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Baden in Barmen – ohne Eintritt, aber mit kostenlosem Ticket! Ab Montag, 07. Juni gestattet

Jülich – Zugang zur offiziellen Badestelle nur mit Online-Registrierung. Das schöne Wetter lockt ins Freie und Badelustige auch an den Baggersee in Barmen. Bei sinkenden Inzidenzzahlen ist das Baden dort unter Auflagen ab Montag gestattet. Da die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Badegäste an die zur Verfügung stehende Fläche gebunden ist, muss der Zutritt geregelt werden. Maximal 100 Personen sind pro Tag in der Zeit von 8 bis 22 Uhr zugelassen. Diese können sich ab Montag über das Online-Ticket-System www.badestelle-barmen.de oder telefonisch unter der Hotline 02461-63428 anmelden.

Die kostenlosen Tagestickets können von einer Person für maximal fünf Personen gebucht werden – bei Erreichen der Tageshöchstzahl auch für den Folgetag. Das kostenlose Ticket ist beim Besuch der offenen Badestelle mitzuführen und gegebenenfalls vorzuzeigen – ausgedruckt oder auf dem Smartphone. Es gilt Maskenpflicht beim Betreten und Verlassen der offenen Badestelle. Häufiges und gründliches Händewaschen, Händedesinfektion, das Beachten der Husten- und Niesetikette und die Einhaltung der Abstandsregel von mindestens 1,50 Meter zu allen Personen außer dem eigenen Haushalt sind ebenso verpflichtend wie das Befolgen der Abstandsmarkierungen vor und in den Sanitärräumlichkeiten.

Grundsätzlich gelten rund um den Barmener See auch weitere pandemieunabhängige Regeln: das Verlassen der Wege ist im Naturschutzgebiet verboten, das Baden nur an der offenen Badestelle erlaubt. Das Betreten und Baden erfolgt auf eigene Gefahr und die Stadt Jülich haftet nicht für waldtypische Gefahren (z.B. Eichenprozessionsspinner, Ahorn-Rußrindenkrankheit, Riesenbärenklau, Biberverbiss). Hunde sind an der Leine zu führen und dürfen nicht ins Wasser. Es sind keine Pferde auf dem Rundweg gestattet. Verboten sind zudem Grillen, offenes Feuer, „wildes“ Liegen, Lagern und Zelten sowie Partys mit lauter Musik. Und selbstverständlich sind Abfälle nach dem Badetag wieder mitzunehmen.

Informationen zu den aktuellen Regelungen der Corona-Schutzverordnung gibt es unter www.juelich.de/coronavirus. Die Regelungen zum Barmener See sind in der Allgemeinverfügung der Stadt Jülich unter www.juelich.de/oeffentlichebekanntmachungen zu finden.

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Tourismus

An die schönsten Plätze des Ahrtals wandern – Geführte Terrain-Wanderungen starten wieder

Bad Neuenahr-AhrweilerDie geführten Terrainwanderungen der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH starten wieder: Mit den erfahrenen Wanderführerinnen Christine Nägler und Regina Lange sowie dem langjährigen Wander- und Gästeführer Horst Gassen geht es ab sofort mittwochs und freitags um 13 Uhr sowie jeden ersten Sonntag im Monat um 10 Uhr von Bad Neuenahr an die schönsten Plätze des Ahrtals. Die Wanderungen dauern jeweils rund 4,5 Stunden.

Aufgrund der Teilnehmer-Beschränkung ist eine Teilnahme nur durch vorherige telefonische Anmeldung unter Tel. 02641 9171 0 bis eine Stunde vor Beginn möglich. Der Mindestabstand von 1,50 Meter ist zwischen allen Teilnehmern (sofern nicht aus einem Haushalt) stets einzuhalten. Für mögliche Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr ist ein Nasen-Mund-Schutz erforderlich. Um die Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten, ist das Vorhandensein der Luca-App oder eine schriftliche Kontakterfassung erforderlich.

Die Teilnahmegebühr beträgt 8 € pro Person. Für Gästekarteninhaber gilt der ermäßigte Preis von 4 €. Kulturkarteninhaber können kostenfrei teilnehmen. Alle weiteren Infos, Treffpunkte sowie Wanderrouten sind zu finden unter www.das-heilbad.de oder unter 02641 9171-0.

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Rücksichtnahme im Wald das A und O

Kall – Wanderer, Spaziergänger, Reiter und Radfahrer müssen miteinander auskommen – Spezielle Mountainbike-Routen auch im Kaller Gemeindegebiet. Waldgebiete sind besonders schützenswerte Landschaften, denn sie sind Lebensraum für die hiesige Flora und Fauna. Gleichzeitig sind Wälder gerade in der derzeitigen pandemischen Lage sehr beliebt für Ausflüge, sei es zu Fuß, auf dem Pferd oder mit dem Fahrrad. Deshalb gelten im Wald natürlich besondere Regeln.

„Es sollte eine gegenseitige Rücksichtnahme aller Nutzer geben, das schließt auch Spaziergänger ein“, sagte Kalls Ordnungsamtschef Harald Heinen. Besonders in der seit April und bis Juni andauernden Brut- und Setzzeit sollen außerdem Hundebesitzer ihre Tiere anleinen und Reiter auf jeden Fall auf den Wegen bleiben.

Aber welche Regeln gelten überhaupt für Reiter im Wald? Seit dem 1. Januar 2018 ist laut Landesnaturschutzgesetz NRW das Reiten im Wald grundsätzlich auf allen privaten Straßen und auf befestigten und naturfesten Wegen erlaubt – damit sind Wege gemeint, die ganzjährig von normalen Autos (also keine Geländewagen) befahren werden können. Darüber hinaus gibt es spezielle Reitwege.

In Waldgebieten im Kreis Euskirchen, die in besonderem Maße für Erholungszwecke genutzt werden, kann der Kreis Euskirchen Allgemeinverfügungen erlassen, dass das Reiten nur auf gekennzeichneten Reitwegen erlaubt ist. So ist gewährleistet, dass sich Wanderer, Spaziergänger, Radfahrer inklusive Mountainbiker und Reiter möglichst wenig begegnen. In Kall befindet sich allerdings keines dieser Gebiete.

Es gilt allerdings: Wer auf Wegen in der freien Landschaft oder im Wald reitet, muss auf beiden Seiten des Pferdes ein Reitkennzeichen führen, das Pferdehalter bei der Zahlung der Reitabgabe erhalten. Wer ohne gültiges Reitkennzeichen ausreitet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbuße geahndet wird.

Untersagt ist das Reiten und auch das Radfahren außerhalb von Straßen und Wegen in Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten, Nationalparken, nationalen Naturmonumenten, geschützten Biotopen und innerhalb von geschützten Landschaftsbestandteilen, sofern der Kreis Euskirchen keine Ausnahmen zulässt. Kommt es durch Radfahrer oder Reiter zu nicht unerheblichen Schäden, muss der Kreis Euskirchen diesen ersetzen.

Im Buchenwäldchen am Ortsrand von Scheven in Richtung Kalenberg hat zuletzt die Grünkolonne Wege mit Schotter ausgebessert und ein Verbotsschild für Pferde aufgestellt, weil dort wiederholt Reiter den schmalen Pfad genutzt hatten, der dadurch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Für Radfahrer und besonders Mountainbiker gilt: Sie dürfen nur auf den Wegen fahren, es gilt die Straßenverkehrsordnung. Da Waldwege aber in erster Linie der Forstwirtschaft dienen, in der oft schweres Gerät eingesetzt wird, kann es zu matschigen und aufgewühlten Wegen kommen, die nur mit Vorsicht zu befahren sind.

Harald Heinen weiß: „Für Mountainbiker gibt es im Kreis Euskirchen besondere Strecken.“ Diese befinden sich auf der Internetseite www.freifahrt-eifel.de. Einige dieser Strecken führen auch durch Kaller Gemeindegebiet. Sie heißen „Rahmenbrecher“, „Saubermann“, „Wadenbeißer“, „Trail-Artisten“ und „Aufwärmrunde“.

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NRW Minister Laumann zum heutigen Tag der Organspende

Region/Düsseldorf – Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann richtet Appell an die Bürgerinnen und Bürger zur Organspende. Entscheide dich – frühzeitig und bewusst. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Der diesjährige bundesweite Tag der Organspende am heutigen Samstag, 5. Juni, steht unter dem Motto „Entscheide dich“. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann appelliert, sich mit dem Thema der Organspende frühzeitig auseinanderzusetzen: „Entscheiden Sie sich frühzeitig und bewusst für oder gegen eine Organspende und dokumentieren Sie Ihre Entscheidung in einem Organspendeausweis. Damit behalten Sie die Entscheidungshoheit über diese sehr persönliche Frage. Zudem schützen Sie Ihre Angehörigen davor, im Zweifel in einer sehr belastenden Situation diese Enscheidung für Sie treffen zu müssen.“

Aufgrund der Corona-Pandemie findet der Aktionstag in diesem Jahr größtenteils digital statt. Zum Beispiel wird das Netzwerk Organspende NRW e.V. ein Video des Balletts „Organ Dance Changes Lives“ präsentieren und an verschiedenen Orten mit Informationsmaterialien auf das Thema Organ- und Gewebespende aufmerksam machen.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann dankt allen Beteiligten für ihr Engagement: „Um für sich persönlich zu entscheiden, ob man ein Organ spenden will, benötigen Bürgerinnen und Bürger aussagekräftige Informationen zum Thema Organspende. Doch die menschliche Dimension wird oftmals erst im Gespräch mit Menschen, die ein Organ empfangen haben, oder mit einem Arzt, der durch eine Transplantation ein Leben gerettet hat, erfahrbar. Deshalb sind die Aktionen der Selbsthilfegruppen am bundesweiten Tag der Organspende ein wichtiger Aspekt.“

Allein in Nordrhein-Westfalen warten jährlich rund 2000 Menschen auf ein lebensrettendes Spenderorgan. Dem standen 174 Organspender in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2020 gegenüber.

Laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2020 treffen immer mehr Menschen die Entscheidung, ihren Entschluss in einem Organspendeausweis und einer Patientenverfügung zu dokumentieren. Während es im Jahr 2016 noch 32 Prozent aller Befragten waren, entschieden sich im Jahr 2020 rund 44 Prozent dafür.

Informationen rund um das Thema Organspende gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.organspende-info.de) und bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation (www.dso.de). Dort ist auch eine einfache Erstellung oder Bestellung eines Organspendeausweises möglich.

Hintergrundinformationen:

Seit 1982 findet an jedem ersten Samstag im Juni bundesweit der Tag der Organspende statt, um die Menschen über dieses Thema zu informieren und denjenigen zu danken, die ihre Organe gespendet haben. Die zentrale Großveranstaltung der Deutschen Stiftung Organtransplantation und weiterer Beteiligter findet jedes Jahr in einem anderen Bundesland statt; wegen der Corona -Pandemie wird in diesem Jahr eine virtuelle Veranstaltung durchgeführt.

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Freibad Eschweiler-Dürwiß – Erweiterte Nutzung ab Sonntag 06. Juni

Eschweiler – Liegewiese und Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutsche im Freibad Dürwiß können ab Sonntag wieder genutzt werden. Aufgrund der aktuellen Inzidenzwerte in der StädteRegion Aachen wird die StädteRegion Aachen mit Wirkung zum 06.06.2021 der Inzidenzstufe 2 zugeordnet.

Hierdurch dürfen im Freibad Eschweiler auch wieder die Liegewiese, Wasserrutsche und alle sonstigen Freizeiteinrichtungen genutzt werden. Durch das größere Nutzungsangebot können ab Sonntag mehr Personen gleichzeitig ins Freibad. Insgesamt werden 250 Tickets pro Zeitfenster angeboten. Das Erfordernis eines Nachweises von Impfung, Genesung oder Negativtest bleibt weiterhin bestehen.

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Top-Themen

Stellungnahme von Bischof Ackermann zum Rücktrittsgesuch von Kardinal Reinhard Marx

Region/Trier – „Das Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx am gestrigen Freitag hat mich überrascht. Ich zolle dem Kardinal, der ja mein Vorgänger als Bischof von Trier ist, Respekt dafür. Ich verstehe sein Rücktrittsangebot als starkes Zeichen, dass er mit dieser persönlichen Entscheidung Verantwortung übernehmen will für die Verbrechen sexualisierter Gewalt in unserer Kirche; dass er dies aber auch tut im Namen der Institution, in der er als Erzbischof und Kardinal große Verantwortung trägt.

Es ist offensichtlich, dass sein Schritt erneut alle deutschen Bischöfe herausfordert, sich mit der Frage nach der Verantwortungsübernahme und dem Angebot eines Rücktritts auseinanderzusetzen. Mir selbst ist diese Frage auch nicht fremd. Sicher werden wir darüber auch im Kreis der deutschen Bischöfe insgesamt diskutieren müssen.

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat es in seinem Statement betont: Die Verbrechen haben systemische Schwachstellen in der Kirche offengelegt, die ebenso nach systemischen Antworten rufen. Und so verstehe ich das Rücktrittsangebot von Kardinal Marx auch als Zeichen für die notwendige Erneuerung der Kirche aus dem Evangelium heraus.

Als Bischof von Trier will ich weiterhin Verantwortung übernehmen, indem ich den Prozess der Aufarbeitung und der Missbrauchsbekämpfung aktiv gestalte, wo es möglich ist, und ihn dort, wo es vorgesehen und nötig ist, in die Unabhängigkeit einer Aufarbeitungskommission gebe und diese mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln unterstütze. Dieser institutionelle Aufarbeitungsprozess kommt in unserem Bistum gerade in Gang und dafür bin ich dankbar.“

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Stabile Inzidenz unter 50 und steigende Impfquote – Kreis Ahrweiler hebt Maskenpflicht im Freien ab Montag, 07. Juni auf

Ahrweiler – Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Ahrweiler liegt stabil unter dem Schwellenwert von 50 und auch die Impfquote steigt weiter an. Aufgrund dieser positiven Entwicklungen hebt der Kreis die „Allgemeinverfügung zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen aufgrund des erhöhten Aufkommens von SARS-CoV-2-Infektionen im Kreis Ahrweiler“ vom 2. Dezember 2020 in der Fassung vom 1. Juni 2021 auf.

Damit entfällt ab Montag, 7. Juni, „die Maskenpflicht an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel“. Konkret bedeutet dies: in den Innenstadtbereichen von Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen, Sinzig  und Bad Breisig, am Bad Breisiger Rheinufer sowie in Maria Laach, Verbandsgemeinde Brohltal, wird die Maskenpflicht im Freien aufgehoben.

Die Kreisverwaltung rät trotz der positiven Entwicklung dringend dazu, die geltenden Abstands- und Hygieneregeln auch weiterhin einzuhalten. Darüber hinaus gelten die landesweiten Regelungen für Kommunen gemäß der 22. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) des Landes Rheinland-Pfalz vom 02 Juni 2021.

Weitere Informationen rund um das Corona-Virus und die vollständige 22. CoBeLVO finden Sie im Internet unter https://corona.rlp.de beziehungsweise auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.kreis-ahrweiler.de.

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Top-Events

Yelloly sichert den Titelverteidigern die Pole Position für das heutige 49. ADAC TOTAL 24h-Rennen

Nürburgring – Nick Yelloly hat am Freitagabend auf dem verregneten Nürburgring mit einer Bestzeit von 10:01,619 Minuten den Titelverteidigern die Pole Position für das 49. ADAC TOTAL 24h‑Rennen beschert. Yelloly blieb im Rowe-BMW mit der #1 des Vorjahressiegers als Brite im strömenden Regen absolut cool und sicherte sich damit auch die begehrte Glickenhaus-Trophy für den schnellsten Fahrer am Ring, die ihm am Samstag 45 Minuten vor dem Start übergeben wird.

„Das war alles andere als einfach, sondern eher komplett verrückt. Überall war Aquaplaning. Das Team hat aber unglaublich gearbeitet. Das ist meine erste Pole Position hier, und darauf bin ich wirklich stolz. Wir starten jetzt genau da, wo wir im letzten Jahr aufgehört haben.“, sagte der BMW-Fahrer, nachdem er im spektakulären Einzelzeitfahren des Top-Qualifying 2 am Freitagabend auf den nach einem Wolkenbruch nassen 25,378 Kilometern der Kombination aus Grand-Prix-Strecke und der legendären Nordschleife die besten Nerven gezeigt hatte.

In seiner zweiten Runde hatte Yelloly, der im vorigen September zum Rowe-Siegertrio gehört hatte, den bis dahin führenden Axcil Jefferies im #19 Konrad-Lamborghini noch um 2,308 Sekunden abgefangen. Jefferies hatte wegen eines Reifenwechsels nur einen Versuch im Einzelzeitfahren. „Es war hart, mit nur einer Runde. Wir hatten uns entschieden, nach der Outlap die Reifen zu wechseln. Und diese Entscheidung von Franz Konrad und dem Team erwies sich als goldrichtig. Es ist mega, das Auto in einem Stück zurückgebracht zu haben und dann noch in der ersten Reihe zu stehen“, zeigte er sich dennoch zufrieden. Rang drei holte Manuel Metzger im #4 HRT-Mercedes-AMG, der im vorigen Jahr schon auf Startplatz eins gestanden hatte. Bester Audi war der #8 Phoenix-Audi mit Nicky Thiim am Steuer als Achter, bester Porsche der #3 Rutronik-Porsche mit Julien Andlauer auf Rang neun.

Vanthoor qualifiziert sich mit Bestzeit für das Top-Qualifying 2

Gerade einmal Sekunden vor einem großen Wolkenbruch war das Top-Qualifying 1 zu Ende gegangen, in dem die letzten vier Plätze für das Top-Qualifying 2 vergeben wurden. Im Wettlauf gegen die Konkurrenten und den Wolkenbruch setzten sich Dries Vanthoor im #15 Phoenix-Audi mit der bisherigen Wochenend-Bestzeit von 8:12;319 Minuten, Maro Engel im #6 HRT-Mercedes-AMG, Augusto Farfus für das #77 BMW Junior Team und Marco Mapelli im Hankook-Lamborghini durch. Dieses Quartett hatte danach Feierabend, da gemäß des Reglements für das Top-Qualifying 2 die Fahrer gewechselt werden mussten. Engel verpasste damit die Chance auf den Pole-Hattrick, nachdem er 2019 und 2020 auf den ersten Startplatz gefahren war. Schon 2016 hatte er sich die damals erstmals vergebene Glickenhaus-Trophy gesichert. 2017 folgte Glickenhaus-Pilot Jeff Westphal, 2018 Laurens Vanthoor.

24h-Rennen mit Fans vor Ort und breiter Medienpräsenz

Das 49. ADAC TOTAL 24h-Rennen beginnt am Samstag traditionell um 15:30 Uhr. NITRO überträgt den kompletten „Eifel-Marathon“ live und in voller Länge im TV, außerdem kann das Rennen im Livestream bei YouTube (youtube.com/24hnbr) bzw. auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de/live verfolgt werden. Dort sind auch alle weiteren News sowie Ergebnisse, Livetiming und ein ausführlicher Rennticker zu finden. Unter www.nuerburgring.de sind letzte Restkarten für den Samstag sowie Tickets für den Sonntag erhältlich. Bis zu 10.000 negativ getestete, geimpfte und genesene Zuschauer dürfen pro Tag auf ausgewählten Tribünen an der Grand-Prix-Strecke beim Rennen dabei sein.

FIA WTCR: Engstler beim Debüt in der zweiten Startreihe

Im FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) als zweitem Höhepunkt des Wochenendes ist am Freitag Luca Engstler als einziger deutscher Fahrer in seinem Hyundai Elantra N TCR als Vierter des Qualifyings in die zweite Startreihe gefahren. Die Pole Position holte sich wie im Vorjahr Honda-Pilot Nestor Girolami aus dem deutschen All-Inkl.com-Team. Die erste Startreihe komplettierte Jean-Karl Vernay (Frankreich) aus dem deutschen Engstler Hyundai N Liqui Moly Racing Team vor Girolamis Landsmann und Teamkollegen Esteban Guerrieri.

Glückliche Sieger nach turbulentem Rennen in der 24h-Classic

Bereits das 24h Classic-Rennen am Nachmittag wurde von Wetter-Kapriolen beeinträchtigt und musste wegen heftiger Regenfälle zwischenzeitlich unterbrochen werden. Am Ende durfte sich der #578 911 RSR mit Ingo Pütz und Christoph Breuer am Steuer über den Gesamtsieg freuen. „Dass wir beim Re-Start direkt nach der Einführungsrunde auf Regenreifen gewechselt haben, war die goldrichtige Entscheidung. Am Ende wurde es dann doch schon fast wieder zu trocken für Regenreifen, aber es hat ja gerade so gereicht“, sagte Christoph Breuer. Nur 3,7 Sekunden dahinter passierte der Opel Kadett #504 von Chris Esser und Nico Verdonck, auf Platz zwei die Ziellinie. Auf Platz drei der Gesamtwertung kam der #508 BMW 635 CSi von Jürgen und Peter Schumann und Olaf Manthey.

 

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Top-Events

Das Eifeler Mercedes-AMG Team HRT mit zwei Fahrzeugen in den Top-5 für das 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Nürburgring – Das Mercedes-AMG Team HRT geht von aussichtsreichen Startpositionen in das 49. ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring. Manuel Metzger setzte den Mercedes-AMG GT3 #4 im markanten gelb-blauen BILSTEIN-Design im Top-Qualifying auf Startposition drei. Das Schwesterauto mit der Startnummer 6 und der ausgefallenen Livery der Skateboardmarke PALACE geht von Position fünf aus in den legendären Marathon in der Eifel. Die beiden Mercedes-AMG GT3 von HRT sind damit auch die bestplatzierten Fahrzeuge von Mercedes-AMG in dem über 120 Fahrzeuge starken Starterfeld.

Manuel Metzger, der als letzter der 20 Piloten seine zwei gezeiteten Runden in Angriff nahm, kam gut mit den extremen Bedingungen zurecht und eroberte den dritten Startplatz für das Mercedes-AMG Team HRT #4. Foto: Haupt Racing Team

Heftige Gewitterschauer setzten die gesamte Strecke vor Beginn des zweiten Top-Qualifyings unter Wasser, sodass der Start in das finale Zeitfahren verschoben werden musste. Manuel Metzger, der als letzter der 20 Piloten seine zwei gezeiteten Runden in Angriff nahm, kam gut mit den extremen Bedingungen zurecht und eroberte den dritten Startplatz für das Mercedes-AMG Team HRT #4.

Während der Mercedes-AMG GT3 #4 bereits im Vorfeld für das Top-Qualifying 2 qualifiziert war, musste sich das Schwesterauto mit der Startnummer 6 im Top-Qualifying 1 einen Platz für den finalen Shootout erkämpfen. Diese Hürde meisterte Maro Engel souverän. Mit einer Rundenzeit von 8:13.664 Minuten stellte er den Mercedes-AMG GT3 unter noch trocknenden Bedingungen auf die zweite Position. In der finalen Session, wo die schnellsten vier Fahrzeuge des vorherigen Zeitfahrens noch einmal in den Kampf um die besten Startpositionen eingreifen durften, erreichte Teamkollege Nico Bastian schlussendlich mit zwei starken Runden die fünfte Startposition für den Mercedes-AMG-GT3 #6.

Beide HRT-Fahrzeuge sicherten sich damit eine aussichtsreiche Ausgangsposition für den morgigen Langstreckenklassiker auf dem Nürburgring, wo um 15:30 Uhr (MESZ) die Ampel auf Grün schalten werden.

Hubert Haupt, Teambesitzer HRT und Fahrer Mercedes-AMG Team HRT #6
„Es war extrem wichtig, dass wir mit unserer #6 ins Top-Qualifying 2 gekommen sind. Mit Platz drei und fünf haben wir jetzt eine sehr gute Ausgangslage für das Rennen. Vom Wetter her könnte es morgen in der Anfangsphase schwierig werden. Dann ist es gut, wenn man sich vorne etwas Luft verschaffen kann. Aber das Rennen geht über 24 Stunden. Da muss man fehlerfrei bleiben.“

Manuel Metzger, Mercedes-AMG Team HRT #4
„Die Bedingungen auf der Strecke waren schon sehr am Limit. Es war unheimlich schwer zu fahren. Ich bin aber sehr glücklich mit Platz drei. In der letzten Runde habe ich nochmal etwas gepusht, aber in den letzten Streckenabschnitten war sehr viel Wasser auf der Strecke. Vielleicht wäre sonst noch der zweite Platz drin gewesen, aber auch so bin ich sehr zufrieden. Das ist seine sehr gute Ausgangslage für das Rennen morgen.“

Nico Bastian, Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT #6
„Für das Team ist das eine super Ausgangsposition. P3 und P5 sind nahezu perfekt für das Rennen. Wichtig ist auch, dass beide Autos bei diesen schweren Bedingungen heil geblieben sind. Mit meinen Runden bin ich natürlich auch zufrieden und sehr happy, den fünften Platz erreicht zu haben.“

Maro Engel, Fahrer Mercedes-AMG Team HRT #6
„Es war extrem wichtig, dass wir es in das Top-Qualifying 2 schaffen, um noch eine gute Startposition erzielen zu können. Das größte Unsicherheit war der drohende Regen, der in der zweiten Runde auch einsetzte. Glücklicherweise war die erste Runde schnell genug. Das Auto fühlte sich sehr gut an, da hat das Team einen super Job gemacht.“

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Bürgerdienst Lepper e.V. und Volksbank RheinAhrEifel eG unterstützen gemeinsam die Region

Daun – Nachhaltiges Engagement für die Region: Der Bürgerdienst Lepper e.V. und die Volksbank RheinAhrEifel eG haben eine Kooperation für die gemeinsame Förderung gemeinnütziger Projekte in der Region vereinbart. In Daun unterzeichneten Doris G. Lepper, 1. Vorsitzende des Bürgerdienst Lepper e.V., und Thomas Klassmann, Direktor des Regionalmarktes Eifel bei der Volksbank RheinAhrEifel, einen entsprechenden Vertrag. Die Kooperation startetete zum 1. Juni 2021 und läuft zunächst für ein Jahr. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, erklären Doris G. Lepper und Thomas Klassmann.

„Die nachhaltige Förderung der Region und der Menschen, die hier leben, liegen sowohl dem Bürgerdienst als auch der Volksbank am Herzen. Durch die Kooperation können Vereine und Institutionen neben der finanziellen Hilfe von zusätzlichen Synergieeffekten, etwa durch die verstärkte gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, profitieren.“

Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ als Basis

Realisiert werden die Spendenprojekte über die Plattform „Viele schaffen mehr“ der Volksbank RheinAhrEifel. Hierüber haben gemeinnützige Vereine und Organisationen die Möglichkeit, Spenden für konkrete Vorhaben zu sammeln. Im Rahmen der Kooperation beteiligen sich sowohl der Bürgerdienst Lepper e.V. als auch die Volksbank mit Spendengeldern für die eingereichten Projekte. Unterstützt werden Vorhaben deren Antragssteller ihren Sitz bzw. Tätigkeitsschwerpunkt überwiegend im Landkreis Vulkaneifel haben. Darüber hinaus muss sich das jeweilige Spendenprojekt hauptsächlich den Bereichen Senioren (Altenhilfe), Jugend (Jugendhilfe), Sport oder Kunst und Kultur zuordnen lassen.

„Die Volksbank-Spendenplattform ist die perfekte Grundlage für unsere Kooperation. Sie ist selbsterklärend zu bedienen und wird deshalb rege genutzt. Bislang haben wir schon knapp 70 Projekte darüber erfolgreich realisiert und über 200.000 Euro an Spenden gesammelt“, so Thomas Klassmann. Interessierte Vereine und Organisationen aus dem Landkreis Vulkaneifel können seit dem 1. Juni Projekte über die Internetseite https://voba-rheinahreifel.viele-schaffen-mehr.de/ einreichen. Volksbank und Bürgerdienst Lepper e.V. entscheiden bei jedem einzelnen Projekt, ob und in welchem Umfang sie es gemeinsam fördern.