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„Lassen Sie sich impfen!“ Dringender Appell von Bürgermeister Jung zur Bekämpfung der Pandemie

Meckenheim – Die Impfkampagne zeigt Wirkung. Mit der Zahl der erst- und vor allem zweitgeimpften Personen steigt der Anteil derer, die bei einer COVID-19-Erkrankung gegen einen schlimmen Verlauf immun sind. „Die Entwicklung kann uns zuversichtlich stimmen. Der von den Expertinnen und Experten prognostizierte Effekt ist eingetreten“, freut sich Bürgermeister Holger Jung über die Rückkehr in ein normaleres Leben. „Ein Ergebnis, das dem disziplinierten Verhalten der Bürgerinnen und Bürger und ihrer Impfbereitschaft zu verdanken ist“, so der Bürgermeister. Damit der positive Trend anhält, gelte es, weiterhin die gültigen Regeln einzuhalten und die Ärmel hochzukrempeln.

„Lassen Sie sich bitte impfen“, appelliert Holger Jung vorrangig an die Personen, die sich bislang zurückhalten und gegen eine Impfung entschieden haben. „Sie schützen sich und letztlich ihr Umfeld und damit uns alle, denn die zugelassenen Impfstoffe sind außerordentlich wirksam.“ Auch die Erstgeimpften sind aufgerufen, unbedingt ihren zweiten Impftermin wahrzunehmen. Denn nur die Folgeimpfung garantiert einen umfangreichen Schutz gegen das Coronavirus. Mit Sorge blickt der Bürgermeister zudem auch auf die Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta–Variante.

Nach Startschwierigkeiten und Lieferengpässen hat die Impfkampagne in den Impfzentren, Arzt- und bei Betriebsarztpraxen längst Fahrt aufgenommen. Die Versorgung mit Vakzinen soll sich in den kommenden Wochen deutlich verbessern, sodass das Impfangebot nochmals wachsen wird.

Alles Wissenswerte können Interessierte der städtischen Homepage www.meckenheim.de und ihren Corona-Serviceseiten entnehmen.

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Teil wahr, teils frei erfunden

Kall – Es sind lustige und unglaubliche Kaller Geschichten, die in den seltensten Fällen frei erfunden sind – oder, die sich zumindest am Rande der Wahrheit bewegen. Niedergeschrieben hat sie der heute 67-jährige Harald Wilms, der vielen älteren Kallern noch als bissiger Büttenredner „Et schnippisch Männsche von Huhs Boohm“ beim Karnevalsverein „Löstige Bröder“ in Erinnerung ist. In lockerer Reihenfolge wird die Gemeinde Kall die vielen Geschichten des schreibfreudigen Rentners veröffentlichen.

Harald Wilms ist ein echter „Kaller Jong“, der einst den Beruf des Bauzeichners erlernte. 18 Jahre lang stand er in Diensten der damaligen Stahlbeton-Firma Milz, die Fertigbauteile für große Bauprojekte herstellte und 1987 geschlossen wurde. Später wurde Wilms als Experte für Fertigteile bei Bauprojekten im wachsenden Kaller Gewerbegebiet für die Architekturbüros Becker und Loosen tätig. Die Firmen Papstar und Brucker tragen die planerische Handschrift von Harald Wilms.

Leidenschaft von Jugend an

Dichten und Schreiben ist von Jugend an eine Leidenschaft des 67-Jährigen, der seit zwei Jahren zwar Rentner ist, bei der Lebenshilfe in Kall aber in der Betreuung aktiv ist. Zu Geburtstagen von Freunden und Bekannten überrascht er diese mit eigens geschaffen Liedern und lustigen Lebensläufen. Das Rezept von Wilms dabei ist: „Immer genau hinschauen, was so rundherum passiert“.

Das Talent des humorigen Kallers blieb auch dem Karnevalsverein „Löstige Bröder“ nicht verborgen, als dieser sich 1991 unter der Präsidentschaft von Peter Berbuir neuformierte. An der Theke und in seliger Bierlaune versprach Wilms den Karnevalisten, zum Neustart in die Bütt zu gehen. Die Kultfigur „Et schnippische Männsche von Huhs Boohm“ (Ein schnippisches Männchen von Haus Baum) war geboren. Das beige T-Shirt mit der Ansicht von Haus Baum, das ihm seine früh verstorbene erste Ehefrau damals für die Bühnenauftritte nähte, hütet er noch heute nach 30 Jahren wie einen Schatz: „Das ist ein Heiligtum.“

Die Auftritte von Harald Wilms in der Bütt der Kaller Karnevalisten waren zehn Jahre lang stets Sitzungshöhepunkte. Alles, was in Kall Rang und Namen hatte, wurde durch den Kakao gezogen und auf die Schippe genommen – und das stets in kräftigem Eifeler Platt. Hin und wieder gab es auch Ärger, wenn Wilms zu hart mit humorlosen Betroffenen ins Gericht gegangen war. Zwei Jahre lang stand der er im Kaller Karneval auch mit seinen Freunden Alfi Meyer und Ferdi Reger als Gruppe „Chaos“ auf der Bühne. Die lokalbezogenen Texte für das Trio, das von professionellen Musikern begleitet wurde, stammten natürlich aus der Feder von Harald Wilms.

Bei der Proklamationssitzung im Jahr 1996 Jahre stand Harald Wilms erstmals mit seinem damals zwölfjährigen Sohn Andy als „De schnippisch Familisch von Huhs Boohm“ in der Kaller Bütt. In den folgenden Jahren stellte er jedoch immer mehr fest, dass das Publikum bei den Büttenreden trotz des lokalen Bezuges nicht mehr zuhörte und mehr auf musikalische Darbietungen setzte. Wilms: „Reden waren irgendwann nicht mehr zeitgemäß“. Auch seien die Leute zunehmend humorloser und empfindlicher geworden.

Tracht Prügel als Quittung

„Huhs Boohm“ spielt auch eine Rolle in den vielen Anekdoten, die Harald Wilms über Kaller Geschehnisse niedergeschrieben hat, und von denen einige in dem Buch „Kall im Spiegel der Geschichte“ des Kaller Autors Hubert Büth nachzulesen sind. Harald Wilms schmunzelt: „Von Haus Baum ist das Geschehen in Kall ganz zu überblicken, und da gibt es so allerhand zu sehen“.  Die Geschichten die entstanden sind, seien alle grundsätzlich lokaler Natur. Sie seien teils tatsächlich passiert, teilweise entsprächen sie aber nicht so ganz der Wahrheit. Unterhaltsam sind sie aber allemal.

Wahr ist zum Beispiel die Entführung einer Milchziege aus dem Stall des damals auf dem Wackerberg residierenden Herrn von Ameln durch Kaller Feuerwehrleute. Die hatten nach einem Brand des Gehöftes Pauly im Haus Hensch, wo sich der als „Bitzenkönig“ bekannte Ziegenhalter vom Wackerberg mit Kaller Jägern aufhielt, kräftig gebechert. Bei den Feuerlöschern reifte die Idee, eine Ziege zu entführen und in die Kneipe zu bringen. Im alten VW-Käfer wurde die Ziege vom Wackerberg zum Haus Hensch gekarrt, wo die Entführer vom aufgebrachten „Bitzekönig“ als Quittung eine gehörige Tracht Prügel samt Anzeige bei der Polizei kassierten.

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Top-Events

„Aachener Literatursommer“ bietet Unterhaltung vom Feinsten – Start am Donnerstag, 8. Juli

Aachen – Unterhaltung vom Feinsten bietet das Programm des „Aachener Literatursommers“, das am 8. Juli mit einer Lesung von Dana von Suffrin aus ihrem Erstlingswerk „Otto“ im Hof des Grashauses startet. Insgesamt warten bis zum 19. August rund 20 Veranstaltungen in drei Programmreihen und unter dem Label „Aachener Literatursommer“ auf die lesehungrigen Aachener*innen: nämlich der „22. Literarischer Sommer“, die „Leselust auf dem Lousberg“ und „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“

Mit der Lesung Dana von Suffrins beteiligt sich der Aachener Kulturbetrieb gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Aachen am bundesweiten Festjahr „#JLID – Jüdisches Leben in Deutschland“. Insgesamt mit drei Veranstaltungen; die Lesung der 1985 geborenen Autorin ist dabei die erste. Im Festjahr werden bundesweit rund 1.000 Aktionen und Kulturevents koordiniert, die dazu beitragen sollen, kulturelle, politische und interreligiösen Debatten innerhalb der Gesellschaft anzustoßen und deutliche Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus zu setzen. Dana von Suffrin erzählt in ihrem Roman klug, liebevoll und mit sehr viel schwarzem Humor was es heißt, wenn ein starrköpfiger jüdischer Familienpatriarch zum Pflegefall wird. Und wie schwer es fällt, von einem Menschen Abschied zu nehmen, den man sein ganzes Leben eigentlich loswerden wollte. Ihre Lesung ist gleichzeitig eingebettet in das Programm des 22. „Literarischen Sommers“.

Die traditionsreiche Reihe „Literarischer Sommer / Literaire Zomer“ ist seit vielen Jahren eine feste Größe im deutsch-niederländischen Grenzbereich rundum Rhein und Maas. Es bietet Deutschen und Niederländern die Möglichkeit, die eigene sowie die benachbarte Literatur kennen zu lernen und mit den Autoren ins Gespräch zu kommen. Mit seinen Veranstaltungen bietet das Festival auch in seiner aktuellen Ausgabe in 20 Partnerstädten einen Querschnitt der niederländisch- und deutschsprachigen Literatur mit interessanten Lesungen, Diskussionen und Begegnungen.

In Aachen sind diesmal neben Dana von Suffrin Dmitrij Kapitelmann (9. Juli), Ursula März (10. Juli), Charlotte Van den Broeck (15. Juli), Laura Lichtblau (16. Juli), das Trimaran Lyrikprojekt (17. Juli), Sylvie Schenk & Heribert Leuchter (17. Juli), Christoph Peters (21. Juli) sowie Mithu Sanyal (28. Juli) auf dem Lousberg mit dabei. Fünf Lesungen des „Literarischen Sommers“ sind zugleich ins Programm der „Leselust auf dem Lousberg“ integriert.

Vom 8. bis zum 17. Juli findet diese traditionsreiche Open-Air-Literaturfest unter freiem Himmel, im Schatten und Schutz des mächtigen Ahornbaumes statt. Hier lesen Autorinnen und Autoren aus ihren neuesten, teils noch unveröffentlichten Werken. Prosa ist hier ebenso vertreten wie Lyrik und Erzählkunst. Erstmals wird unter dem Titel „Best of Poetry Slam“ am 8. Juli ein moderner Dichterwettstreit auf dem alten Säulengelände ausgetragen. Zur Kinder-Leselust ist die ganze Familie eingeladen, gerne auch ausgerüstet mit Decke und Picknickkorb.

„Im ‚Aachener Literatursommer‘ ist ein tolles und vielfältiges Angebot guter und auch junger Literatur zu hören“, sagt Koordinatorin Susanne Güntner vom städtischen Kulturbetrieb. Und verspricht: „Damit kann man gut durch die Sommermonate kommen“.

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Lit.Eifel 2021 legt los

Nettersheim – Jahreshauptversammlung im Nettersheimer Schulzentrum – Landrat Markus Ramers neu im Vorstand – Hochkarätiges Programm von Mitte September bis Ende November – Neue Mini-Bibliotheken in Blankenheim, Mechernich, Lammersdorf, Kalterherberg, Hasenfeld und Hellenthal.

Auch im achten Jahr ihres Bestehens präsentiert die Lit.Eifel ein reichhaltiges Veranstaltungs- und Lesungsprogramm mit teils sehr bekannten Akteuren und einigen Überraschungen sowie Jugendliteraturpreis, Schreibwerkstätten und Eifeler Buchmesse zwischen Mitte September und Ende November.

Die genaue Programmabfolge ist einstweilen geheim, soll aber bald in einer Pressekonferenz der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. In der jährlichen Mitgliederversammlung Ende Juni zog die von der früheren Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter geführte Kulturinitiative einstweilen bei ihrer Mitgliederversammlung im Nettersheimer Schulzentrum Bilanz einer von Corona stark eingeschränkten Veranstaltungsreihe 2020.

Außerdem wurde der Haushalt verabschiedet, der Vorstand nach Prüfung entlastet und der Euskirchener Landrat Markus Ramers als neues Mitglied ins Führungsgremium der Lit.Eifel hinzugewählt. Der amtierende Vorstand um Margareta Ritter, den früheren Heimbacher Bürgermeister Peter Cremer und Geschäftsführer Wilfried Pracht, Altbürgermeister von Nettersheim, ist einstweilen bis Juli 2022 gewählt und bleibt im Amt.

Nachhaltige Förderung

Die Lit.Eifel hat 38 größtenteils institutionelle Mitglieder, aber auch einige Privatpersonen. Die kulturellen Unternehmungen werden vom Land NRW mit EU-Mitteln gefördert sowie von den Mitgliedsgebietskörperschaften nachhaltig unterstützt. Das sind die Kreise Euskirchen und Düren und die Städteregion Aachen, die jeweils 5000 Euro zuschießen sowie die meisten Kommunen im angezeigten Nordeifelbereich mit je 500 Euro pro Jahr.

Margareta Ritter, Vorsitzende seit der Gründung, dankte allen Mitstreitern in der Lit.Eifel, die seit Jahren einen Meilenstein in der neuern Kulturszene des Landstrichs verfestigen. Der Kunsthistoriker Professor Dr. Frank-Günter Zehnder, ebenfalls seit der Gründung dabei und Mitglied im Programmbeirat der Lit.Eifel: „Es macht großen Spaß, hier dabei zu sein und zu sehen, wie viele Menschen wir mittlerweile mit unseren Angeboten erreichen, die vorher nicht erreicht wurden!“

Bei der Lit.Eifel 2020 kamen unter anderem Christine Westermann, Christian Berkel, Albina Herbing und David Wagner zum Einsatz, andere Lesungen wie die von Anne Gesthuysen, Karen Köhler und Steffen Kopetzky mussten nach einem Total-Lockdown Anfang November kurzfristig abgesagt werden.

2021 konnten einige der ausgefallenen Top-Autoren – teils mit neuen Buchveröffentlichungen – wieder für die Lit.Eifel verpflichtet werden. Andere große Namen sind neu hinzugekommen. Auch bewährte Veranstaltungen wie der Jugendliteraturpreis, die Eifeler Buchmesse und diverse Schreibwerkstätten mit Claudia Hoffmann und Jan Hillen stehen  auf der Agenda.

Aufgabenteilung und Teamwork

In Vorstand und Programmbeirat herrscht Aufgabenteilung. „Margareta Ritter besitzt das absolute Knowhow in der öffentlichen Kulturförderung, ich führe mit Hilfe von Brigitte Wies die Geschäfte“, so Wilfried Pracht. Helmut Lanio ist der Moderator des Programmbeirats. Dort gehe es nicht nur darum, geeignete Autoren und Bücher zu finden: „Wir versuchen auch, allen Kommunen und Regionen mit den Veranstaltungsorten gerecht zu werden.“

Während der Beirat seine Mitglieder gerade aufgestockt hat, werden für den Vorstand noch helfende Hände und Köpfe gesucht, so Margareta Ritter: „Wir sind offen für personelle Veränderungen.“ Wer mitarbeiten möchte, solle sich melden. Axel Buch, Ex-Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald und Vertreter des mit der Lit.Eifel seit Jahren kooperierenden Vereins „Höhen-ART“, signalisierte bereits in der Versammlung Interesse zur Mitwirkung an der Programmgestaltung.

Die Lit.Eifel fördert Literatur und Lesen in der Eifel unter anderem auch durch künstlerisch umgestaltete frühere Telefonzellen, aus denen Leseratten Bücher ausleihen und in die sie „ausgelesene“ Werke für andere Interessenten einstellen können. Zahlreiche dieser von Künstlern gestalteten Mini-Bibliotheken wurden bereits aufgestellt.

Ob sie Akzeptanz finden und der Austausch hochwertiger Literatur funktioniert (wie beispielsweise in Heimbach) oder eben nicht (wie beispielsweise in Steinfeld), hänge sehr von den Personen ab, die die Ex-Telefonzellen betreuen, so Professor Zehnder.

Sechs neue künstlerisch gestaltete Kleinbibliotheken sollen in Blankenheim, am Mechernicher Turmhof-Gymnasium (GAT), in Simmerath-Lammersdorf, Monschau-Kalterherberg, Heimbach-Hasenfeld und Hellenthal aufgestellt werden, so die Vorsitzende Margareta Ritter.

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Tourismus

Geführter Spaziergang für die ganze Familie durch das Kottenheimer Winfeld am Sonntag, 11. Juli

Plaidt – Eine Anmeldung bei der Vulkanpark GmbH ist erforderlich. Die Veranstaltungsreihe „Unterwegs im Vulkanpark“ bringt die Teilnehmer zu den schönsten Orten der vulkanischen Osteifel. Am Sonntag, 11. Juli geht es um 11.00 Uhr durch die idyllische Grubenlandschaft des Kottenheimer Winfeldes, mitten im Wald gelegen.

Gemeinsam mit Vulkanpark Gästeführer Alfred Adams geht es bei der rund 90minütigen Wanderung durch einen der erkalteten Lavaströme des Bellerberg Vulkans, der vor rund 200.000 Jahren ausgebrochen ist. Im Verlauf der Eruption flossen drei Lavaströme aus dem Kraterbereich. Ein Lavastrom verfüllte ein altes Tal und erreichte dabei eine Mächtigkeit von rund 40 Metern- das heutige Steinbruchgebiet des Winfeldes.

Die Vorteile des Basaltsteins waren schon vor 6000 Jahren bekannt und man begann den Stein – zunächst nur mit Feuer und Wasser – abzubauen, um daraus Reibsteine herzustellen. Bis Ende der 1960er Jahre wurden hier im Steinbruch aktiv gearbeitet. Inzwischen hat sich die Natur dieses Revier zurückerobert, so dass eine eindrucksvolle und wilde Landschaft entstanden ist. Ein Wanderweg führt durch den Wald, vorbei an mächtigen Basaltabbauwänden, Grubenkränen und Mauerresten einstiger Werkhütten. So machen die zahlreichen versteckten Relikten die Vergangenheit für jedermann sichtbar. Die kurzweilige Wanderung ist für die ganze Familie geeignet. (jedoch nicht für Kinderwagen).

Treffpunkt ist der Parkplatz „Kottenheimer Winfeld“ an der K20 zwischen Kottenheim und Ettringen. Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr und dauert ca. 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro. Eine Anmeldung bei der Vulkanpark GmbH ist erforderlich: Tel. 02632-98750, E-Mail: info@vulkanpark.com. Weitere Informationen und Termine zu kommenden Wanderungen auch im Internet unter www.vulkanpark.com

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Erfolgreiche Abschluss-Prüfungen im Aachener Stadtbetrieb

Aachen – Eine besondere Leistung in einer besonderen Zeit: Die Auszubildenden des Aachener Stadtbetriebs haben trotz der widrigen Umstände im Zeichen der Corona-Pandemie ihre Abschlussprüfungen mit großem Erfolg abgelegt. „Homeschooling und praktische Ausbildung mit Abstandsregeln haben es Ihnen nicht leicht gemacht, aber Sie haben es alle mit Bravour gemeistert“, sagte Betriebsleiter Thomas Thalau. „Ein großer Dank geht natürlich auch an alle Ausbilder*innen, die ebenso Besonderes geleistet und alle gut vorbereitet durch die Prüfungen geleitet haben. Sie alle gemeinsam sind es, die uns so erfolgreich machen. Durch immer neue Impulse, neue Einblicke.“

Thomas Kaltenbach, Marvin Middelkoop und Jan Vogler aus der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, Filmon Bhrane, Zoé Dana Mertens und Kai Lorenz der Fachrichtung Blumen- und Zierpflanzenbau, Leon Körner und Mirko Mennicken aus der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei sowie Pascal Vaasen im Bereich Kfz-Mechatronik haben ihre Ausbildung mit guten Ergebnissen beendet.

„Ich freue mich, Sie jetzt noch einmal im Team Stadtbetrieb zu begrüßen. Der erfolgreiche Abschluss ist nur ein weiterer Anfang. Das Lernen hört nicht auf“, freut sich Thalau. Denn die frisch gebackenen Absolventen bleiben dem Stadtbetrieb mindestens noch ein weiteres Jahr erhalten und können sich weiter einbringen und entfalten.

Anna Karina von der Laage, Geschäftsbereichsleiterin Personalentwicklung und Prävention, motiviert die fertigen Auszubildenden, jetzt nicht aufzuhören: „Bleiben Sie nicht stehen, der Weg geht weiter. Für einige von Ihnen steht vielleicht der Meister auf dem Programm. Kommen Sie auf uns zu, wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um Sie auf dem weiteren Weg zu begleiten und unterstützen.“

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Zwei neue Mitarbeiter treten ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an

Mayen – Gleich zwei neue Mitarbeiter konnten Oberbürgermeister Dirk Meid und Büroleiter Christoph Buttner dieser Tage bei der Stadtverwaltung Mayen begrüßen.

Michael Weiler hat als Techniker im Bereich Hochbau – Fachbereich 3 seinen Dienst aufgenommen und Ortrud Meyer unterstützt ab sofort als Erzieherin/Gruppenleiterin das Team der neuen Kindertagesstätte Weiersbach.

„Ich freue mich, dass Sie sich für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünschen Ihnen beiden einen guten Start“, so der Oberbürgermeister.

Den guten Wünschen schlossen Büroleiter Christoph Buttner und der Personalratsvorsitzende Wolfgang Goeken an.

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Verbandsgemeinde Mendig unterstützt die Kindertagesstätten zukünftig mit einer Sozialarbeiterin

Mendig – Im Zuge des neuen Kita-Zukunftsgesetzes, das am 01.07.2021 in Kraft getreten ist, werden neue Anforderungen an das System der Kindertagesbetreuung gestellt. Frau Jana Skubsch steht ab sofort als Kita-Sozialarbeiterin für die 7 kommunalen Kindertagesstätten Mendig, Thür, Bell, Rieden und Volkesfeld mit Rat und Tat zur Seite.

„Es ist uns sehr wichtig, nicht nur Familien in allen Lebenslagen und -situationen abzuholen, sondern diese auch auf dem Weg in einer erfolgreichen Kindererziehung zu unterstützen. Frau Skubch ist eine fachliche Bereicherung in unserem Team und ich wünsche ihr viel Erfolg in unserer Verbandsgemeinde“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz.

Sozialraum- und Lebensorientierung stellen zentrale Prinzipien der Jugendhilfe und somit auch der Arbeit in den Kindertagesstätten dar, die sich mit ihrem Angebot pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen von Kindern und ihren Familien orientieren und mit den Erziehungsberechtigten und anderen Einrichtungen im Sozialraum zusammenarbeiten sollen.

Unter diesem Aspekt wurde vom Kreisjugendamt ein Fachkonzept „Sozialraum- und Lebensorientierung im Rahmen des Sozialraumbudgets“ entwickelt. Dieses Konzept sieht die Einrichtung von Personalstellen für die Kita-Sozialarbeit vor.

Kita-Sozialarbeit hat das Ziel, soziale Benachteiligung zu vermeiden bzw. auszugleichen. Somit kann Kita-Sozialarbeit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung von Inklusion leisten.

Bei Fragen und Anregungen können Sie Frau Skubch unter der Mobilnummer 0170-3030735 oder per Mail über j.skubch.vg@mendig.de erreichen.

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Nachwuchskräfte der SGD Nord bestehen Prüfungen

Region/Koblenz – Ein Grund zum Feiern: Wolfgang Treis, der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, konnte neun Nachwuchskräften der SGD Nord zu ihren bestandenen Ausbildungs- und Studienabschlüssen gratulieren.

An der zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz legten vier Beamtenanwärterinnen für den Zugang zum zweiten Einstiegsamt Ende Juni 2021 ihre Prüfung zur Verwaltungswirtin mit gutem Erfolg ab. Ebenfalls erfolgreich waren vier Nachwuchskräfte des dritten Einstiegsamts im Verwaltungsdienst: Sie schlossen ihr dreijähriges duales Bachelorstudium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung ab. Im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik konnte ein junger Auszubildender der SGD Nord seine Prüfung als Fachinformatiker vor der Industrie- und Handelskammer mit guten Noten abschließen.

Allen Absolventinnen und Absolventen konnte die SGD Nord ein Angebot zur weiteren Beschäftigung unterbreiten. „Für die SGD Nord als moderne Dienstleistungsbehörde mit einem breiten Aufgabenfeld sind Nachwuchsgewinnung und Ausbildung der Schlüssel für eine zukunftsorientierte Personalentwicklung. Deshalb bietet die SGD Nord eine Vielzahl an attraktiven Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an“, so Wolfgang Treis.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der SGD Nord finden Sie auf der Internetseite der SGD Nord unter https://sgdnord.rlp.de/index.php?id=34136.

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Wachtberger Kulturwochen: Kräftige Farben und kleine Geister

Wachtberg-Niederbachem (mm) – Das Atelier MOJA der Künstlerin Monique Jacquemin in der alten Korn- und Ölmühle in Niederbachem zählt seit vielen Jahren schon zu den regelmäßigen Teilnehmern der Wachtberger Kulturwochen… so auch in diesem Jahr.

Gastgeberin Jacquemin überrascht dabei immer mit jeweils wechselnden Gastkünstlerinnen und -künstlern, zur diesjährigen 14. Ausgabe des Kulturevents im Ländchen mit der Künstlergruppe „Azzurri“.

In der großen Scheune zeigten drei Künstlerinnen der Gruppe ihre Arbeiten.

Neben Malerei von Gabi Boesl-Didion, schön ihr in leuchtenden Blau- und Rottönen gehaltenes Werk „Menschen“, überzeugte besonders Marcela Beran mit ihren großformatigen Acrylbildern, wie einer „Herbstlandschaft“ und „Las Salinas de San Miguel“. In dem Werk „Die Ernte“, bei dem Beran ein altes Kinderfoto als Vorlage gedient hat, ging die moderne künstlerische Interpretation einen interessanten Austausch mit dem 60er-Jahre-Stil des alten Fotos ein. Claudia Marx, die Dritte in der Scheune, begeisterte ebenfalls mit Großformatigem. Sie hatte sowohl abstrakte Bilder, „Aus der Tiefe empor“ und „In der Tiefe“, wie auch eines, „Im Hochofen“, das eine Industrieszene zeigte, mitgebracht. Und Lustiges. Draußen, auf Staffeleien, präsentierte sie kleine witzige Arbeiten, bei denen sie selbst die Passepartouts kreativ mit dem Bild verwoben hatte.

Im schönen Fachwerkhaus stellte Kirsten Abersfelder ihre Werke aus. Einerseits zeigte die Künstlerin Arbeiten, die mit ihrer Farbigkeit in u.a. Gelb-, Lila- und Pink-Tönen sofort ins Auge fielen, wie „Catwalk“ und „Moulin Rouge“, andererseits überraschte sie aber auch mit einem großen „Kunst-Wimmelbild“ in Schwarz-Weiß, das sie „Geisterwelten“ betitelt hatte. Auf einem eineinhalb mal eineinhalb Meter großen weißen Papier hat sie mit einem schwarzen Fine-Liner unzählige lineare Figuren gezeichnet und diese derart ineinander verschachtelt, dass ein überdimensionales „Such“-Bild entstanden ist, auf dem sicherlich jeder Betrachter immer wieder Neues entdecken wird.

Thomas Focken zeigte interessante Ansichten eines Hafens und verschiedener Industrieanlagen. Aber auch er hatte, wie Beran, Persönliches künstlerisch verarbeitet. Ihm habe als Vorlage eine alte Kinderfotografie gedient, die ihn mit seinem Opa zeige, erzählte er. Auf dem nun entstandenen Bild habe er den Großvater verschwommener als auf dem Foto gemalt, um so seine schwache Erinnerung an damals zum Ausdruck zu bringen.

Monique Jacquemin selbst präsentierte Bilder, die allesamt durch ihre kräftigen Farben überzeugten, teils mit ihrer schier überbordenden Farbfülle zu Hinguckern wurden. Ihre Motive sind gewohnt vielfältig, oftmals Alltagsszenen. In „Die Brücke“ verbindet ein Reiher im Vordergrund den ansonsten technischen Bau mit der Natur. „Am Fluss“ zeigt in leuchtenden Rot- und Gelbtönen ein Boot und mehrere Personen im Wasser. Die Ränder sind dabei unscharf, was wie ein Weichzeichner wirkt und so die Stimmung umso intensiver einfängt. Auch einige abstrakte Arbeiten hatte Jacquemin dabei, sehr schön ein wahrer Farbenrausch in ihrem „Jardin“, ihrem  Garten. (mm)