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Deutsche Weinmajestäten zu Gast im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath und ihre Prinzessinnen machen auf ihrer Deutschlandtour Stopp im Ahrtal. Eine Reise durch das Weinland Deutschland: Im Rahmen einer Deutschlandtour bereisen die amtierenden Deutschen Weinmajestäten in ihrem Amtsjahr alle 13 deutschen Weinanbaugebiete.

Vor dem historischen Gasthaus St. Peter. Foto: Klaus Geck

Vom 21. bis zum 23. Juni besuchte die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath aus Walporzheim mit ihren Prinzessinnen Anna-Maria Löffler (Pfalz) und Eva Müller (Rheinhessen) das Weinanbaugebiet Ahr. Der Ahrwein e.V. lud das Wein-Trio zu einem abwechslungsreichen Programm ein.

Beui der SchlAhrVino Wanderung. Foto: Klaus Geck

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Deutschen Weinmajestäten die Kulturlandschaft des Ahrtales, die Weine und die Persönlichkeiten hinter den Weinen näherzubringen. Sie sind wichtige Botschafterinnen für den Ahrwein und den Deutschen Wein. In diesem Jahr sind wir natürlich besonders stolz, dass die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath ihre Wurzeln im Ahrtal hat,“ so Geschäftsführer Christian Senk.

Besuch Weingut Maibachfarm. Foto: Klaus Geck

Der Schwerpunkt der Reise lag auf dem Besuch verschiedener Weingüter und Genossenschaften des Ahrtals. Am ersten Tag besuchten die Weinmajestäten die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr e.G., wo Bürgermeisterin Cornelia Weigand die Weinmajestäten zum Eintrag ins Goldene Buch der Verbandsgemeinde Altenahr empfing. Kellermeisterin Astrid Rickert, Marketingverantwortliche Alina Sonntag und Geschäftsführer Matthias Baltes begrüßten die Weinmajestäten in der Genossenschaft. Während der Führung freuten sie sich über den regen Austausch mit den Weinfachfrauen. Nach einer kurzen Besichtigung der Saffenburg führte die Reise weiter nach Dernau in das VDP Weingut H.J. Kreuzberg. Hier gab Kellermeister Benno Wagner zunächst eine Einführung. Im Anschluss präsentierte Ludwig Kreuzberg den Betrieb, die Weine und die Betriebsphilosophie und lud zu einem kleinen Mittagsimbiss ein.  Den Abschluss bildete der Besuch bei den Brüdern Frank und Marc Adeneuer vom VDP Weingut J.J. Adeneuer in Ahrweiler. Mit einer abwechslungsreichen und interessanten Weinprobe zeigte Marc Adeneuer einen Querschnitt seines hochwertigen Sortiments. Die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath, die ihr Heimspiel sichtlich genoss, freute sich über die Begeisterung ihrer Weinprinzessinnen für die Ahrweine und insbesondere für den Spätburgunder. Der Abend klang mit dem Vorsitzenden des Ahrwein e.V. Peter Kriechel, Vorstandsmitglied Philip Nelles und Ahrweinkönigin Mariella Cramer im Historischen Gasthaus St. Peter aus.

Nach einer Übernachtung im Landhotel-Hotel St. Peter in Walporzheim folgten die Deutschen Weinmajestäten am zweiten Tag der Einladung von Bürgermeister Guido Orthen zum Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort wurden sie gebührend in herzlicher Atmosphäre von den Fraktionsvorsitzenden und Beigeordneten der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler empfangen. Auch das Maskottchen der Landesgartenschau Bad Neuenahr-Ahrweiler 2023 „Ahrvin“ durfte bei dem Empfang nicht fehlen. Danach führte die Reise in das VDP Weingut Nelles nach Heimersheim. Jan Riske, Weingut Erwin Riske, begrüßte stellvertretend für die zahlreich erschienenen Jungwinzer der Vereinigung „SchlAhrVino“ das königliche Dreigestirn. Unter der Führung von Heiko Schäfer, VDP Weingut Burggarten, startete eine Wanderung durch die Heimersheimer Weinberge. Während der Wanderung und beim Mittagsimbiss präsentierten die „SchlAhrVinos“ in lockerer Atmosphäre ihre Weine. Die Dritte Station führte zum VDP Weingut Deutzerhof nach Mayschoß. Inhaber Jürgen Doetsch und Betriebsleiter und Kellermeister Hans-Jörg Lüchau begrüßten das Wein-Trio in der neu errichteten Vinothek, die vor zwei Wochen erstmals ihre Tore öffnete. Sichtlich begeistert von der stillvoll eingerichteten Vinothek und den Weinen des 6 ha großen Betriebes stand im Anschluss ein touristisches Highlight auf dem Programm: Eine Führung durch die Dokumentationsstätte Regierungsbunker unter der fachkundigen Führung von Heike Hollunder. Im Restaurant Hohenzollern fand der zweite Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und einem einzigartigen Ausblick mit der Ahrweinkönigin Mariella Cramer, Ahrweinprinzessin Linda Trarbach und Nicole Sebastian, Referentin Ahrwein, seinen Abschluss.

Am frühen Morgen des dritten Tages stand der Besuch des Weingutes Maibachfarm in Ahrweiler auf dem Programm. Alexander Weber führte die Majestäten durch das idyllisch gelegene Weingut und begeisterte mit seinen biologisch ausgebauten Weinen. Die Vertreter des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V., Weinbaupräsident Hubert Pauly,  der Kreisvorsitzende Franz-Josef Schäfer und Kreisgeschäftsführer Dr. Knut Schubert genossen mit den Deutschen Weinmajestäten die Aussicht auf dem Aussichtspunkt Sonderberg in Dernau, der 2016 zur  „Schönsten Weinsicht“ gekürt wurde. Das Weingut Adolf Schreiner aus Rech gesellte sich ebenfalls zur Runde und lud abschließend zur Betriebsführung, Weinprobe und einer köstlichen Winzervesper im eigenen Weingut ein.

Die drei Weinmajestäten zeigten sich durchweg beeindruckt von der Vielfalt der Ahrweine. Besonders die typischen und ausdrucksstarken Spätburgunder fanden großen Anklang. Der nächste Stopp ihrer Deutschlandtour führt das Wein-Trio nun nach Rheinhessen.

Hinweis: Alle Weinmajestäten wurden täglich auf COVID-19 getestet / sind teilweise schon vollständig geimpft. www.ahrwein.de

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Idyll mit Tücken

Mechernich – Der Baltesbendener Weiher, ein ehemaliges Wasserreservoir für die Aufbereitung der in Mechernich gewonnenen Bleierze, ist heute eines der vielen lohnenswerten Ziele auf dem Bergbaukundlichen Wanderweg ab Bergwerksmuseum Mechernich.

Wie auch der Buchholzer Weiher ist der See ein Naturidyll mit Tücken. Schwäne, die man dort ausgesetzt hat, sind regelmäßig verendet, weil sie mit dem Gründeln am Boden der Gewässer toxische Mengen Blei zu sich genommen haben.

Der zehn Kilometer lange bergbaukundliche Wanderweg ist heute Teil der „Eifelschleifen“. Die Nordeifel-Touristik GmbH gibt die Gehzeit mit zweieinhalb Stunden an, der Höhenunterschied beträgt 138 Meter. Im Text der Tourenbeschreibung heißt es: „Tauchen Sie ein in die Geschichte des Bergbaus in der Eifel! Auf diesem Weg können Sie die Geschichte einer der einstmals größten Bleiminen der Welt erwandern.“

Ende des 19. Jahrhunderts arbeiteten am Mechernicher Bleiberg rund 4500 Knappen. Das Werk wurde 1957 geschlossen, aber die Überreste dieser gigantischen Anlagen übersäen das Gelände der Industriebrache bis auf den heutigen Tag. „Der Baltesbender Weiher und der Buchholzer Weiher sollten den riesigen Wasserverbrauch sichern“, heißt es auf der Webseite.

Weitere Industriedenkmäler auf dem Bergbaukundlichen Wanderpfad sind der „Große Eindicker“, der Tagebau Kallmuther Berg, der Fuß des „Langen Emil“ genannten, einst höchsten Industrieschornsteins Europas, und der Malakowturm über einem früheren Abraum-Förderschacht.

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NRW Ministerin Gebauer: Wir starten ins neue Schuljahr mit voller Präsenz

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Schule und Bildung NRW teilt mit: Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer hat das feste Ziel der Landesregierung bekräftigt, das neue Schuljahr mit vollem Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler zu beginnen: „Die wichtigste Botschaft noch vor den Sommerferien für die Schülerinnen und Schüler, für die Eltern und für die Lehrkräfte lautet: Wir starten ins neue Schuljahr 2021/22 grundsätzlich so, wie wir das aktuelle Schuljahr nächste Woche verabschieden werden: mit voller Präsenz unter Beibehaltung der strengen Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz. Der Präsenzunterricht ist die beste Form des Lernens. Aber: Die Landesregierung wird die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens vor allem mit Blick auf mögliche Auswirkungen des Reisens in den Sommerferien und die Delta-Variante weiter genau beobachten. Wir bleiben achtsam und werden daher in das neue Schuljahr mit Tagen der Vorsicht starten. Das Ziel: Achtsam sein und alles dafür tun, dass Präsenzunterricht stattfindet.“

Für den Schulbetrieb ab dem 18. August 2021 bedeutet dies Folgendes:

  1. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt.
  2. Einschulungsfeiern, Klassenfahrten und Schüleraustausche können wieder stattfinden.
  3. Die gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, dem Gesundheitsministerium und der Unfallkasse NRW erarbeiteten Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gelten fort und werden in den Schulen umgesetzt. Sie haben sich bewährt und bieten einen zusätzlichen Schutz für alle am Schulleben Beteiligten.
  4. Alle Schülerinnen, Schüler sowie das Personal an den Schulen werden weiter zweimal pro Woche getestet, um den größtmöglichen Schutz für nicht oder noch nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. In der Primarstufe der Grund- und Förderschulen werden weiterhin die kindgerechten, PCR-basierten Lolli-Tests durchgeführt, die weiterführenden Schulen arbeiten weiterhin mit Antigen-Selbsttest. Der Haushalts- und Finanzausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags hat dafür die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.
  5. Das neue Schuljahr startet mit der Maskenpflicht im Schulgebäude und im Unterricht. Es bleibt dabei, dass die Maskenpflicht draußen auf dem Schulgelände aufgehoben ist. „Die Notwendigkeit einer Maskenpflicht wird im Lichte des Infektionsgeschehens in den ersten Tagen des Schulbetriebs ständig überprüft werden“, so Gebauer.

Das Ministerium für Schule und Bildung wird die Schulen in Nordrhein-Westfalen über diese ersten Rahmenvorgaben hinaus vor Beginn des Schuljahres über die genauen Eckpunkte des Schulbetriebs informieren.

Um die Auswirkungen der Pandemie auf die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler abzufedern, hat die Landesregierung bereits das Programm „Extra-Zeit zum Lernen NRW“ gestartet. Insgesamt 36 Millionen Euro stellt die Landesregierung bis zum Sommer 2022 für außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote zur Verfügung. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer betonte, dass die Extra-Zeit auf großes Interesse stoße. Allein in den Monaten März bis Mai wurden bereits über 2.800 Gruppen- und Individualmaßnahmen im Umfang von 5,2 Millionen Euro bewilligt.

Aufbauend auf den Erfahrungen mit der „Extra-Zeit“ bereitet das Ministerium für Schule und Bildung aktuell die Umsetzung des Bundesprogramms „Aufholen nach Corona“ vor. Von einer Milliarde Euro, die für die Kompensation von Lernrückständen vorgesehen sind, entfallen auf Nordrhein-Westfalen rund 215 Millionen Euro. Das Land wird die Mittel in gleicher Höhe aufstocken. Ministerin Gebauer: „Ich freue mich, dass der Bund nun ebenfalls ein Aufholprogramm aufgesetzt hat. Wir werden die Extra-Zeit mit dem Bundesprogramm sinnvoll verbinden und ein abgestimmtes Gesamtkonzept entwickeln, das verschiedene Aspekte von schulischer und außerschulischer Bildung berücksichtigt. Damit werden wir eine wirksame Unterstützung der Kinder und Jugendlichen, ihrer Familien und der Schulen ermöglichen.“ Die Unterstützung soll in drei Säulen erfolgen: mit Budgets für Schulträger und auch direkt für Schulen zur Förderung der Schülerinnen und Schüler; mit zusätzlichen Mitteln für mehr Personal in Schulen zur Verstärkung des pädagogischen Personals und für weitere Kooperationsprojekte des Landes mit weiteren Partnern.

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Hinter uns liegt ein anstrengendes Schuljahr mit Präsenz,- Distanz- und Wechselunterricht. Unsere Schülerinnen und Schüler mussten in der Pandemie größte Entbehrungen und Einschränkungen auf sich nehmen. Das war enorm anstrengend und bleibt hoffentlich einmalig. Deswegen arbeiten wir mit voller Kraft daran, dass das neue Schuljahr mit größtmöglicher Normalität beginnt.“

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Wirtschaft

Die beste Fördermittel Bank auch im Jahr 2020

Kaisersesch – Die Raiffeisenbank Eifeltor erhielt kürzlich eine in Bankenkreisen besondere Auszeichnung durch die DZ BANK. Sie wurde nach 2019 wiederum als „Beste FördermittelBank“, bezogen auf die Zahl der Förderkredite im Verhältnis zu ihrer Bilanzsumme, ausgezeichnet. Im Jahr 2020 vergab die Raiffeisenbank Eifeltor attraktive Fördermittel an Gewerbekunden, landwirtschaftliche Betriebe und Privatkunden. Insgesamt 55 Förderanträge mit einem Volumen von 5,1 Mio. EUR haben die Finanzierungsexperten der Bank im Jahr 2020 für ihre Kunden gestellt. Dies ist ein Beweis für das große Vertrauen der Kunden in die Beratungsqualität des Institutes.

„Dank unserer motivierten und geschulten Mitarbeiter kann die Raiffeisenbank Eifeltor mit kundenorientierter Beratung und maßgeschneiderten Finanzierungen überzeugen. Dass das auch bei so komplexen Themen wie der öffentlichen Förderung so herausragend gelingt, ist ein Zeichen besonderer Qualität und Kundennähe“, so Vorstandsmitglied Elmar Franzen. Ausschlaggebend für die hohe Auszeichnung war und ist die spezielle Beratungsphilosophie der Bank. Bei Krediten wird stets geprüft, ob es möglich ist, eine öffentliche Förderung zu erhalten. Dabei kann das Kreditinstitut aus einer Vielzahl von möglichen Programmen des Bundes und der Länder die richtigen Fördermittel auswählen. Deren Verwendungsmöglichkeiten sind sehr vielseitig: Programme für den privaten Wohnungsbau, Existenzgründungen, Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Unternehmen und energetische Sanierung von Wohnobjekten stehen zur Verfügung.

Aber auch Investitionen von gewerblichen Unternehmen oder landwirtschaftlichen Betrieben, Umweltschutzmaßnahmen oder Digitalisierungsprojekte können gefördert werden. Die genossenschaftliche Bankengruppe fühlt sich seit jeher dem Erwerb und wirtschaftlichen Erfolg ihrer Bankkunden und Mitglieder besonders verpflichtet. Dies bringt der nun verliehene Fördermittel-Award explizit zum Ausdruck. Für die Raiffeisenbank Eifeltor kommt dies einem Versprechen an die Kundschaft gleich, nicht nur heute sondern auch in Zukunft den gemeinsamen Erfolg mit Freude aber auch mit aller Ernsthaftigkeit anzustreben. Besonders ist zu erwähnen, dass die Beratungen unter den erschwerten Umständen der Corona-Pandemie stattfanden und noch stattfinden. Sie haben die Berater vor besondere Herausforderungen gestellt. Ihnen gilt ein herzliches Dankeschön, betont Thomas Welter, Mitglied des Vorstands.

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Impftermin für alle Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens ab morgen Samstag, 26. Juni

Region/Düsseldorf – Gesundheitsminister Laumann: Ende der Impfzentren in ihrer jetzigen Form rückt näher. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Alle Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens ab 16 Jahren können ab Samstag, 26. Juni 2021, einen Impftermin in den nordrhein-westfälischen Impfzentren vereinbaren. Das hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gestern in Düsseldorf bekanntgegeben. Damit entfällt in den Impfzentren die aktuell noch gültige Schwerpunktsetzung auf Personen über 60 Jahren sowie Personen mit Vorerkrankungen. So können nun auch die Menschen, die schon lange auf Termine für ihre Erst- und Zweitimpfung gewartet haben, endlich einen Impftermin erhalten.

„Nach dem Ende der Priorisierung war es mir wichtig, mit einem Sonderkontingent insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen noch einmal ein spezielles Impfangebot zu machen. Die aktuellen Rückmeldungen zeigen nun, dass der Bedarf nach Terminen bei diesen Personen offenbar weitgehend gedeckt ist. Daher haben wir nun beschlossen, die Möglichkeit zur Terminbuchung in den Impfzentren ab Samstag für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen zu öffnen“, erklärt Laumann.

Zugleich weist er darauf hin, dass aufgrund der Begrenztheit der verfügbaren Impfstoffe nicht alle Impfwilligen unmittelbar in den nächsten Tagen einen Termin erhalten können: „Wir öffnen die Terminbuchungsmöglichkeiten für alle. Aber wir haben nach wie vor nicht sofort Impfstoff für alle. Aber: Bis Ende Juli werden alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens mindestens einmal gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft sein können“, so Laumann.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Impftermin in den Impfzentren erhalten möchten, können ab Samstag, 26. Juni, 8.00 Uhr Impftermine über die bereits bekannten Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil ( (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland). Das Ministerium weist darüber hinaus darauf hin, dass Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (beispielsweise wegen einer Vorerkrankung), beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt ein Impfangebot erhalten.

Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne rückt zugleich auch das Ende der Impfzentren in ihrer jetzigen Form näher. Laumann: „Die Zahlen verdichten sich: Aktuell ist von einer Impfbereitschaft von rund 80 Prozent in der nordrhein-westfälischen Bevölkerung auszugehen. Bis Ende Juli können alle impfwilligen Personen mindestens die erste Impfung erhalten haben. Bis Ende September 2021 werden dann bei ihnen auch die Zweitimpfungen abgeschlossen sein. Das Impfgeschehen kann dann von den Impfzentren regelhaft in die Arztpraxen übergehen. Daher gehe ich Stand heute davon aus, dass die Impfzentren zum 30. September 2021 schließen werden.“

Ab Oktober werde es in den Arztpraxen zunächst nur noch vereinzelte Impfungen für Spätentschlossene, Genesene oder für Personen, die aus anderen Gründen nicht vorher geimpft werden konnten, geben müssen. Zu der Frage, ob und wann in den nächsten Monaten gegebenenfalls Auffrischungsimpfungen nach der zweiten Impfung, beziehungsweise Erstimpfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson notwendig werden, gebe es hingegen noch keine ausreichende wissenschaftliche Datenbasis. Doch auch nach dem Ende der Impfzentren soll es verlässliche Strukturen geben, um im Bedarfsfall schnell wieder Impfungen durchführen zu können: „Wir erarbeiten derzeit die notwendigen Konzepte, damit auch nach dem 30. September 2021 in den Kreisen und kreisfreien Städten die Koordination von Impfungen sichergestellt ist. Auch nach diesem Zeitpunkt muss gewährleistet sein, dass mobile Impfungen in Pflegeeinrichtungen oder in sozial benachteiligten Stadtteilen, in denen die Bürgerinnen und Bürger möglicherweise seltener über die Ärzteschaft erreicht werden, schnell und erfolgreich umgesetzt werden – zum Beispiel, wenn Auffrischungsimpfungen notwendig werden sollten“, erklärte Laumann.

Der Gesundheitsminister zog zugleich eine Bilanz der beeindruckenden Arbeit in den Impfzentren: Bislang wurden alleine durch die Impfzentren gut 9,5 Millionen Impfungen durchgeführt (inklusive Impfungen durch mobile Teams und in Krankenhäusern). Bis zum Ende der Laufzeit im September werden voraussichtlich noch einmal mehr als fünf Millionen Impfungen dazukommen. „Die Kreise und kreisfreien Städte, die Kassenärztlichen Vereinigungen und natürlich vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vor Ort in den Impfzentren tätig sind, leisten eine großartige Arbeit. Wenn man bedenkt, wie es gelungen ist, innerhalb kürzester Zeit und trotz begrenzter Mengen an Impfstoff eine so gut funktionierende Struktur aufzubauen, ringt mir das großen Respekt ab. Ich danke allen, die daran beteiligt waren und sind“, so Laumann abschließend.

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Offenes Impfen mit Johnson & Johnson ab 18 Jahren am Samstag, 3. Juli im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – 2222 Impfdosen für 18-stündige Sonderimpfaktion. Am Samstag, 3. Juli 2021, findet in der Zeit von 6 bis 24 Uhr in beiden Impfstraßen des Landesimpfzentrums in Grafschaft-Gelsdorf eine Sonderimpfaktion des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Ahrtalklinik (Sinzig-Bad Bodendorf) mit Unterstützung der Praxen Dr. Michael Berbig & Dr. Ulf Konrads, Dr. Roman Bauer, Dr. Christian Maschmeyer, Stefan Assmann, Ulrich Bauer und der Grafschafter Gemeinschaftspraxis mit dem Vakzin von Johnson & Johnson statt.

Für diese offene Sonderimpfaktion können sich alle im Kreis Ahrweiler gemeldeten und impfbereiten Bürgerinnen und Bürger ab dem 18. Lebensjahr registrieren. Die Auswahl eines Impftermins ist in Abhängigkeit des begrenzt zur Verfügung stehenden Impfstoffes bis spätestens zum 30. Juni 2021, 12 Uhr, ausschließlich über den unten angegebenen Link möglich. Nach erfolgreicher Registrierung wird eine automatische Terminbestätigung mit weiteren Hinweisen per E-Mail versendet (auch Spam-Ordner prüfen). Impfungen ohne einen vorher vergebenen Impftermin sind nicht möglich.

Die Impfung erfolgt nach vorheriger ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz durch die impfwillige Person. Weitere Informationen zum Impfstoff können auf der Website des Robert-Koch-Instituts (RKI) abgerufen werden. Ein entsprechender Aufklärungsbogen wird im Vorfeld als E-Mail-Anlage übermittelt, ist sorgfältig zu lesen, handschriftlich zu unterzeichnen und während des Impftermins unaufgefordert vorzulegen.

Zwingende Voraussetzung für eine Impfung ist die Vorlage des Krankenversichertenkärtchens sowie des Personalausweises bei der Einlasskontrolle vor Ort. Auch Privatpatienten müssen einen Nachweis über den Versichertenstatus erbringen. Eine Impfung ist nur dann möglich, wenn alle vorgenannten Unterlagen vollständig vorgelegt werden können.Sofern vorhanden, wird die Impfung im persönlichen gelben Impfpass dokumentiert. Liegt dieser nicht vor, erhalten Geimpfte ein Einlegeblatt.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, werden alle erfolgreich angemeldeten Personen gebeten, frühestens 15 Minuten vor dem eigentlichen Impftermin zu erscheinen. Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

Für die 18-stündige Sonderaktion stehen insgesamt 2222 Impfdosen zur Verfügung. Das Vakzin muss nur einmal verabreicht werden, sodass Impfbereite, die diesen Impfstoff erhalten, bereits 14 Tage nach der einmaligen Impfstoffgabe als vollständig geimpft gelten. Eine Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: https://terminland.eu/Impfungen-KreisAW. Hinweis: Der Link kann nicht mehr aufgerufen werden, sobald alle Termine vergeben wurden.

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Mit dem GK-Mittelrhein raus aus dem krankhaften Übergewicht – Online-Veranstaltung am Dienstag, 29. Juni

Region/Mayen-Koblenz – Maximalversorger etabliert Adipositaszentrum Mittelrhein. Adipositas ist in Deutschland und weltweit eine dramatisch zunehmende Erkrankung. Eine Vielzahl an schwerwiegenden Krankheiten wie etwa Diabetes mellitus oder Bluthochdruck, aber auch Tumoren und psychosoziale Probleme treten gehäuft bei Adipositas auf. Sie können durch eine dauerhafte Gewichtsreduktion verbessert oder sogar völlig geheilt werden. Aber wie?

Auf diese Fragen hat das Ev. Stift St. Martin seit fast 20 Jahren eine kompetente Antwort. Nun wird das Angebot insgesamt erweitert und gemeinsam mit dem Kemperhof das Adipositaszentrum Mittelrhein etabliert. „Wir möchten die uns anvertrauten Adipositaspatienten interdisziplinär und multiprofessionell auf ihrem Weg in ein gesundes Leben begleiten und dabei die unterschiedlichen Disziplinen an den beiden Standorten nutzen“, berichtet der Leiter des Zentrums, Prof. Dr. Samir Said. Die chirurgische Therapie wird weiterhin am Ev. Stift durchgeführt. Die umfassende Vorbereitung einer solchen OP kann auch am Kemperhof durchgeführt werden. Dort bietet auch Dr. Dirk Wasmuth eine Adipositassprechstunde an.

Um die Kompetenzen zu bündeln und die Rundumbetreuung durch die zahlreichen internen und externen Kooperationspartner sicherzustellen, obliegt die organisatorische Leitung einem Zentrumskoordinator. Bernhard Ried ist telefonisch unter 0261 137-1985 erreichbar. Als Bindeglied berät er im Rahmen des Antragsverfahrens die Patienten und organisiert weitere Schritte.

Die Anzahl der Kooperationspartner ist groß. Neben der postoperativ chirurgisch orientierten Nachsorge bietet die neue Praxis für Innere Medizin des MVZ Mittelrhein im Kemperhof – nach Abstimmung mit dem behandelnden Hausarzt – unterstützend die Nachsorge der Adipositaspatienten an. Dies garantiert kurze Wege und optimale Absprachen. Hausärzte sind bei der erforderlichen lebenslangen Nachsorge nach wie vor die Hauptansprechpartner der Patienten.

Beispielhaft zu nennen ist auch die Klinik für Plastische, Hand-, Ästhetische und Verbrennungschirurgie im Ev. Stift. Dazu Chefarzt Dr. Andreas Sandner: „Bei einer starken Gewichtsreduktion kann es durch die Erschlaffung der Haut zur Ausbildung von sogenannten Fettschürzen kommen. Nach Stabilisierung des Körpergewichts erfolgt im Rahmen der Nachsorgeuntersuchungen eine Beurteilung, inwiefern eine medizinische Indikation zur operativen Wiederherstellung der Körperoberfläche notwendig ist.“

Informationen rund um den Weg aus der Adipositas gibt es online auf www.adipositaszentrum-mittelrhein.de. Zudem bietet das Team um Prof. Dr. Samir Said am Dienstag, 29. Juni, 17 bis 18.30 Uhr, eine Online-Veranstaltung zum Thema „Was leistet das multidisziplinäre Adipositaszentrum Mittelrhein?“ Eine Anmeldung ist per E-Mail an veranstaltungen@gk.de jederzeit möglich.

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#einervonallen und #einevonallen

Region/Hennef – FVM startet zweite Auflage der Spielführerkampagne für A-/B-Jugendliche. Förderung der Mitbestimmung von jungen Menschen. Mit Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl die eigene Mannschaft auf und neben dem Platz führen, beruhigend auf die Mitspieler*innen und andere Aktive einwirken, die Interessen der Mannschaftskamerad*innen vertreten und die Übersicht behalten, wenn es turbulent wird: Das sind wesentliche Merkmale von guten Spielführer*innen. Sie sind Leader und das Sprachrohr der Mannschaft zum Trainerteam.

In einer vom Fußball-Verband Mittelrhein 2020 durchgeführten Umfrage gaben 80 Prozent der Befragten aus den FVM-Vereinen an, dass es ihnen wichtig ist, wer ihr*e Spielführer*in ist und beim Spiel die Binde trägt. Fakt ist aber auch: Derzeit dürfen nur weniger als die Hälfte der A- und B-Jugend-Spieler*innen in den FVM-Vereinen ihre*n Spielführer*in selbst wählen. In der Mehrheit der Fälle bestimmt das Trainerteam den/die Kapitän*in.

Der Jugendbildungsausschuss des Fußball-Verbandes Mittelrhein hat daher im letzten Jahr die FVM-Spielführerkampagne ins Leben gerufen und wirbt auch bei der zweiten Auflage zur neuen Spielzeit mit den Hashtags #einervonallen und #einvonallen für mehr Mitbestimmung von Jugendlichen im Verein und dafür, dass sich Spieler*innen an der Wahl des eigenen Mannschaftsführers beteiligen können, damit die jungen Menschen demokratische Verhaltensweisen erlernen.

„Wir möchten, dass die Trainer*innen im Verein erkennen, wie wichtig die Vermittlung demokratischer Grundwerte auch im Sport ist“, erklärt Jonathan Kipper, Vertreter der jungen Generation im FVM-Jugendbildungsausschuss. „Viele A-Jugendspieler*innen werden im September bei der Bundestagswahl erstmals über die Zusammensetzung des Deutschen Bundestages mitbestimmen. Bei der Vergabe der Spielführerbinde in der eigenen Jugendmannschaft werden die Spieler*innen aber noch nicht immer beteiligt. Was spricht dagegen, dass Jugendliche grundsätzlich ihre Stimme abgeben können, wer ihre Interessen in der Mannschaft und im Verein vertritt? Außerdem haben wir so eine tolle Chance, junge Menschen für Demokratie zu sensibilisieren und zu begeistern“, so Kipper.

Jens Nowotny unterstützt Kampagne

Auch der frühere Nationalspieler Jens Nowotny unterstützt die Kampagne weiterhin als Schirmherr. Der langjährige Kapitän von Bayer 04 Leverkusen findet die Beteiligung der Jugendlichen wichtig: „Ein Kapitän ist das Sprachrohr der Mannschaft, die zentrale Verbindungsfigur zum Trainerteam. Daher sollte dieser nicht nur die favorisierte Person des Trainergespanns sein, sondern vor allem der Mannschaft. Das Trainer- und Betreuerteam sollte aber ebenfalls an der Wahl teilnehmen dürfen. Das unterstreicht noch einmal die Zusammengehörigkeit einer Mannschaft“, so Nowotny.

Kampagne startet mit Trainingsauftakt

Wenn die Mannschaften in die Trainingsvorbereitung auf die neue Spielzeit starten, beginnt auch bei der Spielführerkampagne die spannende Phase: Dann gilt es, den Vorschlag der demokratischen Wahl an die Mannschaft bzw. die Trainer*innen heranzutragen.

Die Mannschaften, die an der Kampagne teilnehmen möchten, führen die Wahl durch, füllen den Wahlzettel aus und senden diesen an spielfuehrerkampagne@fvm.de bzw. senden eine Nachricht über die sozialen Medien ans FVM-Team (inkl. Vereinsname, Mannschaftszugehörigkeit, Name des/der gewählte*n Spielführer*in und Anschrift des Vereins).

Die Teams erhalten dann vom FVM als Dankeschön für die Unterstützung der Aktion eine kostenlose Spielführerbinde mit dem Hashtag #einervonallen (Junioren) bzw. #einevonallen (Juniorinnen). „Natürlich dürfen aber auch C- und D-Jugendmannschaften mitmachen und sich bei uns melden“, ergänzt Sebastian Knauth, Vorsitzender des Jugendbildungsausschusses.

Anschließend können die Teams ihre Unterstützung der Kampagne per Foto dokumentieren und Fotos mit der Spielführerbinde und dem entsprechenden Hashtag bei Instagram posten sowie per E-Mail an spielfuehrerkampagne@fvm.de senden.

Alle Informationen zur Spielführerkampagne finden Interessierte unter www.fvm.de/spielfuehrerkampagne.

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NRW Minister Reul ordnet Trauer-Beflaggung zu Ehren von Staatsminister a.D. Herbert Schnoor an

Region/Düsseldorf – Das Ministerium des Innern NRW teilt mit: Minister Herbert Reul hat für Samstag, den 26. Juni 2021, zu Ehren von Herrn Staatsminister a.D. Dr. Herbert Schnoor Trauerbeflaggung angeordnet.

Der ehemalige Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen war am vergangenen Sonntag im Alter von 94 Jahren verstorben. Die Anordnung des Ministers gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.

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„Aachen blüht“ auch an den FLIP-Wiesen

Aachen – Im Rahmen der städtischen Mitmachkampagne „Aachen blüht“ wurden gestern, 24. Juni, die FLIP-Wiesen an der Juttastraße vorgestellt. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Anwohner*innen der Straße eine Saatgutmischung ausgesät, die aus Gräsern und Kräutern heimischer Arten besteht.

Projekt FLIP fördert Anbau von Glatthaferwiesen

Die Samenmischung stammt aus dem Projekt „Förderung der Lebensqualität von Insekten und Menschen durch perfekte Wiesenwelten“, kurz FLIP, dass sich die ökologische Aufwertung von Grünflächen in Stadt und Städteregion Aachen durch die Etablierung und Förderung von Glatthaferwiesen zum Ziel gemacht hat. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt in der heimischen Tier- und Pflanzenwelt: „Eingesät wurde eine Mischung aus Samen, die aus dem Westdeutschen Tiefland, Unterem Weserbergland und angrenzenden Regionen stammen. Wir wollen mit „FLIP“ den einst weit verbreiteten Glatthaferwiesen wieder mehr Raum geben“, erklärt Anika Au vom Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen.

Detlef Röper, Aachener Bürger, promovierter Biologe, Hobbyimker und FLIP-Wiesen-Besitzer, betreibt bereits seit vielen Jahren einen Obst- und Gemüsegarten mit zahlreichen Stauden und Kräutern. Die FLIP-Wiese bereichert seine grüne Oase: „Eine artenreiche Wiese hat uns hier noch gefehlt. Wildbienen, Schwebfliegen und anderen Insekten bietet sie ein üppiges Nahrungsangebot, vielen anderen Tieren wie Schmetterlingslarven und Spinnentieren darüber hinaus auch einen wertvollen Lebensraum. Beim Betrachten dieser Blühflächen müsste jedem bewusst werden, wie sehr sich unsere Natur durch intensive menschliche Nutzung verändert hat.“ Auch er ist überzeugt, dass mit dem „FLIP“-Projekt ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz geleistet wird, wenn viele mitmachen.

FLIP-Wiesen angelegen

Wer Interesse hat, eine „FLIP“-Wiese anzulegen, kann sich unter flip@mail.aachen.de an den Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen wenden. Der nächste günstige Zeitpunkt für eine Aussaat ist im Herbst. Die Saatmischung ist kostenlos. Weitere Informationen zu den FLIP-Wiesen sind unter www.flip-wiesen.de einsehbar.

Fotowettbewerb #aachenblueht gestartet

Unter dem Hashtag #aachenblueht sind alle Aachener*innen noch bis 29. August eingeladen, Fotos auf Instagram zu posten, die blühende Orte in der Stadt zeigen. Die zehn schönsten Bilder werden für einen Zeitraum von einer Woche in der gesamten Innenstadt ausgestellt werden. Fotograf*innen, die am floralen Wettbewerb teilnehmen möchten, werden gebeten, das entsprechende Foto neben ihrem Posting auch an onlineredaktion@mail.aachen.de zu senden.

Weitere Informationen

Unter www.aachen.de/aachenblueht ist das Programm von „Aachen blüht“ bis zum Abschluss der Kampagne im November einsehbar.