Wittlich-Wengerohr, 25.03.2021 – Gläserne Backstube und Bäckereimuseum. Vergangenen Montag, am 15. März, hatte die Wildbadmühle ihre Bäckerei in Wittlich-Wengerohr geöffnet bei der Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land Dennis Junk und der Wengerohrer Ortsvorsteher Matthias Linden vor Ort waren. Die 1931 gegründete und sich seit 1988 im Familienbesitz befindende Bäckerei hat im Jahr 2020 die Produktion von Traben-Trarbach nach Wittlich-Wengerohr verlegt. Am 01. Mai 2019 erfolgte der Spatenstich für die neue Bäckerei.

Seit August 2020 wird bereits am neuen Standort mit 3.500 qm produziert. Insgesamt beschäftigt die Wildbadmühle 110 Mitarbeiter, davon alleine 40 am Standort in Wengerohr. Besonders ist hier die Gläserne Backstube, die einen Blick in die Produktion erlaubt. Zusätzlich bietet die Wildbadmühle ein Bäckereimuseum – Bäckerei damals und heute – und ein Bäckerei-Café, welches erst eröffnet, wenn es die Verordnungen wieder zulassen. Durch modernste Technik kann viel Arbeit von der Nacht in den Tag gelegt werden; dadurch gewinnt der Beruf des Bäckers an Attraktivität.

Der neue nachhaltige und zukunftsorientierte Bau umfasst ein KfW55-Gebäude, das einen geringen Heizbedarf benötigt, eine 400kWp Photovoltaikanlage auf den Dachflächen, die den Großteil des Energiebedarfs deckt. Durch den Einsatz von CO2 als natürliches Kältemittel, können die Kühlanlagen auch noch in Jahrzehnten umweltfreundlich betrieben werden. Die Bäckerei, in der Familientradition großgeschrieben wird, stellt für alle zehn Bäckereifilialen in der Region Eifel-Mosel-Hunsrück die Backwaren „made in Wittlich“ her. Bürgermeister Joachim Rodenkirch zeigte sich nach dem Rundgang in der neuen Bäckerei begeistert von den innovativen Ideen der Familie Linden und gratulierte ihnen zum Backen 4.0.
