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Den Internationalen Museumstag im Eifelmuseum Mayen digital erleben

Mayen – Am 16. Mai ist zum 44. Mal Internationaler Museumstag! Auch das Eifelmuseum Mayen wird wieder teilnehmen und bietet ab sofort bis zum 31. Mai allen Museumsinteressierten die Möglichkeit, die Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld online zu entdecken. Denn aufgrund der Corona-Pandemie sind die städtischen Einrichtungen derzeit geschlossen. Mit einem breiten Spektrum, wie einem vielfältigen Angebot von 3-D Touren und innovativen Ideen möchte das Eifelmuseum einen großen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben beitragen. Ganz nach dem Motto des diesjährigen Internationalen Museumstags #MuseenEntdecken.

Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. In Deutschland wird der Internationale Museumstag vom Deutschen Museumsbund e. V. koordiniert und in enger Kooperation mit den Museumverbänden und -ämtern der Länder, ICOM Deutschland sowie den Museen vor Ort umgesetzt. Maßgeblich unterstützt wird der Aktionstag von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Zum Internationalen Museumstag sind alle herzlichst eingeladen, von zu Hause aus die drei Ausstellungen EifelTotal, die Erlebniswelten Grubenfeld sowie das Deutsche Schieferbergwerk in einem 3-D-Rundgang am heimischen PC zu besuchen. In den 3D-Rundgängen wurden Hinweise versteckt. Mithilfe dieser Hinweise kann das von den Mitarbeitern der Museen erstellte Quiz, welches unter https://www.mayen.de/kultur-tourismus/eifelmuseum/internationaler-museumstag/ zu finden ist, beantwortet werden. Zu gewinnen gibt es unter allen Einsendungen Gutscheine für die beliebten Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld.

Das Eifelmuseum wünscht allen Teilnehmenden viel Spaß bei den digitalen Rundgängen durch die Ausstellungen und viel Erfolg beim Beantworten der Quizfragen.

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Bahnhofsanlage in Üxheim-Ahütte wird neu genutzt

Üxheim-Ahütte – Museum, Cafè, Seminarhaus und Pension sollen nach der Gesamtsanierung einziehen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Malerarbeiten am ehemaligen Bahnhofsgebäude in Üxheim-Ahütte mit 35.000 Euro. Nachdem die Anlage lange Zeit leer gestanden hat, möchte der neue Eigentümer, der bereits Notsicherungen vorgenommen hat, endlich die notwendige Gesamtsanierung durchführen. Es sind Feuchtigkeitsschäden in der Dach- und Deckenkonstruktion sowie an den Holzböden zu beheben, zudem Schäden an Fenstern, Türen und Toren zu beseitigen.

Daneben ist die Wiederherstellung des Inneren vorgesehen. Die zur Zeit leerstehende Anlage soll künftig museal, als Cafè, Seminarhaus und Pension genutzt werden. Das Baudenkmal ist eines von über 200 Objekten, die die private DSD dank Spenden, Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Rheinland-Pfalz fördern konnte. Die Bahnhofsanlage befindet sich am nordöstlichen Ortsrand von Ahütte, südöstlich von Üxheim. Zum Bahnhof zählen das zweigeschossige Hauptgebäude mit Krüppelwalmdach, das ehemalige Stellwerk, der Güterschuppen und ein Nebengebäude.

Der Bahnhof Ahütte zeugt verkehrshistorisch vom Ausbau der Eisenbahnstrecken in der Eifel im Zuge der Militarisierung und einer Nutzung in den Weltkriegen bis hin zur anschließenden Verlagerung des Verkehrs von der Schiene auf die Straße in den 1960er/1970er Jahren im Zuge der Automobilisierung. Mit dem Bau der Bahnstrecke Dümpelfeld – Ahütte – Lissendorf wurde 1909 begonnen. 1912 wurden die Strecke und auch der Bahnhof Ahütte eingeweiht. Von 1913 bis 1915 wurde die Strecke zu militärischen Zwecken weiter ausgebaut. 1973 wurde zunächst der Personenverkehr und kurz darauf auch der Güterverkehr stillgelegt. Ab 1975 begann der Abbau der Strecke und 1980 wurde das Bahnhofsareal verkauft. Von 2010 bis 2019 stand die Anlage ungenutzt leer.

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Ein Projekt für die Menschlichkeit

Euskichen – Zum vierten Mal in Folge konnte sich der Kreisverband Euskirchen eine Projektförderung durch das Land NRW sichern. Das Besondere daran: Der Landesverband verteilt die ihm zur Verfügung stehenden Mittel auf lediglich zwei Projekte pro Jahr. „Der Kreisverband hat mittlerweile den Ruf, originelle und innovative Projekte ins Leben zu rufen. Mit diesem Projekt wollen wir der Antidiskriminierungsarbeit eine breitere Basis und mehr Durchschlagskraft verpassen“, so Boris Brandhoff, Leiter der Integrationsagentur.

Menschen, die selbst Erfahrungen mit Rassismus gemacht haben, sollen auch weiterhin Handlungsstrategien für den Umgang mit diesen Erlebnissen gegeben werden. In den vergangenen drei Jahren hatte das Land NRW bereits das Bildungsbrücken-Projekt der Integrationsagentur unterstützt.

Der Förderzeitraum für das neue Projekt ist vorerst auf das Jahr 2021 angelegt, 47.051 Euro stehen zur Verfügung. Das Projektteam setzt sich aus Sylvie Dayiku Pomame und Nora Kassan zusammen. „Wir sind zuversichtlich, die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit mit diesem Angebot auszubauen“, sagt Rolf Klöcker, Geschäftsführer der DRK-Kreisverbandes Euskirchen.

Vorhaben des neuen Projekts

Mit einer „Empowerment-Gruppe für People of Color (PoC)“, gestartet vor sechs Wochen, soll ein schützender Raum geschaffen werden, in dem sich Betroffene austauschen und gemeinsam Bewältigungsstrategien entwickeln können. Derzeit treffen sich dort bereits sechs Leute regelmäßig, und das, obwohl die Zusammenkünfte immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr wegen Corona nur online stattfinden können. Sobald persönliche Treffen wieder möglich sind, werden sie ins Mehrgenerationenhaus des Roten Kreuzes in der Kommerner Straße in Euskirchen und in das Haus der Begegnung hinter dem Kaller Rathaus umziehen. Sylvie Dayiku Pomame freut sich bereits: „Im Präsenzbetrieb wird mit Sicherheit eine neue, wunderbare Dynamik bei den Teilnehmenden entstehen.“

Auch Treffen für „Eltern Schwarzer Kinder“ sind angesetzt, bei denen selbstverständlich die Kinder aller Altersgruppen ebenfalls mitkommen dürfen. Der Titel sei bewusst so gewählt, weil zum Beispiel „farbig“ nicht gerne von Rassismus-betroffenen Menschen gehört würde, sagt Dayiku Pomame aus eigener Erfahrung.

Die Zusammenkunft soll jedenfalls dazu dienen, die Kinder und Jugendlichen im Hinblick auf rassistische Erfahrungen zu stärken, auch sollen sich die Teilnehmenden austauschen können. Diese Treffen finden ab 18. Juni an jedem dritten Freitag im Monat, jeweils von 16 bis 18 Uhr, statt. „Ich freue mich so sehr, endlich noch näher am Menschen und vor allem mit den Menschen arbeiten zu können“, so Dayiku Pomame.

Rassismus im Alltag

Ein Workshop zum Thema „Critical Whiteness“ dient dazu, dass die Teilnehmenden lernen, Rassismus im Alltag zu erkennen und somit Vorurteile in Denk- und Verhaltensweisen abbauen zu können. Dabei stehe der Begriff „Whiteness“ stellvertretend für die privilegierte Mehrheitsgesellschaft, so das Rote Kreuz. Deren Angehörigen komme eine gewisse Machtposition zu, auch wenn sie sich ihr nicht immer bewusst sind. Die Treffen gibt es ab 1. Juni alle zwei Wochen dienstags von 16 bis 17.30 Uhr bis auf Weiteres online.

Aber auch die Informations- und Aufklärungsarbeit in Sozialeinrichtungen, Vereinen, Behörden oder Firmen stellt ein wichtiges Handlungsfeld des Projektes dar. Dabei werden haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Teambriefings dafür sensibilisiert, auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.  Außerdem sollen in Zusammenarbeit mit Künstlern Informationsbroschüren erstellt werden, um über rassistische Haltungen und Handlungsweisen im Alltag aufzuklären. Auch die Gestaltung eines Glossars für Begriffsdefinitionen ist geplant, um rassistischen Ausdrücken vorzubeugen und sich darüber klar zu werden. Wichtig sei dabei für das DRK im Kreis Euskirchen, nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu entscheiden, sondern ihre Kreativität und Arbeit mit einfließen zu lassen. „Wir wollen ihnen eine eigene Stimme geben“, so Boris Brandhoff.

„Last but not least“ ist ab dem 28. Mai ein „Atelier der Vielfalt“ als Projekt vorgesehen. Dabei sind ein Kunstatelier und eine Schreibwerkstatt geplant, in der gemalt, gebastelt und auf andere Art und Weise sich zunächst online, später auch persönlich getroffen werden kann. Hier kann sich jeder, unabhängig von Herkunft oder Alter, selbst verwirklichen und ausdrücken. Dabei liegt der Fokus auf dem Umgang mit Diskriminierungserfahrungen. „Es ist einfach toll, wenn man etwas zusammen erschafft und sich auf Augenhöhe begegnet“, so Kassan. Auch dies muss leider im Moment noch online stattfinden, und zwar an jedem vierten Freitag im Monat, jeweils von 16 bis 18 Uhr.

Beratung auf diversen Gebieten

Ein halbes Jahr nach ihrer Gründung berät die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit bereits viele von Rassismus Betroffene, zum Beispiel bezüglich der Wohnungssuche. Dazu gebe es viele Anfragen – was schade sei, da es zeige, wie schwer die betroffenen „People of Color“ es immer noch, auch auf dem Wohnungsmarkt, haben, erklärt Dayiku Pomame. Viele Betroffene würden auch nach einer gewissen Zeit resignieren, da sie psychisch nicht mehr gegen die Vorurteile ankommen. Sie sagt: „Es bringt ihnen mehr, zu vergessen und zu verdrängen, als sich jeden Tag gegen die Vorurteile und den Alltagsrassismus einzusetzen. Das ist verständlich und sehr schade.“ Eine Juristin in Aachen dient als Ansprechpartnerin und Fachbegleitung für die Mitarbeitenden der Servicestellen.

Die nun zugesprochene Förderung im Landesprogramm „Komm-an NRW III – Stärkung der Integrationsagenturen“ wurde vom Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW über den DRK-Landesverband Nordrhein an den Kreisverband Euskirchen weitergeleitet.

Nora Kassan ist für Fragen telefonisch unter 0160/250 55 52 erreichbar, Sylvie Dayiku Pomame unter 0151/67 54 85 89. Mails bitte an: integrationsagentur@drk-eu.de.

 

 

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Los entscheidet im FVR um den Einzug in den DFB-Pokal

Region/Mayen-Koblenz -TuS Rot-Weiß Koblenz trifft im Entscheidungsspiel um den Einzug in den DFB-Pokal auf den VfB Linz. Das Entscheidungsspiel um den Einzug in den DFB-Pokal werden Regionalligist TuS Rot-Weiß Koblenz und Bezirksligist VfB Linz bestreiten – das hat die Auslosung am heutigen Montag ergeben. Die Partie soll am Samstag, 29. Mai, im Koblenzer Stadion Oberwerth im Rahmen des Finaltags der Amateure ausgetragen werden. Ausgehend davon, dass eine sportliche Beendigung des Bitburger Rheinlandpokals bis zum 30. Juni 2021 nicht erfolgen kann, hatte das Präsidium des FVR entschieden, ein Entscheidungsspiel zwischen TuS Rot-Weiß Koblenz und einer weiteren im Bitburger Rheinlandpokal verbliebenen Mannschaft auszutragen – davon ausgenommen waren die 16 Spielgemeinschaften, da diese im DFB-Pokal nicht zugelassen sind.

In den Lostopf kamen insgesamt 15 Mannschaften: SV Eintracht Trier, FSV Salmrohr, FC Karbach, FV Engers, TuS Koblenz (alle Oberliga), SV Windhagen, VfB Wissen, FV Morbach, FC Bitburg (alle Rheinlandliga), VfB Linz, FV Rübenach, TuS Immendorf, TuS Oberwinter, Ata Sport Urmitz (alle Bezirksliga) und SSV Heimbach-Weis (Kreisliga A). Weitere fünf Mannschaften (TuS Montabaur, TuS Kirchberg, TuS Mayen, FC Metternich und VfL Hamm) hatten sich nicht bereit erklärt, im Falle einer Auslosung zu den durch die Corona-Pandemie geltenden Bedingungen in jenem Entscheidungsspiel anzutreten.

In dieser Reihenfolge wurde gelost (wobei das letztgenannte Los der Gegner von Rot-Weiß Koblenz ist):

  1. TuS Oberwinter
  2. FV Morbach
  3. SSV Heimbach-Weis
  4. TuS Koblenz
  5. SV Eintracht Trier
  6. FV Rübenach
  7. Ata Sport Urmitz
  8. FC Bitburg
  9. SV Windhagen
  10. TuS Immendorf
  11. FSV Salmrohr
  12. VfB Wissen
  13. FC Karbach
  14. FV Engers
  15. VfB Linz
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Westenergie startet in die eBike-Saison

Region/Trier – Radfahrer können an 120 eBike-Ladesäulen im Versorgungsgebiet des Regionalzentrums Trier sicher und bequem tanken. Mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeit startet Westenergie in die eBike-Saison. Wer dienstlich unterwegs ist, Einkäufe zu erledigen hat oder einen Corona-konformen Ausflug plant, kann den Akku seines Rades sicher und bequem an einer eBike-Ladesäule von Westenergie auftanken. Im Versorgungsgebiet des Regionalzentrums Trier finden sich in den Landkreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und im Eifelkreis Bitburg-Prüm 120 eBike-Ladesäulen des Energiedienstleisters.

Sobald also die Batterie voll ist und die Kette geölt, die Reifen prall sind und die Bremsen gut packen, kann es hinaus gehen an die frische Luft. „Westenergie fördert alle Sparten der Elektromobilität. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für eBikes ist damit ein wichtiger und nachhaltiger Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima. Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen sorgen wir dafür, dass das Ladenetz für eBikes immer engmaschiger wird“, erklärt Michael Arens, Leiter der Region Trier bei Westenergie.

Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützt Westenergie darüber hinaus den derzeitigen eBike-Boom: Fast 2 Millionen Elektroräder haben sich die Menschen in Deutschland 2020 gekauft, ein Jahr zuvor waren es noch rund 1,4 Millionen. Überhaupt machen eBikes inzwischen fast 40 Prozent aller verkauften Fahrräder in Deutschland aus. Eindrucksvoll zu sehen während der Sommer- und Herbstmonate vergangenen Jahres.

Über 580 eBike-Ladesäulen haben Westenergie und ihre Vorgängergesellschaften seit 2011 in ihren Partnerkommunen installiert. In Nordrhein-Westfalen stehen rund 220 E-Bike-Ladesäulen, in Rheinland-Pfalz ca. 190 und in Niedersachsen sind es ca. 180. Und das Ladenetz wächst stetig weiter.

Westenergie stellt den Städten und Gemeinden in NRW, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen inzwischen eine neue Generation von eBike-Ladesäulen zur Verfügung. Über drei Doppelsteckdosen und sechs USB-Anschlüsse können hier sechs eBikes oder eScooter sowie Smartphones, Laptops oder Powerbanks Strom geladen werden, und zwar gleichzeitig. Die drei LED-beleuchteten Stau- und Ladefächer verfügen außerdem über eine Kabeldurchführung nach außen, so dass auch ein direktes Laden am eBike oder eScooter möglich ist, ohne den Akku entnehmen zu müssen. Die Ladesäule ist rund 1,40 Meter hoch und in massiver Stahl-Aluminium-Bauweise gefertigt. Ein spezieller Lack schützt sie vor Korrosion.

Weitere Informationen samt Ladesäulenfinder unter: https://www.westenergie.de/fuer-kommunen/regionales-engagement/sport/ebikes-und-escooter#anchor_1585133131398

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Ab Mittwoch, 12. Mai ist „click and meet“ in der StädteRegion Aachen wieder erlaubt

StädteRegion Aachen – Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 114 aus. Da die Inzidenzwerte für die StädteRegion Aachen nunmehr fünf Werktagen in Folge unter dem Wert von 150 liegen, ist ab kommenden Mittwoch, 12. Mai, „click & meet“ im Einzelhandel wieder möglich. Es gelten somit die Regeln für den Einzelhandel, die bis zum 29. April gegolten haben. Eine Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat das soeben bestätigt.

Die Marke von 150 wurde am Mittwoch (05. Mai) mit 145, am Donnerstag mit 133, am Freitag mit 124, am Samstag mit 112 und heute mit 114 unterschritten (Der Sonntag ist kein Werktag und wird deshalb nicht mitgezählt). Demnach ist heute, 10. Mai, der fünfte Werktag in Folge, an dem die Inzidenz unter 150 liegt. Mit Wirkung ab dem 12. Mai 2021 tritt die Regelung nach § 28b Absatz 2 Satz 4 IfSG (Schwellenwert von 150) damit wieder außer Kraft.

Voraussetzung für den Zutritt im Rahmen von „click & meet“ ist weiterhin ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. In der Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von

Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 wurden vollständig Geimpfte und Genesene den Getesteten gleichgestellt.

Weitere Maßnahmen der Bundes-Notbremse werden auf dem Gebiet der StädteRegion Aachen inklusive der Stadt Aachen noch nicht aufgehoben. Auch hierfür gilt wieder die Regel: Der Inzidenzwert muss an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Schwellenwert – in unserem Fall unter dem Wert von 100 liegen – bevor das Land Nordrhein-Westfalen die Aufhebung weiterer Maßnahmen festlegt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Wochenrückblick

Tag Di Mi Do Fr Sa So Mo
Datum 04.05. 05.05. 06.05. 07.05. 08.05. 09.05. 10.05.
RKI-Inzidenz 155 145 133 124 112 118 114

 

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Minister Laumann appelliert: Nehmen Sie vereinbarte Impftermine wahr!

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales von NRW teilt mit: Die Impfkampagne des Landes läuft auf Hochtouren: Stand heute haben in Nordrhein-Westfalen bislang rund 7,6 Millionen Schutzimpfungen gegen das Coronavirus stattfgefunden, davon etwa 5,8 Millionen über die Impfzentren des Landes und 1,8 Millionen bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Insgesamt hat es bislang rund 6,1 Millionen Erstimpfungen und 1,5 Millionen Zweitimpfungen gegeben. Mehr als ein Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung hat damit aktuell mindestens eine Erstimpfung erhalten.

„Die Zahlen zeigen: Wir sind bei der Impfkampagne auf einem sehr guten Weg. Allerdings sind die zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen nach wie vor begrenzt, so dass nicht jede und jeder sofort eine Impfung erhalten kann. Vor diesem Hintergrund appelliere ich an alle, die bereits einen Termin zur Impfung erhalten haben: Nehmen Sie die Termine wahr! Und wenn Sie diese nicht mehr wahrnehmen wollen, etwa weil sie woanders bereits einen früheren Termin zur Impfung erhalten haben, sagen Sie den ursprünglich vereinbarten Termin ab. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit und der Fairness gegenüber denjenigen Menschen, die nach wie vor auf einen Termin warten”, sagt Gesundheitsminister Laumann.

Laumann verweist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die unterschiedlichen Organisationswege bei den Schutzimpfungen gegen das Coronavirus: Die Terminvergabe in den Impfzentren wird über das Land Nordrhein-Westfalen, die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Kommunen organisiert. Die Impfstoffe, die dabei eingesetzt werden, werden vom Bund an das Land geliefert. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil: (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland.

Bitte beachten:

Die für die Impfzentren für den Mai vorgesehenen Termine sind aktuell ausgebucht. Damit ist der vom Bund für den Monat Mai zur Verfügung gestellte Impfstoff für Impfzentren vollständig verplant.

Die Terminvergabe bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erfolgt dagegen in Eigenregie der Patientinnen und Patienten in Absprache mit der jeweiligen Ärztin bzw. dem jeweiligen Arzt. Der Bund stellt hierbei die Impfstoffe über die Apotheken den Ärztinnen und Ärzten direkt zur Verfügung.

„Um das noch einmal ganz praktisch darzustellen: Wer einen Termin im Impfzentrum hat, dann aber noch einen früheren Termin in einer Arztpraxis bekommt, den man dann auch wahrnehmen will, sollte den Termin im Impfzentrum umgehend absagen. Das geht beispielsweise über die bekannten Kontaktmöglichkeiten der Kassenärztlichen Vereinigungen, aber auch über das jeweils zuständige Impfzentrum”, erklärt Laumann.

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Aktionstag 2021 – Lokales Bündnis Bernkastel-Wittlich stärkt Zusammenhalt für Familien vor Ort

Wittlich – Mit der neuen Initiative „KIRFAM® – Kinderrechte, Resilienzorientierung und Familienunterstützung“ fördert der Landkreis Bernkastel-Wittlich Familien vor Ort. Neben der Bekanntmachung und Umsetzung der Kinderrechte, wollen die Fachkräfte vor Ort Familien und Kindertagesstätten mit Familienbildungsangeboten unterstützen. Bisher sind die Fachkräfte an den Standorten Veldenz, Thalfang, Morbach, Wittlich, Salmtal, Binsfeld und Bausendorf gestartet.

Rund um den Internationalen Tag der Familie am 15. Mai, der in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammenhalt. Vor Ort und für Familien“ steht, haben sich die KIRFAM-Fachkräfte für eine gemeinsame Aktion entschieden. Über 2000 „Familienzeit-Tüten“ wurden gepackt und an die Familien im Einzugsgebiet der KIRFAM-Standorte verteilt.

Die Tüten enthalten kindgerechte Informationen und Ideen zum Thema Kinderrechte. In Form von fünf spielerischen Vorschlägen lernen die Familien einzelne Kinderrechte kennen und erhalten Anregungen, um den Mai als Familienmonat mit gemeinsam verbrachter Zeit zu gestalten. Finanziell unterstützt wurde die Aktion „Familienzeit-Tüten“ von der Sparkasse Mittelmosel – Eifel Mosel Hunsrück.

Mit der Aktion „Grill at Home“ am KIRFAM-Standort Veldenz werden Grillpakete der lokalen Metzger und Bäcker in einem selbst gestalteten Turnbeutel zum Kauf angeboten. Zusätzlich gibt es Spielideen für Familien.

Das Lokale Bündnis für Familie Bernkastel-Wittlich unterstützt außerdem mit einer Luftballonaktion der Fachstelle Familienbildung alle Familien im Raum Wittlich. Kinder mit ihren Eltern können zum Thema „Das bedeutet meine Familie für mich“ Postkarten bemalen oder beschreiben und diese an Helium-Ballons in den Himmel steigen lassen.

Die Angebote sind Teil des bundesweiten Aktionstages der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“, der rund um den Internationalen Tag der Familie am 15. Mai stattfindet. Das zentrale Ziel ist es, Familien darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich hier vor Ort auf ein starkes Netzwerk aus Ansprechpartnern verlassen können – auch in schwierigen Zeiten wie während der Corona-Pandemie.

Mehr als 600 Lokale Bündnisse für Familie setzen sich deutschlandweit mit zahlreichen Partnern in Unternehmen, Kommunen und Verbänden für die Belange von Familien, insbesondere für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein. Gerade in Krisenzeiten stehen Familien vor vielen Herausforderungen und sind dabei auf passgenaue Unterstützung angewiesen. Das Lokale Bündnis Bernkastel-Wittlich engagiert sich mit vielen Projekten für Familien und bietet spezielle Unterstützungsangebote an, die auf die Bedürfnisse von Familien in Zeiten von Corona reagieren.

Das diesjährige Motto des bundesweiten Aktionstages stellt dieses Engagement in den Fokus: „Zusammenhalt. Vor Ort und für Familien.“ Zahlreiche Bündnisse aus ganz Deutschland machen rund um den 15. Mai, am Internationen Tag der Familie, noch einmal verstärkt auf ihre Arbeit und ihre Unterstützungsangebote für Familien aufmerksam.

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Sonder-Impfaktion im Impfzentrum Marmagen

Euskirchen – Der Kreis Euskirchen beschleunigt die Impfkampagne: Ab dem 17. Mai stehen zusätzlich 1000 Impfdosen AstraZeneca zur Verfügung / Online-Anmeldung ab dem 13. Mai. „Wir machen die Kühlschränke leer und bieten allen Impfwilligen nochmal 1000 Impfdosen an“, sagt Landrat Markus Ramers zu der kurzfristig anberaumten Sonderaktion. Obwohl die Impfzentren aktuell keinen AstraZeneca-Impfstoff erhalten, verfügt das Impfzentrum in Marmagen noch über Restbestände, da die Mehrzahl der Zweitimpfungen der unter 60-Jährigen mit BioNTech oder Moderna durchgeführt werden. Der AstraZeneca-Lagerbestand soll jetzt kurzfristig verimpft werden.

Mit der Sonder-Impfaktion werden alle ab 18 Jahre angesprochen, nachdem die Priorisierung mit einer festen Reihenfolge für AstraZeneca inzwischen bundesweit aufgehoben ist. Allerdings wird insbesondere bei Menschen, die jünger als 60 Jahre sind, eine individuelle Risikoabwägung empfohlen. Im Zweifelsfall sollte man sich durch den Hausarzt beraten lassen.

Eine Anmeldung für die Sonder-Impfaktion ist ab Donnerstag, 13. Mai, über https://corona.kreis-euskirchen.de möglich. Das Buchungsportal wird um 8 Uhr freigeschaltet. Interessenten können sich hier einen freien Impftermin im Zeitraum vom 17. bis zum 26. Mai aussuchen und fest buchen. Dabei kann sich jeder aussuchen, ob die Zweitimpfung mit AstraZeneca nach neun oder zwölf Wochen stattfinden soll. Generell gilt: Jeder länger das Zeitintervall zwischen Erst- und Zweitimpfung, desto höher ist die nachgewiesene Wirksamkeit.

Wer bei dieser Aktion nicht zum Zuge kommt, sollte sich an seinen Hausarzt wenden. Nachdem die Priorisierung mit einer festen Reihenfolge für den AstraZeneca-Impfstoff inzwischen bundesweit aufgehoben ist, sollen nach Angaben von Gesundheitsminister Spahn kommende Woche eine Million Dosen davon an Arztpraxen geliefert werden.

Aktuell sind im Kreis Euskirchen – Stand 10. Mai – bisher alles in allem 84.491 Impfungen durchgeführt worden (Impfzentrum, mobile Teams und Hausärzte). Eine Erstimpfung haben erhalten: 65.715 Menschen (=33,82 %), 18.776 Zweitimpfung wurden durchgeführt (= 9,66 %).

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Moog Rekofa investiert in den Standort Antweiler/Ahr

Antweiler – Baustart für 400 m² Bürofläche und Testlabor. Die seit 100 Jahren im Kreis Ahrweiler beheimatete Moog Rekofa GmbH trotzt der Corona-Krise und investiert erneut in eine erfolgreiche Zukunft. Ende April begannen die Bauarbeiten eines zweistöckigen Gebäudes in Antweiler. Dieses bietet 12 Mitarbeitern Platz und lässt gleichzeitig eine nochmals deutliche Erweiterung des Forschungslabors zu. Die Rekofa liefert Schleifringübertrager, welche Ströme, Daten und Medien von einem stehenden auf ein endlos rotierendes Bauteil verteilen, global in unterschiedlichste Branchen und Zukunftsmärkte wie z. B. Windkraftanlagen, den Elektrofahrzeugbau und Fahrerlose Transportsysteme.

Mitarbeiter und Management freuen sich schon jetzt auf die Gebäude-Fertigstellung im Herbst. Das Erdgeschoss des Anbaus bietet dann endlich genug Platz für das wachsende Team von Vertriebsingenieuren und Projektmanagern. Im oberen Teil des Anbaus wird das Unternehmen an neuen, innovativen Entwicklungen forschen. Gleichzeitig dienen verschiedenste Langzeit- und Klimatests der Qualitätssicherung der Hightech-Produkte.  Die ansteigenden Auftragseingänge im ersten Geschäftshalbjahr lassen auf ein gutes Jahresergebnis hoffen. In Antweiler blickt man daher sehr positiv in die Zukunft und engagiert sich auch weiterhin bei der Aus- und Weiterbildung von künftigen Fachkräften.