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Raiffeisenbank Eifeltor und Raiffeisenbank Kehrig beschließen Fusion

Lutzerath/Kehrig – Bereits im Rahmen der Generalversammlung 2018 hatte der Vorstand der Raiffeisenbank Kehrig die Mitglieder darüber informiert, dass aufgrund ihrer geringen Personaldecke ein Fusionspartner für eine Fusion in 2021 gesucht werden sollte. Als gute Nachbarn kooperieren die Raiffeisenbank Kehrig und die Raiffeisenbank Eifeltor bereits seit 2019 in vielen Bereichen miteinander. „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir unseren Mitgliedern die Fusion der Raiffeisenbank Kehrig mit der Raiffeisenbank Eifeltor vorschlagen wollen, da das neue gemeinsame Institut auf wirtschaftlich soliden Füßen stehen wird und wir nicht nur unsere Mitglieder und Kunden in guten Händen wissen.

Uns war darüber hinaus besonders wichtig, dass auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute berufliche Perspektive in dem gemeinsamen Institut haben. Außerdem haben wir für den Standort in Kehrig eine zehnjährige Bestandsgarantie erreicht.“, so die Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank Kehrig, Willi Kerzmann und Ralf Ockenfels, im Rahmen der Generalversammlung in Kehrig. Das fusionierte Institut soll die Erfolge aus beiden Häusern verbinden und so zusammen gestärkt in die Zukunft gehen. „Auch nach der geplanten Verschmelzung werden wir eine kleine Raiffeisenbank bleiben, die mit kurzen Entscheidungswegen die besten Lösungen für die Mitglieder und Kunden bietet.

Dabei können die Kunden wählen, auf welchem Weg sie Kontakt zu ihrer Raiffeisenbank aufnehmen wollen: per Telefon, online oder persönlich in der Filiale,“ erklärt Thomas Welter, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Eifeltor, die zukünftige gemeinsame Ausrichtung. „Wir sind froh darüber, dass wir mit den Kollegen der Raiffeisenbank Kehrig unseren Mitgliedern eine Fusion von zwei kleinen Banken vorschlagen können, die beide Kundennähe und Flexibilität leben. Wir wollen uns bewusst von den Milliardenbanken in der Nachbarschaft durch konsequente Nähe zum Kunden absetzen,“ führt Franzen zur zukünftigen Strategie der Bank an. Diesem Vorhaben stimmten die Mitglieder dann auch zu.

Die Mitglieder der Raiffeisenbank Kehrig votierten mit einer Zustimmung von rund 95 % und die Mitglieder der Raiffeisenbank Eifeltor mit einer Zustimmung von 100 Prozent für die Verschmelzung. Damit entsteht rückwirkend zum 1. Januar 2021 eine starke Raiffeisenbank mit einer Bilanzsumme von rund 400 Millionen EUR. Die Bank wird weiter „Raiffeisenbank Eifeltor eG“ heißen und ihren Sitz in Kaisersesch haben. Der Vorstand wird in Kaisersesch und Kehrig anzutreffen sein. Der Vorstand wird zukünftig aus den Vorstandsmitgliedern Elmar Franzen, Ralf Ockenfels und Thomas Welter gebildet.

In den Aufsichtsrat wurden die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Heike Mais aus Faid, Gerhard Weber aus Kaisersesch sowie Reiner Weber aus Urmersbach turnusmäßig wiedergewählt. Aus dem Bereich der Raiffeisenbank Kehrig wurden neu in den Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Eifeltor die bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrates der Raiffeisenbank Kehrig, Klaus Geisbüsch aus Mayen-Alzheim, Günter Gersabeck aus Gering und Hans-Albert Schwall aus Kehrig gewählt. Auch die Satzungsänderungen fanden die erforderliche Mehrheit. Hierbei fällt nach dem 1. Januar 2022 die beschränkte Nachschusspflicht auf die Haftsumme weg.