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KSK Mayen lädt ein zur kostenlosen Webkonferenz mit der Expertin Ina Fiedler – Anmeldung bis 9. Juli

Mayen – Staatliche Förderungen optimal nutzen als Häuslebauer, Käufer und Modernisierer. Für Hauskäufer, Bauherren und Modernisierer  gibt es viele Möglichkeiten von den Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu profitieren. Durch die Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wurde die Förderung für energetische Sanierungen und energetisch optimierte Neubauten zum 01.07.2021 deutlich vereinfacht. Zudem wurden die Programme für Wohngebäude und Nichtwohngebäude erweitert und die Förderung erhöht. Neben attraktiven Förderdarlehen besteht auch die Möglichkeit einer Zuschussförderung.

Welches Angebot passt zu welchem Vorhaben? Wie können die staatlichen Förderungen optimal genutzt werden? Hierzu hat die Kreissparkasse Mayen die Expertin Ina Fiedler eingeladen. Ina Fiedler ist Prokuristin der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in Mainz. Seit gut 20 Jahren beschäftigt sie sich an der Seite der Sparkassen mit Bundes- und Landesförderung unter anderem in den Bereichen Existenzgründung, Mittelstandsförderung, Innovation, Umweltschutz und Wohnungsbau.

Am 15. Juli von 18.00 bis 19.00 Uhr erklärt sie in einer Webkonferenz, worauf es jetzt ankommt.

Eine Anmeldung ist bis zum 9.07.2021 möglich. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Interessierte schicken einfach eine Mail mit ihrem Vor- und Zunamen und Kontaktdaten an veranstaltung@kskmayen.de. Gerne können auch schon vorab Fragen eingereicht werden.

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Premiere für Landrätin Julia Gieseking

Daun – Gewählt wurde sie am 29.11.2020 mit 66 % aller Stimmen. Ins Amt als Landrätin eingeführt wurde Julia Gieseking schon am 01. April 2021. Die erste Kreistagsitzung, sozusagen ihre Premierensitzung als Landrätin folgte am Montag, 28. Juni 2021. Alois Manstein, 1. Kreisbeigeordneter und gleichzeitig Vertreter der Landrätin hatte die ehrenvolle Aufgabe, die neue Landrätin offiziell vor versammelter „Mannschaft“ im Kreistag des Landkreises Vulkaneifel einzuführen.

Alois Manstein verbindet die Landrätin mit der Zahl 29. An einem 29. wurde sie gewählt. Sie ist die No.29 im Amt. Doch eines unterscheidet sie von ihren Vorgängern. Sie ist als Landrätin die No. 1. im Landkreis. Alle 28 Amtsvorgänger waren Männer. Zur Einführung gab es Brot und Salz, reichlich Blumen, einen Rucksack und Glückwünsche aus allen Fraktionen. Frau Gieseking gehörte zuvor der SPD-Fraktion an. Ihr Mandat als Kreistagsmitglied hatte sie zum 1. April abgelegt. An ihre Stelle im Kreistag ist nun Frau Carola Weicker aus Hallschlag nachgerückt. Als erste Amtshandlung konnte die Landrätin das neue Kreistagsmitglied verpflichten.

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Für die Zukunft neu aufgestellt

Meckenheim – Bürgerstiftung Meckenheim und Hildegard und Arno Lückert-Stiftung arbeiten eng zusammen. Mit einem neuformierten Stiftungsvorstand und breiter aufgestellt geht die Bürgerstiftung Meckenheim zukünftige Aufgaben an. Zudem arbeiten die Bürgerstiftung Meckenheim und die Hildegard und Arno Lückert-Stiftung fortan eng zusammen.

Zu einer Umbesetzung im Stiftungsvorstand der Bürgerstiftung war es im Zuge der vergangenen Kommunalwahl gekommen. Holger Jung löste Bert Spilles im Amt des Bürgermeisters und damit als geborenes Mitglied des Stiftungsvorstandes ab. Als weiteres geborenes Vorstands-Mitglied fungiert weiterhin Burchard Kraus für die Raiffeisenbank Voreifel als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. Das Gremium komplettiert Bert Spilles. Er wurde einstimmig gewählt, nachdem sich Dr. Erika Neubauer aus dem Stiftungsvorstand zurückgezogen hatte.

Der Stiftungsvorstand nimmt die Aufgaben beider Stiftungen wahr. Die Bürgerstiftung will Vorhaben fördern, die im Interesse der Stadt einschließlich ihrer Ortsteile und ihrer Bürgerinnen und Bürger liegen, soweit andere Fördermöglichkeiten zum Beispiel durch staatliche Stellen dafür nicht zur Verfügung stehen. In den Fokus rücken vorhandene Angebote von Vereinen und anderen Organisationen oder Institutionen, die es im Sinne einer verbesserten Lebensqualität zu ergänzen gilt. Die Hildegard und Arno Lückert-Stiftung wurde von den mittlerweile verstorbenen Eheleuten Lückert gegründet und versteht sich als aktive Partnerin der Senioren. Zweck ist es, die älteren Bürgerinnen und Bürger Meckenheims zu unterstützen. Die Mittel der Stiftung sollen helfen, insbesondere die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren zu erhalten und zu verbessern.

Die Eheleute Lückert verbrachte nach ihrem Umzug ins Rheinland rund 50 glückliche Jahre in Meckenheim. Um ihrer Heimat etwas zurückzugeben, beschlossen sie, da es keine Erben gab, eine Stiftung zu Gunsten älterer Meckenheimerinnen und Meckenheimer zu gründen. In sie sollte das zum Zeitpunkt des Todes des letzten Ehepartners vorhandene Familienvermögen einfließen. Hildegard Lückert verstarb im Dezember 2011, Arno Lückert im September 2019 im Alter von fast 95 Jahren. Die gemeinsame Idee der Hildegard und Arno Lückert-Stiftung war ihnen bis zuletzt eine Herzensangelegenheit. Ein Vermächtnis, das die Bürgerstiftung Meckenheim treuhänderisch fortführt – ganz im Sinne des Ehepaars Lückert.

Die Hildegard und Arno Lückert-Stiftung ist per E-Mail erreichbar unter: lueckert-stiftung@meckenheim.de.

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Ausschreibung des zehnten Integrationspreises der Stadt Aachen – Vorschläge und Bewerbungen bis 30. Juli

Aachen – Gemeinsam mit dem städtischen Integrationsrat lobt die Stadt Aachen auch in diesem Jahr wieder einen Integrationspreis aus. Auch dieser zehnte Integrationspreis soll zu einer nachhaltigen Verankerung und Bewusstseinsbildung des Themas Integration innerhalb der Stadt Aachen beitragen. Viele Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und nicht zuletzt die Vereine setzen sich für die Integration in allen Bereichen des Lebens ein. Dieser außergewöhnliche Einsatz und diese herausragenden Leistungen sollen mit dem Integrationspreis in der Öffentlichkeit besonders hervorgehoben werden. Traditionell findet die Verleihung des Preises im Rahmen des „Tags der Integration“ am ersten Septemberwochenende statt.

Da der Tag jedoch aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde, wird die Verleihung des Preises voraussichtlich am 2. September im Freien stattfinden. Wo genau, wird rechtzeitig bekanntgegeben, so die städtische Integrationsbeauftragte Nenja Ziesen. Es soll aber auf jeden Fall, wie auch im vergangenen Jahr, eine filmische Dokumentation der Preisverleihung geben. Vorschläge und Bewerbungen zum Preis können noch bis zum 30. Juli an die Adresse „Stadt Aachen, Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration, Geschäftsstelle des Integrationsrates, 52068 Aachen“ und / oder die Mailadresse integrationsrat@mail.aachen.de geschickt werden. Die entsprechenden Richtlinien zum Integrationspreis sowie den offiziellen Ausschreibungstext findet man im Internet unter: www.aachen.de/integrationsrat

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RLP Innenminister Lewentz: Polizei startet Aktionsmonat zur Motorrad-Sicherheit

Region/Mainz – Die Polizei Rheinland-Pfalz führt im Juli 2021 einen landesweiten Aktionsmonat zur Motorradsicherheit durch. Die Präsidien Mainz, Koblenz, Trier, Rheinpfalz und Westpfalz beteiligen sich daran nacheinander in Form von verstärkten Motorradkontrollen und Präventionsveranstaltungen an den Wochenenden. Das Polizeipräsidium Koblenz macht mit Unterstützung des Landeskriminalamtes den Auftakt.

„Vor allem bei schönem Wetter und in der warmen Jahreszeit zieht es viele Motorradfahrerinnen und -fahrer auf ihre Maschinen. Wenn viele Menschen unterwegs sind, steigt auch das Unfallrisiko. Gerade beim Motorradfahren ist das Risiko eines Unfalls oder einer schweren Verletzung um ein Vielfaches höher als bei anderen Verkehrsarten. Es fehlt im Falle eines Aufpralls die Schutzzone“, warnte Innenminister Roger Lewentz zum Auftakt des Aktionsmonats.

„Uns ist es wichtig, dass alle wieder sicher zu Hause ankommen. Deshalb appelliere ich an alle Verkehrsteilnehmer, vorsichtig zu sein und aufeinander Rücksicht zu nehmen“, so Lewentz weiter. Jeder müsse sich so verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet, behindert oder auch durch Lärm belästigt werde. Denn was für den einen Fahrspaß mit dem Motorrad bedeute, könne für andere zu laut sein und als Beeinträchtigung der Lebensqualität empfunden werden.

Die Polizei begegnet diesen Herausforderungen in der Hauptferienzeit mit voraussichtlich erhöhtem Motorradaufkommen mit gezielten Aktionen. Vorrangiges Ziel dabei ist es, für ein verkehrssicheres Verhalten zu sensibilisieren. Wer sich allerdings nicht an die Verkehrsregeln hält, muss mit entsprechenden Sanktionen rechnen. Ein Augenmerk legt die Polizei in diesem Zusammenhang auch auf Maschinen, die zu laut sind.

Landesweit wird es vor allem an beliebten Motorradstrecken verstärkte Kontrollen geben. Begleitet werden die Aktionen daher vor Ort und in den Medien mit Fahr- und Verhaltenstipps rund ums Motorrad.

Auch in den Sozialen Medien werben die rheinland-pfälzischen Polizeibehörden für mehr Motorradsicherheit. Während ein eigens hierfür produziertes Video Motorradfahrenden praktische Fahrübungen an die Hand gibt, ruft ein zweiter Video-Clip eindringlich zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr auf.

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Westnetz modernisiert Infrastruktur in St. Johann

St. Johann/Saffig –  Gasthaus Hammesmühle erhält leistungsfähigen Stromanschluss. Leerrohre für Glasfaseranschluss werden in Gartenstraße verlegt. Das historische Gasthaus „Hammesmühle“ in St. Johann wird saniert und benötigt einen neuen und leistungsfähigeren Stromanschluss. Damit der Verteilnetzbetreiber Westnetz die angefragte Leistung bereitstellen kann, wird das Energieunternehmen von der Gartenstraße in Sankt Johann ausgehend ein Mittelspannungskabel bis zur Hammesmühle verlegen. Des Weiteren bringt Westnetz ein Niederspannungskabel im Bereich der Hammesmühle ins Erdreich mit ein und demontiert nach Fertigstellung der Erdverkabelung die vom Gasthof ausgehende Niederspannungsfreileitung.

Im Zuge der Erdverkabelung wird Westnetz Leerrohre von der Hammesmühle bis in die Gartenstraße mit verlegen und einen Glasfaserverteilerschrank aufstellen, so dass Anwohnerinnen und Anwohner in Teilen der Gartenstraße von einem zukünftigen Glasfaserhausanschluss profitieren können. Das von Westnetz ausgebaute Breitbandnetz bietet Internet-Hochleistungsanschlüsse von bis zu 1.000 Megabit (ein Gigabit) pro Sekunde und garantiert eine sichere und zukunftsfähige Internetanbindung.

Die Bauarbeiten in St. Johann beginnen am 12. Juli 2021. Westnetz bittet um Verständnis für Beeinträchtigungen während der Bauphase.

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Vitamin D – was leistet das Sonnenhormon für Knochen und Gelenke? – Online-Vortrag am Mittwoch, 7. Juli

Region/Mayen-Koblenz – Chefarzt Prof. Dr. Kurth informiert am Mittwoch, 7. Juli, auch über die Folgen des Mangels. Vitamin D stärkt die Knochen und hat Einfluss auf die Muskelkraft, den Knochen und auf Infektionen. Das Besondere an dem Vitamin: Der Körper kann es mit Hilfe von Sonnenlicht selbst herstellen. Leider haben wir als Nordeuropäer eine chronische Unterversorgung mit Vitamin D. Welche Folgen kann das haben und welche Personengruppen sind von Vitamin-D-Mangel besonders gefährdet? Diese und andere Fragen beantwortet Prof. Dr. Andreas Kurth, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Kemperhof in Koblenz, am Mittwoch, 7. Juli. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Top-Events

Sport im Park wieder im Schleidpark in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Auf Grund der vielen positiven Resonanzen und der tollen Annahme in der Öffentlichkeit, möchte der KreisSportBund Euskirchen in Kooperation mit der BARMER und in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Münstereifel wieder mit  „Sport im Park Bad Münstereifel“ an den Start gehen.  Dieses Jahr findet Sport im Park wieder im Schleidpark in Bad Münstereifel statt.

Zusammen mit dem Gesundheitsamt wurde ein Hygienekonzept erstellt, um allen Teilnehmern ein sorgenfreies „sporteln“ in der Gruppe zu ermöglichen. Durch dieses niederschwellige Angebot sollen viele Menschen zur Bewegung motiviert werden und somit einen Schritt zu einem gesünderen Leben machen.

Auch bietet dieses kostenlose Angebot die einmalige Gelegenheit endlich die Corona-Wampe loszuwerden.

Das 9-wöchige Programm startet am 02.08.21 – 01.10.21 und biete ein vielfältiges, interessantes Angebotsspektrum für Jedermann in der Zeit von 18:30 – 19:30 Uhr täglich:

  • Fit to walk and Run (Montag)

(Koordinations-, Beweglichkeits- und Krafttraining für Walker und Läufer)

  • Yoga Balance (Dienstag)

(Fließende Gymnastikübungen mit Elementen aus dem Yoga, Stärkung der inneren Balance)

  • YoQI (Mittwoch)

(verbindet klassisches Yoga mit Qi-Gong auf eine entspannende Weise. Ausgeglichenheit wird gefördert)

  • Mega FitMix (Donnerstag)

( Bunter Workout-Mix für eine starke Muskulatur)

  • Body and Brain (Freitag)

(koordinatives Training bewirkt Steigerung der Gehirnaktivität und fördert den Gleichgewichtssinn. Die gesamte Muskulatur wird angesprochen und gekräftigt)

Die Teilnehmer*innen brauchen auch (fast) nichts, außer sportlicher Kleidung, einer Fitness-matte, einem Handtuch, etwas zu Trinken und einen Mundschutz beim Kommen und Gehen. Jeder der Lust hat kann ohne Anmeldung völlig unverbindlich und kostenfrei teilnehmen.

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Top-Themen

Aufhol-Programm für Kinder und Jugendliche in Höhe von rund 107 Millionen Euro, um Folgen der Corona-Pandemie abzumildern

Region/Düsseldorf – Familienminister Joachim Stamp: Kinder und Jugendliche dürfen nicht die Verlierer der Pandemie werden. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW teilt mit: Die Corona-Pandemie stellt viele Kinder und Jugendliche vor große Herausforderungen. Auf soziale Kontakte, Sport und das gemeinsame Erleben in der Gruppe mussten viele junge Menschen über lange Zeit verzichten. Die meisten Familien haben sich sehr verantwortungsvoll und aufopfernd um ihre Kinder gekümmert. Wegfallende soziale Bezüge und das Erleben mit Gleichaltrigen konnten sie aber vielfach nicht kompensieren. Kindern und Jugendlichen sollen daher neue Perspektiven und mehr Zuversicht vermittelt werden. Um negative Folgen für die Entwicklung abzumildern, haben Bund und Land das Programm „Aufholen nach Corona“ beschlossen und stellen hierfür Mittel für die Jahre 2021 und 2022 zur Verfügung. Aus dem Bereich des Familienministeriums werden dabei rund 107 Millionen Euro investiert. Diese Summe ist Teil des Gesamtprogramms „Aufholen nach Corona“, das einschließlich der Angebote des Ministeriums für Schule und Bildung 539 Millionen Euro für Nordrhein-Westfalen umfasst.

Ein Schwerpunkt des Programms ist die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe für Angebote der sozialen Arbeit an Schulen, Mittel für zusätzliche Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Freiwilligen Ökologischen Jahr sowie für Angebote für Jugendarbeit und Jugendferien.

Familienminister Joachim Stamp: „Kinder und Jugendliche dürfen nicht die Verlierer der Pandemie werden. Sie haben während der Pandemie enorme Einschränkungen hinnehmen müssen, vor allem im sozialen Bereich. Mit dem Aufholprogramm sollen den Kindern und Jugendlichen wieder mehr Perspektiven und Zuversicht ermöglicht werden. Deswegen investieren wir gemeinsam mit dem Bund in Nordrhein-Westfalen, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, soziale Kontakte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit neu zu ermöglichen und gemeinsames Erleben wieder zum Alltag zu machen.“

Um dies zu erreichen, stellt das Land gemeinsam mit dem Bund den örtlichen Trägern der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe (Jugendämtern) insgesamt rund 93 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittelverteilung auf die Kommunen soll gewährleisten, dass vor Ort entsprechend der konkreten Bedarfe Projekte, Angebote und Leistungen gefördert werden.

Die Jugendämter können damit eigene Angebote und solche freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in folgenden Bereichen fördern:

  • Angebote der Jugendsozialarbeit
  • Angebote der sozialen Arbeit an Schulen
  • Plätze für junge Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Freiwilligen Ökologischen Jahr an Schulen und in Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe

Hierfür stehen rund 68 Millionen Euro zur Verfügung. Sie sollen für neue Angebote, zur Ausweitung bestehender Angebote oder zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben bei diesen Angeboten verwendet werden.

Darüber hinaus können die Kommunen eigene Angebote oder solche freier Träger in folgenden Bereichen fördern:

  • Angebote der außerschulischen Jugendarbeit mit dem Charakter des gemeinsamen sozialen und kulturellen Erlebens
  • Jugendfreizeitangebote
  • internationale Jugendbegegnungen
  • Wochenend- und Ferienfreizeiten
  • nichtkommerzielle Jugendreisen

Hierfür stehen weitere rund 25 Millionen Euro zur Verfügung. Auch diese Mittel sollen für neue Angebote, zur Ausweitung bestehender Angebote oder zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben bei diesen Angeboten verwendet werden.

Weitere 4 Millionen Euro erhalten die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Jugendverbände insbesondere für überörtliche Aktivitäten der Jugendbildung, Jugendfreizeiten, internationale Jugendbegegnungen, Wochenend- und Ferienangebote sowie Ferienreisen. Auch hier stehen die Mittel für neue Angebote, zur Ausweitung bereits bestehender und geplanter Angebote sowie zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben zur Verfügung.

„Wir sind zuversichtlich, dass es mit diesen Mitteln gelingt, verstärkt Angebote zu schaffen, die sich an den aktuellen Bedürfnissen der jungen Menschen vor Ort orientieren“, sagte Minister Stamp.

Die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe können bei den für sie zuständigen Jugendämtern zeitnah weitere Informationen über die konkreten Möglichkeiten der Förderung erfahren.

Neben Kindern und Jugendlichen hat die Landesregierung auch werdende Familien und Familien mit Säuglingen und Kleinkindern im Blick. Sie schauen auf eine lange Zeit mit teils einschneidenden Einschränkungen während der Corona-Pandemie zurück. Für gezielte Angebote soll die bestehende Bundesstiftung Frühe Hilfen, befristet für die Jahre 2021 und 2022, aus Bundesmitteln um 50 Millionen Euro aufgestockt werden. Nordrhein-Westfalen erhält rund 10 Millionen Euro dieser Mittel und wird sie für Maßnahmen auf kommunaler Ebene als fachbezogene Pauschale an die Kommunen mit eigenem Jugendamt weitergeben.

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Tourismus

„Rad- & WanderBus Oberes Ahrtal“ erfolgreich gestartet

Ahrweiler – Das neue Angebot „Rad- & WanderBus Oberes Ahrtal“ ist erfolgreich in die Ausflugsaison 2021 gestartet. Rund 600 Fahrgäste haben seit Mai die neue reguläre Busverbindung der Linie 899 zwischen den Bahnhöfen Ahrbrück im Kreis Ahrweiler und Blankenheim (Wald) im Kreis Euskirchen genutzt. Gut zwei Drittel von ihnen waren mit dem Fahrrad unterwegs. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

„Der neue ‚Rad- & WanderBus Oberes Ahrtal‘ ist ein hochattraktives Angebot und nur wenige Wochen nach dem Start bereits jetzt ein voller Erfolg“, zieht Landrat Dr. Jürgen Pföhler eine erste Bilanz. „Die Buslinie 899 ist darüber hinaus auch ein Beispiel für eine gelungene interkommunale Kooperation über Landkreis- und sogar Landesgrenzen hinweg“, so Pföhler weiter.

Die Verbindung schließt eine Lücke im Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs in der bei Wanderern und radbegeisterten Touristen beliebten Region mit Ahrradweg und Ahrsteig. Sie wurde zum Pfingstwochenende im Mai in Betrieb genommen. Trotz des eher unbeständigen Wetters waren nahezu alle Fahrten gut besetzt. Die Linie folgt dem Verlauf der Oberen Ahr und verbindet die Orte Ahrbrück und Blankenheim sowie den Bahnhof in Blankenheim-Wald. Von den Start- und Zielpunkten aus bestehen zudem Anschlussmöglichkeiten an die Bahnlinien in Richtung Köln und Bonn.

Weitere Informationen bei:
– Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., www.ahrtal.de;
– Mittelahr Touristik, Tourist-Information Altenahr, www.altenahr.de;
– Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring, www.hocheifel-nuerburgring.de
– Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), www.rvk.de/freizeitverkehr.

Info-Kasten zur Buslinie 899

·         Von Ahrbrück Bahnhof bis Blankenheim-Wald

·         Betriebszeit: seit Pfingstsamstag, 22. Mai 2021, bis 1. November 2021; ab 2022 von Karfreitag bis 1. November

·         Fährt an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen in diesem Zeitraum sowie am Brückentag 04. Juni 2021

·         Zustieg mit Fahrrad nur an den Haltestellen mit Fahrradsymbol. Wanderer können an allen Haltestellen zusteigen

·         Reservierung für Fahrradmitnahme nicht möglich

·         Fahrradtaschen müssen vor dem Transport auf dem Hänger abgemacht werden

·         Linienbus mit Fahrradhänger für 16 Fahrräder (auch E-Bikes)

·         Durchführendes Unternehmen: RVK GmbH

·         Tarif: VRM-Tarif; Für Fahrgäste, die zwischen Blankenheim (Wald) bis Müsch fahren, gilt der VRS-Tarif (Tickets für Fahrräder sind erforderlich)