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HARIBO Pop-up-Museum gewinnt German Brand Award

Grafschaft – HARIBO erhält Auszeichnung für herausragende
Markenkommunikation im öffentlichen Raum. Marke für alle Sinne: Das mobile Pop-up-Museum verband auf besonders kreative Weise Markengeschichte und Produkterlebnis. Das Familienunternehmen HARIBO hat am 15. Juni 2023 den German Brand Award für herausragende Markenarbeit erhalten. Das außergewöhnliche Pop-up-Museum, das anlässlich des 100. Geburtstags der HARIBO Goldbären durch die Bundesrepublik tourte, überzeugte die neunköpfige Fachjury.

Das vermutlich süßeste Pop-up-Museum wurde im Rahmen der German Brand Award Zeremonie in Berlin in der Disziplin „Excellence in Brand Strategy and Creation – Brand Communication“ ausgezeichnet. Von den Experten:innen besonders gelobt wurde dabei die Idee der Traditionsmarke, die Markengeschichte der HARIBO Goldbären gleichsam kreativ, multimedial und zukunftsgewandt zu inszenieren – und im öffentlichen Raum für jedermann zugänglich zu machen.

Markengeschichte für alle Sinne – rund um Deutschlands erste „Goldbären-Maschine“

Im Jahr 2022 hatten die HARIBO Goldbären ein besonderes Jubiläum zu feiern, denn die Markenikone wurde 100 Jahre jung. Gefeiert hat HARIBO diesen Geburtstag mit vielen Aktionen. Ein wichtiger Baustein der integrierten Marken- und PR-Kommunikation bildete dabei das erste Pop-up-Museum von HARIBO. An 56 Aktionstagen an fünf Standorten in Deutschland konnten alle Generationen in die Marken- und Produktwelt der HARIBO Goldbären eintauchen. Um Markengeschichte erlebbar zu machen, setzte HARIBO auf mehrere Elemente. Ein historischer HARIBO Oldtimer-Bus wurde zum Museum ausgebaut und zeigte eine spannend aufgemachte Ausstellung mit historischen Exponaten. Daneben boten zwei umgebaute Überseecontainer und die von ihnen eingerahmte, überdachte Plaza Raum für weitere, multimediale Markenmomente – darunter beispielsweise ein Kunstwerk des zeitgenössischen Künstlers SAXA, eine Hörstation und Video-Screens.

Das konzeptionelle Herzstück des Pop-up-Museums bildete die eigens entwickelte „Goldbären-Maschine“: Besucher:innen erlebten beim Blick in die Maschine nicht nur live die Herstellung der HARIBO Goldbären, sondern konnten diese nach Knopfdruck auch gleich genießen. Im Aktionszeitraum vom 20. Juni bis 20. September 2022 tourte das Pop-up-Museum durch ganz Deutschland. Rund 50.000 Fans besuchten das Museum in Bonn, Grafschaft, München, Leutkirch im Allgäu und in Hamburg.

Burkhard Zyber, Leiter Unternehmenskommunikation HARIBO Deutschland, sagt dazu: „Das Pop-up-Museum als mobile Ausstellung ermöglichte den Besucher:innen einen Einblick in die Tradition und Historie hin zum Markenerlebnis der Jetztzeit. Wir haben so die Markengeschichte der HARIBO Goldbären im Raum inszeniert und die faszinierende Geschichte für Jung und Alt erlebbar gemacht – und das alles perfekt abgestimmt auf unseren Markenkern ‚kindliche Freude‘. Wir freuen uns sehr, für diese Aktion nun mit einem so renommierten Preis ausgezeichnet worden zu sein.“

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An der Kakushöhle begeisterten die „Original Feytalkutscher“

Mechernich-Dreimühlen – „Feytalkutscher“ spielten mit Stargast – An der Kakushöhle begeisterten die „Original Feytalkutscher“ mit böhmisch-mährischer Blasmusik, einem bunten Mix und Katharina Praher von den Egerländer Musikanten.

Rund 200 Zuhörer lauschten dem Open-Air-Konzert bei bestem Wetter. Foto: Stephan Everling/RRG/pp/Agentur ProfiPress

Seit gerade einmal zwei Jahren gibt es sie, doch schon jetzt lauschten ihnen rund 200 Zuhörer vor der Kakushöhle in Dreimühlen: Die „Original Feytalkutscher“. Bei bestem Wetter verwöhnten sie dort schon zum zweiten Mal die Anwesenden mit böhmisch-mährischer Blasmusik und bester Verpflegung. Begleitet hatte das Jahreskonzert der Journalist Stephan Everling von der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau).

„Wir sind ein Kind von Corona“, erklärte ihm Klarinettist und Saxophonist Martin Frings stellvertretend für die elf Musiker, die zum größten Teil aus dem Mechernicher Stadtgebiet stammen. „Und so trafen sich als Erste Jörg Bohm, Heinz Hamacher, Carsten Ebbinghaus und Martin Frings, um gemeinsam Musik zu machen“, berichtete Everling. Genauer gesagt in einer Halle in Vussem, wo der Flügelhornist Heinz Hamacher seine Sammlung historischer Pferdekutschen aufbewahrt. Everling: „Und somit war, als weitere Kollegen zu den Treffen stießen und die Idee entstand, die musikalischen Ergebnisse vor Publikum aufzuführen, auch schnell der Name gefunden: »Die Original Feytalkutscher«.

Buntes musikalisches Repertoire

„Böhmisch mött Kölsch“ hieß das Programm. „Mit viel Spielfreude machten sich die elf Musiker an ihr musikalisches Werk und zeigten von der ersten Minute an, wie gut sie die stilistischen Feinheiten der böhmischen Blasmusik beherrschen“, lobte Everling. Marco Pütz an der Tuba und Wolfgang Hamacher gaben den Rhythmus vor, Martin Frings unterstützte zusätzlich mit „launigen Ansagen“.

Die Feytalkutscher hatten auch die Sängerin Katharina Praher vom weithin berühmten Ensemble „Ernst Hutter und seinen Egerländer Musikanten“ eingeladen, welche mit dem Akkordeonisten Christoph Peetz ein Duett spielte.

Das „Staraufgebot“ war aber kein Zufall, denn der musikalische Leiter Carsten Ebbinghaus ist nicht nur im Musikkorps aktiv, sondern auch bei den Egerländer Musikanten. „Wir essen und trinken gerne“, sagte er gegenüber Everling, daher werde auch bei jedem Treffen gekocht. „Manchmal essen wir länger, als wir proben“, berichtete auch Frings.

„Mit dabei sind nicht nur Profimusiker, sondern auch ambitionierte Amateure, die ansonsten in verschiedenen Musikvereinen spielen. Für die Arrangements sorgt Richard Hellenthal, der auch für viele Kölner Bands arbeitet“, so Everling: „Neben beliebten Hits der Blasmusik intonierten die Feytalkutscher auch Kölsche Hits wie »Katrin« und die »Kaffeebud« von den »Bläck Fööss« und eine Blasmusikversion des »Saunaboy« der Band »LSE«.

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Von der VR-Bank Nordeifel gesponsert – Mundart-Festival „Mir kalle Platt“ startet im August

Nettersheim – „Platt öss e Stöck Heimat“ – Das Eifeler Mundartfestival „Mir kalle Platt“ startet im August und wartet mit 15 Veranstaltungen rund um den Nordeifeler Dialekt auf. Die Palette reicht von Mundartführungen und Wanderungen bis zu Konzerten, Talks und Theateraufführungen „op Platt“.

Bei einer Pressekonferenz vor der Nettersheimer Kinoscheune stellten sich jetzt die Verantwortlichen den Fragen der Journalisten. Das waren die beiden Ideengeber für das Festival, Musiker Günter Hochgürtel und Landrat Markus Ramers, als Veranstalterin die Nordeifel-Tourismus GmbH (NeT) mit ihrer Chefin Iris Poth und Organisatorin Nicole Habrich, die VR-Bank Nordeifel mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Mark Heiter als Hauptsponsor, Stefan Grieshaber von der Auftaktgastgeberin Gemeinde Nettersheim und Poetry-Slamer und Mitveranstalter Julius Esser.

„Platt ist unsere Sprache – das verbindet“, sagte Mark Heiter, der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Nordeifel eG, zur Initiative „Mir kalle Platt“, die 2023 ins zweite Jahr geht. Nach dem Erfolg zum Start der Nordeifeler Mundart-Kampagne 2022 gibt es dieses Jahr nun ein Festivalprogramm mit verdreifachter „Schlagzahl“.

Die im eigenen Selbstverständnis „mit der Eifel verwachsene“ VR-Bank Nordeifel, Hausbank der Region, hatte bereits 2001 ihr Unternehmensleitbild von dem berühmten Hellenthaler Mundartdichter Fritz Koenn in Nordeiefeler Mundart übersetzen lassen. Neben der Bank unterstützt auch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen das Mundartfestival 2023, so Iris Poth in der Pressekonferenz.

„Platt gehört zu unserer DNA“

„Leider sprechen nicht mehr viele Platt“, so Landrat Markus Ramers. Gerade die Kleinsten, „Pänz“, „Pute“ unn „Möxx“, müssten wieder mit der Mundart in Berührung gebracht werden, so der „Eifel-Gängster“ und „Wibbelstetz“-Frontmann Günter Hochgürtel. „Unsere Sprache ist ein wichtiges Identifikationsmerkmal, auf das wir stolz sind!“

Platt sei Tradition und Identifikationsmerkmal eines ganzen Landstrichs, so der Landrat. Der aus Hürtgenwald stammende Stefan Grieshaber ergänzte: „Platt öss e Stöck Heimat!“ Und Mark Heiter: „Platt gehört zur DNA unserer Bank, die eine ganze Region repräsentiert. Unsere Region ist für uns Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Deshalb ist es wichtig, seine Wurzeln zu behalten.“ Iris Poth sprach am Rande der Pressekonferenz bereits mit Mark Heiter darüber, wie man Platt an Schulen und Kindergärten fördern könnte.

Tickets für das Festivalprogramm gibt es direkt beim Veranstalter. Infos zum Programm erteilt die Nordeifel Tourismus GmbH, Bahnhofstraße 13, 53925 Kall, auch auf ihrer Homepage www.nordeifel-tourismus.de Ein Auszug aus dem Programm: Donnerstage, 17./24./31. August, kleiner Sprachkurs „Mir kalle Platt mött Manni Lang“ in Bad Münstereifel; Samstag, 19. August, Auftaktveranstaltung ins Festival unter dem Motto „Et jeht loss!“ mit buntem Programm in der Kinoscheune Nettersheim.

„Pänz op die Bühn!“

Am Sonntag, 20. August, heißt es „Wo de Berschlöck wirkte…“, eine Führung op Platt und Konzert der Bergkapelle Mechernich unter Tage im Bergwerksmuseum Mechernich; ebenfalls am Sonntag, 20. August, und am 3. September „Spazeerjangk mot enem Drommerter“, eine geführte Wanderung mit kulinarischem Abschluss in und um Schleiden-Dreiborn. Am Freitag, 25. August, gibt es „Janz vell Musick“, ein Mundart-Konzert in Dahlem-Schmidtheim und am Freitag, 25. August, „Ne Hoof Jedöhns em Köhstall“, eine Hörspielproduktion im Kulturhof Velbrück in Weilerswist-Metternich.

Samstag, 26. August, und Sonntag, 17. September, können sich fußläufig Interessierte „Mött Lende-Jerett dörch Jemöngk“ auf eine geführte Wanderung mit kulinarischem Abschluss begeben. Sonntag, 27. August, heißt es in Nettersheim „Pänz op die Bühn!“, ein Kinder-Workshop mit Aufführung für die ganze Familie. Sonntag, 27. August, spielen auf Burg Reifferscheid „Kerk & Band“, Mundart-Konzert und geführte Wanderung mit einem Eifeler Jung.

Mittwoch, 30. August, bieten Julius Esser und Gefährten „Mund-ART“, einen bunten Abend am Siechhaus“ bei Zülpich, Freitag, 1. September, gibt es „Verzällche op Platt un Musick“ im Erzählcafé Blankenheim, Donnerstag, 21. September, wird es „Kriminell & musikalisch“ mit Ralf Kramp in der Stadtbibliothek Euskirchen, Samstag, 23. September, ist „Spazeerjank möt nem Schleedener“  mit kulinarischem Abschluss, Donnerstag, 28. September, ist „Talk op Platt mött Pötze Steff, Langs Manni unn Hunnes Huhjürdel“, einem Autor, einem Musiker und einem Erzähltalent und Schmied bei PAPSTAR in Kall. Das Abschluss-Konzert geben „Wibbelstetz“ am Sonntag, 15. Oktober, unter dem Motto „Kirmes om Dörp“ auf der Kirmes in Marmagen.

 

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SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis eröffnet die Rückblende-Ausstellung

Region/Koblenz – Wolfgang Treis, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, hat die Wanderausstellung „Rückblende 2022“ feierlich in Koblenz in Empfang genommen. Bis einschließlich Freitag, 7. Juli 2023 können Interessierte in das Dienstgebäude der SGD Nord kommen und anhand der Ausstellungsstücke das Jahr 2022 Revue passieren lassen. Bei den Werken handelt es sich um die 75 besten Fotos, die fünf besten Foto-Serien und die 50 besten Karikaturen, die für den höchstdotierten deutschen Wettbewerb für politische Fotografie und Karikatur nominiert waren.

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Stadtglühen – Aachens freie Kultur feiert den Sommer in der Stadt

Aachen – Rund 100 Events sollen fast sechs Wochen lang Besucher*innen immer mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags in ihren Bann ziehen. Das Stadtglühen geht jetzt in seine dritte Runde. Denn vom 30. Juni bis zum 6. August wird die freie Kulturszene wieder Kunst und Kultur an den unterschiedlichsten Orten in der gesamten Stadt kostenlos erfahr- und erlebbar machen. Zwölf besondere Orte der Stadt werden in diesem Jahr mit allen Facetten der Kultur bespielt. Es gibt jeweils eine Bühne, verschiedene Zelte und Wagen, ein phantastisches Imaginarium, viele Artist*innen sowie ein bezauberndes Figurentheater. Und natürlich jede Menge Tanz, Theater, Poetry, Comedy, bildende Kunst, Programm für Kinder sowie ein reichhaltiges Musikangebot – von Elektro und Rock über Jazz bis Klassik. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Rund 100 Events

Rund 100 Events sollen fast sechs Wochen lang Besucher*innen immer mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags in ihren Bann ziehen. Im Elisengarten zum Beispiel, im Frankenberger Park, am Templergraben, im Schlosspark in Richterich, beim NAK im Stadtpark, auf Gut Kullen, in der Salvatorkirche, aber auch in Eilendorf, Haaren und Kornelimünster. Im Driescher Hof findet die zweite Ausgabe des Graffiti-Festivals „Stadtsprühen“ statt. Am Abschlusswochenende werden dann nochmals verschiedene Aktionen in der Innenstadt stattfinden. Möglich wurde das Programm dieses Sommer-Kulturfestivals durch eine Förderung der Stadt Aachen in Höhe von 350.000 Euro.

Begeisterung

Bei einem Pressegespräch kurz vor Auftakt des Programms sagte Rainer Beck, städtischer Veranstaltungsmanager: „In diesem Sommer fluten wir Aachen erneut mit Kultur. Ich lade alle Aachener*innen und Besucher*innen der Stadt herzlich ein, in spannende Formate, Kultur und Begegnung einzutauchen. Bei den abwechslungsreichen Events, verteilt über das Stadtgebiet, ist für jede*n etwas dabei.“ Er berichtete, dass die vergangenen Monate der Vorbereitung sehr arbeitsintensiv waren, vor allem aber geprägt von der guten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und Künstler*innen. „Ich bin überzeugt, dass sich diese Begeisterung auf die Besucher des Festivals übertragen wird.“

Beeindruckendes Programm

Auf die vielen Highlights dieses Sommer-Festivals freut sich auch Stadtglühen-Projektleiter Lars Templin, gleichzeitig Geschäftsführer Musikbunker-Aachen e.V.: „Wir haben mit vielen, tollen Leuten zu tun, die alle mit Begeisterung bei der Sache sind und konnten ein beeindruckendes Programm auf die Beine stellen.“ Und weiter: „Unser kleiner Wagenzirkus wandert von Ort zu Ort und überall können die Zuschauer*innen spannende Dinge aus dem gesamten kulturellen Spektrum entdecken. Die einzelnen Formate lassen an jeder Location einen magischen Platz in angenehmer Atmosphäre entstehen.“

Informationen

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Spielorten gibt es im Internet unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.

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Uraufführung der Komödie „Verhext und Zugenäht“ bei den Burgfestspielen Mayen – Premiere am 17. Juni

Mayen – Eine glückliche Beziehung zu führen, ist nicht immer ganz leicht. Schon im Normalfall gibt es im Paarleben genug Herausforderungen zu meistern. Aber wenn die eigene Freundin eine Hexe ist und ausgerechnet an dem Abend, als sie zum ersten Mal die zukünftigen Schwiegereltern treffen soll, am berüchtigten „Malus magus“ leidet, dann kann der Abend nur in der Katastrophe enden. Vor allem, wenn der Schwiegervater in spe ein notorischer Spießer und Besserwisser ist und seine höllische Majestät, der Teufel persönlich, auch noch in das Familientreffen platzt und seine ganz eigene Agenda verfolgt.

Mit der Komödien-Uraufführung „Verhext und Zugenäht“ stellt sich der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Thomas Limpinsel dem Mayener Publikum erstmalig als Autor vor. Und der Titel ist Programm. Limpinsel lässt seine Hauptfiguren, die Hexe Marie und ihren Lebensgefährten Paul, durch einen Abend voller Pleiten, Pech und Pannen navigieren. Paul steht gewaltig unter dem Schlappen seines dominanten Vaters Horst, der an nichts ein gutes Haar lassen kann: An der Wohnungseinrichtung nicht, am Abendessen nicht und noch nicht einmal an Marie, deren magische Erkältung im Laufe des Abends immer schlimmer wird. Fast unmöglich, die ganzen Zauber- und sonstigen Missgeschicke zu vertuschen und die Stimmung hochzuhalten.

Inszeniert wird die aberwitzige Komödie, die am 17. Juni Premiere feiert, von Regisseurin Caroline Stolz, der Intendantin des Rheinischen Landestheaters Neuss. Stolz gilt als ausgewiesene Komödien-Expertin und probt mit den Schauspieler*innen akribisch an den Szenen voller Slapstick und Situationskomik. „Präzision ist das wichtigste Stichwort“, sagt Stolz. „Nur wenn das Timing auf den Punkt stimmt, überträgt sich das Feuerwerk auch auf das Publikum.“ Die neuen Ensemble-Mitglieder Silke Buchholz, Jörg Thieme, Kora Pavelić und die bereits aus der letzten Spielzeit bekannten Schauspieler Marc Simon Scheufen und Michael Ophelders werfen sich mit jeder Menge Energie und Spielfreude in absurde Verfolgungsjagden, urkomische Verwechslungsarien und aberwitzige Verwandlungsmomente. Da knallen die Türen und wackeln die Bilder im Bühnenbild von Ingo Bracke, dass außerdem die eine oder andere magische Überraschung bereithält!

Wie Marie und Paul den Abend mit den Schwiegereltern meistern und ob der Teufel am Ende doch Oberhand behält, das erfährt man ab dem 17. Juni auf der Bühne der Genovevaburg.

Karten für das Komödien-Feuerwerk gibt es bei Reisebüro Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5, 56727 Mayen. Ticket-Hotline: 02651/494942 oder per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de.

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Auf den Spuren starker Frauen in Aachen – Spannende Stadtführung am Montag 12. Juni und Freitag 16. Juni

Aachen – Spannende Stadtführung mit Sabine Mathieu – Ohne die Frauen war das wirtschaftliche und soziale Leben in Aachen zu keiner Zeit vorstellbar. Einige von ihnen haben in der Stadt ihre Spuren hinterlassen. Stadtführerin Sabine Mathieu hat die Stadtführung „Auf den Spuren der starken Frauen in Aachen“ entwickelt. An zwei Tagen während der Heiligtumsfahrt können Pilgerinnen und Pilger diese kostenfrei erleben: Montag,  12. Juni und Freitag, 16. Juni. Treffpunkt ist jeweils um 15 Uhr am Elisenbrunnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Wir folgen eigentlich dem Weg einer normalen Stadtführung“, erzählt sie, „dort finden wir an vielen Stellen Ankerpunkte zum Thema Frauen in Aachen.“ Die Führung beginnt bei Elise vom Elisenbrunnen, die zwar namentlich fast jeder kennt, deren Person aber weitgehend unbekannt bleibt. Natürlich werden auch die inzwischen selig gesprochenen  Klostergründerinnen des 19. Jahrhunderts ebenso thematisiert, wie die Frauen und Töchter Karls des Großen oder die zu Unrecht ermordeten sogenannten Aachener Hexen.

Die Gruppen erfahren zudem, wie sich das Bild von Frauen in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder gewandelt hat. Selbstverständlich werden auch die starken Frauen der Neuzeit vorgestellt. Dazu gehört nicht nur die erste Oberbürgermeisterin der Kaiserstadt, sondern auch die erste Ehrenbürgerin, Karlspreisträgerin und Ritterin des Ordens „Wider den Tierischen Ernst“. „Wenn man sich mit der Geschichte von Frauen beschäftigt, erkennt man gut, dass Frauen zwar nicht immer nur dumm gehalten wurden, man ihnen jedoch nur dann Bildung und Anerkennung zukommen ließ, wenn es gerade opportun war“, erzählt Sabine Mathieu, „dennoch gab es immer wieder Frauen, die sich ihren Platz in der Gesellschaft erfolgreich erkämpft haben.“

Zur Heiligtumsfahrt gibt es außerdem einen „Frauenkraftort. Dazu öffnen die Schervierschwestern ihre Klosterpforte in der Elisabethstraße 19 in Aachen. Gemeinsam mit der Frauenseelsorge im Bistum Aachen laden sie zu vielfältigen Angeboten: Liegestühle, Stullen & Getränke, spirituelle Impulse und stärkende Workshops erwarten die Besucherinnen. Die Workshops werden zweimal durchgeführt: um 13 bzw. 15.30 Uhr und dauern 90 Minuten.

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Tom Krey mit neuem Objekt in Bad Münstereifeler Ausstellung „DrahtseilAct“ ab 18. Juni vertreten

Bad Münstereifel – Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen der „OpenAirGalerie“ haben deren Organisatorinnen, die ebenfalls der „Bürgerstiftung Bad Münstereifel“ angehören, ein neues Format der öffentlichen Kunstpräsentation entwickelt, an der 26 Künstlerinnen und Künstler teilnehmen. Sie heißt „DrahtseilAct“.

Präsentiert wird je ein Originalkunstwerk, zum Namen passend an Drahtseilen hängend, von Sonntag, 18. Juni, bis Samstag, 30. September, in der Innenstadt von Bad Münstereifel.

Auch der Mechernicher Maler Tom Krey ist mit seinem Objekt „The show must go on!“ vertreten. Die Skulptur, die einen „Springer“ darstellt, besteht aus Holz, Öl- sowie Acrylfarbe und Lack. Sie misst 1,80 m in der Länge.

„Nach dem langen pandemiebedingten Stillstand und der katastrophalen Flut fand Tom Krey den »Springer« und den Titel für die Menschen in Bad Münstereifel, als Mutmacher und Anstoß für neue Aktivitäten und Unternehmungen, sehr passend“, erklärte seine Tochter Marina Krey gegenüber dem Mechernicher Bürgerbrief.

Mehr Infos zu Tom Krey und seinen Werken gibt´s unter http://www.tom-krey.com.

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Das Ofdener Schaffrath-Haus bietet in diesem Jahr noch viele Highlights

Alsdorf – Ihr Ruf eilt ihnen offenbar voraus. „Mittlerweile kommen viele Künstlerinnen und Künstler auf uns zu und fragen an, ob sie im Schaffrathhaus ausstellen oder auftreten können“, sagt Ralf Schmaldienst, der Vorsitzende des Trägervereins des Schaffrathhauses in Ofden. „Wir sind oft selbst ganz schön erstaunt, wie bekannt unser Haus in der Kunstszene geworden ist!“

Im neu gewählten Vorstand wird Ralf Schmaldienst von Stellvertreterin Renate Rinkens, Schatzmeisterin Christa Hilger-Schmaldienst und Schriftführerin Kiki Bragard sowie den Beisitzern Rainer Bauer und Hartmut Malecha unterstützt. Das neue Jahresprogramm hat der Vorstand jetzt im Amtszimmer von Bürgermeister Alfred Sonders vorgestellt.

Im Kern ist es die bewährte Mischung aus Kunstausstellungen, Musik und Kleinkunst. Viele bekannte Namen sind wieder mit dabei. Wie Jürgen B. Hausmann, der am Sonntag, 11. Juni, ab 16 Uhr einen heiteren Nachmittag startet. Oder das „Schlagsaiten Quantett“, das als musikalischer Stammgast am Samstag, 26. August, ab 18 Uhr zu hören ist.

Diesmal allerdings im Freien, denn auch den Garten des ehemaligen Atelierhauses von Ludwig Schaffrath möchte der Verein künftig als Veranstaltungsfläche nutzen. Für die meisten Künstlerinnen und Künstler wird jedoch das ehemalige Atelier die unverwechselbare Umgebung für Ausstellungen bleiben. „Das Haus bietet einfach einen einzigartigen Rahmen“, sagt Ralf Schmaldienst. „Das Licht, das durch die Glaskunst von Ludwig Schaffrath in den Raum fällt, hat schon etwas Besonderes.“

In diesem Jahr werden noch Gertrud Schaefer und Dorothea Kempen „Ansichten in Malerei, Zeichnung und Keramik“ (ab 13. August) und Huub Dreissen und Jeop Albertz Bilder und Glaskunst (ab 22. Oktober) präsentieren. Der Bürgermeister, der selbst eines von rund 50 Mitgliedern des Schaffrathhauses ist, lobte das Engagement des Vorstandes. „Dass wir heute im Haus unseres verehrten Ludwig Schaffrath solch einen lebendigen Veranstaltungsort haben, um den uns viele beneiden, ist nur der Leistung eines starken Teams zu verdanken!“ (apa)

Mehr Infos online unter: www.schaffrath-haus.com.

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Familien-Programm der Aachener Museen in den Sommerferien

Aachen – Insgesamt 15 kostenlose Angebote für Familien bieten die Museen in den Sommerferien mit Unterstützung der STAWAG AG an. Alle Aachener Museen sind dabei: Suermondt-Ludwig-Museum, Ludwig Forum Aachen, Centre Charlemagne,Couven Museum, Internationales Zeitungsmuseum und das Zollmuseum.

Aachener Familien können in den Sommerferien einespannende Entdeckungsreise in die Welt der Kunst oder die Vergangenheitunternehmen – mit kostenfreien Familienangeboten vom Museumsdienst Aachen.Pia vom Dorp, Leiterin des Museumsdienstes der Stadt Aachen hat mit ihremTeam ein besonderes Führungs- undWorkshop-Programm vorbereitet: Auf den Spuren Kaiser Karls begibt man sich imStadtmuseum Centre Charlemagne, im Herzen von Aachen. Im Zollmuseum inRichterich geht es unter anderem um Geschichten abenteuerlicherVerfolgungsjagden zwischen Zollamt und Schmuggler*innen. Das InternationaleZeitungsmuseum lädt zum „Papierschöpfen“ unter fachkundiger Anleitung ein, Wissenswertesrund um „Nachhaltige Ernährung – Von Omas Vorratshaltung lernen“ gibt es imCouven Museum zu erfahren. „Wir freuen uns sehr, in den Sommerferien Familienin den Museen zu begrüßen. Kinder und Erwachsene können gemeinsam anFührungen teilnehmen, jede Menge Fragen stellen und in Workshops kreativwerden. Ein schönes Ferienerlebnis in der eigenen Stadt!“ betont Pia vom Dorp.

In jeder Ferienwoche gibt es Neues zu entdecken: Beider Führung „Mit Baby ins Museum“ können frischgebackene Eltern mit ihremNachwuchs ganz entspannt die Kunst im Suermondt-Ludwig-Museum genießen. ImWorkshop „Museumsentdecker*innen“ für Familien mit Kindern ab fünf Jahrengeht es nach dem Ausstellungsbesuch zum Malen und Drucken in dieKunstwerkstatt. Kirmesbegeisterte Familien lädt der Familienworkshop „DerBend ist auf!“ in die aktuelle Ausstellung im Centre Charlemagne. In derFührung „Aachener Stadtgeschichte: Aufgedeckt!“ erklärt ein Stadtarchäologe,was genau seine Aufgaben sind und warum Gelbe Säcke für Archäolog*innen hochinteressantsind. Im Ludwig Forum wird der Boden zur Wand – durch den Perspektivwechselverändern sich die Sichtweisen. Und in der Bürgerlichen Kunstkammer imSuermondt-Ludwig-Museum kann man von der Mumie übers Krokodil bis hin zumSchneckenhaus wahre Schätze entdecken. Bei allen Familienangeboten sind nebenden Eltern selbstverständlich auch Oma, Opa oder andere Verwandteangesprochen, die den museumsinteressierten Nachwuchs begleiten.

Das Familienangebot wird von der STAWAG unterstützt.„Wir setzen uns mit unserem Engagement in der Stadt Aachen aktiv für mehrLebensqualität von Familien mit Kindern ein. Hierzu gehört auch, dieBandbreite an Museumskultur mit ihren kreativen Angeboten zu unterstützen unddamit möglichst vielen Familien zugänglich zu machen. Die Vielfalt der Themenund Workshops ist wirklich groß. Wir als STAWAG freuen uns sehr, Klein undGroß, Jung und Alt erlebnisreiche Ferientage ermöglichen zu können“, betontKirsten Haacke von der Unternehmenskommunikation der STAWAG AG.

Das komplette Angebot mit ausführlicher Beschreibunggibt es unterwww.museumsdienst-aachen.de