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Morgen, Freitag den 28. Mai findet das erste „Atelier der Vielfalt“ statt

Euskirchen – Gemeinsam Stärke geben – Das Team Migration/Integration des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen bietet in den kommenden Wochen einige spannende Termine an. Ein Teil davon stammt aus dem kürzlich gestarteten Projekt „Mensch, Respekt! Für Fairness und Menschlichkeit im Kreis Euskirchen“.

Bereits am morgigen Freitag, 28. Mai, findet von 16 bis 18 Uhr das erste „Atelier der Vielfalt“ statt, zunächst digital per Zoom-Meeting (https://zoom.us/j/91321403653?pwd=ZVpqYlZlNWkrZGRFN2QrQWc5NGFWdz09). Im Atelier der Vielfalt sollen Offenheit, Kreativität und Vielfalt miteinander verbunden werden. Jeder Interessierte, inklusive Kinder, Freunde und Familie, ist eingeladen, eigene Räume zu gestalten. Zum Auftakt öffnen Harrison Onyia, Becky Omoruyi und Nora Kassan ihre Ateliers, um Traumhäuser zu bauen, sich zu stylen und zu jonglieren. Das Atelier der Vielfalt findet immer am letzten Freitag eines Monats zur gleichen Uhrzeit statt.

Ab Montag, 31. Mai, startet unter dem Stichwort „Open Space“ eine offene Runde, bei der alle willkommen sind. Dieser momentan nur digitale Austausch findet jeden Montag, Dienstag und Mittwoch von 16 bis 17 Uhr statt. Es werden Projekte geplant, und Wissen, Frust, Spaß und Gedanken geteilt. Gesprochen wird Deutsch.

Am Dienstag, 1. Juni, startet der „Austausch Critical Whiteness“, der ab diesem Termin an jedem ersten Dienstag im Montag von 16 bis 17.30 Uhr zunächst digital über Zoom über die Bühne geht. Ziel dieses Austauschs ist es, das eigene Leben und die eigene Arbeit diskriminierungssensibel und rassismuskritisch zu gestalten. Gewohnheiten, Privilegien, Vorurteile, Stereotypen und Rassismen sollen reflektiert werden, die Teilnehmer sollen sich gegenseitig sensibilisieren und unterstützen, wenn der Wunsch nach Veränderung besteht. Für dieses und die beiden zuvor genannten Projekte ist Nora Kassan Ansprechpartnerin, erreichbar ist sie telefonisch unter 0160/2505552 oder per E-Mail unter nkassan@drk-eu.de.

„Café Henry für uns“ heißt die Terminserie, die am Donnerstag, 10. Juni, 16 Uhr, beginnt. Jeden Donnerstag wiederholt sich dieses zweistündige Treffen, das entweder digital per Zoom oder im DRK-Mehrgenerationenhaus (Kommerner Straße 39) wiederholt. Dieses Gesprächsangebot richtet sich an Menschen, die von Rassismus betroffen sind. „Café Henry für uns“ stellt einen sogenannten Safe Space dar, also einen Raum, in dem sich Menschen vertraulich austauschen und gegenseitig stärken können.

Am Freitag, 18. Juni, heißt es von 16 bis 18 Uhr erstmals und ab da an jedem dritten Freitag im Monat „Afro Kids Eifel“ – entweder per Zoom oder im DRK-Mehrgenerationenhaus. Angeboten wird ein Treffen, um Schwarze Kinder und Jugendliche jeden Alters sowie ihre Eltern und Bezugspersonen aus der Region zu stärken und zu vernetzen. Den Kindern und Jugendlichen soll das Mehrheitserlebnis und den Bezugspersonen Austausch und Vernetzung ermöglicht werden.  Dabei geht es geht um den Umgang und die Auseinandersetzung mit Alltagsrassismus und wie man ihm mit starkem Selbstbewusstsein entgegentreten kann. Für die beiden letztgenannten Projekte ist Sylvie Dayiku Pomame unter der Rufnummer 02251/107951 und per E-Mail unter integrationsagentur@drk-eu.de Ansprechpartnerin.

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Kreis Euskirchen setzt auf digitale Kontakt-Nachverfolgung

Euskirchen – Gesundheitsamt jetzt an „Luca-App“ angebunden. Weitere sollen folgen. In Restaurants, Einzelhandel, Friseure oder in Übernachtungsbetrieben ist schon länger eine digitale Kontaktdatenerfassung per App mit dem Smartphone möglich. Was bislang fehlte, war die Schnittstelle zum Kreisgesundheitsamt zur digitalen Kontaktnachverfolgung. Seit dieser Woche ist das Gesundheitsamt des Kreises an die Luca-App angeschlossen und damit eine digitale Kontaktnachverfolgung möglich. Weitere Anbieter sollen in den nächsten Wochen durch übergreifende Software-Schnittstellen ebenfalls angeschlossen werden. Das Land NRW arbeitet derzeit an einer entsprechenden Lösung.

Eine Zettelwirtschaft in Geschäften, Restaurants oder anderen Einrichtungen ist damit nicht länger notwendig. Die digitale Kontakterfassung funktioniert schnell und automatisiert. Für diesen Zweck benötigt der Kunde nur ein Smartphone, einen passenden App-Anbieter und die Möglichkeit einen QR-Code zu scannen und damit seine persönlichen Daten, als auch das Datum und die Uhrzeit beim ein- und auschecken zu erfassen. Sollte jemand kein Smartphone oder die Luca-App besitzen, lassen sich die Daten weiterhin problemlos händische eintragen

Ganz praktisch bedeutet dieses Verfahren, dass Anbieter von Dienstleistung und auch die Kunden deutlich entlastet werden. Das Gesundheitsamt verspricht sich von der Einführung des Systems eine effektivere und schnellere Rückverfolgung von Kontaktpersonen.

Dazu Landrat Markus Ramers: „Es wäre wünschenswert, wenn so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich, dem jetzt zur Verfügung stehenden digitalen Angebot offen gegenüberstehen und es in Anspruch nehmen.  Es muss unser Ziel sein die Verfolgung von Infektionsketten für die Zukunft erheblich zu vereinfachen.“

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Baugenehmigung erteilt – Junior Uni Daun kann gebaut werden

Daun – Dank einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen der LEPPER Sti­fung und den projektbeteiligten Verwaltungen und Ingenieurbüros steht dem Bauprojekt Junior Uni Daun nichts mehr im Wege. Landrätin Julia Gieseking überreichte persönlich die Baugenehmigung bei ihrem Antrittsbesuch am 21. Mai bei der LEPPER Stiftung.

Sie betonte dabei nochmal die außergewöhnliche Bedeutung des Projekts für die Region. Die Junior Uni Daun überzeugt nicht nur Landrätin Gieseking. Ohne Ausnahme setzten sich von Anfang an Repräsentanten der Kreis-, Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltung sowie die verantwortlichen Behörden für dieses Projekt ein. Denn das siebenstöckige, farbenfrohe Gebäude soll nicht nur die Junior Uni Daun, sondern auch eine Hochschule beheimaten. So trägt das Projekt langfristig und nachhaltig zur Unterstützung der Unternehmen vor Ort im Fachkräftewettbewerb bei und wirkt positiv auf den Erhalt und die Steigerung der regionalen Wirtschaftskraft und Lebensqualität ein.

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Stadt Mayen unterstützt Gastronomie

Mayen – Die Stadtspitze und Verwaltung haben beschlossen, die Mayener Gastronomie dabei zu unterstützen einen Weg aus der Pandemie, zurück in die Normalität zu finden. Daher stellt die Stadt Mayen für das geplante Straßenfest eines Gastronomen vom 28. bis 30. Mai 2021, angrenzende Flächen sowie auch öffentliche Straßen, im Rahmen der Sondernutzung für die Außenbewirtung zur Verfügung.

Dies führt zur Sperrung der Einfahrt in den Entenpfuhl vom Kreisel am Neutor aus kommend sowie der unmittelbaren Zufahrt von der Neustraße in den Kreisel zum oben genannten Zeitraum. Die Verkehrsteilnehmer können am Ende der Neustraße vor dem Veranstaltungsgelände nach links über den Entenpfuhl durch den Mühlenweg und die Straße Am Wasserturm weiter auf die Sankt-Veit-Straße fahren.

Die Stadt Mayen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Berücksichtigung der Beschilderung für den genannten Zeitraum.

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#WirInMechernich – Stadt Mechernich wird ab 1. Juni „zwitschern“, bloggen und posten

Mechernich – Zurzeit stehen in Mechernich „Alltagshelden“ vor der Kamera. Mit den Dreharbeiten hält ein Hauch von Hollywood Einzug. Lea Schulze, Rettungssanitäterin und Mitarbeiterin der ersten Stunde im DRK-Corona-Testzentrum am Drive-In, geht konzentriert ihrer Arbeit nach.

Auch der stellvertretende Bauhofleiter Alexander Schröder (r.) ist einer der Protagonisten in den Videoclips. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die beiden Filmemacher Daniel Schnichels und Daniel Willems haben den Fokus auf sie und andere gerichtet, die in dieser Pandemie Tag für Tag ihre Frau und ihren Mann stehen. Die Filmleute sind dabei, kleine und große Mechernicher Momente einzufangen, um sie als Videos für Stadt und Bürger auf Youtube zu bringen.

Mit der Kamera wurden Mechernicher Momente und Menschen festgehalten, hier: Alltagsheldin Lea Schulze im Corona-Testzentrum am Drive-In. Die ersten Aufnahmen werden ab dem 1. Juni auf dem Youtube-Kanal der Stadt zu sehen sein. Gleichzeitig geht die Stadt auch bei Instagram, Twitter und Facebook, an den Start, um Bürger auch auf Social-Media-Kanälen transparent zu informieren. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Eine ganze Serie soll aus den verschiedenen Filmsets und Themen entstehen, spotlichtartig zeigen, was Mechernich ausmacht, einfach die besonderen und liebenswerten Qualitäten der Region, die Menschen, die füreinander da sind, die Lebensqualität inmitten der Natur und auch das ausgeprägte Heimatgefühl.

Ein Eyecatcher mit Wiedererkennungswert: Das Foto vom Mechernicher Rathaus wird die Social-Media-Kanäle zieren. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Die Videoclips sind Komponenten einer Informations-Offensive, die in Zusammenarbeit mit dem Weiss-Verlag aus Monschau und der in Bleibuir beheimateten Agentur ProfiPress entstanden sind. Die Komponenten werden gesammelt am 1. Juni an den Start gehen.

Ein Meilenstein: Dann wird die Stadt nicht nur mit der eigenen Webseite und dem Mechernicher Bürgerbrief, sondern auch auf Twitter, Instagram und Facebook vertreten sein und dort zukünftig kräftig für Bürger und Welt „zwitschern“, bloggen und posten. Die Videobeiträge können parallel auf dem Youtube-Kanal der Stadt abgerufen werden. Reinschauen lohnt, denn regelmäßig wird es in den kommenden Wochen neue Clips und Informationen geben.

Noch offensiver, noch transparenter

„Wir möchten mit den von uns neu beschrittenen Wegen auf den Social-Media-Kanälen noch offensiver und transparenter informieren. Und damit alle Mechernicher aktiv ansprechen, aber vor allem auch junge Menschen mit ins Boot nehmen“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Die im Bürgerbrief bereitgestellten QR-Codes erleichtern den Zugang und leiten Interessierte mit dem Startschuss am 1. Juni auf direktem Weg zum jeweiligen „Kanal“. „Man kann sie aber natürlich jetzt schon vorbereitend auf das Handy laden“, erklärt Ralf Claßen, Dezernent der Stadt.

Aus allen Filmdrehs werden mehrere, etwa zwei-minütige Videos geschnitten, die Impressionen oder auch Erzählenswertes liefern. Fahrrad- und Wandertouren sollen zeigen wie lebens- und liebenswert die Region ist. Mit „Wie funktioniert Politik?“ will man fürs engagierte Mitmachen und Gestalten gewinnen, allerlei Wissenswertes soll es speziell für Neubürger geben, aber auch die Aspekte Arbeitsplätze und Wirtschaft werden ins Blickfeld gebracht, ebenso Eifeler Traditionen und Geschichten, vom Ehrenamt bis zur Einkaufsstadt.

Auf dem Youtube-Kanal der Stadt und unter www.mechernich.de ist über einen „Film“-Button auf der Startseite außerdem vorab ein neues „Herzlich-willkommen“-Video über Mechernich abrufbar.

Wenn Bürger in ihren Instagram-Storys mit #WirInMechernich Bilder posten, kann die Stadt diese re-posten, so sammeln sich stetig neue und schöne Eindrücke zur Heimat und es wird ein reicher Fundus für alle. „Jeder kann also seinen kleinen Teil zur Seite beitragen, wenn er möchte“, wirbt Thomas Hambach als Erster Beigeordneter für die Idee.

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Startschuss STADTRADELN 2021 in Mayen

Mayen – Auch in diesem Jahr nimmt Mayen wieder an der bekannten Kampagne STADTRADELN des Klimabündnisses teil. Nachdem die erste Teilnahme am Stadtradeln 2020 trotz Corona Pandemie ein voller Erfolg war, möchte die Stadt Mayen in diesem Jahr an den Erfolg anknüpfen und lädt erneut alle Mayener Bürgerinnen und Bürger ein, beim Stadtradeln mitzumachen. Los geht es direkt nach den Sommerferien vom 6. September bis 20. September also insgesamt für drei Wochen.

Wie nehme ich teil?

Teilnehmen können alle die in Mayen wohnen, arbeiten, dort zur Schule gehen oder in einem Mayener Verein Mitglied sind. Die Anmeldung erfolgt über die STADTRADELN Seite der Stadt Mayen (https://www.stadtradeln.de/mayen ). Nach der Registrierung kann man dort ein Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten. Auf diese Weise können auch Schulklassen oder Abteilungen von Firmen gegeneinander antreten und um die Wette fahren. Für die Bildung eines offiziellen Teams muss ein Team-Captain benannt werden, dieser ist Ansprechperson für die eigenen Teammitglieder und auch für die Koordinatoren des Landkreises und der Städte. Eine ausführliche Erklärung zur Anmeldung und dem Ablauf des STADTRADELNS kann man hier entnehmen (https://www.stadtradeln.de/faq-radelnde).

Neben Mayen nehmen parallel in diesem Jahr auch der Kreis Mayen-Koblenz und die Städte Andernach, Mülheim-Kärlich und Mendig sowie die Verbandsgemeinde Vallendar am Stadtradeln teil. Die gesamte Region möchte mit der Teilnahme ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen.

Warum Stadtradeln?

Durch die Teilnahme an der Kampagne möchte die Stadt Mayen in dem Zeitraum aktiv für die Nutzung des Fahrrads als klimafreundliches Alltagsverkehrsmittel werben. Denn wenn Strecken welche bislang mit dem PKW zurückgelegt wurden nun mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, dann kann man mit geringem Einsatz schnell den eigenen CO2-Fußabdruck verringern und dadurch aktiven Klimaschutz betreiben. Durch eine hohe Teilnehmerzahl und viele zurückgelegte Kilometer wird die Bedeutung des Radverkehrs unterstrichen. Die Stadt Mayen unterstützt Radfahrer, indem Sie sukzessive die Radverkehrsinfrastruktur ausbaut. Bürgerinnen und Bürger können zu einer intakten Radverkehrsinfrastruktur beitragen, indem Sie über den Mängelmelder Schlaglöcher und andere Schäden der Stadtverwaltung melden.

Warum Fahrradfahren?

Neben den ökologischen Vorteilen gibt es noch zahlreiche weitere Gründe das Fahrrad als Verkehrsmittel zu nutzen. So ist das Fahrrad nach dem Fußverkehr das günstigste Verkehrsmittel. Besonders auf kurzen Strecken ist das Fahrrad häufig das schnellste Verkehrsmittel, da es nicht im Stau steht, direkte Wege nutzen kann und die Parkplatzsuche entfällt. Auch unter gesundheitlichen Aspekten punktet das Fahrrad besonders, denn wer regelmäßig Fahrrad fährt beugt Herz-Kreislauferkrankungen wirkungsvoll vor.

Weitere Informationen zur Kampagne unter www.stadtradeln.de

Der Klimaschutzmanager der Stadt Mayen steht bei Rückfragen bzgl. der Kampagne gerne zur Verfügung:

Ansprechpartner:
Helge Lippert
Stadtverwaltung Mayen
Stabsstelle Klimaschutz
Zimmer-Nr.: 414
Telefon: 02651/88-1503

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Neuer Chefarzt in der Klinik für Orthopädie des Krankenhauses Mechernich

Mechernich – Zum 1. April 2021 konnte das Krankenhaus Mechernich Herrn Prof. Dr. Robert Pflugmacher als weiteren Chefarzt für die Klinik für Orthopädie gewinnen. Als Spezialist für Wirbelsäulenchirurgie mit umfassender klinischer Erfahrung erweitert er nicht nur das Behandlungsspektrum der Klinik, sondern legt gleichzeitig den Grundstein für einen neuen Schwerpunktbereich.

„Unser vorrangiges Ziel ist es, PatientInnen mit Erkrankungen oder Verletzungen der Wirbelsäule eine moderne und hervorragend vernetzte medizinische Versorgung zu bieten, die das gesamte
Therapiespektrum einschließlich komplexer Fallbehandlungen abdeckt“, erklärt Prof. Pflugmacher.

Als erfahrener Wirbelsäulenchirurg bringt er dazu das gesamte Repertoire mit. Von der Behandlung degenerativer und entzündlicher Erkrankungen an der Wirbelsäule, der operativen Entfernung von
Tumoren, bis hin zu korrektiven und stabilisierenden Eingriffen bei Deformitäten (z.B. Skoliosen) oder unfallbedingten Verletzungen (z.B. Wirbelbrüche oder Querschnittlähmungen) bei Erwachsenen
wie auch Kindern.

Nach seinem Studium an der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität und der Universitätsmedizin Berlin-Charité arbeitete er zunächst bei letzterer auch als Assistenzarzt. Mit der Aussicht
die Leitung des Schwerpunktes Wirbelsäulenorthopädie in der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Uniklinik Bonn zu übernehmen, zog er schließlich ins Rheinland.

Herr Prof. Pflugmacher hat während seiner beruflichen Laufbahn zahlreiche Qualifikationen erreicht, u.a. den Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Unfallchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Spezielle Orthopädische Chirurgie. Er hat das Master Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie und ist Osteologe (DVO). Seit 2011 übt er die Professur an der Uniklinik Bonn aus und blickt bereits auf eine Vielzahl an wissenschaftlichen Publikationen sowie internationale Stationen wie Dubai zurück.

Behandlung im Wirbelsäulenzentrum Mechernich – alles aus einer Hand „Die operative Behandlung mit offenen oder minimalinvasiven Techniken bildet den Schwerpunkt unserer Wirbelsäulenchirurgie. Wir wollen aber auch viele konservative Wege anbieten, legen großen Wert auf eine ausführliche Beschwerdedifferenzierung und streben daher nach einer engen Zusammenarbeit mit der Klinik für Schmerztherapie im Krankenhaus Schleiden“, kündigt Prof. Pflugmacher an.

Klare und unkomplizierte Organisationsstrukturen sowie standardisierte Behandlungspfade in Diagnostik und Therapie bilden die Basis für einen optimalen Verlauf. Hierbei ist auch die enge Vernetzung mit niedergelassenen KollegInnen für Herrn Prof. Pflugmacher besonders wichtig. Mit der angestrebten Zertifizierung zum Wirbelsäulenspezialzentrum der DWG® soll der erste Meilenstein in Richtung Maximalversorgung gesetzt werden.

„Mit der Schaffung des Wirbelsäulenzentrums Eifel ergeben sich für die Menschen in der Region vor allem zwei Vorteile: weite Wege in Spezialkliniken gehören der Vergangenheit an. Die Behandlung
findet heimatnah statt und auch für die Nachsorge bietet der Unternehmensverbund Kreiskrankenhaus Mechernich alles aus einer Hand – sei es beispielsweise die Reha in der Brabenderklinik
Zülpich oder eine individuell abgestimmte Schmerztherapie im Regionalen Schmerzzentrum DGS im Krankenhaus Schleiden“, betont Geschäftsführer Thorsten Schütze.

Eine erste Vorstellung erfolgt in der neuen Spezialsprechstunde. Im weiteren Verlauf profitieren PatientInnen zukünftig von der gebündelten Kompetenz im Zentrum für Orthopädie und
Unfallchirurgie. Die Behandlung erfolgt interdisziplinär in den kooperierenden Fachkliniken.

Dabei stehen Herrn Prof. Pflugmacher mit Chefarzt Dr. Bremer als Spezialist im Bereich der Endoprothetik, dem Leitenden Abteilungsarzt Dr. Mustafa El-Khatib als weiteren Wirbelsäulenspezialisten mit herausragender Qualifikation als Facharzt für Neurochirurgie, und dem Chefarzt der Unfallchirurgie Prof. Andermahr, der auf die Versorgung von traumatischen Frakturen spezialisiert ist, überdurchschnittlich kompetente Fachärzte zur Seite.

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Rücksicht kommt an!

Ahrweiler – Kreis Ahrweiler und Bundesverband der Motorradfahrer plädieren für Lärmreduzierung und Rücksichtnahme. Während gutes Wetter die Herzen vieler Motorradfahrer höher schlagen lässt, bedeutet der Start der Saison für viele Anwohner in der Region vor allem eins: Lärm. Zusammen mit dem Bundesverband der Motorradfahrer e. V. (BVDM) möchte der Kreis nun einen weiteren Schritt gehen und im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne für Verständnis und Rücksichtnahme plädieren.

„Wir möchten Motorradfahrer nicht aus dem Kreis ‚verbannen‘. Vielmehr ist es unser Ziel, dass unnötiger Lärm durch zu schnelle oder frisierte Motorräder reduziert wird. Das kommt letztendlich nicht nur betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie der Natur, sondern auch dem Großteil der Motorradfahrer, die sich rücksichtsvoll und vorbildlich verhalten, zugute“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Mithilfe von Plakaten, Flyern und Webbannern, die 20 verschiedene Motive zeigen und den Kommunen kostenfrei zum Download bereitgestellt werden, sollen die Motorradfahrer zu einer geräuschärmeren und rücksichtsvolleren Fahrweise in belasteten Gebieten motiviert werden.

Michael Lenzen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Motorradfahrer e. V., ist davon überzeugt, dass der Kreis die ideale Region für die Umsetzung des Konzepts ist: „Rund um den Nürburgring, aber auch in der gesamten Region ist das Problem bekannt. Die Sensibilisierungskampagne ist daher ein wichtiger Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zur Reduzierung des Motorradlärms.“

Vorlagen der kostenfreien Materialien gegen Motorradlärm finden Sie unter https://bvdm.de. Einfach das beziehungsweise die gewünschte(n) Motiv(e) sowie die entsprechende Größe auswählen und per E-Mail an info@bvdm.de senden. Die jeweiligen Vorlagen werden dann durch den BVDM versandt.

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Statement von Stolbergs Bürgermeister Patrick Haas zum Übergangs-Wohnheim Kelmesberg

Stolberg – „Liebe Stolbergerinnen und Stolberger, das Übergangswohnheim Kelmesberg wird endlich neu gebaut. Nachdem die Thematik über viele Jahre immer wieder verschoben wurde, bin ich nun stolz und sehr glücklich, dass wir in Kürze einen Neubau realisieren werden, der den Bewohner*innen eine spürbare soziale und bauliche Verbesserung der aktuellen Situation bringen wird. Ganze 16 Beschlüsse haben wir in meiner Amtszeit im Rat und den zuständigen Ausschüssen gefasst, damit wir den Neubau nun endlich realisieren können.

Trotzdem ist dann gestern das Portal „Mein Stolberg“, betrieben von Pascal van den Berghe, der für die AfD in den Stadtrat gewählt wurde, noch auf den derzeit rollenden medialen Zug aufgesprungen, um auch für sich und seine Partei noch Aufmerksamkeit zu generieren. Dazu nutzt er eine interne Mail, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurde und nichts mit dem zu tun hat, was dort suggeriert wird. Die unmittelbare Folge dieses derzeitigen Sensationsjournalismus zu diesem Thema ist, dass ich inzwischen Drohungen aller Art und Form erhalte.

Ich möchte nochmals betonen, dass der Umbau des Kelmesberges für mich ein Herzensthema ist, für das ich angesichts der Kosten nicht nur Applaus erhalte. Trotzdem halte ich es für wichtig, die bauliche Substanz und die soziale Betreuung der Menschen vor Ort zu verbessern. Wie schon zu Beginn meiner Amtszeit 2019 gibt es dazu auch diesmal Informationsveranstatungen für Anwohner*innen und Bewohner*innen, die wir erst einmal ohne Beteiligung der Presse veranstalten, um zu verhindern, dass diese beispielsweise von oben beschriebenen Menschen mit entsprechendem Gedankengut für Stimmungsmache genutzt werden. Deswegen informieren wir auch aktuell zuerst die Anwohner*innen und die Bewohner*innen, also die unmittelbar Betroffenen, bevor wir die Presse informieren. Dieses Vorgehen halte ich für absolut richtig.

Liebe Stolbergerinnen und Stolberger, ich bin dafür bekannt, dass ich mich gerne Diskussionen stelle, auch den unangenehmen. Die aufgeheizte Art und Weise, wie nun hier aber diskutiert wird, ist nicht akzeptabel, auch nicht für die Bewohner*innen und Anwohner*innen, auf deren Rücken diese Diskussion letztendlich ausgetragen wird. Diese Art und Weise wäre schon inakzeptabel, wenn mich die Zustände auf dem Kelmesberg nicht interessieren würden und ich nichts tun würde, sie sind aber erst recht vollkommen unverständlich, weil ich mich von Beginn meiner Amtszeit an für den Neubau eingesetzt habe und diesen nun umsetzen werde.

Ich hoffe sehr, dass wir hier im Sinne der Bewohner*innen des Kelmesberges zu einer gebotenen Sachlichkeit zurückfinden.

Herzliche Grüße
Ihr/Euer
Patrick Haas“

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Erstes Sport-Abi seit 20 Jahren

Kall-Steinfeld – Vier Schüler des Hermann-Josef-Kollegs sind Vorreiter im Kreis Euskirchen. Im Hermann-Josef-Kolleg in Steinfeld gibt es zwei Premieren bei den Abiturprüfungen. Im aktuellen Schuljahr haben zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder Schüler im Fach Sport das Abitur machen dürfen. Und im Fach Mathe durfte erstmals das iPad mit einer bestimmten Software anstelle des geometriefähigen Taschenrechners genutzt werden.

Erstmals werden im Mathe-Abi am Hermann-Josef-Kolleg auch iPad-Apps verwendet. Das Schulministerium musste die Nutzung zunächst erlauben. Stattdessen müssen keine teuren Taschenrechner mehr angeschafft werden. Foto: Thomas Frauenkron/HJK/pp/Agentur ProfiPress

In Sachen Sport-Abitur war das Hermann-Josef-Kolleg Vorreiter im Kreis Euskirchen. Als erste Schule im Kreis Euskirchen hatte man nach der langen von der Politik verordneten Zwangspause die Möglichkeit ergriffen, das Abitur im Fach Sport anzubieten. Mittlerweile haben weitere Gymnasien im Kreisgebiet nachgezogen. Eine Voraussetzung für das Sportabitur sind durchgehend drei Sport-Unterrichtsstunden pro Woche ab Klasse 5, was nicht für jede Schule machbar ist. „Ansonsten gibt es aber keine großen Hürden“, sagt Sportfachschaftsleiter Ralf Kremp.

In Steinfeld haben vier Schüler ihre Prüfungen im Fach Sport abgelegt. „2022 werden es aber schon zehn sein, das ist auch der Schnitt, den wir uns vorgestellt haben“, erzählt Lehrer Benjamin Schaafstall. Den praktischen Teil, der zu 50 Prozent in die Note einfließt, haben die Schüler bereits vor den Osterferien absolviert. Dieser bestand aus zwei Prüfungen: einem Mannschaftssport (in diesem Fall Volleyball) und einem fitness-orientierten Teil (beispielsweise eine Ausdauerleistung oder die Planung und Durchführung eines Bewegungsprogramms).

Unmittelbar vor den Pfingstferien folgten die mündlichen Prüfungen. In der können die Schüler*innen unter anderem leistungsbezogene Programme vorstellen, Trainingskonzepte entwickeln oder ein Fitnesstraining planen. „Es geht um wissenschaftsorientiertes Arbeiten“, so Schaafstall. Dabei schlüpfen die Schüler auch in die Lehrerrolle und müssen zeigen, dass sie erlerntes Wissen auch erklären und weitergeben können. Natürlich dürfen auch die iPads, mit denen das Hermann-Josef-Kolleg jedes Schulkind ab Klasse 7 (in der Corona-Pandemie sogar schon die Sechstklässler) ausstattet, eingebunden werden.

iPad-App statt teurem Taschenrechner

Das gilt auch und besonders für das Mathematik-Abitur. „Grundsätzlich müssen in der Oberstufe geometriefähige Taschenrechner angeschafft werden, die kosten zwischen 80 und 100 Euro. Jeder Schüler in Nordrhein-Westfalen ist verpflichtet, diese GTR-Rechner zu kaufen“, erklärt Schuldirektor und Mathelehrer Thomas Frauenkron.

Die Krux an der Sache: Laut Frauenkron werden in der Schule nur 20 bis 30 Prozent der Möglichkeiten dieses Taschenrechners benötigt. „Und nach der Schulzeit kann man nichts mehr damit anfangen“, so der HJK-Direktor. Aus diesem Grund wird das Land Nordrhein-Westfalen den Verwendungszwang dieser Taschenrechner bald wieder aufheben, so wie es Frauenkron beim Besuch von Schulministerin Yvonne Gebauer in Steinfeld auch gefordert hatte und damit offenbar nicht alleine stand.

Die Lösung im Hermann-Josef-Kolleg ist einfach: Weil jeder Schüler über ein iPad verfügt, darf anstatt des Taschenrechners eine CAS-App auf dem Tablet genutzt werden (CAS steht für Computeralgebrasystem). „Da wir als Schule die Lizenzen für die App einkaufen, ist das für die Schüler kostenlos. Und nicht nur das: Ein iPad verfügt über bessere Technologie als ein Taschenrechner und ist auch zukunftsfähiger“, sagt Frauenkron. Selbst nach der Schulzeit kann man es noch benutzen, für private oder berufliche Zwecke.

Die Schule hatte deshalb ein Konzept erstellt und ans Schulministerium geschickt. Eine wichtige Voraussetzung war, dass die Prüfungssicherheit garantiert sein muss. Schüler dürfen also die App nicht verlassen und beispielsweise nach Antworten googlen können. „Doch sobald die Schüler die App starten, sind sie darin eingesperrt. Zusätzlich können die Lehrer sich auf die iPads aufschalten, um das zu überprüfen“, erklärt Frauenkron.

Vor drei Jahren hat die Mathefachschaft begonnen, die App zu nutzen und zu erproben. Dabei wurden auch die Schüler miteinbezogen, denn die sind technisch so fit, dass sie so manche Schwachstelle schnell geknackt haben. Mit Erfolg: Das Schulministerium hat der Nutzung zugestimmt.

Erstmals machten jetzt die ersten knapp 60 Schüler aus Leistungs- und Grundkursen ihr Abitur damit. Und nicht nur das: Die App wird in allen naturwissenschaftlichen Fächern verwendet – und da jeder Schüler ein Abiturfach in diesem Bereich belegen muss, kommt sie bei jedem Abiturienten zum Einsatz.

„Für uns war die Nutzung der App einfach nur ein logischer und konsequenter Schritt“, meint Thomas Frauenkron und ergänzt: „Da jeder Schüler ein iPad besitzt, hätte ich auch tatsächlich nicht gewusst, wie ich die Anschaffung eines GTR-Taschenrechners den Eltern hätte verkaufen können.“