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„Nordeifel Mordeifel 2“ – Die spannende Anthologie zum Krimifestival

Hillesheim – Nicht weniger als 25 namhafte Autorinnen und Autoren der regionalen Krimiszene haben sich für den Sammelband „Nordeifel Mordeifel 2“ wieder einmal Deutschlands Krimilandschaft Nummer eins gewidmet. In den Kurzkrimis lauert das Verbrechen überall – nicht nur im dichten Eifel-Wald oder in der Finsternis unterm Sternenzelt,
sondern auch an idyllischen Aussichtspunkten, in Ferienpensionen, auf Wanderwegen und am Badesee.

Die Vielfalt der Geschichten ist enorm: Von komödiantisch bis
abgründig reicht die breite Palette in diesem Kurzkrimisammlung. Ein mörderisches Lesevergnügen der Extraklasse, das vorbereitend zum gleichnamigen Krimifestival im Sommer erscheint!

In der Nordeifel wird mal wieder scharf geschossen

Zwischen Losheimergraben und Weilerswist, zwischen Rursee und der Mutscheid ist man seines Lebens nicht sicher, wenn man den Krimiautorinnen und -autoren Glauben schenken darf, die in diesem Geschichtenband ihren Mordfantasien freien Lauf gelassen haben.

Da wird in der beschaulichen Nordeifelregion ruchlos aufgeknüpft und erdolcht, es wird hübsch hinterhältig geschossen und erschlagen, da kommt ganz perfide Gift zum Einsatz, und der Sturz aus großer Höhe ist auch alles andere als ein Zufall.

Hier sind echte Meisterinnen und Meister ihres Fachs am Werk. Die Herausgeber Elke Pistor und Ralf Kramp haben namhafte Autorinnen und Autoren um sich geschart, die sich von der Eifel haben inspirieren lassen. Ob historisch oder im Hier und Jetzt, ob abgründig heiter oder bitterernst – in diesen kurzen Eifelkrimis präsentiert sich die ganze Vielfalt des literarischen Verbrechens.

»Nordeifel-Mordeifel«

Zum verflixten siebten Mal schon findet das Krimifestival im Jahr 2024 statt, und zwar vom 31. August bis zum 8. September an außergewöhnlichen Orten in den Gemeinden Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Nettersheim und Weilerswist, sowie in den
Städten Bad Münstereifel, Euskirchen, Mechernich, Schleiden und Zülpich.

www.nordeifel-mordeifel.de

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In Mayen wurde die Ausstellung „Eine Geschichte der Freundschaft“ feierlich eröffnet

Mayen – Am 7. Juni konnte die Ausstellung „Eine Geschichte der Freundschaft“ in den Räumen des Eifelmuseums feierlich eröffnet werden. Die Sonderausstellung zur 30-jährigen Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Mayen und der tschechischen Stadt Uherské Hradiště zeigt unter anderem zahlreiche Ausstellungsgegenstände, stellt aber auch bedeutsame Persönlichkeiten, die einen wichtigen Teil zu dieser Städtepartnerschaft beigetragen haben, vor.

Ein ganz besonderes Highlight der Ausstellung ist die originale Partnerschaftsurkunde, welche von dem damaligen Oberbürgermeister Günter Laux und dem tschechischen Bürgermeister Ladislav Šupka am 22. Mai 1994 in Mayen bzw. am 18. September 1994 in Uherské Hradiště unterzeichnet wurde.

Eine Persönlichkeit hatte besonderen Grund zur Freude: Adolf (Adi) Ohligschläger – Oberbürgermeister Dirk Meid nutzte die Feierstunde und überreichte Adi die Goldene Ehrennadel der Stadt Mayen.

Adolf Ohligschläger konnte durch seine Begeisterung zum Motorsport, besonders im Bereich „Straßenrennen“ eine intensive Beziehung zur tschechischen Partnerstadt aufbauen und diese immer weiter vertiefen, sodass er in Tschechien schon gar nicht mehr wegzudenken ist. Aus der zunächst sportlichen Beziehung ergaben sich in den letzten Jahren immer weitere persönliche Verbindungen nach Uherské Hradiště, die bis heute anhalten.

„Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die zu dieser Ausstellung beigetragen und alles organisiert haben. Ein ganz Besonderer Dank geht dem Deutsch-Tschechischen Freundschaftskreis zu, der diese Ausstellung größtenteils zusammengestellt hat“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Diese Ausstellung macht wieder einmal deutlich, wie wichtig es ist, internationale Freundschaften zu knüpfen, diese zu pflegen und natürlich auch entsprechend zu feiern.“

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 30. Juni für Interessierte zugänglich und lädt zu den regulären Öffnungszeiten auf Ebene 0 des Eifelmuseums in die Mayener Genovevaburg zum Verweilen ein. Der Eintritt ist frei. Im Sinne des Partnerschaftsgedankens besteht außerdem die Gelegenheit, zugunsten der Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Tschyhyryn zu spenden.

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CHIO Aachen – „100 Jahre Turniergeschichte“ – Große Kunst kündigt ein besonderes Jubiläum an

Aachen – Dort wo während des CHIO Aachen die weltbesten Pferde ihre Spuren im Sand hinterlassen, steht wenige Tage vor Beginn von Deutschlands größter Sportveranstaltung ein Mann mit einer Harke. Der Mann ist Martin Stockberg. Und mehr als seine Harke braucht der Aachener Designer und LandArt-Künstler nicht, um im Schatten des Deutsche Bank Stadions etwas Großartiges in den Sand zu zaubern. Rund 70 mal 70 Meter misst das faszinierende Kunstwerk. Es vom Boden aus zu erfassen? Unmöglich! Es braucht die Perspektive von ganz oben, um die wohl großflächigste Hommage an „100 Jahre Turniergeschichte“ zu erkennen. „1924 fand in der Aachener Soers das erste Reit- und Fahrturnier statt“, sagt ALRV-Vorstandsmitglied Birgit Rosenberg. „Und eben dieses Jubiläum möchten wir natürlich gebührend feiern.“

Den Auftakt dieser Feierlichkeiten bildet das Kunstwerk von Martin Stockberg, das ebenso eindrucksvoll wie kurzlebig ist. Denn das imposante Motiv wird spätestens nach den nächsten ein, zwei Regengüssen Vergangenheit sein. Aber eben diese Vergänglichkeit sei ein wesentliches Element seiner Kunst, so Stockberg, der regelmäßig Atemberauendes im Sand, auf Waldböden oder im Schnee erschafft. Der kreativen Umsetzung vor Ort geht jeweils eine Zeichnung voraus, einige wenige Eckpunkte misst er aus, der Rest ist Kopfsache. „Es ist eine Frage von Rhythmus und Konzentration“, erläutert Stockberg. Und dann werde es schon fast meditativ, wenn er eine Stunde, mitunter noch viel länger, bestimmte Muster ablaufe, die er nur im Kopf sieht. Dank einer großen Portion Übersicht, Ausdauer und Genauigkeit, aber auch der nötigen Freude an der Sache, entstehen äußerst präzise Ergebnisse, die den Betrachter in Stauen versetzen – so auch in Aachen.

Das eindrucksvolle Kunstwerk ist aber bei weitem nicht alles, mit dem die Aachener Veranstalter das Jubiläum zelebrieren. Nur wenige Tage vor Beginn des CHIO Aachen 2024 bringt der ALRV bereits CHIO-Atmosphäre in die Innenstadt. Vom 20. Juni bis zum 7. Juli blickt eine Ausstellung in der ElisenGalerie auf einzigartige Siege und große Emotionen aus 100 Jahren Turniergeschichte zurück. Dazu wecken Plakate, Programmhefte, Turnierschleifen und diverse „Schätze“ aus dem CHIO Aachen-Archiv jede Menge CHIO-Feeling – von nostalgisch bis aktuell. Und damit nicht genug, auch die beiden Konzerte „Pferd und Sinfonie“, die traditionell den stimmungsvollen Auftakt der größten und renommiertesten Pferdesportveranstaltung der Welt bilden, werden diesmal zu einer Zeitreise durch 100 Jahre Turniergeschichte. „Das Konzert wird diesmal musikalisch, sportlich und natürlich visuell ein historisches Ereignis mit vielen unvergesslichen Momenten werden“, verspricht Birgit Rosenberg, die sich als CHIO Aachen Sportchefin auch für das Show-Programm verantwortlich zeichnet. So hält der Streifzug durch die frühen Jahre der Aachener Turniergeschichte für die Zuschauer viele spektakuläre Höhepunkte breit. Und spätestens an den Abenden des 28. und 29. Juni werden es dann auch wieder jede Menge Pferde sein, die auf dem CHIO Aachen-Gelände ihre Spuren in den Sand zaubern. Ticktes für dieses unvergleichliche Konzerterlebnis gibt es online im Ticketshop, an der Hotline unter +49-241-9171111 und in der Geschäftstelle des CHIO Aachen.

Wie das ganze Kunstwerk von Martin Stockberg entstanden ist, das können Sie sich hier im Video ansehen.

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Eröffnung der Kunstausstellung der Gruppe Rouge in der VR Bank RheinAhrEifel eG in Daun

Daun – Die VR Bank RheinAhrEifel eG freut sich, die Eröffnung der Kunstausstellung der Gruppe Rouge bekannt zu geben, welche am 6. Juni 2024, in der Kundenhalle der Filiale in Daun stattgefunden hat.

Die feierliche Eröffnung begann mit einer Begrüßung durch Thomas Klassmann, Direktor des Regionalmarktes Eifel der VR Bank RheinAhrEifel eG.  In seiner Ansprache betont er: „Wir freuen uns sehr, die Werke der Gruppe Rouge in unserer Filiale ausstellen zu dürfen. Diese Ausstellung ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Kunst und Gemeinschaft sich gegenseitig bereichern können. Es ist uns ein großes Anliegen, lokale Künstler zu unterstützen und ihnen eine Plattform zu bieten, ihre beeindruckenden Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren.“ Anschließend führte Friedhelm Marder, Stadtbürgermeister von Daun, in die Ausstellung ein. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltet Uli Nonn am Saxofon.

Die Künstler der „Gruppe Rouge“ schlossen sich im Sommer 1996 zusammen, nachdem sie an Malkursen bei verschiedenen Künstlern in der Region teilgenommen hatten. Seitdem treffen sie sich wöchentlich, um sich über neue Bilder und gemeinsame Aktivitäten auszutauschen. Die Werke umfassen Acryl-, Aquarell- und Mischtechnikbilder.

Seit 2005 betreibt die Gruppe eine Galerie in Daun, die sich seit 2012 am Laurentiusplatz befindet. Die Künstler Monika Bill, Kim Bill, Waltraud Mauer, Rolf Manderscheid, Paula Otten und Ilse Pottgießer freuen sich darauf, ihre neuesten Werke nun dem Publikum zu präsentieren.

Die Ausstellung ist vom 7. Juni bis zum 28. Juni 2024 während der Schalterzeiten der VR Bank in Daun zu besichtigen. Wir laden alle Kunstinteressierten herzlich ein, diese vielseitige und inspirierende Ausstellung zu besuchen.

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„Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“ – Ausstellung in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Insgesamt 30 Kunstwerke werden ab dem 23. Juni in der Bad Münstereifeler Innenstadt gezeigt – Der Mechernicher Künstler Tom Krey beteiligt sich mit einem Gemälde an der Ausstellung „Dreiecksbeziehung“ – Drei Menschen springen mit lachenden Gesichtern in die Luft. Dabei halten sie sich an den zum Himmel gestreckten Händen. Sie tragen Shirts mit den Flaggen Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens. Auf dem Herzen tragen sie jeweils ein rot-gelbes Emblem: Die Farben Bad Münstereifels. Dieses von Tom Krey gemalte Gemälde trägt den Namen „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“. Es ist eins der 30 ausgewählten Bilder für die Ausstellung „Dreiecksbeziehung“. Der Titel bezieht sich symbolisch auf die Städtepartnerschaften Bad Münstereifels zu Ashford in England und Fougères in Frankreich.

Kreys Gemälde betont die große Bereicherung der Städtepartnerschaften für alle Beteiligten, sowie den Spaß und die Freude, die sie über Grenzen hinaus verbreiten. Im Original wurde es mit Ölfarben auf Leinwand gemalt, in der Ausstellung wird es auf einer zwei mal zwei Meter großen Leinwand zu sehen sein. Gemeinsam mit 29 weiteren Kunstwerken wird diese ab dem 23. Juni in der Innenstadt Bad Münstereifels als Open-Air-Ausstellung präsentiert werden. Ab dem 22. September werden sie dann im Schleidpark zu finden sein. Veranstaltet wird die Ausstellung von der Bürgerstiftung Bad Münstereifel.

Seine Leidenschaft für interkulturellen Austausch entwickelte Krey bereits im Jahr 1968. Damals leistete er ein halbes Jahr lang für die Organisationen „Jeunesse et Reconstruction“ und „Action Emmaus“ von Abbé Pierre in Bordeaux Sozialarbeit in internationalem Umfeld. In den folgenden Jahrzehnten bereiste Krey mit verschiedenen Fahrzeugen, wie Fahrrad, Motorrad, Auto, Wohnmobil oder Segelboot, ganz Europa. Diese Reisen, wie auch seine Besuche im Louvre, prägten ihn und seine Malerei sehr.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass seine Beteiligung an der „Dreiecksbeziehung“ nicht sein erstes Projekt mit Bezug zu Städtefreundschaften ist. Schon 1998 beteiligte Krey sich an dem Fahnen-Kunstprojekt für die Städtepartnerschaft zwischen Schleiden und Pont L’Abbé. 2017 folgten sechs Porträts sowie das Gemälde „Mechernich“ anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Mechernich und Nyons. Unter den Porträts befanden sich auch zwei von Konrad Adenauer. Sie trugen den Titel „Europa muss geschaffen werden!“.  Ein Satz, den der damalige Bundeskanzler im Kontext zweier Weltkriege geprägt hatte. Was er damit meinte? Europa muss entstehen, um Frieden und Freiheit zu schaffen, den Grenzen ihren trennenden Charakter zu nehmen und Aussöhnung der Gegner zu erreichen.

Ebenfalls 2017 schuf Tom Krey außerdem die Skulptur „Meine Stadt“ für den Mechernicher Rathausplatz, die in seinen Augen eine starke europäische Symbolik und Aussagekraft besitzt.

Adenauers Aussage, Europa müsse geschaffen werden, spiegelt sich in all diesen Projekten Kreys wider, wie auch die Wichtigkeit von „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“ in seinem Gemälde auf der Ausstellung zur „Dreiecksbeziehung“ Bad Münstereifels.

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Mario Adorf Ehrenbürger und Pate der Burgfestspiele kommt am Sonntag 2. Juni nach Mayen

Mayen – Mario Adorf bei Premiere von ‚Peterchens Mondfahrt‘ – Am Sonntag, 2. Juni, kommt ein besonderer Gast zur Premiere von ‚Peterchens Mondfahrt‘ in seine Heimatstadt Mayen: Mario Adorf, Ehrenbürger und Pate der Burgfestspiele, will das diesjährige Familienstück der Burgfestspiele gemeinsam mit seiner Gattin im Innenhof der Genovevaburg erleben.

Wer ebenfalls noch in den Genuss dieser Premierenvorstellung der Burgfestspiele kommen möchte: Für ‚Peterchens Mondfahrt‘ am 2. Juni um 15 Uhr sind noch Karten erhältlich.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de

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Perfekter Pass! – Zur EURO 2024 zieht Fußball-Kunst ins Deutsche Fußballmuseum

Region/Düsseldorf/Dortmund – Das Runde muss in das Eckige: Dieser Satz ist legendäre Weisheit für Generationen deutscher Fußballer, Fußballfans – und Künstlerinnen und Künstler! Sie haben das Runde auf dem Eckigen gebannt und den Fußball auf der Leinwand verewigt. Die Schau „In Motion – Art & Football“ im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund schlägt den Pass zwischen Fußball und Kultur zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördern die Begleitausstellung des Museums zur Fußballeuropameisterschaft 2024 in Deutschland mit je einer Million Euro.

Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien: „Die Ausstellung ist eines der größten Kulturprojekte zur EURO 2024. Ich bin mir sicher, dass sie die Besucherinnen und Besucher begeistern wird – Kultur-, aber auch Fußballfreundinnen und -freunde! Genau das wollen wir mit dem Kulturprogramm zur Europameisterschaft erreichen: Wir wollen zu Begegnungen zwischen Kunst und Fußball einladen, darüber Menschen zusammenbringen und für beides Begeisterung entfachen.“

Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: „Fußball und Kultur in Nordrhein-Westfalen ist nicht ‚entweder-oder‘, sondern ‚sowohl als auch‘. Die Menschen freuen sich über Erlebnisse auf Spitzenniveau, die Freude machen und Gemeinschaft stiften – das gilt für das Stadion wie für unsere Theater, Konzert-, Opern-, Balletthäuser und Museen. Mit der Ausstellung ‚In Motion – Art & Football‘ im Deutschen Fußballmuseum fördern wir eine beeindruckende Kunstausstellung auch für Menschen, die eher selten ins Kunstmuseum gehen. Hochkarätige Kunstwerke werden digital präsentiert und so zu einem ganz besonderen Kunsterlebnis, das mit allen Sinnen erlebbar wird – so wie ein gutes Fußballspiel!“

Manuel Neukirchner, Direktor Deutsches Fußballmuseum: „In einem einzigartigen Vermittlungskonzept kommt die Malerei dem Geheimnis des Fußballs auf die Spur. Und umgekehrt: Der Fußball mit seiner Ästhetik und Dynamik, mit seinen Riten und Widersprüchen ermöglicht der Kunst ganz neue Zugänge und Möglichkeiten. Für die Besucherinnen und Besucher entsteht ein bisher unbekanntes Zusammenspiel zwischen den Welten. Der Zugang zur europäischen Kunst der vergangenen rund 140 Jahre durch den Fußball und die Dechiffrierung dieses so faszinierenden wie widersprüchlichen Spiels durch die Künstlerinnen und Künstler der Moderne bietet in doppelter Hinsicht einen Erkenntnisgewinn.“

Die Sonderausstellung „In Motion – Art & Football“ bietet als Rauminstallation auf 1.000 Quadratmetern einen Überblick über Kunstwerke der europäischen Moderne des 20. Jahrhunderts, die sich mit dem Thema Fußball beschäftigen. Insgesamt zeigt das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund in der immersiven Schau über 175 Kunstwerke aus nationalen und internationalen Sammlungen von Künstlern wie René Magritte, Paul Klee, Maria Lassnig, Willi Baumeister, Felix Nussbaum, L.S. Lowry, Robert Delaunay, Salvador Dalí, Joan Miró und Umberto Boccioni.

Begleitet wird die Sonderschau im Deutschen Fußballmuseum durch das vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Festival „Spielräume“, einem breit gefächerten Kunst- und Kultur-Angebot rund um die Fußballeuropameisterschaft. Teile des Rahmenprogramms werden zudem vom Bund über die Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gefördert. Zum Festival gehören Koproduktionen mit den Ruhrfestspielen („Die Nacht von Sevilla“) und dem Bochumer Schauspielhaus („Titel, Tore, Theatralik“), ein „SommerTagTraum“ im Dortmunder Rombergpark gemeinsam mit Oper und Konzerthaus Dortmund, ein Fußballquiz oder ein Soccer Slam EM im „Stadion der Träume“ des Museums sowie Kunst-Workshops, Filmabende und Talkrunden.

Das ganze Programm gibt es unter https://www.fussballmuseum.de/kulturprogramm-uefa-euro-2024

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Schützenständchen zum jährlichen Schützenfest in Mayen

Mayen – Die St. Sebastianus Schützengesellschaft 1280 e.V. Mayen feiert traditionell rund um Fronleichnam ihr Schützenfest. Dazu gehört alljährlich das beliebte Schützenständchen, das in diesem Jahr am 1. Juni 2024 stattfindet.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen dabei zu sein, wenn ab etwa 18.30 Uhr die Schützen mit den Schützenkapellen Luxem und Mendig sowie dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Kruft, am Alten Rathaus eintreffen und das traditionelle Schützenständchen zu Ehren von Oberbürgermeister Dirk Meid und Landrat Dr. Alexander Saftig gespielt wird.

Das Schützenständchen resultiert noch aus der Zeit, in der Mayen als Kreisstadt Amtssitz von Kreisverwaltung und Stadtverwaltung war. Diese Tradition wurde von den Schützen auch nach der Gebietsreform und der Verlegung des Amtssitzes nach Koblenz fortgeführt.

Nach dem Ständchen erfolgt die Proklamation der diesjährigen Schützenmajestäten. Nach dem großen Zapfenstreich und den abschließenden Böllerschüssen formiert sich dann ein Festzug zur Schützenhalle im Nettetal, musikalisch begleitet vom Fanfarencorps Grün-Weiß Mayen.

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MYK Landrat zeichnet Mayener Historiker und Musiker vom Rhein für herausragendes kulturelles Engagement aus

Region/Mayen-Koblenz – Kulturförderpreis 2024 des Landkreises Mayen-Koblenz vergeben – Die einen erforschen, die anderen musizieren – eine Besonderheit aber haben sie gemeinsam: der Geschichts- und Altertumsverein für Mayen und Umgebung sowie der Musikverein Urmitz-Rhein sind die Träger des Kulturförderpreises 2024 des Landkreises Mayen-Koblenz. Landrat Dr. Alexander Saftig hat beide Vereine in einem feierlichen Rahmen im Kreishaus ausgezeichnet. Begrüßen konnte der Kreischef zu der Veranstaltung auch ehemalige Preisträger sowie Vertreter aus politischen Gremien und Gemeinden. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1500 Euro von der Kreissparkasse Mayen und der Sparkasse Koblenz, zwei starken Förderern der hiesigen Kulturlandschaft.

Seit 1997 verleiht der Landkreis Mayen-Koblenz für herausragendes kulturelles Engagement den Kulturförderpreis „forum artium plaudit“ – frei übersetzt: „Die Öffentlichkeit ehrt die Kunst.“ „Kultur geht nicht alleine. Es braucht einerseits die Menschen, die sie schaffen und andererseits die, die sie brauchen“, machte Landrat Dr. Saftig vor den zahlreich erschienen Gästen deutlich.

Einer dieser „Kulturschaffenden“ ist der Geschichts- und Altertumsverein für Mayen und Umgebung (GAV). Der Verein hat sich seit 1904 der Bewahrung und Bekanntmachung der Mayener Geschichte und Umgebung verschrieben. Zu den Hauptaufgaben gehören die Erhaltung, Pflege, Sammlung, Erforschung und Vermittlung von Geschichte und Kultur. Die Sorge des Vereins gilt hierbei nicht nur den Baudenkmälern und Kulturgütern, sondern auch dem immateriellen Kulturerbe. Das Hauptwirkungsgebiet des Vereins ist die Osteifel und in den letzten 120 Jahren hat sich ein weitgespanntes, festes Tätigkeitsfeld entwickelt. Der Geschichtsverein ist somit ein verlässlicher Partner bei der Erschließung der Mayen-Koblenzer Regionalgeschichte. Darüber hinaus ist es dem Geschichtsverein eine Herzensangelegenheit, das Geschichtsverständnis aller Menschen zu fördern und Geschichte erfahrbar zu machen. Hierzu veröffentlicht der Verein nicht nur Publikationen im eigenen Verlag, sondern organisiert und bewahrt traditionelle Veranstaltungen, wie beispielsweise das Martinsfest. Großes Engagement zeigt der Geschichtsverein auch im Museumsbereich. So entwickelte sich aus dem 1904 gegründeten Vereinsmuseum schrittweise das heutige Eifelmuseum, das in gemeinsamer Trägerschaft des GAV, des Eifelvereins, der Stadt Mayen und des Landkreises Mayen-Koblenz ist. Darüber hinaus bewahrt der Geschichtsverein Mayen gemeinsam mit dem Eifelverein in einer umfangreichen Vereinsbücherei, der Eifelbibliothek, viele Dokumente und Schriften der Mayener Zeitgeschichte, die allen interessierten Menschen zu wissenschaftlichen und geschichtlichen Recherchen zur Verfügung gestellt werden. Zudem übernehmen die Mitglieder des GAV die ehrenamtliche Pflege des Eifelarchivs.

Neben der Urkunde aus den Händen des Landrates nahm der Erste Vorsitzende Hans Schüller stellvertretend für alle Vereinsmitglieder noch einen Scheck über eine Förderung in Höhe von 1.500 Euro von Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen entgegen. „Wir sind stolz als Geschichtsverein so eine großartige Auszeichnung zu erhalten. Wir sehen den Preis als riesige Wertschätzung unserer Arbeit. Mit dem Preisgeld können wir neue Ideen umsetzen“, bedankte sich Hans Schüller für die Anerkennung und dankte zugleich allen, die zu der Ehrung beigetragen haben. Hans Schüller bereicherte den Abend mit einem kurzweiligen Vortrag über den Geschichts- und Altertumsverein Mayen.

Die zweite Auszeichnung des Abends ging an den Musikverein Urmitz-Rhein: Im Jahre 1969 wurde der Musikverein im Örmser Gasthaus „Zur Krone“ gegründet und zählt heute über 50 aktive Musiker im Alter von 13 bis 74 Jahren. Dies ist – mit Blick auf die gesamte kulturelle Vereinslandschaft von MYK und darüber hinaus – keine Selbstverständlichkeit. Der Musikverein Urmitz-Rhein pflegt und lebt die Tradition und ist aus der kulturellen sowie musikalischen Landschaft der Region nicht mehr wegzudenken. Mit seinem abwechslungsreichen Repertoire begeistert er das Publikum und ist für die musikalische Gestaltung bei den verschiedensten Anlässen im Landkreis ein verlässlicher Partner. Man trifft die sympathischen Musiker nicht nur bei Konzerten und Festgottesdiensten, sondern auch bei verschiedenen Veranstaltungen im Jahreskreis wie zum Beispiel an Karneval, Kirmes oder dem Örmser Marktfrühstück. Sein Können erweist der Musikverein Urmitz-Rhein ganz besonders mit seinen eigenen Konzertveranstaltungen, die meist im Frühjahr und im Advent stattfinden. Darüber hinaus veranstaltet der Musikverein alle zwei Jahre eine Sommerserenade in Form eines OpenAir Konzertes. Doch um ein funktionierendes Stammorchester am Leben zu erhalten, bedarf es einer kontinuierlich großen Zahl an gut ausgebildeten Musikern. Hierfür ist eine intensive Nachwuchsarbeit unerlässlich. Der Musikverein Urmitz-Rhein bietet musikalische Ausbildung für jede Altersklasse und von Anfang an vermittelt der Verein seinem Nachwuchs, dass Musik Heimat und Bildung ist. So lernen die jungen Musiker das Brauchtum und die Kultur der eigenen Ortsgemeinde kennen und schätzen. Um auch den Erwachsenen die Blasmusik näher zu bringen, hat der Musikverein Urmitz-Rhein zudem eine Bläserklasse für Erwachsene ins Leben gerufen. Hier proben aktuell 27 eifrige Mitglieder.

Stellvertretend für den Mitglieder-reichen Musikverein nahm das Vorstandsmitglied Larissa Hoefer die Urkunde von Landrat Dr. Saftig und den Scheck über die Fördersumme von 1.500 Euro der Sparkasse Koblenz entgegen. Auch der Musikverein Urmitz-Rhein dankte herzlich für die Auszeichnung und – wie könnte es auch anders sein – begleitete die Veranstaltung mit musikalischen Höchstleistungen. So ließ es sich die  Blaskapelle nicht nehmen, gleich mehrere überaus hörenswerte Beiträge darzubieten.

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Highlights beim 76. Eifeler Musikfest vom 24. bis 26. Mai im Kloster Steinfeld

Mechernich – Ein Wochenende voller Klangerlebnisse verspricht das 76. Eifeler Musikfest vom 24. bis 26. Mai im historischen Ambiente des Klosters Steinfeld. Intendant ist einmal mehr der Mechernicher Kirchenmusiker Erik Arndt. Er stellte das Programm gemeinsam mit Landrat Markus Ramers der Öffentlichkeit vor: „Musikliebhaber und Kenner dürfen sich auf ein unvergessliches Erlebnis freuen, das sie in die Welt der zeitgenössischen und klassischen Musik entführt“, schreibt Kreispressereferent Sven Gnaedig.

Veranstalter ist der Förderverein des Klosters Steinfeld in Zusammenarbeit mit dem Kreis Euskirchen. Die Eröffnung findet am Freitag, 24. Mai, um 19 Uhr statt und wird von Stephan Hippe, einem herausragenden Sänger und Chansonnier aus Hamburg, gestaltet. Erik Arndt: „Seine Revue zum Leben und Werk von Charles Aznavour verspricht einen bewegenden Abend voller Chansons, begleitet von Videoprojektionen und Original-Einspielungen des legendären Künstlers.“

Aznavour und Minguet Quintett

Am Samstag, 25. Mai, um 19 Uhr, soll die ehemalige Klosterbibliothek zum Schauplatz für das renommierte Minguet Quartett werden, das bereits mit dem ECHO Klassik und dem Diapason d’Or ausgezeichnet wurde. Mit einer leidenschaftlichen Interpretation, unter anderem des 14. Streichquartetts von Beethoven entführt das Ensemble um den Strempter Violoncellisten Matthias Diener in die Welt des Klassizismus. „Als siebensätziges Werk ist es das formell freieste, revolutionärste und vielleicht auch modernste Streichquartett Beethovens“, schreibt Sven Gnaedig.

Geistlicher Höhepunkt des Eifeler Musikfestes soll wie gewohnt das Hochamt am Sonntag ab 10 Uhr mit einer Komposition des zeitgenössischen Komponisten Damijan Močnik sein. Finale des Musikfestes ist das großangelegte Chor- und Orchesterwerk am Sonntag, 26. Mai, ab 16 Uhr. Das Vokalensemble des Aachener Domes präsentiert die Marienvesper von Claudio Monteverdi in der Basilika des Klosters Steinfeld.

Vorverkauf und Ticket-Hotline

Intendant Arndt: „Die einzigartige Akustik des Kirchenraums wird zu einem harmonischen Zusammenspiel aus Psalmen und festlichem Gesang. Ein absolutes Highlight des diesjährigen Eifeler Musikfestes.“ Begleitet wird das Vokalensemble durch „The Orpheus Consort“ auf historischen Instrumenten.

Tickets für das Eifeler Musikfest sind online unter www.ticketregional.de/musikfest sowie an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen erhältlich. Alternativ auch unter der telefonischen Hotline (0651) 97 90 777