Kategorien
Wirtschaft

3. Runder Tisch Continental Aachen

Aachen – Zum dritten Mal hat gestern, am 11. Mai 2021, unter Leitung von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen der Runde Tisch anlässlich der Einstellung der Reifenproduktion im Continental-Werk in Aachen Rothe Erde getagt. Es war das erste Treffen, nachdem Continental und die Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter sich Ende April in einem Interessenausgleich und umfassenden Sozialplan auf die Rahmenbedingungen zur sozialverträglichen Einstellung der Reifenproduktion bis spätestens Ende 2022 geeinigt hatten.

Themenschwerpunkte der Beratungen, die pandemiebedingt virtuell stattfanden, waren die Vorstellung der Einigung zwischen den Sozialpartnern, Informationen zu der bereits angelaufenen Qualifizierungsoffensive, die es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Reifenwerks ermöglicht, sich für den internen und externen Arbeitsmarkt weiter zu qualifizieren, sowie ein Überblick über die bisher vorliegenden Ideen und Konzepte für eine künftige Nutzung des Werksgeländes.

„Nach der Einigung der Sozialpartner haben wir nun die Chance, als Stadt gemeinsam mit allen Beteiligten die bestmöglichen Lösungen für neue Ansiedlungen am Standort Rothe Erde zu finden, um dort zukunftsfähige Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden von Continental zu schaffen. Hier können wir zeigen, wie Industrie mit Hochschule und Wirtschaft funktioniert“, betonte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite von Continental, relevante Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verbänden sowie des Arbeits- und Wirtschaftsministeriums der Landes NRW.

Ein vierter Runder Tisch wird voraussichtlich nach der Sommerpause stattfinden.

Kategorien
Tourismus

Wanderführer „Eifelspuren“ erhältlich

Mechernich – 18 Themen-Rundwanderwege im handlichen Pocket-Format – Auch zwei Mechernich-Touren dabei –  „Soweit das Auge reicht“ bietet weite Blicke über die Landschaft der Eifel und tiefe Einblicke in die Welt des Bergbaus – Guterhaltene Relikte der antiken Wasserversorgung und eine 300.000 Jahre alte Höhle bietet die Route „Wasser für Köln“.

18 Wanderrouten durch die Landschaft der Nordeifel erzählen auf Schritt und Tritt Geschichte und Geschichten. Der dazugehörige Wanderführer „Eifelspuren“ ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Auch Mechernich ist mit zwei reizvollen Touren vertreten.

„Soweit das Auge reicht“ bietet weite Blicke über die Landschaft der Eifel und tiefe Einblicke in die Welt des Bergbaus. Ausgangspunkt ist das Bergbaumuseum in Mechernich. Die Route verläuft anfangs entlang eines Militärsperrgebietes, ehemaligen Abbaugebieten und des Naturschutzgebietes Kallmuther Berg. An mehreren Aussichtspunkten, insbesondere dem „Eifelblick Galgenück“ kann man bei klarer Sicht weit in die Ferne schauen und die sanften Höhenzüge, weite Wiesen und herrlichen Wälder der Eifel genießen.

Faszinierende Einblicke

Bei der Tour „Wasser für Köln“ erleben Wanderer faszinierende Einblicke in die Architektur der Aquädukte, mit denen damals das römische Köln mit bestem Eifelwasser versorgt wurde. Auf dem Wanderweeg liegen mehrere guterhaltenen Abschnitte des Kanals, wie die römische Brunnenstube „Klausbrunnen“, die Aquäduktbrücke Mechernich-Vollem und Mechernich-Vussem. Am Start- und Endpunkt befindet sich die geschätzt 300.000 Jahre alte Kakushöhle im Kakusfelsen auf dem sich ein Plateau von etwa 150 m Länge erstreckt.

Weitere spannende Themen-Rundwanderwege führen beispielsweise in die „Heideheimat“ und „Auf die Spuren von Römern und Raubrittern“, auf „Tuchmachers Fährte“ oder zum „Silberschatz“. Mit Streckenlängen zwischen drei und 42 Kilometern bietet sich eine Auswahl zwischen der einfachen Nachmittagsrunde bis zur zweitägigen Wochenendtour.

Das Buch ist im Handel erhältlich unter ISBN 978-3-942779-69-2, ideemedia-Verlag, 240 Seiten, für 14,95 Euro.

 

Kategorien
News

Städtische Bücherei und Tourist-Info in Mayen ab 12. Mai wieder geöffnet

Mayen – Gute Nachrichten für alle Lesefreunde und diejenigen, die sich über die Ausflugsmöglichkeiten in der Region informieren wollen: Die Bücherei und die Tourist-Information im Theodore-Dreiser-Haus öffnen am 12. Mai wieder für Besucher.

Die Tür im Theodore-Dreiser-Haus ist Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr und Samstag von 10 – 13 Uhr geöffnet. Für die Stadtbücherei gilt jedoch: Am Montag und Donnerstag nur eine Buchrückgabe, aber keine qualifizierte Beratung und Buchausleihe möglich.

Mit Abstand, einer Personenbegrenzung und selbstverständlich mit Maske (FFP2 oder OP-Maske) können die beiden Einrichtungen somit ab 12. Mai wieder besucht werden. Die Kontaktdatenerfassung erfolgt über die Luca-App, mit dieser App kommt ein innovatives digitales Instrument zur Kontaktregistrierung und -nachverfolgung zum Einsatz und das Ausfüllen von Adresslisten entfällt. Wenn die Nutzung der App jedoch nicht gewünscht ist, können die die Kontaktdaten auch handschriftlich erfasst werden.

Sollten die Inzidenzzahlen steigen, kann es zu einer Veränderung kommen und sodann wäre ausschließlich „Termin-Shopping“ möglich. Informieren Sie sich im Zweifel vor Ihrem Besuch kurz telefonisch oder unter https://www.mayen.de/arbeiten-leben/sport-freizeit/stadtbuecherei/ oder https://www.mayen.de/kultur-tourismus/tourist-info/ !

Kategorien
News

Inzidenz unter 165: Ab morgen öffnen die Kitas im Kreis Düren wieder

Düren – Da der Inzidenzwert im Kreis Düren seit Mittwoch, 5. Mai, unter 165 liegt, sind ab morgen Öffnungsschritte möglich. Kitas und außerschulische Bildungseinrichtungen wie Musikschulen und Hundeschulen können ab dem morgigen 12. Mai weiter öffnen. Somit gehen die Kindertageseinrichtungen ab morgen von der Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb.

Voraussetzung für diese Öffnungen ist, dass die Inzidenz fünf Werktage (Samstage zählen mit) unter 165 liegt (Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tage auf 100.000 Einwohner gerechnet). Nach diesen fünf Tagen sind am übernächsten Werktag Öffnungen möglich.

Diese 5-Tage-Regel gilt auch für Schulen, allerdings mit dem Unterschied, dass sie erst am darauffolgenden Montag öffnen. Wenn die Inzidenz weiter stabil unter 165 bleibt, gehen die Schulen im Kreis Düren ab kommendem Montag, 17. Mai, wieder in den Wechselunterricht.

Festgestellt und verfügt werden die Öffnungsschritte jeweils durch das Land NRW.

Die weiteren Infos zur Entwicklung des Coronavirus im Kreis Düren gibt es wie immer hier: www.kreis-dueren.de/coronazahlen

Kategorien
News

„Jülich wird einen tollen Marktplatz bekommen!“

Jülich – Gelungene „Hybrid-Veranstaltung“ zur Beteiligung der Bürgerschaft. Mit einer außergewöhnlichen Maßnahme wurde der Auftakt der vertiefenden Bürgerbeteiligung zur Maßnahme „Marktplatz“ im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt realisiert. Da die Beteiligungsaktion pandemiebedingt nicht auf dem Marktplatz stattfinden konnte, wurde kurzerhand umgeplant und eine „Hybrid-Veranstaltung“ – eine Mischung aus Präsenz- und Onlinebeteiligung der Bürgerschaft – aufgelegt.

Sowohl auf dem Marktplatz als auch in der Tourist-Information auf dem Schlossplatz werden derzeit und bis zum 8. Juni die Entwürfe öffentlich präsentiert. Anregungen dazu können online, per Mail oder Post an die Stadt weitergeleitet werden. Foto: Stadt Jülich/Gisa Stein

Bürgermeister Fuchs zeigte sich nach anderthalb Stunden Diskussion begeistert von der Veranstaltung, „die von Konstruktivität und respektvollem Umgang geprägt war. Ich wünsche mir, dass wir weiter so miteinander umgehen“, so Fuchs, der hoffnungsfroh darauf einstimmte, „dass wir jetzt den Marktplatz von morgen entstehen lassen werden!“

In die Kultur-Muschel des Brückenkopf-Parks waren 20 – zuvor per Losverfahren ermittelte – Interessierte geladen, die einen bunten Querschnitt der Jülicher Bürgerschaft repräsentierten. Auf dem Podium standen Bürgermeister Axel Fuchs, Bernd Niedermeier von der Planungsgruppe MWM und Martin Schulz als Technischer Beigeordneter Rede und Antwort – sowohl den vor Ort Anwesenden als auch den rund 200 online zugeschalteten Bürgerinnen und Bürgern, die sich in den Kommentarspalten der Live-Streams auf den Seiten der sozialen Netzwerke Facebook und Youtube rege einbrachten und deren Fragen Stadtplanerin Petra Dören-Delahaye an das Podium weiterleitete.

„Dieses Veranstaltungsformat war für uns technisch etwas völlig neues, wir sind aber sehr froh diese Möglichkeit für den wichtigen Baustein „Marktplatz“ im Beteiligungsprozess Innenstadt Jülich gefunden zu haben. Damit konnte die, mit der Auftaktveranstaltung im PZ im April 2019 gestartete Kette an Beteiligungsangeboten fortgesetzt und gewährleistet werden, dass jede und jeder sich in den Planungsprozess einbringen kann und so dem Stadtrat bestmögliche Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung gestellt werden können,“ so Bernd Niedermeier.

Zahlreiche Fragen der Teilnehmer – ob vor Ort oder an den Bildschirmen – rund um die Gestaltung des Marktplatzes bezogen sich auf die Bäume – sowohl die Zukunft der derzeit bestehenden Bäume als auch die Anordnung der neuen. Ob Fontänenfeld, Statue, Parkplätze, Spielangebote, Beleuchtung, Bühne, Bänke und der barrierefreie Zugang – zahlreiche Vorschläge wurden besprochen und aufgenommen und stehen nun für weiteren Beratungen zur Verfügung. Die Veranstaltung gab auch den Startschuss für die Online-Beteiligung mit einer interaktiven Karte. Ab sofort und noch bis zum 8. Juni werden unter www.zukunftsstadt-juelich.de weiter Meinungen und Ideen gesammelt, welche so auch virtuell diskutiert werden können. Auch per Telefon unter 02461-63419/-291, per Email unter buergerbeteiligung@juelich.de  oder per Briefpost an Stadt Jülich, Große Rurstr. 17 in 52428 Jülich können Anregungen übermittelt werden.

„Wir freuen uns auf viele weitere Impulse, die natürlich ausgewertet, geprüft und in den weiteren Planungsprozess einfließen werden.“, so Bernd Niedermeier. Er hofft, nach Abschluss der Planungsphase Ende 2021 mit den Ausschreibungen beginnen zu können, so dass ein Baubeginn 2022 sowie eine Fertigstellung zum Frühjahr 2023 möglich sind.

Die Favorisierung der Planungsvariante V durch Stadtrat und Lenkungsgruppe wurde im Laufe der Veranstaltung für viele Zuhörer deutlich nachvollziehbar, vor allem aufgrund der Tatsache, „dass diese Variante die Chance bietet, möglichst viele Formate zu realisieren“, so Martin Schulz. Im Gespräch mit dem Auditorium stellte sich heraus, dass sich die Anliegen vieler Beteiligter, die Historie und den alten Charme der Stadt nicht zu vernachlässigen, mit dem Bestreben der Planer, Aufenthaltsqualität zu schaffen und die Besonderheiten zu betonen, nicht widersprechen. Allen gemeinsam ist der Wunsch, in Zukunft einen Markt zu haben, der mit seiner Wohlfühlatmosphäre zum Verweilen einlädt.

„In ein paar Jahrzehnten ist das, was wir jetzt alle gemeinsam planen, auch schon wieder alters Flair“, so Bürgermeister Fuchs. „Man muss auch mal den Mut haben, etwas Neues zu machen. Es wird aber immer ein Platz bleiben, der besonders ist! Nicht jeder Wunsch kann zu 100 Prozent erfüllt werden, aber eine Realisierung in Teilen ist ja auch ein Erfolg. Toll, dass Sie mitgemacht haben, wir freuen uns auf den weiteren Prozess. Wir werden einen ganz, ganz tollen Markt bekommen!“, verabschiedete Bürgermeister Fuchs die Anwesenden vor Ort und die online zugeschalteten Bürgerinnen und Bürgern in der Hoffnung, die weiteren Beteiligungsmöglichkeiten unter weniger einschränkenden Bedingungen umsetzen zu können.

Kategorien
News

Termin für Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen steht fest

Region/Düsseldorf – Am 15. Mai 2022 wird ein neuer Landtag gewählt. Das Ministerium des Innern von NRW teilt mit: In fast genau einem Jahr sind rund 13,2 Millionen Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Wie Innenminister Herbert Reul am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, finden die nächsten Landtagswahlen am 15. Mai 2022 statt. Zuvor hatte das Kabinett den von Reul vorgeschlagenen Termin beschlossen.

Der Innenminister hatte den im Landtag vertretenen Parteien die Wahltage, die in Betracht kommen, mitgeteilt und Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Die Festlegung des Wahltermins auf den 15. Mai 2022 berücksichtigt die entsprechenden Rückmeldungen.

Nach der Landesverfassung muss ein neuer Landtag im letzten Vierteljahr der Wahlperiode gewählt werden. Dafür ist der jetzt beschlossene Wahltermin aus Sicht der Landesregierung am besten. Alternativtermine hätten in den Osterferien, kurz danach oder an sogenannten Brückenwochenenden gelegen. Dies hätte sich nachteilig auf die Wahlbeteiligung und auf den Wahlkampf auswirken können. Der Termin kommt demjenigen der vergangenen Landtagswahl am 14. Mai 2017 nahe.

Kategorien
Tourismus

„Frau Müller´s Ferienwohnung auf dem Elzerhof“ ist neuer EIFEL Gastgeber

Prüm/Mendig – Inmitten der Eifellandschaft, umgeben von Wäldern und Wiesen, befindet sich die neue „Ferienwohnung auf dem Elzerhof“ in Mendig. Gastgeberin Tina Müller liebt die Region mit ihren zahlreichen Natur- und Kulturschätzen. Sie möchte genau deshalb in Kürze wieder Gäste aus Nah und Fern ein „Zuhause auf Zeit“ bieten und das geben, was man als Gast sucht: eine angenehme Unterkunft, Gastfreundschaft und besten Service. Als neue Qualitätsgastgeberin der Regionalmarke EIFEL spiegelt sie genau das auch nach außen wider. Alles ist startklar, wenn ein Urlaub in Unterkünften ab dem 12. Mai 2021 wieder möglich ist.

Die Ferienwohnung ist bestens ausgestattet und bietet für 2 Personen auf ca. 80 m2 einfach alles was man für einen entspannten Urlaub braucht. Die große Terrasse, die direkt an die Wohnung angrenzt, lädt zum Verweilen im Grünen ein. Im Oktober wurde die Unterkunft mit 4 Sternen vom Deutschen Tourismusverband ausgezeichnet.

Als Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge ist die Ferienwohnung ideal – so auch die einhellige Meinung der Gäste. In der Nähe befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man als Urlauber in der Eifel einfach gesehen haben muss – wie der Laacher See mit der Abtei Maria Laach, die Hohe Acht oder die mittelalterliche Burg Eltz. Ein Netz aus herrlichen Rundwanderwegen führen durch die Vulkanlandschaft, durch Höhlen- und Schluchten und vorbei an Burgen mit spektakulären Ausblicken. Oder Lust auf einen Urlaub mit dem eigenen Pferd? Das ist auf dem Elzerhof kein Problem. Es gibt auf dem Hof zahlreiche Pferdeboxen mit professioneller Betreuung. Auch Hunde sind herzlich willkommen.

Kategorien
Top-Themen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Perspektivplan Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Perspektivplan Rheinland-Pfalz und Bündnis für sicheres Öffnen schaffen Hoffnung für Maifeiertage und Pfingstferien. „Die Pandemie hat uns noch im Griff, aber es stimmt zuversichtlich, dass immer mehr Menschen geimpft sind und die Inzidenzen stabil nach unten gehen. Alle Prognosen deuten darauf hin, dass sich die Lage in der Corona-Pandemie verbessert. In Rheinland-Pfalz liegen wir weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt. Keine einzige Kommune überschreitet mehr den kritischen Wert von 165, der nach der Bundesnotbremse Schulschließungen notwendig macht. Landesweit lag die Inzidenz in Rheinland-Pfalz gestern bei einem Wert von 98. Diese erfreuliche Entwicklung haben wir gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen erreicht, die sich sehr besonnen und solidarisch verhalten haben. Mein Dank gilt allen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass wir die dritte Welle brechen konnten. Das gibt uns jetzt die Möglichkeit, Perspektiven für den Handel, die Gastronomie, den Tourismus, für die Kultur und im Sport zu eröffnen. Und natürlich ist es ein ganz wichtiges Signal an Familien und für unsere jungen Menschen. Wir wollen mit einem Stufenplan konsequent aus dem Lockdown gehen, ohne jedoch das Erreichte zu riskieren. Deswegen haben wir nach einer Beratung mit dem DEHOGA das ‚Bündnis für sicheres Öffnen‘ mit den Kommunalen Spitzenverbänden, den Industrie- und Handelskammern sowie dem Einzelhandelsverband erneuert,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Ministerratssitzung.

Der Ministerrat hat sich heute mit Öffnungsperspektiven für die kommenden Wochen befasst und dabei die besondere Situation in Handel, Gastronomie, Tourismus, Kultur und Sport im Freien in den Fokus genommen. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Bundesnotbremse nicht greift, soll mit Wirkung ab Mittwoch, 12. Mai 2021 – pünktlich zu Christi Himmelfahrt – ein abgestuftes Konzept von Öffnungsstrategien greifen. Wir gehen mit vorsichtigen Schritten einem guten Sommer entgegen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Zuvor hatte die Ministerpräsidentin mit den Kommunalen Spitzenverbänden, den Industrie- und Handelskammern und den Einzelhandelsvertretern die Details des dreistufigen Öffnungskonzeptes abgestimmt. Alle Beteiligten sind sich ihrer hohen Verantwortung bewusst. Sie wollen die Öffnungsstrategie mit dem bereits erprobten „Bündnis für sicheres Öffnen“ absichern, das Testen, Hygieneauflagen und Kontrollen in den Vordergrund stellt.

„Die Corona-Pandemie stellt unsere Geduld und Ausdauer auf eine sehr harte Probe. Diese Ausnahmesituation betrifft uns alle, aber für viele Familien und Kinder ist sie besonders schwer und für viele Wirtschaftsbranchen existenzbedrohend. Im Wonnemonat Mai stehen Brückentage und die Pfingstferien an. Die Menschen sehnen sich nach etwas Normalität und Handel, Hotels und Gastronomie brauchen dringend Einnahmemöglichkeiten“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das werde mit dem Perspektivplan Rheinland-Pfalz in drei vorsichtigen Schritten ermöglicht.

Christi Himmelfahrt: Stufe 1 für Handel, kontaktarmen Urlaub und mehr Sport

In Kreisen und kreisfreien Städten, die fünf Tage in Folge eine Inzidenz von unter 100 aufweisen und in denen die Bundesnotbremse nicht greift, kann der gesamte Handel von Mittwoch, 12. Mai an wieder öffnen. Es gelten die gleichen Bedingungen wie aktuell in Lebensmittelgeschäften. Zudem wird kontaktarmer Urlaub möglich. Übernachtungen in Ferienwohnungen und in Wohnmobilen und Wohnwagen mit eigenen sanitären Anlagen sind dann wieder erlaubt.  Übernachtungen in Hotels sind auch „kontaktarm“ möglich, wenn zum Beispiel Frühstück auf dem Zimmer und ein eigenes Bad angeboten wird. Für den Aufenthalt ist eine Testung bei Anreise und danach alle 48 Stunden notwendig. Auch im Sport ist die kontaktfreie Sportausübung wieder möglich, das gilt auch für Bereiche des Fußballtrainings, bei dem Abstand gehalten werden kann. Hallensport ist im Rahmen der Kontaktbeschränkung möglich, wenn Abstand eingehalten und die Personenbegrenzung von einer Person auf 40qm nicht überschritten wird. Außerdem ist für maximal 20 Kinder Sport auch ohne Abstand möglich.

Pfingsten: Stufe 2 für Hotelübernachtungen und Kultur

Rechtzeitig zu Pfingsten sind ab dem 21. Mai auch kulturelle Veranstaltungen und Zuschauer beim Sport jeweils im Freien mit Test erlaubt. Hier liegt die Obergrenze bei 100 Personen, die feste Sitzplätze haben müssen. Bei den Sitzplätzen müssen die Abstandsregeln eingehalten werden. Gruppensport kann außen auch wieder mit maximal fünf Personen aus maximal fünf Haushalten mit Abstand auch unter Anleitung eines Trainers betrieben werden. Bei einer Inzidenz von unter 50 sind Innengastronomie und Kultur innen wieder möglich mit Abstand, Test und Maske.

Fronleichnam: Stufe 3 für Freibäder, Kultur und Gastro Innen

Die dritte Stufe des Perspektivplans sieht zu Fronleichnam ab dem 2. Juni die Öffnung der Hotels insgesamt mit Test und von Freibädern vor. Auch Innengastronomie und kulturelle Angebote im Innenbereich wie Theater, Opernhäuser, Kinos und Museen sind mit negativem Testergebnis wieder überall dort geöffnet, wo die Bundesnotbremse nicht greift. Außerdem können Hotels dann auch wieder gastronomische Angebote vorsehen. Ganz wichtig für die jungen Menschen: Auch Jugendfreizeiten mit Übernachtung können wieder durchgeführt werden. Für Sportvereine und Fitnesscenter ist Sporttraining innen und außen für eine Person je 20 Quadratmeter wieder möglich. Erwachsenengruppen können auch innen mit fünf Personen auf Abstand Sport treiben. Bei einer Inzidenz unter 50 ist Gruppensport draußen auch mit maximal 20 Erwachsenen auf Abstand möglich.

Modellprojekte für Breitensport, Laienmusik, Theater und Veranstaltungen

Mit unserem Dreistufenplan haben wir in Rheinland-Pfalz sichere Regelungen getroffen, die allen Kommunen mit stabilen Inzidenzen unter 100 in vorsichtigen Schritten Öffnungen ermöglichen. Das Konzept der Modellkommunen hat sich durch die jetzt vorgesehenen landesweiten Öffnungsschritte erübrigt“, sagte die Ministerpräsidentin. Daher arbeite man nun an Modellprojekten mit wissenschaftlicher Begleitung im Bereich Breitensport in Trier, Laienmusik und Chorgesang in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden, Theaterbetrieb in Mainz oder Veranstaltungen mit Zuschauern im Freien am Nürburgring. Details werden in den kommenden Tagen mit den örtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten besprochen. „Die Öffnungsstufen gelten natürlich nur in Landkreisen und Städten mit einer 7-Tagesinzidenz unter 100. Wo diese Zahl überschritten wird, greift die Bundesnotbremse. Die Gefahr durch das Virus ist noch nicht gebannt. Wir müssen deshalb vorsichtig bleiben und alle noch einmal Kraft und Solidarität aufwenden, um diese Krise zu überwinden. Wir können aber mit Hoffnung und Zuversicht in diesen Sommer blicken“, so die Ministerpräsidentin.

Kategorien
News

Minister Antoniadis trägt sich in das Goldene Buch der Kupferstadt Stolberg ein

Stolberg – Der Stolberger Bürgermeister Patrick Haas setzt den intensiven Austausch mit der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens fort. Bei einem Besuch bei Antonios Antoniadis, Vize-Ministerpräsident und Minister für Soziales, Raumordnung und Wohnungswesen, sprach der Bürgermeister beispielsweise die steigende Lärmbelastung in der StädteRegion Aachen durch den Flughafen Lüttich an. Der Minister sagte nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen zu, dass auch die betroffenen Gemeinden auf deutscher Seite in die Prüfungsverfahren eingebunden werden sollen.

Ein weiteres Thema ist die perspektivisch für beide Seiten interessante Verlängerung der Euregiobahn bis Belgien. Auch hier möchten beide Seiten grenzübergreifend eng zusammenarbeiten.

Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg

Minister Antoniadis, der im März bereits den Tierfriedhof in Stolberg-Buschmühle besucht hatte, wurde zudem die Ehre zuteil, sich in das Goldene Buch der Kupferstadt Stolberg eintragen zu dürfen: „Ich freue mich auf einen weiteren sehr engen Austausch mit der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Auf beiden Seiten haben wir immer wieder Themen, bei denen eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit elementar ist. Wir können und werden voneinander lernen“, sagt Bürgermeister Patrick Haas.

Kategorien
News

Corona-Kontrollen von Supermärkten in Mayen: Städtisches Ordnungsamt unterwegs

Mayen – Nach Hinweisen aus der Bevölkerung kontrollierte das städtische Ordnungsamt bereits im April die Supermärkte im Stadtgebiet. Bis auf wenige Ausnahmen wurden dort die notwendigen Hygienekonzepte umgesetzt.

In zwei Märkten gab es jedoch Verbesserungsbedarf. Dieser wurde vom Ordnungsamt mit der jeweiligen Marktleitung erörtert. Nachkontrollen in den letzten Tagen bestätigten, dass die notwendigen Hygienekonzepte nun in allen Supermärkten ordnungsgemäß umgesetzt werden.

Sollten die Mayener Bürger*Innen Fragen zu den jeweils geltenden Regelungen oder etwaigen Verstößen haben, können diese, zu den üblichen Bürozeiten, telefonisch an die Stadtverwaltung Mayen gerichtet werden (02651/88-1036 oder 02651/88-3404). Außerhalb dieser Zeiten ist die Behörde auch per E-Mail (ordnung@mayen.de) zu erreichen.