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Goldschmiede-Vereidigung im Rathaus für die Aachener Heiligtumsfahrt

Aachen – Es ist wieder so weit: Wie es bei der anstehenden Heiligtumsfahrt Brauch ist, öffneten am Freitag, 9. Juni, Gold- und Silberschmiede auch dieses Jahr das Schloss des Marienschreins und versehen nach der Wallfahrt die Reliquien wieder feierlich mit einer neuen Versiegelung. Damit die Öffnung des Schreins traditionsgemäß verläuft, stand zuvor die Vereidigung der Goldschmiede, am Freitag, 2. Juni, im Weißen Saal des Aachener Rathauses durch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen an.

Für die Oberbürgermeisterin und Dompropst Rolf-Peter Cremer ist es die erste Vereidigung, schließlich werden die Reliquien des Schreins eigentlich nur alle sieben Jahre der Öffentlichkeit präsentiert. Die letzte Vereidigung gab es 2014. 2021 konnte pandemiebedingt keine Heiligtumsfahrt und Vereidigung stattfinden.

Mit feierlichen Worten legten Georg Comouth, Obermeister der Gold- und Silberschmiedeinnung Aachen und Thomas Zintzen, Gold- und Silberschmiedemeister, vor Keupen den Eid ab. Die Vereidigung übernimmt seit fast 600 Jahren der oder die jeweilige Oberbürgermeister*in der Stadt Aachen.

Die Oberbürgermeister*innen sind seit 1425 für den Schutz der Reliquien mitverantwortlich. „Der Dom ist ein wichtiger Teil der Stadt Aachen. Für viele Menschen bietet er in schwierigen Zeiten Halt und Orientierung. Diese Tradition zeigt, dass es zwischen Dom und Rathaus eine besondere Verbindung gibt“, erklärte Keupen.

Das nächste Schloss stiftet der emeritierte Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff. Thomas Zintzen arbeitete über 200 Stunden, um das neue Silberschloss fertigzustellen, das nach der Heiligtumsfahrt Windeln und Lendentuch Jesu, Kleid Mariens und Enthauptungstuch Johannes des Täufers schützen soll. Nach der Versiegelung wird es noch mit Blei ausgegossen, anschließend der Schlüssel zersägt. Den einen Teil erhält das Domkapitel, den anderen die Stadt. Nach der Pilgerfahrt wird das alte Schloss, so wie alle ehemaligen Schreinschlösser, in der Domschatzkammer ausgestellt.

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Das 1. Be(e)ats Festival in Mayen überzeugte

Mayen – Das Stadtfest in der Stadt der Bienen locke viele Besucher*innen an – Am 20. und 21. Mai stand die Mayener Innenstadt ganz unter dem Namen „Bienen“. Das erstmalig stattfindende Be(e)ats Festival begeisterte bei blauem Himmel Jung und Alt.

Mit einem umfangreichen Programm war für jeden etwas dabei. Der Spezialmarkt in den Burggärten bot ein breit gefächertes Angebot mit verschiedensten Produkten. Der Samstag stand ganz im Zeichen der jungen Gäste. Neben einem schwarz-gelben Farbenmeer aus 1000 Ballons, wartete auch ein Ballonkünstler auf die Kinder. Und damit nicht genug – im Anschluss motivierte Eddi Zauberfinger beim Mitmachkonzert die kleinen Bienenfreunde zu Höchstleistungen mit Spiel und Spaß.

Darüber hinaus konnten die Besucher*innen mit etwas Glück auf zwei ganz besondere Gäste stoßen – Biene Maya und ihr Freund Willi bereiteten besonders den kleinen Besuchern eine große Freude. Neben vielen weiteren Aktionen, beteiligten sich auch die MY-Gemeinschaft e.V. und die Brückengemeinschaft e.V. aktiv am ersten Bienen-Festival.

Doch auch die großen Besucher*innen kamen auf ihre Kosten: Ein musikalisches Programm am Samstag und am Sonntag auf dem Marktplatz lud bei einem umfangreichen Getränke- und Essensangebot zum Verweilen ein. Neben Musik- und Kinderprogramm wartete natürlich auch ein informatives Kulturprogramm auf die Gäste.

Marktmeister Yvonne Müller zieht positive Bilanz: „Das erste Be(e)ats Festival war ein voller Erfolg. Es zog viele Besucher*innen in unsere schöne Innenstadt und die Rückmeldungen waren sehr zufriedenstellend.“

„Auch ich freue mich sehr darüber, dass wir die Innenstadt ein weiteres Wochenende mit einem tollen Programm noch mehr beleben konnten. Hinzu kommt nicht nur das Vergnügen, es wurde darüber hinaus auf ein wichtiges Thema aufmerksam gemacht – die Biene“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Das Be(e)ats-Festival konnte durch die Unterstützung der Fördergelder vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ins Leben gerufen werden.

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Wenn die Straße zur Bühne wird – Walking Acts beim Stadtfest „KulturGenuss“ in Mayen

Mayen – Mit dem großen Stadtfest „KulturGenuss“ eröffnen die Burgfestspiele vom 2. bis 4. Juni den diesjährigen Festspielsommer. Dank Unterstützung vieler Partner*Innen und Förderung durch das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz wird ein vielseitiges Programm angeboten.

Auf der Burghofbühne und der Bühne auf dem Marktplatz präsentieren sich zahlreiche Künstler*innen mit Musik- und Comedyprogrammen. Mit dabei und immer dazwischen unterwegs: Das Stelzentheater Circolo und die Straßenkünstlerin Mademoiselle Prrrr. Mit fantasievollen Kostümen und witzigen Showeinlagen verzaubern sie die Mayener Innenstadt in eine große Theaterbühne.

Die Künstler*innen des Stelzentheaters Circolo präsentieren am Samstag, 3. Juni das magische Schmetterlingstheater. Mit ihren wundervollen, leuchtend bunten und kunstvollen Flügeln überstrahlen die riesigen Figuren eindrucksvoll das Geschehen. Am Sonntag, 4. Juni sind die Stelzenkünstler*innen als Ringelschlingel beim Familientag unterwegs und stecken mit ihrer guten Laune garantiert alle an.

Mademoiselle Prrrr, hinter der die Künstlerin Anita Fricker steckt, zieht am Samstag, 3. Juni als „Orakel To Go“ durch die Innenstadt. Schweinewurfdeutung, Gummibärchenorakel oder die Kristallkugel der Liebe – diese Meisterseherin beherrscht alle Disziplinen der Orakelei. Über ihr transportables Telefon steht sie dabei immer im direkten Kontakt zu ihrer Oma im Jenseits.

Am Familientag sind außerdem die Klinikclowns Koblenz und der Clown Otsch auf dem Burggelände unterwegs und überraschen die Besucher*innen mit witzigen Showeinlagen.

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„Kleiner Katholikentag »Out of Church«“ am Samstag 10. Juni 2023 im Eifelstadion Mechernich

Mechernich – Tolle Musik, gutes Essen, fröhliche Spiele – „Gemeinsam für die Menschen da“: Indischer Pfarrer Stephen ruft zum „Kleinen Katholikentag »Out of Church«“ am Samstag, 10. Juni, von 13 bis 18 Uhr ins Eifelstadion Mechernich – Unter anderem Kinderchor, „Rainer Wahnsinn“, die „Eifel-Gäng“ und „Kakus Vokale“ am Start – Fünf frohe Stunden.

„Out of Church“: Auch außerhalb der Kirche geht es beim „Kleinen Katholikentag“ am Samstag, 10. Juni, ab 13 Uhr im „Eifelstadion“ Mechernich, Ecke Johannesweg/Schimmelsweg, um Lebensfreude, Glaube, Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit. Viele Vereine und Institutionen innerhalb und außerhalb der Kirche machen mit.

Im Bühnenprogramm und bei einer abschließenden Segensfeier treten unter anderem „Kakus Vokale“, „Rainer Wahnsinn“, „Eifel-Gäng“, Kinderchor Mechernich und die Chorgemeinschaft Floisdorf/Mechernich/ Kallmuth/ Vussem und Weyer auf.

Zu essen und zu trinken gibt es Erbsensuppe mit und ohne Fleischbeilage aus der Gulaschkanone des Roten Kreuzes, indische Spezialitäten und Knabbereien, Reibekuchen, Kaffee, Kuchen, Waffeln, allerlei aus der Pommesbude, Bier- und Getränkestand und eine sagenhafte 0-Promille-Bar der Gruppe „Der erste Schritt“.

Für Kinder werden Steine-Bemalen, Seifenblasen-Aktion, Basteln und Rätselraten, Malen auf Leinwand, Trommelworkshop, Kronenbasteln mit den Sternsingern, Luftballons, Kistenwettlauf und vieles mehr angeboten. Info- und Mitmachstände betreiben die „Tafel“, Communio in Christo, der Kirchenchor Mechernich, Sternsinger und Messdiener, Kinderschutzbund, und die Kirchengemeinde St. Lambertus, Holzheim.

Das Allerheiligste im Zentrum

Inmitten einer von Rotem Kreuz und Camp St. Agnes aufgebauten kleinen Zeltstadt auf dem Fußballplatz wird wie weiland beim pilgernden Volk Israel das Allerheiligste mitten unter dem Volk sein. Die Aktionsgemeinschaft Mechernicher Künstler ziert die Stadionzäune mit großformatigen Kunstwerken auf Transparenten.

Großzügige Gastfreundschaft und Unterstützung gewähren TuS Mechernich, Festausschuss Mechernicher Karneval, Freiwillige Feuerwehr, Bauhof, Rotes Kreuz in Mechernich, Papstar und „Elektro Braun“.

Wichtig ist Father George Stephen Rayappan Packiam, dem geistigen Ideengeber des „Kleinen Katholikentags“, dass Kirche außerhalb ihrer gewohnten „Mauern“ wahrgenommen und erfahrbar wird. Deshalb auch das vom Seelsorgeteam der GdG St. Barbara ausgegebene Motto „Out of Church“.

„Wir gehören alle zusammen und unterstützen uns gegenseitig in der Gesellschaft“, so der 1967 in Indien geborene George Stephen Rayappan Packiam: „Ob wir gläubig sind, oder nicht.“ Das Zusammenkommen von Menschen aus allen Schichten und Generationen auf dem Sportplatz am Waldrand soll ein „Fest des Glaubens“ werden. Man wolle die Leute weder „zutexten“, noch „missionieren“, sondern gemeinsam den Tag feiern.

Am Ende des „Kleinen Katholikentages“ im Eifelstadion soll am Samstag, 10. Juni, gegen 17.30 Uhr eine Segensfeier stehen, die von der Weltjugendtagsgruppe vorbereitet wird, mit der Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer im Sommer nach Lissabon reist.

 

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MYK10-Malwettbewerb – Landrat Dr. Saftig prämiert Nachwuchs-Künstler

Region/Mayen-Koblenz – Im Kreishaus gestartete Wanderausstellung macht Station in den Rathäusern im Landkreis Mayen-Koblenz. Menschen wohnen in sehr hohen Häusern oder gar auf Bäumen. Roboter kümmern sich um die Sicherheit und den Müll, sorgen für die Pflanzen und dafür, dass alles sauber ist. Und Pakete werden als Luftpost direkt vor die Haustür geliefert.

Landrat Dr. Alexander Saftig hat gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong und Sonja Gröntgen (CDO) bei der Preisverleihung im Kreishaus die Gewinnerkinder gekürt. Foto: Kreisverwaltung/Damian Morcinek

So oder so ähnlich malen sich die Teilnehmenden des Kinder-Malwettbewerbs der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz im Rahmen der „Smarten Region MYK10“ die Zukunft aus. Landrat Dr. Alexander Saftig hat jetzt gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong und Sonja Gröntgen (CDO) bei einer Preisverleihung im Kreishaus die Gewinnerkinder gekürt und eine Wanderausstellung mit allen Einsendungen eröffnet. „Es sind die Kinder, die die Zukunft unseres wundervollen Landkreises sind. Bei der Frage, wie Mayen-Koblenz dann aussieht, wollen wir ihre Ideen mit ihrer Ehrlichkeit, Kreativität und Unbedarftheit deshalb nicht außer Acht lassen“, sagte Landrat Dr. Saftig.

Unter dem Motto „Male Dein Dorf oder Deine Stadt der Zukunft“ waren Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren von März bis Mitte April dazu aufgerufen, ihre Kunstwerke einzureichen. Unter mehr als 200 kreativen Einsendungen ermittelte eine Jury rund um den Landrat und den Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong schließlich die Gewinner des Malwettbewerbes. Dabei fiel den Jurymitgliedern die Entscheidung alles andere als leicht. „Es sind ganz viele einzigartige Bilder entstanden – wirklich jedes Bild erzählt eine ganz eigene, individuelle Geschichte“, betonte der Landrat. Zu den jeweils drei Prämierten in verschiedenen Altersgruppen gehören:

Altersgruppe 6-7: 1. Platz: Simon (7) aus Koblenz. 2. Platz: Vivien (7) aus Andernach. 3. Platz: Levi (7) aus Boos.

Altersgruppe 8-10: 1. Platz: Charlotte (10) aus Nickenich. 2. Platz: Luisa (10) aus Ettringen. 3. Platz: Lina (9) aus Mülheim-Kärlich.

Altersgruppe 11-12: 1. Platz: Hanin (11), hre, Waldesch. 2. Platz: Lea (11) aus Volkesfeld. 3. Platz: Nicole (12) aus Mayen.

Neben einem altersgerechten Experimentierkasten dürfen sich die Gewinnerkinder über den Abdruck ihrer Bilder im Heimatbuch 2024 des Landkreises Mayen-Koblenz freuen. Zudem sind die prämierten Bilder sowie alle anderen Einsendungen bis Ende Januar 2024 in einer Wanderausstellung zu sehen. Hier die Tourdaten der Wanderausstellung im Überblick:

  • 25.05.2023 – 16.06.2023: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Flur 2.OG, Bahnhofstrasse 9, 56068 Koblenz
  • 19.06.2023 – 07.07.2023: Verbandsgemeinde Weißenthurm, Glas-Foyer des Rathauses, Adresse: Kärlicher Straße 4. 56575 Weißenthurm
  • 10.07.2023 – 28.07.2023: Verbandsgemeindeverwaltung Pellenz, Foyer des Rathauses, Rathausstraße 2-4, 56637 Plaidt
  • 31.07.2023 – 21.08.2023: Stadtverwaltung Bendorf, Im Stadtpark 1, 56170 Bendorf
  • 22.08.2023 – 20.09.2023: Historisches Rathaus Andernach, Foyer, Hochstrasse 54, 56626 Andernach
  • 21.09.2023 – 13.10.2023: Verbandsgemeinde Vordereifel, Flur/Wartebereich des Meldeamtes, Kelberger Str. 26, 56727 Mayen
  • 16.10.2023 – 06.11.2023: Verbandsgemeinde Mendig, Rathausgebäude, Martkplatz 3, 56743 Mendig
  • 07.11.2023 – 24.11.2023: Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld, Foyer des Rathauses, Marktplatz 4-6, 56751 Polch
  • 27.11.2023 – 18.12.2023: Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Mosel, Foyer des Verwaltungsgebäudes, Bahnhofstrasse 44, 56330 Kobern-Gondorf
  • 08.01.2024 – 31.01.2024: Stadt Mayen, Vereinsheim, Brückenstraße 1, 56727 Mayen

Darüber hinaus sind die Bilder des Kinder-Malwettbewerbs auch in einer digitalen Ausstellung unter www.myk10.de/Malwettbewerb zu finden.

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Die Burgfestspiele Mayen laden vom 2. bis 4. Juni zum großen Stadtfest „KulturGenuss“ ein

Mayen – Startschuss in die Festspielsaison – Am 4. Juni starten die Burgfestspiele Mayen mit der Premiere des Familienstücks „Hexe Hillary geht in die Oper“ in den Festspielsommer. Rund um diese erste Premiere veranstalten die Burgfestspiele in Kooperation mit der Fuchs-Konzeptfabrik zum ersten Mal ein großes Stadtfest, das unter dem Titel „KulturGenuss“ drei Tage lang die Mayener Innenstadt mit musikalischen Acts, Straßentheater und einem breiten gastronomischen Angebot belebt.

Am Freitag, 2. Juni um 18 Uhr wird das Fest von Oberbürgermeister Dirk Meid auf dem Marktplatz eröffnet. Zu den Klängen von DJ Peter Bauer laden verschiedene Wein- und Essensstände auf dem Marktplatz zu einem entspannten Start ins Wochenende ein. Am Samstag wird die Bühne auf dem Marktplatz von 12 bis 15 Uhr zur „Open Stage“: Regionale Vereine und Kulturinitiativen, aber auch Ensemblemitglieder der Burgfestspiele präsentieren hier ihre künstlerischen Aktivitäten. Belebt wird die Innenstadt zudem von Kunsthandwerkerständen und einem Lichtpunkt-Schießstand der St. Sebastianus Schützengesellschaft 1280 Mayen e.V. im Skulpturengarten vor dem Godalminghaus. Um 13 Uhr stellen sich Oberbürgermeister Dirk Meid und Burgfestspiel-Schauspieler Lukas Benjamin Engel hier einer besonderen Herausforderung: Sie treten beim Lichtpunktschießen gegeneinander an!

Um 15.30 Uhr erschallt dann der „Jedermann“-Ruf aus der Genovevaburg: Schauspieler Thomas Limpinsel zeigt auf der Burgbühne seine komödiantische Kurzfassung des berühmten Theaterstückes von Hugo von Hofmannsthal, das jedes Jahr in Salzburg aufgeführt wird. Im Anschluss galoppieren die Schauspieler Philippe Ledun und Anton Löwe in aberwitzigen 15 Minuten durch Shakespeares Hamlet in einer Fassung von Autor Tom Stoppard. Moderiert wird das Comedy-Programm von Burgfestspiel-Schauspieler Marc Simon Scheufen.

Um 17 Uhr gibt es dann die Gelegenheit, das diesjährige Festspiel-Ensemble hautnah kennenzulernen. Die Schauspieler*innen und Künstlerischen Leitungsteams präsentieren auf der Marktplatzbühne Highlights aus den diesjährigen Produktionen, moderiert von Intendant Alexander May. Ab 18.30 spielt die Band „Straight and dry“ Rock, Country und Blues auf der Marktplatzbühne; spektakuläres Ende des zweiten Stadtfest-Tages ist die Licht- und Feuershow „Baila Fuego!“ von Jonglagekünstler Christian Dirr auf dem Marktplatz.

Am Sonntag findet von 11 bis 14.30 Uhr auf dem ganzen Burggelände ein vielfältiges Familienprogramm mit Spiel- und Mitmachangeboten statt. Im Eifelmuseum bietet die Flausenfabrik eine Lehm-Schiefer-Werkstatt für Kinder an; das Eifelmuseum kann von 10 bis 14 Uhr kostenfrei besucht werden, kindgerechte Führungen inklusive. Um 12 Uhr bringt die Kindermusikband „Maxim Wartenberg und sein Trommelfloh“ die Marktplatzbühne zum Beben. Der Kindermusikstar aus Berlin swingt, rockt und reißt sein junges Publikum mit unverwechselbaren Ohrenwürmern mit. Das Kulturprogramm endet am Sonntag mit der Premiere des Familienstücks „Hexe Hillary geht in die Oper“ um 15 Uhr auf der Burgbühne; die Stände auf dem Marktplatz sind noch bis 18 Uhr geöffnet. Mit Ausnahme der Premiere von „Hexe Hillary“ ist die Teilnahme an allen Programmpunkten des Kulturprogramms kostenfrei.

Bei ‚KulturGenuss – das Stadtfest zum Auftakt der Burgfestspiele 2023‘ kooperieren die Burgfestspiele mit der Fuchs-Konzeptfabrik, unterstützt werden sie von der MY-Gemeinschaft, der Brückengemeinschaft und vielen anderen lokalen Partner*innen wie dem Tolli-Park und der St. Sebastianus Schützengesellschaft. Gefördert wird die Veranstaltung vom Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz im Rahmen des Förderprogramms „Innenstadt-Impulse“.

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Rock am Ring mit Gott am Ring auf dem wohl bekanntesten Festival Deutschlands

Nürburgring – Ökumenisches Zelt ist für alle während des Festivals vom 2. bis 4. Juni geöffnet – Der Sommer rückt näher und somit auch die Festival-Saison. In der Eifel steigt von Freitag, 2. bis Sonntag, 4. Juni traditionell wieder das vielleicht bekannteste Festival Deutschlands: Rock am Ring. Und mit dabei sind nicht nur erfolgreiche Bands, sondern zum wiederholten Mal ein ganz besonderes Angebot der evangelischen und katholischen Kirche und zwar „Gott am Ring“. In einem großen Zelt auf dem Parkplatz A2 sind alle Musikfans willkommen, die sich kurz ausruhen wollen, ihre Freunde kurzerhand verloren haben oder sich einfach nach einem heißen Kaffee sehnen oder ein trockenes Plätzchen suchen – gute Gespräche gibt es noch obendrauf.

Mit dabei ist auch wieder Gemeindereferent und Mitglied des Leitungsteams des Pastoralen Raums Adenau-Gerolstein Philipp Hein. Es habe sich wieder ein bunt durchmischtes Team von 25 Ehrenamtlichen und vier Hauptamtlichen gefunden, die den 24-Stunden-Betrieb der Jurte aufrechterhalten, darunter beispielsweise eine Erzieherin, eine Förderschullehrerin, eine Krankenschwester, eine Ergotherapeutin und ein Diakon sowie Pastoral- und Gemeindereferenten. Zwei Notfallseelsorger seien auch mit von der Partie.

„Wir sind offen für alle, die so in unser Zelt stolpern, ob sie nun ein warmes Getränk benötigen und sich ein bisschen aufwärmen möchten, ob sie ihr Zelt nicht wiederfinden, oder ob sie Bedarf nach einem seelsorglichen Gespräch haben, weil ihnen etwas auf der Seele liegt“, sagt Hein. Auch das komme durchaus vor: Etwa, als einmal ein junger Mann vom Tod eines engen Verwandten erfuhr und erst mal nicht wusste, wohin. Oder als eine junge Frau verzweifelt war, nachdem ihr Freund mit einer Verletzung ins Krankenhaus musste. „In solchen Situationen ist es einfach gut, dass es inmitten des Trubels auch einen Ort wie unsere Jurte gibt“, sagt Hein. ( Julia Fröder )

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Karl-Heinz Steffens erhält Kulturpreis 2023 des Landkreises Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Der 1960 in Trier geborene und in Wittlich-Lüxem aufgewachsene Musiker und Dirigent Karl-Heinz Steffens erhielt nun den Kulturpreis 2023 des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Landrat Gregor Eibes überreichte ihm die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen des Konzertes „Klassik im Dorf“ in der Pfarrkirche in Wittlich-Lüxem.

Steffens, der seiner Heimat immer noch sehr verbunden ist und regelmäßig mit seinem Musikverein Lüxem musiziert, erhielt seine erste Ausbildung als Klarinettist bei der Kreismusikschule Bernkastel-Wittlich und im heimischen Musikverein. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, kam er nach Stationen als Klarinettist in den Sinfonieorchestern von Kassel, Frankfurt und des Bayerischen Rundfunks 2001 als Solo-Klarinettist zu den Berliner Philharmonikern. Diese Position behielt er bis 2007. Danach begann er eine Dirigentenkarriere, die ihn als Musikdirektor nach Halle, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Norwegischen Staatsoper Oslo, an die Staatsoper in Prag und zum Norrköpings Symfoniorkester nach Schweden führte. 2015 erhielt er mit seinem Orchester (Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz) den Echo Klassik und 2019 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Der Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, soll Künstlerinnen und Künstler auszeichnen, die in ihrer Entwicklung Herausragendes geleistet haben und mit ihrem künstlerischen Schaffen überregionale Bedeutung erlangt haben. Über die Vergabe entscheidet eine fünfköpfige Jury (Hermann Lewen, Stefan Gemmel, Eva-Maria Reuther, Frank Wilhelmi) unter dem Vorsitz des Landrates Gregor Eibes.

Im Jahr 2000 wurde der Kulturpreis des Landkreises erstmals vergeben. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Kunst, Heimat-/Kulturpflege, Literatur, Medien, Musik und Schauspiel/Theater haben sich bis heute beworben. Über 40 Preisträgerinnen und Preisträger konnten bisher geehrt werden.

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Studierende der Michigan State University wieder zu Gast in Mayen

Mayen – Kürzlich konnten wieder Studierende der Michigan State University in Mayen begrüßt werden. Im Rahmen eines Deutsch-Lehr-Programms feiert dieser Sprachaustausch in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. 13 Studierende in Begleitung von Prof. Thomas Lovik und seiner Assistentin Helena Stech konnte Oberbürgermeister Dirk Meid im Namen der Stadt im Sitzungssaal willkommen heißen. Nach der offiziellen Begrüßung ergab sich noch eine lockere Gesprächsrunde, in der die Studierenden aus Übersee dem Stadtchef ganz persönlich Fragen stellen konnten.

Oberbürgermeister Dirk Meid betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des interkulturellen Austauschs. „Ich freue mich sehr, dass wir den Sprachaustausch nun schon seit so vielen Jahren durchführen können. Mayen steht stellvertretend für viele Kleinstädte und gibt ein gutes Beispiel für das Leben in Deutschland“, so der Stadtchef.

Neben zahlreichen Exkursionen, Besuchen und dem Sprachunterricht steht für die Studierenden im Juni noch eine große Jubiläumsfeier auf dem Programm. Zu Ehren des 50-jährigen Bestehens des Deutsch-Lehr-Programms wird mit den Studierenden, ehemaligen Teilnehmern, Gastfamilien und sonstigen Mitwirkenden die internationale Freundschaft gebührend gefeiert.

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Kunstpreis 2023 des Kreises Düren – Karl Manfred Rennertz wird für sein Lebenswerk geehrt

Düren – Der diesjährige Kunstpreis des Kreises Düren geht an den Künstler Karl Manfred Rennertz. Er hat den Preis am Sonntag, 21. Mai, im Töpfereimuseum in seinem Heimatort Langerwehe bei der feierlichen Verleihung erhalten. „Wir feiern das 20. Jahr des Kunstpreises des Kreises Düren. Ich gratuliere Karl Manfred Rennertz ganz herzlich zum diesjährigen Kunstpreis, den er für sein Lebenswerk erhält. Er ist ein würdiger Preisträger und wertvoller Botschafter für unsere Region, der mit seinen Kunstwerken die Menschen positiv berührt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Man wolle mit dem Preis auch ein klares Zeichen für die Relevanz von Kunst und Kultur innerhalb der Gesellschaft setzen. Dabei werden immer abwechselnd junge Kunstschaffende unterstützt sowie Künstlerinnen und Künstler für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Auch Peter Münstermann, Bürgermeister der Gemeinde Langerwehe, Maximilian Dichant, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Sport und Ehrenamt, und Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Direktor der Internationalen Kunstakademie Heimbach/Eifel, gratulierten herzlich zu der großen Ehrung. Gert Killian sorgte für musikalische sowie dynamische Begleitung, indem er eindrucksvoll auf den Kunstobjekten und anderen Gegenständen trommelte. „Ich fühle mich geehrt und ein kleines bisschen sprachlos. Ich bin überaus dankbar für den Kunstpreis des Kreises Düren, der meine große Verbundenheit zu Langerwehe widerspiegelt“, so Karl Manfred Rennertz bei der Preisverleihung. Die Jury, bestehend aus Vertretern der Kreistagsfraktionen und Kunstexperten aus der Region, hatte sich auf die Auszeichnung des Künstlers geeinigt. Rennertz erhält ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro und weitere 5000 Euro als Unterstützung für einen Katalog beziehungsweise eine Ausstellung. Die Kunstpreisverleihung konnte mit der Unterstützung der Sparkasse Düren veranstaltet werden.

Karl Manfred Rennertz ist gebürtig aus Eschweiler und wurde in der elterlichen Töpferei groß. Der künstlerische Werdegang führte ihn in die ganze Welt: er lebte und arbeitete unter anderem in der Schweiz, New York, Indien und Rom. Der 1952 geborene Bildhauer hat sich vom realistischen Holzbauer über die Jahre zum sehr abstrakt arbeitenden sowie international erfolgreichen Künstler entwickelt. Rennertz würdigt das Material Holz auf unterschiedliche Weise, indem er es individuell bearbeitet und gleichzeitig Respekt gegenüber der Natur zollt.

Gleichzeitig wurde noch ein weiteres Highlight gefeiert: die Eröffnung zur Ausstellung „50 Jahre – Skulptur und Farbe“ von Karl Manfred Rennertz. Es werden die wichtigsten Werke aus jeder Periode seines Schaffens – aus den siebziger Jahren bis heute – gezeigt, somit hat diese Präsentation einen retrospektiven Charakter. Die Ausstellung im Töpfereimuseum (Pastoratsweg 1, 52379 Langerwehe) kann noch bis Sonntag, 20. August, besucht werden. Das Museum ist donnerstags bis samstags jeweils von 14 bis 18 Uhr und sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt drei Euro.