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Erhöhtes Cholesterin – alles nur Lüge? – Online Vortrag am Mittwoch, 02. Juni

Region/Mayen-Koblenz – Chefarzt des Ev. Stift St Martin informiert am Mittwoch, 2. Juni, im Online-Vortrag. Immer wieder hört man Sätze wie „Mein Arzt hat gesagt, ich muss auf meine Cholesterinwerte achten“, oder „Obwohl ich mich schon so gesund ernähre, bleiben die Werte erhöht“. Doch was genau ist überhaupt Cholesterin und was bedeuten erhöhte Werte? Welche Erkrankungen werden damit in Verbindung gebracht? Um die Mythen über erhöhte Cholesterinwerte aufzudecken, informiert Dr. Dietmar Burkhardt, Chefarzt für Innere Medizin – Kardiologie im Ev. Stift St. Martin in Koblenz, am Mittwoch, 2. Juni, im Rahmen eines Online-Vortrages.

Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen.

Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Sie können sich ganz einfach anmelden. Hierfür schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Für die Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprecher (PC, Laptop, Tablet, Handy) Über alles weitere informieren wir Sie dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich.

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Stadt Zülpich bietet neues Ausbildungs- und Studienplatz-Portal

Zülpich – Seit 2007 richtet die Stadt Zülpich alle zwei Jahre die „Zülpicher Ausbildungs- und Studienbörse“ aus. Sie findet in den Räumen des Franken-Gymnasiums und der Gemeinschaftshauptschule statt und bietet vornehmlich für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 sowie der gymnasialen Oberstufe wissenswerte Informationen, Vorträge und praktische Demonstrationen zu Ausbildungsberufen und Berufsbildern sowie zu Studiengängen. Die Veranstaltung findet im Wechsel mit der kreisweiten, im Berufsbildungszentrum Euskirchen (BZE) stattfindenden Ausbildungs- und Studienbörse statt.

Demnach hätte in diesem Jahr in Zülpich die achte Ausgabe angestanden. Da die Börse im BZE jedoch Corona-bedingt im vorigen Jahr nicht durchgeführt werden konnte, hatten sich die Beteiligten darauf verständigt, diese auf 2021 zu verschieben und die nächste „Zülpicher Ausbildungs- und Studienbörse“ erst wieder im Jahr 2022 zu veranstalten.

Dennoch möchte die Stadt Zülpich den betreffenden Schülerinnen und Schülern auch in diesem Jahr Informationen über bekannte offene Ausbildungsstellen beziehungsweise Studienplätze an die Hand
geben sowie den Ausbildungsbetrieben, (Fach-)Hochschulen, Universitäten, etc. Gelegenheit geben, über offene Ausbildungsplätze und Studienmöglichkeiten zu informieren. Aus diesem Grund hat die
Stadt Zülpich auf ihrer Internetseite www.zuelpich.de ein Ausbildungs- und Studienplatzportal eingerichtet, wo ausführliche und ständig aktualisierte Informationen zu finden sind.

„Die Zülpicher Ausbildungs- und Studienbörse ist seit ihrer Premiere eine sehr beliebte und stets gut besuchte Veranstaltung. Es ist schade, dass sie erst im nächsten Jahr wieder stattfinden kann“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Mit dem Ausbildungs- und Studienplatzportal möchten wir deshalb unseren Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche Informationsmöglichkeit bieten und den Betrieben und Hochschulen eine weitere Option, um für sich zu werben.“

Ausbildungsbetriebe, Hochschulen, Berufskollegs und ähnliche Einrichtungen, die auf dem Ausbildungs- und Studienplatzportal bislang noch nicht vertreten sind und auch über ihre Ausbildungsund/
oder Studienangebote informieren möchten, wenden sich bitte an Sabine Schumacher vom Schulverwaltungsamt der Stadt Zülpich (Tel.: 02252-52268; Mail: sschumacher@stadt-zuelpich.de).

Auch die Stadt Zülpich bietet jungen Menschen alljährlich die Möglichkeit eine Ausbildung zu absolvieren – und zwar in den folgenden Berufen:

Elektroniker*in mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
Straßenwärter*in
Verwaltungsfachangestellte*r
Stadtsekretäranwärter*in
Inspektoranwärter*in im dualen Studium – Bachelor of LawsElektroniker*innen, Straßenwärter*innen und Verwaltungsfachangestellte beginnen die Ausbildung
zum 01. August, Stadtsekretäranwärter*innen und Inspektoranwärter*innen starten zum 01. September
in die Ausbildung.

Wer sich für eine Ausbildung bei der Stadt Zülpich interessiert, kann sich bei Heinz-Peter Weiß (Tel.: 02252-52227; Mail: hpweiss@stadt-zuelpich.de) über die entsprechenden Möglichkeiten informieren.

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Wirtschaft

Härtefallhilfen für Unternehmen starten

Wittlich – Unternehmen, die in ihrer Existenz bedroht sind, und die von den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht erfasst sind, können Anträge auf Härtefallhilfen von Bund und Ländern stellen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die durch die Folgen der Corona-Pandemie absehbar in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind und bei denen die bestehenden Hilfsangebote nicht oder nicht vollständig greifen. Die Anträge müssen wie die Überbrückungshilfe über prüfende Dritte eingereicht werden. Erstattet werden Fixkosten mit einem Zuschuss (Billigkeitsleistung) zwischen 2.000 und 100.000 Euro.

Die Hilfen berücksichtigen die Monate November 2020 bis Juni 2021 und können in diesem Förderzeitraum für jeden Monat beantragt werden, in dem aufgrund einer Härtefallkonstellation keine Antragstellung für Überbrückungshilfe oder November- und Dezemberhilfe möglich war. Anträge können bis 31. August 2021 gestellt werden.

Informationen zu den Antragsvoraussetzungen finden Interessierte unter www.haertefallhilfen.de/rheinland-pfalz. Fragen beantwortet auch Matthias Denis, Wirtschaftsförderung Landkreis Bernkastel-Wittlich, Tel.: 06571 14-2494, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@bernkastel-wittlich.de.

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Dreierbank als Sitzgruppe gestiftet

Mechernich-Kallmuth/Kalenberg – Peter Linden (60) zimmerte schon eine ganze Reihe von Ruhebänken und ein Wegekreuz für seinen Heimatort Kalenberg. Jetzt errichtete er eine Dreierecksitzgruppe auf dem Friedhof in Kallmuth.

„Dort werden auch die Kalenberger beerdigt“, sagte er zu Ortsbürgermeister Robert Ohlerth, deshalb sei das jetzt ein eigener Kalenberger Beitrag zu den vielen Dorf- und Friedhofsverbesserungsmaßnahmen in Kallmuth.

Außerdem kommt Peter Lindens Frau Helena, eine geborene Stoffels, aus Kallmuth. Sie ist eine Schwester des aus Kallmuth stammenden Maria Laacher Benediktinerpaters Elias (Karl-Heinz Stoffels). Die Verbundenheit zwischen den beiden Dörfern ist groß, Christen aus beiden Pfarrbezirken bilden den Pfarreirat.

Zuletzt hatte Peter Linden 2017 am Hochbehälter Richtung Scheven ein Hochkreuz für Kalenberg gezimmert und aufgestellt, dass die Bewohner der Straße „Westschacht“ nach der Einsegnung mit einem zünftigen Straßenfest einweihten.

„Die neue Dreiersitzgruppe auf dem Kallmuther Friedhof soll ebenfalls der Geselligkeit dienen“, so der Stifter: Die Bänke seien im Dreieck angeordnet, so dass die Leute Platz nehmen und sich miteinander unterhalten können, ohne sich direkt anzuatmen.

Robert Ohlerth: „Wegen Corona ist das eine sinnvolle Sache!“ Der Ortsbürgermeister freut sich sehr – und dankte Peter Linden, Günter Albrecht und Steffen Förster für das Aufstellen der Sitzgruppe.

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Lebens-Beratungsstelle Mayen legt Jahresbericht 2020 vor

Mayen – 523 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im Vorjahr Rat und Hilfe bei der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Bistums Trier in Mayen gesucht. Weitere 123 Menschen nahmen an Elternkursen, offenen Sprechstunden oder Weiterbildungen teil. Die Anzahl der Leistungen, die das Beratungsteam um Leiterin Nicole Stockschlaeder in 2020 erbacht hat, betrug 399. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht hervor.

Kinder und Jugendliche suchten hauptsächlich Hilfe wegen Erschöpfung und Überlastung sowie Partnerschaftskonflikten, Sorgerechtsstreitigkeiten, wechselhaftem Erziehungsstil oder sonstigen Problemlagen der Eltern. 51 Prozent dieser Heranwachsenden leben nicht in ihrer Ursprungsfamilie mit beiden Elternteilen oder Adoptiveltern. Bei Erwachsenen waren die wichtigsten Beratungsthemen Stress, Kommunikationsprobleme, Belastungen durch kritische Lebensereignisse und Depressive Verstimmungen bzw. Depressionen.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im Bereich der Lebensberatung schnell und adäquat reagiert. Es wurden Heimarbeitsplätze eingerichtet, und inzwischen sind Videochat-Beratung, Telefon- und Videokonferenzen sowie Online-Fortbildungen zum Alltag geworden. Ratsuchende und Berater haben die neuen Kommunikationsformen gut angenommen.

Schwieriger war die Situation im familiären Bereich von Ratsuchenden, da die eingespielten Alltagsrhythmen abhanden kamen. Manche Jugendlichen landeten im Corona-Blues. Die Schulanforderungen ohne Präsenz-Unterricht zu erfüllen, fiel ihnen unterschiedlich leicht oder schwer. Alleinlebende litten unter der geforderten sozialen Distanz; Vorerkrankte und Ältere belastete die unsichtbare Bedrohung durch das Virus wie auch die Isolation. Finanzielle Sorgen wegen Kurzarbeit oder Angst um den Arbeitsplatz verschlechterten die Lage für alle Beteiligten. Gleichzeitig gaben Ratsuchende an, vor allem im ersten Lockdown eine wohltuende Entschleunigung erfahren zu haben. Pendler ersparten sich lange Arbeitswege, Mütter erfuhren eine neue partnerschaftliche Unterstützung im Haushalt und der Kindererziehung. Durch die gemeinsame Krise haben viele in den Fokus genommen, was den meisten das Wichtigste ist: Verlässliche Beziehung in Familie und Gemeinschaft.

Träger der Lebensberatung in Mayen ist das Bistum Trier, das 48,9 Prozent der Gesamtkosten der Beratungsstelle trug. Der Landkreis Mayen-Koblenz und die Städte Mayen und Andernach übernahmen 31,3 Prozent, das Land Rheinland-Pfalz 19,8 Prozent. Für Ratsuchende sind die Angebote der Lebensberatung kostenlos.

Die Lebensberatung in Mayen hat ihren Sitz in der St.-Veit-Straße 42, sie ist per E-Mail an lb.mayen(at)bistum-trier.de oder unter Tel.: 02651-48085 zu erreichen. Die aktuellen Angebote gibt es im Internet unter www.mayen.lebensberatung.info.

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Tag der Sehbehinderten am 06. Juni

Jülich – Arbeitskreis für ein inklusives Jülich (AKI) und Blindenverein Düren machen mit Aktion „Pollermützen“ aufmerksam auf Gefahrenstellen. Der Arbeitskreis für ein inklusives Jülich (AKI) setzt sich seit 1982 ein für die Menschen mit Behinderung in unserer Kommune. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Düren ist Mitglied im AKI und hat besonders die Belange der Menschen mit Sehbehinderung im Fokus.

Jährlich wird am 6. Juni deutschlandweit der Tag der Sehbehinderten als Aktionstag genutzt, um auf Barrieren im öffentlichen Raum aufmerksam zu machen. In diesem Jahr organisiert der BSV Düren e.V. gemeinsam mit dem AKI die Aktion „Pollermützen“. In vielen Innenstädte, so auch in Jülich und Düren, befinden sich an vielen Stellen sogenannte Poller, die für Menschen mit Sehbehinderung eine Gefahrenquelle darstellen. Ohne entsprechende reflektierende Markierung sind diese Poller für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit kaum oder gar nicht erkennbar. Läuft man auf einen solchen Poller auf, so ist das sehr schmerzhaft. Mitglieder des AKI und des BSV Düren e.V. haben in den vergangenen Wochen aus gespendeter Wolle ehrenamtlich rot-weiß-gestreifte Pollermützen gehäkelt, gestrickt oder genäht. In Jülich werden die Pollermützen mit einem Etikett versehen, das Passant:innen die Aktion erläutert. In der Zeit vom 1. bis 11. Juni werden in der Jülicher Innenstadt rund um den Marktplatz, vor der Stadtbücherei und am Kirchplatz mit solchen Pollermützen die Poller sichtbarer gemacht. Auch in der Dürener Innenstadt markiert der BSV Düren e.V. vom 3. bis 6. Juni viele Poller mit den Pollermützen.

Die Organisatoren dieser Aktion wollen auf humorvolle Weise aufmerksam machen darauf, dass die Innenstadt immer noch nicht barrierefrei zugänglich ist für alle Menschen. Inklusion bedeutet, allen Menschen Teilhabe gleichermaßen zu ermöglichen. Dazu braucht es den barrierefreien öffentlichen Raum sowohl in Gebäuden als auch auf Plätzen und Straßen.

Informationen zur Aktion „Pollermützen“ sind zu erhalten bei der Geschäftsführung des AKI im Amt für Familie, Generationen und Integration, BLenzen@juelich.de oder Tel.: 02461 63239 (Beatrix Lenzen) und beim Blinden- und Sehbehindertenverein Düren e.V., Susanne Draheim, Email: susanne.draheim@bsv-dueren.de

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Mit Photovoltaik Heizen – Online Vortrag heute 01. Juni 18.00 Uhr

Region/Mayen-Koblenz – Im Rahmen der Online-Vortragsreihe des Landkreises Mayen-Koblenz werden bei den kommenden Veranstaltungen zwei besondere Aspekte der Photovoltaiknutzung beleuchtet: Wie kann man mit dem Strom aus Photovoltaikanlagen sinnvoll heizen? Wie lassen sich die zahlreichen ungenutzten Dächer von Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen sinnvoll zur Erzeugung von Solarstrom nutzen?

Am Dienstag, 1. Juni, um 18 Uhr geht es in dem Vortrag „Erneuerbare Energien – Mit Photovoltaik heizen“ um die praktische Anwendung von solarem Strom zur Wärmebereitstellung. Im Vordergrund des Vortrages von Dr. Matthias Seelmann-Eggebert steht die treibhausgasneutrale Wärmeversorgung für Gebäude. Dabei werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Wärmequellen und die baulichen Voraussetzungen für den Einsatz von Wärmepumpen, die als „Schlüsseltechnologie“ eine zentrale Rolle spielen, erörtert. Das Thema ist sowohl für Neubauten als auch Gebäude im Bestand von großer Relevanz.

Der Vortrag „Erneuerbare Energien – Dächer elektrisieren, Mieterstrommodelle“ am Dienstag, 8. Juni, um 18 Uhr schließt die Veranstaltungsreihe des Landkreises ab. Referentin Katrin Schmidt von der Energieagentur Rheinland-Pfalz richtet sich an die Eigentümer von Mehrfamilienhäusern. Dabei zeigt sie Möglichkeiten auf, eine Solarstromanlage auf einem Gebäude zu betreiben, in dem man nicht oder nicht alleine wohnt. In diesem Zusammenhang wird der rechtliche Rahmen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien 2021 erläutert und auf Fragestellungen rund um die Wirtschaftlichkeit und die rechtliche Ausgestaltung von Mieterstrommodellen eingegangen.

Eine Registrierung zu den Veranstaltungen ist im Internet unter www.ben-mittelrhein.de möglich. Im Anschluss an die Registrierung erhält man eine E-Mail-Bestätigung mit den Hinweisen für die Teilnahme am Veranstaltungstag.

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Im Kreis Ahrweiler setzen sich Landwirte und Winzer für den Umweltschutz ein

Ahrweiler – Die Kreisverwaltung Ahrweiler legt Bilanz für Förderprogramm EULLa vor. Immer mehr Landwirte und Winzer engagieren sich im Kreis Ahrweiler für den Schutz der Umwelt und somit den Erhalt der Artenvielfalt.

So konnten für den Zeitraum 2021 bis 2023 insgesamt 128 Neuverträge für Vertragsnaturschutzmaßnahmen über die Kreisverwaltung abgeschlossen werden.

Mit dem Programm für Entwicklung von Umwelt, Landwirtschaft und Landschaft – kurz EULLa – des Landes Rheinland-Pfalz werden Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen gefördert. Landwirte und Winzer erhalten jedes Jahr die Möglichkeit, eine Förderung für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte zu erhalten, wenn sie dabei für mehrere Jahre freiwillig zusätzliche Belange des Umwelt- und Naturschutzes sowie des Landschaftserhalts beachten. Bei diesen Vertragsnaturschutzmaßnahmen wird beispielsweise der Erhalt von artenreichen Feuchtwiesen oder Magerweiden durch extensive Bewirtschaftung und die Neuanlage von Streuobstwiesen gefördert. Sie bieten Tieren und Pflanzen der Agrarlandschaft wichtigen Nahrungs- und Lebensraum.

Landwirte und Winzer, die nicht an einem der EULLa-Programmteile teilnehmen können, haben mit einer Teilnahme am kreiseigenen Förderprogramm „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“ ebenfalls die Möglichkeit, die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu fördern. Im Rahmen dieses Projekts unterstützt der Kreis Landwirte und Winzer bei der Einsaat von artenreichen Wildblumenmischungen mit einem Kreiszuschuss.

Weitere Informationen zu EULLa und zum Kreisprojekt „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“ gibt es bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, Abteilung Förderprogramme / Landwirtschaft, Carmen Gros, Telefon 02641/975-288, E-Mail Carmen.Gros@kreis-ahrweiler.de.

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Das Land NRW unterstützt die Kommunen bei der digitalen Ausstattung der Schulen

Region/Düsseldorf – Durchführungszeitraum für die digitalen Ausstattungsprogramme verlängert. Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unterstützt die Kommunen und Schulträger, die durch die Corona-Pandemie mit besonderen Belastungen konfrontiert sind, und verlängert den Durchführungszeitraum für die Förderprogramme zur digitalen Ausstattung von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bedarf um fünf weitere Monate.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die von der Landesregierung aufgelegten Förderprogrammen zur Digitalisierung der Schulen laufen sehr erfolgreich. Ein Großteil der Mittel ist bereits abgerufen, zum heutigen Stand über 97 Prozent. Das ist ein großer Erfolg und Nordrhein-Westfalen war hier landesweiter Vorreiter, lange vor dem Bundesprogramm ist das Land initiativ geworden. Diesen Positivtrend verfolgen wir weiter und unterstützen die Kommunen und Schulträger bei dieser besonderen Aufgabe ganz pragmatisch, indem wir den Durchführungszeitraum der Förderrichtlinien, also die Zeit der Belieferung und Abrechnung, verlängern. Trotzdem erwarten wir von allen Schulträgern ein entschlossenes Handeln und Investieren. Gemeinsam schaffen wir durch die Digitalisierung unserer Schulen über die Pandemie hinaus nachhaltig beste Lern- und Unterrichtsbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler.“

Mit der Anpassung der Förderrichtlinien für die digitalen Ausstattungsprogramme können Lieferung und Abrechnung der digitalen Endgeräte bis zum 31.12.2021 erfolgen. Die Frist für die Antragstellung und Beauftragung der Bestellungen bleibt der 31.07.2021. So ist sichergestellt, dass die Kommunen ausreichend Zeit haben, um die Mittel für die benötigten Geräte fristgerecht zu verausgaben, beispielsweise bei Lieferengpässen.

Im Sommer 2020 hatte die Landesregierung die bis dahin größte digitale Förderoffensive zur Ausstattung der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler, die nicht über ein digitales Endgerät verfügen, aufgelegt. So konnten die Schulen kurzfristig bei dem durch die Corona-Pandemie notwendigen Distanz- und Wechselunterricht unterstützt werden.

Über 255 Millionen Euro (255.329.026,61 Euro) von den aus den Förderprogrammen insgesamt zur Verfügung stehenden 263 Millionen Euro wurden bereits beantragt. Die Beantragungsquote liegt damit bei über 97 Prozent.

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Erweiterung der Angebotspalette im Servicebüro Eifel

Kaisersesch – Seit mehr als 40 Jahren ist das Familienunternehmen der sprichwörtliche Fels in der Brandung für die Bevölkerung im Kaisersescher Umland. Hier werden Privatkunden und Unternehmen von Siegfried Niederelz und seinen Partnern in Versicherungs- und Finanzierungsangelegenheiten beraten.

Für die Erweiterung der Angebotspalette konnte der 26-jährige Vorsorgespezialist Robin Wolf aus Burgen gewonnen werden. Er bietet ab sofort am bewährten Standort in Kaisersesch ein breites Angebot an Baufinanzierungs- und Bausparlösungen an. Neben seiner langjährigen Berufserfahrung kann er auf ein großes Netz von angeschlossenen Partnerbanken und Dienstleistern zurückgreifen. „Das neu geschaffene Portfolio kann man sich vorstellen wie viele kleine Zahnrädchen, die ineinandergreifen“, sagt Robin Wolf. Vor Ort und im Außendienst möchte der Vermögensspezialist zukünftig seinen vorhandenen Kundenstamm weiter betreuen und ausbauen. An seiner bisherigen Wirkungsstätte in Mayen wird er zusätzlich auch dienstags weiterhin für seine Kund*innen zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Albert Jung, Stadtbürgermeister Gerhard Weber sowie Wirtschaftsförderer Mario Leidens gratulierten Robin Wolf und Siegfried Niederelz sowie dem gesamten Team zur neuen Partnerschaft und wünschten für die Zukunft viel Erfolg.