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Schnuppertag der Musikschule des Landkreises – Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 23. Juni

Wittlich – Die Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich bietet am Samstag, den 26. Juni von 13:30 bis 17:00 Uhr Schnuppertermine für Klavier, Akkordeon, Violine, Gitarre/E-Gitarre, E-Bass, Harfe und Schlagzeug in der Kurfürst Balduin Realschule und der BBS in Wittlich an. Im Nikolaus-von-Kues-Gymnasium in Bernkastel-Kues besteht im gleichen Zeitraum ebenfalls die Möglichkeit Klavier, Violine, Gitarre/E-Gitarre und Schlagzeug auszuprobieren.

Es werden 20-minütige Einzeltermine vergeben, danach gibt es eine 10-minütige Pause zum Lüften und Desinfizieren, so dass die geltenden Corona-und Hygienevorschriften eingehalten werden können. Zudem werden alle Lehrkräfte einen tagesaktuellen, negativen Test nachweisen.

Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene wenden sich für die Zuteilung eines Schnuppertermins an die Geschäftsstelle der Musikschule, Doris Meier, Tel.: 06571 14-2398, E-Mail doris.meier@bernkastel-wittlich.de oder Frank Wilhelmi, Tel.: 06571 14-2333, E-Mail: frank.wilhelmi@bernkastel-wittlich.de.  Die Schnupperterminvergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Anfragen. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 23. Juni.

Die Musikschule verweist auch auf die Instrumentenvorstellungsvideos auf der Internetseite www.msuikschule.bernkastel-Wittlich.de unter dem Punkt Aktuelles. Wenn die Corona-Lage es zulässt, wird es vor den Sommerferien auch noch einen Schnuppertag für Blasinstrumente, Gesang und Elementare Musikpädagogik geben, der rechtzeitig in der Presse angekündigt wird.

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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig?

Mayen – Chefarzt des St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag, 14. Juni im Rahmen eines Online-Vortrags über künstliche Gelenke. Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.

Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 14. Juni, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 18 und 19 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Sie können sich ganz einfach anmelden. Hierfür schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Für die Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprecher (PC, Laptop, Tablet, Handy) Über alles weitere informieren wir Sie dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich.

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Tourismus

Burg und Stolberg-Touristik öffnen – Gästeführungen finden wieder statt – Ab Sonntag, 13. Juni

Stolberg – Zurück zur Normalität! Die Burg Stolberg kann ab dem 13.06.2021 wieder ohne Terminbuchung und zu den gewohnten Öffnungszeiten (Di-So, 12-18 Uhr) besichtigt werden. Auch die Burggastronomie ist von Mi-Sa von 12-22 und So von 12-18 Uhr mit den aktuell geltenden Coronaschutzbedingungen wieder geöffnet. Für die Besichtigung der Burg muss eine FFP2- oder medizinische Maske getragen und der ausgeschilderte Rundgang befolgt werden.

Auch die Anmietung der Grillhütte ist wieder möglich. Hier ist der Veranstaltende für die Einhaltung der geltenden Coronaschutzmaßnahmen verantwortlich.

Dazu finden Gästeführungen endlich wieder statt! Voraussetzungen sind eine entsprechende Voranmeldung und die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern. Für folgende Führungen sind noch Plätze frei:

– „Velo-Tour“, geführte Radtour durch die Kupferstadt, Sonntag, 27.6

– „Kräuter-Entdecker-Tour“, Sonntag, 20.6.

– „Kupferhof-Führung Wahr oder Falsch?“, Sonntag, 20.6.

Weitere Führungen für Juli und August sind derzeit in Planung. Alle Informationen, z.B. zur Anmeldung, gibt es bei der Stolberg-Touristik: www.stolberg-erleben.de oder 02402/ 999 00 80

Die Stolberg-Touristik ist ebenfalls wieder für den Publikumsverkehr geöffnet und steht mit Maske für touristische Beratungen oder zur Anmeldung von Führungen bereit.

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Markt in Jülich wird verschoben

Jülich – Kunsthandwerkerinnenmarkt verschoben – Verlegung auf den 25. und 26. September. Mit Blick auf die Entwicklung der Situation im Rahmen der Corona-Pandemie hat die Stadt Jülich entschieden, den 27. Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarkt auf das Wochenende 25./26. September zu verlegen.

Mögliche Veranstaltungsorte sind der Schlossplatz oder in Kooperation mit dem Brückenkopf-Park Jülich der Stadtgarten und das Lindenrondell im Brückenkopf-Park. Die räumliche Verlegung erhöht die Wahrscheinlichkeit der Durchführung des Marktes unter möglichen Einschränkungen. Abhängig von der dann aktuellen Corona-Schutzverordnung kann erst im August entschieden werden, wo der Markt stattfinden kann.

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Wirtschaft

Bundestag beschließt Unternehmens-Basisregister

Region/Berlin – Altmaier: „Unternehmen sollen künftig ihre Daten nur noch einmal melden“. „Ich freue mich, dass der Deutsche Bundestag das Basisregister für Unternehmensstammdaten auf den Weg gebracht hat. Wir werden jetzt sofort mit der Umsetzung beginnen. Das Basisregister und eine bundeseinheitliche Wirtschaftsnummer für Unternehmen werden zukünftig für erheblich weniger Bürokratie bei den Unternehmen und eine Entlastung der Verwaltung sorgen. Unternehmen sollen künftig ihre Daten nur noch einmal nennen müssen – alle Behörden können dann darauf zugreifen. Für die Digitalisierung und Vernetzung der Verwaltung ist das ein ganz wichtiger Schritt.“

Aktuell gibt es in Deutschland rund 120 einzelne Register mit Unternehmensbezug, wie das Handelsregister oder Steuerdaten. Viele Unternehmen sind in mehreren dieser Register erfasst, wobei sich Daten teilweise überschneiden. Ein Austausch von Informationen zwischen den Registern erfolgt üblicherweise nicht. Zudem existiert keine einheitliche Identifikationsnummer, sondern es gibt viele Nummern parallel. Die immer wieder erforderliche Pflege und mehrfache Abfrage von Daten führen auf Seiten der Unternehmen und der Verwaltung zu unnötiger Bürokratie.

Das UBRegG schafft die Grundlage für eine moderne, digitale und vernetzte Registerlandschaft in Deutschland. Das Register wird alle Stammdaten, wie Namen, Sitz, Geschäftsanschrift, Rechtsform und Wirtschaftszweig erfassen. Zudem schafft das Gesetz die Voraussetzungen für die Einführung einer bundeseinheitlichen Wirtschaftsnummer, um eine register- und verwaltungsübergreifende Identifikation der Unternehmen zu ermöglichen. Als bundeseinheitliche Wirtschaftsnummer dient die bereits existierende Wirtschafts-Identifikationsnummer (W-IdNr.) nach § 139c der Abgabenordnung (steuerliche Identifikationsnummer).

Nach dem Aufbau des Registers und der Einführung der bundeseinheitlichen Wirtschaftsnummer müssen Unternehmen ihre Daten und Änderungen ihrer Daten nur noch einmal melden, alle angeschlossenen Behörden können dann die Daten abrufen. Mehrfach-Meldungen entfallen damit für die Unternehmen, Mehrfach-Abfragen für die Behörden.

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Durstlöscher für das Team des Landes-Impfzentrums Grafschaft-Gelsdorf

Ahrweiler – Pünktlich zu den ersten warmen Tagen des Jahres konnten sich die Einsatzkräfte des Landesimpfzentrums in Grafschaft-Gelsdorf über eine Getränkespende der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH freuen. 160 Kisten und damit rund 1500 Liter Mineralwasser, Apfelschorle und Bio-Limonade übergab der Getränkehersteller dem Team vor Ort.

„Als Coca-Cola Standort Bad Neuenahr freuen wir uns, im Rahmen der nachbarschaftlichen Zusammenarbeit den hervorragenden Einsatz aller Mitarbeitenden des Landesimpfzentrums mit dieser Getränkespende unterstützen zu können“, unterstreichen CCEP-Standortlogistikleiter Dirk Stenzel und Betriebsleiter Julian Weiske.

„Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums bedanken wir uns für diese Spende und die damit verbundene Wertschätzung der unermüdlichen Arbeit, die alle Kräfte hier vor Ort leisten. Für uns ist das auch ein wichtiges Zeichen, dass unsere monatelangen Bemühungen in der Region wahrgenommen und honoriert werden“, betonen die Impfzentrumskoordinatoren Fabian Schneider und Daniel Blumenberg.

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E-Bike-Netz weiter ausgebaut – Zwei neue E-Bike-Verleihstationen in Wachtberg

Wachtberg – In der Gemeinde Wachtberg gibt es jetzt zwei neue feste E-Bike-Stationen. Neben der bereits seit vorletztem Jahr bestehenden Station an der Bushaltestelle am Einkaufszentrum in Berkum sind nun Verleihstationen am Rathaus Berkum und am Henseler Hof in Niederbachem hinzugekommen.

„Das ist ein weiterer wichtiger Baustein in Sachen Mobilität“, freut sich Bürgermeister Jörg Schmidt, dem das Thema als eines seiner Wahlversprechen besonders am Herzen liegt. Im Ausbau der E-Bike-Stationen sieht auch Beigeordneter Swen Christian eine große Verbesserung der Mobilität, insbesondere im ländlichen Raum.

Wachtberg unter den TOP 3 bei den Ausleihen

2019 war das „RVK e-Bike“-System in einem Kooperationsprojekt mit den sechs linkrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises und Weilerswist  sowie dem Dienstleister nextbike mit insgesamt sieben festen Stationen und 70 E-Bikes an den Start gegangen. Als Test begonnen, spiegeln die seitdem insgesamt über 20.000 verzeichneten Ausleihen den positiven Trend, mehr mit dem Rad zu fahren, wider. Alleine in Wachtberg liegt die Zahl der Ausleihen überdurchschnittlich hoch. Rund 3.500 Mal war jemand hier mit einem nextbike auf Tour, damit rangiert Wachtberg unter den TOP 3 der teilnehmenden Kommunen. Das damals vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt punktet mit einem voll-automatisierten Verleihsystem, ist an jedem Tag rund um die Uhr verfügbar (24/7), wird mit Ökostrom der enewa GmbH versorgt und ist gleich dreifach nutzbar, über die nextbike-App, übers VRS e-Ticket oder telefonisch.

Die äußerst positive Resonanz hat den weiteren Ausbau des E-Bike-Netzes in den genannten sieben Kommunen beflügelt. Insgesamt neun neue Stationen, davon jeweils zwei in Wachtberg und Bornheim und 35 weitere E-Bikes stehen den Nutzern jetzt zusätzlich zur Verfügung. Zielgruppe sind vor allem (ÖPNV-) Pendler und Freizeitradler. Rund 25.000 Euro hat die Gemeinde Wachtberg der Bau der zwei neuen Terminals gekostet, eine Förderung gab’s dieses Mal nicht mehr. Für die Fahrräder und den Betrieb sind die RVK und nextbike verantwortlich.

Christian Seul, Projektleiter der RVK, betont die gute Anbindung zu den virtuellen Stationen an den Bahnhöfen in Mehlem und Bad Godesberg.

Auch zusätzliche virtuelle Stationen wird es in Wachtberg in Kürze noch geben. Das sind Stellen, an denen Räder ausgeliehen, abgestellt, nicht aber aufgeladen werden können. Geplant ist dies in Adendorf an der Kirche, in Fritzdorf auf dem Dorfplatz, in Pech auf dem Huppenberg und in Villip „Zwischen den Hüllen“.

Ein tolles Projekt

Man werde die Nutzungsströme analysieren und sehen, wo eventuell weiter ausgebaut werden kann, blickt RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank optimistisch in die Zukunft. Nils Möller, Regionalleiter Rheinland bei nextbike, ist ebenso zuversichtlich und lobt das Projekt und die Partnerschaft mit der RVK: „Ein tolles Projekt!“ (mm)

Mehr Infos unter: www.rvk.de/e-bike

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Top-Themen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Der Sommer wird gut und wir rüsten uns, damit es auch ein guter Herbst wird

Region/Mainz – Die Konferenz der Länderchefs und -chefinnen mit der Bundeskanzlerin hatte gestern zentrale Themen auf der Tagesordnung. Dazu zählten Beratungen über die Umsetzung der Energiewende, den Ausbau der Stromnetze, um die Energiewende zu beschleunigen, den Pakt für den Rechtsstaat und Corona. Insbesondere sollen gemeinsame Corona-Regeln für Groß- und Sportveranstaltungen in ganz Deutschland erarbeitet werden. Ministerpräsidentin Malu Dreyer freut sich, dass es angesichts der sinkenden Infektionszahlen allen Grund zur Zuversicht gibt, wie sie nach der Videoschaltkonferenz erklärte.

Trotz sinkender Zahlen Corona-Infrastruktur aufrechterhalten

„Der Sommer wird gut und wir rüsten uns, damit es auch ein guter Herbst wird. Damit das so eintritt, nutzen wir die kommenden Wochen, um uns auf den Herbst vorzubereiten. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die Corona-Infrastruktur zunächst noch als Sicherheit benötigen. Denn wir sind nach wie vor auf die Impfzentren angewiesen. Notwendig sind zusätzliche Impfstoffkontingente für diese. Die Bundeskanzlerin setzt sich aktuell dafür ein, zusätzlichen Impfstoff von Johnson und Johnson aus den USA zu bekommen. Es geht um insgesamt sieben Millionen Dosen. Aus dieser Zusatzlieferung könnten die Impfzentren zusätzlich Impfstoff erhalten“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Damit könnten vor allem mobile Impfteams in Ballungszentren auf die Menschen zugehen, die keinen Hausarzt haben und gleichzeitig gefährdet sind, weil sie zum Beispiel in beengten Verhältnissen leben“, sagte die Ministerpräsidentin.

„Wir müssen sicherstellen, dass wir auch gerüstet sind, wenn Mutationen auftreten und die Infektionsahlen wieder ansteigen. Daher werden auch in der Sommerzeit die Chefs der Staatskanzleien Strategien entwerfen, wie eine optimale Impfstruktur perspektivisch aussehen kann. Im August soll in einer weiteren MPK die Corona – Herbststrategie besprochen werden. Gerade durch die anstehende Urlaubssaison, auf die sich viele Menschen nach dem langen Lockdown so sehr freuen, können die Infektionszahlen wieder ansteigen und Virusmutationen eingeschleppt werden“, betonte die Ministerpräsidentin. „Es bleibt unser Ziel, eine größtmögliche Impfquote zu erreichen. Das ist der beste Schutz davor, dass Virusmutationen bei uns zu einem neuen starken Anstieg führen.“ Darüber hinaus gelte für die Testangebote, dass die Länder auch weiterhin die Finanzierung der Bürgertests durch die Bundesregierung benötigen, um flächendeckende Angebote aufrechtzuerhalten.

Wichtig war zudem aus rheinland-pfälzischer Sicht, einen einheitlichen Umgang mit Großveranstaltungen zu finden. Eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien werde nun dazu einen Vorschlag erarbeiten. Gleiches gelte für den Sport: „Wir brauchen Regelungen für die Bundesligen. Die Innenminister der Länder sind beauftragt worden, hier zeitnah Vorschläge zu erarbeiten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Netzausbau beschleunigen, um Energiewende zu schaffen

Breiten Raum auf der Ministerpräsidentenkonferenz nahm auch der Netzausbau ein, der für den Ausbau der Erneuerbaren Energien unerlässlich ist. „Wir müssen sicherstellen, dass der Strom aus erneuerbaren Energien der Windparks an und vor der Küste Deutschlands auch in Rheinland-Pfalz ankommt. Ich erwarte, dass die Bundesregierung den Netzausbau weiter beschleunigt und ausreichend Kapazitäten sicherstellt“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Der Netzausbau ist das Rückgrat der Energiewende. Nur mit einer Ertüchtigung unseres Stromnetzes mit ausreichenden Kapazitäten kann die Energiewende und damit der schnellere Weg zur Klimaneutralität gelingen.“

Planung, Genehmigung und Bau der notwendigen Infrastruktur und des Übertragungsnetzes bis 2030 seien zeitlich sehr herausfordernd. „Für eine ehrgeizigere Planung sind vor allem die Bundesnetzagentur und das Bundeswirtschaftsministerium gefordert. Mit den derzeit gesetzten Zielen ist die Energiewende nicht zu schaffen. Hinzu kommt, dass beim derzeitigen Tempo nicht einmal diese Ziele eingehalten werden können“, betonte die Ministerpräsidentin.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer erinnerte an die geplanten Schritte der BASF auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Gemeinsam mit RWE plane das Chemieunternehmen den Bau eines Offshore-Windparks, um den Standort Ludwigshafen mit grünem Strom zu versorgen und dort CO2-frei Wasserstoff herzustellen. „Wenn ein globaler Branchenführer sich klimaneutral aufstellen will, hat dies eine große Vorbildfunktion“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Diesen Weg unterstütze die gesamte Landesregierung ausdrücklich.

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Freibad Hangeweiher Aachen: Wegfall der Testpflicht ab heute Freitag,11. Juni

Aachen – Die Temperaturen steigen, die Inzidenzen sinken – und damit entfällt ab heute Freitag, 11. Juni, erfreulicherweise auch die Testpflicht im Freibad Hangeweiher, weil die Inzidenzstufe 1 erreicht wurde. Und nach der aktuellen Coronaschutzverordnung sieht diese Stufe vor, dass in „reinen Freibädern“ kein Testnachweis mehr nötig ist. Damit reicht das Online-Ticket als Zugangsvoraussetzung für die vier, rund vierstündigen Zeitfenster. Schon seit gestern, den 10. Juni, dürfen bereits 500 Personen pro Zeitslot ins Freibad.

Wichtig: In den Schwimmhallen muss auch weiterhin ein negativer Testnachweis, oder der Nachweis einer Immunisierung vorgelegt werden.

Verlängerung von noch gültigen Karten

Aufgrund der Corona-Pandemie kam es zu längeren Schließungszeiten der städtischen Schwimmbäder. Damit die Bürger*innen ihre bereits erworbenen Bonuskarten, Bonuskarten Plus und Jahreskarten weiterhin nutzen können, wurden diese wie folgt verlängert:

Verlängerung von Jahreskarten

Die Gültigkeitsdauer der Jahreskarten wird automatisch um die Dauer der Schließung der Schwimmbäder verlängert. Das Personal an den Kassen der Schwimmhallen sowie des Freibads Hangeweiher ist über die Verlängerung informiert und wird Ihnen an der Kasse eine Ersatzkarte aushändigen. Bitte beachten Sie die Beschilderung im Freibad Hangeweiher.

Verlängerung von Bonuskarten und Bonuskarten Plus

Die Gültigkeitsdauer der Bonuskarten und Bonuskarten Plus wurden automatisch um ein Jahr verlängert. Die Ausstellung einer Ersatzkarte ist in diesem Fall nicht notwendig.

Einzeltickets

Auch bereits erworbene und noch gültige Einzelkarten wurden ebenfalls um ein Jahr verlängert.

Online-Buchungen von Zeitslots im Freibad Hangeweiher mit Bonus- oder Jahreskarten sowie noch gültigen Einzeltickets

Bitte ein Ticket mit dem entsprechenden Tarif wählen, den man buchen möchte. Als Zahlmethode an der Kasse „Abwicklung an Badkasse mit Bonuskarte / Jahreskarte / Ferienkarte (nur für Einzeltickets)“ angeben. An der Kasse der Schwimmhallen oder des Freibads wird der Tarif von der mitgeführten Bonuskarte abgebucht oder der Besitz der Jahreskarte/Ferienkarte inkl. (Lichtbild-)Ausweis muss nachgewiesen werden.

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Wirtschaft

Reform der Unternehmens-Steuern bleibt hinter den Erwartungen zurück

Region/Düsseldorf – Unions-Länderfinanzminister fordern vom Bund weitere Verbesserungen für Personengesellschaften. Minister Lienenkämper: Es gilt, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nachhaltig zu sichern und zu stärken. Das Ministerium der Finanzen NRW teilt mit: Im internationalen Vergleich fällt Deutschland bei der Unternehmensbesteuerung immer weiter zurück. Seit mehreren Jahren liegen bereits konkrete Reformvorschläge aus den Ländern für eine umfassende Modernisierung des Unternehmenssteuerrechts vor, die Körperschaften und Personenunternehmen gleichermaßen entlasten müssen. Gerade nach der Corona-Krise brauchen wir ein international wettbewerbsfähiges Unternehmenssteuerrecht, um unseren Unternehmen den Neustart nicht durch unverschuldete Wettbewerbsnachteile noch weiter zu erschweren.

Das auf einem Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums (BMF) beruhende und mittlerweile vom Bundestag beschlossene Körperschaftsteuermodernisierungsgesetz (KöMoG) geht vielen Ländern daher nicht weit genug. Die Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Bayern, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben daher heute weitere Verbesserungen insbesondere für Personengesellschaften gefordert, um deren steuerliche Benachteiligungen gegenüber Kapitalgesellschaften abzubauen. Ganz konkret soll insbesondere die Besteuerung von im Unternehmen belassenen, den sogenannten thesaurierten Gewinnen zur Stärkung der Betriebe verbessert werden.

„Es gilt, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nachhaltig zu sichern und zu stärken. Der Bundesfinanzminister hat die grundlegend notwendigen Reformen trotz vieler Mahnungen aus den Ländern und insbesondere der mittelständischen Wirtschaft versäumt. Das vorliegende Gesetz greift zu kurz. Erforderlich ist eine substanzielle Weiterentwicklung des Unternehmenssteuerrechts“, erläutert Lutz Lienenkämper, nordrhein-westfälischer Minister der Finanzen, die Forderung der Unions-Finanzminister.

Der Gesetzentwurf des BMF sah nur die Einführung einer Option vor, die es Personengesellschaften ermöglichen soll, künftig wie eine Kapitalgesellschaft besteuert zu werden. Diese Regelung ist erst auf Druck der Länder überhaupt gangbar gemacht worden – der vom Bundesfinanzminister vorgelegte Entwurf enthielt eine Vielzahl von Ungereimtheiten und Fehlern. Die Option dürfte aber aufgrund ihrer hohen Komplexität und dem damit verbundenen Beratungsaufwand in der Praxis faktisch nur für wenige große Personenhandelsgesellschaften in Betracht kommen. Gerade der Mittelstand als Stütze unserer Wirtschaftsstruktur und wichtiger Motor des Aufschwungs nach der Krise droht hier, auf der Strecke zu bleiben.

Die heute von den Unions-Finanzministern erhobene wichtige Forderung nach einer ergänzenden Verbesserung der bereits bestehenden Thesaurierungsbegünstigung geht im Interesse unseres Wirtschaftsstandorts über die Minimallösung des BMF hinaus. Sie steht für alle Formen der gerade im Mittelstand verbreiteten Personengesellschaften zu Verfügung, ist weniger komplex und mit einem deutlich geringeren Beratungsaufwand für die Unternehmen verbunden.

Minister Lutz Lienenkämper, gleichzeitig Vorsitzender des Finanzausschusses des Bundesrates, signalisierte für die Finanzminister der Union, das Gesetz nicht im Bundesrat scheitern lassen zu wollen. „Auch wenn Olaf Scholz seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht hat und mit seinen Vorschlägen weit hinter den berechtigten Erwartungen der Wirtschaft zurückbleibt, wollen wir diesen ersten Verbesserungen nicht im Wege stehen. Das sind wir den Personengesellschaften in unserem Land schuldig, die die Option in Anspruch nehmen könnten. Klar ist aber auch, dass unsere Wirtschaft mehr verdient hat und mehr möglich gewesen wäre. Eine Weiterentwicklung der aktuellen Reformansätze muss daher weit oben auf der Agenda des nächsten Bundesfinanzministers stehen“, sagte Lienenkämper.

Für Ihren Hintergrund:

Sowohl mit dem nun vorgelegten Optionsmodell als auch mit der weitergehenden Forderung nach Verbesserungen bei der Besteuerung im Unternehmen belassener Gewinne soll die Besteuerung von Personengesellschaften der Besteuerung von Kapitalgesellschaften weiter angenähert werden.

Bislang werden Personengesellschaften (ertrag-)steuerlich in vielen Fällen benachteiligt. Während Kapitalgesellschaften der Körperschaftsteuer unterliegen und zusammen mit der Gewerbesteuer auf eine Gesamtsteuerbelastung von rund 30 Prozent (einschl. SolZ) bei im Unternehmen belassenen Gewinnen kommen, unterfallen die Gewinne von Personengesellschaften der Einkommensteuer und werden regelmäßig mit den persönlichen Einkommensteuersätzen ihrer Gesellschafter belastet. Die Gewinne werden damit in der Spitze mit bis zu 48 Prozent (einschl. SolZ) belastet.