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Schließung des Damwild-Geheges in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Am 13.05.2021 wurde der Rothirsch in dem Damwildgehege im Schleidpark mit unübersehbaren Anzeichen für stärkste Schmerzen und schwachem Herzschlag gefunden. Die sofort verständigte Tierärztin konnte nichts mehr für das Tier tun, als es von seinem Leid zu erlösen. Der Grund für dieses qualvolle Verenden des Hirsches war die Missachtung des Fütterungsverbots.

Bereits im Oktober des vergangen Jahres verendete ein Muffelwidder an einer Plastiktüte mit Apfelschalenresten.

Immer wieder gibt es Besucherinnen und Besucher, die sich über dieses Verbot hinwegsetzen und die Tiere mit Möhren, Toastbrot, Kekse, Milchbrötchen, Knäckebrot oder sogar Chips füttern. Alle diese Nahrungsmittel gehören aber nicht zu dem natürlichen Nahrungsangebot der Wildtiere und sind für diese nicht geeignet.

Da die Besucherinnen und Besucher die Regeln im Gehege nicht durchgängig beachten und damit das schöne und kostenlose Angebot des Gehegebesuchs nicht wertschätzen, ist die Stadt Bad Münstereifel zum Schutze der Tiere, der oberste Priorität hat, gezwungen das Damwildgehege vorerst zu schließen und über die weiteren Voraussetzungen zur Öffnung zu beraten.

In einem ersten Schritt ist angedacht, eine Öffnung im Rahmen der Schaufütterungen umzusetzen, so dass die Besucherinnen und Besucher durch den Pächter beaufsichtigt werden können, in der Hoffnung, dass dann die Regeln befolgt werden. Die geplanten Termine werden zeitnah auf den Social Media Kanälen und der städtischen Homepage www.bad-muenstereifel.de veröffentlicht.

Die Wanderer auf den Wanderwegen, die durch das Damwildgehege verlaufen, werden aus dem Schleidtal in Richtung Alte Burg im Quecken entsprechend umgeleitet.