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Meckenheim gratuliert der Musikschule Voreifel

Meckenheim – Herzliche Glückwünsche für die Stadt Meckenheim hat Bürgermeister Holger Jung der Musikschule des VHS-Zweckverbandes Voreifel überbracht. Das Stadtoberhaupt wohnte dem Festakt anlässlich des 50. Jubiläums der Musikschule Voreifel in der Rheinbacher Stadthalle mit anschließendem Musikschulfest bei und zeigte sich begeistert: „Die Arbeit unserer Musikschule lässt sich nur in den höchsten Tönen loben. Engagierte und qualifizierte Lehrkräfte führen junge Menschen an die Instrumente heran und bilden sie zu hervorragenden Musikerinnen und Musikern aus. Das Ergebnis ist absolut hörenswert, wie die Konzerte der unterschiedlichen Ensembles und Orchester belegen.“

Das gesamte Wochenende stand im Zeichen des runden Geburtstages. Schon einen Tag vor dem Festakt hatten die Tomburg Voices, das Jugendorchester und das Sinfonische Orchester Tomburg Winds Kostproben ihres Könnens gegeben. Für Holger Jung ein perfektes Beispiel für die musikalische Bandbreite. „Das Angebot unserer Musikschule könnte vielfältiger kaum sein. Neben klassischen Stücken haben auch Jazz, Pop, Swing, Folk und Cross-Over ihren festen Platz im Repertoire, sodass die Musikschule Voreifel mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen und Prägungen seit 50 Jahren im kulturellen Leben von Meckenheim, Rheinbach und Swisttal verankert ist“, sagte Meckenheims Bürgermeister und überbrachte die herzlichsten Glückwünsche aus der Apfelstadt.

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Bildstock Ersdorf erstrahlt in neuem Glanz

Meckenheim – Bürgerstiftung Meckenheim fördert die Restaurierung des Denkmals – Er ist ein Blickfang gegenüber der Kirche in Ersdorf und erstrahlt nun wieder in neuem Glanz: der Bildstock, der mit Hilfe der Bürgerstiftung Meckenheim einen neuen Anstrich erfahren hat. Insgesamt 500 Euro nahm die Stiftung in die Hand, um den Ortsausschuss von Altendorf-Ersdorf bei der Umsetzung seines Renovierungsprojektes zu unterstützen. „Die Investition hat sich gelohnt“, befand Bürgermeister Holger Jung in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung Meckenheim. Zusammen mit seinem Vorstandskollegen Bert Spilles hatte er den Bildstock besucht, um sich gemeinsam mit Vertretern des Ortsausschusses ein Bild von den abgeschlossenen Anstricharbeiten zu machen. Die Beteiligten sprachen von einer gelungenen Renovierung und zeigten sich zufrieden, „schließlich soll der Bildstock als wichtiges Zeugnis der Ortsgeschichte auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben“, so Holger Jung.

Bereits im Jahr 2019 hatte die Bürgerstiftung eine Maßnahme finanziell unterstützt und die Installation eines Kupferdaches mit einer Summe in Höhe von 1.500 Euro bezuschusst. Damals war der Heimatverein Meckenheim die treibende Kraft, um das Denkmal vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Immer wieder galt es, in der Vergangenheit Erhaltungsarbeiten durchzuführen, unter anderem als vor rund 16 Jahren der Trachytstein aus dem Siebengebirge, auch Domstein genannt, bis zu Unkenntlichkeit verwittert und nur noch der Umriss der Kreuzigungsszene erkennbar war. Die Meckenheimer Künstlerin Beate Meffert-Schmengler schuf damals drei Plastiken aus Bronze. Die jetzigen Arbeiten hatte mit Rainer Schülein ein örtlicher Maler- und Lackiermeister umgesetzt.

Mit dem Bildstock auf der Ecke Rheinbacher Straße/Oberdorfstraße besitzt Ersdorf ein Denkmal der besonderen Güte. Seine Errichtung geht auf das Jahr 1730 zurück, sodass schon der junge Ludwig van Beethoven bei seinen Reisen zum Rheindorfer Hof die Gebetsstation passiert haben dürfte.

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Start des LESESOMMERS in Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz/Grünstadt – „Lese-Hungeeeeer!“ So lautet das neue Motto des kleine grünen LESESOMMER – Monsters das in diesem Sommer wieder auf Bücherjagd geht. Der LESESOMMER Rheinland-Pfalz für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 10. Klasse startet 2024 in seine 17. Saison. Zum dritten Mal ist außerdem wieder der VORLESE-SOMMER für Kita-Kinder im Angebot. Den Startschuss für eine der bundesweit erfolgreichsten Leseförderaktionen gab die stellvertretende Abteilungsleiterin im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration, Dorothée Rhiemeier, in der Stadtbücherei Grünstadt. Der LESESOMMER und der VORLESE-SOMMER finden diesmal in der Zeit vom 1. Juli bis zum 1. September 2024 statt.

In ihrem Grußwort erklärte Rhiemeier: „Verreisen mit der Fantasie – das ist es, was das Lesen so faszinierend und spannend macht. Genau dieses Ziel verfolgt der LESESOMMER: Kinder und Jugendliche sollen in der Ferienzeit für das Lesen begeistert werden und Bibliotheken als Orte der Begegnung mit interessanten, fernen Welten kennenlernen. Der LESESOMMER ist inzwischen ein fester Bestandteil der Sommerferienplanung vieler Kinder und Jugendlicher. Daher richte ich meinen besonderen Dank an die vielen Bibliotheken, die sich mit ihrem Personal und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an der Aktion beteiligen“.

Mit 221 Bibliotheken aus ganz Rheinland-Pfalz ist die Beteiligung beim LESESOMMER weiterhin auf hohem Niveau (2023: 220 Bibliotheken). Auch beim dritten VORLESE-SOMMER steigen die Zahlen leicht: Diesmal sind 226 Bibliotheken dabei, zwei mehr als im Vorjahr. Mit dem Start in Grünstadt am 1. Juli stellen die Bibliotheken rund um die Sommerferien bis Anfang September für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen eine exklusive Auswahl von Büchern bereit.

Zur Begrüßung konnte der Bürgermeister der Stadt Grünstadt, Klaus Wagner, neben dem Staatssekretär zahlreiche weitere Gäste begrüßen, darunter den stellvertretenden Leiter des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz (LBZ), Hans-Günter Scheer. Durch das Programm führte Amélie Schneider, Leiterin der Stadtbücherei Grünstadt. Mit dabei war auch das Ensemble des Theaters Alte Werkstatt, das sein aktuelles Bühnenstück „Aladin und die Wunderlampe“ präsentierte. Auch der Freundeskreis „Gitarre der Musikschule“ sorgte für Unterhaltung.

Im letzten Jahr lasen die mehr als 25 500 teilnehmenden Kinder und Jugendliche fast 192 000 Bücher. Auch der 2022 neu ins Leben gerufene VORLESE-SOMMER für Kinder im Vorschulalter konnte gute Ergebnisse vorweisen: Eltern, Großeltern oder Geschwister lasen den 8 000 angemeldeten Kindern aus mehr als 51 000 Büchern vor. Angesichts der erneut angestiegenen Zahlen teilnehmender Bibliotheken werden die Ergebnisse von 2023 in diesem Jahr sicherlich noch übertroffen werden.

Kinder und Jugendliche, die beim LESESOMMER Rheinland-Pfalz mitmachen wollen, können sich kostenlos aktuelle Kinder- und Jugendbücher in den beteiligten Bibliotheken ausleihen. Wer mitmacht, kann neben einem Interview oder Buchcheck zu den gelesenen Geschichten auch online Buchtipps unter www.lesesommer.de abgeben. Zu jedem gelesenen Buch gibt es einen Stempel für die Clubkarte und eine Bewertungskarte, die gleichzeitig als Los fungiert. Wer in der Zeit des LESESOMMERS mindestens drei Bücher liest, erhält eine Urkunde. Viele Schulen vermerken die erfolgreiche Teilnahme positiv im nächsten Zeugnis. Darüber hinaus gibt es auch wieder ein Gewinnspiel. Als Hauptpreis winkt ein vom Europapark Rust gesponsertes Wochenende im Park und in der Wasserwelt Rulantica für vier Personen.

Beim „VORLESE-SOMMER“ für Kita-Kinder lesen zum Beispiel Eltern, Großeltern oder ältere Geschwister Bilderbücher oder Vorlesebücher vor. Für jedes vorgelesene Buch aus der Bücherei gibt es einen Stempel im Clubausweis. Dazu soll ein Bild zum Lieblingsbuch gemalt und abgegeben werden. Bei drei vorgelesenen Büchern und einem Bild nimmt ein Clubausweis pro Kind an der landesweiten Verlosung teil. Der VORLESE-SOMMER wird von der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz mit 3000 Euro unterstützt.

Der LESESOMMER Rheinland-Pfalz und der VORLESE-SOMMER werden unter Federführung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den teilnehmenden Bibliotheken veranstaltet. Das Land unterstützt die Leseförderaktionen mit mehr als 111 000 Euro.

Weitere Informationen und die Namen der teilnehmenden Bibliotheken sind unter www.lesesommer.de und www.vorlese-sommer.de zu finden.

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Autobahnkirche Sankt Paul bei Wittlich präsentiert Klang-Kunst eines jungen Künstler-Trios

Wittlich – Erinnerungen eingefangen in sphärische Klänge und visuelle Kunst: Ein Stopp in der Autobahnkirche Sankt Paul bei Wittlich lohnt in diesen Tagen besonders. Ein sphärischer Klang schwebt durch den hohen Raum der Autobahnkirche Sankt Paul, auf der Wand zeichnen sich schwarze und weiße Projektionen ab – Worte, ein Autobahnschild, ein Lastwagen und angedeutete menschliche Wesen, die emporschweben, sich drehen, um sich dann aufzulösen – flüchtig – wie die Erinnerungen, die sie illustrieren. Um eben solche Erinnerungen geht es bei dem Medienkunstprojekt MEMO, bei dem drei junge Künstler*innen aus Köln die Autobahnkirche in einen kreativen Ort des Erinnerns verwandelt haben. Die Installation vereint akustische Klänge, komponiert von Lukas Schäfer und Luis Weiß, sowie visuelle Effekte von Nathalie Brum, die an die Wand projiziert werden. Vom 28. Juni bis 8. Juli lohnt sich ein Stopp an der Autobahnkirche für alle, die im hektischen Alltag ein Erlebnis suchen, das zugleich meditativ und zum Nachdenken anregend, auf jeden Fall aber einmalig und berührend ist.

Eine große Rolle für das Kunst-Projekt spielt auch ein Gegenstand, der so gar nicht in die Kirche am Rand der Stadt, nahe der A1, passen will: ein Vintage-Telefon, scheinbar geradewegs den 1950er Jahren entsprungen. Auf einem Sockel steht es, schwarz, mit schwerem, abnehmbarem Hörer und Wählscheibe. Was es damit auf sich hat, erklären Luis Weiß und Lukas Schäfer, alias Betonklang: „Wir haben dieses Telefon so präparieren lassen, dass es wie ein interaktiver Anrufbeantworter funktioniert, der anleitet und Fragen stellt. Die konnte man beantworten oder eigene Erinnerungen und Gedanken aufsprechen“, erklärt Weiß. Der Fokus auf das Thema „Erinnerungen“ kam Lukas Schäfer zum einen, weil er sich persönlich familiär bedingt damit beschäftigte und zum anderen, weil Sankt Paul in direkter Nachbarschaft zu einer Seniorenresidenz liegt, die einen Schwerpunkt auf die Betreuung von Menschen mit Demenz-Erkrankungen und der Palliativbetreuung legt. „Da kam das Schlagwort Erinnerung mit einer ganz anderen Brisanz. Was passiert, wenn man einfach physiologisch nicht mehr in der Lage ist, Erinnerungen zu behalten, was geschieht, wenn sie verloren gehen. Wir fragten uns dann, wie können wir Erinnerungen konservieren? Wir wollten nichts in den luftleeren Raum gestalten, sondern eine Verzahnung mit den Menschen haben, die in der Umgebung leben, die sich hier engagieren“, sagt Schäfer. Auch das Gedenken an die Zwangsarbeiter, die während des Nazi-Regimes Teile der naheliegenden Autobahn erbauten, sei mit in die Projektionen eingeflossen, fügt Brum hinzu.

Rund ein halbes Jahr hat sich das Trio von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung mit „MEMO“ beschäftigt. Dabei ist es nicht die erste Autobahnkirche, für die Weiß und Schäfer ein Kunstprojekt umsetzen, und es wird nicht die letzte bleiben, fügen sie mit einem Lächeln hinzu. Im Dezember stieß Architektin und Künstlerin Nathalie Brum hinzu, mit der die beiden damals musikalisch zusammenarbeiteten. Die 48 Autobahnkirchen in Deutschland finden sie deshalb so faszinierend, weil sie einen so niedrigschwelligen Zugang zu einem sakralen Ort bieten. „Es existiert, anders als vielleicht in manch anderen Kirchen, nicht so eine Hürde, hineinzugehen. Sie stehen teilweise sogar auf Raststätten und sind bis zu 24 Stunden geöffnet. Oft betreten Menschen sie eher zufällig“, berichtet Weiß. Schäfer freut sich, dass der Förderverein der ökumenischen Autobahnkirche sofort positiv auf die Anfrage reagierte „Die waren neugierig und hatten Lust darauf.“ Sankt Paul war ursprünglich eine Klosterkirche der Steyler Missionare. Als der Orden sein Kloster aufgab, gründete sich 2009 in Wittlich ein Förderverein, der sich zur Aufgabe machte, die Kirche zu erhalten. So waren neben der Pfarrei Im Wittlicher Tal Sankt Anna und der Evangelischen Kirchengemeinde auch die Stadt Wittlich und die Stiftung Glaube und Leben des Bistums Trier und das Bonifatiuswerk neben anderen Geldgebern mit an Bord, um das Projekt zu finanzieren. „Das gelingt selten in so kurzer Zeit“, betont Luis Weiß.

Weiß und Schäfer komponierten jeweils eigene fünfminütige Miniatur-Stücke, arbeiteten mit den konkreten Sprachaufnahmen, aber auch mit einer Aufnahme des in Sankt Paul probenden Gospelchors. „Ein Mitglied des Chors hielt sein Handy an den Telefonhörer und spielte die Aufnahmen ab. Daraus haben wir gesampelt, verkürzt, verlängert, verfremdet, transponiert – und daraus neue Musik gebaut“, gibt Weiß Einblick in den künstlerischen Schaffensprozess. Bei der Vernissage am 28. Juni kamen neben einem alten Kassettenrekorder mit den Sprachaufnahmen, einem Synthesizer aus den 1980ern, Mischpult und Samplern auch ein Flügelhorn und Stimmeffekte von Nathalie Brum zum Einsatz. Sie streute während der atmosphärisch dichten live-Performance auch Begriffe aus dem Straßenbau ein. Als Architektin sei sie sehr an ingenieurswissenschaftlichen Themen interessiert. „Ich finde es so schön, dass wir die Vernissage ausgerechnet auf das Wochenende des Tags der Autobahnkirchen und des Tags der Architektur gelegt haben. Am 30. Juni hatte das Trio noch ein kurzes Gastspiel beim ökumenischen Gottesdienst der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden um 15 Uhr, wo wieder kurze Parts aus der Klanginstallation zu hören waren.

Bis zum 8. Juli können Musik- Kunst- und Kulturliebhaber die MEMO-Ausstellung noch erleben, kostenlos, täglich zwischen 8 und 20 Uhr.

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Neue „Freilichtgalerie“ entsteht in Dahlem-Kronenburg

Dahlem-Kronenburg – Eine neue kulturelle Attraktion entwickelt sich seit diesem Jahr im „Künstlerort“ Kronenburg in der Gemeinde Dahlem.

Neben dem ehemaligen Bahnhofsgebäude von Kronenburg, direkt neben den früheren Gleisen und dem heutigen „Kyll-Radweg“ stehen seit dem Bau des Kronenburger Sees in den 1970er Jahre 23 große Betonelemente. Durch diese Betonelemente wurde der Fluss „Kyll“ beim Bau des Staudamms umgeleitet. Anschließend wurden die tonnenschweren Teile neben dem Bahnhof abgestellt und wucherten in den Jahrzehnten zu.

Die Kronenburger Kunstschaffenden Monica Breuer und Jennifer Finke entwickelten an diesem Standort die innovative Idee einer „Freilichtgalerie Kronenburg“ in und um die Betonelemente.

Auch Dahlems Bürgermeister Jan Lembach wurde für das Vorhaben begeistert und seit Anfang des Jahres läuft das Projekt und der Prozess. Inzwischen laden bereits 46 Exponate auf jeweils 2×2 Metern in die Freilichtgalerie zum Erkunden und Staunen ein.

Dazu schreiben die beiden Künstlerinnen:

„…Die Natur hatte Zeit, diesen Raum zu erobern. Aber nicht nur die Natur erkannte die neuen Möglichkeiten und das verborgene Potential!

Und so wurde aus dem abgestellten Betonmüll ein richtig schöner Platz zum Verweilen, um Kunst zu entdecken und Kreativität zu bestaunen. Losgelöst vom eigentlichen Bestimmungszweck einer Sache… dieser Sache einen völlig neuen Sinn geben. Die Geburtsstunde der Freilichtgalerie!

Das war der Wendepunkt, auch im Leben der Künstlerinnen. Niemals vorher hatten wir so etwas gewagt. Getragen von der eigenen Freude am Schaffen und motiviert durch zahllose Gespräche mit Bürgern aus Kronenburg und Vorbeifahrenden auf dieser kleinen Lebensader, dem Kyllradweg.

Die Idee wird unterstützt vom Bürgermeister der Gemeinde Dahlem, vom Ortsbürgermeister in Kronenburg, von der Straßenmeisterei in Gerolstein, vom Kulturverein Freies Forum Kronenburg und von zahllosen Menschen, die uns Künstlerinnen durch Zuspruch und Dank bis heute motivieren. Diese Freilichtgalerie ist ein Geschenk! Für uns und für Euch Danke, Monica Breuer und Jennifer Finke.“

Die „Freilichtgalerie“ neben dem ehemaligen Bahnhof Kronenburg ist zu erreichen über die Straße „Neuer Weg“, ausgeschildert „Parkplatz Kyllradweg“ und natürlich mit dem Fahrrad über den „Kyllradweg“.

Bei den kommenden Veranstaltungen in Kronenburg ist auch die „Freilichtgalerie“ ein sehenswerter Standort:

Die diesjährigen Kronenburger Kunst- und Kulturtage laden vom 06.08.2024 bis zum 11.08.2024 zu einem vielfältigen Programm ein.

Ein Blick in die „Freilichtgalerie“ gehört dabei zum Pflichtprogramm. https://www.freiesforumkronenburg.de/kunst-und-kulturtage/kkk-2024/

Am Sonntag, den 11.08.2024 findet der beliebte Radaktionstag „Grenzenlos Kyllradweg“ auf der früheren Bahntrasse statt.

Ein Halt an der „Freilichtgalerie“ direkt am Kyllradweg sollten die Radfahrer einplanen. https://kyllradweg.wixsite.com/grenzenloskyllradweg

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„Tryptychon“ findet „Antipendium von Mechernich“ – Altartuch von unschätzbarem Wert

Mechernich – Altartuch von unschätzbarem Wert, das lange auf der Rückseite des Aachener Domaltares hing, stammt ursprünglich aus dem Hause Nesselrode auf Haus Rath zwischen Strempt und Roggendorf – Wikipedia-Autor Dr. Peter Schweikert-Wehner will über das „unschätzbar kostbare Stück“ berichten.

Wie im Zusammenhang mit einer Veröffentlichung über den Roggendorfer Klappaltar bekannt wurde, verbirgt sich hinter dem Wikipedia-Rechercheur und Autor „Tryptychon“ kein anderer als der Mechernicher Apotheker, Kommunalpolitiker und TuS-Vorsitzende Dr. Peter Schweikert-Wehner.

Über 3600 kunstgeschichtliche Expertisen hat er bereits für das berühmte Internetlexikon erarbeitet, hauptsächlich über Kölner Kirchenschätze, aber auch aus dem Stadtgebiet Mechernich, beispielsweise über den Roggendorfer Schnitzaltar und die Kallmuther Pieta.

Jetzt hat „Tryptychon“, Jahrgang 1968, einen neuen Coup gelandet. Gemeinsam mit dem Regionalhistoriker Peter-Lorenz Könen und dem Journalisten Manfred Lang kam er dem „Antependium von Mechernich“ auf die Spur. Diese Stickerei von unschätzbarem Wert stammt ursprünglich wahrscheinlich aus der Schlosskapelle des untergegangenen Hauses Rath zwischen Strempt und Roggendorf – und hing bis vor einigen Jahren auf der Chorseite des Aachener Domaltares.

Das sakrale Kunstwerk besteht in der Hauptsache aus Leinen, 29 verschiedenen Stoffen als Applikationsmaterial und 16 verschiedenen und verschieden farbigen Stickgarnen. Das Altartuch hat äußersten Seltenheitswert.

Konstante Temperatur und Feuchtigkeit

Jetzt ist das kostbare Stück wieder in den Asservaten der Aachener Domschatzkammer unter Verschluss, weil es in seinen öffentlichen Jahren im Dom doch erheblichen Schaden genommen hat. Die Textilexpertin der Domschatzkammer, Monica Paredis-Vroon, muss das „Antependium von Mechernich“ nach den 90er Jahren ein weiteres Mal restaurieren. Bis dahin liegt das Altartuch wie andere wertvolle Textilien der Domschatzkammer bei konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Dunkeln – ohne den schädlichen Einfluss von Insekten und Staub.

Monica Paredis-Vroon ist glücklich, dass die aus Mechernich stammende 86,2 Zentimeter breite und 92,2 Zentimeter hohe Stickerei, die unter dem ersten Aachener Bischof Berdolet zu Napoleons Zeiten ins dortige Münster gelangte, nun auf absehbare Zeit nicht mehr als rückwärtiger Schmuck des Hauptaltars genutzt werden soll.

Dr. Peter Schweikert-Wehner will demnächst alle Fakten zum „Antependium von Mechernich“ zusammentragen und darüber publizieren. Auch verwandte Arbeiten hat er bereits in den Domschatzkammern zu Köln und Mainz aufgetan und will darüber auf Wikipedia berichten. Das hatte er erst zur Jahreswende 2023/24 auch über den „Roggendorfer Schnitzaltar“ gemacht, der um 1500 an der Nahe entstand und 1891 als Schenkung der Bergbaubetreiber-Familie Kreuser nach Roggendorf kam.

Dass Peter Schweikerts heimliche Leidenschaft Kirchenschätzen und ihren Ursprüngen gehört, mag überraschen, wer ihn bislang nur als Karnevalsprinz, Fußballpräsident und Stadtratskandidat wahrgenommen hat. Für ihn selbst ist alles ganz logisch: „Ich bin in Sinzig aufgewachsen und habe mich schon von Kind auf für die Sinziger Kirchen und ihre Darstellungen fasziniert.“

Könen deckt „Kirchenkrimi“ auf

Anfang der 2000er Jahre war der Mechernicher Heimatforscher Anton Könen der Aachener Domschatzkammer bei Recherchen zum „Antependium von Mechernich“ behilflich. Bei seinen Nachforschungen stieß Könen auf einen Kriminalfall zur Zeit des Barock, den Raub des Mechernicher Kirchenschatzes im Jahre 1732. In diesem Jahr wurde die Mechernicher Kirche gleich zweimal von Kirchenräubern ausgeplündert und unter anderem „aller Leinwand und der Gewänder“ beraubt. Das entnahm Könen einem Bericht des Mechernicher Pfarrers Johannes Toller (1730-1753).

Vor 1732 konnte das Altartuch sich also jedenfalls nicht im Besitz der Pfarre St. Johannes Baptist befunden haben. Der Heimatforscher stieß bei seinen weiteren Untersuchungen auf eine Schenkung der Freifrau von Nesselrode auf Haus Rath, einem heute verschwundenen Herrschaftssitz zwischen Strempt und Roggendorf. Die Mitinhaberin der halben Reichsherrschaft Mechernich vermachte der beraubten Pfarre 1733 unter anderem ein Altartuch. Mit hoher Wahrscheinlichkeit, so Könen und Monica Paredis-Vroon, handelte es sich dabei um das heutige Altartuch im hohen Dom zu Aachen, das „Antependium von Mechernich“.

Und das hing, möglicherweise seit seiner Herstellung 1624, in der Schlosskapelle des Hauses Rath. Denn die Freifrau von Nesselrode stiftete nach 1733 noch eine Reihe weiterer Kunstgegenstände aus ihrer aufgehobenen Schlosskapelle an die Pfarrei Mechernich.

Bischof Berdolet, der erste Bischof des von Napoleon Bonaparte geschaffenen ersten Bistums Aachen, das aber nachher wieder aufgelöst wurde, stattete dem Dekanat Zülpich, zu dem auch Mechernich gehörte, 1805 eine ausgedehnte Visitation ab.

Nahm Bischof Berdolet es mit?

Nachgewiesen ist von diesem Besuch, dass Berdolet aus der Pfarrkirche in Nemmenich ein wertvolles Holzkreuz mitnahm, eine Schenkung des Grafen Latour. Das Kreuz wurde im Kreuzgang des Aachener Münsters aufgestellt.

Anton Könen schrieb 2000 in seinem Bericht an das Aachener Domkapitel: „Auf die gleiche Art und Weise könnte auch das Tuch von Mechernich nach Aachen gelangt sein“. Berdolet werde mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit bei seiner Visitation 1805 auch Mechernich, das damals größte Bleibergwerk im französischen Kaiserreich, besucht haben. Dabei könnte er auf der Suche nach weiteren Requisiten für eine würdige Ausgestaltung der neuen Bischofsresidenz das „Antependium von Mechernich“ nach Aachen mitgenommen haben.

Außer dem im Münster zu Aachen befindlichen Stück gibt es noch zwei weitere dieser Machart. Eines befindet sich im Hohen Dom zu Mainz, das zweite im Domschatz der Erzdiözese Köln. Alle drei „Antependien“ mit einem heiligen Bischof unbekannten Namens im Zentrum sind Klosterarbeiten, möglicherweise aus der Voreifel. Das „Antependium von Mechernich“ trägt als einzige der drei Arbeiten eine Jahreszahl: 1624.

Am Anfang der Recherchen stand die nach 1960 zweite Restaurierung des Aachener Altartuchs durch Monica Paredis-Vroon im Jahre 1997. Die Restauratorin wollte damals wissen, wie das Altartuch nach Aachen gekommen ist, wie es zuvor in den Besitz der ursprünglichen Besitzerin, der Pfarrgemeine Mechernich, gelangt war, und schließlich, in welchem Kloster die Arbeit entstanden war. Das Domkapitel wandte sich unter anderem an Anton Könen.

Als erstes verwarf Könen die bis dahin im Domkapitel zu Aachen vertretene These, das „Antependium von Mechernich“ sei 1856 im Zuge des Neubaus der 1944 zerbombten Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist nach Aachen gekommen. „Zu diesem Zeitpunkt gab es kein Bistum Aachen“, schrieb Könen in seinem Recherchen-Protokoll nach Aachen, und Mechernich hätte die wertvolle, 86,2 Zentimeter breite und 92,2 Zentimeter hohe Stickerei im Zweifelsfall ans Erzbistum Köln abgegeben.

Zu dem gehörte die Pfarre Mechernich seinerzeit nämlich. Dazu hätte aber laut Könen gar keine Veranlassung bestanden, denn die Gemeinde St. Johannes Baptist hatte vor, während und nach den Neubauarbeiten der Pfarrkirche ja noch die Alte Kirche (Ersterwähnung 1308) auf dem Johannesberg in Benutzung. Dorthin verbrachte die Gemeinde ihre liturgischen Gegenstände und anderes wertvolles Inventar.

Da sich das „Antependium von Mechernich“ 1856 schon nicht mehr darunter befand, war es also schon vorher vom Bleiberg verschwunden. Und zwar laut Könens Recherchen zwischen 1801 und 1821, als es schon einmal, aber nur kurzzeitig ein von Kaiser Napoleon (Bonaparte) eingesetztes Bistum Aachen gab.

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Neues Marienbild für die Stiftskirche in Kyllburg

Kyllburg/Region – Die Bitburger Künstlerin Silke Aurora hat für die Stiftskirche in Kyllburg ein neues Marienbild gemalt. Mit seiner modernen Bildidee regt es dazu an, sich der Gottesmutter auf anderem Wege zu nähern. Fünf Frauen und dazu eine Pietà – und alle sind irgendwie Maria. Das in Öl gemalte Marienbild der Eifeler Künstlerin Silke Aurora besteht aus mehreren Bildebenen, die sich überlagern. Fünf nach Modellen porträthaft gemalte Frauen und eine durchscheinende schmerzhafte Muttergottes mit dem toten Leib ihres Sohnes erzeugen ein vielschichtiges Bild, das verschiedene Zugänge zur Gottesmutter ermöglichen möchte.

Es sei eine „unorthodox interpretierte Pietà“, erklärte dazu die Kunsthistorikerin Dr. Ute Bopp-Schumacher am 2. Juni bei der Vorstellung des Werks in der Kirche auf dem Stiftsberg. In den individuellen Porträts zeitgenössischer Frauen, die alle den Betrachtenden anblicken, unterscheide es sich von den idealisierten Marienbildnissen der Kunstgeschichte. Es ermögliche damit die individuellen und persönlichen Zugänge, für die das Bild auch mit seinem Titel stehe: „Ich bin Maria.“ Das zweimal zwei Meter große Gemälde, das jetzt an der Nordwand der fast 750 Jahre alten gotischen Kirche hängt, wird von drei Personen besonders geprägt: einer jungen Frau in der Mitte, die dem Betrachtenden einladend die Hand reicht, von einer hochschwangeren Frau mit entblößtem Babybauch auf der rechten und am linken Bildrand vom Selbstporträt der Künstlerin, die mit sinnierendem Blick eine Kerze hält. Sowohl die nur auf den zweiten Blick erkennbare Pietà im klassischen Stil als auch einige der porträtierten Frauen berühren mit ihren Händen den toten Christus und verbinden die Bild- und Zeitebenen.

„Die Idee für das Bild stammt von Silke Aurora selbst, und wir haben uns darauf eingelassen“, sagte Pfarrer Klaus Bender über das Auftragswerk. Die Künstlerin, die bereits Porträtgemälde im Kreuzgang gezeigt hatte, habe ihm von „ihrem Traum berichtet, einmal ein Altarbild zu malen“. Entstanden sei daraus dieses Bild zur Kirchenpatronin Maria, die in vielen Darstellungen aus verschiedensten Epochen die künstlerische Ausstattung des Gotteshauses prägt – darunter die etwa 650 Jahre alte Steinmadonna im Zentrum des Hauptaltars. Der Trierer Kulturdezernent Markus Nöhl betonte in seinem Grußwort die ungebrochene Bedeutung von Kunst für die Gestaltung religiöser Räume: „Das Schönste soll das Allerheiligste ehren, uns aber auch herausfordern. Die Künstlerin gibt mit dem Werk einen Gedankenanstoß. Es ist eine Interpretation der Kirche und der Zeit, die wir heute erleben“.

Für Aurora sprechen aus den Frauengestalten verschiedene Gefühle und Lebensphasen und mit ihnen unterschiedliche Zugänge zur Mutter Jesu. Sie wolle mit dem Bild ausdrücken, dass „in jedem von uns eine Maria steckt“, erklärte die Porträtmalerin zur Intention. Das Bild solle auch einladen, über die Weiblichkeit, ihre Facetten sowie die Position der Frau in der Kirche nachzudenken. Sie sprach von einem „besonderen Auftrag, der mich sehr berührt hat“.

Pfarrer Bender segnete das Bild „in der Hoffnung, dass es selbst zum Segen wird für die Menschen, die es anschauen“. Wolfgang Valerius an der Orgel und eine dreiköpfige Band gestalteten die Feierstunde in der fast voll besetzten Pfarrkirche musikalisch. Bandsängerin Helena Thiel saß auch für die zentrale Bildfigur Modell. Ein kleiner Katalog zur Arbeit liegt in der Kirche aus.

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Lit.Eifel 2024 – „Club der toten Eifeldichter“

Hellenthal – Die Lit.Eifel erwartet als Nächstes Franz Müntefering am Mittwoch, 3. Juli, um 19 Uhr im Jugendstilkraftwerk Heimbach mit seinem Buch „Unterwegs“ über das Älterwerden. Die Lit.Eifel feiert nicht nur bedeutende Gegenwartsliteratur an ungewöhnlichen Orten der Nordeifel, sie bietet ihren Fans einmal pro Spielzeit mit dem „Club der toten Eifeldichter“ auch Texte von Schriftstellern an, die das Zeitliche bereits gesegnet haben.

Drei ausdrucksstarke Rezitatoren verleihen deren Prosa und Lyrik neues Leben – verschiedene Epochen und Räume werden zur Sprache gebracht, die Zeitlosigkeit belletristischer Literatur tritt zu Tage. Margareta Ritter, die Vorsitzende der Lit.Eifel, begrüßte dazu einmal mehr Katia Franke, Ralf Kramp und Manni Lang in der Aula der Hellenthaler Hauptschule. Die drei sind seit Anfang an dabei, als die Lit.Eifel im Kloster Steinfeld ein „Special“ um den Dichter Jakob Kneip in Szene setzte.

85 Literaturfreunde waren diesmal gekommen, um den Texten von Wilma Herzog, Clara Viebig, Maria Homscheid, Jakob Kneip, Jacques Berndorf und Tilmann Gottschalk zu lauschen. Auch Heinrich Böll kam mit seinem berühmten Essay „You enter Germany“ zu Wort – und Carl Zuckmayer mit einem Auszug aus seinem Theaterstück „Des Teufels General“, in dem die ethnologische Entstehungsgeschichte der Rheinländer und damit auch der Eifeler geklärt wird.

Kontoauszugsdrucker explodiert

Zum Brüllen komisch war nicht nur Jacques Berndorfs Kurzgeschichte „Johnnys Coup“, bei dem statt eines Geldautomaten der Kontoauszugsdrucker in die Luft fliegt, sondern auch die Eichhorn-Satire des am 4. März 1944 in Prüm geborenen Liedermachers und Kabarettisten Ulrich Roski.

Das Publikum war offensichtlich begeistert. Besonders mit verteilten Rollen gelesene Passagen aus Heinz Becker-Triers Roman „Vorfrühling“ und dem „Eifelprinz“ von Maria Homscheid sowie Dr. Jacob W. Flosdorfs Gedicht „De Klocke fleje no Rom“ weckten im Auditorium lautstarke Anerkennung.

Margareta Ritter bedankte sich bei den Vorlesern, dem Publikum und den Hellenthaler Pfadfindern, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmerten. Die Lit.Eifel erwartet als Nächstes Franz Müntefering am Mittwoch, 3. Juli, um 19 Uhr im Jugendstilkraftwerk Heimbach mit seinem Buch „Unterwegs“ über das Älterwerden.

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KSK Mayen lud 500 Vereinsmitglieder zu den Burgfestspielen ein

Mayen – Dankeschön ans Ehrenamt – Die Genovevaburg in Mayen strahlte am Donnerstag Abend ganz in festlichem Rot. Die Kreissparkasse (KSK) Mayen hatte Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen der Region zum „Abend der Vereine“ eingeladen und diesmal eine ganz besondere Location dafür ausgesucht.

„Wir sind hier heute zusammenkommen, weil wir Ihnen „Danke“ sagen wollen. Danke für Ihr Engagement im Ehrenamt, danke für Ihren persönlichen Einsatz, danke, dass Sie alle dazu beitragen, dass das Miteinander hier bei uns vor Ort so gut gelingt! Heute dürfen Sie sich entspannt zurücklehnen und sich kulturell und kulinarisch verwöhnen lassen“, so KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch in seiner Begrüßungsrede, „Als Kreissparkasse Mayen sind wir der größte nichtstaatliche Förderer für Vereine in der Region, erläuterte Esch die besondere Verbundenheit und Nähe der Kreissparkasse Mayen zu den Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz, „Wir freuen uns, dass Sie heute – nach der Premiere am Wochenende, exklusiv die ersten Zuschauer sind, die das Stück `Sonny Boys´ sehen werden.“

„Alle, die heute hier sind, stehen für das breite Spektrum unserer Vereine aus dem Sport, der Heimatpflege und Kultur, dem Karneval, Feuerwehren und Chöre, Kunst- und Musikvereine, Sozialvereine, Tierschutz und vieles mehr. Ohne Sie alle wäre gesellschaftliches Leben in unserer Region gar nicht vorstellbar. Heute wollen wir das würdigen“, so Vorstandsmitglied Christoph Weitzel.

Den „Abend der Vereine“ hat die Kreissparkasse bereits zum 6. Mal organisiert. Trotz unbeständiger Wettervorhersagen waren die Plätze im Burghof bis zum letzten Stuhl belegt. Und das Wetter spielte an diesem sonst gewittrigen Tag mit und – als hätte die Regie es so bestellt – fielen lediglich einige wenige Tropfen genau zur richtigen Zeit dann vom Himmel, als es auch im Stück hieß „Es regnet“.

Neben dem kurzweiligen und ausgesprochen humorigen Stück, für das es tosenden Applaus des Publikums gab, war das weitere Highlight eine Tombola mit Geldpreisen zugunsten der Vereinskassen. Hier zogen das richtige Los der TC Nickenich mit 750 Euro, der Theaterverein Hatzenport mit 500 Euro, der Schützenverein Keldung mit 250 Euro, die KG Jecke Mädche Ochtendung mit 150 Euro und der JuJutsu Club Tanaka Rieden mit 100 Euro. Je 50 Euro gab es für den Spielmannszug Wierschem Keldung, den Förderverein St. Firminus Pillig, den Liederkranz Andernach, die Familienbildungsstätte Mayen und den LA TuS Mayen.

Die KSK startete am Donnerstag ebenso einen Social-Media-Video-Wettbewerb aus mit Preisen im Gesamtwert von stolzen 8.250 Euro. Info hierzu gibt’s auf der Homepage www.kskmayen.de.

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CHIO Aachen – 100 Jahre Turniergeschichte in der Aachener Soers

Aachen – Die Jubiläumsausstellung in der ElisenGalerie ist eröffnet – Inmitten der Aachener ElisenGalerie ziert ein langer grüner Teppich die Ladenstraße. Darauf stehen Vitrinen und Schautafeln, die Bilder, Plakate, historische Dokumente und nostalgische Erinnerungsstücke zeigen. Und das aus gutem Grund: Die ausgestellten Stücke sind allesamt Zeitzeugen von 100 Jahren Turniergeschichte. Denn eben dieses Jubiläum feiert der Aachen-Laurensberger Rennverein in diesem Jahr. Und so bringen die Organisatoren mit der Jubiläumsausstellung kurz vor Beginn des CHIO Aachen 2024 bereits jede Menge CHIO-Feeling in die Innenstadt. „Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen 100 Jahre – angefangen vom 1. Reit- und Fahrturnier im Jahr 1924 bis hin zum hochmodernen Großereignis der heutigen Zeit“, so Dr. Doris Beaujean während der feierlichen Eröffnung am Mittwochabend, die von einem Ensemble des Aachener Sinfonieorchesters begleitet wurde.

Besonders stolz ist die Leiterin des CHIO Aachen-Museums und Ausstellungskoordinatorin darauf, dass die bescheidenen Anfänge ebenso dokumentiert sind, wie die renommierten Großen Preise, die Welt- und Europameisterschaften – 15 an der Zahl – sowie die großartigen Sieger, die längst zu Legenden ihres Sports geworden sind: „Das alles sind Aachener Momente, die in Erinnerung geblieben sind.“

Damals wie heute ist das Gelände vor den Toren der alten Kaiserstadt einmal im Jahr das Ziel hunderttausender Besucher und der weltbesten Sportler. Längst Deutschlands größte Sportveranstaltung ist der CHIO Aachen aber vor allem auch eines: ein Stück Stadtgeschichte. „Die Verbundenheit der Aachener zu unserer Veranstaltung ist riesig“, so Stefanie Peters, Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins. „Somit passt diese Ausstellung sehr gut zu unserem Ziel, die CHIO-Atmosphäre in die Innenstadt zu bringen und die Öcher, aber auch die Touristen, einzubeziehen in unser Event.“ Denn der CHIO Aachen begeistert längst nicht mehr nur die Menschen in der Region für den Pferdesport, sondern Fans in der ganzen Welt. Davon schwärmt auch Aachens Bürgermeisterin Hilde Scheidt: „Wir können wirklich dankbar und auch stolz sein, dass wir diese Veranstaltung von Weltformat hier Jahr für Jahr bei uns in der Stadt haben“, so die Politikerin, die selbst auf viele persönliche Momente beim CHIO Aachen zurückblickt, „sei es gemeinsam mit der Familie damals im Aachener Wald oder auch heute, wenn die Stadt ihren CHIO feiert.“

Und auch Norbert Laufs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen, die dem CHIO Aachen bereits seit 1954 als Sponsor zur Seite steht und zugleich als Unterstützer der Ausstellung fungiert, weiß um den Mehrwert, den der CHIO Aachen, aber auch die aktuelle Ausstellung mitbringt: „Der CHIO Aachen ist ein großartiges Aushängeschild für unsere Stadt und diese Veranstaltung hat so viele Geschichte zu erzählen. Es freut uns sehr, dass auch hier auf diese Art und Weise zu unterstützen.“

Bestaunt werden können die nostalgischen aber auch aktuellen Ausstellungsstücke bis zum Finaltag des CHIO Aachen am 7. Juli. Ein Besuch in der ElisenGalerie lohnt sich also. Nicht nur für Turnierfans.