Gesundheits - und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Land NRW/R. Sondermann
Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Der neue Internetauftritt der Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention ist an den Start gegangen. Unter www.lgp.nrw wird zukünftig über verschiedene Präventionsthemen informiert. Teil des neuen Informationsangebots sollen zudem auch Online-Veranstaltungen oder Diskussionsrunden sein.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Die Corona-Pandemie zeigt besonders deutlich, wie wichtig die Förderung und der Erhalt der seelischen Gesundheit sind. Schon vor dem Ausbruch der Pandemie hat die Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention Nordrhein-Westfalen ihre Arbeit zum Schwerpunktthema “Seelische Gesundheit” aufgenommen. Ich freue mich daher sehr, dass die Arbeit der Landesinitiative ab sofort auf der neuen Internetseite transparent gemacht wird.“
Unter der Federführung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales werden im Rahmen der Landesinitiative zusammen mit zahlreichen weiteren Akteurinnen und Akteuren des Gesundheits- und Sozialwesens Strategien und Handlungsempfehlungen zur Förderung der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Dabei werden verschiedene thematische Schwerpunkte gesetzt. Seit 2020 steht das Thema “Seelische Gesundheit” in allen Lebensphasen im Fokus. Unter anderem ist dadurch das Landesprogramm “KIPS Prävention NRW: Kinder psychisch kranker und suchtkranker Eltern stärken“ entstanden, bei dem das Land zusammen mit dem Bündnis der gesetzlichen Krankenkassen für Gesundheit Nordrhein-Westfalen nachhaltige Versorgungsstrukturen für betroffene Kinder aufbaut.
Hintergrund
Mit der 26. Entschließung der nordrhein-westfälischen Landesgesundheitskonferenz aus dem Jahr 2017 hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen die Landesinitiative als Fortschreibung des bisherigen Präventionskonzeptes eingerichtet. Die Landesinitiative fördert eine übergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung der Akteurinnen und Akteure aus den betrieblichen und nicht-betrieblichen Lebenswelten. Als erstes Schwerpunktthema haben die Mitglieder der Landesgesundheitskonferenz „Erhalt der seelischen Gesundheit“ festgelegt und Arbeitsgruppen entlang der Lebensphasen „Kindheit/Jugend“, „mittlere Lebensphase“ und „Alter“ eingesetzt. Diese Arbeitsgruppen werden ergänzt durch eine lebensphasenübergreifende Querschnittsinitiative zum Thema „seelische Gesundheit und Stadtentwicklung“. Zurzeit werden partizipative Bestands- und Bedarfsanalysen durchgeführt, anhand derer Strategien und Handlungsempfehlungen für die Landesinitiative abgleitet werden. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.lgp.nrw zu finden.
„OverDrive Rheinland-Pfalz“ wird vom LBZ koordiniert und vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Grafik: LANDESBIBLIOTHEKSZENTRUM RHEINLAND-PFALZ
Region/Mayen-Koblenz – “Overdrive Rheinland-Pfalz” bietet englischsprachigen e-Book-Thriller zur kostenlosen Ausleihe. Wer spannende englischsprachige Thriller liebt, sollte sich diese
Termine vormerken: Vom 28. Juni bis 12. Juli haben die Leserinnen und Leser von rund 50 rheinland-pfälzischen Bibliotheken während des „Big Library Read“ bei „Overdrive Rheinland-Pfalz“, dem weltweit größten digitalen Buchclub, die Chance in S.F. Kosas Debütthriller „The Quiet Girl“ ein geheimnisvolles Rätsel zu lösen.
Bibliotheksnutzerinnen und – nutzer können das englischsprachige e-Book unter https://rlp.overdrive.com oder über die App „Libby“ kostenfrei und ohne Wartezeit ausleihen und lesen. Für die Ausleihe des Titels ist lediglich die Ausweisnummer und das Passwort des gültigen Bibliotheksausweises einer der an „OverDrive Rheinland-Pfalz“ teilnehmenden Bibliotheken erforderlich – mit dabei sind auch die Bibliotheken des Landesbibliotheks-zentrums Rheinland-Pfalz (LBZ) in Koblenz, Speyer und Zweibrücken. Das e-Book wird am Ende des Aktionszeitraums automatisch zurückgegeben. So entstehen auch keine Säumnisgebühren.
Wer möchte, kann auch mit Leserinnen und Lesern weltweit online über das Buch diskutieren: https://biglibraryread.com/join-the-discussion//. Ein kleiner Einstieg zum Buch: „The Quiet Girl“ beginnt mit dem Unternehmer Alex, der in die Stadt Provincetown kommt, um seine neue Frau Mina zu treffen. Was er aber vor Ort vorfindet ist ein leeres Weinglas in der Spüle, ihren Ehering auf dem Schreibtisch und eine Reihe von Fragen. Die Polizei glaubt, das Mina, eine erfolgreiche Liebesroman-Autorin, einfach gegangen ist und ihre Ehe zerbröckelt, bevor sie wirklich begonnen hat. Doch was Alex in ihrer leeren Hütte vorfindet, führt zu einer anderen Erkenntnis: Mina hatte schon immer ein Geheimnis. Und jetzt ist sie verschwunden…
Infos unter: https://rlp.overdrive.com und https://biglibraryread.com#biglibraryread
Eine Liste der teilnehmenden OverDrive-Bibliotheken findet man unter: https://rlp.overdrive.com/support/members
Rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien im Juli darf das Pellenzbad die maximale Anzahl der Badegäste pro Badezeit deutlich auf 750 erhöhen. Foto: Verbandsgemeinde Pellenz
Plaidt – Rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien. Vor rund einem Monat startete das Freibad Pellenz in die Badesaison 2021. Das Sport- und Freizeitbad im Nettetal ist an allen Wochentagen von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr sowie von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr für große und kleine Badegäste geöffnet. Nach wie vor hat die Corona-Pandemie Auswirkungen auf den Badebetrieb, Voraussetzung für die Öffnung des Pellenzbades ist die konsequente Umsetzung des umfangreichen Hygienekonzepts, das vom Zweckverband Frei- und Hallenbad Pellenz auf der Grundlage der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz erstellt und vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz genehmigt wurde.
Auf der Grundlage der 23. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 16. Juni 2021 sowie vor dem Hintergrund der Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mayen-Koblenz kann der Zweckverband Frei- und Hallenbad Pellenz jetzt eine Anpassung des Hygienekonzepts vornehmen, die positive Auswirkungen auf den Badebetrieb hat. Ab 01.07.2021 dürfen während der Badezeiten jeweils 750 Badegäste das Freibad Pellenz nutzen. Pro Badezeit können 680 Eintrittskarten im Rahmen der Online-Buchung reserviert werden, an der Kasse im Pellenzbad steht pro Badezeit ein begrenztes Kontingent von 70 Tickets zur Verfügung. Im Eingangsbereich des Freibads kann es zu Wartezeiten kommen, hierfür bittet das Team des Pellenzbades um Verständnis. Aufgrund der Anpassung des Hygienekonzepts können die jüngsten Besucher den Spielplatz im Freibad wieder nutzen, zudem sind die Sitzbänke an den Becken wieder aufgestellt. In den Umkleidebereichen stehen den Badegästen die Schließfächer wieder zur Verfügung.
Verbandsvorsteher Klaus Bell zeigt sich erfreut, dass eine Anpassung des Hygienekonzepts für das Freibad Pellenz insbesondere im Hinblick auf die Besucherhöchstzahl vorgenommen werden kann. „Rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien im Juli darf das Pellenzbad die maximale Anzahl der Badegäste pro Badezeit deutlich auf 750 erhöhen. Sofern sich Möglichkeiten ergeben, wird der Zweckverband Frei- und Hallenbad Pellenz weitere Anpassungen des Hygienekonzepts vornehmen. Ich wünsche den großen und kleinen Badegästen, die in den kommenden Wochen – und insbesondere während der Sommerferien – das Pellenzbad besuchen werden, bereits jetzt viel Spaß und eine unbeschwerte Zeit“, so Klaus Bell.
Ursula Heinen-Esser Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Land NRW / R. Sondermann
Region/Düsseldorf – Umweltministerin Heinen-Esser: Unser Ziel ist es, Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter für grüne Gründungen zu machen. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit: Im Rahmen des diesjährigen GreenVenture Forums am vergangenen Donnerstag, 24. Juni 2021 in Düsseldorf hatten acht nordrhein-westfälische Start-ups der Green Economy die Gelegenheit, ihre Geschäftsideen vor Investoren zu präsentieren und ihr Netzwerk auszubauen. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, welche enorme Innovationskraft in der grünen Gründerszene des Landes Nordrhein-Westfalen liegt.
„Nordrhein-Westfalen ist das Land der Umweltwirtschaft. Hier werden vielfältige und kreative Ideen und Initiativen für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Zukunft entwickelt“, so Umweltministerin Ursula Heinen-Esser im Rahmen der Eröffnung. „Unser Ziel ist es, diese enormen Potenziale zu nutzen und Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter für grüne Gründungen zu machen. Hierzu bieten wir umweltorientierten Start-ups breite Unterstützung, um ihnen den Zugang zu Märkten, Geschäftspartnern und Kapitalgebern zu erleichtern.“
Ziel des GreenVenture Forums ist es, innovative Start-ups aus der Umweltwirtschaft mit Business Angels und Wagniskapital-Investoren mit grünem Fokus zusammenzubringen. Beim Publikumsvoting erhielt das Start-up KD Pumpen/Korthaus Pumpen GmbH aus Balve die meisten Stimmen und damit ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Das Start-up aus dem Sauerland entwickelt und vertreibt eine ressourcenschonende und nachhaltige Pumpentechnologie für die Umwelt- und Entsorgungsbranche.
Ausrichter des GreenVenture Forums sind das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft NRW (KNUW), das Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) und pro Ruhrgebiet e.V. Im vorgeschalteten Bewerbungsverfahren konnten sich folgende acht Start-ups durchsetzen:
Eine Beschreibung der Projekte ist als Anlage beigefügt.
Neuer Fördergegenstand „Grüne Gründungen“ im Projektaufruf „REVIER.GESTALTEN“
Das Land bietet Start-ups der Umweltwirtschaft in der Gründungsphase breite Unterstützung. Auch im Rahmen des Projektaufrufs „REVIER.GESTALTEN. Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier“ setzt das Land Nordrhein-Westfalen auf die Innovationskraft von umweltorientierten Gründungen. Der Fördergegenstand „Grüne Gründungen: Start-ups der Umweltwirtschaft“ umfasst hierzu zwei Förderschwerpunkte. Im ersten Schwerpunkt werden Gründerinnen und Gründer der Umweltwirtschaft dabei unterstützt, innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Neben Projekten im Bereich Forschung und Entwicklung werden auch die Erstellung vorbereitender Studien und Konzepte sowie Markterschließungsmaßnahmen gefördert.
Der zweite Schwerpunkt dient der Entwicklung eines „Gründungsökosystems“ für Start-ups der Umweltwirtschaft im Rheinischen Revier. Gefördert werden unter anderem Infrastrukturen für grüne Gründungen (zum Beispiel Labor- und Funktionsräume, Versuchsfelder) sowie innovationsunterstützende Organisationsstrukturen (zum Beispiel Netzwerke und Kreativ-Werkstätten) und Dienstleistungen (wie Beratungsleistungen und Mentoring).
Für eine Förderung bewerben können sich Antragstellende, deren Projekte im Rheinischen Revier Wirkung entfalten. Zum Rheinischen Revier zählen die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis Neuss sowie die Städteregion Aachen und die Stadt Mönchengladbach. Die Auswahl der Projekte erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren. Nächste Einreichfristen sind der 30. Juni und der 29. Oktober 2021. Antragstellern wird empfohlen, sich vor der Einreichung beim Projektträger Jülich beraten zu lassen.
Weiterführende Informationen
Für Nordrhein-Westfalen stellt die Querschnittsbranche Umweltwirtschaft einen der wichtigsten Wirtschaftszweige dar. 470.000 Menschen sind in Nordrhein-Westfalen bereits heute in der Umweltwirtschaft beschäftigt. Das ist jeder 20. Erwerbstätige. Zugleich ist Nordrhein-Westfalen einer der innovativsten Standorte in Deutschland: 19 Prozent der Patente der deutschen Umweltwirtschaft kommen aus Nordrhein-Westfalen.
Rettungssanitäter beim Training. Sie haben einen körperlich wie psychisch anstrengenden Job und zeigen doch beachtliche Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Foto: Daniel Pöthmann/DRK/pp/Agentur ProfiPress
Euskirchen – Bundesweite Auszeichnung INQA-Audit („Initiative Neue Qualität für Arbeit“) nach eingehender Prüfung zum wiederholten Mal verliehen. Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen ist ein zukunftsorientierter, aber auch familienfreundlicher Arbeitgeber. Das wurde dem von Geschäftsführer Rolf Klöcker und dem Vorsitzenden Karl-Werner Zimmermann verantworteten Unternehmen mit rund 900 hauptamtlichen Beschäftigten jetzt zum wiederholten Male bestätigt.
Zur Zufriedenheit beim Roten Kreuz tragen auch die hohe Fortbildungsquote und das Kümmern um die Gesundheit am Arbeitsplatz bei. Hier unterrichtet Michael Gissinger von der Firma „For Life“ Sanitäter im Rotkreuzzentrum Euskirchen/Eifel. Foto: Daniel Pöthmann/DRK/pp/Agentur ProfiPress
Taufrisch ist die Rezertifzierung nach dem bundesweit anerkannten und bekannten Audit-Verfahren der vom Bundesarbeitsministerium angestoßenen „Initiative Neue Qualität für Arbeit“ (INQA) im Rotkreuzzentrum Kreis Euskirchen/Eifel hinter dem Kreishaus am Jülicher Ring eingetroffen.
Vereinfacht geht es um die Zufriedenheit der Beschäftigten mit ihrem Arbeitsplatz – und um die ist es beim Roten Kreuz offensichtlich gut bestellt. Überreicht wurde die mit dieser Feststellung verbundene INQA-Audit-Plakette während einer Online-Feierstunde. Von Berlin aus wurden in einer moderierten Sendung insgesamt 40 Unternehmen in der ganzen Republik erneut mit INQA-Qualitätssiegel ausgestattet. Die neuerliche Auszeichnung – das DRK im Kreis Euskirchen war erstmals 2016 begutachtet und 2017 ausgezeichnet worden – gilt bis einschließlich 2023.
Schöne Stimmung während der Online-Verleihungszeremonie der INQA-Zertifikate an 40 bundesdeutsche Unternehmen, in der Mitte das Team des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen mit Yvonne Scholl und Rolf Klöcker. Screenshot: DRK/pp/Agentur ProfiPress
„Der gesamte Zertifizierungsprozess wurde beim DRK Kreisverband Euskirchen sorgfältig und mit großem Engagement aller Beteiligten (Geschäftsführung, Auditprojektleiterin Yvonne Scholl, Projektgruppe) durchgeführt“ schreibt die Prozessbegleiterin Astrid Laudage in ihrem Gutachten.
Richtige Akzente gesetzt
Die Corona-Pandemie mit den umfassenden Kontaktbeschränkungen habe im Gesamtprozess zwar zu nachvollziehbaren Terminverzögerungen geführt, aber eine qualitative Umsetzung des Gesamtprozesses sei jederzeit sichergestellt worden. Der INQA- Prozess sei beim Roten Kreuz insgesamt sensibel und mit hohem persönlichen Engagement umgesetzt worden.
Rettungsdienst, Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen, Flüchtlingshilfe und Verwaltung, die das Rote Kreuz betreibt, stellten „eine sehr große organisatorische Herausforderung“ dar, heißt es im INQA-Gutachten, die die Verantwortlichen und ihre Mitarbeiter sehr gut gemeistert hätten. Die Kommunikation sei gewissenhaft.
Wie im ersten INQA-Prozess wurden vier Prüfeinheiten gebildet, um die unterschiedlichen Arbeitsbereiche: Verwaltung, Rettungsdienst/ Krankentransporte (RD/KT), Kindertagesstätten/OGS und Flüchtlingshilfe abzubilden.
„Der aktuelle Auditprozess zeigt, dass der DRK-Kreisverband Euskirchen hinsichtlich der allgemeinen Organisationsentwicklung in den letzten Jahren richtige und zukunftsweisende Akzente gesetzt hat und heute von dieser Vorarbeit profitiert“ heißt es aus der Bundeshauptstadt.
Gut durch turbulente Zeiten
Das positive Gesamtbild, das sich aus einer Befragung der Beschäftigten ergibt, habe sich „trotz besonders belasteter Arbeitsbereiche (Rettungsdienst/Krankentransporte, Kita/OGS, Flüchtlingshilfe) auf positivem Niveau stabilisiert“: „Dies zeigt, dass die Organisationskultur auch in herausfordernden Zeiten (z.B. Flüchtlingswelle, Corona-Pandemie) eine tragfähige Basis für ein funktionierendes Miteinander bildet und die Organisation insgesamt gut durch turbulente Zeiten kommt.“
Insgesamt sei speziell im Kita-/OGS-Bereich, wie auch in 2016, eine hohe Grundzufriedenheit der Beschäftigten feststellbar. Die Befragungsergebnisse im Bereich Rettungsdienst/Krankentransporte zeigen, wie auch 2016, im Vergleich zu den anderen Prüfeinheiten den größten Handlungsbedarf. Aber es sind laut INQA-Audit bereits positive Entwicklungen erkennbar. Laut Mitarbeitermeinungsbild ist die allgemeine Zufriedenheit gestiegen, der Informationsfluss und die Arbeitszeitflexibilität haben sich verbessert, ebenso die Wahrnehmung des Betriebsklimas.
Die Flüchtlingshilfe wurde im Rahmen der Flüchtlingswelle als eigenständiger Arbeitsbereich etabliert und befindet sich laut INQA bis heute in einem Professionalisierungsprozess. „Die Befragungsergebnisse spiegeln eine hohe wahrgenommene Wertschätzung des Arbeitsbereiches und eine positive Beteiligungskultur wider“, heißt es im Gutachten. Handlungsbedarf gebe es in Sachen Arbeitsbelastung und Arbeitsaufkommen.
„Auf dem richtigen Weg“
Und abschließend: „Vorhandene gesamtstrategische Ziele und die Erfolge aus dem ersten INQA-Audit bilden laut aktueller Ergebnisauswertung einen guten und funktionierenden Rahmen für die Weiterentwicklung des DRK-Kreisverbandes als Gesamtorganisation. Arbeitgeber und Beschäftigte ziehen bei den identifizierten Handlungsansätzen an einem Strang.“
Yvonne Scholl und Rolf Klöcker zeigten sich sehr zufrieden über die Auszeichnung, besonders über die in ihrer Entwicklung doch sehr erfreulichen Aussagen des Gutachtens. Der Kreisgeschäftsführer: „Die Initiative INQA wird gemeinsam getragen von Politik, Arbeitgeberverbänden, Kammern und Gewerkschaften. Letztendlich geht es darum, sich bei der Arbeit wohl zu fühlen und seinen Job gerne zu machen, denn: wirtschaftlicher Erfolg und gute Arbeitsbedingungen gehören zusammen.“ Yvonne Scholl: „Die aktuelle Zertifizierung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“
Region/Mainz – Bei einem Selbstmordanschlag in Mali wurden am Freitag zwölf deutsche Soldaten verwundet, drei von ihnen schwer. Die Bundeswehr hat für den Transport der verletzten Soldaten vom Flughafen Köln-Wahn in das BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz einen Amtshilfeantrag an das Land Rheinland-Pfalz gerichtet. Zum Einsatz kommt unter anderem der vom Land vorgehaltene und in Koblenz stationierte Großraumintensivtransportwagen (GITW).
„Es ist selbstverständlich, dass wir der Bundeswehr sofort unsere Unterstützung zur bestmöglichen Behandlung der Soldaten zugesagt haben. Bei Großraumrettungswagen hofft man immer, dass man sie nie braucht, da sie für Katastrophenfälle und größere Schadenslagen vorgehalten werden. Aber Situationen wie diese zeigen, dass wir im rheinland-pfälzischen Katastrophenschutz auch für den Fall der Fälle gerüstet sind“, so Innenminister Roger Lewentz. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, die sich auch im Zusammenhang mit Corona bewährt habe. Seit nunmehr einigen Monaten unterstützt die Bundeswehr das Land bei der Pandemiebewältigung.
Der Großraumintensivtransportwagen, der bei der Berufsfeuerwehr in Koblenz stationiert ist, kann mehrere Intensivpatienten unter medizinischer Betreuung gleichzeitig transportieren. Daneben kommen auch der Großraumrettungswagen (GRTW) und ein weiterer Intensivtransportwagen (ITW) aus Trier zum Einsatz. Die Organisation des Transports obliegt dem BundeswehrZentralkrankenhaus, das ebenfalls mit eigenen Fahrzeugen am Transport beteiligt ist. Erst im Januar hatte sich der Minister bei einem Termin vor Ort über die medizinische Funktionalität dieser Spezialfahrzeuge und die einsatztaktischen Grundsätze in solchen Situationen ausgetauscht.
„Den verwundeten Soldaten wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung. Gleichzeitig denke ich an ihre Familien sowie die Kameradinnen und Kameraden aus dem gemeinsamen Auslandseinsatz, in dem sie sich Tag für Tag in den Dienst des Landes stellen und dabei ihr Leben riskieren“, betonte Lewentz, der im März 2020 gemeinsam mit Generalinspekteur Eberhard Zorn selbst in Mali und Niger war.
Der GITW in Koblenz wurde im Zuge der Pandemie gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und vom BundeswehrZentralkrankenhaus zum Transport von beatmungspflichtigen Corona-Patienten mit zusätzlichen medizinischen Geräten ausgestattet und kann somit auch als Großraumintensivtransportwagen eingesetzt werden. Das spielt dann eine Rolle, wenn mehrere beatmungspflichtige Intensivpatienten gleichzeitig verlegt werden müssen. „Die fortwährend sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem BundeswehrZentralkrankenhaus, dem Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz sowie dem rheinland-pfälzischen Katastrophenschutz, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst zahlt sich bei solchen Ad-hoc Einsätzen konkret aus“, so der Innenminister.
Insgesamt verfügt Rheinland-Pfalz über drei Großraumfahrzeuge zum Patiententransport als zentrale Landeskomponenten des Katastrophenschutzes. In die medizintechnische Modernisierung wurden über 300.000 Euro Landesmittel investiert. Die Spezialfahrzeuge sind dezentral bei den Berufsfeuerwehren Koblenz, Trier und Ludwigshafen stationiert und können, sofern nötig, zusammengezogen werden. Ein solches Fahrzeug ist üblicherweise fünf- bis zehnmal jährlich im Einsatz. So waren im März 2020 beispielsweise zwei italienische Corona-Patienten von Köln aus ins BundeswehrZentralkrankenhaus nach Koblenz gebracht worden, die zuvor mit einer MedEvac-Maschine der Luftwaffe von Italien nach Deutschland gekommen waren. Auch damals hatte die Bundeswehr das Land um Unterstützung gebeten.
v.l.n.r.: Patrick Bormann, Aufsichtsratsvorsitzender und die Vorstandsmitglieder Manfred Heinisch und Klaus Peters. Foto: Raiffeisenbank Westeifel eG
Arzfeld – Die Bank als Krisenmanager und Partner des Mittelstandes und der Vereine in der Region. Wie im Dezember vergangenen Jahres stellt die Raiffeisenbank Westeifel eG wieder ihren Bericht des abgelaufenen Geschäftsjahres den angemeldeten Mitgliedern in einer Online-Veranstaltung vor. Dabei blicken die Vorstandsmitglieder Klaus Peters und Manfred Heinisch, der seit 1. Mai 2021 in den Vorstand der Bank berufen wurde, auf eine durchweg positive Geschäftsentwicklung zurück. Vor dem Bericht des Vorstandes stellte sich das neue Vorstandsmitglied den teilnehmenden Mitgliedern vor.
„Das genossenschaftliche Geschäftsmodell ist nach wie vor Erfolgsgarant für die erreichten Zuwachsraten in den wichtigsten Bilanzpositionen“, beginnt Klaus Peters mit seinen Ausführungen. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 40 Mio. Euro auf 499 Mio. Euro, was auf ein starkes Wachstum der Kundeneinlagen von rund 8,8% zurückzuführen ist. Auch das Kreditwachstum liegt mit 27,8 Mio. Euro oder 7,6% über dem Bundesdurchschnitt. „Nach wie vor erfreut sich der private Wohnungsbau einer großen Nachfrage. Der Wunsch nach Eigentum und das niedrige Zinsniveau begünstigen manches Investitionsvorhaben vieler Häuslebauer“, erklärt Peters. Neben den privaten Kreditnachfragen stieg auch das Kreditvolumen im gewerblichen Bereich. So wurden Sonderkredite in Höhe von 5,9 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Pandemie beantragt. Daneben wurden 110 Anträge auf Stundungen und Tilgungsaussetzungen bearbeitet, um den Unternehmen und Privatpersonen in dieser schwierigen Zeit zu helfen und die finanziellen Belastungen den veränderten Verhältnissen anzupassen.
„Auch in Coronazeiten war es unser Anspruch als Problemlöser und Mittelstandsmotor in der Region überzeugen zu können.“, so Peters. Resultierend aus diesen erfreulichen Entwicklungen, einem deutlich gestiegenem Provisionsgeschäft und einem verbesserten Bewertungsergebnis ergibt sich ein Jahresüberschuss von über einer Million Euro. Die Versammlung beschloss für die knapp 11.000 Mitglieder der Bank eine Dividendenzahlung in Höhe von 2,0%.
In einem Ausblick auf das laufende Jahr und in die Zukunft sieht Manfred Heinisch die Bank auf einem guten Weg. „Priorität hat für uns, dass wir dem regionalen Mittelstand, der Landwirtschaft und ebenso unseren Privatkunden als verlässlicher Partner zur Seite stehen. Das wir dafür in diesen herausfordernden Zeiten gut aufgestellt sind, stimmt uns optimistisch.“. „Für uns stehen unsere Kunden im Mittelpunkt, die wir begeistern wollen“, erklärt das neue Vorstandsmitglied. Werner Aßmann, Geschäftsführer der Raiffeisen Waren GmbH konnte in seinem Bericht stolz auf den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte hinweisen. Mit einem Gesamtumsatz von 49 Mio. Euro lag dieser 4,5% über dem Vorjahr. Dieses Wachstum ist nicht zuletzt durch die überproportionale Steigerung im Bereich Baustoffe entstanden. „Vor allem im ersten Lockdown nutzten die Menschen die Zeit, ihr Zuhause zu verschönern“, sagt Aßmann. Auch hat das Unternehmen im Jahr 2020 über eine dreiviertel Mio. Euro investiert. In Weinsheim wurden 2.500 qm neue Lagerfläche geschaffen, ein neuer Kran- und ein neuer Tankwagen beliefern nun die Kunden der Region. Der Jahresüberschuss des Unternehmens lag mit 458.000 Euro leicht über Vorjahresniveau.
Turnusgemäß schieden die Aufsichtsratsmitglieder Andreas Hermes, Uwe Hau und Thomas Meyer aus dem Aufsichtsrat aus. Die Herren Hermes und Hau wurden von der Versammlung für weitere drei Jahre wieder ins Amt gewählt. Für den nicht wiedergewählten Thomas Meyer wurde die 42jährige Sabine Kockelmann aus Lichtenborn neu in den Aufsichtsrat gewählt. Das Vorstandsmitglied Manfred Heinisch stellte in einem weiteren Tagesordnungspunkt die Satzungsänderung zur Durchführung einer digitalen Generalversammlung vor, die von der Versammlung ebenfalls mit der benötigten Dreiviertelmehrheit verabschiedet wurde. Am Ende der Veranstaltung überreichten die Vorstände Peters und Heinisch sechs Eifelvereinsortsgruppen jeweils 2.000 Euro für die nachhaltige Landschaftspflege in der Westeifel und der Palliativstation des Krankenhauses Prüm 12.000 Euro für ihre wichtige Arbeit am Patienten. „Gerne stellen wir uns in den Dienst der guten Sache und sind Förderer in der Region, wenn es darum geht, in besonderen Situationen zu helfen und zu unterstützen.“, so Peters bei der Spendenübergabe.
Angeregter Austausch am Polizei-Mobil, von links: der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz, Kriminalhauptkommissar Thomas Risch, Polizeioberkommissarin Stefanie Sahli, der Technische Sicherheitsberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Roland Kirschhausen und Bettina Wilms, Leiterin des städtischen Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim – Urlaubszeit ist Einbruchszeit. Darauf macht die Bonner Polizei aufmerksam. Im Rahmen ihrer Aktionswoche „Sicher in den Urlaub“ legten die Präventionsspezialisten des Kriminalhauptkommissariats für Kriminalprävention und Opferschutz auch Station in Meckenheim ein. Am Neuen Markt informierten sie über die Gefahren der Ferienzeit und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen. Der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz war ebenso vor Ort, um sich mit den Fachkräften auszutauschen. Als besonders lobenswert hob er die Kooperation zwischen Polizei und städtischem Ordnungsamt hervor. „Corona-bedingt mussten wir uns in den vergangenen Monaten etwas zurücknehmen. Doch jetzt nimmt diese gewinnbringende Zusammenarbeit wieder Fahrt auf“, sagte Wirtz und verwies auf die wöchentlichen Streifen, die im Rahmen der Ordnungspartnerschaft fortgesetzt werden.
Die Bürgerinnen und Bürger machten von dem Beratungsangebot der Polizei regen Gebrauch. Die Gespräche am Polizei-Mobil drehten sich vermehrt um den Einbruchschutz. So erfuhren sie, dass es ratsam ist, das verlassene Haus durch eine Person des Vertrauens betreuen zu lassen. Das regelmäßige Leeren von Briefkasten und Mülltonnen sowie das ständige Bewegen der Rollläden lassen einen belebteren Eindruck entstehen. Vorsicht sollten die Bürgerinnen und Bürger schon bei der Buchung walten lassen. Immer häufiger tummeln sich Betrügerinnen und Betrüger im Internet und bieten über gefälschte Verkaufsportale Urlaubsreisen an, die per Vorkasse zu bezahlen sind, real aber nicht existieren. Erhöhte Aufmerksamkeit ist auch auf der Fahrt zum Ferienort geboten. Diebe haben es vor allem beim Stopp an der Tankstelle oder auf dem Rastplatz auf die Wertsachen, im schlimmsten Fall sogar auf das Fahrzeug abgesehen. Daher sollten die Verreisenden immer wachsam sein, selbst in Bus, Bahn oder auf dem Kreuzfahrtschiff. Gleiches gilt am Urlaubsdomizil im Hotel, auf dem Campingplatz, am Strand oder in den Fußgängerzonen, wo Trickdiebe nur allzu häufig leichtes Spiel haben, weil die Wertsachen der Opfer nicht sicher verstaut sind.
„Diese Vor-Ort-Termine der Polizei sind ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die Kriminalität. Die Bürgerinnen und Bürger werden unmittelbar erreicht und sensibilisiert“, erklärte Hans Dieter Wirtz am Polizei-Mobil. „Wer die Tipps von Polizei und unserem Ordnungsamt beherzigt, sollte beruhigt in den Urlaub starten können“, so der Erste Beigeordnete, der den Bürgerinnen und Bürgern eine sichere und damit unbeschwerte Ferienzeit wünscht.
Der Kreisbeigeordnete Rudolf Rinnen bedankte sich auch im Namen der Bevölkerung für die von den Soldaten erbrachte, wichtige Unterstützung im Gesundheitsdienst vor Ort. Foto: Kreisverwaltung Bitburg-Prüm
Bitburg – Aufgrund der rückläufigen Pandemielage im Eifelkreis Bitburg-Prüm kann der erstmals im Oktober 2020 eingerichtete Unterstützungsdienst von Soldaten des Bataillons Elektronische Kampfführung Daun (EloKaBtl 931) seit dem gestrigen Freitag, den 25. Juni, beendet werden.
Im Rahmen der Amtshilfe wurden zuletzt sechs Soldaten in der Kontaktermittlung und Telefonie sowie zwei medizinisch qualifizierte Soldaten vom Sanitätsregiment II „Westerwald“ (SanReg II, Rennerod) für den Dienst im Gesundheitsamt eingesetzt. Zu den Aufgaben gehörten vorwiegend Unterstützungsleistungen in der Kontaktnachverfolgung und der Bürgerberatung. Der Einsatz der Sanitätssoldaten in der Durchführung von PCR- und Schnelltestes, auch direkt vor Ort, stellte eine bürgernahe Verbesserung des Testangebots im Eifelkreis dar.
Der Kreisbeigeordnete Rudolf Rinnen bedankte sich auch im Namen der Bevölkerung für die von den Soldaten erbrachte, wichtige Unterstützung im Gesundheitsdienst vor Ort. Sollte ein wieder ansteigendes Infektionsgeschehen festgestellt werden, wird man umgehend Gespräche führen, um eine zügige Wiederaufnahme der Amtshilfe zu erörtern, so Rudolf Rinnen.
Zufrieden mit der reibungslosen Zusammenarbeit äußerten sich vonseiten der Bundeswehr Oberstleutnant Weinen, Oberfeldarzt Dr. Widoniak und der stellvertretende Leiter des Kreisverbindungskommandos, Oberstleutnant Heuzeroth, sowie vonseiten des Gesundheitsamtes die kommissarische Leiterin Frau Dr. Ruvet.
Die Kreisverwaltung MYK ist ein zukunftssicherer und moderner Dienstleister. Grafik: Kreisverwaltung MYK
Region/Mayen-Koblenz – Duales Studium und Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Die Schule noch nicht abgeschlossen und schon Bewerbungen schreiben? Auf jeden Fall! Aktuell kann man sich bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz für den nächsten Ausbildungsbeginn im Sommer 2022 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2021 Die Ausbildung kann für das 2. Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) oder das 3. Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst) als Duales Studium erfolgen. Die Kreisverwaltung bietet durch den Beamtenstatus einen Beruf mit sicherer Zukunft, die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind hervorragend und bereits in der Ausbildung oder während des Studiums beträgt das monatliche Grundgehalt mehr als rund 1.200 Euro brutto.
Die Kreisverwaltung ist ein zukunftssicherer und moderner Dienstleister, der neue Herausforderungen offen annimmt. Landrat Dr. Alexander Saftig: „Gerade die vergangenen Monate rund um die Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig es ist, gut aufgestellte Kommunalverwaltungen zu haben. Dafür brauchen wir gut ausgebildeten Nachwuchs, der leistungsbereit, teamfähig und belastbar ist.“ Der Personalbedarf der Kreisverwaltung ist groß, da in den nächsten Jahren viele Mitarbeiter altersbedingt ausscheiden. In diesem Jahr wurden 19 neue Nachwuchskräfte eingestellt. „Diese Größenordnung werden wir auch in den nächsten Jahren beibehalten“, wirft der Landrat einen Blick in die Zukunft.
Der Ausbildungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Peter Klöckner, erklärt: „Wir bieten eine praxisbezogene Ausbildung. Das heißt, unsere Anwärter sind in den Fachabteilungen voll in das Tagesgeschäft eingebunden. Sie bearbeiten Vorgänge und Anträge und vertreten bei fortgeschrittener Ausbildung auch schon mal den Sachbearbeiter. Dabei legen wir auch einen großen Wert auf Bürgerorientierung. Unsere Nachwuchskräfte werden von Anfang an in den Publikumsverkehr mit einbezogen.“
Die dafür notwendigen Fachkenntnisse und persönlichen Fertigkeiten werden an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) und Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen beigebracht. Neben klassischen Rechtsfächern werden auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse oder Organisationslehre vermittelt. Der Praxisbezug steht im Vordergrund, denn hinter allen Vorschriften und Gesetzen stecken Menschen mit Ansprüchen und Wünschen. Voraussetzung für den Start in das Berufsleben bei der Kreisverwaltung ist das erfolgreiche Durchlaufen des Bewerberauswahlverfahrens. Es umfasst eine notenbezogene Vorauswahl, einen digitalen Eignungstest sowie ein Vorstellungsgespräch. Für das duale Bachelor-Studium zum 3. Einstiegsamt wird zugelassen, wer über die volle Fachhochschulreife oder einen zu einem Hochschulstudium berechtigenden Schulabschluss (Abitur) verfügt. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für die Ausbildung zum 2. Einstiegsamt ist ein Realschulabschluss (Mittlere Reife) Voraussetzung. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2021.
Für die Dauer ihrer Ausbildung stattet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz alle Nachwuchskräfte mit eigenen Laptops aus. Damit unterstützt die Ausbildungsbehörde ihre Nachwuchskräfte und schafft bestmögliche Voraussetzungen für die fortschreitende Digitalisierung der Lehre an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) und der Zentrale Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen.
JETZT ONLINE BEWERBEN!
Unter www.kvmyk.de/ausbildung gibt es alle Informationen zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie den Zugang zum Online-Bewerbungsverfahren. Weitere Fragen beantwortet der Ausbildungsbeauftragte Peter Klöckner, Telefon 0261/108-226, E-Mail: peter.kloeckner@kvmyk.de
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