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Ausstellung über den „Zuckertoni“ in Mayen – Vernissage am Samstag, 12. Juni

Mayen – Er ist Mayens bekanntestes Original: Anton Kohlhaas, am 14. April 1904 in Mayen geboren, allgemein bekannt unter seinem Spitznamen „Zuckertoni“. Ihm ist auch das erste Bürgerbühnen-Projekt der Burgfestspiele Mayen gewidmet.

Im Mai 2017 begannen die Festspiele in Zusammenarbeit mit dem Geschichts- und Altertumsverein und der Mayener Mundart-Gruppe ihre Recherche um Begebenheiten, Bilder und Geschichten vom und rund um den „Antunn“. Unter Leitung des Vorsitzenden des GAV Hans Schüller ist nun auch eine Ausstellung über ihn entstanden. In Kooperation mit der Stehbach-Galerie von Richard Frensch, dem Eifelmuseum unter Leitung von Alina Wilbert-Rosenbaum und den Burgfestspielen wurden sowohl künstlerische als auch dokumentarische Exponate zusammengetragen.

Zur Vernissage am Samstag, dem 12. Juni, um 11 Uhr in der Stehbach-Galerie im Stehbach 31 in Mayen werden Oberbürgermeister Dirk Meid und Hans Schüller in die Ausstellung einführen. Der Intendant der Burgfestspiele Daniel Ris wird den Bogen zum Theaterprojekt schlagen. Musikalisch ergänzt wird das Programm durch zwei live Auftritte des Bürgerbühnen-Ensembles, das am Abend dann die Premiere bestreitet. Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 11. Juli an allen Samstagen und Sonntagen von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Auf Basis der aktuell gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz sind beim Besuch der Ausstellung aktuell allerdings einige Regelungen zu beachten.  In Abstimmung mit den zuständigen Gesundheits- und Ordnungsämtern dürfen sich in den Ausstellungsräumen insgesamt maximal acht Personen gleichzeitig aufhalten.

Derzeit gilt auch die Pflicht der Kontakterfassung zur Kontaktnachverfolgung im Bedarfsfall. Hierzu können Sie ganz einfach am Einlass den QR-Code scannen und über die „Luca-App“ einchecken. Die „Luca-App“ ist in den üblichen App-Stores herunterzuladen. Alternativ besteht die Möglichkeit der Erfassung per Datenerfassungsblatt, welches Sie in der Ausstellung bekommen können. Außerdem ist eine Voranmeldung nötig. Anmeldungen zur Vernissage und zur Ausstellung bitte per E-Mail an fsj@burgfestspiele-mayen.de.

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Dreharbeiten in Mechernich gehen weiter

Mechernich – Die Filmaufnahmen für den Youtube-Kanal der Stadt gehen weiter. Mittlerweile sind drei weitere Videos im Kasten. Nach den Alltagshelden folgen „Heimatgefühl“, „Mechernich hat Humor“ und Wissenswertes für Neubürger. Immer stehen Mechernicher Menschen vor der Kamera und geben Einblicke in das Leben am Bleiberg und ihre Mentalität.

Auch die berühmt-berüchtigte Eifel-Gäng begab sich für die Clips auf Tour und begrüßt als „Altbürger“ die Mechernicher Neubürger an Originalschauplätzen ihrer Kindheit. „Hunnes“ Hochgürtel an der idyllischen Wassermühle im heimischen Vollem und an der Kakushöhle, wo er angeblich gezeugt wurde, Ralf Kramp an der Alten Kirche hoch über den Dächern der Stadt und Manni Lang in Lückerath vor Sankt-Lucia-Kapelle und früherer Brauerei…

Auch an einem der Wahrzeichen Mechernichs, der Alten Kirche, wurde eine Sequenz mit den „Eifel-Gängstern“ gedreht. Foto: Barbara Hochgürtel/pp/Agentur ProfiPress

Die drei Protagonisten sind alle Kinder Mechernichs. Ralf Kramps Clan stammt aus der Bergarbeitermetropole Mechernich, Manfred Lang wurde in Bleibuir geboren und Günter Hochgürtel in Vollem. Auf ihre urkomische Art stellen sie den Eifelern Mechernicher Prägung vor und beweisen, dass die Leute am Bleiberg Humor haben und sich auch selbst auf den Arm zu nehmen in der Lage sind.

Ihre Requisiten sind Axt, Zweizack-Heugabel und Schrotflinte und lassen „Böses“ ahnen. Doch in Wahrheit sind die drei „Eifel-Gängster“ natürlich handzahm und lammfromm. Im „Neubürger“-Video bilden sie auch nur die Eingangs-Sequenz, bevor Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Dezernent und Kämmerer Ralf Claßen das Wort ergreifen und Neubürger und Zugezogene auf die bedeutendste Stadt der Nordeifel einstimmen.

Drohne über Altusknipp

Auch moderne Technik wird von dem Filmteam des Weiss-Verlags, von Daniel Schnichels und Daniel Willems, an den Drehorten eingesetzt. Auf dem Altusknipp wird Schauspieler Dirk Moritz und der grandiose Ausblick von der Kuppe des 375 Meter hohen Bergs mit der Drohne „eingefangen“. Für Fernsehzuschauer ist der 42-Jährige Mechernicher ein Begriff, spielte er doch schon in erfolgreichen TV-Serien wie „Verbotene Liebe“, „Alarm für Cobra 11“, „Rote Rosen“ oder „Alles was zählt“ mit.

Jung und Alt kommen ebenso zu Wort und sagen in wenigen kurzen Worten sehr viel über die liebgewonnene Heimat. In Vussem steht eine ganze Horde Kinder mit ihren Eltern vor der Kamera. Günther Schulz gibt Einblick in sein Eifeler Landleben und seine Rollerwerkstatt, Dagmar Wertenbruch in die Bildung und „ihre“ Gesamtschule. Der Kommerner Wilfried Hamacher tritt in die Pedale und gewährt so einen ganz anderen Blick auf die herrliche Eifellandschaft.

Bürgern macht das Filmen Spaß

„Die Bereitschaft mitzuwirken, ist bei allen Protagonisten sehr groß. So machen die Filmaufnahmen einfach riesig Spaß“, freut sich Regisseur Daniel Schnichels, der in Lorbach lebt. Weitere Drehtage und Videoclips für den Youtube-Kanal der Stadt sollen folgen.

Die Image-Videoserie startete am 1. Juni mit „Alltagshelden“. Die Videoclips sind Komponenten einer Informations-Offensive, die in Zusammenarbeit mit dem Weiss-Verlag aus Monschau und der in Bleibuir beheimateten Agentur ProfiPress entstanden sind. Gleichzeitig ging die Stadt Mechernich auch auf den Social-Media-Kanälen Instagram, Twitter und Facebook online.

Mit dem neu beschrittenen Weg, möchte die Stadtverwaltung, allen voran Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, noch offensiver und noch transparenter informieren. Und damit alle Mechernicher aktiv ansprechen, vor allem aber auch junge Menschen mit ins Boot nehmen.

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Glasfaser-Versorgung: Startschuss zum Anschluss in Stolberg

Stolberg – Alle Stolberger Schulen und das Betlehem-Gesundheitszentrum gehen ans Glasfasernetz. 22 Kilometer Tiefbau. Voraussetzung für digitales Lernen. NetAachen ist regionaler Partner. Nach der Förderzusage des Bundes über rund 4 Millionen Euro im September 2020 aus dem Bundesförderprogramm Breitband unterschrieben der amtierende Bürgermeister der Kupferstadt Patrick Haas und Andreas Schneider, Geschäftsführer des regionalen Telekommunikationsanbieters NetAachen den gemeinsamen Ausbauvertrag. Nun erfolgte der offizielle Spatenstich und damit der Startschuss für die ersten Standorte. Es geht um 23 weiterführende, Grund-, Förder- und Volkshochschulen sowie das Betlehem-Gesundheitszentrum in der Steinfeldstraße. Alle 24 Standorte können nun schon bald vom hochleistungsfähigen Glasfasernetz der NetAachen profitieren.

Voraussetzung für digitales Lernen

Die vergangenen Monate unter besonders erschwerten Bedingungen haben den Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung des Schul- und Bildungssystems in Deutschland eindrucksvoll offengelegt. Auch in Stolberg reichte die Breitbandversorgung der ansässigen Schulen zuletzt nicht aus, um auf die Herausforderungen und Möglichkeiten des digitalen Wandels zu reagieren. Schon 2017 stellte das Amt für Wirtschaftsförderung den entsprechenden Förderantrag beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Bedarfslage ist klar: Es braucht eine leistungsfähige und zukunftsfähige Internetversorgung an allen Schulstandorten – schnellstmöglich.

Bürgermeister Patrick Haas ist glücklich, dass die Kupferstadt Stolberg nun zügig weitere wichtige Schritte in Richtung digitales Lernen geht: „Der Aufholbedarf beim digitalen Lernen ist deutschlandweit groß. Ich bin sehr froh, dass wir also nun zeitnah einen entscheidenden weiteren Schritt gehen können. Die Ausstattung unserer Schulen mit digitalen Endgeräten ist ja bereits im Gang und vielerorts schon abgeschlossen. Durch die nun folgenden Glasfaseranschlüsse lassen sich diese Geräte bald auch adäquat im Schulalltag verwenden. Wir freuen uns, dass wir mit NetAachen einen lokalen Partner gefunden haben, der mit uns dieses wichtige Projekt umsetzt.“ Darüber hinaus sei die Kupferstadt Stolberg die erste Kommune, die für die Bauvorhaben eine 100%-Förderung von Land und Bund erhält.

NetAachen als regionaler Partner

„Ein moderner Glasfaseranschluss mit FTTH-Technik („Fibre To The Home“ – „Glasfaser bis ins Haus“) stellt Übertragungsraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde bereit. Das zählt heute zur absoluten Grundversorgung in Deutschland, in besonderem Maße gilt das natürlich für Schulen und Bildungseinrichtungen“, erklärt Andreas Schneider.

Verantwortlich für die Baumaßnahmen in Stolberg ist Daniel Fichte, Bauleiter bei NetAachen: „Wir sprechen hier von 22 Kilometer Glasfaser, die wir im Tiefbauverfahren quer durch Stolberg bis zum südlichsten Punkt in Zweifall verlegen – ein wirklich spannendes Projekt. Ich freue mich, daran mitwirken zu können!“

Bis Sommer 2022 sollen alle Schulstandorte und das Bethlehem-Gesundheitszentrum am das Glasfasernetz angeschlossen sein. Wann welcher Standort angeschlossen werden soll entnehmen Sie beigefügter Tabelle.

Bürgermeister Patrick Haas bittet unterdessen bereits um Verständnis, dass die wichtige Verlegung moderner Glasfaseranschlüsse nicht ohne Baumaßnahmen und damit verbundenen Verkehrseinschränkungen einhergehen kann: „Natürlich werden wir die Einschränkungen so klein wie möglich halten, frühzeitig kommunizieren und die Baumaßnahmen aufeinander abstimmen.“

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Künstler Otmar Alt übergibt Kunstwerk an Krankenhaus Düren

Düren – Bunt, vielfältig und voller Leben – so präsentiert sich das Gemeinschaftskunstwerk des Malerei-Kurses unter der Leitung von Otmar Alt, das an der Internationalen Kunstakademie Heimbach entstanden ist. Jetzt wurde das Kunstwerk an das Krankenhaus Düren übergeben. Dort soll es auf der Mutter-Kind-Station vielen Menschen Freude bringen. Dr. Heike Matz, Leiterin der Frauenklinik, nahm das Bild freudig im Kreishaus in Düren entgegen.

Das Gesamtkunstwerk. Foto: Kreis Düren

Der international bekannte Maler Otmar Alt bietet seit mehr als zehn Jahren im Sommer ausschließlich in Heimbach an der internationalen Kunstakademie einen anspruchsvollen Wochenkurs in Acrylmalerei an. Zum Abschluss eines jeden Kurses wird ein gemeinsames Großbild geschaffen, das sich aus einzelnen quadratischen Leinwänden zusammensetzt, die jeder Teilnehmer jeweils gestaltet. Entstanden ist, passend zum Kursthema „Die Kreativität der Formen und Farben erleben“, ein buntes Werk mit viel Fröhlichkeit, Harmonie und Leben – genau passend für den zukünftigen Ort auf der Geburtsstation.

„Ich freue mich sehr über das wirklich außergewöhnlich tolle Bild, das den Familien viel Freude bringen soll. Wir sagen von Herzen ‚Danke‘“, betont Dr. Matz. „Es ist ein besonderes Kunstwerk geworden“, sagt Otmar Alt. Zusammen mit dem Direktor der Internationalen Kunstakademie Heimbach, Prof. Frank Günter Zehnder, übergab er das Bild. „Die Herausforderung ist die Korrespondenz der einzelnen kleineren Bilder, die später ein großes Ganzes ergeben. Daraus ist eine wunderbare, kraftvolle Gemeinschaftsarbeit entstanden.“ Die Binnenstruktur, die Feinheiten von Erzählung und Farbe, von realistischen oder abstrakten Formen wurden von den Teilnehmern individuell erfunden und gestaltet. Auch Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich bei der Übergabe über den zukünftigen Platz des Bildes. „Es ist Kunst aus dem Kreis Düren für die Menschen im Kreis Düren. Das Bunte und Vielfältige im Bild spiegelt auch das Leben im Kreis wider.“

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„Der Dank gilt den Fans“ Modellprojekt Nürburgring: Positives Fazit zum 24h-Rennen

Nürburg – Nürburgring blickt auf erfolgreiches Wochenende mit Zuschauern zurück. Zum ersten Mal System mit geimpften, genesenen und getesteten Besuchern im Praxis-Einsatz.
Wissenschaftliche Begleitung durch Hygiene-Institut bringt weitere Erkenntnisse. In diesem Jahr ist das ADAC TOTAL 24h-Rennen ausverkauft gewesen – gemessen an Corona-Bedingungen. Zum Start des Langstreckenklassikers waren am Samstag die 10.000 genehmigten Sitzplätze allesamt besetzt. Für die Rückkehr der Besucher hatten die Betreiber des Nürburgrings im Vorfeld einige Fragestellungen erfolgreich gelöst und können am Ende ein positives Fazit ziehen. Auch dank der Besucher, die sich bereitwillig an die Regeln gehalten haben.


Dr. Jürgen Gebel (links) und Dr. Britt Hornei begleiten das Zuschauer-Modellprojekt Nürburgring wissenschaftlich und untersuchen unter anderem die Verbreitung von Aerosolen. Foto: Nürburgring

„Es war ein tolles Gefühl, beim Start auf die Tribünen zu schauen und die tolle Stimmung zu erleben“, erklärt Nürburgring Geschäftsführer Mirco Markfort. „Glückliche Besucher ist der eigentliche Lohn für unsere Arbeit. Dass dies alles geklappt hat, ist ein Teamerfolg, bei dem sich jeder eingebracht hat.“ Die erste Veranstaltung mit Zuschauern in 2021 bedeutete für den Nürburgring eine intensive Vorbereitung, denn zum ersten Mal durften ausschließlich geimpfte, genesene und negativ getestete Personen auf den Tribünen Platz nehmen. Die Überprüfung der gültigen Tests und Bescheinigungen musste dabei mit dem Online-Buchungssystem sowie mit den Zugangskontrollen harmonieren. Eine Aufgabe, die mit Programmierarbeiten der Nürburgring IT-Abteilung und in Zusammenarbeit mit dem Ticketing Partner gelöst wurde.

Die Besucher konnten ihre negativen Corona-Tests bereits im Vorfeld über eine eigens programmierte Webseite hochladen und waren so zum Eintritt rechtzeitig freigeschaltet. Vor Ort gab es die Möglichkeit, den Test mittels QR-Code hochzuladen oder einen der Fan-Counter an den Tribünen aufzusuchen. Im Hintergrund arbeitete ein motiviertes Nürburgring-Team, um die Freischaltung der Tickets nahezu rund um die Uhr zu gewährleisten. Geimpfte und Genesene hatten mit Ihren Bescheinigungen einen Anlaufpunkt im ring°carre. Hier betreute das Deutsche Rote Kreuz einen Counter und stellte so die Echtheit der Dokumente sicher.

„Am 24h-Wochenende ist unser erarbeitetes Konzept zum ersten Mal in der Praxis eingesetzt worden“, sagt Ingo Böder, Head of Events & Operations am Nürburgring. „Dass im Livebetrieb noch Kleinigkeiten angepasst werden müssen und es auch mal zu kurzen Wartezeiten kommt, ist trotz intensiver Vorbereitungen ganz normal. Alles in allem hat alles wirklich gut funktioniert.“ Diese Einschätzung trifft laut Böder auch auf das Sitzplatzkonzept zu. Hier saßen die Besucher erstmals in Zweiergruppen. Zudem gab es eine durchgängige Maskenpflicht auf dem gesamten Nürburgring-Gelände – auch auf dem Sitzplatz. Für die Einhaltung aller Regeln waren insgesamt 350 Ordner im Einsatz. Diese kontrollierten das Geschehen auf den Tribünen, im Fahrerlager sowie rund um die Nordschleife. „Der große Dank geht an alle, die mitgeholfen haben, das alles umzusetzen. Insbesondere den Fans, die sich bereitwillig an die Regeln gehalten haben. Lediglich vereinzelt mussten Zuschauer auf die Maskenpflicht hingewiesen werden“, so Böder.

Wissenschaftliche Begleitung soll weitere Rückschlüsse ermöglichen
Da der Nürburgring in Rheinland-Pfalz ein Modellprojekt für Veranstaltungen mit Zuschauern im Freien ist, wird der ganze Vorgang auch wissenschaftlich begleitet. Von der Online-Buchung, über die An- und Abreise bis hin zum eigentlichen Aufenthalt auf den Tribünen. Deshalb waren die Wissenschaftler des Hygieneinstituts des Universitätsklinikums Bonn am Wochenende vor Ort. Diese erprobten eine mögliche Verbreitung von Aerosolen auf den Tribünen. „Mit Hilfe eines Partikel-Emissionsgeräts, welches auf einem Sitzplatz platziert wurde, haben wir Wasserpartikel in die Luft gebracht. Die Verbreitung der Partikel haben wir mit einem speziellen Zähler in der Umgebung gemessen. Aus den Auswertungen können wir Rückschlüsse auf die Verbreitung von Aerosolen im Freien ziehen“, erklärt Dr. Jürgen Gebel, vom Hygieneinstitut. Seine Kollegin Dr. Britt Hornei ergänzt: „Durch PCR-Untersuchungen in den Lüftungsanlagen der VIP-Lounges wollen wir zudem eine mögliche Viruslast in Innenräumen untersuchen. Durch die getroffenen Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel der Maskenpflicht, erwarten wir jedoch, dass es grundsätzlich nicht zu einem Viruseintrag in die Lüftungsanlagen kommt.“

24h-Rennen als Zuschauer-Auftakt für weitere Events
Die Erfahrungen des Wochenendes sollen nun in die Planungen für die kommenden Event-Wochenenden einfließen und auch hier Zuschauer ermöglichen, wie Geschäftsführer Markfort erklärt: „Das 24h-Wochenende war für den Nürburgring ein wichtiger Auftakt. Als Eventlocation sind wir von Beginn an der Pandemie von starken Beschränkungen betroffen. Unser Ziel ist es immer gewesen, mit erprobten Partnern und guten Konzepten, Veranstaltungen mit Zuschauern wieder möglich zu machen. Das ist uns zum in diesem Jahr richtigen Zeitpunkt gelungen, denn nun folgen noch viele weitere große Veranstaltungen, für die wir uns nun berechtigte Hoffnungen machen, auch hier wieder Zuschauer auf den Tribünen zu haben. Das ist für den Nürburgring, für die Veranstalter und für die Region überlebenswichtig.“

Im Juni und Juli warten unter anderem die Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie, der ADAC Truck-Grand-Prix, Rad am Ring sowie die mit Spannung erwartete Premiere der FIA World Rallycross Championship. Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es unter www.nuerburgring.de/events .

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Experte informiert am Welt-Hirntumor-Tag am Dienstag, 08. Juni im Online-Vortrag

Region/Mayen-Koblenz – Chefarzt Dr. Hans-Hermann Görge bietet am Dienstag, 8. Juni, Online-Vortrag über moderne Therapieformen. Tumoren des Gehirns sind im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten und werden in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Doch die schwerwiegende Diagnose kann jeden treffen. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 8.000 Menschen an einem primären Hirntumor. Damit sich die Patienten sicher und gut aufgehoben fühlen, sind die richtige Aufklärung und eine einfühlsame Betreuung notwendig.

Um dies in der Region zu ermöglichen, hat das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein ein Hirntumorzentrum etabliert. Hier werden Patienten von der Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge begleitet. Um über moderne Behandlungsformen im Hirntumorzentrum Mittelrhein aufzuklären, informiert Dr. Hans-Hermann Görge, einer der Leiter des Hirntumorzentrums Mittelrhein, am Dienstag, 8. Juni, anlässlich des Welthirntumortags im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18.30 Uhr am Online-Vortrag teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Sie können sich ganz einfach anmelden. Hierfür schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Für die Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprecher (PC, Laptop, Tablet, Handy) Über alles weitere informieren wir Sie dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich.

Infos zum Hirntumorzentrum Mittelrhein gibt es hier: www.hirntumorzentrum-mittelrhein.de

 

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Neue Tafel in Meckenheim informiert über alte Stadtmauer und ehemaliges Obertor

Meckenheim – Engagierte Bürgerinnen und Bürger erwecken Stadtgeschichte zum Leben. Meckenheim war einmal von einer Stadtmauer und zwei Gräben umgeben und durch das Ober- und Niedertor gesichert. Aufschluss über die spannende Geschichte der Apfelstadt gibt eine neue Informationstafel auf der Hauptstraße, Höhe ehemaliges Obertor. Deren Aufstellung geht auf die Initiative und Finanzierung von Meckenheimer Bürgerinnen und Bürgern zurück, die auf der Tafel namentlich erwähnt werden. Stadtarchivar Andreas Jüngling brachte sich inhaltlich ein, bevor das Team des städtischen Baubetriebshofes die Infotafel installierte. Gemeinsam mit den engagierten Akteuren hat Bürgermeister Holger Jung die Infotafel enthüllt.

„Für viele Einheimische und Gäste liegt die Historie unserer Stadt im Verborgenen. Die Infotafel fördert längst Vergessenes zu Tage und vergegenwärtigt uns Stadtmauer und Obertor“, erklärte der Bürgermeister anlässlich der Einweihung. „So manche bauliche Anordnung und so mancher Straßenverlauf der heutigen Zeit lassen sich anschaulich zurückverfolgen und damit erklären“, ergänzte Jung. Er dankt allen am Projekt Beteiligten herzlich, vor allem jenen Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihre Initiative und ihren finanziellen Beitrag zum guten Gelingen beigetragen haben. „Erst durch sie wurde es möglich, Stadtgeschichte genau dort wieder zum Leben zu erwecken, wo sie einmal geschrieben wurde: Rund um den Standort des ehemaligen Obertores.“

Das Projekt geht auf den Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern zurück, die sich über ihr politisches Engagement in der UWG hinaus für Meckenheim einbringen. Für Hans-Erich Jonen, Vorsitzender des Stadtverbandes, „ist die Tafel ein Beitrag, die Altstadt attraktiver zu machen.“ Zusammen mit dem Bürgermeister sowie weiteren Initiatoren übergab er sie „froh und stolz“ der Öffentlichkeit.

Durch das Schild machen interessierte Bürgerinnen und Bürger einen beträchtlichen Zeitsprung. Sie tauchen ab in das Meckenheim des 19. Jahrhunderts, als sich die Untere Straße und Obere Straße analog zum Verlauf der heutigen Hauptstraße von Norden nach Süden verlaufend durch die Stadt zogen und die beiden Tore miteinander verbanden.

Die Informationstafel setzt sich aus Texten und einer Karte zusammen. Damals ergab die Form der gesicherten Stadt ein durch den Mühlbach leicht eingedrücktes Rechteck. Auffällig ist die rechtwinklige Anlage des nördlichen Stadtteils, die auf die Neugestaltung nach dem großen Brand von 1787 zurückgeht. Neben der Stadtmauer beschreibt der Text das Obertor, bis 1832 Bestandteil der Meckenheimer Stadtbefestigung.

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Projekt „Digital in die Zukunft“ – Unterstützung für Vereine bei der Digitalisierung

Ahrweiler – Die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz bietet in Zusammenarbeit mit der Medienanstalt Rheinland-Pfalz Seminare für Vereine zur Unterstützung der Digitalisierung an. Darauf macht die Kreisverwaltung aufmerksam.

Jeweils donnerstags finden von 18 bis 20 Uhr digitale Fortbildungen zu aktuellen Themen des ehrenamtlichen Engagements statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über den Link https://wir-tun-was.rlp.de/de/im-land/digital-in-die-zukunft/ gelangen Interessierte zu den einzelnen digitalen Veranstaltungen, die mittels Zoom durchgeführt werden. Ein Werkzeugkasten bietet zudem einen Überblick über digitale Tools für die Vereinsarbeit. Darüber hinaus finden wöchentlich digitale Ideen-Werkstätten und Einführungsworkshops statt, um die Ehrenamtlichen bei der Erprobung der verschiedenen Instrumente zu begleiten.

Das Projekt „Digital in die Zukunft“ setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Dazu gehören neben den Fortbildungen für Vereine auch Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten sowie der Ideen- Wettbewerb „Ehrenamt 4.0“.

Der Kreis Ahrweiler bietet mit der Initiative „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ im Rahmen des bundesweiten Projekts „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ ein umfangreiches Angebot an Qualifizierungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Vereine und das Ehrenamt an. Nähere Informationen unter www.kreis-ahrweiler/weitermachen oder Telefon 02641/975-565, E-Mail weitermachen@kreis-ahrweiler.de

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Zwei Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ für Schüler der Musikschule des Landkreises

Wittlich – Erneut meldet die Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich einen großen Erfolg ihrer Schüler beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Bundesebene. Auf Grund der Corona-Pandemie musste nach dem Regional- und Landeswettbewerb auch der Bundeswettbewerb, der in Bremen und Bremerhaven stattfinden sollte, digital durchgeführt werden. Das musikalische Programm wurde per Video eingereicht, wobei das Schneiden innerhalb der Musikstücke verboten war. Die technische Qualität der Videos blieb von der Jury unberücksichtigt. Ausschlaggebend für die Bewertung war nur der musikalische Vortrag.

Unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen – die Vorbereitungs- und Unterrichtsstunden konnten nur online stattfinden – haben sich die drei qualifizierten Schüler der Musikschule des Landkreises hervorragend präsentiert.

Kiano Bauer (13 Jahre aus Gipperath) erreichte unter 37 Teilnehmern in seiner Altersgruppe im Fach Trompete Solo einen hervorragenden 3. Platz. Dies gelang auch Ruben Süß (19 Jahre aus Wittlich) in der Kategorie Saxophon Solo. Er hatte 10 Bewerber. Jakob Werle (14 Jahre aus Hetzerath) komplettierte die tollen Ergebnisse mit dem Prädikat „mit sehr großem Erfolg teilgenommen“ in der Kategorie Klarinette Solo. In Jakobs Altersgruppe spielten 32 junge Mitbewerber.

Die jungen Musiker sind alle in Musikvereinen im Landkreis aktiv und die Erfolge belegen einmal mehr die hohe Ausbildungsqualität an der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Die Musikschule und der Kreismusikverband gratulieren herzlich, bedanken sich bei den Lehrkräften Frank Wilhelmi (Trompete), Stefan Barth (Saxophon) und Ulrich Junk (Klarinette) für das große Engagement und den Eltern für die tolle Unterstützung.

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Bürgertelefon und Online-Sprechstunde mit Bürgermeisterin Nadine Leonhardt am Dienstag, 08. Juni

Eschweiler – Die nächste telefonische Sprechstunde – Bürgertelefon mit Bürgermeisterin Nadine Leonhardt findet statt am Dienstag, dem 08.06.2021, in der Zeit von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Während dieser Zeit steht sie den Bürgerinnen und Bürgern unter der Rufnummer (02403) 71-334 für Anliegen telefonisch zur Verfügung.

Die nächste Online-Sprechstunde findet statt am Dienstag, dem 15.06.2021, in der Zeit von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Während dieser Zeit haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, über das Smartphone, Tablet oder den PC mit der Bürgermeisterin in Kontakt zu treten. Ab 17.00 Uhr kann man sich in die Online-Sprechstunde einwählen und befindet sich in einem virtuellen Warteraum. Nacheinander wird man dann „hereingelassen“ und kann persönlich mit Frau Bürgermeisterin Leonhardt sprechen. Den Link zur Teilnahme finden Sie auf der Startseite der Internetseite www.eschweiler.de.