Kategorien
Wirtschaft

VR Bank RheinAhrEifel eG zum dritten Mal in Folge als kununu-„Top Company“ ausgezeichnet

Region/Mayen-Koblenz – Die VR Bank RheinAhrEifel eG wurde von der renommierten Arbeitgeberbewertungsplattform kununu als „Top Company 2024“ ausgezeichnet. Diese prestigeträchtige Auszeichnung, die bereits zum dritten Mal in Folge an die VR Bank RheinAhrEifel eG verliehen wird, ist eine Anerkennung für das kontinuierliche Engagement der Genossenschaftsbank für herausragende Arbeitsplatzqualität, hohe Mitarbeiterzufriedenheit und eine inspirierende Unternehmenskultur.

Die Top Company-Auszeichnung von kununu basiert auf den unabhängigen Bewertungen der Mitarbeitenden, die die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsumfeld bewerten. Unternehmen, die diese Auszeichnung erhalten, zeichnen sich durch ihre hervorragende Leistung und ihre Bemühungen aus, ihren Mitarbeitenden ein erstklassiges Arbeitsumfeld zu bieten. Mit nur etwa 5% der Unternehmen auf kununu, die sich für das Top Company-Siegel qualifizieren, zählt die VR Bank RheinAhrEifel eG zu den Top-Arbeitgebern des Jahres in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Vorstandsmitglied Matthias Herfurth betont: „Uns ist es ein zentrales Anliegen, kontinuierlich optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, in denen sich unsere Mitarbeitenden wohlfühlen und ihr volles Potenzial entfalten können. Die erneute Auszeichnung von kununu bestätigt unsere Bemühungen und wir möchten uns herzlich bei allen Mitarbeitenden bedanken, die durch ihre Arbeit und ihr Engagement dazu beitragen, die VR Bank RheinAhrEifel eG zu einer Top Company zu machen.“

Kategorien
News

Erster Spargel am Tannenwäldchen – Der Krewelshof Eifel hat mit der Ernte begonnen

Mechernich-Obergartzem – Noch ist es mühsam, die weißen Stangen aus dem Boden zu holen – Doch die Gäste der Erlebnisbauernhöfe in Obergartzem und Lohmar können sich bereits auf die weiße Köstlichkeit freuen – Oleksandre, Dascha und die Spinne machen Meter – viele Meter. Denn nur vereinzelt schauen die weißen Köpfe des Spargels aus den Dämmen hervor. Die beiden Erntehelfer haben auf dem Feld am Tannenwäldchen kurz vor Ostern mit der Ernte angefangen und die ein oder andere Kiste kommt bereits zusammen.

„Ja, wir sind recht früh dran“, berichtet Krewelshof-Bauer Max Bieger, während er im Auto auf die Temperaturanzeige zeigt. 16,5 Grad steht dort. Eine Wärme, die der Spargel mag. Auf der anderen Seite war es sehr nass, ein Wetter, das nicht so gut ist, wenn die charakteristischen Dämme aufgefahren werden, in denen die Spargelpflanzen wachsen.

An einem Feld direkt neben dem Obergartzemer Krewelshof wird auch deutlich warum. „Die Erde auf den Dämmen ist sehr krümelig, sehr grob“, sagt Max Bieger. Aber der Spargel mag lieber ganz feine Böden, fast sandig. Außerdem ist es noch sehr nass im Boden, auch wenn die Oberfläche einen anderen Eindruck vermittelt. „Wir werden hier bestimmt noch ein zweites Mal Aufdämmen müssen“, berichtet der 24-jährige Masterstudent.

Anbau mit GPS-Technik

Das geschieht auf dieser Parzelle mit RTK-Unterstützung. „Mit dem GPS der Landwirtschaft“, erklärt Max Bieger. Denn das System weiß, wo die Pflanzen stehen, so dass Traktor und Gerät so exakt manövriert werden können, dass sich die Pflanzen genau in der Dammmitte befinden. Das ist wichtig für ihr gerades Wachstum. „Da Spargel sieben Jahre steht, ist diese Technik noch nicht so weit verbreitet“, sagt Max Bieger über diesen modernen Ansatz in der ohnehin recht innovationsfreudigen Landwirtschafts-Branche.

Im Feld am Tannenwäldchen war noch die Expertise und Erfahrung des Traktorfahrers gefragt. Hin und wieder geht das schief. Verständlich. Und so ernten Oleksandre und Dascha hier und dort auch mal krumme Exemplare des weißen Goldes. „Die landen dann in der Suppe, die guten Stangen auf dem Teller“, weiß Max Bieger, während er die beiden Erntehelfer begleitet.

Die nutzen für ihre Arbeit einerseits das Spargelmesser zum Stechen der Stangen und andererseits eine Maschine, die sich Spargel-Spinne nennt. Damit wird die Folie, die über den Dämmen liegt, vorne angehoben, um die Arbeitsfläche freizulegen. Hinten landet die Folie dann wieder akkurat auf dem Damm. „Die Folien bestehen aus einer weißen und einer schwarzen Seite“, erläutert der Krewelshof-Bauer: „Damit können wir die Temperatur und somit auch den Zeitpunkt der Ernte über die Saison hinweg steuern.“

Regional und nachhaltig

Das ist auch ein Grund dafür, dass die Spargelernte schon recht früh beginnen konnte. Wenn das Wetter kühl und die Sonne noch nicht so stark ist, wird die schwarze Folienseite nach oben gedreht, damit die Erde stärker erwärmt wird und der Spargel wachsen kann. In Vorbereitung darauf, dass Oleksandre, Dascha und die Spinne künftig deutlich mehr Spargelstangen aus dem Eiferer Boden holen, wurde im Hofladen des Obergartzemer Krewelshofs bereits die moderne Schälmaschine aufgebaut.

„Ich denke, dass wir das Kilo Spargel, Klasse I, zu Beginn für um die 17,50 Euro anbieten können“, meint Max Bieger, der mit seiner Familie auf die Sorte Cumulus setzt. „Sie bringt zwar weniger Ertrag, aber ist geschmacklich einfach richtig gut“, so der 24-Jährige. Davon können sich Krewelshof-Kunden und -Gäste überzeugen. Denn der Spargel, der rund um den Erlebnisbauernhof wächst, wird im Sinne eines regionalen und nachhaltigen Anbaus auch nur dort zum Verkauf angeboten.

Zudem steigt die Vorfreude auf ein ganz besonderes Angebot rund um das weiße Gold. Denn ab dem 3. Mai startet das Spargeldinner. Im Wonnemonat findet das immer freitags auf den Krewelshöfen in der Eifel und in Lohmar statt. Dann können die Gäste leckere Spargelgerichte im tollen Ambiente genießen. Auf dem Krewelshof Eifel wird die Premiere am 3. Mai zudem noch von Timo K. am Piano begleitet.

Kategorien
Top-Events

Sommerclassics 2024 – Musiker der Weltklasse zu Gast in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Konzerte im Juni und Juli 2024 – Tickets ab sofort erhältlich – Die vom Landkreis veranstaltete Konzertreihe Sommerclassics ist seit ihrer Premiere 1998 nicht mehr aus dem kulturellen Programm der Region wegzudenken. Zu moderaten Preisen begeistern internationale Künstler das Publikum im stimmungsvollen Ambiente der faszinierenden Konzertstätten. Im Juni und Juli stehen wieder drei Veranstaltungen auf der Agenda. Das Eröffnungskonzert findet am 26. Juni auf Burg Namedy in Andernach statt. Eine Woche später, am 5. Juli, geht es in der Alten Kirche in Spay weiter. Das Konzert am 12. Juli in der Sayner Hütte in Bendorf schließt das Festival ab. Unterstützt wird die Musikreihe von der Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz, der Kreissparkasse Mayen, der VR Bank RheinAhrEifel eG und der Westenergie.

Die Sommerclassics beginnen am Mittwoch, 26. Juni, um 19 Uhr, auf Burg Namedy in Andernach. Hier heben die Zuhörer mit dem musikalischen Dreamliner ab zu einer verswingten Zeitreise. Ihre Flugbegleiterinnen: Drei Damen mit Charme, Humor und dem gewissen Swing in der Stimme. The Airlettes nennen sie sich und leben auf ganz eigene Art ihren Traum vom Fliegen. Sie nehmen ihr Publikum mit auf musikalische Höhenflüge. Mit ihren individuellen Swing- und Jazz-Arrangements bekannter Standards, ohrwurmtauglicher Pop-Hymnen der 90er-Jahre und fetzigen Altrocker-Blues-Songs laden sie zu einer sympathisch humorvollen Bühnenshow mit kabarettistischer Ader ein. „Close harmony“ ist ihr favorisierter und perfektionierter Stil, die Swing-Ära ihre bevorzugte Reisezeit. Mit überschäumendem Temperament und glühender Neugier im Gepäck lassen sie sich von Ziel zu Zeit, von Stil zu Genre, von Jazz zu Rockabilly oder ganz einfach von Alt zu Neu und wieder zurücktreiben. Das Versprechen: Alles irgendwie bekannt und doch unerhört! Auf unzähligen Konzerten, Festivals und Events finden die drei swingenden Damen Madeleine Haupt, Paulina Plucinski und Stefanie Bruckner großen Anklang. Swing, Pop und Rockabilly treffen auf Schauspiel, Bewegung und viel Charme. Begleitet werden sie von Sebastian Strahl am Piano, der durch ausdrucksvollen Sound, dynamische Soli und unbändige Spielfreude die Überseereise zusätzlich an Fahrt aufnehmen lässt. Also bitte einsteigen, anschnallen, abheben und unterhalten lassen!

Am Freitag, 5. Juli, um 18.30 Uhr, in der Alten Kirche in Spay, erwartet die Zuhörer „eine Performance voll energetischem und unverwechselbarem Sound“. Während ihres Programms „Quirky Nightclub Chronicles“ bringt das Arcis Saxophon Quartett den Vibe der angesagtesten Nachtclubs in das Kirchengebäude. Die Zuhörer dürfen sich auf verrückte Nachtclubgeschichten, heiße Rhythmen, frische Sounds und fesselnde Stories freuen. Wer einmal am Münchener Königsplatz war, hat sie vielleicht entdeckt: Die Arcisstraße, die vor 15 Jahren zum Namensgeber des Arcis Saxophon Quartetts wurde. Der „Weltstadt mit Herz“ längst entwachsen zählt das Quartett zu den weltweit aktivsten klassischen Ensembles. Experimentierfreudig, kunstvoll und immer neugierig gehen sie an ihr Musikschaffen ran. Eine ausgeklügelte Dramaturgie, Sound- und Lichtdesign sowie mitreißende Moderationen gehören für die vier Multitalente ebenso zum Konzerterlebnis wie die energetischen Interpretationen, die fein austarierten Eigenarrangements und die Auftragskompositionen aus aller Welt, die sie sich auf den Leib schreiben lassen. Für das Arcis Saxophon Quartett ist Musik wie ein nicht enden wollendes Spielfeld und sie sind dabei vielfältig wie keine zweite Gruppe. Nur eines bleibt stets gleich: Ihr unverwechselbarer Sound. Das Quartett besteht aus Claus Hierluksch am Sopransaxophon, Ricarda Fuss am Altsaxophon, Anna-Marie Schäfer am Tenorsaxophon und Jure Knez am Baritonsaxophon.

Beim Abschlusskonzert am Freitag, 12. Juli, um 18 Uhr, in der Sayner Hütte in Bendorf-Sayn, erleben die Besucher das Zusammenspiel von klassischem Jazz und lateinamerikanischer Lebensfreude. Das Frankfurt Jazz Trio spielt gemeinsam mit Jazzsängerin Eva Mayerhofer und Trompeter Ralf Hesse Kompositionen von Cole Porter und George Gershwin sowie des legendären Pianisten, Gitarristen und Bossa-Nova-Komponisten Antonio Carlos Jobim. In der Besetzung Piano, Bass, Drums, Trompete und Gesang gelingt der „special edition“ des Frankfurt Jazz Trios die atemberaubende Fusion von legendären Jazz-Hits und der rhythmischen Musik Lateinamerikas. Bandleader Thomas Cremer wurde 2012 mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet und gehört seit vielen Jahren zu den aktivsten und bekanntesten Vertretern der Frankfurter Jazz-Szene. Martin Sasse, einer der herausragendsten Jazz-Pianisten Europas, sowie Martin Gjakonovski, der zu den gefragtesten Bassisten Deutschlands zählt, komplettieren das Frankfurt Jazz Trio. Begleitet wird das Ensemble von Sängerin Eva Mayerhofer. Die Dozentin für Jazzgesang und Ensembleleitung begeistert die Zuhörer mit ihrer gefühlvollen, unprätentiösen und leidenschaftlichen Stimme. Trompeter Ralf Hesse vollendet die „special edition“ mit seinem unvergleichbaren Sound. Seit 2006 ist er Mitglied im Orchester Pepe Lienhard. Zudem war er als Arrangeur für Udo Jürgens sowie Pop- und Soulsängerin Stefanie Heinzmann tätig.

Kartenvorverkauf:

Die Tickets für die Konzerte in Spay und Namedy kosten 20 Euro, die für das Abschlusskonzert in Bendorf kosten 25 Euro. Karten für die Konzerte in Spay und Bendorf sind montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr unter Tel. 0261/108-504 oder per E-Mail an die Adresse sommerclassics@kvmyk.de erhältlich. Eintrittskarten für das Konzert in Andernach gibt es beim Veranstaltungsmanagement der Burg Namedy unter Tel. 02632/48625.

Kategorien
Tourismus

Nürburgring auf Besucheransturm an Karfreitag vorbereitet

Nürburg – Nürburgring-Personal unterstützt Polizei und Ordnungsamt – Vielzahl an geöffneten Parkplätzen an Grand-Prix-Strecke und Nordschleife – Im Fokus: Einhaltung der Verkehrsregeln, Naturschutz und Lärmvermeidung – Überall in Deutschland kommen an Karfreitag Automobil-Enthusiasten an verschiedenen öffentlichen Plätzen zusammen, um ihre Leidenschaft zu teilen. Am Nürburgring wird auch dieses Jahr wieder mit einem großen Andrang gerechnet, wenn tausende Besucher sich rund um die Strecke versammeln. Die Nürburgring Betreibergesellschaft engagiert hierfür ein Aufgebot von über 150 Ordnern, Sicherheitskräften und Mitarbeitern der Verkehrswacht, um die Maßnahmen und die Besuchersteuerung des Ordnungsamtes und der Polizei zu unterstützen. Ein zentraler Aspekt der engen Zusammenarbeit ist der Schutz von Region und Natur vor übermäßigem Lärm und Müllaufkommen.

Obwohl an Karfreitag keine Veranstaltung am Nürburgring stattfindet, kommen Tausende. Die Faszination der weltweit bekannten Rennstrecke hat sie an diesem Tag auch für die Tuner zum beliebten Ausflugsziel gemacht. Für den Nürburgring, das Ordnungsamt und die Polizei steht deshalb vor allem eines auf dem Programm: Die vielen Besucher entsprechend zu steuern, aufzuklären und etwaige Verstößen zu ahnden.

Um den Verkehr und die Ortslagen zu entlasten wird die B412 in Abstimmung mit den Verantwortlichen der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, des Landesbetrieb Mobilität, der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Polizeidirektion Mayen grundsätzlich für den Durchgangsverkehr geöffnet. Je nach Auslastung in den Bereichen Brünnchen und Pflanzgarten kann es hier jedoch auch temporär zu einer Sperrung und Umleitung des Verkehrs kommen. Darüber hinaus werden verschiedene Verkehrskreisel so eingerichtet, dass nur ein gerader Durchgangsverkehr möglich ist.

Umfangreiche Parkmöglichkeiten entlang Nordschleife und Grand-Prix-Strecke
Der Nürburgring stellt rund um die Strecke umfangreiche Parkmöglichkeiten zur Verfügung, um Staubildungen bestmöglich zu verringern. Geöffnet sind in Nähe zur Grand-Prix-Strecke nahezu alle Parkplätze der A-Zone sowie bei Bedarf weitere Parkplätze in der B-Zone. An der Nordschleife öffnen neben den bekanntesten Parkplätzen Brünnchen und Pflanzgarten auch weitere Flächen im Schwalbenschwanz, im Bereich Wehrseifen sowie wenn alle Parkflächen in Adenau ausgelastet sind, weitere Plätze im Adenauer Forst.

Ein breites Aufgebot an Ordnern und zusätzlichem Sicherheitspersonal wird zudem das Grill- und Campingverbot kontrollieren.

Verkehrsverstöße werden konsequent geahndet
Insgesamt ist mit einem hohen Verkehrsaufkommen im Bereich der Hauptzufahrtsstraßen zum Nürburgring, in der Stadt Adenau und in den umliegenden Ortschaften zu rechnen. Im Fokus der Polizei stehen mögliche Verkehrsverstöße – hierbei wird insbesondere auf die Verkehrssicherheit und die Vorschriftsmäßigkeit der Fahrzeuge, sowie das Verhalten der Fahrer geachtet. Die klare Botschaft der Ordnungshüter: Wer sich „daneben“ benimmt muss mit Konsequenzen rechnen. Dies können ganztägige Platzverweise, Fahrzeugsicherstellungen oder im Einzelfall auch die Beschlagnahmung des Führerscheins sein. Verkehrswidriges Parken außerhalb ausgewiesener Flächen führt in letzter Konsequenz zum kostenpflichtigen Abschleppen der Fahrzeuge.

Die geöffneten Parkplätze im Überblick:

Parkflächen Grand-Prix-Strecke:

  • A2, A6, A7, A8, A9, A10, ggf. bei Bedarf B-Zone

Parkflächen Nordschleife:

  • Wehrseifen
  • Brünnchen
  • P96
  • Pflanzgarten (P97+P98)
  • Schwalbenschwanz
  • P100
  • Adenauer Forst (wird geöffnet, wenn alle Parkflächen in Adenau ausgelastet sind)

 

Kategorien
News

„GESUNDHEIT MITeinander ZUKUNFT“ der vier Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel

Daun/Region – Heimspiel + Fortbildungs- und Netzwerkveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte in Cochem – 4 Kreise, 3 Regionen, 1 Ziel – Die medizinische Versorgung steht vor großen Herausforderungen, insbesondere in ländlichen Regionen. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit haben sich die vier Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel unter dem Projektnamen „GESUNDHEIT MITeinander ZUKUNFT“ zusammengeschlossen, um sich dieser Problematik gemeinsam anzunehmen. Statt den Wettbewerb um Fachkräfte voranzutreiben, steht die Bündelung von Ressourcen und die Nutzung von Synergieeffekten im Vordergrund.

Am Wochenende des 08. und 09. März 2024 hat das Projektteam GESUNDHEIT MITeinander ZU-KUNFT in der Region tätige Ärztinnen und Ärzte sowie Nachwuchsmedizinerinnen und Nach-wuchsmediziner zur Netzwerk- und Fortbildungsveranstaltung „Heimspiel+“ in das Kapuzinerkloster in Cochem eingeladen.
Nach der Begrüßung durch Landrätin Anke Beilstein, Cochem-Zell, die nochmal ausdrücklich die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Initiative darstellte, wurden im Rahmen von Fachvorträgen relevante Themen zu den aktuellen gesellschaftlichen und strukturellen Herausforderungen in den Vordergrund gestellt. Die hierfür gewonnenen Referentinnen und Referenten, Dr. med. Fabian Rumpf, Dr. med. Kerstin Bäumer, Dr. med. Heinz Peter Kröll und Miriam Hertwig gaben dabei von Palliativmedizin, über Klimakrise und Gesundheit sowie Diabetestechnologie bis hin zur telemedizinischen Versorgung geriatrischer Patienten einen interessanten Einblick in ihre medizinischen Fachgebiete und spannenden Projekte.

An beiden Tagen gab es außerdem Kurzvorträge und Impulse zu neuen Versorgungsmodellen von den Firmen Lillian Care und Eterno Health. Im Mittelpunkt stand jedoch das Netzwerken zwischen Ärzteschaft, Studierenden der Medizin und Nachwuchsmedizinern aus der Region. In gemütlichem Ambiente bot insbesondere der Freitag-abend die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austauschen von Ideen und Erfahrungen.

Mit jeweils rund 50 Teilnehmenden an beiden Tagen, vielen interessanten Gesprächen, konstruktiver Kritik und Anregungen, zieht das Projektteam GESUNDHEIT MITeinander ZUKUNFT eine insgesamt positive Bilanz der Veranstaltung, die in dieser Gebietskulisse so zum ersten Mal stattfand. Die Initiative GESUNDHEIT MITeinander ZUKUNFT sieht das Heimspiel+ als Auftakt und möchte dieses Format auch in Zukunft anbieten. Zudem sollen weitere, auf die verschiedenen Zielgruppen und Akteure der medizinischen Versorgung ausgerichtete Formate entwickelt und angeboten werden.

Ärztinnen und Ärzte sowie Nachwuchsmedizine-rinnen und Nachwuchsmediziner aus der Region, die über die Aktivitäten der Initiative informiert werden möchten, können sich gerne per E-Mail an gesundheitsversorgung@vulkaneifel.de wenden.

Kategorien
News

Der Werkstätten Tag 2028 findet in Aachen statt

Aachen – Aachen wird 2028 Austragungsort des 16. Bundeskongresses der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM). Das hat das Präsidium des Verbandes in seiner Sitzung am 21. März 2024 in Berlin entschieden. Der Kongress ist die bedeutendste Austausch- und Netzwerkplattform der Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland und findet alle vier Jahre statt. Rund 1700 Werkstattverantwortliche, Fachkräfte, Werkstattbeschäftigte und Expert*innen diskutieren dort über die zukünftigen Chancen und Herausforderungen für die Gestaltung von Teilhabe an Arbeit und beruflicher Bildung.

Neben der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW, die die Bewerbung auf den Weg gebracht hatte, freuen sich über den Zuschlag auch die Lebenshilfe Aachen, der aachen tourist service und die Stadt Aachen auf die Veranstaltung, die sie gemeinsam ermöglicht haben. Unterstützt hatten die Bewerbung außerdem NRW-Minister Karl-Josef Laumann, die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., Ulla Schmidt, und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die schon im Bewerbungsfilm erklärte: „Wir freuen uns, Sie zu begeistern für die Form und vor allem die Leidenschaft, mit der wir Vielfalt und Chancengleichheit hier in Aachen leben. Dieses Lebensgefühlt wollen wir mit vielen Menschen aus dem Land beim Werkstättentag teilen.“

Der Bewerbungsfilm ist von der Initiative Neongrau52 der Lebenshilfe Aachen in Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung produziert worden und auf youtube zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=q9HtYyDv5oI

Beim nächsten Werkstätten:Tag vom 18. bis 20. September 2024 in Lübeck erfolgt die offizielle Übergabe des Staffelstabes an Aachen.

Kategorien
Wirtschaft

„Form 24“ der Schreiner-Innung Westeifel – Präsentation auf dem Beda-Markt in Bitburg

Bitburg – Beim vergangenen Beda-Markt in Bitburg präsentierte die Schreiner-Innung Westeifel die Gewinner des Wettbewerbes „Form 24“ und zeigte erstmals ihren neuen Imagefilm im Forum der Stadthalle. Ausgezeichnet wurde Jana Stolz, ausgebildet beim Europäischen Berufsbildungswerk Bitburg, die als Gesellenstück einen Schnitzkasten aus Nussbaum gefertigt hatte. Die Werkbank aus Buche/Lack von Geselle Karl Pietzsch, ausgebildet bei der Schreinerei Wolfgang Lamberty in Wallersheim, war ebenso ein Gewinner und fand Begeisterung bei den Gästen.

Eröffnet wurde die Preisverleihung durch Obermeister Rainer Schüller und den stellvertretenden Obermeister Klaus Baulesch. Für beide hat der Werkstoff Holz eine faszinierende Schönheit und Vielseitigkeit, die sich in den „meisterhaften“ Gesellenstücken der Wettbewerbssieger auf eindrucksvolle Weise zeigt. Unter den Gästen waren neben zahlreichen Branchenexperten auch Vertreter der Handwerkskammer und aus der Politik, welche der Schreiner-Innung Westeifel und der Ausstellung große Anerkennung zusprachen.

Anerkennung und Begeisterung fand auch der neue Imagefilm über das Schreinerhandwerk und die Innung. Der Film zeigt die Vielseitigkeit, Kreativität und Präzision dieses Berufsfelds. Dieser Einblick in die handwerkliche Arbeit mit Holz soll Nachwuchskräfte inspirieren, sich für eine Ausbildung und eine Karriere im Schreinerhandwerk zu entscheiden. Alle Innungsmitglieder können den Film nutzen, ob im Rahmen von Berufsinfomessen, Veranstaltungen oder den eigenen Social-Media Kanälen. Zu sehen ist er jetzt schon auf https://www.facebook.com/SchreinerWesteifel und bei Instagram: https://www.instagram.com/schreinerinnung.westeifel/

„Die Produktion dieses Films war nur dank der großzügigen Unterstützung vieler Fördermitglieder und weiterer Förderer unserer Innung möglich“, erzählt Klaus Baulesch, der die Idee und Umsetzung innehatte. „Unseren Förderern sagen wir für dieses tolle Engagement ein herzliches Dankeschön“, schließt sich Obermeister Schüller an.

Kategorien
Kunst & Kultur

Mit „Fridolin“ in Münstereifel – Frühlings-Kunstausstellung in Bad Münstereifel noch bis Ende April

Bad Münstereifel/Mechernich – Der Mechernicher Künstler Tom Krey hat für die Frühlingsausstellung in der Kurstadt einen überlebensgroßen Hahn in einen bayrischen Gockel verwandelt – Er besteht aus Polyester, ist 2,10 Meter hoch und 1,80 Meter breit. Ende Januar 2024 wurde er vom City-Outlet Bad Münstereifel in das Atelier von Tom Krey in Mechernich geliefert: Inzwischen hat der Hahn nicht nur einen Namen, er wurde von Tom Krey auch farblich zum Leben erweckt und ist nun Teil einer Frühlings-Kunstausstellung in Bad Münstereifel.

„Nach zehn Minuten der Kontaktaufnahme mit dem Rohling kam Tom Krey spontan die Idee, ihn als bayrischen Gockel entstehen zu lassen“, berichtet seine Tochter Marina Krey. Die vierte Farbskizze sei letztlich umgesetzt worden: Der „nackte“ Hahn wurde „eingekleidet“ mit bayrischer Lederhose mit Hirschhornknöpfen, grünem Hemd, Trachtenhosenträger mit Hirschkopf-Emblem und „Wadlstrümpf“ mit grünem Rand ­– damit seine hübschen, gelben Beine besser zur Geltung kommen. Dazu erhielt er grau-schwarze Schnürschuhe und als gestandenem Bayer wuchsen ihm weiß-blaue Rautenfedern an den Flügeln und das Weiß-Blau setzt sich luftig fort in den Schwanzfedern.

Immer mehr Details

Während der Arbeit mit der Acrylfarbe kreierte Tom Krey immer mehr Details, was sehr zeitaufwendig wurde, sodass der letzte Pinselstrich noch am Tag der Abholung Anfang März gesetzt wurde. Er wurde nach Arloff transportiert, um dort von einem Lackierer mit einem Lacküberzug gegen die Witterung geschützt zu werden. „In der langen Zeit im Atelier wurde der bayrische Gockel zum ‚Familienmitglied‘ und von meiner Tochter auf den Namen Fridolin getauft“, berichtet Tom Krey gegenüber dem Mechernicher Bürgerbrief.

Seit der Eröffnung am Dienstag, 19. März, ist Hahn Fridolin Teil einer Frühlings-Kunstausstellung in Bad Münstereifel unter freiem Himmel. Die Ausstellung, die noch bis April zu sehen ist, wird vom City-Outlet in Kooperation mit der Bürgerstiftung Bad Münstereifel veranstaltet. Verantwortlich zeichnen Dr. Waltraud Stening als Vorstand der Bürgerstiftung und der Künstlerin Ela Rübenach. Zu sehen sind die Objekte in der City von Bad Münstereifel bis Ende April.

Kategorien
News

Studierende gestalten die Zukunft von Jülich

Jülich – Studierende der FH Aachen entwickeln Konzepte zur Neugestaltung des Jülicher Rathauses – Die Stadt Jülich hat in Kooperation mit dem Fachbereich Architektur der FH Aachen einen studentischen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Neuen Rathauses in Jülich durchgeführt. Die prämierten Entwürfe werden vom 4. bis zum 19. April 2024 im Rathaus ausgestellt.

Das „Neue Rathaus“ an der Großen Rurstraße in Jülich ist in die Jahre gekommen. Erbaut nach dem Entwurf des Aachener Hochschulprofessors Hans Mehrtens in den Jahren 1952-1953, gefolgt vom Nebengebäude an der Kartäuserstraße Anfang der 60er-Jahre, steht eine dringende Sanierung beider Gebäude sowie eine Erweiterung des Rathauses an. Darüber hinaus soll im Strukturwandel des Rheinischen Reviers im Rahmen des „Starterpaket Kernrevier“ das sogenannte „Brainergy Forum“ auf dem Rathausgrundstück realisiert werden, ein multifunktionales Kongress-, Veranstaltungs- und Bürgerschaftszentrum.

Um kreative Lösungen für diese komplexe Aufgabe zu finden, hat die Stadt Jülich in Zusammenarbeit mit dem Lehrgebiet Gebäudetechnologie des Fachbereichs Architektur der FH Aachen einen studentischen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Neuen Rathauses initiiert.

Unter der Leitung von Prof. Markus Hermann und Marion Soldan entwickelten neun Masterstudierende ihre Ideen. Karen Steffens und Petra Dören-Delahaye von der Stabsstelle Strukturwandelmanagement haben den Wettbewerb seitens der Stadt Jülich betreut. Die Jury, bestehend aus den Vertretenden der FH Aachen sowie Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs und technischem Beigeordneten Martin Schulz, haben die besten Entwürfe in einer Preisgerichtssitzung prämiert. Den ersten Preis teilen sich Sarah Ganser und Niklas Deckers, der dritte Preis geht an Michelle Ulfig. Zusätzlich erhalten Jasmin Kostka und Maike Swoboda eine Anerkennung.

„Die Vielfalt der Entwürfe zeigt uns spannende und unterschiedliche Ansätze“ erklärt Bürgermeister Axel Fuchs, denn „eine besondere Herausforderung bei der Planung ist das Thema Denkmalschutz. Zum einen ist das Hauptgebäude ein Zeugnis der Architekturgeschichte des Wiederaufbaus in Jülich, zum anderen befinden sich Überreste des Bodendenkmals Bastion Eleonore auf dem Grundstück.“ Martin Schulz fügt hinzu „Die Studierenden haben in ihren Konzepten sowohl die städtebauliche Einbindung als auch Themen wie nachhaltiges Bauen, integrierte Mobilität und moderne Arbeitsplatzgestaltung herausragend berücksichtigt“.

Die prämierten Arbeiten werden vom 4. bis zum 19. April 2024 im kleinen Sitzungssaal des Neuen Rathauses (Große Rurstraße 17) ausgestellt und sind während der Öffnungszeiten des Rathauses für die Öffentlichkeit zugänglich. „Ich lade alle herzlich ein, sich die Entwürfe anzuschauen und sich ein Bild davon zu machen, wie sich Jülich in Zukunft weiterentwickeln kann“ so Fuchs.

Kategorien
Kunst & Kultur

ICE stoppt in der Provinz – Turbulente Komödie beim Kulturabend im Kallmuther Bürgerhaus

Mechernich-Kallmuth – Einen vollen Bühnenerfolg mehr verbuchte der Theaterverein Rinnen am Freitagabend beim letzten Gastspiel seiner kleinen Eifeltournee mit der Komödie „Es fährt ein Zug nach Irgendwo“ im Dorfhaus „Alte Schule“ in Kallmuth. Dort begrüßte Ortsbürgermeister Robert Ohlerth das 13köpfige Ensemble unter der Regie von Lydia Rosenbaum und proppenvoll besetzte Zuschauergänge: „Wir hätten auch noch gut 50 Eintrittskarten mehr verkaufen können“.

Worum es geht in Winnie Abels Erfolgsstück: Der ICE 6948 legt einen außerplanmäßigen Halt ein und lässt die Passagiere in einem trostlosen Provinzbahnhof zurück – ohne Handyempfang, ohne Taxis, ohne eine Aussicht auf Weiterfahrt. Stattdessen erfahren die Leute auf dem Bahnsteig, dass unter den Fahrgästen ein Psychopath ist.“

„Während der Aufführung bogen sich die Leute vor Lachen“, berichtet Robert Ohlerth. Sein Lob gielt nicht nur der Schauspieltruppe, sondern auch dem Bühnenbaupersonal und der Technik, die für eine bahnhofsgerechte Geräuschkulisse und einen nahezu lebensechten Bahnsteig mitten im Dorfsaal gesorgt hätten. Zu diesem Team gehörten Sky Koder, Harald Boden, Tobi Siegert, Björn Janssen, Raphael Jansen, Andreas Bellgardt, Axel Chmielecki, René Koder, Johannes Pütz und Claude Piton.

Kultur gegen Flutschäden

Auf der Bühne agierten Christa Hilger, Astrid Koder, Theresa Rosenbaum und Elisabeth Servaty als Kegelschwestern, Sandra Meyer als fesche Victoria sowie in weiteren Rollen Claude Piton, Yvonne Felser, Andreas Bellgardt, Marina Janssen, René Koder, Johannes Pütz sowie Axel Chmielecki in einer Doppelrolle. Bei den wenigen Texthängern griff  Souffleuse Wolke Koder ein.

Nicht nur Robert Ohlerth war glücklich über die neuerliche gelungene Kulturveranstaltung im Bürgerhaus Kallmuth, das bei der Flut 2021 schweren Schaden genommen hatte und für dessen Wiederaufbau die Ortsbewohner seither viele Hebel in Bewegung setzen. Der Theaterverein Rinnen war allerdings bereits Jahrzehnte zuvor Dauergast auf den Kallmuther Bühnenbrettern.

Für das leibliche Wohl der knapp hundert Zuschauer sowie des Ensembles sorgte ein Team der Kallmuther Frauen um Franziska Vossemer und Rita Ohlerth. Vor Kallmuth war der Theaterverein Rinnen bereits in Rinnen selbst, Gemünd, Harperscheid und Krekel mit seiner Erfolgskomödie „Es fährt ein Zug nach Irgendwo“ von Winnie Abel zu Gast.