Kategorien
Wirtschaft

Die Pandemie hat die Transformation der Arbeitswelt weiter beschleunigt

Region/Mainz – Arbeitsmarkt – Digitalisierungsschub in der Weiterbildung – Erste Projekte starteten gestern. „Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist auch im Mai weiter gesunken. Dennoch sind die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie weiterhin auf dem Arbeitsmarkt spürbar.“ Das sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsminister Alexander Schweitzer anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktdaten in Mainz. Danach waren im Mai in Rheinland-Pfalz insgesamt 116.108 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 4.055 weniger als im April und 8.949 weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote betrug im vergangenen Monat 5,2 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte weniger als im April und 0,3 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresmonat.

Arbeits- und Transformationsminister Alexander Schweitzer: „Die Pandemie hat die Transformation der Arbeitswelt weiter beschleunigt. Das gilt besonders für die Digitalisierung des Weiterbildungssektors, denn die für den Kompetenzerhalt und die Kompetenzentwicklung erforderlichen Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen finden infolge der Pandemie vermehrt in digitaler Form statt. Das stellt sowohl die Lehrenden bzw. Fachkräfte in diesen Weiterbildungsangeboten als auch die Teilnehmenden vor große Herausforderungen. Es gibt hier einen vielfältigen Bedarf im Hinblick auf die Entwicklung von Digitalkompetenzen.“

Arbeitsminister Schweitzer informierte, dass Rheinland-Pfalz aus Mitteln des europäischen Aufbauprogramms REACT-EU insgesamt 24 Projekte zur Unterstützung des digitalen Wandels im Weiterbildungsbereich fördert. Dafür stehen für den Zeitraum von 1.6.2021 bis 31.12.2022 insgesamt 7,1 Millionen Euro zur Verfügung. Die ersten 16 Projekte starten heute. Die Projekte sollen sowohl lehrende als auch lernende Personen unabhängig von ihrem Beschäftigungsstatus unterstützen und neue digitale Bildungsformate entwickeln.

„Insbesondere bei Menschen, die ohnehin bereits benachteiligten Gruppen angehören, sind die digitalen Kompetenzen vergleichsweise gering ausgeprägt. Daher brauchen wir dringend geeignete Ansätze, um diese Menschen beim digitalen Wandel mitzunehmen und bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten nicht noch weiter zu vergrößern und zu verstetigen“, betonte Schweitzer. Projektinhalte sind zum Beispiel die Vertrauensbildung in digitale Medien, die Durchführung von Videokonferenzen und Videotelefonie, Online-Bewerbung und Online-Vorstellungsgespräch, Umgang mit sozialen Netzwerken und Karriereplattformen sowie Datenmanagement und Datenschutz.

Ministerpräsidentin Dreyer und Arbeitsminister Schweitzer kündigten zudem die Förderung von Projekten an, die Lehrende in der Weiterbildung und Fachkräfte in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen dabei unterstützen, in dem sich dynamisch entwickelnden Bereich des Online-Unterrichts bedarfsgerecht digitale und hybride Lehr- und Lernsettings gestalten zu können. „Uns ist es wichtig, die Teilhabe von Lernenden auch unabhängig von Präsenzangeboten aufrechtzuerhalten und den Zugang zu den Angeboten zu verbessern. Dazu gehen 24 Projekte regional verteilt in Rheinland-Pfalz an den Start und werden im Land einen nachhaltigen Digitalisierungsschub im Weiterbildungssektor und in der Arbeitsmarktförderung anstoßen“, betonte Ministerpräsidentin Dreyer gemeinsam mit Minister Schweitzer.

Themen sind hier beispielsweise die Didaktik und Methodik des digitalen Lehrens und Lernens, die Gestaltung digitaler und hybrider Räume für digitale Kommunikation, das Kennenlernen verschiedener Tools und Plattformen und ihrer Möglichkeiten sowie dezentrales Arbeiten und digitale Selbstverwaltung.

Kategorien
News

Stadtradeln für ein gutes Klima – auch Alsdorf ist wieder mit dabei

Alsdorf – Die Aktion „Stadradeln“ des Klima-Bündnisses ist eine der weltweit größten Fahrradkampagnen, die seit 2008 jährlich stattfindet. Vom 1. bis 21. Juni ist auch die StädteRegion Aachen wieder mit dabei! Das Ziel: Radverkehr fördern und CO2-Emissionen vermeiden. Gut für die Gesundheit und fürs Klima! Hierfür soll an 21 aufeinanderfolgenden Tagen kräftig in die Pedale getreten werden, egal, ob beruflich oder in der Freizeit, ob mit oder ohne elektrische Unterstützung.

Im vergangenen Jahr folgten fast 546.000 Menschen aus 1.482 Kommunen diesem Aufruf und legten über 115 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück. Das entspricht der Strecke zum Mars und wieder zurück. Im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto wurden dabei 17.000 Tonnen CO2 vermieden.

Teilnehmen kann man ganz einfach über die Aktions-Homepage www.stadtradeln.de oder die Stadtradeln-App. Hier findet man alle wichtigen Infos zur Registrierung und zum Ablauf. Auch die Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager der Kommunen stehen als Ansprechpartner bereit. Erneut zeichnet die StädteRegion Aachen die fahrradaktivste Schule, das fahrradaktivste Team und das fahrradaktivste Unternehmen aus. Da pandemiebedingt in diesem Jahr keine Veranstaltungen stattfinden können, haben sich die vier Kommunen des Nordkreises etwas einfallen lassen. Auf einer Route durch Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen können die Landschaften und Sehenswürdigkeiten des Nordkreises einmal mit neuem Blickwinkel entdeckt werden.

Auf dem Fahrrad sind auch die Corona-konformen Mindestabstände leicht einzuhalten. Die „NordHerz-Route“ ist auch auf der Website der Stadt Alsdorf unter www.alsdorf.de zu sehen. Auf der Homepage befindet sich ein „Stadtradeln“-Button. Schnappschüsse entlang der Route können gerne mit #nordherzroute in den sozialen Medien hochgeladen werden, auch die Ansprechpartner freuen sich über Fotos. Unter allen Einsendungen werden Sachpreise zum Thema Radfahren verlost. Ein Video mit Eindrücken der Route und aktuellen Informationen zum Stadtradeln finden Sie auch immer auf der Website Ihrer Kommune. Diese Herzroute und viele weitere finden sich auch auf der Website der Stiftung „KinderHerz“ (www.stiftung-kinderherz.de). Die Stiftung KinderHerz unterstützt Kinder mit angeborenen Herzfehlern, indem sie Forschung, Entwicklung, Diagnostik, Prävention und Therapie fördert. Ansprechpartner in Alsdorf ist Klimaschutzmanager Marco Stabe. Erreichbar ist er per Mail unter marco.stabe@alsdorf.de sowie telefonisch unter 02404/50334. (apa)

Kategorien
Wirtschaft

Ein besonderer Rückblick: IHK Aachen veröffentlicht Jahresbericht 2020

Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen veröffentlicht mit ihrem Jahresbericht 2020 einen Rückblick auf die Monate der umgeworfenen Pläne, des kreativen Improvisierens und der intensivierten Digitalisierung. Fest steht: Nur wenige Ereignisse wirken sich so allumfassend aus wie die immer noch akute Corona-Pandemie, deren Folgewirkungen erstmals im Frühjahr vergangenen Jahres in voller Wucht spürbar wurden und die sich im Herbst und Winter verschärft haben.

„Für viele Unternehmen in unserem IHK-Bezirk Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg war das Jahr 2020 das schwierigste seit ihrem Bestehen. Und noch sind wir nicht über dem Berg“, resümiert Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. „In dieser herausfordernden Zeit sind wir deshalb noch stärker für unsere Mitglieder aktiv und unterstützen sie dabei, die Folgen der Pandemie zu überstehen.“ Stark nachgefragt wurden zum Beispiel die erweiterten Beratungen der IHK Aachen zu Themen wie Soforthilfe und Kurzarbeitergeld, die bis in die Abendstunden und an Wochenenden angeboten wurden. Daneben hat die IHK Aachen zahlreiche meist digitale Initiativen zur Unterstützung Not leidender Branchen auf den Weg gebracht.

Um vollumfänglich für ihre Mitglieder handlungsfähig zu bleiben, hat die IHK Aachen in Rekordzeit mobiles Arbeiten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etabliert. „Wir waren und sind immer im Einsatz – auch während der Hochphase der Corona-Pandemie“, betont Bayer. So sei es gelungen, wichtige Kernthemen wie Ausbildung, den Strukturwandel, Innenstadtentwicklung oder die Mobilitätswende weiter voranzutreiben. Selbst Veranstaltungen wie Wahlarenen zu den Kommunalwahlen in Aachen und Euskirchen hat die IHK im vergangenen Jahr realisiert. Bayer bilanziert: „So schwierig die vergangenen Monate waren und so herausfordernd die Situation aktuell immer noch ist: Auch das Jahr 2020 hat unsere Region vorangebracht.“

Der Jahresbericht 2020 ist auf der Website der IHK Aachen veröffentlicht: www.aachen.ihk.de/jahresbericht

Kategorien
News

„Neubürger einladen, mitzumachen“ –

Mechernich-Firmenich – Firmenich/Obergartzem wird neuer dritter Siedlungsschwerpunkt der Stadt Mechernich und erhält ein modernes dörfliches Kommunikationszentrum mit Bürgertreff, Innen- und Außengastronomie, Bühne und Festsaal – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick vom Bürger- und Kulturverein e.V. auf die Baustelle eingeladen: „Vereine sind im Umbruch, das sollte man als Chance für die Zukunft nutzen“

Mehr als ein Dutzend Vereinsvertreter aus dem Doppeldorf waren zugegen, als Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Baustelle des neuen Kommunikations- und Erlebniszentrums am Dorfgemeinschaftshaus besuchte. Nicht alle stellten sich aufs Gruppenbild, als ein symbolischer „Erster Spatenstich“ angedeutet wurde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mehr als ein Dutzend Vereinsvertreter aus dem Doppeldorf waren zugegen, als Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Baustelle des neuen Kommunikations- und Erlebniszentrums am Dorfgemeinschaftshaus besuchte. Eingeladen hatten ihn Vereinskartellchefin Elke Kläser und Initiator Hajo Wolf vom 2020 gegründeten Bürger- und Kulturverein e.V.

Der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses und Anbau einer Festhalle durch die von diesem Verein angestoßene Initiative „DoDo“ (Doppeldorf) mit Begegnungsstätte, Außenterrasse, Biergarten, Toilettenanlagen und eben der geplanten Festhalle für je nach Bestuhlung 250 bis 400 Gäste ist mit einer Million Euro veranschlagt. 450.000 Euro fließen aus dem Programm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ des NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft, verteilt über drei Jahre fließen jeweils 150.000 Euro.

Initiator Hans-Josef Wolf (l.) dankte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick für die große Unterstützung der Stadt Mechernich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Dank an die Stadt

Hans-Josef Wolf dankte dem Bürgermeister im Namen aller 2300 Einwohner in 1250 Haushalten und insbesondere der 723 Mitglieder der im Vereinskartell organisierten Ortsvereine für die städtische durch Geld, Material und Knowhow. Die Ortsvereine sind SSC Firmenich, Freiwillige Feuerwehr, Männergesangverein, zwei Junggesellenvereine (Firmenich und Obergartzem), Musikverein Obergartzem, Katholische Kirchengemeinde, gemischter Chor Euterpe, Kapellenverein, das Vereinskartell selbst und der neue Bürger- und Kulturverein „DoDo“.

Der Bürgermeister sagte, das örtliche Begegnungs- und Kommunikationszentrum sei eine Riesenchance für Firmenich und Obergartzem, das dritter Siedlungsschwerpunkt in der Stadt Mechernich hinter Mechernich selbst und Kommern ist.

Auf der Baustelle des geplanten dörflichen Kommunikationszentrums Firmenich/Obergartzem mit Bauplänen (v.l.): Rosi Schröder, Hans-Josef Wolf, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick Alt-Ortsbürgermeister Toni Schröder, Heinz Neckritz, Vereinskartellchefin Elke Kläser und Renate Irnich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die neuen Familien, die in die geplanten Neubaugebiete ziehen, sollten integriert und mit in die im „DoDo“ geplanten Aktivitäten einbezogen werden, so Dr. Hans-Peter Schick unter anderem zu Elke Kläser, Rosi Schröder, Hajo Wolf, Thomas Wolff, Daniel Schüttenhelm und Alt-Ortsvorsteher Toni Schröder.

Ziemlich gemütlich und repräsentativ soll es im Gastronomiebereich des neuen Doppeldorf-Dorftreffs „DoDo“ am bald überwundenen Grenzweg zwischen Firmenich und Obergartzem aussehen. Das Motto des neuen gemeinnützigen Betreibervereins lautet: „Liebe Deine Heimat!“ Computeranimation: Privat/DoDo/pp/Agentur ProfiPress

Initiator Hans-Josef Wolf, der sich für „DoDo“ kurzentschlossen in Düsseldorf um eine Förderung beworben hatte, sagte bei dem Bürgermeister-Termin, man hoffe, trotz Corona spätestens am 1. September Gaststätte und Biergarten eröffnen zu können.

Weitere Mitglieder gesucht

Wolf sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“: „Wichtig ist uns die Unterstützung aller Einwohner des Doppeldorfes Firmenich/Obergartzem. Nicht nur die Vereine, sondern auch Bürger, die nicht oder noch nicht im Verein engagiert sind, heißen wir herzlich willkommen, um zu helfen, aber auch gerne als Mitglied.“ Mitgliedsanträge (Jahresbeitrag 12 Euro) kann man unter Tel. (0151) 61 42 74 72 anfordern oder unter www.DODO-Treff.de herunterladen.

Hans-Josef Wolf: „Die gemeinsame Arbeit an diesem Projekt macht Spaß und bringt die verschiedensten Leute näher zusammen. Gerade in Corona-Zeiten ist das wichtig. Natürlich werden bei den Arbeiten die jeweils aktuell geltenden Corona-Regeln eingehalten“. Das Jahr 2021 solle dazu genutzt werden, um den „DoDo“-Treff zu etablieren.

Danach werde der Altbestand renoviert und Ende 2022 mit dem Neubau begonnen werden, so Wolf. Die Stadt Mechernich wolle den Bau der Festhalle finanzieren und mit Material und sachverständigem Rat bei den Umbaumaßnahmen unterstützen.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sagte bei dem Ortstermin, die Vereinslandschaft insgesamt und viele Vereine in ihr seien zurzeit von einem massiven Umbau betroffen. Das werde auch in Firmenich/Obergartzem nicht anders sein. Was für Generationen eine Selbstverständlichkeit war, sich nämlich ehrenamtlich in Organisationen und Vereinen für die Allgemeinheit zu engagieren, werde immer mehr in Frage gestellt.

Der neue Bürger- und Kulturverein e.V. solle das als Chance für einen Neuanfang nutzen. Statt der nach und nach im Doppeldorf geschlossenen fünf Kneipen wolle man im neuen Zentrum einen gemütlichen modernen Treffpunkt schaffen. Das könne auch für Neubürger einen Anreiz schaffen, hinzugehen und mit der Zeit selbst mitzumachen, so Dr. Schick.

Im Gastronomiebereich des neuen Doppeldorf-Dorftreffs „DoDo“ am bald überwundenen Grenzweg zwischen Firmenich und Obergartzem soll es gemütlich und repräsentativ aussehen. Das Motto des neuen gemeinnützigen Betreibervereins lautet: „Liebe Deine Heimat!“

250 bis 400 Zuschauer

Am Grenzweg zwischen Firmenich und Obergartzem und in Erweiterung des bereits existierenden Dorfgemeinschaftshauses geplant sind ein gaststättenartiges Begegnungszentrum, die Festhalle mit Bühne für 250 bis 400 Zuschauer je nach Aufstellung der Sitzgelegenheiten und Nebenräume für Bürgertreff, Küche, Biergarten und Bewirtschaftungszentrum für die Halle.

Die Idee, ein neues gemeinsames Zentrum für Firmenich und Obergartzem zu schaffen und sich um Zuschüsse aus dem NRW-Programm „Dritte Orte“ zu bemühen, stammt ursprünglich von dem Trio Hans-Josef Wolf, Heinz Neckritz und Dieter Schröder (MGV Firmenich/Satzvey). Pate stand das Kaller Bürgergasthaus Gier.

Antragsteller beim Landeswettbewerb „Dritter Ort“ und Initiator wurde der von Hans-Josef Wolf und einer Handvoll Mitstreitern gegründete gemeinnützige Verein „Dodo“ (Doppeldorf), Bewirtschafter des neuen Dorfzentrums soll das alle zehn Ortsvereine von Firmenich und Obergartzem umfassende und von Elke Kläser geführte Vereinskartell werden.

Kategorien
Tourismus

GesundLand Vulkaneifel: Thomas Scheppe zum Aufsichtsrats-Vorsitzenden gewählt

Daun – Thomas Scheppe ist der neue Vorsitzende des Aufsichtsrates der GesundLand Vulkaneifel GmbH. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun übernimmt das Amt vom amtierenden Stellvertreter Alfred Steimers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen. Steimers leitete den Aufsichtsrat überbrückend, seit der ehemalige Vorsitzende, Werner Klöckner, im Sommer vergangenen Jahres aus gesundheitlichen Gründen alle seine Ämter niedergelegt hatte.

Die Verbandsgemeinde Daun ist mit 45,71 % der größte Gesellschafter der GesundLand Vulkaneifel GmbH. Außerdem wird die GmbH zu 20,39% von der Ortsgemeinde Bad Bertrich, zu 19,61% von der VG Wittlich-Land und zu 14,29% von der VG Ulmen getragen.

Kategorien
News

DEHOGA begrüßt komplette Öffnung von Hotels und Restaurants ab Mittwoch

Region – Der DEHOGA Rheinland-Pfalz begrüßt die komplette Öffnung von Hotels und Restaurants in Rheinland-Pfalz ab Mittwoch den 2. Juni. Die rheinland-pfälzische Landesregierung setzt damit die für die Branche dringend geforderten Öffnungsschritte in der dritten Stufe des Perspektivplans vollständig um. Gerade für ein touristisch geprägtes Bundesland wie Rheinland-Pfalz ist die komplette dauerhafte Öffnung der Hotels mit Restaurants, Wellness-, Sport- und Freizeiteinrichtungen existenziell notwendig. „Es ist gut, dass die Landesregierung sich heute unseren Sachargumenten geöffnet hat und unserer verantwortbaren Forderung auf komplette Öffnung der Hotels mit Wellness-, Sport- und Freizeiteinrichtungen entspricht. Das war ein dringend erforderlicher Schritt für unsere Branche“, so DEHOGA Präsident Gereon Haumann.

„Enorme Umsatzverluste, bedrohte Arbeitsplätze und existentielle Sorgen um das Unternehmen haben viele Gastgeber und Mitarbeiter in den vergangenen 7 Monaten an ihre Grenzen gebracht; finanziell, physisch und psychisch! Deshalb ist die komplette und dauerhafte Öffnung unserer Betriebe für Gastgeber und Mitarbeiter gleichermaßen dringend geboten und vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens auch mehr als angemessen,“ betont Haumann.

Gastgeber, Mitarbeiter und Gäste erhalten mit diesem Öffnungsschritt nun endlich die dringend benötigte Planungssicherheit, um in die Sommersaison 2021 in Rheinland-Pfalz zu starten. Die Aufhebung der Testpflicht in der Aussengastronomie ist eine enorme Erleichterung und auch die Zulässigkeit von bis zu 5 Personen aus 5 Haushalten an einem Tisch eröffnet weitere Möglichkeiten. Die erforderliche Testpflicht für die Innengastronomie wird erleichtert, in dem diese für Hotelgäste mit einer 48- Std.-gültigen Testung frei zugänglich ist.

Der DEHOGA Rheinland-Pfalz hat die sofortige Öffnung des gesamten Gastgewerbes für alle Geimpften, Genesenen und negativ Getesteten unabhängig von Inzidenzwerten gefordert“, so DEHOGA Präsident Haumann, „und in Anbetracht derart niedriger Inzidenzwerte können wir zudem schnellstmöglich wieder den Weg zu mehr Normalität gehen. Tagungen und Veranstaltungen müssen ebenso wieder stattfinden als auch Bars, Clubs und Diskotheken wieder geöffnet werden dürfen.

„Wir haben bewiesen, dass wir strenge Schutz- und Hygienekonzepte erfolgreich umsetzen. Das Gastgewerbe ist nachweislich kein Pandemietreiber. Wir sind nicht die Ursache, sondern Teil der Lösung des Problems! Durch jüngste Investitionen in modernste Lüftungstechniken, digitale Kontakterfassung und Zutrittssteuerung als auch durch das Angebot von Schnelltests wird die Sicherheit weiter erhöht“, so Präsident Haumann.

Haumann: „Die Erfahrungen haben gezeigt, dass unsere Betriebe sicher sind. Es hat nie ein signifikantes Infektionsgeschehen im Gastgewerbe gegeben. Die Gäste sind in den DEHOGA Betrieben jederzeit sicher und geschützt. Dies gilt auch zukünftig!“

Kategorien
Top-Themen

RLP Innenminister Lewentz: Extremisten attackieren Impfkampagne für Kinder

Region/Mainz – Innenminister Lewentz warnt vor demokratiefeindlichen Extremisten, die aktuell verstärkt versuchen, Stimmung gegen die Corona-Impfkampagne zu machen. Dabei stehe die Impfung von Kindern und Jugendlichen besonders im Fokus, seit sich Bund und Länder darauf verständigt haben, dass mit dem Ende der Impfpriorisierung am 7. Juni auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geimpft werden können.

„Wir beobachten, dass vor allem in den sozialen Medien rund um das Thema haltlose Bedrohungsszenarien heraufbeschworen und Verschwörungstheorien verbreitet werden“, so Lewentz. Das von Hetze und Lüge geprägte Vorgehen der Extremisten ziele in erster Linie darauf ab, Ängste und Misstrauen in der Bevölkerung und gerade bei Eltern zu schüren. Extremisten wollten in dem Zusammenhang verunsichern, aufwiegeln und einen Keil zwischen Staat und Gesellschaft treiben. „Dieses unverantwortliche Handeln torpediert nicht nur die Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie, es diskreditiert auch das aufopferungsvolle Wirken der vielen Menschen im Gesundheitswesen“, mahnt Lewentz.

Bezeichnend für die verbalen Attacken seien die Wortwahl und die Anknüpfung an abstruse Verschwörungstheorien sowie antisemitische Narrative. So werde das demokratische System in Deutschland mit einem Schreckensregime gleichgesetzt, die Hinrichtung aller derzeit politisch Verantwortlichen gefordert oder auf die demokratiefeindliche, antisemitische Verschwörungstheorie „QAnon“ Bezug genommen. Das Impfen von Kindern werde mit einem „Genozid-Versuch“ gleichgesetzt, Pharmaunternehmen als „Judenkonzerne“ diffamiert.

„Diesem ebenso haltlosen wie in höchstem Maße verwerflichen Treiben werden wir entschieden begegnen. Der Verfassungsschutz behält das Geschehen weiter mit Schwerpunkt im Blick“, betonte Lewentz. Rechtsverstöße würden mit Nachdruck verfolgt.

Kategorien
News

Testpflicht bei Einreise in die Niederlande ab heute, 01. Juni

StädteRegion Aachen – In den Niederlanden gelten ab heute, 1. Juni, strengere Einreiseregeln. Belgien und Deutschland wurden als Hochrisikogebiet eingestuft. Dies bedeutet, dass Menschen, die aus Deutschland und Belgien in die Niederlande einreisen, einen negativen PCR-Test (!) vorlegen müssen. Dieser darf bei der Einreise nicht älter als 72 Stunden sein.

Ausgenommen von der Testpflicht sind unter anderem Kinder unter zwölf Jahren, Grenzpendler (Berufstätige, Schüler*innen, Studierende) und Personen, die sich für weniger als zwölf Stunden in den Niederlanden aufhalten, sofern sie nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln einreisen.

Es wird empfohlen, sich vor einer Einreise in die Niederlande genau zu informieren, ob ein PCR-Test vorgelegt werden muss und welche weiteren Maßnahmen im Detail gelten. Eine Übersicht der Corona-Maßnahmen in den Niederlanden, Deutschland und Belgien findet man unter: https://pandemric.info/de/maatregelenoverzicht-d/

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 46 aus.

Welche Apps können zur Rückverfolgung eingesetzt werden?

Technische Lösungen zur Rückverfolgung müssen eine namentliche Erfassung der Gäste samt Sitzplätzen sicherstellen. Empfohlen wird die (kostenfreie) Nutzung der „Eifel-App“. Dazu ist für die Gäste keine Softwareinstallation erforderlich. Es braucht nur ein QR-Code gescannt und die persönlichen Kontaktdaten eingegeben werden. Gastronomen, die die „Eifel-App“ zur digitalen Registrierung der Gäste nutzen möchten, finden die Meldeapp unter https://meldeapp.standort-eifel.de/

Einkaufen ohne Termin

Für die bisher nicht privilegierten Bereiche des Einzelhandels (Bekleidungsgeschäfte, Schuhgeschäfte etc.) aber auch für Reisebüros entfällt die Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung sowie die Testpflicht. Die Personenbegrenzung in den Geschäften wird auf eine Person pro 20 qm gelockert.

Körpernahe Dienstleistungen ohne Test

Für den Friseurbesuch, bei der Fußpflege und im Nagelstudio ist grundsätzlich kein vorheriger Test mehr erforderlich. Tests bzw. ein Impf-/Genesenennachweis werden nur noch benötigt, wenn Kund*innen bei der Behandlung nicht bzw. nicht dauerhaft eine Maske tragen. Klassische kosmetische Gesichtsbehandlungen sind weiterhin nur für Geimpfte, Getestete und Genesene möglich.

Regelbetrieb in Kitas ab 7. Juni 

Ab dem 7. Juni kehrt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurück. Somit haben alle Kinder wieder einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Umfang.

In der StädteRegion lag die Inzidenz am Samstag, 29. Mai, zum ersten Mal unter 50!

Vorausgesetzt, die Inzidenz bliebe bis kommenden Freitag unter 50,1, dann würden ab Sonntag, 6. Juni, vorbehaltlich einer dementsprechenden Feststellung des Landes NRW, weitere Lockerungen eintreten. Hierüber wird zeitnah berichtet.

Alle Informationen rund um die Coronaschutzverordnung NRW gibt es unter: www.land.nrw/corona.

Bürgertelefon von Stadt und StädteRegion Aachen
Für Bürgerinnen und Bürger von Stadt und StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 8 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.

Kategorien
News

Aachener Museen und Rathaus öffnen wieder

Aachen – Die sinkenden Inzidenz-Zahlen in der Städteregion Aachen machen es möglich: Die städtischen Aachener Museen sind ab heute, 01. Juni 2021, wieder geöffnet. Nur das Ludwig Forum Aachen bleibt wegen umfassender Umbau- und Aufbauarbeiten vorerst geschlossen und öffnet erst am 19.6. wieder seine Pforten.

Um das Suermondt-Ludwig-Museum, das Centre Charlemagne, das Couven Museum und das Internationale Zeitungsmuseum besuchen zu können, ist eine tel. Voranmeldung nötig (Tel. Nrn. siehe Webseiten). Auf den Webseiten der Häuser können Zeitfenstertickets auch direkt online gebucht werden. Es reicht das Tragen einer „normalen“ Maske, eine medizinische Maske, die dem FFP2-Standard entspricht, ist momentan nicht mehr nötig. Und man muss auch keinen Test vorlegen!

Das Aachener Rathaus wird ab Freitag, 04.06., wieder für Besucher*innen geöffnet sein.

Auch dort ist ein Besuch nur nach vorheriger Terminreservierung und -Buchung über das Online-Ticketing bzw. telefonisch möglich.

Online-Reservierungen sind ab dem 04.06. über www.ticketino.com möglich.

Telefonisch kann eine Besuchszeit über die Tel.-Nr. 0241/432-7310 reserviert werden.

Kategorien
News

Zum heutigen Weltbauerntag und Tag der Milch

Region/Düsseldorf – Landwirtschaftsministerium und Landwirtschaftsbranche legen Branchenvereinbarung für den Rindersektor vor / Heinen-Esser: Entscheidend sind faire Preise und eine verlässliche Kennzeichnung. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit: Die Landesregierung schreitet in der Erarbeitung und Umsetzung einer nachhaltigen Strategie für die Nutztierhaltung weiter konsequent voran.

Nachdem der erste Schwerpunkt der 2020 veröffentlichten Strategie in der Schweinehaltung lag, richtet sich der Fokus jetzt auf den Rindersektor. Ein heute vorgelegtes Strategiepapier zeigt Wege in der Rinderhaltung auf, die sowohl das Tierwohl verbessern als auch klima-relevante und ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die Strategie für die Rinder- und Milchviehhaltung wurde in den vergangenen Monaten mit Behörden, Wirtschaft und Verbänden erarbeitet. Begleitet wird sie durch eine Branchenvereinbarung.

Hierzu erklärt Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: „Wir haben in den zurückliegenden Jahren maßgebliche Schritte zur Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung eingeleitet. Mit dem Strategiepapier für die Rinderhaltung gehen wir im Dialog mit allen beteiligten Branchen und Verbänden den nächsten Schritt. Entscheidend für nachhaltige Strukturen in der Nutztierhaltung sind faire Preise und eine verlässliche Kennzeichnung. Wenn ein weibliches Kalb am Markt weniger als 30 Euro bringt, kann die Rechnung nicht aufgehen. Aber ohne Kalb keine Milch. So soll die Strategie unter anderem die Milchbäuerinnen und -bauern unterstützen, neue Wege zu gehen. Verbraucher wünschen sich langlebige Kühe, keine neuen Rekorde über Hochleistungskühe.“

Die Branchenvereinbarung wurde am heutigen 1. Juni, dem Weltbauerntag, zugleich Internationaler Tag der Milch, von Ministerin Heinen-Esser unterzeichnet. Nachdem zuvor bereits alle Verbände unterzeichnet hatten, tritt die Vereinbarung mit dem heutigen Datum in Kraft. Mitunterzeichner sind der Landeskontrollverband NRW, die Landwirtschaftskammer NRW, der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV), die Rinder Union West, die Tierärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV).

Ein Bestandteil der Branchenvereinbarung ist ein regelmäßiges „Fortschrittsmonitoring“. Dieses Monitoring erfasst die Entwicklung relevanter Kenngrößen wie Nutzungsdauer, Fruchtbarkeit oder Euter- und Klauengesundheit. Gleichzeitig ist die Branchenvereinbarung ein Bekenntnis zu engagiertem Wissenstransfer für eine bessere Tiergesundheit von Kuh und Kalb. Auch soll die Branchenvereinbarung die Digitalisierung voranbringen. Ein Ziel ist unter anderem die Entwicklung einer sogenannten Tierwohl-App, um durch eine schnelle und einfache Datenerhebung und -auswertung zielgenaue Hilfestellungen für ein verbessertes Gesundheitsmanagement zu geben.

Das Landwirtschaftsministerium unterstützt die Milchkuhhalterinnen und -halter bereits heute mit einer Reihe von Maßnahmen, um die Milcherzeugung im Sinne der Branchenvereinbarung nachhaltig und tiergerecht zu gestalten. Als Tierschutzmaßnahme wird zum Beispiel die Sommerweidehaltung gefördert. Sie ermöglichst es den Kühen, auf der Weide zu fressen, die Tiere erhalten Bewegung und das Wohlbefinden wird durch mehr Reize gefördert. Eine andere Förderung gleicht zusätzliche Aufwendungen und Kosten aus, die mit der Haltung auf Stroh verbunden sind. Zu den Verpflichtungen gehört dann unter anderem auch die Bereitstellung von mehr Platz im Stall.

Nordrhein-Westfalen stärkt den Tierschutz in der Nutztierhaltung

Im Dialog mit allen beteiligten Branchen und Verbänden hat die Landesregierung eine nachhaltige Nutztierstrategie erarbeitet und im Januar 2020 veröffentlicht. Unter anderem werden im Rahmen des Projektes „Stall der Zukunft “ zwei Ausbildungs- und Demonstrationsställe für zukunftsweisende Haltungskonzepte in der Schweinemast errichtet. Zudem läuft derzeit die Pilotphase für die Etablierung einer Tiergesundheitsdatenbank, die als Früherkennungssystem Tierhalter und Behörden unterstützen und möglichen Fehlentwicklungen vorbeugen soll. Das absehbare Ende der Kastenstandhaltung in der Sauenhaltung geht maßgeblich auf eine nordrhein-westfälische Initiative zurück. Gleiches gilt für Bundesratsinitiativen zur Videoüberwachung in Schlachtbetrieben und für Einschränkungen bei Tiertransporten. Zudem wurde im vergangenen Jahr erstmals eine Tierschutzbeauftragte ernannt, die als Vermittlerin zwischen Landwirtschaft, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Überwachungsbehörden fungiert.