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Dr. Thomas Lepping ist neuer Leitender Notarzt im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Im Notfall sind Rettungs- und Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr sowie des Brand- und Katastrophenschutzes sofort zur Stelle. Doch wie organisieren sich die Helferinnen und Helfer vor Ort, wer koordiniert sie und woher wissen sie überhaupt, welcher Verletzte zuerst behandelt und in welches Krankenhaus gebracht werden muss? Die Antwort: der Leitende Notarzt. Im Kreis Ahrweiler übernimmt diese Aufgabe jetzt unter anderem Dr. Thomas Lepping.

„Wir freuen uns sehr, dass Dr. Lepping noch einmal dieses Amt übernimmt und uns in diesen oftmals schwierigen Zeiten mit all seiner Erfahrung zur Seite steht. Mit ihm haben wir jemanden, auf den wir uns voll und ganz verlassen können“, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei der Ernennung Leppings, die coronabedingt in kleinem Rahmen stattfinden musste.

Der 44-Jährige Familienvater ist als Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, Geriatrie, Palliativ- und Notfallmedizin im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler tätig. Bereits von 2009 bis 2019 war er als Leitender Notarzt für den Kreis im Einsatz. Aus beruflichen Gründen hatte er jedoch eine zweijährige Pause eingelegt. „Ich stehe der Bevölkerung mit meiner notfallmedizinischen Expertise sehr gerne erneut zur Verfügung“, sagt Dr. Lepping.

Zum Hintergrund: Aufgrund der Größe und besonderen topographischen Lage, der Anbindung an die A61, der Nähe zum Rhein sowie den zahlreichen Großveranstaltungen am Nürburgring mit vielen zehntausenden Besucherinnen und Besuchern sind im Kreis Ahrweiler neun Organisatorische Leiter im Katastrophenschutz sowie sechs Leitende Notärzte im wechselnden Einsatz. Eine Amtszeit dauert in der Regel eine Dekade.

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Wirtschaft

Kempenicher Unternehmen wolfcraft gewinnt German Brand Award 2021

Kempenich – Mit begeisternden Nutzererlebnissen und ganzheitlicher Kommunikation auf allen Kanälen hat wolfcraft beim German Brand Award 2021 in der Klasse „Excellent Brands“, Kategorie „Tools and Gardening“ gewonnen.

Am 17. Juni hat der Rat für Formgebung die German Brand Awards 2021 verliehen. Erneut ist wolfcraft unter den Preisträgern. Gewonnen hat die wolfcraft GmbH als „Excellent Brand“ in der Kategorie „Tools and Gardening“ mit ihren Laminat-Geling-Paketen sowie der damit verbundenen verbraucherorientierten Denkweise und Kommunikation.

Der DIY Experience Ansatz
„Wir wollen Selbermachern die bestmögliche User Experience bieten – von der Projektidee über die Informationsbeschaffung bis hin zur Verwirklichung mit unseren Werkzeugen“, erklärt Stefan Weigel, Geschäftsleiter Marketing und Entwicklung bei wolfcraft. Die Geling-Pakete „Laminat und Designboden einpassen“, „Laminat und Designboden verlegen“ sowie „Sockelleisten anbringen“ zeigen, wie dieses Konzept in der Praxis aussieht: Jedes Paket enthält das gesamte Werkzeug sowie nützliche Helfer, die für die jeweilige Aufgabe benötigt werden. Dazu gibt es auf der Website eigene Video-Tutorials und Videos von Produkttestern aus der DIY-Social-Media-Szene, Informationen über Laminat sowie Wissenswertes zur Vorbereitung. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und eine Einkaufsliste stehen auch zum Download zur Verfügung. „Mit unserem DIY Experience-Ansatz bieten wir 360°-Lösungen an jedem Punkt der Customer Journey. Dazu nehmen wir konsequent die Perspektive des Anwenders ein und liefern auf allen Kanälen und an jedem Punkt der Customer Journey Wissen, Support und Service. An jedem Touchpoint. Wir freuen uns, dass dieses Konzept nicht nur beim Verbraucher gut ankommt, sondern dieses Jahr auch mit dem German Brand Award ausgezeichnet wird“, so Weigel.

Innovation, Kommunikation und Service
Schon lange entwickelt wolfcraft Produkte, die es selbst ungeübten Heimwerkern ermöglichen, über sich hinaus zu wachsen und Projekte anzugehen, an die sie sich sonst womöglich gar nicht heranwagen würden. So hat sich das Eifeler Unternehmen inzwischen als wichtiger Impulsgeber für Innovation positioniert. Begleitend setzt wolfcraft auf ganzheitliche Kommunikation und Service – im Baumarkt, Online-Handel und den sozialen Medien.

Über wolfcraft
wolfcraft gilt als Mitbegründer der Heimwerker-Branche und ist als deutscher Hersteller und Lieferant von Handwerkzeugen und Elektrowerkzeugzubehör fest am Markt etabliert. Das Familienunternehmen wurde 1949 in Remscheid gegründet. Seit 1965 befindet sich die zentrale Verwaltung und Logistik in Kempenich. Von hier aus liefert wolfcraft rund 2.500 Artikel aus den Themenfeldern Maschinen-, Werk- und Spanntische, Transportsysteme, Spannwerkzeuge, Holzverbindungen, Elektrowerkzeugzubehör, Handwerkzeuge sowie projektspezifische Komplettsortimente in die ganze Welt.

 

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Wirtschaft

Mobau stellt im Stadtrat Mechernich Pläne für eine Baustoffzentrale vor

Mechernich-Kommern – „Keine Konkurrenz für Hellweg“. Acht bis 16 Arbeitsplätze in der Startphase, nach fünf Jahren bis zu 40 Beschäftigte insgesamt versprechen sich die Firmen Mobau Baustoff-Union und Mobau Dörr/Reiff von einer Neuansiedlung im Stadtgebiet Mechernich und zwar im Kommerner Gewerbegebiet Monzenbend hinter dem Baumarkt Hellweg.

Die geschäftsführenden Gesellschafter Manuel Nadenau, Dietmar Thelen und Dominik Kratz stellten das Vorhaben dem Mechernicher Stadtrat in einer Sitzung in der Kommerner Bürgerhalle vor. Der Rat nahm die Ausführungen zur Kenntnis – allerdings mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass der bestehende Baumarkt Hellweg nicht unter Konkurrenzdruck geraten soll.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sagte, die Stadt müsse „Hellweg schützen“ – man habe der Kette viel zu verdanken, da sie sich an dieser Stelle angesiedelt und eine Bedarfslücke im Einkaufsangebot der Kommune geschlossen habe.

„Baustoffhandel, kein Baumarkt“

Vize-Bürgermeister Günter Kornell fasste das, was Nadenau, Thelen und Kratz dem Rat vorstellten, mit den Worten zusammen: „Also handelt es sich bei Ihrem Vorhaben um einen Baustoffhandel, nicht um einen Baumarkt?!“ Tatsächlich haben die Unternehmer nach eigenem Bekunden in erster Linie Handwerker als Kundschaft im Visier. Privatleute sollen aber selbstverständlich nicht abgewiesen werden.

Mobau Baustoff-Union und Mobau Dörr/Reiff betreiben in Aachen, Düren, Eschweiler, Stolberg und Schleiden bereits Filialen für den Baustoffgroßhandel. Da die Unternehmen einen großen Kundenstamm im Bereich Mechernich/Euskirchen/Zülpich besitzen, ist ein in der Mitte des Euskirchener Kreisgebiets mit Nähe auch zum Dürener Umland liegender Standort für sie sehr erstrebenswert. Deshalb wolle man im Gewerbegebiet Kommern, Monzenbend, bauen.

Das Grundstück ist etwa 17.000 Quadratmeter groß und liegt direkt hinter dem Hellweg-Baumarkt Siehe auch die diesem Artikel beigestellte Grafik. Die Firmenvertreter sagten in der Ratssitzung, man sei sich darüber im Klaren, dass man mit dem Vorhaben Monzenbend Umsätze von der eigenen Schleidener Niederlassung nach Mechernich verlagere.

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Tourismus

„Wir schauen positiv nach vorne“

Neuerburg – Nach vielen Monaten des coronabedingten Lockdowns durfte unser euvea Freizeit- und Tagungshotel in Neuerburg Anfang Juni endlich wieder seine Türen öffnen. Sowohl im Hotel, als auch im Restaurant, können die Mitarbeiter vor Ort wieder Gäste empfangen und betreuen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun wieder starten dürfen“, so Hotelleiter Thomas Metzger. „Endlich herrscht kein Stillstand mehr, bei dem keiner weiß, wo die Reise hinführt. Auch für unsere betreuten Mitarbeiter ist das eine tolle Sache, dass Sie nun wieder ihre gewohnte Arbeit aufnehmen dürfen und dabei auch in ihre normale Tagesstruktur zurückkehren.“

Nach den Lockerungen dürfen Urlaub-Gäste wieder zum Übernachten anreisen und im Innenbereich des Restaurants speisen. Alles natürlich unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln. Unter diesen Bedingungen dürfen auch die Serviceangebote des Hotels wieder in Anspruch genommen werden. Obwohl die Gäste nun endlich wiederkommen dürfen, so sind die Besucherzahlen dennoch weit von denen aus „normalen Zeiten“ entfernt. „Sowohl im Hotel- als auch im Restaurantbereich läuft es noch etwas schleppend“, berichtet der Hotelleiter. „Aktuell haben wir nur etwa ein Drittel der üblichen Auslastung“. Doch woran liegt es? Thomas Metzger sieht das Problem bei den Corona-Auflagen: „Die Vorgaben zu unserem Schutz machen natürlich Sinn, aber für viele Gäste sind sie sehr aufwändig und schrecken ab. Zudem ist die Verunsicherung immer noch groß.“ Doch es geht langsam aufwärts. Das Hotel erreichen täglich immer mehr Buchungsanfragen und auch das Restaurant profitiert von der steigenden Zahl an geimpften Personen. Das schöne Wetter der letzten Tage lockt zusätzliche viele Gäste in den Außenbereich der Gastronomie.

Die größte Freude über die Eröffnung des euvea Freizeit- und Tagungshotel herrschte aber bei allen Mitarbeitern mit Behinderung, die sowohl im Hotel als auch im Restaurant in verschiedenen Bereichen im Einsatz sind. Für sie war die Schließung besonders schwierig, da sie plötzlich das für sie sichere und gewohnte Arbeitsumfeld verlassen mussten. Zudem ist die Arbeit im Hotel für viele nicht nur eine Beschäftigung, sondern eine Aufgabe, die sie täglich mit viel Freude, Engagement und Herzblut angehen. „Ich freue mich sehr, dass ich wieder hier sein darf“, sagt Timo Weiers, der im Restaurant im Service tätig ist. „Die Corona-Zeit war nicht so einfach und manchmal auch langweilig. Doch jetzt geht es endlich weiter.“

„Nicht im Hotel arbeiten zu dürfen war schon doof. Ich hatte zwar so auch genug zu tun, aber nun wieder hier im Einsatz zu sein, ist viel besser“, freut sich auch Johannes Schütz, der in der Küche seinen Arbeitsplatz hat. Zuhause musste trotz geschlossenem Hotel aber kein betreuter Mitarbeiter bleiben. So waren zum Beispiel viele Mitarbeiter in der Lohnfertigung am Standort in Hermesdorf im Einsatz. Aber die dortige Arbeit war für alle kein wirklicher Ersatz zu der Beschäftigung im Hotel. „Hermesdorf war ok, aber das Hotel ist mir viel lieber“, sagt Susanne Schmitt aus dem Housekeeping. „Ich war zwar froh, dass wir nicht dauernd zuhause sein mussten, aber die Arbeit hier gefällt mir persönlich viel besser.“ Im Unterschied zum allgemeinen Arbeitsmarkt, haben betreute Mitarbeiter einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, einen Beschäftigungsanspruch. Aus diesem Grund wäre z.B. Kurzarbeit während der coronabedingten Schließung auch nicht möglich. Im Unternehmensverbund der Westeifel Werke ist dies aber kein Problem, da die Hotelmitarbeiter in dieser Zeit ihre Kollegen an anderen Standorten unterstützen konnten.

Auch wenn die Freude über die Rückkehr in das Hotel groß ist, so bringt die vorher gewohnte Arbeit nun neue Probleme mit sich. „Unsere betreuten Mitarbeiter waren sieben Monate nicht mehr an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz. In dieser Zeit haben sie so manches vergessen, was sie früher ohne Schwierigkeiten erledigt haben. Arbeitsabläufe müssen wieder neu erlernt und gefestigt werden. Einige Mitarbeiter waren zwar auch direkt wieder in ihrem Element, als wären sie nie weg gewesen, doch wir haben auch Personen, die wir nun quasi neu anlernen müssen“, berichtet Thomas Metzger.

Dennoch sind alle Betroffenen froh, dass die Ungewissheit, wie es mit dem Hotel- und Gaststättengewerbe und damit auch der eigenen Arbeit weitergeht, vorerst beendet ist. „Es hakt zwar noch an einigen Stellen etwas, dennoch schauen wir positiv nach vorne“, so der Hotelleiter. „Eine erneute Schließung wäre nicht nur für unsere betreuten Mitarbeiter ein großer Rückschlag, sondern für die gesamte Branche.“

Info: Das „euvea Freizeit- und Tagungshotel“ in Neuerburg ist barrierefrei und besonders auf die Belange von Menschen mit Behinderung ausgerichtet. Zudem bietet es Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in den Bereichen Service, Küche, Housekeeping, Haustechnik oder an der Rezeption. Mehr Infos zum Hotel und zum Restaurant gibt es unter: www.euvea.de

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Mitarbeiter APP „Team Laach“

Maria Laach – Die Mitarbeiter der Benediktinerabtei Maria Laach verfügen seit Mitte Juni 2021 über eine APP, die eine schnelle Kommunikation an die Mitarbeiter des Klosters und die Laacher Wirtschaftsbetriebe ermöglicht. Die „Team Laach“ APP ist kostenfrei im Apple App Store sowie im Google Play Store für die Mitarbeiter und solche, die es werden wollen, verfügbar.

Foto: Vereinigung der Benediktiner zu Maria Laach e.V.

Denn die APP soll Maria Laach auch als attraktiven Arbeitgeber darstellen und Informationen für potentielle Bewerber bereitstellen. Das Angebot wird laufend erweitert und soll bald auch aktuelle Stellenangebote enthalten.

Auch in der altehrwürdigen 1093 gestifteten Abtei hat die Pandemie-Situation die Digitalisierung massiv beschleunigt. Die Mitarbeiter APP „Team Laach“ ist ein Beispiel dafür. Mit der APP ist es nun möglich, gezielt, transparent und zeitnah Mitarbeiter zu informieren. Die APP wurde innerhalb der Klostermauern entwickelt und wird von dort inhaltlich gepflegt sowie regelmäßig technisch aktualisiert.

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Landrat präsentiert einzigartiges Imagespiel für den Kreis Düren

Düren – Den Kreis Düren spielerisch erleben und erfahren: Das ist jetzt möglich mit einem digitalen Spiel namens „Duria County Rush“. „Ich freue mich, dieses innovative Format, das Unterhaltung und Wissenswertes über unseren Kreis intelligent verbindet, vorstellen zu können“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn am gestrigen Mittwoch, 30. Juni bei der Präsentation im Dürener Kreishaus.

Das von Sponsoren finanzierte Spiel ist ein sogenanntes „Jump and Run-Spiel“, das auf dem Computer und sonstigen digitalen Endgeräten gespielt werden kann. Natürlich erzählt es wie alle guten Spiele eine Geschichte. Und die geht, kurz gesagt, so: Irgendwo im Kreis Düren kommen die alten Feinde des Kreises Düren, die Untoten, wieder an die Oberfläche und rauben in Duria-City, der Hauptstadt des Kreises, die Kreiskasse aus. Nur die Helden des Spiels, die aus dem gesamten Kreisgebiet zusammengefunden haben, können jetzt noch helfen. Mit viel Mut und noch mehr Zuckerrüben machen sie sich auf, die Kreiskasse zurückzuholen…

Diese Helden sind zum Beispiel Herzog Wilhelm von Jülich, eine Wissenschaftlerin aus dem Forschungszentrum und ein Naturpark-Ranger. Sie kennen sich im Kreis bestens aus, sind schnell unterwegs, sehr beweglich und geschickt, sie springen und laufen (Jump & Run), sammeln Münzen und schaffen alle Hindernisse aus dem Weg.

Unterwegs gibt es auf den sechs unterschiedlichen Leveln viel Nützliches und Wissenswertes aus dem Kreis Düren – wer die Infos liest, was sich sehr empfiehlt, bekommt Sonderpunkte oder erfährt sonstige Vorteile. Diese Erfahrung machte auch die 13-jährige Emma Adrian-Papworth, die das Spiel live testete.

„Es ist eine wunderbare Methode, unseren schönen Kreis auf diese Art kennen zu lernen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Es komme auf Wissen und Geschick an, um nachher möglichst viele Punkte zu sammeln. „Duria County Rush“ ist attraktiv für Einheimische, aber auch für Menschen außerhalb des Kreises. „Wir wollen bis 2025 rund 30.000 neue Einwohner in den Kreis Düren locken“, sagt der Landrat mit Blick auf die Wachstumsoffensive, in deren Rahmen das Imagespiel des Kreises in Zusammenarbeit mit dem Jülicher Unternehmen LaMechky Plus entwickelt wurde. „Das Spiel macht Lust auf den Kreis Düren“, sagte Hacky Hackhausen (LaMechky Plus), während Landrat Wolfgang Spelthahn betonte: „Es zeigt, welche Attraktionen wir zu bieten haben und informiert gleichzeitig über Sehenswürdigkeiten oder Historisches.“

„Duria County Rush“ steckt voller Lokalkolorit und wird von der Sparkasse Düren, F & S Solar, der Indeland GmbH, Rureifel e. V., Rurtalbus, Rurtalbahn, Rurenergie, den Stadtwerken Düren, monte mare und dem Herzog-Magazin unterstützt. Es ist kostenlos erhältlich im App-Store und bei Google Play.

Weitere Infos: www.duria-county.de

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Ausbau der Elektromobilität – Mehr Ladesäulen für den Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Auf Vorschlag von Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat der Eigenbetrieb Schul- und Gebäudemanagement in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, alle kreiseigenen Liegenschaften mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auszustatten. Im Rahmen der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“ der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen wird sich die Verwaltung zudem um Fördermittel bewerben, die für Ladesäulen zur Verfügung gestellt werden, wenn diese der Öffentlichkeit zugänglich sind.

„Für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur gibt es gleich mehrere gute Gründe. So ist zum einen der Bedarf an Ladesäulen deutlich gestiegen. Zum anderen ist im März dieses Jahres das sogenannte Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz – kurz GEIG – in Kraft getreten“, erklärt Landrat Pföhler. Ziel des Gesetzes sei es, so Pföhler weiter, durch Vorgaben bei Neubauten und Renovierungen den Ausbau der Leitungs- und Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität im Gebäudebereich zu beschleunigen.

Aktuell erarbeitet die Kreisverwaltung ein Konzept, um die genauen Standorte sowie die Anzahl der zu errichtenden Ladesäulen zu prüfen. Dabei werde auch darauf geachtet, den Aufbau eines öffentlichen Ladenetzes zu fördern. Im Zuge dessen besteht die Möglichkeit, Fördermittel der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“ zu nutzen. Das Programm ist mit 300 Millionen Euro ausgestattet, Anträge werden allerdings in der Reihenfolge ihres Eingangs bewilligt. „Um die Fördermittel zu erhalten und die anfallenden Kosten für den Kreis so gering wie möglich zu halten, ist eine frühzeitige Antragsstellung daher dringend notwendig“, erklärt Projektleiter Johannes Praeder, Klimaschutzmanager des Kreises.

Je Ladesäule mit zwei Ladepunkten à 22 Kilowatt Ladeleistung ist in den kommenden sechs Jahren mit Aufstell- und Betriebskosten in Höhe von rund 17.300 Euro zu rechnen. Diese ergeben sich aus rund 8000 Euro für das Aufstellen sowie die Inbetriebnahme, rund 6000 Euro für den Netzanschluss sowie rund 3300 für laufende Betriebskosten in sechs Jahren. Mit Geldern aus dem Fördertopf könnte diese Summe deutlich – auf rund 6100 Euro je Ladesäule – reduziert werden.

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Wirtschaft

„Nullzinsen“ ab heute 01.07.2021 für die Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovations-Vorhaben

Region/Berlin – Neue Programmstruktur der ERP-Förderkreditprogramme ab 2022. Ab heute, dem  01.07.2021 verbessern das Bundeswirtschaftsministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Kreditkonditionen bei der Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben deutlich. So können Unternehmen ihr Vorhaben durch den ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit zu Zinsen ab 0,01% finanzieren. Insbe­sondere in den derzeit stark nachgefragten Laufzeiten von zehn Jahren wird es damit zu deutlich günstigeren Kreditkosten kommen.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Digitalisierung und Innovationen sind der Motor des strukturellen Wandels. Indem wir unsere Unternehmen in diesen Bereichen unter­stützen, schaffen wir die Grundlage für das Wachstum und die Arbeitsplätze von morgen. Mit verbesserten Zinskonditionen wird es für Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben nochmal attraktiver. Das gibt dem Aufschwung nach Corona nochmals Schwung!“

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: „Nicht erst seit den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie stehen Unternehmen vor der Heraus­for­derung, stärker in die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und Geschäfts­modelle zu investieren und für ihren Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in digitalen Märken Inno­vationen voranzutreiben. Durch die Bereitstellung attraktiver Zins­konditionen kann die KfW damit die digitale Transformation und die Innovations­tätigkeit des Mittelstandes gezielt unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft leisten.“

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit steht mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und jungen Unternehmen in Gründung zur Verfügung, um den Finan­zie­rungsbedarf im Zusammenhang mit einem Digitalisierungs- oder Innovationsvorhaben zu decken. Zudem können innovative Unternehmen ihren generellen Investitions- und Betriebsmittelbedarf decken. Mit bis zu 25 Mio. Euro Kreditbetrag pro Innovations- und Digitalisierungsvorhaben und einem Zinssatz ab 0,01% p. a. lassen sich Investitionen sowie Betriebsmittel kostengünstig finanzieren. Während der tilgungsfreien Anlaufzeit von bis zu zwei Jahren wird die Liquiditäts­belastung der Unternehmen nochmals verringert.

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit ist Bestandteil der ERP-Förderung, die zum großen Teil über die KfW in Form von Krediten zur Verfügung gestellt wird. Die Schwerpunkte der ERP-Förderung liegen dabei auf Existenzgründungen, Unternehmen in strukturschwachen Gebieten sowie den Themen Innovation und Digita­lisierung. Zum 01.01.2022 wird die Struktur der ERP-Förderkreditprogramme verein­facht und der Fokus ausgeweitet werden. Künftig sollen alle kleinen und mittleren Unternehmen nach der Definition der Europäischen Kommission von den günstigen Finanzierungskonditionen der ERP-Förderkreditprogramme profitieren.

Das ERP-Sondervermögen fördert seit über 70 Jahren die Wirtschaft in Deutschland. Es stammt aus Mitteln des Marshallplans und wird vom Bundeswirtschaftsministerium verwaltet. Im Fokus der Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen, die in ihrer Finanzierungssituation oftmals gegenüber Großunternehmen strukturell benach­teiligt sind. Die ERP-Förderung leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen und der freien Berufe und trägt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei.

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Elektroradler laden ihre Akkus in Adenau schnell wieder auf

Adenau – Westenergie installiert E-Bike-Ladesäulen am Marktplatz in Adenau. Nutzer tanken Strom kostenlos. Elektroradler können die Akkus ihrer E-Bikes an den neuen Ladesäulen in Adenau ab sofort schnell wieder aufladen. Das Energieunternehmen Westenergie hat dazu am Marktplatz zwei hochmoderne E-Bike-Ladestationen konstruiert und zur Verfügung gestellt. Gemeinsam nahmen Arnold Hoffmann, Stadtbürgermeister von Adenau, Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau und Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie, die Ladesäulen symbolisch in Betrieb.

„Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen bei schönem Wetter unsere attraktive Region und ihre Rad- und Wanderwege für einen Ausflug, und das immer öfter auf einem E-Bike. Es freut mich daher sehr, dass wir den Radlern mit den neuen Ladesäulen von Westenergie gut gelegene Lademöglichkeiten anbieten können und gleichzeitig diese moderne Art der Mobilität weiter vorantreiben“, erläutert Arnold Hoffmann. Guido Nisius ergänzt: „Es ist wichtig, dass wir den Radsport und Erlebnistourismus durch die neue Lademöglichkeit von Westenergie weiter ausbauen. E-Bikes schaffen Mobilität bis ins hohe Alter und fördern die Gesundheit.“ Und: Die Nutzer laden den Strom an den Säulen kostenlos.

Westenergie unterstützte die Installation der Ladesäulen über ein Sponsoring. „Westenergie fördert alle Sparten der Elektromobilität. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Bikes ist damit ein wichtiger und nachhaltiger Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima. Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen sorgen wir dafür, dass das Ladenetz für E-Bikes immer engmaschiger wird“, betont Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

Über 580 E-Bike-Ladesäulen haben Westenergie und ihre Vorgängergesellschaften seit 2011 in ihren Partnerkommunen installiert. In Rheinland-Pfalz stehen rund 190 E-Bike-Ladesäulen, in Nordrhein-Westfalen ca. 220 und in Niedersachsen sind es ungefähr 180. Und das Ladenetz wächst stetig weiter.

Westenergie stellt den Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen inzwischen eine neue Generation von E-Bike-Ladesäulen zur Verfügung. Über drei Doppelsteckdosen und sechs USB-Anschlüsse können hier sechs E-Bikes oder E-Scooter sowie Smartphones, Laptops oder Powerbanks Strom geladen werden, und zwar gleichzeitig. Die drei LED-beleuchteten Stau- und Ladefächer verfügen außerdem über eine Kabeldurchführung nach außen, so dass auch ein direktes Laden am E-Bike oder E-Scooter möglich ist, ohne den Akku entnehmen zu müssen. Die Ladesäule ist rund 1,40 Meter hoch und in massiver Stahl-Aluminium-Bauweise gefertigt. Ein spezieller Lack schützt sie vor Korrosion.

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NRW Ministerin Gebauer: Wir können mit Zuversicht in die Sommerferien starten

Region/Düsseldorf – Für die rund 5.400 Schulen in Nordrhein-Westfalen ist am morgigen Freitag, den 2. Juli der letzte Schultag vor den Sommerferien. Für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler endet mit der Zeugnisausgabe das Schuljahr 2020/2021.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Zum Abschluss dieses besonderen und herausfordernden Schuljahres möchte ich Danke sagen: An die Schülerinnen und Schüler, die den ungewohnten Schulbetrieb mit viel Einsatz gemeistert haben, an die Eltern, die im Lernen auf Distanz großes Verständnis zeigen mussten sowie an die vielen Lehrkräfte und alle am Schulleben Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement im vergangenen Schuljahr. Ich freue mich, dass wir nun mit Zuversicht in die Sommerferien starten können. In den letzten Wochen konnten die Schülerinnen und Schüler wieder gemeinsam in der Schule lernen und sich im Klassenverband austauschen. Das war sicher für alle von größter Bedeutung. Und auch das nächste Schuljahr werden wir mit den nötigen Hygienemaßnahmen im Präsenzbetrieb beginnen. Angesichts der gesunkenen Infektionszahlen können wir uns jetzt auf Sommerferien freuen, in denen wieder mehr Normalität, mehr Aktivitäten und mehr Begegnung möglich ist. Ich wünsche allen eine erholsame Zeit, die haben Sie sich verdient. Sollten Fragen oder Sorgen bezüglich der Zeugnisse bestehen, können sich Eltern oder Schülerinnen und Schüler wie jedes Jahr an die Zeugnistelefone der Bezirksregierungen wenden.“

Die Zeugnistelefone der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster helfen bei Fragen zur Notengebung oder zur Schullaufbahn weiter:

  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Arnsberg:
    02931/82-3388, geschaltet am 5. Juli und 6. Juli 2021, jeweils in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr sowie am 7. Juli von 9.00 bis 13.00 Uhr
  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Detmold:
    05231/71 48 48, geschaltet am 2. Juli und 5. Juli, jeweils von 8.00 bis 16.00 Uhr
  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Düsseldorf:
    0211/475–4002, geschaltet am 2. Juli, 5. Juli und 6. Juli 2021 jeweils in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr
    Für die Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule gibt es gesonderte Rufnummern, die auf der Webseite zur Verfügung stehen: brd.nrw.de
  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Köln:
    0221/147-2000, geschaltet am 1. Juli, 2. Juli, 5. Juli und 6. Juli 2021 jeweils zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr sowie zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr
  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Münster:
    0251/411-4199, geschaltet vom 1. Juli, 2. Juli, 5. Juli und 6. Juli 2021 jeweils in der Zeit von 10.00 bis 14.00 Uhr