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Aktionstag „KreisKarriere 2022“ am Dienstag, 22. Juni

Düren – Heute schon an Morgen denken: Der nächste KreisKarriere-Tag des Kreises Düren findet am morgigen Dienstag, 22. Juni, statt. Dabei informieren unter anderem Studierende und Auszubildende über die vielfältigen Möglichkeiten in der Kreisverwaltung.

Wer im Jahr 2022 ein Duales Studium oder eine Ausbildung beim Kreis Düren absolvieren möchte, kann sich schon jetzt beim KreisKarriere-Tag ausgiebig informieren. In kleineren Gruppen von maximal 25 Personen und unter den geltenden Hygieneregeln können sich die Teilnehmer zu verschiedenen Terminen über die Berufe, Ausbildungen und Studienangebote informieren, Ämter und Mitarbeiter kennenlernen, Fragen stellen und so einen persönlichen Eindruck vom möglichen Arbeitsumfeld gewinnen. „Es ist uns ein Anliegen, dass sich die jungen Menschen vor Ort selbst ein Bild machen können. Der persönliche Kontakt ist bei der Entscheidungsfindung für die berufliche Laufbahn sehr wichtig“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Daher stehen den Interessenten neben Ausbildungsleiterin Nicole Sutter und Ausbildungsbetreuerin Elisa Nierbeck auch Auszubildende und Studierende aus verschiedenen Lehrjahren für Fragen zur Verfügung.

Der Aktionstag findet am Dienstag, 22. Juni, zu unterschiedlichen Uhrzeiten im Vor- und Nachmittag im Rahmen von Kurzveranstaltungen im Bismarck Quartier, Moltkestraße 37, in Düren statt.

Hierfür wird um eine vorherige Anmeldung per Online-Terminvergabe auf www.kreis-dueren.de/aktionstag gebeten. Die Anmeldung ist ab sofort freigeschaltet. Weitere Informationen zu Ausbildungsberufen und Studienangeboten gibt es auch auf www.kreis-dueren.de/kreiskarriere.

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Ehrung zweier langjähriger Ratsmitglieder in Kreuzau

Kreuzau – Rolf Heidbüchel (Winden) und Adi Breuer (Bogheim) sind jetzt „Verdiente Bürger“ – Bürgermeister Ingo Eßer ehrt und dankt den beiden Kommunalpolitikern. Zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung erfolgte die Ehrung der beiden langjährigen und verdienten Ratsmitglieder Rolf Heidbüchel und Adi Breuer, um sowohl den zu Ehrenden, als auch dem Anlass einen würdigen Rahmen unter Beteiligung der Öffentlichkeit zu geben. Nach den Ehrungsrichtlinien der Gemeinde ist eine Verleihung der Ehrenbezeichnung an Ratsmitglieder mit in der Regel 20 Jahren Ratstätigkeit und grundsätzlich erst nach dem Ausscheiden aus der aktiven Politik vorgesehen. In beiden Fällen hat der Gemeinderat jedoch einstimmig einer Ausnahme zugestimmt, weil die Geehrten durch ihre langjährigen und vielfältigen Verdienste um die Allgemeinheit besonders herausragen.

Bürgermeister Ingo Eßer verlieh beiden die Ehrenbezeichnung „Verdienter Bürger“ und führte in seiner Laudatio aus, dass es ohne das ehrenamtliche Engagement keine Dorfgemeinschaften und keine dem Bürgerwillen entsprechende Entwicklung der Ortschaften und der Gemeinde gebe. Das politische Ehrenamt stelle ein wichtiges Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Verwaltung dar. Für die Bereitschaft, Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen und sich ehrenamtlich zu betätigen, sowie für das große Engagement, das beide Kommunalpolitiker all die Jahre bewiesen haben, bedankte sich der Bürgermeister auch im Namen des Gemeinderates und der Bürgerschaft. Ein Mandat im Gemeinderat auszuüben, sei aufwendiger, als die Öffentlichkeit oft denke. Es koste Zeit, es erfordere sich in unterschiedlichste, komplexe Themenbereiche einzuarbeiten. Damit gehe einher, dass nicht mehr so viel Zeit für nahestehende Menschen oder andere Interessen bliebe. Die Familien haben das politische Engagement viele Jahre lang mitgetragen, weshalb sich Eßer auch bei den Angehörigen der beiden Urgesteine bedankte. Denn ihm sei genau bewusst, wie wichtig der familiäre Rückhalt im politischen Alltag sei.

Ehrung Rolf Heidbüchel

Rolf Heidbüchel. Foto: Gemeinde Kreuzau

Mit Rolf Heidbüchel wurde ein politisches Urgestein der Gemeinde Kreuzau geehrt. Seit über 36 Jahren gehört er als aktives Mitglied dem Gemeinderat an. In dieser Zeit war er Mitglied und Vorsitzender in verschiedenen Fachausschüssen wie dem Haupt- und Finanzausschuss, Bau- und Planungsausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss und weiteren Arbeitskreisen.

Derzeit ist er Vorsitzender im Ausschuss für Soziales und demographischen Wandel der Gemeinde Kreuzau und ist als Gremienvertreter beim Wasserwerk Concordia GmbH sowie dem Sekundarschulzweckverband aktiv. Bis 2020 vertrat er die Gemeinde Kreuzau beim Wasserversorgungszweckverband Perlenbach, beim Wasserverband Eifel-Rur, in der Verbandsversammlung der Kommunalen Datenverarbeitungszentrale und im Regionalen Beirat des Aachener Verkehrsverbunds.

Von 1979 bis 1984 war Rolf Heidbüchel als sachkundiger Bürger im Bau- und Planungsausschuss sowie im Werkausschuss Concordia aktiv, bevor er im Oktober 1984 in den Rat gewählt wurde. Von Oktober 1989 bis Oktober 1994 war er zudem Ortsvorsteher von Winden und von 1995 bis 2020 Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreuzauer Gemeinderat.

Neben der Ehrenbezeichnung „Verdienter Bürger“ ist Rolf Heidbüchel nun auch Träger des Ehrenringes der Gemeinde Kreuzau, welcher erst bei 35-jähriger Zugehörigkeit zum Rat oder entsprechender Ortsvorstehertätigkeit im Gemeindebereich verliehen wird.

Ehrung Adi Breuer

Seit vielen Jahren engagiert sich Adi Breuer kommunalpolitisch in der Gemeinde Kreuzau. Über 31 Jahren ist er nun Ratsmitglied und seit 1994, also über 26 Jahre, als Ortsvorsteher von Bogheim aktiv. Als Gremienvertreter der Gemeinde Kreuzau ist er seit 2004 beim Wasserversorgungszweckverband Perlenbach und war bis 2020 bei der Wasserwerk Concordia GmbH. Das Amt des Ausschussvorsitzenden vom Sportausschuss hat er im Oktober 2014 übernommen und führt dieses bis heute aus. Dazu war er von 2014 bis 2020 zweiter stellvertretender Bürgermeister.

Von 1979 bis 1989 war er sachkundiger Bürger im Schul- und Kulturausschuss und zog im Oktober 1989 in den Rat ein. Während dieser Zeit übernahm er unter anderem den stellvertretenden Vorsitz im Sport- und Kulturausschuss, Schul- und Sozialausschuss sowie im Rechnungsprüfungs- und Wahlprüfungsausschuss. Als aktives Mitglied war er daneben in weiteren Ausschüssen vertreten und hat sich für die Gemeinde in verschiedenen Gremien und Aufsichtsräten eingebracht.

Adi Breuer wurde 2014 bereits mit der goldenen Ehrenmedaille für 25-jährige Ratsmitgliedschaft ausgezeichnet. Nunmehr wurde ihm die Ehrenbezeichnung „Verdienter Bürger“ der Gemeinde Kreuzau verliehen.

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Gemeinde Kall errichtet Parcours für Mountainbiker

Kall – Der geplante Mountainbike-Trail-Parcours der Gemeinde Kall nimmt Gestalt an. Bauhofleiter André Kaudel und Projektleiter Florian Marx schlugen jetzt am Ortsausgang der Auelstraße im Beisein von Bürgermeister Hermann-Josef Esser die ersten Pflöcke in das dafür vorgesehene Gelände ein. „Wir warten die Mahd noch ab, aber dann kann es endlich losgehen“, freute sich Kaudel.

Die Grünfläche liegt hinter dem Ortsausgang Kall in direkter Nähe von Aktiv-Park und Grundschule. Sie bietet genügend Platz für Mountainbike-Trail, Bauwagen für die Jugendlichen und Ausgleichsflächen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Vorgesehen ist auf dem 25 mal 50 Meter großen Gebiet im Anschluss an den Aktivpark Kall die Errichtung einer ereignisreichen Mountainbike-Strecke, die es in sich hat. So soll es „Hills“ für kleiner Sprünge, Matschbecken und Schlamm-Trails, langgezogene Hügelformationen, höhere Steilwellen, Schotterflächen, Steilkurven, eine Holzbrücke und höherer Erdhügel geben, die dem Mountainbiker einiges an Können und Balancierfähigkeit auf dem Rad abfordern.

Abgefordert wird den Jugendlichen aber auch etwas Arbeit bei der Erstellung des Parcours. „Wir rufen alle jungen Leute, die Lust haben, uns bei der Umsetzung des Trails zu helfen, auf, sich zu melden und die Anlage gemeinsam mit den Bauhofmitarbeitern zu erstellen“, so Bürgermeister Hermann-Josef Esser.

Denn der Impuls zu diesem Sportplatz der besonderen Art, so der Bürgermeister, kam direkt von den jungen Leuten. „Ich erinnere mich noch gut, wie zwei zehn- und elfjährige Kinder eines Tages in meinem Büro standen und mich fragten, ob ich in der Gemeinde nicht so einen Bikerpark bauen lassen könnte.“ Der Bürgermeister habe den Nachwuchs auf die schönen Spielplätze in der Kommune verwiesen. „Den mitleidigen Blick, den ich daraufhin zugeworfen bekam, werde ich nie vergessen“, so Esser schmunzelnd, Er ließ sich schnell überzeugen, dass der gewünschte Mountainbike-Parcours deutlich mehr bieten müsste. Schnell war er selbst angetan von der Idee. Und in Bauhofleiter André Kaudel fand er einen ebenso begeisterten Mitstreiter.

„Ein solches Projekt von einer Fremdfirma erstellen zu lassen, wäre viel zu teuer geworden, deshalb haben wir überlegt, was wir alles selber machen können“, berichtete Kaudel. Dank seiner Bauhoftruppe war schnell klar, dass von der Planung bis zur Umsetzung eigentlich alles aus eigener Hand erfolgen könnte.

„Wir haben sogar den Bauantrag selbst gestellt, wobei fünf Fachbehörden zu beteiligen waren, so dass bis zur Baugenehmigung zwölf Monate ins Land gingen“, so Kaudel. Ein weiteres Problem sei die Bleibelastung im Boden gewesen. Doch auch hier macht die Gemeinde Kall jetzt Nägel mit Köpfen und tauscht 175 Kubikmeter belastetes Erdreich gegen bleifreie Erde aus. Ein Vorhaben, über das bereits der WDR für den Umgang mit bleiverseuchten Böden im Kreis Euskirchen als beispielhaft berichtete. Um die neue Erdschicht vor einer Kontamination zu schützen, wird eine Trennschicht aus Geotextil eingezogen.

Ebenso vorbildlich sind die Ausgleichsmaßnahmen, die die Gemeinde für dieses Projekt einleitet. „Unser selbst auferlegtes Grünflächenkonzept sieht hier Maßnahmen vor, die weit über die rechtlich geforderten hinausgehen“, so Kaudel. So würden nicht nur Blühstreifen angelegt, sondern auch in der gegenüberliegenden Grünfläche zwischen Auelstraße und Radweg Insektenhotels errichtet, Totholz aufgeschichtet, Nistkästen für Vögel und Fledermäuse angebracht, Steinhaufen etwa für Eidechsen angelegt und vieles mehr.

„Da es sich bei dem Parcours-Gelände auch um eine mögliche Überschwemmungszone der Urft handelt, werden wir darüber hinaus dafür sorgen, dass das Retentionsvolumen der Fläche durch den Bikertrail nicht beeinträchtigt wird“, versprach Kaudel.

Besonders dankbar sind Bürgermeister und Bauhofleiter für interkommunale Hilfe aus Euskirchen. Der Technische Beigeordnete Oliver Knaup vermittelte seinen Mitarbeiter Guido Rütt, der sich beim Bau einer ähnlichen Anlage an der Marienschule bereits große Expertise erworben hatte. „So können wir direkt einige Anfängerfehler bei der Erstellung eines solchen Parcours vermeiden“, freute sich Kaudel über die rasche und unbürokratische Unterstützung aus der Kreisstadt.

Veranschlagt für den Mountainbike-Trail sind im Haushalt der Gemeinde Kall bis zu 50.000 Euro. Doch der Bauhofleiter ist sich sicher, dass er es mit seinen Leuten weitaus günstig hinbekommen wird, vor allem, wenn einige Jugendliche bereit sind, bei den Bauarbeiten zu helfen.

Bauhofleiter André Kaudel (links) und Projektleiter Florian Marx stellen den jungen Leuten, die bei dem Projekt mitarbeiten möchten, diesen Bauwagen für ihre Besprechungen und Pausen zur Verfügung. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

„Um den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen besonderen Anreiz zu bieten, stellt der Bauhof ihnen einen eigenen Bauwagen zur Verfügung“, verriet der Bürgermeister. Dort könne der Nachwuchs dann ungestört seine Lagebesprechung vornehmen oder eine Pause einlegen.

Alle jungen Leute, die Lust haben, bei dem Mountainbike-Trail-Projekt der Gemeinde Kall mitzuhelfen, werden gebeten, sich bei André Kaudel zu melden, entweder unter Tel. 0 24 41/888-44 oder am besten per Mail an akaudel@kall.de.

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Bienenparadies Krufter Waldsee

Kruft – Die Ortsgemeinde Kruft engagiert sich für den Umweltschutz. Seit Mitte Juni besteht eine Kooperation zwischen der Ortsgemeinde Kruft und dem Rhein Nette Imker zur Aufstellung von Bienenstöcken am Krufter Waldsee.

Bei einem gemeinsamen Termin zwischen dem 1. Beigeordneten Markus Stenz und dem Imker Hannes Kitschke aus
Andernach-Miesenheim wurde der Standplatz vor Ort ausgesucht.

In Kürze wird zusätzlich eine Infotafel zum Leben der Honigbiene und der Imkerei als Information für Wanderer und Radfahrer die Aufstellung vervollständigen.

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Heute Montag, 21. Juni um 18 Uhr startet der 2. Jülicher Nachhaltigkeits-Stammtisch online über Zoom

Jülich – Das Mädchengymnasium Jülich und die Sekundarschule Jülich berichten am heutigen Montag, 21.06.2021 um 18 Uhr über ihren Weg zur Fairtrade-Schule. In Jülich engagieren sich viele Menschen für eine global nachhaltige Entwicklung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele, damit alle Menschen hier vor Ort und weltweit, sowie auch die uns folgenden Generationen gut leben können. Die Stadt Jülich lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einem virtuellen Nachhaltigkeitsstammtisch ein, um dieses Engagement kennenzulernen, sich auszutauschen und miteinander zu vernetzen.

Beim zweiten Jülicher Nachhaltigkeitsstammtisch am heutigen Montag, 21.06.2021 um 18 Uhr (online über Zoom) werden Schülerinnen des Mädchengymnasiums Jülich sowie Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Jülich darüber berichten, welche Rolle der Faire Handel in ihrem Schulalltag spielt und mit welchen Aktionen und Ideen sie sich für einen bewussten Konsum und einen gerechten Handel weltweit einsetzen. Beide Schulen befinden sich derzeit im Bewerbungsprozess als Fairtrade-Schule und unterstützen die Bewerbung der Stadt Jülich als Fairtrade-Stadt. Nach den Kurzvorträgen gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Kontakt und Anmeldung

Der Termin findet online über Zoom statt. Anmelden können Sie sich per E-Mail an Stadtmarketing@Juelich.de.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

Stefanie Reichenbach (Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik) Tel.: +49 2461 63 284
E-Mail: sreichenbach@juelich.de

Über die Kampagne Fairtrade-Schools:

Die Kampagne Fairtrade-Schools bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Sie verankert das Thema fairer Handel im Schulalltag und schafft bei Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung.

Seit dem Kampagnenstart im Jahr 2012 hat sich eine bundesweite Bewegung an teilnehmenden Schulen entwickelt, die das Engagement von Kindern und Jugendlichen für Nachhaltigkeit fördert, eigenständiges Handeln bestärkt und die Vernetzung von motivierten Akteuren unterstützt. Getragen wird die Kampagne von TransFair e.V.

Jede Schule in Deutschland – ganz unabhängig von ihrer Schulform – kann sich als Fairtrade-School bewerben. Die Teilnahme an der Fairtrade-Schools-Kampagne ist kostenfrei. Für die Auszeichnung mit dem Titel „Fairtrade-School“ muss eine Schule nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebene der Einrichtung widerspiegeln. Mit dem Titel „Fairtrade-School“ können Schulen ihr Engagement nach außen tragen sowie Freunden und Familie zeigen, wie kreativ sich Schüler- und Lehrerschaft für den fairen Handel an der Schule und im Schulumfeld einsetzen.

(Quelle und weitere Informationen: https://www.fairtrade-schools.de/kampagne)

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Stolberg erhält 1,3 Millionen Euro Bundesförderung für das Projekt „Grüne Altstadt Gehlens Kull“

Stolberg – Gute Nachrichten erhielt die Kupferstadt Stolberg kürzlich von der für Stolberg zuständigen Bundestagsabgeordneten Claudia Moll: Der Haushaltsausschuss des Bundes hat der Kupferstadt eine Förderzusage von 1,3 Millionen Euro für das Projekt „Grüne Altstadt Gehlens Kull“ gegeben.

Das Geld wird die Stadt für eine nachhaltige, barrierefreie und soziale Aufwertung des rund 6.000qm großen Naturraumes Gehlens Kull verwenden. In den nächsten Wochen wird in der Stadtverwaltung die für die Förderzusage notwendige Projektskizze weiter konkretisiert und in einen Projektplan überführt.

Denn aktuell lässt sich bei jedem Besuch in Gehlens Kull feststellen: Nur sehr wenige Stolbererinnen und Stolberger nutzen den Park. Hier gibt es also viel Entwicklungspotenzial, damit der Park für noch mehr Menschen erlebbar wird.

Das Klimaschutzprojekt „Grüne Altstadt Gehlens Kull“ wird die Artenvielfalt und die sozialen Funktionen des Naturraums stärken und an die Folgen des Klimawandels anpassen. Dies geschieht unter Beteiligung der Anwohner*innen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen. Ein hohes Maß an Barrierefreiheit wird den Altstadtpark für Bewohner*innen und Besucher*innen täglich erlebbar machen. Deswegen passt das Projekt auch gut in den kürzlich vorgestellten „Masterplan Grünflächen“. Denn auch Ihre Meinung ist gefragt: Ab dem 23. Juni können sich alle interessierten mit ihren Ideen und Vorschlägen beteiligen und der Stadt mitteilen, welche Verbesserungen für die Innenstadtgrünflächen umgesetzt werden sollen. Alle Infos und Kontaktdaten zum „Masterplan Grünflächen“ gibt es unter http://miro.com/app/board/o9J_lDi01-8=/

Ergänzend werden mit der Förderung Privateigentümer über Möglichkeiten beraten, wie klimaresiliente und heimische Pflanzen in Gärten die Biodiversität stärken können. Die Themen der Dach- und Fassadenbegrünung sowie eine klimaangepasste Versickerung von Regenwasser spielen hierbei auch eine wichtige Rolle.

„Stolbergs schöne Altstadt wird durch die notwendige nachhaltige Umgestaltung von Gehlens Kull noch attraktiver und auch für das nächste Jahrhundert fit gemacht. Gehlens Kull ist ein Rohdiamant, den es zu entwickeln gilt“, freut sich Bürgermeister Patrick Haas über die für die Kupferstadt sehr wichtige Förderzusage. Ideen seien der Ausbau der Wege, die Umgestaltung des vorhandenen Gewässers, die insektenfreundliche Bepflanzung, Nisthilfen, Infotafeln oder ein Rundweg.

Der ehemalige Steinbruch Gehlens Kull, heute die „Grüne Lunge“ der Altstadt, wird also in den nächsten Jahren eine ökologische Aufwertung erfahren und den Freizeitwert für die Stolbergerinnen und Stolberger deutlich steigern können.

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RLP Sozialminister Schweitzer: Einrichtungen der Pflege auf dem Weg zur Normalität

Region/Mainz – „Die Einrichtungen der Pflege sind auf dem Weg zur Normalität. Ich freue mich, dass in vielen Einrichtungen Gemeinschaftsaktivitäten bereits wieder zum Alltag gehören. Diesen Weg wollen wir weitergehen“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer vor dem Hintergrund der aktuellen Änderung der Landesverordnung für Pflegeeinrichtungen. Die Änderungsverordnung sieht eine unveränderte Verlängerung der für die vollstationären Pflegeeinrichtungen und Kurzzeitpflegeeinrichtungen geltenden Regelungen bis zum Monatsende vor.

„Dadurch haben Träger und Verantwortliche der Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit, sowohl ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher als auch ihre Mitarbeitenden an die neuen Öffnungsschritte in Bezug auf die Durchführung von Gemeinschaftsaktivitäten und Veranstaltungen zu gewöhnen. In den Einrichtungen mit einer Immunisierung der Bewohnerinnen und Bewohner unter 90 Prozent sind die Einschränkungen zwar noch etwas höher, aber auch hier hoffe ich, dass wir für diese Bewohnerinnen und Bewohner bald weitere Lockerungen umsetzen können“, informierte Schweitzer.

Neu aufgenommen wurde erstmals eine Regelung für die Tagespflegeeinrichtungen:  Sofern in diesen mindestens 90 Prozent der Tagespflegegäste als immun gegen das Coronavirus gelten, dürfen dort Gemeinschaftsaktivitäten der Tagesgäste ohne Mund-Nase-Schutz und Abstandsregeln durchgeführt werden. „Betreiber der Tagespflegeeinrichtungen können nun wieder mehr Tagespflegegäste betreuen. Das ist eine wichtige Entlastung für pflegende Angehörige. Diese mussten teilweise auf die Inanspruchnahme dieses Angebotes verzichten, da durch die geltenden Abstandsregelungen weniger Tagesgäste in den Räumlichkeiten betreut werden durften“, so Minister Schweitzer.

Die zweite Landesverordnung zur Änderung der Landesverordnung zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Pflegeeinrichtungen sowie weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.corona.rlp.de

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Fünf Schülerinnen der Chor-AG der Bischöflichen Maria-Montessori-Gesamtschule gewinnen Song-Wettbwerb

Aachen – Virtueller Kachelchor: Chöre, Jugendgruppen und Schul-AGs können Teil des Musikvideos werden. Einsendeschluss für Videos ist Montag, 5. Juli. Was ist Jugendlichen und jungen Menschen besonders wertvoll in ihrem Leben? Diese Frage stand über dem Song-Wettbewerb, den der Fachbereich Kirchenmusik, der Fachbereich Jugend und die Abteilung Erziehung und Schule im Bischöflichen Generalvikariat im Frühjahr dieses Jahres starteten. Erstmalig fand ein Wettbewerb dieser Art für Chöre, Schulklassen und Jugendgruppen statt.

Und die Premiere war ein voller Erfolg: Rund 30 Einsendungen mit Song-Texten gingen ein. Nun steht der Sieger fest: Mit „Significant“ haben  Julia Kraayvanger, Annika Bürcks, Sofie Kapuscik, Finia Lillie und Ellen Mevissen von der Chor-AG (9. Jahrgang) der Bischöflichen Maria-Montessori-Gesamtschule die Jury überzeugt. Was ihnen ganz besonders wertvoll ist? „Am wichtigsten war uns, die Besonderheit jener Menschen zu vermitteln, die immer für uns da sind, und unsere Wertschätzung zu zeigen für die Unterstützung, Liebe und Gemeinschaft“, betonen die fünf jungen Songwriterinnen.
Aufmerksam gemacht auf den Wettbewerb hat sie ihr Chorleiter Heinz-Peter Kortmann.

In der Zeit des Distanzunterrichts haben die Schülerinnen zum großen Teil digital ihren Songtext geschrieben. „Gemeinsam haben wir uns dann dazu entschieden, unseren Songtext in der Weltsprache Englisch zu verfassen, damit möglichst viele Menschen unseren Text und die Botschaft dahinter verstehen können“, erinnern sie sich. Das war zu Beginn allerdings gar nicht so einfach mit einer Strophe oder dem Refrain zu beginnen. Als dann aber der Anschluss gefunden war und das Grundgerüst stand, war der Song-Text relativ schnell fertig und konnte eingereicht werden. Dass sie damit den Song-Wettbewerb gleich gewinnen, hat keine der Schülerinnen erwartet. „Umso mehr hat es uns gefreut, als wir von unserem Erfolg erfuhren“, sagen sie freudestrahlend.

Für die Jury, bestehend aus Jugendlichen, Vertretern der Abteilungen und dem bekannten Songwriter Lothar Kosse aus Köln, war die Wahl des Sieger-Songs eindeutig: „Wir freuen uns, dass wir so viele unterschiedliche Texte erhalten haben. Das zeigt die ganze Vielfalt im Bistum und die Kreativität aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich beteiligt haben. Wir wollen alle eingereichten Song-Texte veröffentlichen. In welcher Form genau, das wird derzeit überlegt“, betont Professor Michael Hoppe, Leiter des Fachbereiches Kirchenmusik im Bistum Aachen. „Der Text der Chor-AG war allerdings ganz besonders, weil er von den Sehnsüchten von jungen Menschen, aber auch von deren Zuversicht und Gottvertrauen  in dieser schwierigen Zeit, kündet. Zudem bot sich auch die Anlage des Textes sehr gut für eine Vertonung an“, so sagt Michael Hoppe.
Songwriter Lothar Kosse hat den Text der Krefelderinnen mittlerweile auch vertont. Im Rahmen der Jugendaktion „wertvoll“ im Bistum Aachen soll dieser nun zusammen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen final produziert werden. Und das funktioniert so: Im Internet gibt es eine MP3-Datei zum Reinhören sowie den Liedtext samt Melodie und Noten als Download. Jeder, der Lust hat, gemeinsam zu Singen, egal ob als Chor, Jugendgruppe oder eine Schul-AG, ist eingeladen, bei der finalen Fassung des Liedes mitzumachen und Teil eines großen virtuellen Chors zu werden. „Wir würden uns freuen, wenn Ihr zu den Playbacks die Chorstimmen einsingt, Euch dabei mit dem Handy filmt und uns die Dateien zuschickt“, sagt Michael Hoppe. Alle Einsendungen werden Teil des Musik-Videos, das nach den Sommerferien produziert werden soll. Beim Video-Dreh wird dann natürlich nicht nur Lothar Kosse mit seinen Musiker mit von der Partie sein, sondern auch Julia Kraayvanger, Annika Bürcks, Sofie Kapuscik, Finia Lillie und Ellen Mevissen: „Rückblickend sind wir sehr dankbar, die Möglichkeit gehabt zu haben, an so einem tollen Wettbewerb teilzunehmen, und freuen uns auf alles, was noch kommt.“
Einsendeschluss für die Videos ist Montag, 5. Juli. Alle weiteren Informationen gibt es unter www.ihr-seid-wertvoll.de  (iba / Na 023)

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Zweiter Wittlich LandCast erscheint pünktlich zum Digitaltag 2021

Wittlich – Nach einem erfolgreichen Debüt unseres neuen Podcasts im Mai, ist ab sofort die zweite Folge verfügbar. Hierbei dreht sich alles um unsere frisch ausgebildeten Digital-BotschafterInnen. Gemeinsam mit Christina Bäumler, Christine Nicolay, Marie Greiner und Alena Hahn spricht Hermann-Josef Haller vom Offenen Kanal Wittlich e.V. über die Aufgaben, Motivationen und Ziele eines sogenannten Digi-Bo’s.

Wie kommt man dazu Digital-BotschafterIn zu werden? Was macht eigentlich so ein/e Digital-BotschafterIn? Wie motiviert man die Generation+ dazu, sich für die digitale Welt zu begeistern? Welche Ansätze nutzen die digitalen HelferInnen, um älteren Menschen beispielsweise den Computer, das Handy oder das Tablet zu erklären? Fragen über Fragen, die im neuen Wittlich LandCast – erfahre mAIR von den Profi s selbst beantwortet werden.

Die 2. Folge mit dem Titel „Digi-Time! Wer sind eigentlich diese Digital-BotschafterInnen von Wittlich-Land?“ ist ab 18.06.2021 auf Spotify, Apple Podcasts und Anchor verfügbar. Viel Spaß beim mAIR erfahren! Text: Offener Kanal Wittlich e.V.

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Vereine in der Stadt Mechernich aufgepasst

Mechernich – Stadtverwaltung Mechernich braucht selbst organisierte Angebote für kurzfristige Sommerferienmaßnahmen. Wer kann kurzfristig während der Sommerferien 2021 die eine oder andere selbst organisierte Ferienmaßnahme für Kinder und Jugendliche anbieten? Ideen und Angebote an Dezernent Ralf Claßen, Tel. (02443) 49 45 00, r.classen@mechernich.de

Der sonst von Dietmar Kluge seit Jahrzehnten organisierte „Ferienspaß“ mit vielfältigen und abwechslungsreichen Angeboten für Daheimgebliebene und Balkonurlauber ist dieses Frühjahr wegen des Corona-Lockdown frühzeitig abgesagt worden. Wir brauchen aber gerade diesen Sommer Ferienmaßnahmen, weil viele Familien sicher nicht in Urlaub fahren können“, so der Lessenicher Kommunalpolitiker Marco Kaudel.

Am Dienstag hat der Ratsausschuss für Bildung, Kultur und Soziales auf seine Anregung und mit Unterstützung aller Fraktionen kurzfristig die Bitte formuliert, doch wenigstens einige Ferienmaßnahmen kurzfristig auf die Beine zu stellen.

Auf Hilfe angewiesen

„Dafür sind wir dringend und unumgänglich auf das Mittun und die Hilfe unserer Vereine angewiesen“, so der zuständige Verwaltungsdezernent Ralf Claßen. Erste Angebote des Kreissportbundes, des Stadtsportverbands, des Schützenvereins Kommern und des Stadtmarketingrings „Mechernich aktiv“ liegen auch bereits vor. Auch die Sportwelt Schäfer in Kommern soll eingebunden werden.

„Jetzt suchen wir dringend weitere großherzige Angebote unserer Vereine für eher kleine Gruppen“, so Ralf Claßen: „Die ganz großen Events wie das Zeltlager für Väter und Kinder in Holzheim oder Busfahrten zum Beispiel ins Phantasialand sind wegen Corona nicht opportun. Aber viele kleine Angebote, die die Vereine selbstständig anbieten und durchführen, wären für die Kinder und Jugendlichen im Stadtgebiet Mechernich eine große Sache!“

Die Stadt unterstützt mit Rat und Tat und katalogisiert und bewirbt die Ferienmaßnahmen 2021.