Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen veröffentlicht mit ihrem Jahresbericht 2020 einen Rückblick auf die Monate der umgeworfenen Pläne, des kreativen Improvisierens und der intensivierten Digitalisierung. Fest steht: Nur wenige Ereignisse wirken sich so allumfassend aus wie die immer noch akute Corona-Pandemie, deren Folgewirkungen erstmals im Frühjahr vergangenen Jahres in voller Wucht spürbar wurden und die sich im Herbst und Winter verschärft haben.
„Für viele Unternehmen in unserem IHK-Bezirk Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg war das Jahr 2020 das schwierigste seit ihrem Bestehen. Und noch sind wir nicht über dem Berg“, resümiert Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. „In dieser herausfordernden Zeit sind wir deshalb noch stärker für unsere Mitglieder aktiv und unterstützen sie dabei, die Folgen der Pandemie zu überstehen.“ Stark nachgefragt wurden zum Beispiel die erweiterten Beratungen der IHK Aachen zu Themen wie Soforthilfe und Kurzarbeitergeld, die bis in die Abendstunden und an Wochenenden angeboten wurden. Daneben hat die IHK Aachen zahlreiche meist digitale Initiativen zur Unterstützung Not leidender Branchen auf den Weg gebracht.
Um vollumfänglich für ihre Mitglieder handlungsfähig zu bleiben, hat die IHK Aachen in Rekordzeit mobiles Arbeiten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etabliert. „Wir waren und sind immer im Einsatz – auch während der Hochphase der Corona-Pandemie“, betont Bayer. So sei es gelungen, wichtige Kernthemen wie Ausbildung, den Strukturwandel, Innenstadtentwicklung oder die Mobilitätswende weiter voranzutreiben. Selbst Veranstaltungen wie Wahlarenen zu den Kommunalwahlen in Aachen und Euskirchen hat die IHK im vergangenen Jahr realisiert. Bayer bilanziert: „So schwierig die vergangenen Monate waren und so herausfordernd die Situation aktuell immer noch ist: Auch das Jahr 2020 hat unsere Region vorangebracht.“
Der Jahresbericht 2020 ist auf der Website der IHK Aachen veröffentlicht: www.aachen.ihk.de/jahresbericht
