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AOK Rheinland-Pfalz/Saarland: Positiver Jahresabschluss 2020

Region/Eisenberg – Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland schließt mit einem Plus von 54,7 Millionen Euro das vergangene Geschäftsjahr 2020 ab. Die entsprechende Bilanz zog der Verwaltungsrat der AOK in seiner Sitzung am vergangenen Freitag, 25. Juni.

Das Haushaltsvolumen der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland betrug im Jahr 2020 rund 4,7 Milliarden Euro. Grundsätzlich ist das positive Rechnungsergebnis auf vier Säulen aufgebaut: Die solide Mitgliederentwicklung, die im Vergleich zur übrigen gesetzlichen Krankenversicherung moderatere Ausgabenentwicklung (auch unter den Corona-bedingten Effekten), dem wirtschaftlichen Handeln und dem stetigen Ausbau innovativer Versorgungs- und Serviceprogramme. Für eine zukunftssichere Aufstellung setzt die AOK dabei insbesondere auf zeitgemäße und gefragte digitale Bausteine als Zusatzangebote für die Versicherten, wie die „AOK Mein Leben-App“ und die Online-Sprechzimmer für die kontaktlose, sichere Arztberatung oder auch zahlreiche, individuelle Onlineangebote für Firmenkunden.

„Die moderate Ausgabenentwicklung und ein gutes Wirtschaften ermöglichten uns, als eine der wenigen gesetzlichen Krankenkassen, auf eine Beitragssatzanhebung zu Beginn des Jahres 2021 zu verzichten. Corona-bedingten Mehraufwendungen zur Stützung der Gesundheitspartner in der Krise stehen unter anderem verminderte Ausgaben wegen ausgebliebenen stationären Aufenthalten gegenüber. Von dieser finanziellen Entlastung profitieren unsere Versicherten und Arbeitgeber“, erläutert Dr. Bernd Vogler, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, die Finanzergebnisse.

Zudem sind die Leistungsausgaben im Jahr 2020 je Versicherten insgesamt um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und liegen damit jedoch abermals deutlich unter der Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt, die eine Steigerung von 3,6 Prozent aufweist. Dabei bleibt der stationäre Bereich „Krankenhaus“ mit rund 1,67 Milliarden Euro eindeutig der größte Einzelausgabenblock. Mit Abstand folgen die Arzneimittelausgaben in Höhe von rund 725 Millionen Euro sowie die Ausgaben für die ambulante ärztliche Versorgung in Höhe von rund 693 Millionen Euro.

Dietmar Muscheid, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, erklärt: „Unsere AOK ist bislang gut durch die Pandemie gekommen. Dennoch bedeutet die Gesamtsituation für uns nach wie vor auf Sicht zu fahren, umsichtig zu wirtschaften und stets den Blick in die Zukunft zu richten. Zumal die Bundesregierung für kontinuierlich steigende Mehrkosten und damit für ein zusätzliches Defizit des Gesundheitsfonds von rund 20 Milliarden Euro im Jahr 2021 sorgt. Darin stecken nur zu einem kleineren Teil pandemiebedingte Mehrausgaben. Was uns jedoch insgesamt größere Sorgen macht, sind die erheblichen Ausgabensteigerungen, die durch die Bundesgesetzgebung bereits vor der Pandemie verursacht wurden. Hinzu kommt insbesondere, dass unsere AOK durch die Vermögensabgabe nach dem Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege im Jahr 2021 auf einen Schlag unsere Rücklagen, verliert.“ Die Mittel stünden somit weder für den Ausbau der hochwertigen Gesundheitsversorgung noch als Reserve für gesundheitliche Notlagen zur Verfügung.

Der AOK-Verwaltungsrat fordert die Bundespolitik somit nachdrücklich auf, die Finanzstabilität der gesetzlichen Krankenversicherung nachhaltig zu sichern und zugleich eine verlässliche Finanzpolitik für Versicherte und Arbeitgeber zu bieten. Es brauche, eine Lösung, die über 2022 hinauswirke. Dazu gehöre – neben einer kritischen Betrachtung der Ausgabenseite – auf der Einnahmenseite ein verlässlicher Bundesbeitrag für alle versicherungsfremden Leistungen in der GKV sowie die Anhebung der Pauschalen für ALGII-Leistungsberechtigte.

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Smart Apps für Aachen – Bürger*innen-Workshop im OecherLab am Mittwoch, 30. Juni

Aachen – Nachhaltiges Verhalten und eine Stadt App? Am Mittwoch, 30. Juni, lädt das OecherLab alle interessierten Bürger*innen zu seinem „#mitmaachen-Stammtisch“ ein: Von 18 bis 20 Uhr ist es das Ziel, spannende Projektideen, die bereits in früheren Workshop-Phasen produziert wurden, gemeinsam mit Expert*innen weiterzuentwickeln und zu erarbeiten, wie diese in die Tat umgesetzt werden können.

Konkret wird es um App-Konzepte für nachhaltiges Verhalten sowie eine Stadt-App mit allen Infos was Aachen zu bieten hat, gehen. Da einige App Entwickler*innen aus Aachen bereits ähnliche Ziele verfolgen, sollen diese Anbieter*innen mit den Bürger*innen zusammengebracht werden. Das OecherLab hat die kreativen Köpfe hinter der Aachen App, RydeUp und The Good Turn eingeladen. Beim Stammtisch kann man mehr über bestehende App-Konzepte erfahren und aktiv mitdiskutieren, wie diese Apps für Bürger*innen und für Aachen aussehen sollten.

Die Veranstaltung findet im OecherLab statt. Eine Anmeldung sowie der Nachweis eines aktuellen, negativen Coronatests oder der Nachweis über die vollständige Impfung ist daher erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Vorkenntnisse sind für den Workshop nicht erforderlich. Eine Anmeldung ist im Internet über www.oecherlab.de möglich.

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Stadtsoldaten zeigen „Ein Herz für die Kultur“ in Meckenheim – Event am 10. Juli

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung übernimmt die Schirmherrschaft für den jecken Abend in der Jungholzhalle. Das Stadtsoldaten-Corps 1868 Meckenheim hat „Ein Herz für die Kultur“. Unter diesem Titel steht eine Veranstaltung, die am Samstag, 10. Juli, 19 Uhr, in der Jungholzhalle mit bekannten Größen des Karnevals steigen wird und dessen Schirmherrschaft Bürgermeister Holger Jung übernommen hat.

Neben den „Boore“ und „Torben Klein“ werden „Achnes Kasulke“, „Sibbeschuss“, „Klaus & Willi“, „Fiasko“ und „De Frau Kühne“ auftreten. Das Programm verspricht stimmungsvolle Stunden – natürlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Bestimmungen. Einlass ist um 17.30 Uhr. Eintrittskarten sind zum Preis von 30 Euro telefonisch unter (02225) 704571 (18 bis 20 Uhr) sowie per E-Mail KARTEN@stadtsoldaten-meckenheim.de erhältlich. Der Erlös dieser Veranstaltung geht komplett an alle Mitwirkenden, versprechen die Stadtsoldaten, die ein Zeichen gegen das Sterben der Kultur- und Veranstaltungsbranche setzen möchten.

„Die Künstlerinnen und Künstler, aber auch alle anderen Akteure der Veranstaltungsbranche sind von der Corona-Pandemie stark gebeutelt. Daher ist es mir ein großes Bedürfnis, die Schirmherrschaft dieser Veranstaltung zu übernehmen“, sagte Bürgermeister Holger Jung, der gemeinsam mit dem Kommandanten der Stadtsoldaten, Peter Klee, das attraktive Programm vor der Jungholzhalle präsentierte. „Für das Geld bekommt man viel geboten“, betonte Holger Jung und sprach von einer tollen Idee und damit von einem wichtigen Lebenszeichen für die Kultur.

Die Stadtsoldaten hatten sich bereits seit dem vergangenen November, als sich der Ausfall der Karnevalssession 2020/2021 abzeichnete, Gedanken gemacht, wie sie die Akteure unterstützen können. „Im Hinblick auf den 10. Juli war es uns wichtig, die Leute dabei zu haben, die auch davon leben“, erklärte Peter Klee. Für die Veranstaltung verspricht er beste Unterhaltung mit den bekannten Größen der fünften Jahreszeit und darüber hinaus.

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Erkrankungen der Schilddrüse: Wann sollte operiert werden? Telefonsprechstunde am Mittwoch, 30. Juni

Region/Mayen-Koblenz – Bei einem Erwachsenen ist sie gerade einmal zwischen 18 und 25 Gramm schwer, und dennoch nimmt ihre Funktionsfähigkeit starken Einfluss auf unsere Gesundheit: die Schilddrüse. Es gibt verschiedene Erkrankungen der Schilddrüse, die zum Großteil medikamentös behandelt werden können. Allerdings gibt es auch einige krankhafte Gewebeveränderungen, die nur durch eine Operation behandelt werden können. Welche Erkrankungen der Schilddrüse es gibt und wann eine chirurgische Behandlung erforderlich wird, darüber informieren Dr. Cornelia Bentin und Marla Selene Groß-Hernandez aus der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Kemperhof am Mittwoch, 30. Juni, in einer Telefonsprechstunde. Um Fragen zu beantworten, sind sie persönlich zwischen 17 und 18 Uhr unter 0261 499-2252 oder -2230 zu erreichen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Wandern mit Manuel Andrack: Am 3. und 4. Juli den „Wandermeister“ in Manderscheid treffen!

Daun/Manderscheid – Manuel Andrack macht am ersten Juliwochenende Station in Manderscheid und wandert gemeinsam mit Gästen über den Manderscheider Burgenstieg, der 2020 zum drittschönsten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde. Auf 5,4 Kilometern führen schmale Pfade mit Abenteuercharakter rund um die beiden mittelalterlichen Festungen, die halb verborgen im Liesertal liegen. Die geführte Wanderung findet am Vormittag des 4. Juli 2021 statt.

Doch der sympathische Redakteur, Moderator und Autor wird nicht nur zum Wandern nach Manderscheid kommen: Bei der Abendlesung mit den legendären, kurzweiligen Geschichten Manuel Andracks und tauchen man ein in die Leidenschaft des Wanderns. Wenn der Autor aus seinen Büchern „Gesammelte Wanderabenteuer“ und „Schritt für Schritt. Wandern durch die Weltgeschichte“ vorliest, ist ein humorvoller Abend vorprogrammiert. Die Lesung findet am 3. Juli 2021 um 20 Uhr im Manderscheider Kurhaus statt.

Tickets sind in Kombination (28,50 EUR) oder auch getrennt jeweils für Wanderung oder Lesung erhältlich (17,25 EUR). Tickets gibt es unter www.ticketregional.de sowie bei allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen. Für Gäste mit weiter Anfahrt ist auch ein gesamtes Wochenende inkl. Lesung, Wanderung und Übernachtung buchbar. Weitere Informationen zur Buchung mit Übernachtung beim Gäste- und Buchungsservice des GesundLand Vulkaneifel: info@gesundland-vulkaneifel.de oder 06592 951 370.

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Online-Veranstaltungs-Reihe #Mittelstand Morgen – GEMEINSAM DURCHSTARTEN! am Donnerstag, 01. Juli

Euskirchen – Lösungen gesucht – Mit neuem Mut in die Zukunft schauen. Raus aus der Krise lautet das Gebot der Stunde. Der aktuelle Krisenradar der Wirtschaft blickt insbesondere auf die Liquidität, das Vermeiden von Verlusten und die Vermögenssicherung. Wie Sie mithilfe einer pragmatischen Unternehmens- und Liquiditätsplanung die Grundlagen für die Sicherung Ihrer Vermögenswerte legen, zeigt die Veranstaltung „Lösungen gesucht – Mit neuem Mut in die Zukunft schauen“, die am 1. Juli 2020 von 17 bis 18 Uhr im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe #MittelstandMorgen – GEMEINSAM DURCHSTARTEN! der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen stattfindet. Die Restrukturierungsexperten der dhpg geben Ihnen eine Übersicht über Möglichkeiten des Gesetzgebers, das Unternehmen zu entschulden. In einem kurzen Exkurs steht zudem die Haftung von Geschäftsführer*innen im Vordergrund.

Als Referenten stehen Christian Senger und Volker Loesenbeck von der dhpg Dr. Harzem & Partner mbB aus Euskirchen für Fragen zur Verfügung. Christian Senger ist Rechtsanwalt bei der dhpg. Mittelständische Personen- und Kapitalgesellschaften nutzen seine Expertise insbesondere in der Sanierungs- und Restrukturierungsberatung, in der Durchsetzung und Abwehr von Anfechtungs- und Organhaftungsansprüchen sowie in den Fällen zivilrechtlicher Haftungsfragen und insolvenzstrafrechtlicher Verfolgung. Volker Loesenbeck ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei der dhpg. Er betreut mittelständische (Familien-)Unternehmen und Kapitalgesellschaften in der Jahresabschlusserstellung und Prüfung. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Planung und Gestaltung der Unternehmensnachfolge. Außerdem gehört die betriebswirtschaftliche Beratung zu seinen Beratungsschwerpunkten, insbesondere der Liquiditäts-, Rentabilitäts- und Unternehmensplanung sowie der Finanzierungsberatung.

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen hat die Online-Veranstaltungsreihe #MittelstandMorgen – GEMEINSAM DURCHSTARTEN! im April ins Leben gerufen. Sie möchte die Unternehmen im Kreis in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Die Krise verschärft die Digitalisierungserfordernisse und beschleunigt die Transformation der Arbeitswelt. Berufliche Weiterbildung kann eine Chance bieten, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Die Unternehmen können für die Zukunftsfähigkeit ihres Betriebes jetzt die Weichen zu stellen und das Potenzial ihrer Beschäftigten in Richtung der Anforderungen von morgen entwickeln.

Bis Ende September sind noch fünf weitere Veranstaltungen geplant. Eine Teilnahme ist kostenfrei, wobei eine Anmeldung notwendig ist. Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.wirtschaft-kreis-euskirchen.de. Für die Veranstaltung „Lösungen gesucht – Mit neuem Mut in die Zukunft schauen“, die am 1. Juli 2020 stattfindet, nimmt Christof Gladow von der Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreis Euskirchen ihre Anmeldung gerne unter christof.gladow@kreis-euskirchen.de entgegen.

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Tourismus

Mountainbike-Tour durch die Vulkanregion Laacher See am Sonntag, 11. Juli

Niederzissen – Frei nach dem Motto „die 3-K-Tour“ (Kaffee, Kuchen, Klönen) findet in diesem Jahr wieder eine geführte Mountainbike-Tour durch die Vulkanregion statt. Am 11.07.2021  treffen sich die Mountainbiker um 10.00 Uhr am Bahnhof in Niederzissen.

Von dort starten die Teilnehmer durch die Vulkanregion Laacher See, die das perfekte Areal für alle MTB Freunde aus der Region bietet. Die Gruppe wird von unserem Vulkanparkführer Rainer Auen begleitet! Sie endet nach ca. 30 km mit viel Zeit für Pausen und Aussicht wieder am Bahnhof in Niederzissen.

Die Teilnahmegebühr von 7,50 € wird von unserem Vulkanparkführer als Spende an die Tour der Hoffnung weitergeleitet. Eine intakte Ausrüstung, der obligatorische Fahrradhelm, ausreichend Verpflegung und die gefüllte Trinkflasche erhöhen selbstverständlich den Spaß an dieser MTB-Tour.

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

Weitere Termine für die geführten MTB-Touren:

  • Sonntag, 29.08.2021
  • Sonntag, 19.09.2021
  • Sonntag, 10.10.2021

Anmeldung erforderlich!

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
Telefon: 02636/19433

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Vom Homeoffice auf die Rennbahn?

Region/Bad Ems – Steigende Anzahl an Sportverletzungen machen sich in der Notaufnahme bemerkbar. Bestes Wetter, langersehnte Lockerungen und der Drang nach Bewegung. Drei eigentlich sehr positive Faktoren, die sich jedoch auch in den Fallzahlen der Paracelsus Klinik Bad Ems widerspiegeln. „Wir merken, dass es die Menschen mit den neuen Lockerungen und dem dazu fantastischen Wetter einfach rauszieht und viele ihren Körper wieder in Schwung bringen möchten. Als Mediziner begrüßen wir das natürlich. Leider merken wir auch, dass sich bei dem euphorischen Start in den Sport viele Muskel- und Bänderverletzungen auftun“, so Habib Badwan, der Sektionsleiter der Unfallchirurgie der Paracelsus Klinik Bad Ems.

In den modernen Industriegesellschaften haben die Intensität und Dauer der körperlichen Arbeitsleistung ständig abgenommen. Die vielen Monate in der Corona-Pandemie haben diesen Trend unfreiwillig verstärkt. Die schrittweise Lockerung der Coronabeschränkungen führt bei vielen Menschen zum durchaus positiven Trend, endlich wieder sportlich aktiv zu sein und voll durchzustarten. Die Kehrseite dieser neu gewonnenen Lust an der Bewegung: Steigende Zahlen an Sportverletzungen und Überlastungsschäden.

Schon vor Ausbruch der Pandemie stieg die Zahl der Sportverletzungen kontinuierlich an. Jedes Jahr verletzen sich allein in Deutschland etwa zwei Millionen Menschen beim Sport. Ursachen dafür sind die wachsende Zahl von Freizeitsportlern, der Trend zu Modesportarten mit erhöhtem Verletzungsrisiko und eine vermehrte Risikobereitschaft bei den Sportlern. Außerdem sind die Bewegungsabläufe häufig ungenügend erlernt und Vorsichtsmaßnahmen werden nicht beachtet. Trotzdem sind sich die Sportmediziner darüber einig, dass der gesundheitliche Nutzen des Sports die Risiken um ein Vielfaches übersteigt.

Häufigste Verletzungen: Zerrungen, Muskelfaserrisse, Bänderrisse und Knochenbrüche

Zerrungen können innerhalb von wenigen Tagen heilen. Bei einem Muskelfaserriss allerdings ist die Kontinuität der Muskulatur unterbrochen, es blutet in das verletzte Muskelbündel und in die tastbare Lücke ein. Die Ausdehnung dieses Hämatoms beeinflusst, ob ein Riss innerhalb von zwei Wochen heilen kann. Deshalb sind Druckverband und Kühlung als Erste-Hilfe in der ersten halben Stunde nach der Verletzung extrem wichtig. Es wird in jedem Fall empfohlen, die Verletzung ärztlich begutachten und behandeln zu lassen.

Freizeit- und Sportverletzungen vorbeugen

Um Verletzungen zu vermeiden, sollten einige allgemeine Regeln beachtet werden. So sollte jede sportliche Aktivität routinemäßig mit einer Aufwärmphase beginnen und mit einer Stretching-Phase enden. Zudem empfiehlt sich ein regelmäßiges Training des gesamten Bewegungsapparats. Vor allem bei Trendsportarten wie Inline-Skating ist zusätzlich auf einen ausreichenden Gelenkschutz durch Protektoren zu achten.

Die PECH-Regel im Falle einer Verletzung

Kommt es trotzdem zu einer Verletzung, gilt als Grundsatz für die Erstversorgung die verbreitete PECH-Regel (Pause, Eis, Compression/Druck, Hochlagerung). Eine rasche Behandlung nach diesem Prinzip lindert nicht nur die Schmerzen, sondern verringert auch eine Weichteilschwellung, Ödembildung und Entzündungsreaktion.

Wichtige Tipps von Unfallchirurg Habib Badwan

Die betroffene Region sollte direkt nach dem Unfall mit Eisbeuteln, Umschlägen, Kältekompressen oder Kältespray gekühlt und möglichst hochgelagert werden.  Um den Bluterguss optimal abzuschwellen, sollte die Kältebehandlung 24 Stunden lang fortgesetzt werden. Angenehm kühlend und abschwellend wirken auch Sportgele.

Für eine Weile müssen die betroffenen Gelenke und Muskeln geschont werden, um sie danach Stück für Stück wieder belasten zu können. Ruhigstellung und Hochlagerung sind nach unkomplizierten Verletzungen nur so lange ratsam, bis die Schwellung nachgelassen hat und der akute Schmerz abgeklungen ist. Die Akutphase endet meist mit dem zweiten Tag der Verletzung. Danach sollte die verletzte Region wieder vorsichtig beansprucht werden können.

Unfallchirurgie an der Paracelsus Klinik Bad Ems
In der Paracelsus Klinik Bad Ems stehen mit dem Unfallchirurgen und D-Arzt Habib Badwan und seinem Team erfahrene Experten rund um die Uhr bereit, um Gelenkausrenkungen, Muskel- und Sehnenverletzungen sowie Bänderverletzungen und Knochenbrüche umfassend und schnell zu behandeln.

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Der SPNV-Qualitätsmonitor NRW ist online

Region/Düsseldorf – Neues Online-Angebot bietet einen Überblick über die Betriebsqualität aller Nahverkehrszüge in NRW. Das Ministerium für Verkehr NRW teilt mit: Deutschland muss wieder Bahnland werden. Deshalb hat das Land eine ÖPNV-Offensive mit einem Volumen von mehr als 2 Milliarden Euro 2031 aufs Gleis gesetzt, um die Eisenbahninfrastruktur zu modernisieren. Damit auch in Zeiten von Baustellen und Netzarbeiten den Fahrgästen bestmöglicher Service geboten wird, startet das Land NRW mit den drei Aufgabenträgern NVR, NWL und VRR jetzt einen neuen Online-Qualitätsmonitor für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Ab sofort stehen über das neue Online-Tool verschiedene Kennzahlen und Daten über den Betrieb der etwa 100 Linien im SPNV zur Verfügung. So können zum Beispiel schneller Erkenntnisse zur weiteren Verbesserung des Bahnverkehrs gewonnen werden:

Gehört meine Zuglinie zu den pünktlichsten in NRW? Ist meine Linie im Sommer pünktlicher als im Winter? Stimmt meine Wahrnehmung zur Verlässlichkeit meines Zuges mit den Messdaten überein? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet der SPNV-Qualitätsmonitor NRW an, der auf den Webseiten von NVR, NWL und VRR sowie mobil.nrw zu finden ist.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung für bessere, sichere und saubere Mobilität. Für Nordrhein-Westfalen stehen in diesem Jahrzehnt Rekordsummen für die Modernisierung der Schiene zur Verfügung. Damit das Bahnangebot auch in Bau- und Modernisierungszeiten stabil und verlässlich bleibt, brauchen wir digitale Lösungen wie den SPNV-Qualitätsmonitor. Davon können alle profitieren: Fahrgäste, Aufgabenträger, DB Netz AG und Eisenbahnverkehrsunternehmen.“

Den Qualitätsmonitor haben die drei NRW Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr, Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) unter Leitung des Kompetenzcenters Integraler Taktfahrplan NRW (KC ITF NRW) entwickelt. Das neue Angebot im Internet ist vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Im SPNV-Qualitätsmonitor werden die SPNV-Linien in NRW mit ihren Pünktlichkeits- und Zuverlässigkeitsquoten sowie den Kapazitätserfüllungsgraden je Quartal aufgeführt. Angereichert werden diese Kennzahlen mit Informationen zum Linienlaufweg, dem Verkehrsvertrag und der Fahrgastnachfrage.

Das neue Auskunftsmedium ergänzt bisherige, in der Regel jährlich erscheinende Qualitätsberichte. Das Online-Angebot veröffentlicht die Qualitätsdaten zu Regionalexpress, Regionalbahn und S-Bahnen einmal im Quartal. Der Vorteil: Der neue Service bietet eine deutlich aktuellere Informationsquelle. Dies entspricht auch dem Ziel der Projektverantwortlichen, Informationen zur SPNV-Qualität zügig und transparent zugänglich zu machen.

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Online-Info-Veranstaltung am Mittwoch, 30. Juni: evm macht E-Mobilität einfach

Region/Mayen-Koblenz/Cochem-Zell – Förderung beim Kauf von E-Autos möglich – evm liefert Wallbox und Ladestrom. Elektromobilität ist voll im Trend. Die Anzahl der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge steigt Jahr für Jahr an. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 195.000 E-Fahrzeuge neu zugelassen. „Wer auf Elektromobilität umsteigt, der leistet einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz, da er kein CO2 ausstößt, wenn er unterwegs ist“, unterstreicht der Sprecher der Energieversorgung Mittelrhein (evm), Marcelo Peerenboom. Daher unterstützt die evm alle, die den Einstieg in die Elektromobilität wagen möchten. Wie dieser unkompliziert gelingen kann, können Interessierte im Rahmen einer kostenlosen Online-Infoveranstaltung erfahren: Am Mittwoch, 30. Juni, informieren evm-Experten von 17 bis 18 Uhr.

Jetzt über Förderungen informieren – kostenlose Online-Infoveranstaltung der evm

Dank zahlreicher Förderungen lohnt sich im Moment der Umstieg von einem Verbrenner auf ein rein elektrisch betriebenes Auto besonders. Der Kauf eines E-Autos wird derzeit vom Staat mit 9.000 Euro unterstützt. Auch für den Ausbau von Lademöglichkeiten zu Hause gibt es eine Förderung von 900 Euro von der KfW-Förderbank. Und für ihre Stromkunden legt die evm noch einmal 200 Euro Förderung obendrauf.

Weitere Informationen rund um die Elektromobilität und die Fördermöglichkeiten werden in der Online-Veranstaltung präsentiert. „Alle die sich überlegen, ein Elektroauto anzuschaffen oder sich für E-Mobilität interessieren, sind herzlich eingeladen“, so Peerenboom. „Gemeinsam mit dem Landkreis Cochem-Zell, vertreten durch den Landrat Manfred Schnur und dem Klimaschutzmanager Alexander Ehl, informieren wir über Förderungen, die beim Kauf einer Wallbox oder eines E-Autos möglich sind und wie die evm Ihnen den Einstieg in die Elektromobilität noch einfacher macht.“

Die Online-Infoveranstaltung findet am Mittwoch, 30. Juni 2021 von 17 bis 18 Uhr statt. Anmelden können sich Interessierte kostenlos unter www.evm.de/cochem.