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Tourismus

Mayener Oberbürgermeister Meid begrüßt das Ensemble der Burgfestspiele

Mayen – Nachdem in der letzten Woche bereits „Die Schöne und das Biest“ mit Proben begonnen hat, ist mit dem Beginn der Arbeit an „Pension Schöller“ am 03. Mai das Ensemble der Burgfestspiele nun komplett. Oberbürgermeister Dirk Meid hatte daher in seiner noch jungen Amtszeit die, wie er selbst sagte, „angenehme Pflicht“, das Ensemble zu begrüßen und in der Stadt willkommen zu heißen.

Nach den morgendlichen Corona-Schnelltests versammelten sich das Schauspielensemble, die Mitarbeitenden aus Verwaltung und Technik sowie die künstlerischen Leitungsteams dazu im strahlenden Sonnenschein auf der Zuschauertribüne in der Genovevaburg. Der Oberbürgermeister betonte erneut die Wichtigkeit der Burgfestspiele für die Stadt Mayen und die Region. Intendant Daniel Ris und das Ensemble bedankten sich für die große Unterstützung, die das Mayener Sommertheater in der Stadt hat. Der Stadtrat hatte im Vorfeld nicht nur einstimmig dafür gestimmt, dass die Saison 2021 trotz der Pandemie stattfinden soll, sondern auch den städtischen Zuschuss entsprechend erhöht, um ausreichende Corona-Schutzmaßnahmen für Mitarbeitende und Publikum zu gewährleisten. Auch das Verfahren nach der Absage der Saison 2020 wurde von Daniel Ris nochmals ausdrücklich gewürdigt. Anders als in vielen anderen Festspielorten wurden dem Mayener Ensemble im letzten Jahr anteilige Ausfallhonorare zugestanden.

Die Stimmung des offiziellen Auftakts war voller Zuversicht und Vorfreude von allen Beteiligten. Coronabedingt konnte seit über einem Jahr kaum jemand aus dem Team seinen Beruf ausüben. Da die Burgfestspiele auch im künstlerischen Bereich eine hohe Kontinuität haben, war es ein Wiedersehen vieler „alter Bekannter“, ergänzt um die drei neuen Kolleginnen und Kollegen Florentine Beyer, Oliver Jaksch und Merten Schroedter sowie zwei neue Regieassistentinnen, die auch das Künstlerische Betriebsbüro unterstützen werden und mehrere neue Mitarbeiter in der Technik. Die fünf Eigenproduktionen, die in diesem Jahr auf die Bühne kommen werden, waren bereits im letzten Frühjahr sehr weit vorbereitet. Nun werden sie endlich künstlerische Realität.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de

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Haaren im Fokus: Online-Dialog am 8. Mai zum Tag der Städtebau-Förderung

Aachen – Die Stadt Aachen lädt am Samstag, 8. Mai, von 11 bis 13 Uhr, zum Online-Bürger*innen-Dialog gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und Bezirksbürgermeister Daniel Hecker ein: https://youtu.be/lwrHJvSpAmc. Ein Fokus der Veranstaltung liegt auf zentralen Themen wie der Neugestaltung der Ortsmitte um St. Germanus und der verbesserten Nutz- und Erlebbarkeit der Wurm- und Haarbachauen, auf die sich viele Menschen in Haaren freuen.

Anlass des Bürger*innen-Dialogs ist der deutschlandweite Tag der Städtebauförderung am 8. Mai. Die Städtebauförderung des Bundes feiert in diesem Jahr Jubiläum. Seit 50 gibt es das Programm, von dem auch Aachen in den zurückliegenden Jahren in vielerlei Hinsicht profitieren konnte. In diesem Jahr richtet die Stadt den Blick auf die Projekte des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Haaren (ISEK) und lädt alle Bürger*innen ein, diese im Rahmen der Digital-Veranstaltung kennenzulernen.

Die Live-Übertragung läuft auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen https://youtu.be/lwrHJvSpAmc. Während der Online-Veranstaltungen bestehen für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen und Anregungen zu den Plänen in Haaren im Chat zu platzieren. Ein aktuell produzierter Film über das ISEK Haaren und seine Projekte ist ab Samstag ebenfalls auf dem städtischen YouTube-Kanal abrufbar.

Abgerundet wird das Programm zum Tag der Städtebauförderung am 8. Mai mit einem Überblick über alle fünf laufenden Städtebaufördergebiete Aachens und deren vielfältiger konkreter Einzelprojekte im Schaufenster der „Planbar“ am Theaterplatz 7. Diese Informationen werden auch in den kommenden Wochen dort für alle Passanten sichtbar bleiben. Auf Grund der pandemischen Lage ist ein persönlicher Dialog dort leider nicht möglich, soll aber so bald wie möglich nachgeholt werden.

Weitere Infos zum Stadtbezirk Haaren: www.aachen.de/haaren

Weitere Infos zum Tag der Städtebauförderung: www.tag-der-staedtebaufoerderung.de

 

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Wirtschaft

Karl-Heinz Krämer folgt auf Rudolf Mies als Aufsichtsrats-Vorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG

Region/Koblenz/Bad Breisig – Karl-Heinz Krämer ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG. Der 56-jährige Diplom-Kaufmann und Prokurist aus Bad Breisig folgt auf Rudolf Mies, der nach 36 Jahren Tätigkeit für den Aufsichtsrat – davon 17 Jahre als Vorsitzender – durch Erreichen der satzungsmäßigen Altersgrenze aus dem Gremium ausschied.

„Rudolf Mies hat die erfolgreiche Entwicklung unserer Bank über viele Jahre mitgeprägt. Für sein langjähriges Engagement danken wir ihm im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Gremien sehr herzlich. Die Bank wird Herrn Mies stets eng verbunden sein und wir wünschen ihm alles Gute“, betonte Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG.
Karl-Heinz Krämer wurde im Anschluss an die Vertreterversammlung durch die Mitglieder des Aufsichtsrats zum neuen Vorsitzenden gewählt. „Karl-Heinz Krämer wünschen wir einen guten Start als neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit mit ihm in seiner neuen Funktion zum Wohle unserer Volksbank“, so Sascha Monschauer.

Rudolf Mies: 36 Jahre Tätigkeit im Aufsichtsrat

Rudolf Mies aus Mayschoß wurde 1985 in den Aufsichtsrat der damaligen Volksbank Bad Neuenahr-Ahrweiler eG gewählt. Nach einer Reihe von Verschmelzungen erfolgte im Jahr 2004 die Wahl zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Volksbank RheinAhrEifel eG. 2010 wurde der heute 68-Jährige zudem zum Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums der Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel gewählt. Nach drei weiteren Fusionen, die er als Aufsichtsratsvorsitzender begleitete – zuletzt 2019 mit der ehemaligen Volksbank Koblenz Mittelrhein eG – schied Rudolf Mies nach der Vertreterversammlung im April wegen Erreichens der satzungsmäßigen Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus.

Höchste Auszeichnung im Genossenschaftswesen

Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt Rudolf Mies die goldene Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes e.V. (DGRV). Siegfried Mehring, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes beim Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V., Frankfurt, überreichte diese höchste Auszeichnung im deutschen Genossenschaftswesen, die für besondere und langjährige Verdienste in der genossenschaftlichen Arbeit verliehen wird.

Karl-Heinz Krämer: Seit 2005 im Aufsichtsrat der Volksbank RheinAhrEifel

Der 56-jährige Prokurist Karl-Heinz Krämer aus Bad Breisig ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG. Foto: Privat

Karl-Heinz Krämer war bereits von 1994 bis 2000 Mitglied des Aufsichtsrates der damaligen Volksbank Andernach-Bad Breisig-Brohl eG. Im Jahr 2002 wurde er in den Regionalbeirat der Volksbank RheinAhrEifel gewählt. Seit 2005 ist er Mitglied im Aufsichtsrat der inzwischen stetig gewachsenen Genossenschaftsbank. Der Diplom-Kaufmann und Prokurist aus Bad Breisig ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und arbeitet in leitender Position im Personalwesen in einem Andernacher Industrieunternehmen. „Ich freue mich sehr über die Wahl zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats und danke für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Volksbank RheinAhrEifel und ihren Vorgängerinstituten bin ich seit vielen Jahren eng verbunden. Die weitere positive Entwicklung unserer Genossenschaftsbank möchte ich in meiner neuen Position bestmöglich begleiten“, erklärt Karl-Heinz Krämer.

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E-Mobilität: Erneute Aufstockung der Förderung – 900 Euro für privat genutzte Ladestationen

Prüm/Region – Seit Start des Förderprogrammes im November vergangenen Jahres seien bereits 470.000 private Ladepunkte an Wohngebäuden mit jeweils 900 Euro bezuschusst worden, so Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Der Bund hat nun erneut nachgelegt und den Fördertopf auf 500 Millionen Euro aufgestockt.

Privatpersonen, Wohnungsunternehmer und Bauträger können den Zuschuss für den Kauf und Aufbau fabrikneuer, nicht öffentlich zugänglicher Ladestationen bei der staatlichen Förderbank KfW beantragen. Neben Erwerb und Errichtung der Ladestation können auch mit dem Netzanschluss verbundene notwendige Nebenarbeiten gefördert werden. Die Antragsstellung muss bereits vor dem Beginn des Vorhabens erfolgen. Infos unter www.kfw.de/440 – Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude.

Dem Thema E-Mobilität haben sich die Elektroinnung Westeifel und die regionalen Kfz-Innungen bereits 2019 gemeinschaftlich gestellt und seinerzeit eine Kooperation beschlossen. Zehn Innungsbetriebe der Elektroinnung haben sich in speziellen Weiterbildungen zu E-Mobilität-Fachbetrieben zertifiziert. Verbraucher finden diese Betriebe unter https://www.elektrohandwerk.de/fachbetriebssuche.html (Filterung beachten). Bei der Umsetzung sollten Kunden genügend Zeit einplanen. Aktuell bestehen Lieferzeiten von drei bis sechs Monaten für Ladeeinrichtungen informiert der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen / Rheinland-Pfalz

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RVK-Busflotte im Kreis Euskirchen nimmt neue Formen an

Euskirchen – Seit 2017 erfolgt ein Umbau der Busflotte im Kreis Euskirchen von dieselbetriebenen Fahrzeugen hin zu umweltfreundlichen Bio-Erdgasbussen. Zu den bereits vorhandenen 23 Fahrzeugen kommen ab sofort 15 neue Fahrzeuge hinzu. Dabei handelt es sich um umweltfreundliche Citaro CNG, genauer neun Solobusse und sechs Gelenkbusse, die ab sofort alte Dieselfahrzeuge ersetzen. Zu erkennen sind die neuen Fahrzeuge im Übrigen an dem „Buckel“ im vorderen Bereich des Busdaches.
Der Flottenumbau der RVK resultiert aus einer Vorgabe des in 2017 vom Kreis Euskirchen beschlossenen Nahverkehrsplans, der den sukzessiven Einsatz von Bussen mit emissionsarmen Antriebstechniken vorsieht.

Zwei Gelenkbusse mit Bio-Erdgasantrieb. Hier auf dem Gelände der RVK-Niederlassung. Foto: RVK

Landrat Markus Ramers dazu: „Die Reduzierung des CO²-Ausstoßes im Verkehr ist eine Aufgabe, der sich der Kreis Euskirchen verpflichtet fühlt. Über unser kommunales Unternehmen RVK kann ein entscheidender Beitrag geleistet werden.“

Dank der Förderung durch das Ministerium für Verkehr des Landes NRW wurde der Kauf der gasbetriebenen Busse für den Kreis mit 180.000 Euro unterstützt. Das Land hatte 2019 zusätzliche Fördermöglichkeiten für den Einsatz emissionsarmer Busse im Öffentlichen Personennahverkehr geschaffen.

Insgesamt sind nun 38 Busse desselben Typs im Einsatz, die an der 2019 auf dem Gelände der Niederlassung errichteten Gastankstelle betankt werden. Die Tankstelle wurde für diesen Zweck im Laufe der vergangenen Monate erweitert. Sie war auf die Betankung von 40 Fahrzeugen ausgelegt, wird aber im Laufe des Sommers zusätzlich auch 23 Gasbusse der Stadtverkehr Euskirchen (SVE) mit versorgen.
Marcel Frank, Geschäftsführer der RVK, forciert den Umbau der Busflotte zu Gas, hat aber zusammen mit dem Kreis auch weitere Antriebe im Blick: „Da wir uns im Kreis mit dem geplanten Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale und digitale Mobilität in Mechernich absolut technologieoffen und vorwärtsgewandt aufstellen wollen, sind die Gasbusse unser erster, aber nicht unser letzter Schritt hin zu einer klimafreundlichen Mobilität.“

Bei Flottenerweiterungen werden die lokalen und topografischen Erfordernisse ebenso wie die technischen Weiterentwicklungen mit ins Kalkül genommen. So wird zukünftig auch der Einsatz von
Wasserstoff-Bussen geprüft.Was zeichnet die Bio-Ergasbusse aus?
Die Reichweiten und Betankungszeiten dieser Busse sind mit Dieselbussen gleichzusetzen, was im Regionalverkehr von entscheidender Bedeutung ist.

Hinsichtlich des Klimagedankens sind es die deutlich reduzierten Schadstoffemissionen, die für den Einsatz der Busse sprechen. Im Kreis Euskirchen kann mit dem Wechsel auf Bio-Methan bei einer Laufleistung von 50 000 Kilometer pro Jahr und Bus zum Beispiel 45 Tonnen CO2 einsparen. Das wären bei 38 Bussen über 1700 Tonnen im Jahr und somit bei einer Lebensdauer von 10 Jahren über 17000 Tonnen. Ganz wichtig sind auch die Feinstäube, die gegen Null gehen. Zudem sind die Stand- und vor allem Fahrgeräusche der Busse reduziert.

Bio-Gas ist ein regenerativer Kraftstoff, der aus nachwachsenden Stoffen und zu einem großen Anteil aus Abfallprodukten wie Gülle, Mist, landwirtschaftlichen und Bioabfällen gewonnen wird. Durch die Abspaltung von CO2 wird das Gas in Bio-Erdgas umgewandelt. Bio-Erdgas ist besonders umweltfreundlich und ist im Einsatz klimaneutral.
Zusätzlicher Gewinn für Fahrgast und Fahrpersonal WLAN ist das Zauberwort, bei dem vielleicht so mancher Fahrgast aufhorcht. All jene, die auf ihrer Fahrt von A nach B ihre Mailanfragen beantworten oder ihre Social Media-Plattformen checken wollen, kommen in den 15 neuen Bussen nun gut zum „Zug“.

Kostenfreies WLAN und doppelte USB-Ladebuchsen können ab sofort durch die Fahrgäste genutzt werden – zeitgemäß, aber dennoch keineswegs selbstverständlich. Zudem gibt es die inzwischen üblichen Ausstattungen wie Klimaanlagen, Monitore, Klapprampen und variable Plätze als Sitzplätze oder für Kinderwagen, Rollstühle und zugelassene E-Scooter.

Der Austausch der alten Dieselbusse gegen neuere Fahrzeuge kommt aber auch dem Fahrpersonal zugute. Neben dem Gasantrieb fallen hier mehr Komfort und technische Aufwertungen ins Gewicht. Janine Theis etwa, die als Sachbearbeiterin, aber auch Busfahrerin in der Niederlassung arbeitet, ist gespannt auf die neuen Busse: „Ich freue mich besonders auf die Gelenkbusse, da ich jeden Morgen eine Schulfahrt damit fahren werde. Das Fahrgefühl, der Komfort und die technischen Hilfen, z.B. der Abbiegeassistent, gefallen mir sehr.“ Ab Werk sind die Busse mit einem „Toter Winkel-“ oder auch Abbiegeassistenten ausgestattet, der insbesondere Radfahrer im toten Winkel erkennbar macht.

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Wirtschaft

Jetzt bewerben für den Innovationspreis Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen 2021

Region/Düsseldorf – Minister Pinkwart: Innovationen sind die Grundlage, um den anstehenden Transformationsprozess der Wirtschaft auch im Mittelstand und ganz besonders im Handwerk weiter voranzutreiben. Neue technologische Entwicklungen und Verfahren können Handwerksbetriebe in Nordrhein-Westfalen bei der digitalen Transformation unterstützen. Mit dem „Innovationspreis Handwerk“, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wird, will die Landesregierung die besten Ideen auszeichnen.

Der mit jeweils 10 000 Euro dotierte Preis wird vergeben an einen herausragenden Betrieb mit weniger als zehn Beschäftigten sowie an ein Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Innovations- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Innovationen sind die Grundlage, um den anstehenden Transformationsprozess der Wirtschaft auch im Mittelstand und ganz besonders im Handwerk weiter voranzutreiben. Dieses Potenzial wollen wir auch in diesem Jahr mit dem Innovationspreis Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen auszeichnen. Es steckt unglaublich viel Kreativität und Unternehmergeist in unserem Land. Das trägt ganz wesentlich zur Zukunftsfähigkeit der Betriebe bei.“

Hans Hund, WHKT-Präsident: „Beim Innovationspreis zeigen Handwerksbetriebe das, was sie heute mehr denn je auszeichnet: Ideen für pragmatische Lösungen und die Meister-Kompetenz, diese mit modernen Werkzeugen maßgeschneidert umzusetzen. Handwerk von heute ist digital, ist nachhaltig und der Motor des Mittelstands. Wir freuen uns, dies mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums auf die Bühne zu bringen, Betriebe auszuzeichnen und damit zu zeigen: Handwerk ist Innovation. Vor allem aber freue ich mich auf die vielen guten Wettbewerbsbeiträge der Betriebe des Handwerks.“

Bewerben können sich vom 6. Mai bis zum 16. Juli 2021 Betriebe, die bei einer Kammer in Nordrhein-Westfalen in der Handwerksrolle eingetragen sind. Gewürdigt werden Unternehmen, die technologische Neuerungen einführen und umsetzen oder innovative Verfahren und Lösungsstrategien entwickeln. Das können Produkte oder Dienstleistungen mit neuen oder deutlich verbesserten Eigenschaften sein, verbesserte Produktions- oder Vertriebsmethoden, aber auch neue Organisationsmethoden. In diesem Jahr sollen zudem kreative Lösungen im Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Umsetzung der digitalen Transformation im Handwerk in die Bewertung einfließen. Über die besten Ideen entscheidet eine vom Wirtschaftsministerium und dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) eingesetzte Jury.

Informationen zur Bewerbung unter: www.wirtschaft.nrw/innovationspreis-handwerk oder www.whkt.de/innovationspreis2021

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Rund 500.000 Erstimpfungen in der Priogruppe 1

Region/Mainz – „In Rheinland-Pfalz halten wir uns weiterhin an die von der Bundesimpfverordnung vorgegebene Priorisierung. Die Impfungen der Priogruppe 2 finden grundsätzlich vor den Impfungen der Priogruppe 3 statt“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Die Impfbereitschaft ist groß: Wir stellen fest, dass es nach wie vor noch zu zahlreichen Registrierungen der Priogruppen 1 und 2 kommt. Allein in den vergangenen zwei Wochen haben sich 140.000 Menschen dieser Gruppen registriert.“

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Haupt Racing Team bereit für die Generalprobe zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Meuspath/Nürburgring – Es ist der letzte große Test vor dem legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (3.-6. Juni): Mit dem sechsstündigen Qualifikationsrennen (8.-9. Mai) hat HRT an diesem Wochenende die letzte Möglichkeit, weitere wichtige Testkilometer auf der Nordschleife zu sammeln und sich optimal auf die 49. Auflage des Langstreckenklassikers vorzubereiten. An den Start geht das Team aus Meuspath mit zwei topbesetzten Fahrzeugen, die beide – analog zum 24-Stunden-Rennen – unter der offiziellen Nennung „Mercedes-AMG Team HRT“ antreten werden.

Der Mercedes-AMG GT3 #4 im blau-gelben Bilstein-Komplettdesign wird von Patrick Assenheimer, Adam Christodoulou und Manuel Metzger pilotiert. Team-Besitzer Hubert Haupt, Nico Bastian und Patrick Assenheimer als Doppelstarter teilen sich das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 #6. Das Fahrzeug wird die Logos von milon und five tragen. Beide Unternehmen gehören zur milongroup, einem der führenden Anbieter von innovativen Trainingssystemen im Fitness- und Gesundheitsbereich.

Für HRT ist es in der noch jungen Teamgeschichte das erste Qualifikationsrennen in der „Grünen Hölle“. Im vergangenen Jahr erreichte man – trotz abgesagter Generalprobe – auf Anhieb zwei Top-10-Platzierungen beim 24-Stunden-Rennen. Der 8. Platz der #6 bedeutete zudem das beste Resultat eines Mercedes-AMG GT3 im hochkarätig besetzten Feld mit knapp 100 Fahrzeugen. Auch 2021 ist eine Spitzenposition beim Marathon-Event in der Eifel das erklärte Ziel. Den Grundstein will HRT hierfür bereits am Wochenende legen: Mit schnellen Rundenzeiten beim Qualifikationsrennen kann sich das Team einen sicheren Platz im Top-Qualifying des 24-Stunden-Rennens sichern

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Aktionstag: Polizei registriert 831 Verkehrsverstöße von Radfahrern

Region/Mainz – Im Rahmen der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben – Radfahrende im Blick“ legte die Polizei den Kontrollfokus am Mittwoch gezielt auf den Rad-, Pedelec- und S-Pedelecverkehr im Land. Schwerpunkte waren bekannte innerörtliche Gefahrenpunkte sowie Stellen mit hohem Radverkehrsaufkommen. Landesweit wurden bei 2806 Kontrollen insgesamt 831 Verkehrsverstöße festgestellt.

„Die Pandemie hat die Beliebtheit von Rädern noch einmal gesteigert. Wo mehr Radfahrer unterwegs sind, steigt jedoch auch die Wahrscheinlichkeit von Unfällen. Das belegt auch die rheinland-pfälzische Statistik. Deshalb wollen wir mit solchen Kontrollen die Verkehrssicherheitsarbeit stärken“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Erfreulich sei, dass die Zahl der getöteten Fahrradfahrer im vergangenen Jahr trotzdem um die Hälfte zurückging, von 20 Personen in 2019 auf zehn Personen in 2020. „Gleichwohl ist jeder Tote einer zu viel. Alleine deshalb muss die erhöhte Verkehrssicherheit unser aller Ziel sein“, betonte Lewentz.

Mit 414 Fällen waren die meisten Verstöße beim technischen Zustand der Räder zu verzeichnen. In 172 Fällen wurden Fußgängerzonen nicht als solche beachtet und mit Rädern befahren. Ablenkung wurde in 47 Fällen festgestellt und missachtete Vorfahrt/Fahren bei Rot wurde 23 Mal beanstandet. Neben den Radfahrerinnen und Radfahrern wurden auch Verstöße der weiteren Verkehrsteilnehmer verzeichnet. Es kam zu 26 Halt- und Parkverstößen auf Radwegen. 16 Mal missachteten Autofahrer die für Fahrräder gekennzeichneten Verkehrsflächen und befuhren beispielsweise Radwege. Rund 440 Polizeibeamtinnen und -beamten beteiligten sich in Rheinland-Pfalz an den Kontrollen.

Im Land ereigneten sich im vergangenen Jahr 3489 Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern. Dies bedeutet im Vergleich zu 2019 einen Anstieg von 4,2 Prozent. Während die Zahl der Getöteten zurückging, ist sowohl bei den Schwerverletzten (519, + 4,6 Prozent) als auch bei den Leichtverletzten (2.151, + 9,8 Prozent) eine Zunahme zu erkennen.  Deutlich zugenommen haben die Unfallzahlen unter Pedelec- und S-Pedelec-Beteiligung (543, + 30,5 Prozent). Bei den Verunglückten ist die Altersgruppe ab 65 Jahre besonders stark vertreten.

Parallel zu den Kontrollmaßnahmen veröffentlichten die rheinland-pfälzischen Polizeibehörden praktische Tipps und Informationen rund um das Thema Radfahrsicherheit bei Instagram und Twitter. Die Koordination der bundesweiten Gesamtaktion lag in diesem Jahr bei Baden-Württemberg.

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Inzidenz in der StädteRegion Aachen sinkt unter 165: Schulen und Kitas öffnen wieder

StädteRegion Aachen – Die Sieben-Tage-Inzidenzwerte des Robert Koch-Instituts für die StädteRegion Aachen liegen heute fünf Werktage in Folge unter dem Wert von 165. Ab Samstag, den 08. Mai, gelten daher die Regeln für den Schul- und Kitabetrieb, die bis zum 29. April gegolten haben. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) heute in einer Allgemeinverfügung festgestellt.

Konkret bedeutet das: Die Schulen gehen ab Montag (10. Mai) zurück in den Wechselunterricht und in den Kitas ist der eingeschränkte Regelbetrieb theoretisch schon ab Samstag wieder möglich.

Weitere Maßnahmen der Bundes-Notbremse werden auf dem Gebiet der StädteRegion Aachen inklusive der Stadt Aachen noch nicht aufgehoben. Auch hierfür gilt die Regel: Der Inzidenzwert muss an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Schwellenwert liegen, in unserem Fall unter dem Wert von 150, bevor das Land Nordrhein-Westfalen die Aufhebung weiterer Maßnahmen festlegt.

Die Marke von 150 wurde am Mittwoch mit 145 und heute mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 133 unterschritten. Demnach könnte am Montag, 10. Mai, der fünfte Werktag in Folge sein, an dem die Inzidenz unter 150 liegt. Daraufhin könnte dann die Bundesnotbremse ab Mittwoch wieder gelockert werden, so dass „click & meet“ im Einzelhandel wieder möglich wäre. Voraussetzung für den Zutritt in die nicht privilegierten Läden ist dann erneut ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Weitere Details hierzu werden rechtzeitig veröffentlicht. Bis dahin ist weiterhin nur die Öffnung der privilegierten Ladengeschäfte mit Angeboten für den täglichen Bedarf (z.B. Supermärkte, Drogerien, Tankstellen….) sowie „click & collect“ möglich.

Steigt die Inzidenz an einem der drei folgenden Werktage auf über 150, beginnt die Zählung von neuem.