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Kindernotfall: Wann muss ich Hilfe holen? Telefonsprechstunde am Montag, 5. Juli

Region/Mayen-Koblenz – Oberarzt des Kemperhofs informiert am Montag, 5. Juli, in einer Telefonsprechstunde. Wenn Kinder durch Unfälle oder Erkrankungen in Not geraten, sind Eltern oder andere, die direkt helfen wollen, oft verunsichert und befürchten, dem kleinen Patienten durch falsches Handeln mehr zu schaden als zu helfen.

Darüber hinaus denken viele Menschen, dass sich die Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kindern grundlegend von denen bei Erwachsenen unterscheiden. Tatsächlich liegen die Unterschiede oft nur im Detail; denn die allgemeinen Grundsätze der Ersten Hilfe gelten für jeden Menschen, egal ob jung oder alt.

In einer Telefonsprechstunde am Montag, 5. Juli, gibt Dr. Thomas Hoppen, Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, zu den häufigsten Gefahren- und Notfallsituationen, in die Kinder geraten können, Auskunft. Zwischen 16 und 17 Uhr ist er unter Telefon 0261 499-2602 zu erreichen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Meckenheimer Bürgermeister Jung begrüßt neue Fach-Bereichsleitung

Meckenheim – Dr. Petra Arenz leitet die Ressorts Hauptverwaltung, Organisation und IT. Zu ihrem ersten Arbeitstag im Rathaus hat Bürgermeister Holger Jung die neue Ressort-Leiterin Dr. Petra Arenz begrüßt. Mit einem Strauß Blumen und den besten Wünschen hieß er die 49-Jährige herzlich willkommen.

Sie übernimmt die Verantwortung für den Fachbereich Hauptverwaltung, Organisation und IT. Ebenfalls dankte der Verwaltungschef Sabine Gummersbach, die den Fachbereich in den vergangenen Monaten kommissarisch geleitet hatte, und überreichte auch ihr einen Blumenstrauß.

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Wirtschaft

Land RLP fördert bezahlbares Wohnen in Sinzig

Sinzig/Mainz – Mit einem ISB-Darlehen in Höhe von rund 560.000 Euro und einem Tilgungszuschuss von rund 110.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) fünf neue bezahlbare Wohnungen in der Harbachstraße in Sinzig. Das Projekt des Privatinvestors Michael Schuld ist für 25 Jahre zweckgebunden.

„Als Landesregierung arbeiten wir dafür, dass Wohnen für alle Menschen bezahlbar und lebenswert bleibt – in der Stadt und auf dem Land. Dabei wollen wir auch ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen vorantreiben. Deswegen investieren wir allein im Jahr 2021 einen Betrag von 375 Millionen Euro in die soziale Wohnraumförderung. Ich freue mich insbesondere, wenn sich auch private Investoren, wie Michael Schuld, in diesem Bereich aktiv engagieren und verbindlich zeigen. Denn durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure schaffen wir ausreichend bezahlbaren Mietwohnraum für Menschen aller Einkommensschichten“, sagte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

Die Wohnungen dürfen zum Einstieg für nicht mehr als 5,40 Euro vermietet werden. „Zu diesem Preis gibt es in Sinzig kein vergleichbares Wohnen“, erklärte Bauherr Michael Schuld.

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Es freut uns sehr, dass wir zu zeitgemäßem, bezahlbarem Wohnraum in Sinzig beitragen können“, sagte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. Bis Ende Mai dieses Jahres habe die ISB im Landkreis Ahrweiler 27 Wohneinheiten mit einem Volumen in Höhe von 3,7 Millionen Euro gefördert.

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Marco Klasen von Westenergie unterrichtet als Gastlehrer an der Grundschule in Landkern

Landkern – Westenergie ermöglicht Experimente für Schulkinder in Corona-Zeit. Schüler experimentieren mit Energie. Wie kommt der Strom eigentlich in unsere Steckdosen? Wie erzeugen Solaranlagen aus der Kraft der Sonne Energie? Und wie funktioniert ein Windrad? Das waren nur einige Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Forscherklasse 3a der Grundschule in Landkern befasst haben. Marco Klasen, Mitarbeiter des Energieunternehmens Westenergie, war im Schulunterricht zu Gast und schlüpfte dabei in die Rolle des Lehrers. Er führte mit den Kindern Experimente zum Thema Erneuerbare Energien durch und beantwortete alle Fragen rund um die Energie. Aufgrund der Corona-Pandemie fand der Austausch virtuell über einen Live- und Videochat statt.

Marco Klasen erklärte den Schülern, was Strom und Spannung ist, wie der Strom aus unterschiedlichen Quellen erzeugt wird und wie er letztendlich in die Steckdose gelangt. Die Erneuerbare Energien spielten in seiner Unterrichtsstunde eine ganz besondere Rolle. Neben den theoretischen Grundlagen haben die Kinder unter der Anleitung von Marco Klasen spannende Experimente zum Thema Windkraft durchgeführt. Aus unterschiedlichen Materialien bastelten sie Windräder und modellierten ein solarbetriebenes Windrad aus Holz. Klasen erklärte den Grundschülern die einzelnen Arbeitsschritte und veranschaulichte diese anhand von kindgerechten Erklärvideos. Nach zweistündigem fleißigen Basteln durften die Kinder das Windrad-Modell in ihre Ranzen packen und zum Testen mit nach Hause nehmen.

Marco Klasen berichtet: „Die Kinder waren sehr wissbegierig und voller Elan bei der Sache. Auch die Klassenlehrerin Frau Hane war von der praxisorientierten Unterrichtsstunde begeistert. Der Austausch und das Experimentieren mit den Kindern hat mir sehr viel Spaß gemacht. Obwohl ich die Kinder leider nur digital unterrichten konnte, freue ich mich, dass es auch auf Distanz so gut funktioniert hat und ich die Möglichkeit hatte, mein Wissen über Energie an die Schüler weiterzugeben.“

Das Projekt „Energiebotschafter – Mitarbeiter machen Schule“ ist Teil der Bildungsinitiative „3malE-Bildung mit Energie“. Dabei können Mitarbeiter des Energieversorgers während ihrer Arbeitszeit, ihr Wissen über Energie an junge Menschen weitergeben. Mit dem Konzept soll den Schülern ein praxisnaher Einblick in die Welt der Energiewirtschaft ermöglicht werden.

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Robert Lutterbach und Elmar Kaulard in den Ruhestand verabschiedet

Simmerath – Erst vor ein paar Monaten haben Robert Lutterbach und Elmar Kaulard ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Simmerath gefeiert, jetzt wurden sie gebührend in den Ruhestand verabschiedet.

In einer kleinen Feierstunde ließen die beiden Gemeindearbeiter gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Goffart, dem Beigeordneten Frank Prömpeler, Bauhofleiter Christoph Nellessen und dem Abteilungsleiter des Bauamtes, Jürgen Förster und dessen Stellvertreter Michael Bongard, die vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren und wussten so manch unterhaltsame Anekdote aus ihrem Arbeitsleben zu berichten.

Erfolgreiche Facharbeiterprüfung

Vor 25 Jahren begannen Robert Lutterbach und Elmar Kaulard ihre Laufbahn als Gemeindearbeiter. Robert Lutterbach war zunächst beim Bauhof in Rurberg und Elmar Kaulard beim Bauhof in Eicherscheid angestellt. 1998 legten sie die Facharbeiterprüfung erfolgreich ab. Im Jahr 2003 wurden sie aufgrund der Neuorganisation der Bauhöfe dem Bauhof in Simmerath zugewiesen und somit Kollegen.

Bürgermeister Goffart dankte den beiden mit einem Präsent für ihren langjährigen Einsatz. Dem Dank schlossen sich die übrigen Anwesenden gerne an.

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Beamtenanwärter beginnen ihre Ausbildung bei der Stadtverwaltung Mayen

Mayen – Am 1. Juli beginnt für vier junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: Hanna Mallmann, Sabrina Retterath, Mohamad Al Emam und Karolina Klimenko starten in ihre Ausbildung bei der Stadtverwaltung Mayen.

Die drei Inspektorenanwärterinnen Hanna Mallmann, Sabrina Retterath und Mohamad Al Emam erwartet nun eine dreijährige, duale Ausbildung. Die Theorie bekommen sie an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen vermittelt, wo sie nach erfolgreichem Abschluss des Studiums den „Bachelor of arts“ verliehen bekommen.

Ihre praktische Ausbildung absolvieren sie bei der Stadtverwaltung Mayen sowie eine kurze Gastausbildung bei einer anderen Behörde.

Auch die Anwärterin Karolina Klimenko erwartet nun eine zweijährige Ausbildung bei der Stadt Mayen. Nach erfolgreichem Abschluss der dualen Ausbildung darf sie sich Stadtsekretärin nennen.

Oberbürgermeister Dirk Meid hieß die Nachwuchskräfte herzlich willkommen und machte ihnen Mut für den Start in die Ausbildung.

„Für Sie alle beginnt ein neuer Lebensabschnitt, für den ich Ihnen viel Erfolg wünsche“, so Meid.

Seinen Wünschen schlossen sich Büroleiter Christoph Buttner, der Personalratsvorsitzende Wolfgang Goeken und die Jugend- und Auszubildendenvertreterin Yvonne Müller an.

Die Stadtverwaltung Mayen wird auch in 2022 wieder ausbilden. Nähere Informationen erhalten Interessierte auf der Homepage der Stadt Mayen www.mayenzeit.de .

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3 Millionen „Überschuss trotz Covid 19“ in Mechernich

Mechernich – Vorläufiger Jahresabschluss 2020 endet bei der Stadt Mechernich trotz Corona-Belastungen mit einem Plus von drei Millionen – Dezernent Ralf Claßen berichtet dem Stadtrat. Das sechste Haushaltsjahr hintereinander legte Dezernent und Kämmerer Ralf Claßen dem Stadtrat einen, wenn auch noch vorläufigen, positiven Jahresabschluss vor. Das Jahr 2020 schloss der „Finanzminister“ der Stadtverwaltung Mechernich statt der erwarteten plus 40.000 Euro mit einem Jahresüberschuss von drei Millionen ab.

Ursächlich war in der Hauptsache eine satte Gewerbesteuer-Nachzahlung, die aus den gut gelaufenen Geschäftsjahren 2017 bis 2019 einer Firma herrührt, so Teamleiter Stefan Mannz zum Mechernicher „Bürgerbrief“. So konnten 9,5 statt der aufgrund der Coronapandemie erwarteten sechs bis sieben Millionen Euro erzielt werden.

Hinzu kam eine günstige Zinsentwicklung und das Covid-19-Isolierungsgesetz, nach dem auch die Stadt Mechernich verpflichtet ist, ihre Belastungen von 1,3 Millionen durch die Corona-Pandemie haushaltsrechnerisch zu neutralisieren, um sie ab dem Jahr 2025 abzuschreiben.

Außerdem habe man im Rathaus „sehr wirtschaftlich gearbeitet“. „Wir schämen uns natürlich nicht für das gute Haushaltsergebnis“, flachste Kämmerer Claßen, welches selbst unter Berücksichtigung der Corona-Mehrbelastungen noch mit einem satten Plus von knapp 1,8 Millionen abschließen würde.

9,5 Mio Gewerbesteuer

Gleichzeitig warnte der gebürtige Kalenberger allerdings vor Euphorie: „Wir werden uns 2021 über ganz andere Zahlen unterhalten müssen!“ Womit er nicht nur ein Absinken der Gewerbesteuereinnahmen von 9,5 auf 6,8 Millionen meinte, sondern auch weiter steigende Mehrausgaben durch Corona.

2020 mussten zum Beispiel pandemiebedingt Mindereinnahmen der Eifel-Therme Zikkurat von über 600.000 Euro aufgefangen werden, Reinigung, Desinfektionsmittel, Plexiglasscheiben, Co2-Kontrollgeräte und dergleichen schlugen mit knapp 300.000 Euro zu Buche. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer der Bürger sank um 423.000 Euro, die Vergnügungssteuer um 90.000.

„Die Liquidität verschlechtert sich insgesamt“, prophezeite Claßen den Ratsfraktionen. Die Verschuldung wird, auch bei langfristigen Investionsdarlehen steigen, der Kämmerer verwies allerdings gleichzeitig auf erhebliche Investitionen für zehn neue Kindergartengruppen, den Anbau an die florierende städtische Gesamtschule und den geplanten Neubau einer Grundschule in Firmenich.

Die größten Erträge erwirtschaftete die Stadt 2020 trotz Corona-Einbruch durch den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer ihrer Bürger in Höhe von 12,6 Millionen, gefolgt von zehn Millionen Schlüsselzuweisungen des Landes NRW und 9,5 Millionen Gewerbesteuer. 5,3 Millionen spülte die Grundsteuer B in die Stadtkasse, 2,4 Millionen erlöste die Kämmerei durch Grundstücksverkäufe.

21,5 Millionen Euro Kreisumlage

Den größten Aderlass verpasste der Stadt einmal mehr der Kreis Euskirchen durch die Kreisumlage in Höhe von 21,5 Millionen Euro. Das ist der auf die elf kreisangehörigen Städte und Gemeinde umgelegte „Beitrag“ an den Gemeinschaftsaufgaben, die diese Gebietskörperschaft für ihre „Mitglieder“ erledigt und berechnet.

Die Personalkosten für die etwa 170 städtischen Bediensteten schlugen mit knapp acht Millionen, die Abschreibungen mit knapp sechs Millionen zu Buche. Das Eigenkapital steigerte sich in den sechs positiv abgeschlossenen Haushaltsjahren 2015 bis 2020 von knapp 40 auf 53 Millionen Euro.

Gleichzeig verringerte sich der Schuldenstand von 80 auf 77 Millionen für den Kernhaushalt. Die Investitionskredite stiegen zwischen 2015 und 2020 von 40 auf 43 Millionen. Allerdings betrug das Kreditvolumen 2020 fast fünf Millionen mehr als im Jahr davor, weshalb Ralf Claßen den Stadtrat warnte: „Der Schuldenstand wird sich erhöhen!“

Rund 30 Millionen sind so genannte „rentierliche Schulden“, die aus Investitionen herrühren, die den „Wert der Stadt“ insgesamt steigern oder einen Ertrag im Haushalt generieren, zum Beispiel für den „Sunpark Kalenberg“, weitere Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden oder Ausleihungen an das Unternehmen „Energie Mechernich“.

Insgesamt versicherte der Dezernent und Kämmerer: „Wir sind auf einem guten Weg – wie ein Kaufmann!“ Der Stadtrat nahm Claßens Bericht wohlwollend zur Kenntnis und verwies den Jahresabschluss zur Prüfung einstimmig an den Rechnungsprüfungsausschuss.

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RLP Minister Schweitzer begrüßt Auszahlungsstart der Grundrente im Juli

Region/Mainz – „Nach der Einführung der Grundrente Anfang des Jahres ist der Start der Auszahlungen ein wichtiger Meilenstein. Von dem Rentenzuschlag werden bundesweit rund 1,3 Millionen Menschen profitieren, die ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt, aber unterdurchschnittlich verdient haben. Ich freue mich, dass die Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sehr gut auf diese Aufgabe vorbereitet ist und die ersten Bescheide im Juli versandt werden können“, sagte Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer anlässlich seines Besuches bei der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer.

Profitieren können Versicherte, die noch in Rente gehen, aber auch die, die schon in Rente sind. Ein Antrag auf Grundrente muss nicht gestellt werden. Die Deutsche Rentenversicherung überprüft von sich aus, ob die Voraussetzungen erfüllt sind – auch für die Bestandsrentner. „Für die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz bedeutet dies, dass allein in ihrem Bestand über 640.000 Renten überprüft werden müssen und das neben dem anspruchsvollen Tagesgeschäft. Die Umsetzung ist sowohl technisch als auch personell eine Mammutaufgabe. Ich danke allen Beteiligten, die dazu beitragen, dass diese gelingt“, so Schweitzer.

Die Neuberechnung und Auszahlung der Grundrente erfolgt zeitlich gestaffelt: Das Grundrentengesetz sieht ein zeitliches Fenster bis Ende 2022 vor, innerhalb dessen die Umsetzung erfolgt sein muss. Nachteile entstehen nicht, weil die Grundrente rückwirkend zum 1. Januar 2021 (bzw. bei einem späteren Rentenbeginn für die Zeit ab Rentenbeginn) ausgezahlt wird.

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Eintrag in Goldenes Buch der Stadt Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Im Anschluss an die Ratssitzung am 29.06.2021 trug sich der ehemalige Stadtverordnete Herr Eberhard Kremer mit den Worten: „Ich wünsche Ihnen und den vielen für die Stadt Bad Münstereifel politisch und ehrenamtlich tätigen Menschen viel Weisheit, Umsicht und Klugheit für die nächsten Jahre bei Ihren Entscheidungen.

Für die jetzige junge Generation, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene den Mut für kluge und weitreichende Entscheidungen! Viel Glück und Zuversicht.

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian nutze die Gelegenheit, um einige persönliche Worte an den Ehrengast zu richten und bedankte sich für mehr als 30 Jahre Rats- und Ausschussarbeit. Neben der Ratsarbeit lagen Herrn Kremer besonders die Themengebiete Bildung, Kultur und Soziales am Herzen, deshalb übernahm er 16 Jahre lang den Vorsitz des entsprechenden Ausschusses. Das so viel Engagement besonders geehrt werden muss, sah auch Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian so und war sichtlich erfreut, dass der längst überfällige Termin aufgrund der niedrigen Inzidenzzahlen nun endlich stattfinden konnte.

„Mit deiner Eintragung in unser Goldenes Buch sollst Du und Deine Liebe zu Bad Münstereifel unvergessen bleiben.“, sagte sie zum Schluss und entließ die anwesenden Gäste und das Ehepaar Kremer in den geselligen Teil des Abends.

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Top-Events

14. Wachtberger Kulturwochen eröffnet – Musikalischer Brunch und eine Pre-View-Ausstellung

Wachtberg-Gimmersdorf  – „Toll, dass die Kulturwochen dieses Jahr wieder stattfinden“, „Schön, endlich wieder ein Konzert!“… derart fröhlich klang es vielfach aus der Gästeschar, die sich am 25. Juni zum Eröffnungskonzert der 14. Wachtberger Kulturwochen im Atelier von Michael Franke in Gimmersdorf einfand.

Eröffnungskonzert: (v.l.) Ingrid Wessels und Natalia Kazakova mit Gastgeber Michael Franke und Bürgermeister Jörg Schmidt. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Voller Zuversicht geplant

„Hätten Sie vor drei Monaten gedacht, dass wir heute hier sitzen können?“ fragte dann auch Bürgermeister Jörg Schmidt in seiner Begrüßungsrede. Nicht zuletzt die überwältigende Resonanz der Wachtberger Künstlerinnen und Künstler hätte klar gemacht, so Schmidt: „Wir wagen es und zeigen Mut!“ Optimismus, der jetzt belohnt wurde. Die Corona-Inzidenzen sind aktuell konstant auf einem niedrigen Level, so dass, wenn auch immer noch mit einigen, aber leicht machbaren Schutzvorgaben, die Kulturwochenveranstaltungen größtenteils durchgeführt werden können. Schmidt wünschte Teilnehmern wie Besuchern viel Vergnügen bei den nun beginnenden zwei Wochen Kultur pur, dem Kulturevent in Wachtberg, das selbst überregional Beachtung findet. „Die Wachtberger Kulturlandschaft sucht ihresgleichen!“

Ausstellung als Pre-View nur für Wachtberg

Michael Franke, dem Schmidt herzlich für dessen neuerliche Gastfreundschaft und engen Verbundenheit zu Wachtberg dankte, lobte die besonders schöne Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Er sei jetzt zum zehnten Mal mit dabei, freute Franke sich. Und er überraschte die Anwesenden mit der Mitteilung, dass er in Wachtberg, sozusagen als Pre-View, im Rahmen der Kulturwochen einen Großteil seines neuesten Bilderzyklus zeige. Insbesondere lud er alle Interessierten zu seinen Führungen ein, in denen er die Werke und deren Entstehung näher erläutern werde. Zum diesjährigen 700. Todestag von Dante Alighieri sollen die Kunstwerke dann ab 14. September im Hauptsitz der Dante-Stiftung in Rom zur Ausstellung kommen.

Musikalischer Brunch… zu später Stunde

Zur Eröffnung der diesjährigen Wachtberger Kulturwochen hatten Natalia Kazakova (Violoncello) und Ingrid Wessels (Piano) zu einem „Musikalischen Brunch der Vielfalt“ eingeladen. Wobei im Titel der Ausdruck ‚Brunch‘ für ein abendliches Konzert doch missverständlich sei, amüsierte sich Wessels zu Beginn und dankte den Gästen umso herzlicher dafür, der Einladung zu dieser Zeit gefolgt zu sein. Rund 100 Gäste konnte sie begrüßen… alle verantwortungsvoll im Vorfeld angemeldet, geimpft oder frisch getestet und mit Maske. Die Corona-Schutzvorgaben schienen der Vorfreude keinen Abbruch getan zu haben. Und so lauschten alle sichtbar gut gelaunt den musikalischen Darbietungen der beiden Musikerinnen, die mit Konzerten in den Vorjahren das Publikum bereits mehrfach begeistert hatten.

Seltene Musikschätze

Das Programm hielt dieses Mal, wie im Titel genannt, wahrlich eine musikalische Vielfalt vor. Eine flotte Humoreske, ein beschwingter Georgischer Tanz und ein wunderschönes Scherzo von den wohl eher weniger bekannten Komponisten Mikhail Bukinik, Artemis Ajwasjan und Daniel van Goens stimmten die Zuhörer auf einen abwechslungsreichen Musikabend ein. „Ich will Cello lernen“, habe sie zu ihren Eltern gesagt, als sie als Siebenjährige dieses Stück zum ersten Mal gehört habe, erzählte Kazakova mit Blick auf das folgende Impromptu von Alexander Arutjunjan. Die einst kindliche Begeisterung stellte sich auch schnell bei den Wachtberger Zuhörerinnen und Zuhörern ein, beeindruckt dieses Werk durch mitunter überraschende Cellotöne, die Kazakova nicht durch Streichen, sondern durch rhythmisches Schlagen des Bogens auf die Saiten erzeugte. Bravo!

Bekannte Melodien

Mit Dmitri Schostakowitschs Sonate op. 40 und dessen bekanntem Walzer Nr. 2 hielt das Programm Musik eines berühmteren Komponisten vor, der, wie Wessels erläuterte, in einer bewegten Zeit lebte, was sich auch in dessen Werken auf unterschiedliche Weise widerspiegele. Mit einer Melodie aus Antonin Dvoráks Zigeunerliedern, dem „I Giorni“ von Ludovico Einaudi in einer beeindruckenden eigenen Bearbeitung für Piano und Cello von Kazakova ging das Konzert dem Ende zu. Krönenden Abschluss bildeten zwei bekannte Stücke – César Francks Kirchenlied „Panis Angelicus“ und aus Giacomo Puccinis unvollendeter Oper Turandot das „Nessun dorma“.

Mit brausendem Applaus bedankten sich die Gäste für dieses schöne Konzert. Da blieb natürlich eine Zugabe nicht aus, mit „Gabriels Oboe“ von Ennio Morricone verabschiedeten sich die beiden Musikerinnen … zumindest für dieses Mal. Man darf gespannt sein auf weitere Konzerte des sympathischen Duos.(mm)