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ISB-Beratertag am Dienstag, 8. Juni 2021

Region/Mainz – Beratung für Gründer, freiberuflich Tätige und mittelständische Unternehmen. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) lädt am 8. Juni 2021 zum Beratertag zu allen Themen der Wirtschaftsförderung ein. Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, freiberuflich Tätige und Unternehmen in Rheinland-Pfalz. Die Einbindung öffentlicher Mittel in die Finanzierungen aller Arten von Gründungsvorhaben wie beispielsweise Betriebsübernahmen, Franchise, Beteiligungen und Nebenerwerbsgründungen sowie Wachstums- und Festigungsinvestitionen bestehender rheinland-pfälzischer Unternehmen sind Gegenstand der kostenfreien Beratung.

Um Anmeldung zu einem individuellen Termin unter der Telefonnummer 06131 6172-1333 oder per E-Mail an beratung@isb.rlp.de wird gebeten. Weitere Informationen zum Beratertag und zum Förderangebot der ISB sind unter www.isb.rlp.de verfügbar.

Aus gegebenem Anlass werden die Beratungsgespräche nicht vor Ort, sondern als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt.

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Wirtschafts-Förderung des Kreises Düren berät am Mittwoch, 9. Juni wieder online

Düren – Das nächste kostenfreie Online-Beratungsangebot für Gründungsinteressierte und Unternehmer aus dem Kreis Düren der Wirtschaftsförderung des Kreises findet am Mittwoch, 9. Juni, von 9 bis 17 Uhr statt. Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Gespräche nach wie vor ausschließlich online über Webex geführt.

In den vorab vereinbarten 45-minütigen Terminen können konkrete Fragen mit den Gründungs- und Betriebsberatern der Industrie- und Handelskammer Aachen und der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren besprochen werden. Egal, ob man sich allgemein über ein Existenzgründungsvorhaben informieren möchte, ob ein etabliertes Unternehmen über Neuinvestitionen, Unternehmensnachfolgeregelung oder einen möglichen Rechtsformwechsel nachdenkt oder ob coronabedingte unternehmerische Probleme angesprochen werden sollen, die erfahrenen Fachberaterinnen Sabrina Hauck, Elke Mehl und Birgit Müller-Langohr – alle auch für das Startercenter NRW tätig – stehen mit ihrem Praxiswissen gerne zur Verfügung. Die Beraterinnen informieren, klären im Gespräch konkrete Fragen oder zeigen mögliche neue Wege auf.

Anmeldungen nimmt Elke Mehl vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer 02421/22-1061-211 oder per E-Mail an e.mehl@kreis-dueren.de entgegen.

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Tourismus

Euskirchener Burgenfahrt wird digital

Euskirchen – Schweren Herzens musste die Kreisstadt Euskirchen im vergangenen Jahr die 30. Euskirchener Burgenfahrt ausfallen lassen – das große Jubiläum musste vertagt werden. Und auch in diesem Jahr macht die Lage es schwierig, guten Gewissens die Veranstaltung in ihrer klassischen Form auf den Weg zu bringen. Deshalb hat sich das Burgenfahrt-Team etwas Neues einfallen lassen: die digitale Burgenfahrt.

Erstellt wurde dafür eine klassische Rundtour entlang der Burgen im Euskirchener Stadtgebiet. Diese Tour wurde als GPS-Strecke auf dem Portal outdooractive hinterlegt und kann nun von jedem der Lust hat in Teilen oder als Ganzes abgefahren werden.

Entlang der Strecke sind an prominenten Stellen acht QR-Codes platziert, die die Radler scannen können. Hinter jedem QR-Code verbergen sich Teile eines Lösungswortes. Wer im Zeitraum vom 27.Juni bis zum 31.Juli das richtige Lösungswort zusammensetzt und unter dem Stichwort BURGENFAHRT an die Adresse burgenfahrt@euskirchen.de schickt, dessen Name landet im Lostopf aus dem Bürgermeister Sacha Reichelt Anfang August live vor der Kamera einige glückliche Gewinner ziehen wird.

Mit dieser Aktion hofft die Kreisstadt Euskirchen die Lust der Euskirchener Radler auf die Burgenfahrt zumindest kurzfristig zu befriedigen, so dass im kommenden Jahr endlich das große Jubiläum in gewohnter Form gefeiert werden kann.

Die Strecke wird einige Tage vor der Veranstaltung veröffentlicht und auf den Kanälen der Stadt Euskirchen verlinkt.

In diesem Jahr plant die Stadt noch ein weiteres Event für alle Fahrradfreunde: Im September kann man über drei Wochen beim „Stadtradeln 2021“ gefahrene Kilometer auf dem Fahrrad sammeln, und damit ein Zeichen setzen für mehr Klimaschutz und Lebensqualität. Weitere Informationen wird es in Kürze geben.

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Eröffnung der Niedereher Orgelkonzerte 2021 mit einer klingenden Europareise

Niederehe – Am Freitag, den 18. Juni 2021, findet um 19.00 Uhr in der ehemaligen Klosterkirche St. Leodegar in Niederehe mit einer coronabedingten vierwöchigen Verspätung das Eröffnungskonzert der Niedereher Orgelkonzerte 2021 statt. Im „Jahr der Orgel“ – die Königin der Instrumente wurde für das Jahr 2021 vom deutschen Musikrat zum „Instrument des Jahres“ 2021 gekürt – ist die Freude groß, dass bald deren sowohl brausende als auch zart-säuselnde Klänge bald wieder in Konzerten gehört werden dürfen.

Für den Besuch des Konzerts muss entweder ein aktuellen Corona-Schnelltest – nicht älter als 24 Stunden – oder ein Impfpass mit beiden Impfungen vorlegt werden, wobei die zweite Impfung mindestens 14 Tage alt sein muss; alternativ dazu kann, wenn vorhanden, auch ein Genesungsnachweis, der bis zu 6 Monaten alt sein darf, vorgezeigt werden. Zudem müssen im Eingangsbereich die Personen- und Adressdaten notiert werden; ferner sind die Hygiene- und Abstandsregeln in der Kirche zu beachten und es besteht Maskenpflicht. Eine Anmeldung für den Besuch des Orgelkonzerts ist nicht erforderlich. 

Gereon Krahforst, Organist der Abtei Maria Laach und international tätiger Konzertorganist,  hat ein spannendes Programm zum Thema „Klingende Europareise mit der Gottesmutter Maria“ ausgearbeitet. So darf die Musik auch als eine Art Gebet an die Schutzpatronin unseres Kontinents in schweren Zeiten angesehen werden. Es erklingen Werke der Renaissance und des Barock aus Polen, Tschechien, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Spanien und Portugal; etwa die Hälfte der Werke beinhaltet marianische Themen. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird eine Kollekte gehalten. Herzliche Einladung !

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Manthey-Porsche #911 gewinnt den „Eifel-Sprint“

Nürburgring – „Grello“ siegt mit 8,8 Sekunden Vorsprung vor dem Rowe-BMW #98. Nach Nebel-Unterbrechung kürzestes ADAC TOTAL 24h-Rennen der Geschichte. Siebter Gesamtsieg für die Rekordgewinner aus Meuspath. Zwei Bestmarken auf einen Schlag: Rekordsieger Manthey-Racing hat das kürzeste ADAC TOTAL 24h-Rennen der Geschichte gewonnen. Eine insgesamt 14,5 Stunden lange Nebel-Unterbrechung hatte die 49. Auflage des legendären „Eifel-Marathons“ zum „Eifel-Sprint“ gemacht.

Schließlich holte der Franzose Kevin Estre im Manthey-Porsche #911 nach einer furiosen Startphase und einem fehlerlosen Schluss-Stint den insgesamt siebten Sieg für das Team aus Meuspath – das perfekte Präsent zum 25-jährigen Jubiläum. Der Italiener Matteo Cairoli und der Däne Michael Christensen jubelten ihrem Teamkollegen zu, als Estre mit dem „Grello“ mit einem Vorsprung von 8,8 Sekunden vor dem Rowe-BMW #98 mit Schlussfahrer Sheldon van der Linde, Martin Tomczyk, Marco Wittmann und Connor de Phillippi über die Ziellinie rollte. Es war der zweitknappste Zieleinlauf in der Geschichte des Rennens. Rang drei sicherte sich der GetSpeed-Mercedes-AMG #7. Dadurch fuhren drei verschiedene Marken aufs Podest.

„Auch wenn es für die Zuschauer hier an der Strecke und daheim vor dem Fernseher schade war: Der Abbruch des Rennens heute Nacht war in puncto Sicherheit alternativlos“, sagte Manthey-Geschäftsführer Nicki Raeder. „So wurden aus dem 24h-Klassiker zwei überaus spannende Sprintrennen über die kürzeste Distanz in der Geschichte dieser Veranstaltung. Dennoch mussten wir unter schwierigsten Rahmenbedingungen von der ersten bis zur letzten Runde maximal attackieren und alles geben. Aber wir freuen uns maximal über diesen Erfolg, den wir pünktlich zum 25. Jubiläum von Manthey besonders gerne feiern.“ Für seine drei Fahrer ist es jeweils der erste Sieg beim ADAC TOTAL 24h-Rennen. „Es ist unglaublich, mir fehlen die Worte. Es war ein so hartes Rennen, sehr intensiv. Ich habe alles gegeben, es war sehr schwer, ohne Fehler durchzukommen. Ich bin irre stolz auf dieses Team“, sagte Estre.

Rowe Racing erneut auf dem Podium
„Das Rennen war ein bisschen kurz, aber dafür sehr heftig und spannend“, sagte Teamchef Hans-Peter Naundorf, dessen Mannschaft mit dem Rowe-BMW #98 nach dem Sieg im vorigen Jahr erneut auf das Podium fuhr. „Mit bedeutet der zweite Platz viel. Natürlich ist es schade, wenn man so knapp am Sieg vorbeischrammt. Aber beim 24h-Rennen auf dem Podest zu stehen, ist immer etwas besonderes. Ein Ritterschlag auch für das Team. Jetzt wird gefeiert“, sagte Martin Tomczyk. Für den Rowe-BMW #1, der auch lange in der Spitzengruppe mitgemischt hatte, war die Mission Titelverteidigung nach einem technischen Defekt vorzeitig beendet.

Jubiläums-Ausgabe im Mai 2022
Mit einer Streckendistanz von lediglich 59 Runden und 1.497,302 Kilometern war die 49. Auflage des ADAC TOTAL 24h-Rennens die bislang kürzeste überhaupt. Damit wurde die Marke von 76 Runden aus dem Jahr 1992 deutlich unterboten. Insgesamt rollten von den eigentlichen 24 Stunden lediglich während 9,5 Stunden die Räder. Alle Teilnehmer, Organisatoren und Fans hoffen jetzt darauf, dass das 50. Jubiläum des ADAC TOTAL 24h-Rennens vom 26. bis 29. Mai 2022 wieder über die komplette Distanz geht und vor vollen Tribünen stattfinden kann.

ADAC TOTAL 24h Nürburgring 2021 – Fotos: Gruppe C Photography

Eifelwetter sorgte für Unterbrechung
Um 21:29 Uhr am Samstagabend war es ruhig geworden in der Eifel, als Rennleiter Walter Hornung wegen immer stärker aufziehender Nebelschwaden mit der Roten Flagge das Rennen unterbrach. „Wir hätten den Teams und den Zuschauern an der Strecke und zu Hause gerne das typische 24h-Feeling in der Nacht geboten, aber bei diesen Wetterbedingungen war das nicht mehr möglich. Da steht die Sicherheit absolut im Vordergrund“, sagte Hornung. „Es war nicht einfach – durch die Feuchtigkeit, den Nebel und auch etwas Öl auf der Strecke. Die rote Flagge war die richtige Entscheidung, es wäre nicht möglich gewesen, noch zu fahren“, stimmte Michael Christensen zu.

Nach einer am Ende insgesamt 14,5-stündigen Nebelpause wurde das Rennen um 12:00 Uhr nach einer Einführungsrunde wieder freigegeben. Dabei behauptete Philipp Eng im Rowe-BMW #1die Führung vor Maro Engel im HRT-Mercedes #4. Beide setzten sich auf den ersten drei Runden vom Manthey-Porsche #911 mit Kevin Estre ab, der sich von Platz fünf auf Rang drei vorgeschoben hatte, ab. Kurz vor Ende der 38. Runde flog Mercedes-Pilot Engel in der Hohenrain-Schikane heftig in die Leitplanken, blieb dabei aber unverletzt. Hinter dem führenden Rowe-BMW #1 und dem Manthey Porsche #911 ging so Martin Tomczyk im zweiten Rowe-BMW #98 als Dritter in die letzten drei Rennstunden.

Bereits Teil eins des Rennens bot Spannung pur
Schon direkt nach dem Rennstart am Samstagnachmittag hatten spektakuläre Aufholjagden und chaotische Wetterbedingungen die erste Stunde geprägt. Kevin Estre hatte sich im „Grello“ mit mehreren beherzten Überholmanövern von Startposition elf an die Spitze gesetzt, Martin Tomczyk den Rowe-BMW #98 von Startplatz 25 auf Rang vier nach vorne gebracht. Zwischenzeitlich sorgten heftige Regenfälle für zahlreiche Unfälle auf der Strecke und zwangen die meisten Teams schon zu frühzeitigen Wechseln auf Regenreifen. Danach beruhigte sich das Geschehen auf der Strecke etwas, bis der Nebel alle Räder still stehen ließ.

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Nebel in der Eifel – Wie man den Nürburgring kennt

Nürburgring – Gestern Abend um 21:30 Uhr unterbricht die Rennleitung das Rennen mit roter Flagge wegen zu starker Nebelentwicklung. Die weiße Wand hatte sich in der letzten Stunde vor der Unterbrechung langsam durch die verschiedenen Streckenabschnitte verbreitet, so dass teilweise 1/3 der Strecke unter Code 60 stand.

Nach Rückrechnung der roten Flagge liegt der #1 ROWE Racing BMW M6 GT3 in Front, gefolgt vom #4 HRT Mercedes AMG GT3 und dem #20 Schubert Motorsport BMW M6 GT3. Der schnellste Audi R8 LMS ist Vierter mit der #4, der Manthey 911 GT3 R ist aufgrund des letzten Boxenstopps nun auf Rang 6.

In den kleinen SP Klasse für Turbo Fahrzeuge liegen die VW Golf TCR von Max Kruse Racing in der SP3T auf den Rängen 1 und 2, die SP4T wird vom #718 Porsche Cayman dominiert, der kleine Hyundai I20 N ist einziger SP2T Teilnehmer.

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ADAC TOTAL 24h-Rennen: Kevin Estre prägt die spektakuläre Startphase

Nürburgring – Spektakuläre Aufholjagden und chaotische Wetterbedingungen bot bereits die erste Stunde des 49. ADAC TOTAL 24h-Rennens. Der Franzose Kevin Estre kämpfte sich im Manthey-Porsche mit der Startnummer #911 mit mehreren beherzten Überholmanövern von Startposition elf an die Spitze und führte das Klassement nach den ersten 60 Minuten in der „Grünen Hölle“ an. Direkt im Schlepptau folgten Luca Stolz im HRT-Mercedes-AMG #4, der sich in der ersten Runde von Startplatz vier zunächst an die Spitze gesetzt hatte und der Rowe-BMW #1, in dem Nick Catsburg von der Pole Position gestartet war. Zwischenzeitlich sorgten heftige Regenfälle für zahlreiche Unfälle und Code-60-Abschnitte auf der Strecke und zwangen die meisten Teams schon zu frühzeitigen Wechseln auf Regenreifen.

Im Schatten der Spitzengruppe hatte sich Martin Tomczyk im zweiten Rowe-BMW mit der #98 von Startplatz 25 auf Rang vier vorgearbeitet und hinter dem Schwesterauto eingereiht. Dagegen war der von Position zwei ins Rennen gegangene #19 Konrad-Lamborghini nach einer Kollision an der Box mit neuen Stoßfängern vorne und hinten versorgt worden und weit zurückgefallen.

Die Übergabe der Glickenhaus-Trophy an Nick Yelloly, der die Vorjahressieger im #1 Rowe-BMW am Freitag zur Pole Position geführt hatte, fand eine halbe Stunde vor dem Rennstart ebenso noch im Trockenen statt wie die ersten Rennrunden. Zunächst schnappte sich Luca Stolz auf der ersten Nordschleifen-Runde den führenden Nick Catsburg in der #1 und setzte sich zunächst ab. In der vierten Runde setzte sich dann aber schon Estre an die Spitze, bevor nach etwa 35 Minuten Rennzeit der erste heftige Schauer für Ausrutscher auf der Strecke sorgte. Nach der fünften Runde gingen daraufhin fast alle Fahrzeuge an die Box, um Regenreifen aufziehen zu lasen.

Vor dem Start des ADAC TOTAL 24h-Rennens hatten die deutschen Vertreter im Tourenwagen-Weltcup (FIA WTCR) für Furore gesorgt. Schon im Qualifying zeigte sich das Honda-Team All-inkl.com Münnich Motorsport und die Engstler-Mannschaft (Hyundai) von ihrer starken Seite gezeigt, der Pole Position von Nestor Girolami (ARG) im All-Inkl.com-Honda folgten in den beiden Rennen Siege des Portugiesen Tiago Monteiro (All-inkl.com-Honda) und Jean-Karl Vernay (FRA, Engstler-Hyundai). Für Begeisterung bei den deutschen Fans sorgte außerdem Youngster Luca Engstler: Der Wiggensbacher eroberte im zweiten Rennen Platz zwei und schaffte es damit gleich bei seinem WTCR-Debüt vor heimischer Kulisse auf das Podium.

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Nürburgring und ADAC Nordrhein sichern 24h-Rennen langfristig – Vertrags-Verlängerung bis 2028

Nürburg – Das ADAC TOTAL 24h Rennen bleibt bis mindestens 2028 das Motorsport-Highlight im Kalender des Nürburgring. Das haben die Betreiber der Rennstrecke und der veranstaltende ADAC Nordrhein unmittelbar vor der 49. Auflage des Langstrecken-Klassikers (3. bis 6. Juni) bekanntgegeben. Der noch bis einschließlich 2023 laufende Vertrag ist vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert worden.


„Die Verlängerung des Vertrags ist eine tolle Nachricht für alle Fans der Nordschleife”, freut sich Mirco Hansen, Organisationsleiter des 24h-Rennens. „Wir haben gerade in den beiden Corona-Jahren gesehen, wie wichtig dieses Megaevent für die ganze Region ist. Deswegen sind wir froh, nun bis mindestens 2028 planen zu können. Das gibt allen Beteiligten – Teams, Fahrern und Partnern des größten Rennens der Welt – langfristige Sicherheit.”

Mirco Markfort, Geschäftsführer des Nürburgrings, ergänzt: „Das 24h-Rennen transportiert den Anspruch und die Einzigartigkeit unserer Rennstrecke einer weltweiten Öffentlichkeit. Mit der frühzeitigen Vertragsverlängerung ist nun bis mindestens 2028 sichergestellt, dass die größte Motorsportparty der Welt ihren festen Platz auf der Nordschleife hat.”

Die Termine für die 50. und 51. Auflage des 24h-Rennens stehen schon fest. Die Fans können sich die Himmelfahrtswochenenden 2022 (26. – 29. Mai) und 2023 (18. – 21. Mai) jetzt schon fix im Kalender notieren.

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Rotkreuz-Fackelstaffette nach Solferino/Italien durchquert den Kreis Euskirchen

Mechernich/Vogelsang/Euskirchen – Mechernich und Teile des übrigen Kreises Euskirchen wurden am Mittwoch Schauplatz eines einmaligen und besonderen Zeichens für Frieden, Hoffnung und Menschlichkeit: Ein „Friedenslicht“ wurde wie die Olympiafackel auf Etappen durch Nordeifel und Börde bis nach Bonn befördert.

Beim Zwischenstopp in Mechernich konnten sich die Fackelträger der Fahrradstaffel erfrischen. Von der DRK-Unterkunft am Nyonskreisel starteten Peter Weidenfeld, Miguel Derichs, Nathalie Winter, Felix und Simon Alsmann und Christina Schmidt durch nach Euskirchen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Für die Hauptstrecke von Vogelsang über Mechernich nach Euskirchen war die Fahrradstaffel des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich verantwortlich. Das „Friedenslicht“ befand und befindet sich weiter auf seinem Weg von Münster, wo die Aktion ihren Anfang nahm, ins norditalienische Städtchen Solferino, wo Henry Dunant am Rand eines Schlachtfeldes mit Tausenden Verwundeten am 24. Juni 1859 den Impuls zur Gründung des Internationalen Roten Kreuzes bekam.

Staffelübergabe am Rotkreuzzentrum Kreis Euskirchen/Eifel hinter dem Kreishaus: Dort übernahm Quad-Fahrer und Kreisbereitschaftsarzt Christoph Thomassen die Fackel und transportierte sie weiter nach Bonn, hinter ihm Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der dort am Jahrestag der Schlacht übliche Fackelzug Tausender Rotkreuzangehöriger aus aller Welt – schwerpunktmäßig aus Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz – fällt 2021 das zweite Mal hintereinander wegen der Corona-Pandemie aus.

Die Idee der ersatzweise von Deutschland über Österreich und die Schweiz nach Italien führenden Fackelstaffel zum 162-jährigen Jubiläum der Schlacht von Solferino kam aus dem Rotkreuz-Landesverband Westfalen-Lippe, und zwar von Tanja Knopp und Sören Wiebusch.

Vier der Fahrer der Rotkreuz-Fahrradstaffel Mechernich, die die Fackel transportierten, in Vogelsang, v. r.: Nathalie Winter, Christina Schmidt, Peter Weidenfeld und Felix Alsmann. Foto: Rolf Zimmermann/DRK/pp/Agentur ProfiPress

„Eine hervorragende Sache, da sich das Rote Kreuz zur Stunde in seinem weltweit zahlenmäßig größten Einsatz seit dem Zweiten Weltkrieg befindet“, sagte Rolf Zimmermann, der Leiter des Internationalen Rotkreuzmuseums für Humanität und Völkerrecht in Vogelsang, bei der Übergabe der „Friedensfackel“ vom Rotkreuz-Kreisverband Aachen an den Kreisverband Euskirchen.

Vier Friedensnobelpreise

Zimmermann erinnerte dabei auch an den Umstand, dass dem Roten Kreuz bereits viermal der Friedensnobelpreis verliehen worden sei – das erste Mal 1901 an Henry Dunant selbst. Übergeben wurde das Friedenslicht am Mittwoch von Kerstin von den Driesch, der Leiterin des Jugend-Rot-Kreuzes in der Städteregion Aachen, und dem Aachener Kreisbereitschaftsleiter Sascha Bergrath an Karl Werner Zimmermann, den Kreisvorsitzenden des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen.

Kerstin von den Driesch (v.r.) und Sascha Bergrath vom Roten Kreuz Aachen übergeben die Fackel an Karl Werner Zimmermann, den Euskirchener Kreisvorsitzenden des DRK. Foto: Rolf Zimmermann/DRK/pp/Agentur ProfiPress

In Vogelsang befinden sich außer dem zwei Kameradschaftshäuser der früheren NS-Ordensburg Vogelsang in Anspruch nehmende Internationalen Rotkreuz-Museum auch die Rotkreuz- Akademie, ein „Friedenspfad“, das Grundsätze-Denkmal, die Unterkunft „Transit 59“ und der Stützpunkt des Rotkreuz-Ortsvereins Schleiden.

Zwei der Fahrer, Peter Weidenfeld (l.) und Felix Alsmann, kurz vor dem Start vor der Kulisse der früheren NS-Ordensburg Vogelsang, die heute über mehrere Rotkreuzeinrichtungen verfügt, die dem menschenverachtenden Weltbild der Nationalsozialisten am „Täterort“ die Ideale des humanitären Völkerrechts entgegenhalten. Foto: Rolf Zimmermann/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Vom Vermittlungsort für Menschenrechte aus startete die Fahrradstaffel des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich auf die Fackelfahrt durch den Nationalpark Eifel Richtung Rotkreuz-Unterkunft Mechernich, an den Lenkern die Fahrer Peter Weidenfeld, Christina Schmidt, Nathalie Winter, Felix und Simon Alsmann und Miguel Derichs.

Der Mechernicher Rotkreuz-Bereitschaftsleiter Sascha Suijkerland begleitete die Staffel mit einem Trossfahrzeug. Auch Rolf Zimmermann, Hartmut Rütze und Merlin Baumgärtner vom DRK-Kreisverband begleiteten das „Friedenslicht“ von der Übernahme in Vogelsang bis zur Übergabe in der Bundesstadt Bonn.

Ab Euskirchen wurde die Fackel per Quad von Kreisbereitschaftsarzt Christoph Thomassen weitertransportiert. Vom Kreisverband Bonn aus ging es weiter über den Rhein-Sieg-Kreis nach Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und die Schweiz. Im italienischen Solferino wird die Fackel am 162. Jahrestag der Schlacht, also am Donnerstag, 24. Juni, erwartet.

Der „Fiaccolata“ genannte und seit 1992 jährlich stattfindende nächtliche Fackelzug von Solferino über zwölf Kilometer nach Castiglione, fällt Covid-19-bedingt zwar aus. Doch die ersatzweise durchgeführte Fackelstaffel von Münster aufs norditalienische Schlachtfeld in der Nähe des Gardesees soll Hoffnung auf eine Neuauflage 2022 machen.

Normalerweise nehmen an dem internationalen Rotkreuz-Treffen auf dem Schlachtfeld von einst rund 10.000 meist junge Menschen von Rotkreuz-Organisationen aus Europa und aller Welt teil. Das Treffen in einem großen Friedenscamp und der Marsch durch die Nacht haben Bedeutung für die Teilnehmer, so Rolf Zimmermann, weil es dort „keine soziale Schichtung unter den Rot-Kreuzlern gibt und das Zusammengehörigkeitsgefühl über alle Staatsgrenzen hinweg nirgends so stark ist wie bei diesem Treffen“.

Eine Reise für den Frieden

Entzündet wurde das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ am Weltrotkreuztag, Samstag, 8. Mai, auf dem Gelände des DRK in Münster. Von dort aus wurde es zunächst auf den „Balkon des Münsterlandes“ in Höhe des Teutoburger Waldes getragen und von Christian Kleinberns, dem Leiter der DRK-Einsatzstaffel Westfalen, an Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann übergeben.

Der bedankte sich bei allen Rotkreuz-Helfern für ihr humanitäres Engagement, aktuell insbesondere bei der Bewältigung der Corona-Krise und übergab die Fackel anschließend an den Präsidenten des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land, Heinz Hüppe. Aus dem nördlichen NRW wurde das Licht durchs bevölkerungsreichste Bundesland bis in den Süden getragen.

Am Dienstag übernahm der Kreisverband der Städteregion Aachen die Fackel aus Mönchengladbach. Nachdem sie am Dreiländereck kurz nach Belgien und die Niederlande wieder zurück nach Deutschland gewechselt war, wurde die Fackel im Rotkreuz-Einsatzfahrzeug nach Vogelsang gefahren. Von dort ging es wie beschrieben weiter über Mechernich und Euskirchen in die frühere Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.

Beim Fackelträgerwechsel von der Mechernich Fahrradstaffel auf Quadfahrer und Bereitschaftsarzt Christoph Thomassen war auch der DRK-Kreisgeschäftsführer und Mechernicher Ortsvereinsvorsitzende Rolf Klöcker mit von der Partie.

Die Fackel wird weiter auf ganz diverse Arten nach Solferino reisen. Per Fahrrad, Motorrad, Quad oder „Autokorso“, per Paddelboot und Heißluftballon und natürlich zu Fuß. Rotkreuzler aus ganz Europa nehmen an der Reise des Lichtes teil unter dem Motto: „Wir sehen uns nächstes Jahr in Solferino wieder!“, so Rolf Zimmermann: „Der Geist hinter der ganzen Unternehmung macht deutlich, dass das Rote Kreuz auf der ganzen Welt mit anpackt an einem Strang zieht.“

Die Ursprünge

Am 24. Juni des Jahres 1859 tobte auf den Feldern zwischen den Städtchen Castiglione und Solferino eine der blutigsten Schlachten während der Neuordnung Europas. Tausende Österreicher, Franzosen und Italiener verloren ihr Leben, noch mehr lagen nach dem Gemetzel verwundet und blutend auf den Äckern. Niemand kümmerte sich um sie. Die medizinische Versorgung der Truppen war zu der Zeit völlig unentwickelt und hoffnungslos mit einem solchen Anfall an versorgungsbedürftigen Männern überfordert.

Henry Dunant, ein Schweizer Geschäftsmann, war am Tag nach der Schlacht geschäftlich vor Ort und konnte bei all diesem Leid nicht tatenlos zusehen. Er organisierte mit der Zivilbevölkerung, vor allem mit den Frauen von Castiglione, eine unbeschreibliche spontane Hilfsaktion.

Die Verwundeten wurden vom Schlachtfeld geborgen und in Häusern und Kirchen verbunden, versorgt und gepflegt. Ohne Ansehen der Nationalität. Dort soll der Ruf „Tutti fratelli“ („Wir sind alle Brüder“) entstanden sein. Es war die Geburtsstunde des Roten Kreuzes.

Bis zum heutigen Tag wurde dem Roten Kreuz vier Mal der Friedensnobelpreis verliehen, das erste Mal 1901 an Dunant persönlich. In den Weltkriegsjahren 1917 und 1944 sowie 1963 war das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) der Empfänger, 1963 zusätzlich die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK).

Keine andere Organisation wurde so oft für ihre humanitären Tätigkeiten ausgezeichnet. Das Rote Kreuz ist die weltweite größte humanitäre Organisation mit rund 17 Millionen Mitgliedern in 92 Ländern. Bei der internationalen Fackel-Aktion sind schätzungsweise 2000 Rot-Kreuz-Helfer im Einsatz.

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Statement vom Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser zum Rücktritt von Kardinal Marx

Aachen – „Das Rücktrittsangebot von Kardinal Marx bewegt mich tief, aber er genießt  meinen großen Respekt für seine Entscheidung. Wir stehen in der Kirche derzeit vor sehr tiefgreifenden Fragestellungen, wie wir die Lebenswirklichkeit der Menschen umfassender wahrnehmen und deutlicher auf die Lebensvollzüge der Kirche anwenden können.

Dazu sind wir in guten Beratungen innerhalb des Synodalen Weges. Diesen Weg werden wir weitergehen. Mich persönlich bewegt das Rücktrittsangebot von Kardinal Marx in besonderer Weise, weil er in meinen Trierer Jahren über viele Jahre mein Bischof war. Mein Vertrauen in ihn ist durch seinen konsequenten Schritt bestärkt worden.“