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Rheinland-Pfalz tritt heute in zweite Stufe des Perspektivplans ein

Region/Mainz – Heute tritt die 21. Corona-Bekämpfungsverordnung in Kraft. Mit ihr sind weitere vorsichtige Schritte aus den pandemiebedingten Beschränkungen möglich. „Gemeinsam haben die Menschen im Land viel erreicht. Die Infektionszahlen sinken weiter. Gleichzeitig steigt die Zahl der geimpften Menschen im Land. Das macht Mut und Hoffnung und ermöglicht uns, die zweite Stufe des Perspektivplans Rheinland-Pfalz zu aktivieren und weitere vorsichtige Öffnungsschritte zu wagen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das Land gehe umsichtig und zielstrebig mit großen Schritten einem positiven Sommer entgegen. „Die warmen Temperaturen treiben die Menschen nach draußen. Wir werden daher im Bereich des Sports und der Freizeitgestaltung einige Beschränkungen im Freien lockern“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter.

„Der positive Trend der letzten Wochen verfestigt sich. Dies gilt es auszubauen und gleichzeitig nicht leichtsinnig zu werden. Das Bedürfnis nach Normalität ist bei uns allen enorm. In der aktuellen Lage mit sinkenden Inzidenz- und steigenden Impfzahlen dürfen wir auch berechtigt optimistisch auf die kommenden Wochen blicken. Dennoch lassen wir Vorsicht walten, um das Erreichte nicht leichtfertig zu verspielen“, betonte Gesundheitsminister Clemens Hoch. Trotz der guten Entwicklung blieben daher die Grundregeln wie Maskentragen, Abstand halten, Hygienevorschriften beachten und regelmäßiges Testen die Kernstrategie gegen die Corona-Pandemie. Auch die Kontaktbeschränkungen von maximal fünf Personen aus zwei Hausständen blieben zunächst bestehen.

Mit der neuen Verordnung treten folgende Änderungen in Kraft:

Bei einer Inzidenz unter 100:

Kultur im Freien mit maximal 100 Zuschauern auch beim Sport auf festen Plätzen sind wieder möglich. Ein vorangegangener negativer Test ist Pflicht. Die Maskenpflicht am Platz entfällt, da zwischen den Plätzen ausreichend Abstand gehalten werden muss.

Kontaktloser Gruppensport außen ist unter Aufsicht einer Trainerin oder eines Trainers mit maximal fünf Personen aus maximal fünf Haushalten wieder möglich.

Das Verbot vom Konsum alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit entfällt.

Bei einer Inzidenz unter 50:

Kulturelle und gastronomische Angebote in Innenräumen können mit entsprechendem Testkonzept und festen Plätzen wieder wahrgenommen werden.

Angebote auf Ausflugsschiffen sind grundsätzlich analog zu den Regelungen in der Gastronomie wieder möglich. Dabei ist die aktuelle Inzidenz „Unter 100“ oder „Unter 50“ entscheidend.

Darüber hinaus wurde die 21. Corona-Bekämpfungsverordnung an die neue Version der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes angepasst, die dieser am 13. Mai 2021 erlassen hat. Neben den Ausnahmen für symptomlose geimpfte und symptomlose genesene Personen gibt es nur kleinere Anpassungen: Beispielweise können sich Einreisende aus einfachen Risikogebieten sofort „freitesten“ lassen und nicht erst nach fünf Tagen. Zudem müssen sich Kinder bis zum sechsten Geburtstag nicht auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen.

Sollte sich der positive Trend wie bisher fortsetzen, so ist ab dem 2. Juni eine dritte Stufe des Perspektivplans Rheinland-Pfalz vorgesehen, die weitere Erleichterungen im Bereich des Tourismus, der Freizeit, des Sports und der Kultur vorsieht

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Eifel-Mosel-Zeitung spendet 1.200 FFP2-Masken nach Kröv

Daun/Kröv – Die neue Leiterin der Senioreneinrichtung „St. Josef“ in Kröv – Frau Hannah Müller – hat sich sehr gefreut über die zertifizierten FFP2-Masken Spende der Eifel-Mosel-Zeitung. Die Senioreneinrichtung in Kröv blieb bisher von Corona-Infektionen vollständig verschont. Das ist zweifellos dem vorbildlichen Infektionsschutzverhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Die Bewohnerinnen und Bewohner gehören aufgrund ihres Alters, ihrer Behinderung oder ihres Gesundheitszustands alle zu Corona-Risikogruppen. Deshalb werden aktuell große Mengen von Masken in solchen Einrichtungen benötigt. Daher freuen wir uns sehr über diese Spende, so Hannah Müller, Leiterin der Senioreneinrichtung St. Josef in Kröv.

TechniSat FFP2-Masken 100% „Made in Germany“

TechniSat produziert seit Mitte 2020 FFP2-Masken. Sowohl das Vlies, als auch die Masken werden in Deutschland von TechniSat produziert und ausgeliefert. TechniSat ist Teil der Techniropa Holding GmbH, die ein Verbund erfolgreicher Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern ist. Daher verfügt die Firmengruppe, neben der Expertise im Elektroniksegment, zusätzlich über eine langjährige Erfahrung im Bereich der Kunststoffproduktion und Maschineneinrichtung. Die Techniropa Holding GmbH wiederum ist zu 100% im Besitz der LEPPER-Stiftung, die sich der Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens und der Pflege verpflichtet hat. Das gebündelte Know-how der Firmengruppe und die damit verbundene Flexibilität macht es möglich, auf Marktveränderungen schnell und systematisch zu reagieren. Eine solche Marktveränderung mussten wir alle im Jahr 2020 durch COVID-19 erfahren.

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Tourismus

Bad Neuenahrer WeinLounges im Park starten am Pfingst-Samstag, 22. Mai

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Neu: AhrweinLounge mit Winzern des Ahrwein e.V. – Corona-Teststation vor dem Kurpark-Eingang. Der Kurpark Bad Neuenahr steht ab Pfingsten wieder ganz im Zeichen des Ahrweins: Ab Pfingst-Samstag, 22. Mai, öffnen am Ahrufer wieder die beliebten WeinLounges im Park mit einer großen Bandbreite an Ahrweinen. Neben den beiden WinzerLounges der Dagernova Weinmanufaktur und des Weinguts Kriechel erwartet die Gäste in diesem Jahr neu eine AhrweinLounge, an der sich zahlreiche Winzer des Ahrwein e.V. beteiligen.

„Im vergangenen Jahr sozusagen aus der Not heraus geboren, haben sich die WeinLounges im Park zu einem dauerhaft attraktiven Gastronomieangebot über die Stadtgrenzen hinaus entwickelt“, so Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH. „Da war es für uns keine Frage, die WeinLounges 2021 neu aufzulegen, sobald es die aktuelle Infektionslage zulässt.“

Und das Angebot kann sich sehen lassen: Ob charakterstarke Spätburgunder, sommerliche Blanc de Noir oder spritzige Rieslinge – Weinfreunde können hier in gemütlicher Atmosphäre unter Bäumen und Palmen aus einem vielfältigen Portfolio ihre Lieblingsweine probieren. Dazu gibt es kleine Speisen und Snacks direkt in den Lounges. „Il Barista“ steht mit Kaffee-Spezialitäten und Waffeln bereit und das Rollende Backstübchen Quandt bietet herzhafte Bauernfladen.

Die WeinLounges im Park öffnen erstmals am Pfingst-Samstag ab 13 Uhr. Anschließend sind sie immer freitags ab 16 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags ab 13 Uhr geöffnet. Der Zugang ist nur möglich mit einem Personalausweis in Verbindung mit einem negativen, aktuellen Corona-Test oder einem Impfpass, der bestätigt, dass man vollständig geimpft ist (zweite Impfung liegt mindestens 14 Tage zurück) oder einem Genesenen-Nachweis. Es gilt ein Mindestverzehr von 6 Euro pro Person, der in allen Lounge-Bereichen im Kurpark beliebig eingelöst werden kann. Kultur- und Gästekarteninhaber sowie Kinder und Jugendliche in Begleitung ihrer Erziehungsberechtigten zahlen keinen Mindestverzehr.

Unmittelbar vor dem Kurpark-Eingang bietet das Unternehmen „pedics“ während der Öffnungszeiten der WeinLounges kostenlose Corona-Schnelltests an. Im Kurpark gelten die aktuellen Corona-Regeln des Landes Rheinland-Pfalz. Infos unter www.ahrtal.de

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Siegerehrungen Planspiel Börse 2020 der KSK Bitburg-Prüm

Bitburg – Das Planspiel Börse der Sparkassen findet traditionell im vierten Quartal des Jahres statt. Auch Corona konnte diese Konstante im Schul- und Sparkassenkalender nicht ausbremsen: 93.746 Teilnehmende aus Deutschland, Europa, ja sogar Südamerika, Armenien, Vietnam und Singapur haben sich in dieser Spielrunde für Europas größtes Online-Börsenlernspiel registriert.

Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm haben mehr als 150 SchülerInnen aus 9 Schulen beim Planspiel Börse 2020 der Kreissparkasse Bitburg-Prüm teilgenommen und sich 11 Wochen lang mit 50.000 € virtuellem Startkapital an der Börse ausprobiert. Ziel war es, den größtmöglichen Depotzuwachs bzw. Nachhaltigkeitsertrag zu erwirtschaften. Auf diese Weise ist bei den Schülerinnen und Schülern sowohl das Verständnis für die globalen Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Finanzen als auch das eigene Wissen im Umgang mit Geld und Aktien gewachsen.

Der harte Kampf um die amerikanische Präsidentschaft, das Dauerthema Brexit und auch der zweite Lockdown konnten dem Optimismus an der Börse nicht die Luft nach oben nehmen. Dies spiegelt sich auch in der Wertpapierauswahl der deutschen Siegerteams wider. Diese setzten auf Werte wie „TUI“, „Deutsche Lufthansa“, „Banco Bilbao Vizcaya Argentaria – BBVA“  oder „Snap“, und verliehen so ihrer Hoffnung auf baldige Normalisierung Ausdruck. Eine Rechnung, die zumindest an der Börse aufging. Davon profitierten auch die Siegerteams im Schülerwettbewerb des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

Die Siegergruppen im Überblick:

Depotgesamtwertung:

  1. Platz: „BrockeGirls“, Theobald-Simon-Schule Bitburg (Depotwert 55.607,83€)
    2. Platz: „Geldmaschineee“ , Realschule Plus Bleialf (Depotwert 53.627,92 €)
    3. Platz: „Finanzgöttervol2“, St. Matthias-Schule Bitburg (Depotwert 52.706,19 €)
Im Bild: Platz 2 Depotgesamtwertung und Platz 2 Nachhaltigkeitswertung. Realschule Plus Bleialf.
Spielgruppe „Geldmaschineee“ (vordere Reihe): Patrick Mieczkowski, Adrian Peters, Kilian Vervoort
Spielgruppe „Schorch“ (hintere Reihe): Hendrik Grundmann, Lukas Jansen, Leo Kirsch und Leon Weiland
sowie die betreuenden Lehrerinnen Claudia Clemens (links) und Eva Schooß (2.v.r.) mit Kathrin Franzen (KSK, 1.v.r.)
Im Bild: Platz 3 Depotgesamtwertung. Spielgruppe „Finanzgöttervol2“ der St. Matthias-Schule Bitburg
Jan Bretz, Yannick Stalpes, Johannes Krämer mit Lehrer Laurenz Schneiders (links) und Kathrin Franzen, Planspiel-Börse Betreuerin der Kreissparkasse Bitburg-Prüm (rechts)

Nachhaltigkeitswertung:

  1. Platz: „Aktienbobos“, St. Josef-Gymnasium Biesdorf (N-Ertrag 4.258,72 €)
    2. Platz: „Schorch“, Realschule Plus Bleialf (N-Ertrag 2.704,32 €)
    3. Platz: „Komm in dieGruppe“, Staatl. Eifel-Gymnasium Neuerburg (N-Ertrag 2.385,07 €)

Aufgrund der Corona-Krise und dem damit einhergehenden Veranstaltungs-Verbot konnte leider auch in diesem Jahr keine große, gemeinsame Siegerfeier mit allen Siegergruppen und deren LehrerInnen stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler erhielten ihre Preise stattdessen direkt vor Ort in den Schulen.

Die Kreissparkasse gratuliert allen Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden LehrerInnen Marcus Niesen (Theobald-Simon-Schule Bitburg), Claudia Clemens und Eva Schooß (beide Realschule Plus Bleialf), Laurenz Schneiders (St. Matthias-Schule Bitburg), Marco Gangolf (St. Josef-Gymnasium Biesdorf) sowie Jens Schneider (Staatl. Eifel-Gymnasium Neuerburg) zu diesen herausragenden Ergebnissen und den gewonnenen Geldpreisen im Gesamtwert von 2.000 €!

Übrigens: Das Planspiel Börse geht 2021 schon in die 39. Spielrunde. Am 4. Oktober 2021 ist Spielstart.  Weitere Infos finden Sie unter www.planspiel-boerse.de/kskbitburg-pruem.

 

 

 

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Neue Zaunanlage für Sportplatz in Saffig von Westenergie

Saffig – Ballfangzäune sind auf öffentlichen Sportplätzen unabdingbar – sie bieten Schutz und Sicherheit für Sportler und Anwohner. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung des Sportplatzes in Saffig wurde nun auch der Trainingsplatz mit einer neuen Umzäunung versehen. Westenergie unterstützte die Aktion im Rahmen der Initiative „aktiv vor Ort“. Jürgen Kossmann, Projektpate und langjähriger Mitarbeiter des Energieunternehmens Westenergie, hat seinen ehemaligen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung des Projektes gebeten.

In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Sportvereins Saffig haben die Mitarbeiter des Bauhofes der Ortsgemeinde tatkräftig mit angepackt und den neuen Zaun aufgestellt. Zunächst wurde rund um den Sportplatz die Erde ausgehoben und die Zaunanlage einbetoniert. Nachdem der Zaun im Boden fest verankert war, wurde die Oberfläche wieder ordnungsgemäß hergestellt. Alle Arbeiten konnten im Zuge der Corona-Pandemie unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen ausgeführt werden.

Ortsbürgermeister Dirk Rohm hat sich nach den Arbeiten einen Eindruck verschafft und lobt die Arbeit der freiwilligen Helfer und der Mitarbeiter des Bauhofes: „Ich freue mich, dass so viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt wurde. Ein besonderer Dank gilt dem Energieunternehmen Westenergie, das uns bei der Umsetzung finanziell unterstützte. Das Anbringen der neuen Zaunanlage hat die Sanierungsarbeiten rund um das Sportgelände optimal abgerundet.“

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative der Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für die Maßnahme. Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

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Öffnungs-Perspektiven auch für Kirmes, Volksfeste und Markt-Veranstaltungen in NRW

Region/Düsseldorf – Minister Pinkwart und Minister Laumann: Mit Hygienekonzept könnten im Spätsommer erste regionale Feste unter freiem Himmel stattfinden. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit:

Sinkende Infektions- und steigende Impfzahlen schaffen in vielen Bereichen Öffnungsperspektiven. Setzt sich diese positive Entwicklung stabil fort, sind auch weitere Lockerungen für den späten Sommer oder Herbst möglich. Über mittel- bis langfristige Öffnungsperspektiven für Betreiber von Volksfesten, Kirmes- und Marktveranstaltungen tauschten sich Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in Nordrhein-Westfalen, aus.

Minister Pinkwart: „Auch für traditionelle, regionale Veranstaltungen mit begrenztem Teilnehmerkreis und familienorientiertem Charakter unter freiem Himmel muss es mit einem entsprechenden Hygienekonzept Öffnungsperspektiven geben. Diese Veranstaltungen, die ein wichtiges Kulturgut dieses Landes sind, sind anders zu bewerten als Großveranstaltungen mit internationalem Publikum, die oftmals weitgehend in geschlossenen Großzelten stattfinden. Bei einem weiteren Rückgang des Infektionsgeschehens bestehen für traditionelle, regionale Volksfeste unter freiem Himmel gute Aussichten für den Spätsommer. Vorausgesetzt, es liegt ein Hygienekonzept vor. Veranstalter sollten ihre Planungen nicht zu früh abbrechen.“

Minister Laumann: „Ich wünsche mir sehr, dass unsere beliebten traditionellen Feste in den Regionen Nordrhein-Westfalens so schnell wie möglich wieder stattfinden können. Wir werden alles daransetzen, insbesondere durch einen weiterhin guten Fortschritt beim Impfen der Bürgerinnen und Bürger, dass diese Veranstaltungen so bald wie möglich wieder besucht werden können. Und hier sind wir bereits auf einem sehr guten Weg. Ich verstehe, dass Veranstalter eine Planungsperspektive benötigen. Hier sind in der Vergangenheit gute Hygienekonzepte entwickelt worden. Bei einem nachhaltig stabilen und niedrigen Infektionsgeschehen und einem erheblichen Impfortschritt können solche umfassenden Konzepte berücksichtigt werden. Die temporären Freizeitparks aus dem vergangen Jahr stellen dabei ein gutes Beispiel dar, wie bei begrenzter Besucherzahl und entsprechendem Hygienekonzept das Infektionsrisiko minimiert werden kann.“

Albert Ritter: „Schausteller brauchen keine langfristigen Vorlaufzeiten und sind auch bereit, eventuelle Mietverträge mit kurzfristigen Auflösungsklauseln zu akzeptieren – wenn sie endlich eine Perspektive bekommen. Wir verfügen bereits über Hygieneschutz-Konzepte aus dem Jahr 2020, als sogenannte temporäre Freizeitparks veranstaltet werden konnten, bei denen ein Infektionsgeschehen nicht nachgewiesen wurde.“

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Sarah Wiegershaus wird die erste Brandmeisterin der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung gratuliert zum erfolgreichen Abschluss des landesweiten Lehrgangs. Sarah Wiegershaus kann sich über eine besondere Leistung freuen. Als erste Frau der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim überhaupt hat sie den Lehrgang „Gruppenführer“ in Münster und Weeze erfolgreich abgeschlossen. Die offizielle Beförderung zur ersten Brandmeisterin der Meckenheimer Wehr steht Corona-bedingt noch aus. Die 27-Jährige ist damit befähigt, eine Gruppe von insgesamt neun Kameradinnen und Kameraden zu führen.

„Das ist eine Pionierleistung, zu der ich Sarah Wiegershaus ganz herzlich beglückwünsche“, sagte Bürgermeister Holger Jung. Gemeinsam mit Wehrleiter Günter Wiegershaus und Löschzugführer Thomas Ludwig hatte er sich am Feuerwehrgerätehaus eingefunden, um der Absolventin im Namen der Stadt zu gratulieren. Holger Jung überreichte neben einem Blumenstrauß ein persönliches Glückwunschschreiben und zollte Sarah Wiegershaus großen Respekt. „So weit hat es in der Meckenheimer Wehr noch keine Frau gebracht.“ Diese freut sich sehr, denn „ich habe mein Ziel, mehr Verantwortung zu übernehmen, mit dem neuen Dienstgrad, der mir noch verliehen wird, erreicht.“ Sarah Wiegershaus habe einen äußerst fordernden Lehrgang absolviert, merkte Thomas Ludwig an und wünschte ihr „viel Erfolg“ bei der praktischen Umsetzung des Gelernten. Die Industriekauffrau ist zuversichtlich, weiß sie doch um eine „tolle Mannschaft, auf die ich zählen kann.“

Die bisherige Unterbrandmeisterin des Löschzuges Meckenheim hatte gemeinsam mit Daniel Gilles von der Löschgruppe Merl den landesweiten Lehrgang unter strenger Einhaltung aller Hygienevorschriften besucht und abgeschlossen. In den zwei Wochen galt es, zahlreiche taktische Einsatzübungen unter realen Bedingungen zu absolvieren. In den theoretischen Einheiten bildeten Themen wie Kommunikation und Führung die Schwerpunkte. Mit Lehrgangsbeginn mussten die Absolventen einen Vortest ablegen, um mit einer schriftlichen Prüfung ihre Eignung zur Gruppenführung abschließend zu bestätigen. „Sarah Wiegershaus und Daniel Gilles ist das mit Bravour gelungenen“, gratulierte Bürgermeister Holger Jung den beiden Meckenheimer Feuerwehrleuten und lobte die Bereitschaft, Führungsverantwortung übernehmen zu wollen.

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Sicher versorgt und medizinisch behandelt

Region/Mayen-Koblenz -Maximalversorger appelliert an die Bevölkerung, Krankheitssymptome ernst zu nehmen. Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gewährleistet allen Patienten – auch in Zeiten der Corona-Pandemie – ein höchstmögliches Maß an Sicherheit. „Standardmäßige Corona-PCR-Testungen aller Patienten kurz vor der Aufnahme oder bei der Aufnahme, schnellere PCR-Tests (PCR-Schnelltests) bei Notfallpatienten sowie Verlaufs-Tests während des stationären Aufenthaltes werden ergänzt durch regelmäßige Testungen der gesamten Belegschaft und reduzieren zusammen mit unserem klinikinternen Hygienekonzept das Infektionsrisiko auf ein Minimum“, berichtet Dr. Markus Kirsch, Infektiologe und Ärztlicher Leiter der Stabsabteilung für Krankenhaushygiene, Infektionsprävention und Infektiologie.

Weshalb er das betont? Aktuell verunsichert die Corona-Pandemie viele Patienten: Können sie sich trotz Corona in der Klinik sicher fühlen oder müssen sie eine Ansteckung befürchten? Bergen die neu entdeckten Virusvarianten eine besondere Gefahr? Viele Patienten fragen sich, ob sie sich jetzt operieren lassen sollen oder lieber die Schmerzen mit starken Schmerzmitteln weiter ertragen. Die nun mehr ein Jahr andauernde Corona-Pandemie hat viele aufschiebbare Operationen mittlerweile zu dringlichen Eingriffen werden lassen.

„Wir sehen viele Patienten zu spät. Ihre Termine haben Sie aus Sorge vor dem Coronavirus verschoben. Das ist besonders problematisch, wenn es sich um einen Notfall oder eine dringend zu behandelnde Erkrankung handelt. Wir können also nur appellieren, sich mit Beschwerden oder Krankheitssymptomen unbedingt in ärztliche Behandlung und bei notwendiger Krankenhausbehandlung ohne Umwege zu uns zu begeben. Wir möchten den Menschen unabhängig von der Entwicklung der Pandemie durch die bestmögliche Behandlung eine Aussicht auf Heilung geben“, sagt Prof. Dr. Bernd Markus, Ärztlicher Direktor des Kemperhofs, einem der fünf Standorte des GK-Mittelrhein.

Das Corona-Sicherheitskonzept orientiert sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie den Vorgaben der Bundes- und der Landesverordnungen. Es wird fortlaufend aktualisiert und angepasst.

Schutzmaßnahmen für Patienten und Mitarbeiter im Überblick:

  • Es gilt die strikte Einhaltung der AHA-Regeln in allen Bereichen des Klinikums
  • Bis auf Weiteres gilt Besuchsverbot, um externe Kontakte und somit die Einschleppung von Infektionsquellen einzudämmen. Ausnahmen werden transparent auf der Internetseite www.gk.de kommuniziert.
  • Durch eine Optimierung der Terminvergabe ist die Anzahl der Personen in den Wartebereichen reduziert
  • Alle Patienten müssen bei der Aufnahme einen Covid-19-Risikofragebogen ausfüllen
  • Alle Patienten erhalten vor oder bei Aufnahme einen Covid-Abstrich (PCR-Test), der als sicherste diagnostische Maßnahme gilt („Goldstandard“)
  • Seit Anfang Januar werden Impfkampagnen für unsere Mitarbeiter durchgeführt, so dass nahezu alle in der Patientenversorgung Tätigen inzwischen vollständig geimpft werden konnten.
  • Darüber hinaus werden regelmäßige Testungen der Mitarbeiter durchgeführt.
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FLUX4ART: Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus Rheinland-Pfalz in der CASA Tony M. in Wittlich

Wittlich – Hinter dem Schmiedegittertor zum Seiteneingang der Alten Posthalterei Thurn & Taxis, die heute die CASA Tony M. und das Restaurant „Brasserie Balthazar“ beherbergt, liegt eine große rostbraune Stahlskulptur, die auf den ersten Blick ein wenig an Arbeiten Richard Serras erinnert. Wunderbarerweise lädt der Titel „Haptikon“, den der Künstler Andreas Hamacher 2017 seiner Arbeit gab, dazu ein, was der Betrachter begehrt, sie anfassen, den haptischen Kontakt zum Objekt herstellen.

Bereits zum 1. September 2020 sollte die Ausstellung FLUX4ART durch Herrn Minister Konrad Wolf in Wittlich eröffnet werden. Doch Corona kam, die Vernissage wurde verschoben, mehrfach verschoben, der Minister wechselte und die Zeit ging ins Land. Aber mit zwar leichtem Bauchweh ob der Entwicklung des Inzidenzwertes im Landkreis Bernkastel-Wittlich installierte die künstlerische Leitung der FLUX4ART, Frau Christina Körner, in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Wittlich den letzten Teil (außer Wittlich sind Bendorf und Pirmansens Austragungsorte) der Landeskunstschau 2020. Genau einen Monat, bis zum 20. Juni 2021, ist die Ausstellung nun in der CASA Tony M. zu besichtigen.

26 Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Arbeiten in Wittlich aus, Gemälde und Zeichnungen, Skulpturen aus Stahl, Holz, Kunststoff, Papier und Leinwand, Installationen mit Film, Licht und Ton, Kunst aus Gefundenem, Gebrauchten, alte Techniken und völlig neue Materialkombinationen: eine sehr abwechslungsreiche Zusammenstellung, die die Kuratorin mit den Werken der von einer Jury ausgewählten Akteure komponierte.

Eine berückend schöne Stuckborte und ein Spiegel wie aus einem verwunschenen Schloß sind auf den Gemälden Fides Beckers zu bewundern. Mit den Stuckdecken und dem Kronleuchter des Barockraumes verschmelzen sie zu einem Gesamtbild. Ein betoniertes Hochzeitskleid (Marie Gouil) bereichert den vom Standesamt für Trauungen genutzten Saal, und viele einzelne Arbeiten mit und aus Echthaaren gestalten eine ganze Flurwand (Daniela Polz: „Marion ist gut in der Schule…“, 2018). Ein Stockwerk darüber zeigen sich dem Besucher Plastikbeutel, die an Kleiderbügeln hängen. Nähertretend offenbaren sie eine apokalyptische Zukunft, in der Roboter Menschen pflegen. Sandra Trösch widerlegt mit dieser Arbeit die weit verbreitete Meinung, zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler seien nicht mehr in der Lage, zu zeichnen wie die alten Meister.

Bedrückend wirkt die Rauminstallation mit verschiedenen Objekten, die der Künstler Adam Cmiel 2020/21 schuf und „Eisir Eid“ nannte, jedoch ebenso eindrucksvoll wie der Video „Empty Gaze“ (2019) von Yoenho Jang, dessen Visualisierung der Einsamkeit die Betrachterin und den Betrachter ergreift.

Viel, sehr viel haben die 26 Künstlerinnen und Künstler des Wittlicher Teils der FLUX4ART 2020 zu bieten. Ein Besuch lohnt sich.

CASA Tony M., Marktplatz 3, 54516 Wittlich. Eingang über die Tourist-Information gegenüber, Marktplatz 5, Tel.: 06571/4086, info@moseleifel.de. Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-16, Sa, So und Feiertage: 11-14 Uhr, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter info@kulturamt.wittlich.de oder 06571/1466-0.

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Erfolgreiche Premiere der Ehrenamtsschule – 21 Vereine erhalten Qualitätssiegel

Ahrweiler – Die erste Auflage des bundesweit einzigartigen Qualifizierungsangebots der Ehramtsschule im Projekt „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Insgesamt 21 Vereine waren an vier Wochenenden bei der Schulung dabei.

„Vereine und Initiativen im Kreis fit für die Zukunft zu machen, ist uns ein großes Anliegen. Die gelungene Premiere der Ehrenamtsschule hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Insgesamt können wir eine positive Bilanz ziehen und freuen uns, dass alle teilnehmenden Vereine von der Veranstaltungsreihe begeistert und vom Erfolg überzeugt sind. Dies zeigen auch die vielen positiven Rückmeldungen und Nachfragen für weitere Schulungstermine.“

Aufgrund der aktuellen Beschränkungen wurden die Schulungen, die die Kreisverwaltung Ahrweiler in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Ahrweiler e.V. ausrichtet, in ein Online-Format umgewandelt und aus dem Aufnahmestudio der Ahrakademie in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu den 21 teilnehmenden Vereinen erfolgreich übertragen. Auch die „Weitermachen!“-Projektkoordinatoren der Kreisverwaltung, Michaela Wolff und Mario Stratmann, Christian Hofeditz als Moderator und Verantwortlicher der Kreisvolkshochschule sowie das gesamte Dozententeam zeigten sich zufrieden über die gelungene Feuertaufe. Alle teilnehmenden Vereine erhalten nach Abschluss der Weiterbildung eine Urkunde und dürfen das Qualitätssiegel „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ für die nächsten fünf Jahre verwenden.

Eine weitere Schulungsreihe ist für September geplant. Der Anmeldestart wird rechtzeitig durch die Kreisverwaltung bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es online unter www.kreis-ahrweiler.de/weitermachen.

Diese 21 Vereine sind Träger des Qualifizierungssiegels:

·         Backesverein Grafschaft-Nierendorf e.V.

·         Bürgerforum Sinzig e.V.

·         Club für Tischtennis Sinzig e.V.

·         Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft – Ortsgruppe Remagen e.V.

·         Frauen für Frauen e.V.

·         Gesellschaft der Musikfreunde-Kammerchor Bad Neuenahr-Ahrweiler  e.V.

·         Gymnastik-Riege Dedenbach e.V.

·         Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen e.V.

·         Karnevalsgesellschaft „Jeckige Globistere“ Waldorf e.V.

·         Katholischer Junggesellenverein Oberwinter 1847 e.V.

·         Luftsportverein Mönchsheide e.V.

·         Orgelförder- und Kirchenbauverein „St. Mauritius“ Heimersheim e.V.

·         Portugiesische Gemeinschaft für Sport, Kultur und Unterhaltung e.V.

·         Rettungshundestaffel Ahrtal e.V.

·         Spielmannszug „Freiweg“ Sinzig e.V.

·         Tambourscorps Oberwinter e.V.

·         Tennisclub „Goldene Meile“ Remagen e.V.

·         Turn- und Sportverein Niederoberweiler e.V.

·         TuS Ahrweiler 1898 e.V:

·         VdK Ortsverband Oberzissen e.V.

·         Zweig e.V.