfluss hatte allerdings – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt und von den Medien unkommentiert – Dr. Hans- Peter Schicks stellvertretender Verwaltungschef, Erster Beigeordneter und verlässlicher Partner Christian Baans. Ein Sozialdemokrat, was die Freundschaft und das Teamwork in der Stadtverwaltung keineswegs schmälerte.

Baans und Dr. Schick dachten und handelten synchron. Beim Umbau und Stellenabbau in der Verwaltung. In puncto Bürgernähe und Bürokratieabbau. („Die Akten müssen wandern, nicht die Menschen“). Und bei der Einführung eines revolutionär kaufmännischen Kommunalmanagements.

Die Vernunft bekam am Bleiberg Oberwasser. Seit den späten achtziger Jahren hatte Mechernich neben Hellenthal und Weilerswist zu den drei schlagzeilenträchtigsten „Skandalkommunen“ im Kreis Euskirchen gehört, in denen es permanent im Parlament parteipolitische Grabenkämpfe gab.

Es ging vorwiegend ums Rechthaben und Rechtbekommen und um die Urheberschaft, wer was zuerst gesagt oder beantragt, aber dann doch nicht wegen der Borniertheit der anderen durchbekommen hatte. Unrühmlicher Titelheld in der Schlussszene dieses Dramas war der Interimsbürgermeister Heinrich Schaper, der das Vorschaltgesetz zur Abschaffung der kommunalen Doppelspitze in NRW für sich zu nutzen verstand, und als Gegenleistung für zwei volle Jahre Arbeit im Rathaus lebenslängliche Pensionsansprüche mitnahm…

Stil und Effizienz wandeln sich

Unter seinem Nachfolger Dr. Hans-Peter Schick auf dem Bürgermeisterstuhl wurde plötzlich im Rathaus und zunehmend auch in der Politik nicht mehr danach getrachtet, möglichst viel Aufhebens und öffentliche Wirkung zu erzielen und politische Gegner zu beschädigen, sondern effektiv und im Interesse der Bürger zu entscheiden und zu handeln.

Gerichtsverfahren und Prozesse gegen „seine“ Bürger führt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick eher nicht – anders als seine Vorgänger im Rathaus, die mit Vorliebe schon bei kleinsten Differenzen mit größtmöglicher Satzungstreue gegen Menschen dieser Stadt vorgingen.

Es war zeitweise im Mechernich der achtziger und frühen neunziger Jahre unter Stadtdirektor Bernhard Wachter und dem Beigeordneten Winfried Schoeller wenig von Bürgernähe und Solidargemeinschaft die Rede und viel von Steuerzahlern und Gebührenpflichtigen.

Da wurde mit juristischem Scharfsinn um jeden Quadratmeter anlieger-beitragspflichtigen Straßenraum, um jeden Meter Kanalanschluss von der theoretischen Straßenmitte aus und jede Bürgerbeteiligung an Gullideckeln und Straßenrinnen gefightet. Oft vor Gericht.

Manchmal zum Leidwesen der Führenden seiner 130 Mitarbeiter in städtischen Diensten hat Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick meistens ein Ohr für die Anliegen „seiner“ Leute im Stadtgebiet und auch in der Stadtverwaltung und vom Bauhof. Er lässt auch andere Weltanschauungen und politische Richtungen neben der seinen gelten, früher war es üblich, dass er sich einmal im Monat mit einem Vertreter jeder Fraktion zusammensetzte.

Konservativ, aber tolerant

Das galt auch für den damaligen Ratsherrn der Linken, dem Schick sogar kommunalpolitische Nachhilfe gab und ihm die Finessen der Verwaltungsvorlagen und des parlamentarischen Prozederes erläuterte. Schick hat einen weiten Horizont, auch wenn seine politischen Gegner und Bürgermeistergegenkandidaten ihm ausdauernd Gegenteiliges nachsagen.

Dabei schreckten die, die diesen Bürgermeister allem Anschein nach auch als Mensch und in seinem Ansehen beschädigen wollten, nicht vor haarsträubenden Ungerechtigkeiten und Gemeinheiten zurück wie zur Zeit einer in Szene gesetzten „Bleikampagne“ seit 2018…

Im Ergebnis bleibt Vieles, was in der „Ära Schick“ alles bewegt wurde und wird. Und so, da bin ich mir sicher, wird man die Zeit zwischen 1999 und vermutlich 2025 eines nicht allzu fernen Tages auch nennen. In seiner „Ära“ und der seiner Mitstreiter und Teamplayer in der Verwaltung entstanden neues Rathaus, neue Polizeiwache, Jobcenterniederlassung, eigene Straßenverkehrsbehörde, Baugenehmigungsbehörde in interkommunaler Zusammenarbeit auch für die Stadt Zülpich, sich entwickelnde City, komplett neuer Bahnhof einschließlich Bahnhofstunnel und behindertengerechter Bahnsteige.

Es gibt heutzutage in Mechernich ein expandierendes Schulwesen mit fast allen Schulformen einschließlich Gesamt- und Waldorfschule, Modernisierung und Förderung von Vereins- und Dorfgemeinschaftshäusern, Komplettspielplatzsanierungen wegen Bleibelastung, Gewerbeansiedlungen und wachsende Wirtschaftskraft.

Mit 60 Lebens- und nach 21 Bürgermeisterjahren ist es Zeit für eine publizistische Würdigung dieses kantigen wie eloquenten Gestalters und energischen Erbauers von Neuem in dieser Stadt, im direkten wie im übertragenen Sinne. Auch wenn er dies ganz sicher nicht alleine, sondern im engen Verbund mit großen Teilen des Stadtrats und der Stadtverwaltung, vor allem mit seinem Beigeordneten Thomas Hambach, dem Dezernenten Ralf Claßen und last not least der Politik- und Bürgerbüroleiterin Manuela Holtmeier vollbracht hat.

Der Bescheider Neu-Sechziger, und diese Zeilen schreibe ich nicht als Pressedienstleister der Stadtverwaltung, sondern als Publizist, Autor, Zeitzeuge und, ja, auch als Freund, wird am Ende seiner Amtszeit als längst dienender und auch bedeutendster Bürgermeister in die Geschichte dieser Stadt eingehen.

Und das sehen die Menschen von Mechernich offensichtlich ähnlich: Schicks Wahlergebnisse haben sich von 1999 (43,4%) auf 2020 (58,33%) ganz beträchtlich gesteigert. Wobei das vermutlich letzte Wahlergebnis seiner Ära bereits nach so langer Amtszeit „normale“ Abnutzungserscheinungen zeigt.

Anonyme Verleumdungen

Und die Folgen einer beispiellosen Hetz- und zum Teil anonym im Netz geführten Verleumdungskampagne sind, in der es vorgeblich um die Gesundheit der Bürger gehen sollte, in der Tat aber gegen Schick, seinen Stadtplaner Thomas Schiefer und die von ihnen vorangetriebenen Neubaugebiete ging. Voll auf die Zwölf und mit allen, auch unlauteren Mitteln…

Da kann man zu ihm stehen, wie man will: Die wahlberechtigten Bürger sehen das anders und sprachen Dr. Hans-Peter Schick 2004 (59,3%), 2009 (63,5%) und 2014 (71,4%) auf überwältigende Weise ihr Vertrauen aus. Sie hatten und haben ein sicheres Gespür dafür, dass dieser eckige und kantige Pragmatiker aus dem kleinen Bescheid diese Stadt bis heute am besten führen kann.

Hans-Peter Schick wird Anschauungen und Ideen hinterlassen, von denen einige schon Wirkung zeigen, wie der Zusammenschluss des Elektroversorgers „ene“/KEV mit der Gasversorgung Euskirchen zu dem Ver- und Entsorgungskonzern „e-regio“. Andere werden folgen, zumindest werden sie ernsthaft in Erwägung gezogen werden.

Zum Beispiel hat der von einem der kleinsten Dörfer des Stadtgebietes kommende Bürgermeister stets für größere kommunale Einheiten plädiert. Unvergessen war seine Neujahrsansprache vor zehn Jahren, als Dr. Hans-Peter Schick statt eines Kreises Euskirchen und elf selbstständiger Kommunen den Wegfall der Kreisverwaltung und an ihrer Stelle die Bildung von zwei, drei leistungsfähigen Stadtverwaltungen empfahl.

Ideengeber und Vorkämpfer

Der Neubau der Molkerei „Hochwald“ im städtischen Gewerbegebiet „Obergartzem III“ brachte für Schick die Begrenztheit und Unzulänglichkeit der einzelnen Wasserversorgungsverbände ans Tageslicht. Er forderte Zusammenschlüsse der Organisationen und umschaltfähige Rohrverbindungen, um sich in Notzeiten mit Trinkwasser gegenseitig helfen zu können – wie das im internationalen Geflecht der Stromversorger bereits funktioniert.

Und er nennt mutig die Stadtentwicklung Mechernichs auch im Kontext mit der Millionenmetropole Köln, deren Zuwachs an Menschen und Möglichkeiten keine luftblasenförmige Ausklammerung um Mechernich zulassen wird. In dem Zusammenhang spricht dieser Bürgermeister Punkte an, die relevant sind, ob uns das gefällt oder nicht.

Diese Stadt Mechernich wird weiter Wohnraum für Zuwächse aus der Region, aber auch aus dem Ballungsraum bilden. Der Kernort Mechernich wird sich dabei nicht weiter unbegrenzt in die Fläche ausdehnen, sondern in die Höhe wachsen. Und einen S-Bahn-Anschluss alle 20 Minuten von und nach Köln erhalten.

Dr. Hans-Peter Schick wird nicht alles vollenden, was er im Team mit Rat und Verwaltung begonnen hat, und er und seine Weggefährten werden auch nicht alle Früchte ihrer Arbeit ernten dürfen. So ist das Leben – und das entspricht auch dem Sinn von Hand gemachter Politik für die Menschen hier: Es geht nicht um den Showeffekt der Stunde, sondern um nachhaltiges vernunftbegabtes Schaffen für diese und künftige Generationen.

Und es geht nicht in erster Linie um Dr. Hans-Peter Schick. Nicht einmal ihm selbst. Er ist gewiss kein Heiliger und nicht ohne Schwächen und Fehler. Aber er ist ein respektabler Mensch – und ein guter Bürgermeister! Einer, der für seine Bürger alles meistert, was kommt…