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HRT-Teamchef Sean Paul Breslin nach dem Rennen: Wir kommen stärker zurück

Meuspath/Nürburgring – Das diesjährige 24h-Rennen auf dem Nürburgring blieb für das Haupt Racing Team leider ohne zählbaren Erfolg. Beide Mercedes-AMG GT3, die unter der Nennung Mercedes-AMG Team HRT angetreten waren, kamen trotz starker Performance nicht ins Ziel. HRT-Teamchef Sean Paul Breslin gab nach dem Rennen noch einmal einen Einblick in die Strategie und einen Ausblick auf die nächsten Aufgaben.

Der Mercedes-AMG GT3 #4 war das dominierende Auto im ersten Teil des ADAC TOTAL 24h-Rennens Nürburgring. Wie war die Strategie für das Rennen, vor allem im Hinblick auf die zu erwartenden wechselnden Wetterbedingungen, für die der Nürburgring bekannt ist?
Das Rennen begann sehr gut. Luca Stolz hat einen extremen ersten Stint im Nassen auf Slicks hingelegt und das Auto in der ersten Runde in Führung gebracht. Von da an bauten er und seine Fahrerkollegen Manuel Metzger und Adam Christodoulou den Vorsprung aus, so dass wir bis zur roten Flagge fast alle Rennrunden angeführt haben und einen deutlichen Abstand zu unseren Mitbewerbern hatten. Unsere Strategie war es, Fehler zu vermeiden und das Auto in Führung zu halten.

Bei unserem zweiten Auto haben wir aufgrund des wechselhaften Wetters etwas gepokert und nach der Einführungsrunde auf Regenreifen gewechselt. Leider war der Regen im ersten Stint aber nicht stark genug. Wir konnten uns aber bis zur Unterbrechung wieder an die Top-10 herankämpfen und auch nach dem Restart waren wir weiter auf dem Weg nach vorne.

Trotz des enttäuschenden Ergebnisses, welche Lehren kann das Team aus diesem Wochenende ziehen?
Wir waren alle sehr beeindruckt von der Leistung der Fahrer unter den schwierigen Bedingungen im ersten Teil des Rennens. Schmerzlich ist, dass die harte Arbeit des Teams am Ende nicht belohnt wurde. Die wichtigste Lektion, die man in dieser Phase lernen kann, ist, dass man sich nach einem Rückschlag neu aufstellen und wieder aufstehen muss. Wir haben die besten Leute, die man als Team haben kann. So sehr es jetzt auch weh tut, wir werden stärker zurückkommen.

In diesem Jahr stehen noch einige wichtige Sprint- und Langstreckenrennen an. Was sind die Ziele des Haupt Racing Teams für die restliche Saison?
Als nächstes steht der Saisonstart der DTM in Monza an. Wir freuen uns alle auf den Start der neuen GT3-DTM. Danach kommen die 24 Stunden von Spa, ein anspruchsvolles und schnelles Rennen durch die Ardennen. Es gibt viel, worauf sich das Team konzentrieren muss, um den ersten Sieg in dieser Saison zu holen.

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Verbandsgemeinde Mendig verteilt kostenlose Luca-Schlüssel-Anhänger

Mendig – Die Luca-App soll in der Corona-Krise zur digitalen und vereinfachten Kontaktregistrierung und lückenloser Nachverfolgung im Austausch mit den Gesundheitsämtern genutzt werden. Sie ist damit ein weiterer Bestandteil in der Öffnungsstrategie für Handel, Gastronomie und Kultur. Sei erspart eine umständliche, handschriftliche Kontakterfassung bei Einlass und ist somit sowohl für die Einwohner, als auch für Gewerbetreibende von Vorteil.

Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde, die über kein Smartphone verfügen, sollen zukünftig bei Ihrem Besuch im Handel und in der Gastronomie mit einem Luca-Schlüsselanhänger die Vorteile von Luca nutzen. In diesem Fall wenden Sie sich bitte direkt an die Verbandsgemeinde Mendig unter 02652/9800-70. Dort erhalten Sie ab sofort einen kostenfreien Luca-Schlüsselanhänger, dessen QR-Code sie einfach in Handel und Gastronomie anstelle einer umständlichen Registrierung vorzeigen können.

„Neben Impfungen und unseren Testmöglichkeiten soll die Einführung von Luca nicht nur eine zettelfreie Kontaktregistrierung gewährleisten, sondern auch zusätzlich Infektionsketten besser und schneller nachverfolgen und somit ein weiterer Baustein in unserer Pandemie-Bekämpfung sein. Dies bringt neben einem verbesserten Gesundheitsschutz vor allem den Vorteil einer unkomplizierten Registrierung für die Einwohner, Unternehmen, Einzelhändler und die Gastronomie mit sich“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz und der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Uli Rawert.

Die Personen, die sich bereits für einen Luca-Schlüsselanhänger in der Verbandsgemeinde angemeldet haben, erhalten automatisch in den nächsten 3 Werktagen Post mit weiteren Infos.

Für Bürgerinnen und Bürger, die den Schlüsselanhänger direkt im Rathaus abholen möchten, stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen im Zimmer 31 und unter der Telefonnummer 02652 9800-70 zu den Öffnungszeiten zur Verfügung.

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Wirtschaft

Konjunktur-Bericht des RWI – Leibniz-Instituts: Konjunktur im Land nimmt im Frühling Fahrt auf

Region/Düsseldorf – Minister Pinkwart: Nordrhein-Westfalen kommt besser durch die Krise als der Bund – Grenzen für Lieferketten offenhalten und Investitionen in Kapazitäten attraktiv machen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW teilt mit: Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen setzt ihre Aufholjagd fort. Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung rechnet im laufenden Jahr mit einem Wachstum von 3,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Auch der nordrhein-westfälische Arbeitsmarkt erholt sich weiter: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist wieder über das Vorkrisenniveau auf einen neuen Höchstwert von 7,09 Millionen gestiegen. Damit entwickelt sich Nordrhein-Westfalen weiterhin besser als der Bund. Zudem rechnet das RWI damit, dass die Arbeitslosenquote von derzeit 7,5 auf 7,0 Prozent zum Ende des Jahres sinkt.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen entwickelt sich 2020 und 2021 um zusammen 0,4 Prozentpunkte besser als im Bund. Dazu haben mehrere Faktoren beigetragen, beispielsweise das Landesprogramm zur Stärkung von Investitionen sowie differenziertere Lockdown- und Öffnungsmaßnahmen. Die schnellen und umfangreichen NRW-Hilfen haben in vielen Fällen existenzbedrohende Engpässe überbrückt und die Aufholjagd im Land überhaupt erst ermöglicht. Deutliche Impffortschritte und umfangreiche Schnelltests ermöglichen immer mehr Lockerungen. Die Nachfrage nach Produkten aus Nordrhein-Westfalen ist weltweit deutlich angezogen – das ist eine gute Nachricht, auch wenn es teilweise zu Lieferengpässen kommt. Wir müssen jetzt Grenzen offenhalten und zusätzliche Störungen von Lieferketten verhindern. Europa muss sich für die Lockerung von Ex- und Importbeschränkungen, weitere Handelsabkommen und den Abbau von Sonder- und Strafzöllen einsetzen. Außerdem müssen wir die Investitionsbedingungen stärken, damit die Betriebe ihre Kapazitäten ausbauen und modernisieren können. In Nordrhein-Westfalen hat das Land seine Investitionen in Digitalisierung und Nachhaltigkeit bereits massiv erhöht und damit Impulse für privates Engagement geliefert.“

Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW: „Zum Frühsommer hat sich die Konjunktur in Nordrhein-Westfalen stabilisiert. Erstmals seit Beginn der Krise erreicht die Geschäftslage in der Summe wieder den positiven Bereich. Und auch die Aussichten sind Dank der Impffortschritte wieder – vorsichtig – aufwärtsgerichtet. In den besonders von der Krise betroffenen Branchen bleibt die Lage ernst. Auch nach den verbesserten Öffnungsperspektiven werden diese Unternehmen noch Monate benötigen, bis klar ist, ob sie sich aus der Krise herausarbeiten können. Viele Unternehmen sind noch nicht über den Berg.“

Prof. Dr. Torsten Schmidt, Konjunkturexperte des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung: Die Lieferengpässe in einigen Bereichen zeigt, wie tiefgreifend die Coronakrise die Wirtschaftsaktivitäten gestört hat. Sie werden die nun einsetzende Erholung aber nicht deutlich verzögern.

Das RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht im Auftrag des Wirtschafts- und Digitalministeriums jährlich drei Konjunkturberichte. IHK NRW stellt dazu die aktuellen Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfragen und Sonderumfragen für Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

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Tourismus

Waldbaden in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Neues Gesundheitsangebot am Gesundheitsstandort. Wenn Waldluft zur Medizin wird. Zertifizierte Waldbademeister bieten ab dem 13. Juni Waldbade-Seminare an. Am Gesundheitsstandort Bad Neuenahr-Ahrweiler gibt es ein neues Gesundheits- und Wellness-Angebot: Waldbaden. Der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. sowie die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH freuen sich über die Kooperation mit Fritz Herkenrath und Tom Haass, die als „RobinWoods“ erstmalig ab Sonntag, 13. Juni, Waldbade-Seminare in Bad Neuenahr-Ahrweiler anbieten.

Jeder kennt es – nach einem ausgiebigen Spaziergang im Wald fühlt man sich besser. Aber warum ist das so? Schon seit den 1980er Jahren ist „Shinrin Yoku“, also das Baden in der Waldluft, in Japan eine anerkannte Therapieform. Dabei wirkt der längere, bewusste Aufenthalt im Wald wie eine Art Aromatherapie, bei welcher die Bäume ihre ätherischen Öle in die Luft abgeben. Die besonders sauerstoffreiche Waldluft tut vor allem bei Kopfschmerzen gut, und das satte Grün der Blätter bewirkt innere Ruhe und Harmonie. Bewusste Waldaufenthalte können so nachweislich das Immunsystem stärken, den Blutdruck senken und Stress reduzieren.

„Unsere Waldbade-Seminare zeichnen sich insbesondere durch Achtsamkeitsübungen in Verbindung mit Erläuterungen zur Wirkung des Waldes auf die menschliche Gesundheit aus. Sie bieten sich für alle an, die den Wald genauer kennenlernen und etwas für ihre Gesundheit tun möchten“, erläutert Fritz Herkenrath von „RobinWoods“. Er ist zertifizierter Waldbademeister und Mitglied im Bundesverband Waldbaden BVWA e.V.

„Gleichzeitig sorgen unsere Seminare aber auch für eine ganz andere Wahrnehmung von Wald und Natur. Denn findet der Mensch Heilung im Wald, so wächst in ihm das auch Bedürfnis, zum Schutz der Natur beitragen zu wollen“, fügt sein Kollege Tom Haass hinzu.

Dania Münch, Referentin Gesundheitswirtschaft und Heilwasser der städtischen Marketing GmbH, freut sich, dass der Gesundheitsstandort ein weiteres, wertvolles Gesundheitsangebot dazugewonnen hat. „Die Corona-Pandemie hat uns allen nochmal gezeigt, wie wichtig Gesundheit ist. Stärken wir sie!“, sagt sie abschließend.

Alle Infos und weitere Termine gibt es unter www.ahrtal.de/waldbaden.

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Landesweiter #TrikotTag des rheinland-pfälzischen Sports am Mittwoch, 09. Juni

Region/Mainz – LSB und Sportbünde rufen alle Sportler*innen auf, am 9. Juni ihr Vereinstrikot zu tragen / Social Media-Aktion mit Gewinnen in einer Gesamthöhe von 15.000 Euro für Sportvereine. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen rufen am Mittwoch, 9. Juni, gemeinsam zum landesweiten #TrikotTag auf. Alle knapp 1,4 Millionen Sportvereinsmitglieder können an diesem Tag unter dem Motto „Mehr Verein im Sport“ Werbung für den Vereinssport machen, indem sie das Trikot, das Vereins-Shirt oder die Trainingsjacke ihrer rheinland-pfälzischen Sportmannschaft oder ihres Heimatvereins tragen – im Büro, auf der Arbeit, in der Schule, beim Einkaufen oder in ihrer Freizeit. Unter dem #TrikotTag sollen davon Fotos in den sozialen Medien gepostet werden, die Teilnehmer*innen haben dabei die Möglichkeit, ihren Vereinen Gewinne in einer Gesamthöhe von 15.000 Euro zu sichern.

Der Tag soll ganz im Zeichen des Vereinssports in RLP stehen und besonders in Zeiten der Corona-Pandemie, in der in den vergangenen 15 Monaten kaum Vereinsaktivitäten möglich waren, auf die Vielfalt der Sportvereine und ihren wichtigen Stellenwert für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hinweisen. „Wir wünschen uns, dass am #TrikotTag in den Schulen, in allen Büros und Home-Offices sowie im normalen Alltag die Farben der Sportvereine in Rheinland-Pfalz zu sehen sind“ sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Wir möchten unseren Mitgliedern, den Vereinen vor Ort, mit dieser Aktion helfen, auf sich aufmerksam zu machen und dazu beitragen, dass nicht weitere Mitgliedschaften verloren gehen“, erklärt Monika Sauer, Präsidentin des Sportbund Rheinland, den Gedanken hinter dieser gemeinschaftlichen Aktion.

Der Sport in Rheinland-Pfalz wird beim #TrikotTag von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz (ADD) unterstützt. Die ADD informiert alle Schulen im Land und motiviert Lehrer*innen wie auch Schüler*innen, am #TrikotTag teilzunehmen. Auch die rheinland-pfälzischen Politiker*innen werden zur Teilnahme aufgerufen.

Der freundliche Appell an alle Sportfreund*innen im Land lautet: Zeigt, wie stolz Ihr auf Eure Mannschaft und Euren Verein seid, zieht Euer Trikot beim Arbeiten, Einkaufen oder Tanken an und postet Eure #TrikotTag-Bilder in den Social Media-Kanälen Facebook, Instagram oder Twitter mit dem Hashtag #TrikotTag – und verlinkt die entsprechenden Kanäle Eures Sportbundes und des Landessportbundes.

Allen Teilnehmer*innen, die ihr #TrikotTag-Bild zusätzlich per E-Mail an ihren zuständigen Sportbund (Sportbund Rheinland: presse@sportbund-rheinland.de; Sportbund Pfalz: info@sportbund-pfalz.de, Sportbund Rheinhessen: presse@sportbund-rheinhessen.de) einreichen, winken tolle Preise im Gesamtwert von 15.000 Euro, die das Vereinsleben schöner machen. So können verschiedene Geld- und Sachprämien wie etwa Trikotsätze für die Mannschaft, Ausflüge in Freizeit- und Erlebnisparks mit mehreren Vereinsmitgliedern oder die professionelle Umsetzung eines Vereinsporträts von Partnern und Sponsoren der Sportbünde und des LSB gewonnen werden.

„Die Sportvereine im Land stehen nach den neusten Öffnungen für den Sport in den Startlöchern und sind motiviert, neben dem Angebot vielfältiger Sport- und Bewegungsmöglichkeiten auch ihrer gesellschaftlichen Rolle als ´soziale Tankstellen´ unseres Landes gerecht zu werden“, sagt Klaus Kuhn kommissarischer Präsident des Sportbundes Rheinhessen. „Wir möchten insbesondere den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in den Sportvereinen mit dem #TrikotTag Aufwind verleihen und gemeinsam ein deutliches Signal an alle Rheinland-Pfälzer*innen senden“, ergänzt Elke Rottmüller, Präsidentin des Sportbund Pfalz. Am 9. Juni lautet die klare Botschaft: „Mehr Verein im Sport“.

Weitere Infos zum Aktionstag und den Gewinnspielen gibt es auf den Homepages der Sportbünde, allgemeine Infos zum #TrikotTag unter https://www.lsb-rlp.de/TrikotTag2021.

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Europafest in Alsdorf wird abgesagt

Alsdorf – Das für den 9. bis 12. September geplante Europafest in der Alsdorfer Innenstadt wird abgesagt. Nach Einschätzung der Organisatoren – Stadt Alsdorf, Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf und Partnerschaftskomitee der Stadt Alsdorf – ist eine Veranstaltung wie das Europafest nach den Vorgaben der Coronaschutzverordnung auch im September noch nicht durchführbar.

Zwar sei die Aussicht, dass bei entsprechender Inzidenzzahl ab dem 1. September wieder Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen möglich seien, gegeben.

Allerdings sei dies nur unter Auflagen der Fall, wie etwa der Begrenzung auf eine Besucherzahl, Nachweisen über Tests, Impfungen oder Genesungen durch die Besucher sowie die Nachverfolgbarkeit.

Nach Auffassung der Veranstalter sei eine Reduzierung der Besucher bei einem offen gestalteten Fest, das im Gegenteil darauf abziele, möglichst viele Gäste durch Markt, Straßenumzug, Feuerwerk oder Kirmes in die Innenstadt zu holen, nicht mit dem Veranstaltungszweck vereinbar.

Überhaupt sei eine Kontrolle über Zahl und Impf- oder Teststatus der Besucher nicht zu gewährleisten, heißt es seitens der Organisatoren.

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Spendenaufruf: Wir bitten um Hilfe für unsere Landsleute!

Alflen – In den Pfarreiengemeinschaften Treis-Karden und Ulmen sind derzeit drei aus der Provinz Kerala stammende indische Priester und Ordensleute in ihrem seelsorgerischen, priesterlichen Dienst eingesetzt und leisten seit Jahren einen ganz hervorragenden Dienst. Aber in diesen Tagen und Wochen denken sie oft mit großer Sorge an ihre Heimat, die sie aufgrund der anhaltenden und in Indien derzeit sehr schlimmen Corona-Pandemie nicht besuchen können. Sehr gerne würden die Patres Bijeesh, Lenin und Majobi ihre Familien und Verwandten wiedersehen, doch das wird noch längere Zeit nicht möglich sein.

„Die Corona-Lage in unserem Land und auch in unserer Heimatprovinz Kerala verschlimmert sich von Tag zu Tag immer mehr. Jeden Tag infizieren sich mehr als 400.000 Menschen mit dem COVID-19 Virus und werden krank. Täglich sterben weit mehr als 4.000 Menschen in unserem Land. Und das sind nur die offiziellen Zahlen der Behörden, die Dunkelziffer liegt sicherlich weit höher“, so berichtet Pater Majobi vom Orden der Leutesdorfer Johannesmissionare.

Sein Mitbruder Pater Bijeesh ergänzt: „Jeden Tag rufen wir unsere Eltern und Familienmitglieder aus Angst und Sorge an, ob sie auch schon mit Corona infiziert sind. Sie erzählen uns, was sie jeden Tag erleben und berichten, dass auch viele unserer Freunde, Nachbarn oder entfernte Verwandte schon erkrankt sind.“ Diese Menschen müssten dann oft wegen mit schlimmen Symptome vorwiegend der indischen Mutation des Corona-Virus eigentlich stationär in Krankenhäuser gebracht werden. Da diese aber hoffnungslos überfüllt seien, müssten sie daher zu Hause gepflegt und betreut werden, so gut es eben ginge.

„Die Provinz Kerala ist noch bis Mitte Mai – und wahrscheinlich noch länger – für Ein– und Ausreisen komplett gesperrt,“ berichtet Pater Lenin von den Martentaler Herz-Jesu-Priestern, „und vor allem die ohnehin vielen armen Menschen haben derzeit keine Arbeit. Sie wissen nicht, wovon sie leben und womit sie sich ernähren sollen. Sie brauchen jeden Tag finanzielle Unterstützung, um sich mit Lebensmitteln und alles zum Leben zwingend Notwendigen versorgen zu können.“

Weiter teilen die Patres mit, dass die Behandlung in den staatlichen Krankenhäusern zwar kostenlos sei, aber es nicht genügend Krankenhäuser für so unheimlich viele erkrankte Menschen geben würde. Es gebe zwar auch private Kliniken, aber da müssten die kranken Menschen oder ihre Verwandten die entstehenden Kosten im Voraus bezahlen, da sie sonst kein Zimmer, kein Bett und keine Pflege bekommen würden. „In Kerala hat die Regierung am Montag die Gebühren in den privaten Krankenhäusern auf folgende Tagessätze festgelegt: ein normales Bett kostet 30 bis 35 € pro Tag, ein Bett auf der Intensivstation 90 bis 100 € und mit der oft notwendigen Nutzung eines Beatmungsgerätes sogar bis zu 180 € täglich. Wie kann sich das eine Familie leisten, die von einem Tageslohn in Höhe von etwa 7,50 € leben muss?“, so Pater Majobi.

Diese Frage stellen sich auch die drei indischen Patres, wollen den Menschen in ihren Gemeinden in Kerala helfen und rufen daher zu Spende auf: „Helfen Sie den armen und kranken Menschen in unserer indischen Heimat in Rahmen der christlichen Nächstenliebe mit einer Geldspende. Ihre Spenden nehmen wir als Johannesmissionare e. V. auf unserem Konto bei der Sparkasse Neuwied IBAN: DE31 5745 0120 0130 7248 91; BIC MALADE51NWD mit dem Zweck: Corona-Hilfe gerne entgegen. Wir versprechen Ihnen, dass Ihre Spenden komplett bei den hilfsbedürftigen Menschen in unserer Heimat Verwendung finden und stellen Ihnen gerne entsprechende Spendenbescheinigungen aus“, so die Patres abschließend.Wilfried Puth

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Tourismus

20 Jahre Ferienwohnung Walkmühle in Monreal

Monreal – Die Ferienwohnungen von Werner und Karin Michels in Monreal, gehörten im Jahre 2001 zu den ersten Unterkünften in der Verbandsgemeinde Vordereifel, die eine Sterneklassifizierung nach den Kriterien des Deutschen Tourismusverbands (DTV) erhielten. Auf Initiative der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) wurde diese Qualitätsprüfung vor nunmehr 20 Jahren in der Vordereifel gestartet und auch in 2021 konnte Petra Wuitschick von der REMET in Kooperation mit Svenja Schulze-Entrup vom Touristik-Büro Vordereifel das erfreuliche Ergebnis mitteilen: Erneut einmal 4 Sterne und einmal 3 Sterne für die beiden Ferienwohnungen der engagierten Gastgeber in Monreal.

Die rund 65 m² große 4-Sterne-Wohnung für 2 Personen verfügt über einen großzügigen Wohnraum mit moderner Küchenzeile inklusive Spülmaschine und Mikrowelle, ein separates Doppelschlafzimmer, ein großes Bad mit Waschmaschine und Trockner sowie einen Balkon.

Die 3-Sterne-Wohnung mit einer Größe von rund 40 m² ist ebenfalls für 2 Personen ausgelegt und verfügt ebenfalls über einen Wohnraum mit Küchenzeile, ein separates Zweibettzimmer und ein Badezimmer.

Daneben stehen den Gästen unter anderem ein idyllischer Garten mit Grill sowie eine Sauna (gegen Gebühr) zur Verfügung. Auf Wunsch wird zusätzlich ein Frühstücks-, Getränke- und Einkaufsservice angeboten.

Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Alfred Schomisch zeigte sich erfreut von dem Engagement und der beständigen Leistung des Gastgeberpaares und wünschte für die kommenden Jahre weiterhin viel Erfolg.

Die Ferienwohnung Walkmühle liegt in ruhiger Lage direkt am Traumpfad „Monrealer Ritterschlag“. Der historische Ortskern von Monreal mit seinen Fachwerkhäuser, romantischen Brücken und den Monrealer Burgen ist in wenigen Minuten fußläufig zu erreichen. Die beiden Unterkünfte sind der ideale Ausgangspunkt für zahlreiche Urlaubsaktivitäten zwischen Ahr, Rhein und Mosel. Die Stadt Mayen oder der legendäre Nürburgring sind ebenso schnell zu erreichen, wie abwechslungsreiche Rad- und Wanderwege in traumhafter Natur.

An einer Klassifizierung nach den Kriterien des DTV interessierte Gastgeber, können sich gerne unverbindlich telefonisch 02651 800 959 oder per E-Mail s.schulze-entrup@vordereifel.de an das Touristik-Büro Vordereifel wenden.

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Top-Events

Weitere Runden im Bitburger Rheinlandpokal und der Teilnehmer am DFB-Pokal der Frauen werden ausgelost

Region/Mayen-Koblenz – Jede Menge Bewegung in der Lostrommel: Am Dienstag, 08. Juni, wird ab 17 Uhr der Teilnehmer des Fußballverbandes Rheinland am DFB-Pokal der Frauen ermittelt, bevor anschließend die Paarungen der dritten Runde bis zum Finale des Bitburger Rheinlandpokals 2020/21 gezogen werden. Die Auslosungen werden live auf dem Facebook-Kanal des FVR (www.facebook.com/fvrheinland) übertragen.

Ermittlung Teilnehmer DFB-Pokal der Frauen

Das Präsidium des FVR hat im Rahmen seiner Sitzung am 20. April 2021 entschieden, dass der Frauen-Rheinlandpokal 2020/21 abgebrochen und der Teilnehmer am DFB-Pokal der Frauen im Spieljahr 2021/22 ausgelost wird. Im laufenden Wettbewerb sind noch 36 Mannschaften vertreten, wobei die zehn Spielgemeinschaften, die sich noch im Wettbewerb befinden, keine Teilnahmeberechtigung am DFB-Pokal besitzen. Somit wird aus den 26 verbliebenen Mannschaften der Teilnehmer am DFB-Pokal ausgelost: SC 13 Bad Neuenahr, FC Bitburg, SG Fidei, SV Holzbach, TuS Issel, 1. FFC Montabaur, SG 99 Andernach II, Spvgg. Cochem, SV Diez-Freiendiez, SV Ehrang, SV Ellingen, SV Rengsdorf, FV Rübenach, SC 13 Bad Neuenahr II, SV Diez-Freiendiez II, SV Dörbach, TuS Fischbacherhütte, TuS Immendorf, 1. FFC Montabaur II, FV Rübenach II, VfL Trier, DJK Watzerath, SG 99 Andernach III, SV Niederemmel, SV Rheinbreitbach, TuS Weitefeld.

Auslosung Bitburger Rheinlandpokal

Direkt im Anschluss werden die Partien der dritten Runde des Bitburger Rheinlandpokals 2020/21 bis hin zum Finale ermittelt. Die Begegnungen der dritten Runde werden nach regionalen Gesichtspunkten in drei Gruppen (Ost/Mitte/West) ausgelost, wobei der TuS Kirchberg der Gruppe West zugeteilt wird. Somit ist gewährleistet, dass in allen drei Gruppen eine gerade Anzahl an Mannschaften vorhanden ist. Ab dem Achtelfinale werden alle Mannschaften aus einem Topf ausgelost.

Das Finale um den Bitburger Rheinlandpokal ist für Samstag, 24. Juli 2021, geplant, die Halbfinalbegegnungen sollen am Wochenende 17./18. Juli 2021 ausgetragen werden. Alle weiteren Runden werden nach der aktuellen Verfügungslage terminiert, sodass nach Möglichkeit je ein Pokalspiel pro Woche stattfinden soll. Sollten die noch offenen fünf Begegnungen der zweiten Pokalrunde (https://www.fussball.de/spieltagsuebersicht/bitburger-rheinlandpokal-2020-2021-rheinland-rheinlandpokal-herren-saison2021-rheinland/-/staffel/02BE73L55C000000VS5489B3VVF7RL35-C#!/) erst Anfang Juli ausgetragen werden können, werden die restlichen Pokalrunden im Rhythmus Samstag-Mittwoch-Samstag angesetzt werden müssen. Die geplanten Termine entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle, die endgültigen Spieltermine werden zeitnah veröffentlicht.

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Goldene Bestennadel für Majtie Kolberg

Ahrweiler – Majtie Kolberg bekommt für ihre Erfolge in der Leichtathletik die goldene Bestennadel des DLV überreicht. Für ihre tollen Leistungen im Laufen in der vergangenen Saison überreichte Dieter Zimmermann, Präsident der LG Ahrweiler, im Auftrag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes der erfolgreichen Leichtathletin Majtie Kolberg die goldene Bestennadel.

Mit der Bestennadel des DLV werden die Athletinnen und Athleten ausgezeichnet, die mit ihren Leistungen die Plätze 1-30 der DLV-Bestenliste erreichen. Majtie Kolberg wurde auf der DLV-Bestenliste auf Platz 4 in der Freiluft und Halle geführt. Mit ihrer Bestzeit von 2:02,58 min. war Kolberg über 800 m in vergangenem Jahr die schnellste U23-Läuferin Deutschlands.

Zudem gewann das Lauftalent bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig über 800 m als jüngste Teilnehmerin die Bronzemedaille in der ausverkauften Halle. Bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Braunschweig, die unter strengen Corona-Auflagen ohne Zuschauer stattfanden, wurde Majtie Kolberg Vierte.

Mit den vielfältigen Sponsoringmaßnahmen der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten junge Sporttalente wie Majtie Kolberg eine zusätzliche Motivation sich neben Schule und Ausbildung dem Sport zu widmen. So ist Sport ein wichtiges Bindeglied der Gesellschaft, fördert Teamgeist, Integration, Toleranz und schafft Vorbilder. Auch deshalb ist die Sportförderung ein wesentlicher Bestandteil des groß und breit angelegten Engagements der Kreissparkasse.