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Bestseller-Autorin Gisa Klönne liest in der Stadtbücherei Alsdorf

Alsdorf – Die Bestsellerautorin Gisa Klönne verwebt in ihrem neuen Roman „Für diesen Sommer“ Zeit- und Familiengeschichte zu einem Porträt zweier Generationen. Mit großer Wärme erzählt sie von Hoffnung und Scheitern, verpassten Chancen und dem schwierigen Weg zur Versöhnung. Dieses Buch wird sie am Donnerstag, 1. Juni, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Alsdorf vorstellen.

Gisa Klönne, geboren 1964, lebt als Schriftstellerin, Schreibcoach und Yogalehrerin in Köln. Bekannt wurde sie mit ihren Kriminalromanen um die eigenwillige Kommissarin Judith Krieger. Die Reihe wurde in mehrere Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihr autobiografisch inspirierter Familienroman „Das Lied der Stare nach dem Frost“ war ein SPIEGEL-Bestseller. Klönnes Bücher erreichten eine Gesamtauflage von über einer halben Million.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Gisa Klönne in unserer Bücherei zu einer Lesung begrüßen dürfen und allen Interessierten die Möglichkeit geben können, eine so großartige Autorin persönlich zu erleben“, sagt Büchereileiterin Heike Krämer. Der Eintritt ist kostenlos, gefördert wird die Lesung im Rahmen des Bundesprogramms „Neustart Kultur“. Allerdings ist eine Anmeldung unter 02404/93950 oder per mail unter stadtbuecherei@alsdorf.deerforderlich. (apa)

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Aachener Museen feiern bei freiem Eintritt den Internationalen Museumstag

Aachen – Am Sonntag, 21. Mai 2023, ist Internationaler Museumstag.
Dieses Jahr feiern die Museen in ganz Deutschland unter dem Motto „Wohlbefinden und Nachhaltigkeit“ den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm. Auch die Aachener Museen haben sich – bei freiem Eintritt – einiges vorgenommen.

Heinrich Brötz – Aachens Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur – freut sich sehr darauf: „Ich finde das diesjährige Motto hochspannend, bin vom vielfältigen Programm unserer Aachener Museen wieder sehr begeistert und bedanke mich ausdrücklich bei all den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vor allem auch beim Museumsdienst der Stadt Aachen.“

Hier das komplette Programm in den Aachener Museen:

Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße 18, 52070 Aachen:

ganztägig

Open Space

Museum der Zukunft? Euer Feedback zählt!

11.00 – 15.00 Uhr

Mitmach-Aktion

Fotowettbewerb – Eure Blicke auf’s SLM

11.00 – 12.00 Uhr

Öffentliche Familienführung

Von Held*innen und Heiligen – Superstars der Mittelaltersammlung

mit Maria Geuchen

12.00 – 13.00 Uhr

Öffentliche Familienführung

Die Kabinetträume – Von Alltag, Wolken, Wind und Meer

mit Juliane Becker

13.30 – 15.00

Öffentliche Kombiführung

Weitsicht. Junger Blick auf alte Meister & Dauerausstellung

mit Vincent Rudolf

15.00 – 16.00 Uhr

Öffentliche Führung

Chronik eines Augenblicks. Bilder und ihre Geschichten in der Sammlung Fricke mit Dr. Josef Gülpers
Eintritt frei!

Ludwig Forum Aachen, Jülicher Straße 97-109, 52070 Aachen

11.00 Uhr
Kuratoren-Führung
mit Holger Otten durch die AusstellungIlliberal Lives (Illiberale Leben)

10.00 bis 17.00 Uhr
Screening
„Explosions Near the Museum” von Yarema Malashchuk und Roman Khimei (Space)

12.00 Uhr
Öffentliche Führung
durch die Ausstellung Illiberal Lives (Illiberale Leben)

14.00 – 16.00 Uhr
Familien-Workshop
Wenn der Boden zur Wand wird

Was passiert, wenn der Boden zur Wand wird? Nach einer kurzen Familien-Führung werden im Workshop kleine Räume aus Kappa-Platten gebaut, nach eigener Vorstellung gestaltet und eingerichtet. Dazu können auch eigene Miniaturmöbel mitgebracht werden. Durch einen Perspektivwechsel der Räume verändern sich unsere Sichtweisen.

Eine Anmeldung ist erforderlich bis Freitag, 19.05., 12.00 Uhr.

15.00 Uhr
Öffentliche Führung
durch die Ausstellung Illiberal Lives (Illiberale Leben)

Information und Anmeldung

museumsdienst@mail.aachen.de

+49 241 432 4998

Servicezeiten des Museumsdienstes:

Di. 09.00 – 14.00 Uhr,
Mi. 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr

Do. und Fr. 09.00 – 14.00 Uhr

Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen, Katschhof 1, 52062 Aachen:

10.00 – 12.00 Uhr:
Workshop
mit Pia Güntner und Uta Hellendoorn zu „Leben in der Karolingerzeit“

12.00 Uhr:
Führung mit Sabine Mathieu – „Die Pfalz in Aachen“

Die bedeutendste Palastanlage der Karolinger stand in Aachen. Um 800 ließ Karl der Große mit den Mitteln und den Möglichkeiten, die sich ihm als fränkischem König boten, den Kernbau des Aachener Doms und die riesige Königshalle errichten, auf deren Fundamenten das Aachener Rathaus noch heute steht. Was machte diese Bauten zu ihrer Zeit so besonders? Was gehörte noch zu einer frühmittelalterlichen Königspfalz? Warum ist der Aachener Dom dann sogar 1978 (Deutschlands erste) Welterbestätte geworden?

14.00 Uhr:
Sonderführung mit Prof. Frank Pohle – „Was wollen wir sein – Industriestadt oder Badestadt? Ein Jahrhundert-Streit“

„Bad Aachen“ verzichtet heute darauf, den Ehrentitel einer Badestadt zu führen, was nicht nur Gründe im Städtealphabet hat. Über fast 200 Jahre hinweg hat die Stadt allerdings ihren Badebetrieb zu verteidigen versucht, insbesondere gegen den Dreck und Ruß der Industrie, die sich auch in der Innenstadt über rauchende Schlote verfügte. Verlagerung und Ausbau der Kuranlagen, die im europäischen Vergleich sehr frühe Anlage von Promenaden und Parkanlagen, die Umgestaltung des Aachener Waldes zum Naherholungsgebiet – all dies sind Maßnahmen, die in der Auseinandersetzung um den Charakter Aachens eine Rolle spielen.

15.00 Uhr:
Sonderführung mit Dr. Monika Haas – „Badestadt Aachen von den Römern bis heute“

Aachen und das Wasser sind untrennbar miteinander verbunden. Insbesondere die Thermalquellen haben die Stadtgeschichte geprägt, und das seit der Römerzeit. Die Führung nimmt die „Wellness-Oase Aachen“ durch die Jahrhunderte in den Blick und geht der Bedeutung des Badebetriebs für die Stadt und seinem Wandel nach.

16.00 Uhr:
Sonderführung mit Prof. Frank Pohle – „Nachhaltigkeit im Museum – ein Blick hinter die Kulissen“

Wie sieht es eigentlich hinter den Kulissen des Stadtmuseums aus? Welche Anforderungen stellt ein moderner Museumsbetrieb, noch dazu einer, der in einem Baudenkmal untergebracht ist (auch wenn dieses erst aus dem Jahr 1962 stammt)? Wir machen einen Spaziergang „hinter die Kulissen“, betrachten einige Ecken des Stadtmuseums, die den Besuchern sonst nicht offenstehen, und geben Auskunft über den ganz normalen Museumsbetrieb.

Couven Museum, Hühnermarkt 17, 52062 Aachen:


11.15 Uhr: Sonderführung mit Georg Tilger – „Warm ums Herz… Heizen in alter Zeit“ in der Sonderausstellung „Ofenkacheln aus der Städtischen Sammlung“ (sonst nicht zu sehen). Die Städtische Sammlung verfügt über einen großen Bestand an spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Ofenkacheln, Herd- und Takenplatten, die von vormodernen Heizsystemen im gehobenen Haushalt Zeugnis geben – und noch dazu kleine Kunstwerke sind. Mit Figuren, Tieren und ganzen Szenen aus der Bibel und der Geschichte versehen, lohnt sich immer ein Blick ins Detail. Anlässlich des Internationalen Museumstages haben Dilara Uygun und Michael Rief eine kleine Auswahl solcher Kostbarkeiten getroffen und präsentieren sie im Couven Museum.

13.00 Uhr: Sonderführung mit Belinda Petri – „Nachhaltige Ernährung – Von Omas Vorratshaltung lernen“

Das Thema Nachhaltigkeit in der Ernährung ist nicht erst seit der Corona-Pandemie in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Wie hat man sich eigentlich früher ernährt, als es weder Kühlschränke noch Supermärkte und Lieferdienste gab?

Ein Blick zurück auf saisonale Verfügbarkeiten und die Haltbarmachung von Lebensmitteln in vergangenen Jahrhunderten zeigt, dass man alte Rezepte und Techniken auch heute nutzen kann, um der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenzuwirken.

14.30 Uhr: Sonderführung mit Belinda Petri – „Wohnen in Zeiten vor IKEA“

Was haben das Couven Museum und IKEA gemeinsam? Beide zeigen in offen zugänglichen Räumen zeitgenössische Wohnkonzepte. Im Museum wird die historische Entwicklung von Möbelstücken und Einrichtungsstilen vom 18.-19. Jahrhundert dargestellt, im Möbelhaus eine fiktive „moderne“ Einrichtung als Vorschlag für die Gestaltung der eigenen vier Wände. An vielen Beispielen lässt sich im Museum die Möbel-Entwicklung aufzeigen: z.B. die der Behältnismöbel (Truhe, Schrank, Kommode), Sitzmöbel (Stuhl, Sessel, Sofa) oder von Tischen. Welche Formen gibt es bis heute und welche erleben sogar ein „Revival“?

Internationales Zeitungsmuseum, Pontstraße 13, 52062 Aachen:

10.30 Uhr: Sonderführung mit Andreas Düspohl – „Zeitung und Kaffee – eine entschleunigte Führung“

Zeitung und Kaffee sind zwei Dinge, die traditionell zusammenpassen. Zur Lesekultur, und dazu zählt die Lektüre einer Zeitung, gehört neben dem Ambiente auch eine gute Tasse Kaffee, die wir in der Bibliothek des IZM genießen können. In dieser Veranstaltung geht es ansonsten um das Thema Lesen. Neben allgemeinen Fakten zur Geschichte der Zeitung werden einige ausgewählte Exponate präsentiert, die die Entwicklung der Lesekultur aufzeigen.

14.00 Uhr: Führung mit Christina Kral

„Wer liest denn noch Zeitung?“

15.00 Uhr: Sonderveranstaltung mit Jürgen Janßen – Einem Schriftsetzer bei der Arbeit zusehen!

Der Schriftsetzer, heute ein fast ausgestorbener Beruf, war über die längste Zeit des Mediums Zeitung eine der wichtigsten Personen auf dem Weg zur gedruckten Nachricht. Aus einer Fülle von Bleibuchstaben eine gedruckte Seite zu erstellen erforderte großes Geschick und sehr viel Erfahrung. Erleben Sie den ehemaligen Schriftleiter der FAZ, Jürgen Janßen, bei der Präsentation der hauseigenen Setz- und Druckwerkstatt. Kommen Sie ins Gespräch.

16.00 Uhr: Sonderführung mit Andreas Düspohl – „400.000 Zeitungen? Ein Gang durch das Archiv des Zeitungsmuseums“

Das Erbe des Oskar von Forckenbeck, des Gründers des Zeitungsmuseums, ist, neben der Institution als solcher, ein Zeitungsarchiv von annähernd 80.000 Zeitungen, das seine Nachfolger stetig und umsichtig auf heute über 400.000 Exemplare haben anwachsen lassen. In dieser Führung geht es um das Sammeln von Zeitungen, vom Erfassen, dem Auswerten und Bewahren bis hin zur Digitalisierung. Die Führung ist auf maximal 8 Personen beschränkt, weil auch ein Gang in die beengten Archivräume dazugehört. Bitte melden Sie sich am Internationalen Museumstag an der Kasse des IZM verbindlich an (Plätze solange Vorrat reicht!).

Zollmuseum, Horbacher Str. 497, 52072 Aachen:

13.00 Uhr: Sonderveranstaltung mit Peter Dinninghoff – Ein Typ namens Öcher!
Ein schelmischer Blick auf uns Grenzbewohner und auf die uns prägende Geschichte – Heimat ist ein Ort = Aachen und Umgebung. Heimat ist aber auch ein Gefühl: Hier fühl ich mich wohl, hier bin ich zu Hause – das sagen sich hier Geborene, aber auch Zugezogene. Ein Menschenschlag, den die Vergangenheit formte und die Gegenwart formt, ist der „Öcher an sich“ – und dem spüren wir in dieser Veranstaltung nach.

14.30 Uhr: Führung mit Peter Dinninghoff – „Grenzgeschichte unserer Heimat – ein Rundgang durch das Zollmuseum“

Die Entwicklung unserer Grenzsituation im Schengenraum erzeugt Wohlbefinden. Die Einbindung in die EU erzeugt einen Rahmen, der Nachhaltigkeit voranbringt. Die Grenzgeschichte unserer Heimat – bei einem Rundgang durch das Museum informativ und kurzweilig vermittelt – soll zum Wohlbefinden der Besucher und Besucherinnen beitragen (mit Anmeldung beim Museumsdienst unter Tel.: 0241 432 4998 oder per E-Mail museumsdienst@mail.aachen.de
Servicezeiten des Museumsdienstes:

Di. 09.00 – 14.00 Uhr,
Mi. 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr

Do. und Fr. 09.00 – 14.00 Uhr

Hintergrund:

Internationaler Museumstag
Der Internationale Museumstag wird vom Internationalen Museumsrat ICOM seit 1978 jedes Jahr im Mai ausgerufen. Seit 1992 wird er von einem jährlich wechselnden Motto begleitet. Der Internationale Museumstag möchte auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen in aller Welt aufmerksam machen. In Deutschland steht der Internationale Museumstag unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundesrates.

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Tausende Besucher in Jülich erwartet – Kulturelle Groß-Veranstaltung lockt auf den Jülicher Schlossplatz

Jülich – Handwerkliches, Schmückendes, Traditionelles und Modernes – der Jülicher Schlossplatz wird am 3. und 4. Juni jeweils von 11 bis 18 Uhr zum kreativen Schmelztiegel, wenn der nunmehr 29. Kunsthandwerkerinnenmarkt wieder Tausende Besuchende anlockt.

Der Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarkt genießt mit seiner künstlerischen Vielfalt und kunsthandwerklichen Sorgfalt einen guten Ruf weit über die Grenzen der Stadt hinaus und erfährt alljährlich eine überwältigende Resonanz.

Die Veranstaltung als kulturelles Highlight des Jahres ist eine Bereicherung für Jülich und immer eine Reise wert – für Besucher aus der ganzen Region und die über 230 Kunsthandwerkerinnen, die auf dem Schlossplatz vor historischer Kulisse ein buntes Markttreiben und eine ansprechende Palette an schönen und nützlichen Dingen bieten. Eine gelungene Mischung aus bewährten und immer wieder neuen Ausstellerinnen sorgt dabei für eine bunte Abwechslung. Das Grün der imposanten Kastanienbäume im Schatten der Jülicher Zitadelle ist dabei nur eine Nuance der farblichen Vielfalt, die auch in diesem Jahr die Besuchenden verwöhnen wird – und das sowohl im wörtlichen als auch übertragenen Sinne. Knallig rote Hüte, strahlend blaue Klangobjekte, leuchtend gelbe Seifen, zart lila Lavendel sprechen sowohl Auge, Haut, Nase und Ohren an.

Die kreative Schaffenskraft renommierter Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen aus vielen Bundesländern und dem benachbarten Ausland ermöglichen diese große Palette an Sinneseindrücken. Es gibt einen betörenden Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus und Einzigartiges aus edlen Materialien; Kunstwerke zum Anziehen von Kopf bis Fuß, für Haus und Garten vom Dach bis zum Keller, zum Anhören und Aufessen, zum Schmecken und Riechen. Die Ausstellerinnen lieben das außergewöhnliche Ambiente auf dem Schlossplatz und wissen, dass ein interessiertes Publikum ihre Arbeiten schätzt.

Es darf probiert und gestöbert werden in den Unikaten, die mit viel Liebe zum Detail in hochwertiger Handarbeit geschaffen wurden. Dabei werden alte Techniken des Handwerks ebenso präsentiert wie neue Trends zur Gestaltung. Hochqualitative und exklusive Kunst, von Frauenhand gefertigt, kann hier erlebt werden: Bildhauerinnen, Schreinerinnen, Malerinnen, Hutmacherinnen, Töpferinnen und Goldschmiedinnen haben ihre Werke selbst gefertigt und stellen sich, ihre Arbeit und Produkte vor. Je individueller das Gewerk und je älter und verloren geglaubter das Handwerk ist, desto mehr Augenmerk erreichen die Künstlerinnen. Wo kann man beispielsweise heute noch Besenbinderinnen bei der Arbeit zusehen und ihre zu Kunstwerken gewordenen ursprünglichen Alltagsgegenstände erwerben?

Auf dem Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarkt sind zahlreiche Kunsthandwerkerinnen zu finden, die nicht nur ihre Werke, sondern auch ihr Werken vor Ort präsentieren. Die Frauen geben gern Einblick in ihre Arbeitsweisen, Auskünfte über den Produktionsprozess und oftmals sogar hautnahen Anschauungsunterricht direkt am Stand. Viele Ausstellerinnen setzen auf Anfrage auch kreative Ideen der Besucher um. Sie freuen sich über das Interesse der Besucher und die Begeisterung ist auf beiden Seiten spürbar – ehrliches Interesse an ehrlicher Kunst.

Ob Keramik, Holz, Papier, Emaille, Filz, Glas, Leder oder Metall – die für die Kunstwerke verwendeten Materialien sind ebenso vielfältig wie ihre Verwendungsmöglichkeiten. Die Exponate von edel bis exzentrisch tragen die persönliche Handschrift jeder Kunsthandwerkerin. Der Phantasie und künstlerischen Formgebung sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Allen Gewerken gemeinsam sind ihre Einmaligkeit und der Einfallsreichtum der Kunsthandwerkerinnen. Die ausgefallenen und hochwertigen Produkte sind als Geschenkideen für sich selbst und andere geeignet. Die Besucher können sich darauf verlassen, dass für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu finden ist und sie sich überzeugen und inspirieren lassen können.

Die Ausstellerinnen finden sich hier unter einer Vielzahl Gleichgesinnter wieder und vor allem ein Publikum, das ihre Kunst zu schätzen weiß und manch weiten Weg auf sich genommen hat, um in diese Kreativ-Oase ein-, und mit kunstgewerblichen Exponaten bepackt wiederaufzutauchen. Für sie ist der Kunsthandwerkerinnenmarkt in Jülich schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern ein Höhepunkt in ihren Jahresaktivitäten.

Der Kunsthandwerkerinnenmarkt ist auch Begegnungsstätte mit musikalischer und kulinarischer Verköstigung rund um eine gastronomische Insel, die zum Verweilen und Genuss zahlreicher kulinarischer internationaler Köstlichkeiten einlädt.

Wer erst zuhause seinen Gaumen verwöhnen möchte, findet in der „Grünen Ecke“ des Marktes eine Vielzahl an kulinarischen Kunstwerken von Ölen über Likör über Teigwaren und Käse, Kräuter und Dips bis zu Kräutern und Pflanzen. Auch hier kann probiert und gefachsimpelt werden – und natürlich gekauft.

Eckdaten:

  1. Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarkt, Schlossplatz Jülich

Samstag und Sonntag, 3. und 4. Juni 2023, von 11-18 Uhr

Internet: www.juelich.de/kunsthandwerkerinnenmarkt

Kontakt/ Ansprechpartner:

Stadtmarketing Jülich

Julia Huneke

Große Rurstraße 17

52428 Jülich

Tel.:  +49 2461-63419

E-Mail: JHuneke@juelich.de

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Kreissparkasse Ahrweiler bietet Plattform für eine Autorenlesung

Ahrweiler – In Kooperation der Kreissparkasse Ahrweiler und der Lebenshilfe Stiftung Ahrweiler hat vor wenigen Tagen eine Lesung des Autors Florian Jaenicke stattgefunden. Florian Jaenicke ist Fotograf und Autor des Buchs „Wer bist du?“, welches von dem Leben mit seinem Sohn Friedrich, der von Geburt an schwerstmehrfach behindert ist und nicht sprechen kann, handelt. Dabei geht es ihm nicht bloß um die Beschreibung des schwierigen Alltags der Familie, sondern vielmehr liegt sein Fokus darauf, Friedrich als Persönlichkeit und wertvollen Teil der Gesellschaft zu zeigen.

„Wir freuen uns, dass wir die Lebenshilfe Stiftung Ahrweiler und Herrn Jaenicke bei uns begrüßen konnten und im Anschluss die Plattform für eine gemeinsame Diskussionsrunde bieten konnten.“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und ergänzt: „Es ist wichtig, dass man sich auch über solche Themen austauschen kann, da diese in der Öffentlichkeit sonst schnell in Vergessenheit geraten. Wir freuen uns, dass wir auch hier unseren Beitrag für die Menschen in der Region leisten können. Weil’s um mehr als Geld geht!“

Seitens der Lebenshilfe begrüßt der Vorsitzende Ulrich van Bebber und moderiert die anschließende, sehr nachdenkliche Diskussion. „Für uns als Lebenshilfe ist es wichtig, klarzumachen, dass Vielfalt normal ist. Für Familien mit behinderten Kindern sind wir die erste Anlaufstelle und unterstützen diese im Rahmen unserer Möglichkeiten“, so van Bebber.

Mit Bildern und Worten schildert Florian Jaenicke anschließend das Leben mit seinem Sohn Friedrich. Seit Friedrichs Geburt im Jahr 2005 hatte der Münchner Fotograf das Leben seines Sohnes mit der Kamera festgehalten – den schwierigen Anfang ebenso wie die herausfordernden Monate und Jahre danach. Friedrich lebt seit seiner Geburt mit einem Hirnschaden, er kann weder sprechen noch Blickkontakt halten.

Florian Jaenicke erzählt vom Alltag mit Friedrich und seinem Bruder Georg, von der Notwendigkeit, Kindern mit Behinderung mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, in den Medien – und überhaupt in der Gesellschaft. Sie mit ihrer ganzen Persönlichkeit zu zeigen, nicht nur mit ihrer Diagnose. Eine schwierige Vorstellung für Menschen, die bisher keine Berührungspunkte hatten mit Geschichten, die von behinderten Kindern erzählen, von den vielen Fragen, die damit einhergehen, von Schmerz und Überforderung, vom ganz alltäglichen Wahnsinn. Und vom ganz großen Glück.

„Unser Dank gilt der Kreissparkasse Ahrweiler, die diese Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht hat. Wir freuen uns darüber, dass die Lesung so gut angenommen wurde. Für uns ist der Umgang mit behinderten Kindern und deren Integration in den Alltag von hoher Bedeutung.“, berichtet Rosemarie Pante, Vorständin der Lebenshilfe Stiftung Ahrweiler.

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Tausende Besucher erwartet – Kommern lädt am Muttertag zum Blumen-Kleintier- und Bauernmarkt ein

Mechernich-Kommern – Am heutigen Muttertag wird Kommern wieder Anziehungspunkt für Tausende Besucher. Denn am heutigen Sonntag, 14. Mai, findet im historischen Ortskern inmitten der alten Fachwerkhäuser von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr der traditionelle Blumen-, Kleintier- und Bauernmarkt statt. Es werden über 50 Marktbeschicker ihre Produkte zum Verkauf anbieten.

Damit führt das Vereinskartell Kommern den Markt, den Frau Helga Weiermann über 30 Jahre lang organisiert hat, in Erinnerung an sie und in ihrem Sinne weiter. „Die bunte Farbenpracht des Marktes lässt fast keinen Wunsch unerfüllt“, schreibt Ortsbürgermeister Rolf Jaeck. Beim Stöbern könne man so manche Rarität entdecken, denn der Markt sei eine wahre Fundgrube.

So werden ausgefallene Pflanzenschönheiten, die im Sommer ihre ganze Pracht entfalten, genauso angeboten wie exotische Kräuter. Auch die Vielfalt der angebotenen Tomatensorten wird immer umfangreicher. Die Namen Ochsenherz, Geldsack, Trilly, Andenhörnchen oder Ananas sind genauso ausgefallen wie die unterschiedlichen Farben und Formen der dazugehörigen Früchte.

Infos zu Fledermäusen

Gartenaccessoires wie Stelen, Vogelhäuser, Vogeltränken, Kugeln oder Skulpturen runden das umfangreiche Angebot ab. Zudem erhalten interessierte Hobbyzüchter sicherlich viele Information bei den Gärtnern, die ihre Pflanzen und Blumen auf dem Markt anbieten.

Anziehungspunkt für Kinder werden gewiss die Tiere sein, die in diesem Jahr wieder in größerer Anzahl zu sehen sind. Daneben informiert die Federmaushilfe Hocheifel interessierte Besucher über die unterschiedlichen Fledermausarten sowie über den Fledermausschutz an Gebäuden und über die Arbeit der Fledermaus-Pflegestation. Auch der Naturschutzbundes NABU wird mit einem Infostand vertreten sein.

Der Musikverein Dollendorf und der Musikverein „Rohr-Lindweiler“ gestalten den musikalischen Nachmittag. Für das leibliche Wohl sorgen die Kommerner Gaststätten, sowie ein Fisch- und ein Imbisswagen auf dem Arenbergplatz. Auch ein Kinderkarussell ist für die kleinen Besucher vor Ort. Ortsbürgermeister Rolf Jaeck: „Wir freuen uns schon sehr darauf, wieder viele Besucherinnen und Besucher in unserem schönen Fachwerkdorf Kommern begrüßen zu können.“

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Startschuss für das Kunst- und Geschichts-Projekt „Rosen für den Frieden“ in Zülpich

Zülpich – Gehäkelte Rosen als Symbol für den Frieden – Startschuss für Kunst- und Geschichtsprojekt der Künstlerin Caroline Lauscher.  Ausstellung über „Zwangsarbeit im Kreis Euskirchen“ im Museum der Badekultur.

In den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur wurde die Sonderausstellung „Zwangsarbeit im Kreis Euskirchen“ eröffnet und zugleich der Startschuss für das Kunstprojekt „Rosen für den Frieden“ gegeben (v.l.): Landrat Markus Ramers, Kreisarchivarin Heike Pütz, Künstlerin Caroline Lauscher und Bürgermeister Ulf Hürtgen. Foto: Stadt Zülpich / Svenja Barth

Die bereits auf Vogelsang IP präsentierte Sonderausstellung „Zwangsarbeit im Kreis Euskirchen“ istauszugsweise vom 12. Mai bis zum 25. Juni 2023 in den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur kostenfrei zu besichtigen. In der Basilika des Museums wird auf rund 30 Medientafeln und mit Hilfe von Ausstellungsstücken der rund 13 Millionen Menschen gedacht, die durch das NS-Regime zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt wurden beziehungsweise in dem von Deutschland besetzten Gebiet zur Arbeit gezwungen wurden.

Die vom Kreisarchiv unter der Federführung von Kreisarchivarin Heike Pütz konzipierte Ausstellung fokussiert auf die Region und beleuchtet dabei insbesondere die Umstände, Zusammenhänge und Auswüchse der Zwangsarbeit in Zülpich. Die verschleppten Zivilisten wurden oftmals unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht und beim Arbeitseinsatz in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Industrie und Verwaltung ausgebeutet.

Die Ausstellung bildete den Auftakt für das große, von der Künstlerin Caroline Lauscher initiierte Zülpicher Kunst- und Geschichtsprojekt „Rosen für den Frieden“. „Da haben die Dornen Rosen getragen“ – dieser Satz aus einem alten Pilgerlied inspirierte Caroline Lauscher während der Coronazeit zu einer sozialen Skulptur: Menschen häkeln Rosen in unterschiedlichen Formen und Farben, in großer Fülle und werden so selbst Teil eines künstlerischen Projektes. Mit Hilfe der Roseninstallation auf dem Marktplatz und am Kölntor in Zülpich sowie auf dem Gelände der Fachklinik Marienborn in Hoven soll an all jene gedacht werden, die unter der Tyrannei des Nationalsozialismus gelitten haben und ihr Leben lassen mussten.

„Caroline Lauscher will […] mit den Mitteln der Kunst in einem spirituellen Sinne versöhnend und heilend wirken. Anstoß dafür sind ihr menschliche Konflikte in Vergangenheit und Gegenwart, die Opfer forderten und fordern und traumatisierend nachwirken“, sagte Bürgermeister Ulf Hürtgen bei der Eröffnungsveranstaltung in den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur. „Es ist wichtig, an die Vergangenheit zu erinnern und nicht so zu tun, als ob all das nicht stattgefunden habe“, sagte Landrat Markus Ramers in seinem Grußwort. „Wir alle müssen auch in der Gegenwart hinschauen!“

Im Rahmen dieses Kunstprojektes sind in Zusammenarbeit von Caroline Lauscher mit der katholischen und der evangelischen Kirche sowie der Marienborn gGmbH und der Stadt Zülpich weitere Veranstaltungen vorbereitet worden, die die Intention der Installationen vertiefend betonen.

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Neue Ausstellung im Euskirchener Stadtmuseum beleuchtet das Verhältnis von Mensch und Tier

Euskirchen – Eine Elefantenparade in der Neustraße – heute wäre das undenkbar, früher jedoch war es üblich, dass ein gastierender Zirkus mit seinen wilden Tieren im Getümmel der Innenstadt warb. Mehrere schwarz-weiß Fotos solcher Paraden kann nun man im Euskirchener Stadtmuseum sehen. Sie illustrieren, wie sehr sich das Verhältnis von Mensch und Tier gewandelt hat.

Diesem Spannungsfeld nämlich widmet sich die neue Ausstellung „TIER & WIR“ im Euskirchener Stadtmuseum. „Ganz besonders verändert hat sich das Miteinander im vergangenen Jahrhundert“, so berichtet Dr. Heike Lützenkirchen, die Leiterin des Museums. Das Thema der Ausstellung, so Lützenkirchen weiter, sei ein universelles, aber im Stadtmuseum stelle man den Wandel anhand von Euskirchener Beispielen dar. Dabei gibt es einige spannende und kuriose Fotos, Geschichten und auch Ausstellungsstücke, die man im Museum anschauen und nachlesen kann.

Gegliedert ist die Ausstellung nach Tierarten, die jeweils vorgestellt werden und dann in ihrem Verhältnis zum Menschen gezeigt werden.

„Das Team vom Stadtmuseum hat eine wirklich spannende Ausstellung zusammengestellt, die zum Nachdenken und Diskutieren einlädt. Ich würde mich freuen, wenn viele Menschen aus Euskirchen dieses Angebot annehmen“, so Bürgermeister Sacha Reichelt.

Zur Ausstellung wird es auch einen Katalog geben, in dem man die Exponate, insgesamt sind es über 100, noch einmal Revue passieren lassen kann. Den Katalog kann man für 15 Euro im Stadtmuseum erwerben.

Die Ausstellung ist vom 13. Mai bis zum 15.Oktober 2023 zu sehen. Ein eigenes Programm wird am Internationalen Museumstag am 21. Mai geboten: Für Kinder und alle Junggebliebenen gibt es dann ein besonderes Kreativangebot. Mittels Collagetechnik werden Lieblingstiere – ob heimisch oder exotisch – vor buntem Hintergrund in Szene gesetzt. Das geschieht mit Kreativität, Witz und dem spielerischen Umgang mit den Materialien.  Am Internationalen Museumstag ist das Stadtmuseum von 11 – 18 Uhr geöffnet. Das Kreativangebot besteht von 12 – 16 Uhr. Der Eintritt und die Teilnahme am Kreativangebot sind kostenlos.

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Internationaler Museumstag – Museen im Kreis Düren präsentieren vielfältiges Programm

Düren – Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 21. Mai, öffnen die Museen im Kreis Düren bei freiem Eintritt und kostenlosem Pendlerverkehr wieder ihre Türen und präsentieren ein vielfältiges Programm.

„Kultur ist in unserem Leben elementar wichtig und die Museen im Kreis Düren sind bei den Menschen sehr beliebt. Ich danke allen Beteiligten, für ihre tägliche Arbeit“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als die Museen im Kreishaus ihr diesjähriges Programm zum Museumstag vorgestellt haben. „Sie tragen dazu bei, dass sich der Kreis Düren in hervorragender Weise kulturell präsentiert.“

Ziel des Museumstages ist es, auf die Museen in Deutschland und in der Welt aufmerksam zu machen und Besucherinnen und Besucher dazu einzuladen, die Vielfalt der Museen zu entdecken. In diesem Jahr stehen die Themen Nachhaltigkeit und Wohlbefinden im Fokus.

Der Internationale Museumstag wird im Kreis Düren erneut von der Rurtalbahn GmbH und der Rurtalbus GmbH mit der freien Fahrt zu den Museen und zurück unterstützt. Benötigt wird hierzu der Aktions-Coupon, der als Fahrkarte für die gesamte Familie gilt. Der Coupon zum kostenlosen Bus- und Bahnverkehr ist auf www.kreis-dueren.de, in den hiesigen Printmedien, auf Webseiten der Medien sowie online auf den Webseiten der Museen zu finden und kann einfach ausgeschnitten oder ausgedruckt und vorgezeigt werden. Die Tickets werden dann in den Museen abgestempelt.

Das ist das Programm:

Das Töpfereimuseum Langerwehe begeht den Tag mit einer Preisverleihung. Manfred Rennertz bekommt den Kunstpreis 2023 des Kreises Düren für sein Lebenswerk. Die Auszeichnung ist mit einer Ausstellung verbunden, die am Museumstag unter dem Titel „50 Jahre – Skulptur und Farbe“ eröffnet wird.

Das Burgenmuseum Nideggen präsentiert den Deutschen Ritterkonvent, der bereits ab Samstag auf der Burg Nideggen zu Gast sein wird. Gezeigt werden historische Moden- und Rüstungsschauen. Ein Minnesänger bietet je um 14.30 Uhr ein Konzert an.

Im Deutschen Glasmalerei-Museum Linnich demonstriert die Glaskünstlerin Marlene Schmitz die Glasgestaltung in Form einer besonderen Kupferfolientechnik. Besucherinnen und Besucher erhalten zudem einen Einblick in die Bleiverglasung und es finden mehrere Führungen statt.

Das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum in Düren beschäftigen sich mit dem Thema „Buch und Buchskulptur“. Es gibt Führungen durch die Ausstellung „Blank. Raw. Illegible. Artists‘ Books as Statements“, eine Darbietung des Kurators Moritz Küng um 15 Uhr sowie das Angebot des Papierschöpfens.

Die Internationale Kunstakademie Heimbach präsentiert die Holzkunstroute, auf der aus Baumstümpfen geschaffene Skulpturen zu sehen sind. Im Gebäude der Kunstakademie auf Burg Hengebach gibt es die Möglichkeit, sich von einem Porträt-Zeichner abbilden zu lassen, Namen auf Taschen mit Hilfe einer Druckpresse zu bringen oder sich in den Räumen mit der aktuellen Werkschau umzusehen. Auch der Otmar-Alt-Raum wird geöffnet.

Das Stadtmuseum Düren reist durch die Kinogeschichte. Es gibt um 13 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Mach‘ dir ein paar schöne Stunden – Dürener Kinogeschichte(n)“. Alte Projektoren, Kinorollen und Popcorn begleiten die Besucherinnen und Besucher auf der Reise.

Das Museum Zitadelle in Jülich eröffnet die Ausstellung „Ecce Ego – ECCE EGO. Jens Dummer – Selbstbildnisse“. Zu sehen sind zahlreiche Selbstporträts, die den Wandel der eigenen Zeit zeigen, sich mit dem Altern und Wohlbefinden beschäftigen. Zudem laden Rundgänge durch die Festung ein, das Bauwerk zu erkunden.

Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen präsentiert die Wanderausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben im Rheinland“, die sonst in Schulen unterwegs ist. Auf der Spurensuche jüdischen Lebens gibt es einen Einblick in den Alltag eines Viehhändlers aus dem Jahr 1811, der in einem Buch sein Leben festgehalten hat.

Das komplette Programm präsentieren die teilnehmenden Häuser auch auf ihren Internetseiten.

 

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Probenstart bei den Burgfestspielen in Mayen – Mehr als 100 Mitarbeitende begrüßt

Mayen – Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßt das diesjährige Festspielensemble – In Mayen wird dieses Jahr gezaubert: unter dem Motto „Hexen“ startet die diesjährige Spielzeit. Die 13 Schauspieler*innen des diesjährigen Festspielensembles, die Regisseur*innen und musikalischen Leitungen, die Regieasisstent*innen und die Ausstatter*innen sind in der Stadt eingetroffen und haben die Arbeit an den vier neuen Eigenproduktionen der Burgfestspiele aufgenommen.

Oberbürgermeister Dirk Meid und Intendant Alexander May begrüßten die mehr als 100 Mitarbeitenden der Burgfestspiele; neben dem Künstlerischen und Technischen Personal waren auch viele Mitglieder des Chors, der Verwaltung, des Einlass-Personals und des Bürgerbühnen-Ensembles zur Begrüßung im Innenhof der Genovevaburg erschienen.

In den nächsten Wochen entstehen nun die Eigenproduktionen der Burgfestspiele auf der Burgbühne, der Kleinen Bühne im Alten Arresthaus und in der neu eingerichteten Probebühne der Burgfestspiele ‚Auf der Eich‘. Es wird sechs Tage in der Woche geprobt, gesungen, getanzt, anprobiert, ausprobiert, verworfen, verzweifelt, gelacht, geweint – eben der ganz normale Theaterprobenwahnsinn!

Am 4. Juni präsentieren die Festspiele dann die erste Premiere auf der Burghofbühne, das Familienstück „Hexe Hillary geht in die Oper“. Kinder ab sechs Jahren und ihre Familien dürfen sich auf die Geschichte der liebenswerten Hexe freuen, die sich gemeinsam mit einer echten Opernsängerin und einem Burggeist auf eine emotionale und bewegende Reise durch die Welt der Opernmusik macht.

Am 10. Juni feiert dann Britta Schreibers Stück „UNdINE“ Premiere im Arresthaus. Das Stück erzählt den alten Sagenstoff von der Nixe Undine in einer frischen und modernen Version. Undine, seit Urzeiten verflucht, die wahre Liebe finden zu wollen und immer an der mangelnden Treue ihrer Auserwählten zu scheitern, befreit sich in Britta Schreibers Version von der Last der Jahrhunderte und findet ihren Weg als selbstbestimmte junge Frau, die keine Klischees mehr erfüllen muss.

Die diesjährige Komödie „Verhext und zugenäht“ kommt am 17. Juni auf der Burghofbühne zur Premiere. Mit dem Stück präsentiert sich der bekannte Schauspieler Thomas Limpinsel dem Mayener Publikum als Autor. Es erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Abends: Marie und Paul sind verliebt und erwarten den Besuch der (Schwieger)Eltern. Was diese nicht wissen: Marie ist eine Hexe – und an diesem Abend gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe. Sie leidet an einem magischen Schnupfen, der für einige Turbulenzen sorgt. Als dann auch noch eine unerwartete Nachricht eintrifft und ungebetener Besuch an der Tür klingelt, nimmt das Chaos vollends seinen Lauf.

Am 1. Juli feiert das Kultmusical „The Black Rider“ Premiere auf der Bühne im Innenhof der Genovevaburg. Amtsschreiber Wilhelm und Förstertochter Käthchen lieben einander, dürfen aber nicht heiraten, solange Wilhelm nicht Fortschritte im Schießen macht. Das Schicksal wendet sich, als der dämonische Stelzfuß dem jungen Mann magische Hilfe anbietet. Aber ein Teufelspakt hat immer einen Haken, wie Wilhelm bald schmerzlich merkt. Das Musical mit den poetischen Texten von William S. Bourroughs und der schillernden Rockmusik von Tom Waits entführt das Publikum in eine fantastische (Alp)Traumwelt!

Das fünfte Stück der Burgfestspiele, die erfolgreiche Bürgerbühnen-Produktion „Der Zuckertoni“ von 2021, wird am 2. Juli im Alten Arresthaus wiederaufgenommen. Hierfür sind schon alle Karten ausverkauft.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Weitblick

Die Frühlingsschau „Alice im Wunderland“ ist im Krewelshof Eifel gestartet

Mechernich-Obergartzem – Alice im Foto-Wunderland – Frühlingsschau im Krewelshof Eifel bietet märchenhafte Kulisse für verrückte Selfies und fantasievolle Schnappschüsse – Ein Rundgang mit Alice, alias Valeria, sorgt für Inspirationen für das eigene Shooting – Bis Juni täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Rund eine Stunde Fahrt. Lohnt sich das? „Definitiv“, sagt Paula Moraru. Sie war mit ihrem Patenkind Yasmina aus Aachen angereist und tauchte in Obergartzem ein in die Welt von „Alice im Wunderland“. Das Krewelshof-Team hatte in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet und für die beeindruckende Frühlingsschau liebevoll gestaltete Kulissen für verrückte Selfies und fantasievolle Schnappschüsse gebaut. Die Schau ist noch bis Juni täglich von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

„Unser Highlight ist der Tisch des Hutmachers“, sagt Besucherin Paula, die gleich den Eröffnungstag für einen Besuch der Frühlingsschau gewählt hatte. Der Tisch, an dem das Krewelshof-Team Benny Bunny platziert hat, ist aber auch wirklich wunderschön bunt gedeckt. Dazu wurde altem Porzellan, Besteck und Blumenvasen mit bunter Farbe wieder neues Leben eingehaucht. Garniert wurde das Ganze mit Perlenketten, Kunstblumen und Plüschtieren.

Insgesamt 15 Fotopoints

Die wunderschön ausstaffierte Figur Benny Bunny ist auch für Besucherin Paula ein liebenswertes Fotomotiv. Aufgewertet wird das noch durch Valeria, die als Walking-Act am Eröffnungstag in die Rolle der Alice geschlüpft ist. Während sie mit der Aachener Besucherin neben Benny Bunny posiert, hält Patenkind Yasmina mit der Handykamera die Szene für die Nachwelt fest. Denn genau das ist ein Ziel der fantasievollen Frühlingsschau. 15 Fotopoints entführen die Besucher in eine fantastische Welt.

Eine Station bilden die Riesen-Blumen. Im Buch ist Alice stets auf der Suche nach dem weißen Kaninchen und trifft auf ihrem Weg durch das Wunderland die merkwürdigsten Gestalten. Zum Beispiel die sprechenden Blumen, die ihr zuerst ein schönes Lied singen, um sie dann zu verjagen, weil sie Alice für Unkraut halten.

600 Spiegel auf der Frühlingsschau in Mechernich

Nächste Station: Ein wunderbares Spiegelkabinett, das sich hinter einem schwarzen Vorhang verbirgt. 600 Spiegel und zahlreiche LED-Schirmchen an der Decke machen diesen Raum im Raum zu einem ebenso beeindruckenden wie einfallsreich zu nutzenden Foto-Spot.

Nicht weniger effektvoll ist die charmante Bücher-Kulisse. Dazu wurde eine große Rigips-Wand mit Buchseiten tapeziert, bevor unzählige geöffnete Bücher einzeln darauf festgeschraubt wurden. Davor stehen ein kuscheliges Vintage-Sofa und Omas nostalgische Stehlampe und machen die Szenerie perfekt.

Natürlich wird im Krewelshof in Obergartzem auch auf die berühmte Szene angespielt, bei der Alice mit anderen Tieren und Menschen, die wie Spielkarten aussehen, Croquet spielt. Dafür hat das Deko-Team überdimensionale Spielkarten in einem Bogen angeordnet, den Besucherinnen und Besucher auf ganz vielfältige Weise in das eigene Fotomotiv einbauen können.

Zurück zur Teeparty-Kulisse, wo der bunt gedeckte Tisch und Benny Bunny zum Fotografieren animieren. Ein erschreckter Blick durch einen der aufgehängten Fensterrahmen ergibt in Kombination mit der riesigen Fototapete im Hintergrund ein fantastisches Motiv für Fotografen und ihre Models.

Grinsekatze und Schachbrett

Darüber hinaus hat die Frühlingsschau noch deutlich mehr zu bieten. So gibt es zum Beispiel noch eine Schachbrett-Kulisse oder die Grinsekatze Cheshire Cat. Die meterhohen Karten-Soldaten der Roten Königin machen das Krewelshof-Außengelände zum Schlossgarten.

„Hier ist mit viel Liebe zum Detail eine wundervolle Märchenwelt entstanden“, lautet dann auch Paulas Fazit. Ein tolles Lob für das Dekoteam, das alle Kulissen selbst geplant und in Szene gesetzt, Materialien ausgetüftelt und viele alte Dinge aufbereitet oder umgestaltet hat, um dem selbst gesteckten Nachhaltigkeits-Anspruch des Krewelshofs gerecht zu werden. Gut ein halbes Jahr Arbeit hat sich also vollends gelohnt.

Die Frühlingsschau ist bis Juni täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Eintrittspreise liegen zwischen 6,90 Euro (montags bis freitags) und 8,90 Euro (samstags und sonntags). Kinder unter 90 Zentimeter Körpergröße haben freien Eintritt. Weitere Informationen, auch zu Familientickets, Sonder-Öffnungszeiten und Kombi-Angeboten inklusive Frühstücksbuffet gibt es auf der Homepage www.krewelshof.de