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Der Kaller Rat hat sich einstimmig der „Trierer Erklärung“ angeschlossen

Kall – Der Rat der Gemeinde Kall unterstützt die Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages und setzt damit ein Zeichen für Demokratie, Freiheit und Toleranz. Gemeinsam hatten die Fraktionen SPD, CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen beantragt, sich sinngemäß der Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages anzuschließen.

„Ich bin froh, dass der Antrag aus einer so breiten Mitte des Rates gestellt wurde, das ist ein starkes Signal”, sagt Bürgermeister Hermann-Josef Esser. In der jüngsten Ratssitzung wurde der Beschluss, sich der Trierer Erklärung anzuschließen dann sogar einstimmig gefasst.

Die Erklärung spricht sich aus für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit in Deutschland. Sie verweist auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde und eine Gemeinschaft, die geprägt ist von Vielfalt, Solidarität und Akzeptanz. Der Bürgermeister und die Ratsvertreter sind sich einig: „Gerade jetzt ist es an der Zeit, unsere demokratischen Werte noch einmal zu bekräftigen.”

Auslöser für die sogenannte Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages war das Bekanntwerden eines Treffens von AfD-Funktionären mit Mitgliedern der Identitären Bewegung: „Die dort diskutierte Deportation von Millionen Menschen aus Deutschland hat uns alle schockiert“, heißt es in der Erklärung.

Wortlaut der Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages:

„Das jüngst bekannt gewordene Treffen von AfD-Funktionären mit Mitgliedern der Identitären Bewegung und die dort diskutierte Deportation von Millionen Menschen aus Deutschland hat uns alle schockiert. Wir nehmen es nicht hin, dass rechtsextreme Kräfte eine Atmosphäre der Verunsicherung, der Angst und des Hasses in unserem Land und in unseren Städten schüren.

In unseren Städten leben Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen – als Nachbarinnen und Nachbarn, als Kolleginnen und Kollegen, als Freundinnen und Freunde, als Familie. Das ist die Lebensrealität in unseren Stadtgesellschaften. Das macht unsere Städte aus. Unsere Städte gehören allen Menschen, die hier leben. Wir akzeptieren nicht, dass Bürgerinnen und Bürger, dass Familien, dass sogar Kinder in unseren Städten Angst davor haben müssen, von hier vertrieben zu werden.

Unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Bewertungen politischer Themen, auch unterschiedliche Positionen zur Migrations- und Asylpolitik sind Teil unserer Demokratie. Demokratie braucht Auseinandersetzung, Demokratinnen und Demokraten müssen auch Streit aushalten und Widerspruch akzeptieren. Was wir nicht akzeptieren, ist, wenn der Kern unserer Verfassung und die Basis unseres Zusammenlebens angegriffen wird: die Würde des Menschen.

Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaat müssen immer wieder neu verteidigt werden. Eine wehrhafte Demokratie lebt von einer aktiven und wachen Zivilgesellschaft vor Ort. Das haben Zehntausende Menschen in den vergangenen Tagen in unseren Städten deutlich gemacht. Die Menschen, die aktuell gemeinsam auf die Straßen gehen, um Farbe zu bekennen für Demokratie und Menschenwürde, senden ein klares Signal der Solidarität – und gegen die Spaltung unserer Stadtgesellschaften.“

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IHK Aachen fordert Nachbesserung und Verschiebung des Mautstarts

Aachen – Ab dem 1. Juli gilt auch für Fahrzeuge zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen die Mautpflicht. Davon sind zukünftig rund 50.000 Fahrzeuge in Nordrhein-Westfalen betroffen. Auch in der Region Aachen müssen sich Unternehmen mit kleineren Transportern, Paketdienste, Lieferdienste und Unternehmen mit gemischten Flotten künftig auf Mautabgaben einstellen. Aus Sicht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen ist die Umsetzung nicht ausreichend konsistent. Daher fordert die IHK Aachen die Politik auf, nachzubessern und den Start der Maut zu verschieben.

Ob ein Fahrzeug mautpflichtig ist oder nicht hängt nach den jetzigen Plänen davon ab, ob das Gewerbe in der Liste der handwerklichen Tätigkeiten des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) eingetragen ist. IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer kritisiert: „Hier muss dringend nachgeschärft werden, denn die Trennlinie zwischen handwerksähnlichen und anderen Tätigkeiten ist nicht eindeutig.“ Das führe beispielsweise dazu, dass der Veranstaltungstechniker künftig zur Kasse gebeten werde, ein Elektriker, der in der gleichen Halle arbeitet, aber nicht.

Die IHK Aachen setzt sich dafür ein, dass Unternehmen, die ihre Hauptleistung nicht durch den Transport erbringen, sondern durch ihre handwerksähnliche Dienstleistung vor Ort, ebenfalls von der Maut befreit werden. „An der Stelle sollte die Liste um wesentliche handwerksähnliche Tätigkeiten ergänzt werden“, fordert Bayer.

Hinzu komme, dass der Zeitpunkt für den Mautstart angesichts der konjunkturellen Lage – insbesondere für die Bauwirtschaft, die viele kleine Fahrzeuge nutzt – nicht durchdacht sei. Bayer macht deutlich: „Das ist in der aktuellen Situation das falsche Signal. Die Unternehmen brauchen jetzt dringend eine Entlastung statt einer weiteren Bürde.“

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Ein kreatives Handwerk hat Sorge um den Nachwuchs – Friseur-Innung Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Obermeisterin Sabine Schöman-Kuhnen ist begeistert von dem was sie tut. Und mit ihr sind es die Mitglieder der Friseur-Innung Bernkastel-Wittlich. Diese tagten Ende Mai im Restaurant Daus in Wittlich und blickten auf die vergangenen Monate zurück. Das Highlight war die erfolgreiche „Hair and Style Night“ in Hetzerath im April. Zuschauer wie Ausrichter erlebten einen faszinierenden Abend rund um die Mode. „Über 30 Helferinnen und Helfer haben die Veranstaltung zu einem wunderbaren Erlebnis gemacht“, erzählt Schömann-Kuhnen. Auch die vergangenen Seminare der Innung waren sehr gut besucht. „Wir haben ein tolles Miteinander in unserer Innung. Das motiviert mich und alle, die mit dabei sind.“

Es könnte alles so schön sein, wenn da nicht der sorgenvolle Blick auf die Ausbildungszahlen wäre. Corinna Jäger, Ausbildungsmeisterin an der Handwerkskammer Trier für Friseure, berichtet der Versammlung von lediglich bisher zwei neuen Ausbildungsverhältnissen, die zum August im Kammerbezirk starten würden. „Wir haben einen so tollen Beruf, aber der Funke will derzeit nicht überspringen auf die Jugendlichen“, bedauert die Obermeisterin. „Die Corona-Pandemie und die Schließungen der Salons über mehrere Wochen haben viel Verunsicherung hinterlassen. Gerade die junge Generation sucht nach sicheren Jobs mit guter Bezahlung.“ Dabei muss sich die Ausbildungsvergütung im Friseurhandwerk nicht verstecken. Ein neuer Ausbildungstarifvertrag steht kurz vor Abschluss, der ab August dieses Jahres nochmal eine deutliche Anhebung vorsieht. „Viele vergessen, dass man mit einer Ausbildung schon vom ersten Tag an sein eigenes Geld verdient. Und wer richtig gut ist, der kann auch die Lehrzeit verkürzen und schon nach zwei Jahren Gesellenlohn beziehen“, erzählt Christian Weirich, stellvertretender Geschäftsführer der Innung. „Die Karrierechancen im Handwerk stehen jedem offen und bieten nach oben viel Luft. Wer den Meister ablegt steht auf gleichem Niveau wie einer mit Bachelorabschluss. Nur viel früher.“  Weirich bleibt auch optimistisch, dass noch weitere Ausbildungsverhältnisse in diesem Sommer starten werden. „Erfahrungsgemäß gehen erst kurz vor Ausbildungsbeginn die meisten Lehrverträge im Friseurhandwerk bei der Kammer ein.“

Die Versammlung ehrte derweil an dem Abend Mitglieder, die für 25 Jahre Meisterwürde eine Urkunde erhielten. Darunter waren diesmal Gerlinde Kropp, Anita Reisdorf, Jörg Ruf, Margit Schabbach, Christiane Strong und Jutta Thiesen. Sie alle blicken auf 25 oder mehr Jahre Meisterwürde zurück und erhielten den „Silbernen Meisterbrief“ von der Obermeisterin überreicht.

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Kupferstadt Stolberg geht in der Region voran

Stolberg – Kommunale Wärmeplanung und Wasserstoff – Die Stadt Stolberg müsste diese Planung bis spätestens zum 30.06.2028 vorgelegt haben. „Wir sind unserer Zeit hier aber schon deutlich voraus und rechnen mit einer Fertigstellung des Plans bis Mitte 2025“, erklärt Bürgermeister Patrick Haas, der bereits 2021 mit dem Projekt „Grüne Talachse 2030“ gemeinsam mit allen großen Industriebetrieben, der FH Aachen und dem Energieversorger EWV einen Prozess gestartet hat, der die Stadt auch bei der Wärmeplanung in eine „Pole Position“ gebracht hat: „Gemeinsam wollen wir das große Potenzial unserer Schwerindustrie nutzen, um nicht nur die Unternehmen mit grüner, sicherer und kostengünstiger Energie zu versorgen, sondern wo möglich auch die Bürgerinnen und Bürger.“

Schon lange vor dem Gesetz der Bundesregierung arbeiten die Stadt und ihre Projektpartner deshalb im Rahmen der „Grünen Talachse“ an der Errichtung eines Fernwärmenetzes durch die Nutzung der Abwärme von heimischen Industriebetrieben. Das frühzeitige Handeln der Stadt hat auch ganz konkret positive Effekte, erläutert der Bürgermeister: „Wir haben schon Anfang Februar 2023, also deutlich vor dem Gesetz der Bundesregierung, einen Förderantrag zur Erstellung eines kommunalen Wärmeplanes gestellt.“ Mit Erfolg, denn Stolberg hat dafür eine 100-Prozent-Förderung über 114.242 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erhalten. „Wir wollen, dass die Menschen in Stolberg frühzeitig Planungssicherheit und Fördermöglichkeiten bei der möglichen Umrüstung ihrer Heizung erhalten“, so Haas.

„Der kommunale Wärmeplan wird gebietsscharf darlegen, wo in Stolberg welches Wärmenetz umgesetzt werden kann“, erklärt der Erste und Technische Beigeordnete Tobias Röhm und hebt zugleich hervor, dass die Stadt Stolberg durch das frühzeitige Beantragen der Förderung weitere Vorteile hat: „So haben wir nicht nur die Förderung überhaupt noch erhalten, sondern hatten es auch deutlich leichter, mit der EWV einen kompetenten Anbieter zur Erstellung unserer Wärmeplanung zu finden.“

Die Planungen für das Fernwärmenetz im Strukturwandelprojekt „Grüne Talachse“ laufen indes parallel weiter. Zur Versorgung bieten sich insbesondere Gebiete entlang der Innenstadttalachse besonders an. Auch hier spielt die EWV als ausführender Projektpartner eine wichtige Rolle. Aktuell laufen die Abstimmungen mit infrage kommenden Unternehmen zur Bereitstellung der Abwärme. Im Anschluss sollen Fördermittel für die Erstellung einer Planung beantragt werden, so dass in rund 3 Jahren bereits mit dem Bau des Fernwärmenetzes begonnen werden könnte.

Ein weiterer wichtiger Pfeiler der „Grünen Talachse“ ist die Verfügbarkeit von Wasserstoff für die Stolberger Industrie. Aktuell bemüht sich die Stadt Stolberg um einen Anschluss an das bundesweite Wasserstoffkernnetz. „Die Wahrscheinlichkeit, dass unmittelbar an Stolberg vorbei oder sogar durch die Kupferstadt hindurch einer der Korridore des durch die Bundesregierung beschlossenen Wasserstoffkernnetzes läuft, ist sehr hoch“, sagt Peter Wackers, Amtsleiter für Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg. „Für unsere Unternehmer wäre eine Anbindung an das Wasserstoffkernnetz sowohl regional, als auch global gesehen ein weiterer wichtiger Standortvorteil“ so Wackers weiter. Die Kupferstadt könnte nach derzeitigem Stand gegen 2030 einer der ersten Kommunen in der gesamten Region sein, die in großen Mengen Wasserstoff aus einer Pipeline abnehmen könnte.

 

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Drohnen im grenz-überschreitenden Sucheinsatz – Bald Alltag in der Euregio?

Aachen – Geht es nach Professor Dieter Moormann vom RWTH-Institut für Flugsystemdynamik, ist das Motto „Grenzenlos fliegen – grenzenlos retten“ des Forschungsprojekts „GrenzFlug+“ am liebsten schon morgen Wirklichkeit. Zusammen mit Tema AG, Vodafone AG, Deutsche Flugsicherung GmbH, Stadt Aachen und der Städteregion Aachen stellvertretend für den grenzüberschreitenden Zusammenschluss EMRIC, hat er das Projekt „GrenzFlug+“ entwickelt: Der Einsatz von Drohnen soll bei der Suche nach vermissten Personen grenzüberschreitend alltagstauglich werden. Mittels 5G-vernetzter unbemannter Flugsysteme kann in schwierigem Gelände rascher und effizienter nach einer vermissten Person gesucht werden. Die aufgenommenen Daten werden den Rettungskräften über Virtual Reality zur Verfügung gestellt.

Wie dies konkret funktioniert, konnten Interessierte jetzt in einer Live-Demonstration am Dreiländereck erleben. „Der Einsatz von vollautomatisierten Flugsystemen ist witterungsunabhängig bei Tag und Nacht möglich, verkürzt die Suchzeit nach einer vermissten Person gerade in unwegsamem Gelände, macht die Einsatzplanung der Rettungskräfte effizienter, entlastet den Straßenverkehr und hilft vor allem, Leben schneller zu retten“, so Dieter Moormann. Das Ziel sei, in der Zukunft auf jeder Feuerwache eine Drohnenstation zu installieren.

Diesen Ansatz unterstützt auch NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, der die Suchmission per Mausklick startete: „Der Einsatz von Drohnen hat sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil für Hilfs- und Rettungseinsätze aller Art entwickelt. Drohnen sind schnell und hocheffizient und können schwer zugängliche Gebiete erreichen. Mit dem Projekt Grenzflug+ konnten jetzt erstmalig nach den neuen EU-Regularien Betriebsgenehmigungen für grenzüberschreitende Flüge unbemannter Luftfahrzeuge außerhalb der Sichtweite eingeholt werden. Es ist ein Meilenstein grenzüberschreitenden Rettens.“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die als städtische Projektpartnerin gleichfalls anwesend war, ist zuversichtlich: „Mit diesem Projektabschluss gehen wir schon den nächsten Schritt hin zu einer Zeit, in der Drohnen im grenzüberschreitenden Such- und Rettungseinsatz zum Wohl der Menschen alltäglich werden.“ Weiter unterstrich sie: „GrenzFlug+ ist ein exzellentes Beispiel für den lebendigen Technologie- und Innovationstransfer, der Aachen so besonders macht. In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern bringen wir die Region so auch über die Grenzen hinweg zusammen und fördern eine dynamische und vielfältige Innovationskultur.“ Das Interesse daran ist gegenseitig. Auch Amtsträger und Feuerwehren des belgischen Kelmis und niederländischen Vaals waren bei der Demonstration dabei.

Städteregionsrat Tim Grüttemeier wertete die Abschlussdemonstration als gelungenes Ergebnis einer mehrjährigen Forschung und intensiven Zusammenarbeit: „In der StädteRegion Aachen haben wir schon 2018 die ‚Ferngesteuerte Lageerkundungseinheit FLE‘ gegründet: Damals waren wir mit der Aufklärungseinheit ein Sonderling – heute wird der Einsatz zunehmend Standard. Die beiden FLE-Einheiten mit rund 30 Personen bestehen übrigens zu großen Teilen aus freiwilligen Feuerwehrleuten und Kräften anderer Hilfsorganisationen. Auch hier sieht man exemplarisch wieder, wie wichtig die Verzahnung von Hauptamt, Ehrenamt und Wissenschaft für uns alle ist.“

Das Forschungsprojekt „GrenzFlug+“ ist die Weiterentwicklung seines Vorgängers „GrenzFlug“. Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wurde es gefördert durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.grenzflugplus.de

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Polizei in Rheinland-Pfalz ist Teil des Sicherheits-Knotenpunkts zur EM 2024

Region/Mainz – In drei Wochen taucht Deutschland ins Fußballfieber ein. Während die Sportfans schon in Vorfreude sind, trifft die Polizei auch in Rheinland-Pfalz Vorbereitungen, damit die sportliche Großveranstaltung so sicher wie möglich ablaufen kann.

„Zur Bündelung aller sicherheitsrelevanter Informationen hat sich die Einrichtung eines ‚International Police Cooperation Centers‘ (IPCC) bewährt. Es ist zentraler Knotenpunkt der nationalen und internationalen Sicherheit. Natürlich beteiligt sich die rheinland-pfälzische Polizei entsprechend. Gerade unsere erfahrenen Polizeibeamtinnen und -beamten mit Kenntnissen der jeweiligen Fanszenen im ganzen Land und aus der internationalen Zusammenarbeit beim Landeskriminalamt bringen wichtige Expertise ein“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Sechs rheinland-pfälzische Polizeibeamtinnen und -beamte werden im IPCC selbst in Neuss (Nordrhein-Westfalen) eingesetzt. Die Einsatzkräfte dort werden unter anderem den teilnehmenden Nationalmannschaften als Begleitkräfte zugewiesen und sind Teil der polizeilichen Delegation. Aber auch auf den Aufenthalt der slowakischen Nationalmannschaft in Mainz und ein angekündigtes dänisches Fancamp in Bad Dürkheim bereitet sich die Polizei derzeit intensiv vor.

„Ein solches Großereignis erfordert bundesweit eine hohe Anzahl von Einsatzkräften, um die Sicherheit in und um die Stadien und den Fanzonen zu gewährleisten. Auch hier leistet Rheinland-Pfalz seinen Beitrag und wird die Kolleginnen und Kollegen in den anderen Bundesländern natürlich bestmöglich unterstützen. Hier werden insbesondere die Bereitschaftspolizei, die Polizeihubschrauberstaffel, aber auch unsere Diensthundeführer, gefragt sein“, so Ebling.

 

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Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat gegen den Landrat des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn, ein Ermittlungs-Verfahren eingeleitet

Düren – Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat gegen Landrat Wolfgang Spelthahn wegen des „Anfangsverdachtes der Bestechlichkeit“ ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit dem Großeinsatz gegen Organisierte Schleuserkriminalität Mitte April. Diese Information erreichte den Kreis Düren heute über die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Welcher Art genau die Verdachtsmomente sind, ist Landrat Wolfgang Spelthahn nicht bekannt. „Ich weiß nicht, weshalb ich konkret beschuldigt werde.“ Er sei fassungslos. „Ich habe mir nichts vorzuwerfen und werde alles tun, um diesen Anfangsverdacht zu entkräften.“

Landrat Wolfgang Spelthahn wird nun über den beauftragten Anwalt bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf Akteneinsicht beantragen, um die Hintergründe für die Ermittlungen zu erfahren. Zudem hat er heute die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag und den Regierungspräsidenten informiert. Um in jeder Hinsicht zur vollständigen Aufklärung beizutragen, hat Landrat Wolfgang Spelthahn überdies  ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst eingeleitet.

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Der CHIO Aachen Scientist Circle – CHIO Aachen könnte Vorbildfunktion für andere Turniere haben

Aachen – Wissenschaftliches Monitoring zum Wohlergehen der Pferde wird ausgeweitet – Ein zufälliges Treffen bei einer Veranstaltung brachte den Stein ins Rollen: Birgit Rosenberg, Vorstandsmitglied des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), und Prof. Dr. Dirk Winter kamen ins Gespräch zum Thema wissenschaftliche Beleuchtung des Tierwohls. Einige Telefonate und wenige Monate später war ein bedeutendes Projekt geboren: der CHIO Aachen Scientist Circle.

Dieser Zusammenschluss besteht aus acht Wissenschaftlern und Pferdefachleuten aus Deutschland, Belgien und der Schweiz und beschäftigt sich unentgeltlich mit dem Wohlergehen von Sportpferden. Die Frage, die bereits im Rahmen des CHIO Aachen 2023 thematisiert worden ist, lautet: Wie geht es den Turnierpferden in ihrer Haltung beim CHIO Aachen im Vergleich zu ihrem Heimatstall? Ziel der Untersuchung ist es, fundierte Daten zum Status Quo zu sammeln und Möglichkeiten zu finden, den Aufenthalt für die Pferde in Zukunft noch angenehmer zu gestalten, um ihnen bestmögliche Bedingungen zu bieten. Mit dabei waren im ersten Jahr vier internationale Turnierpferde, die per KI-gestützter Kameratechnik rund um die Uhr beobachtet wurden und deren Stresslevel unter anderem anhand des Cortisol-Levels im Kot bestimmt wurde.

Die ersten Auswertungen stimmen die Wissenschaftler optimistisch. „Positiv ist uns bei der Beobachtung aufgefallen, dass die Pferde beim Turnier in Aachen zwar längere Verweilzeiten in der Box hatten als im Heimatstall, aber sie wurden viel beschäftigt und bewegt“, erläutert Prof. Winter, Studiendekan Pferdewirtschaft der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Weil den Wissenschaftlern des CHIO Aachen Scientist Circles das Thema sehr wichtig ist und die Untersuchungen bei den kommenden Turnieren noch ausgeweitet werden sollen, erhalten sie inzwischen Hilfe von Doktorandin Leonie Krüger. Sie kümmert sich in ihrer Promotion unter anderem um die Auswertung der bisher gesammelten Daten. Die Cortisol-Proben beim Turnier 2023 umfassen vier Tage im Heimatstall, den Transport nach Aachen, das Training und den Wettkampf vor Ort, den Transport zurück und die anschließenden drei Tage zu Hause.

Leonie Krüger berichtet von der Auswertung der Proben aus der Pilotstudie: „Cortisol wird ausgeschüttet bei physischem und psychischem Stress, deshalb gab es einen Anstieg am Wettkampftag. Der ist völlig logisch. Die Kurve würde beim Reiter wahrscheinlich ähnlich aussehen. Die weiteren Cortisol-Werte, die während des Aufenthalts der Pferde in Aachen erhoben wurden, lagen auf einem ziemlich niedrigen Niveau.“ Die Wissenschaftlerin ordnet diese ersten Ergebnisse wie folgt ein: „Der Transport und das Training in Aachen hatten in Bezug auf das Stresslevel offenbar keine großen Auswirkungen. Und wir konnten feststellen, dass die Pferde nach dem Wettbewerb zu Hause auch schnell wieder auf dem Level von vor dem Turnier sind.“

Aus Pilotstudie wird Versuchsplan für die kommenden Jahre

Krüger und Winter warnen davor, die ersten Erkenntnisse überzubewerten oder falsch zu interpretieren. „Wissenschaft braucht Zeit. Wir können noch keine fundierten, endgültigen Aussagen treffen“, betont die Doktorandin. Winter ergänzt: „Wir haben jetzt eine erste Auswertung, aber mit vier Pferden können wir noch keine Ableitungen oder allgemeingültige Aussagen treffen.“ Um das zu ändern, sollen schon beim CHIO Aachen 2024 deutlich mehr Pferde – mindestens zwölf – an der Studie teilnehmen.

„Unser Blick geht in die Zukunft. Wir werden aus der Pilotstudie den Versuchsplan für die nächsten Jahre erarbeiten. Der muss sinnvoll sein und die richtigen Parameter abdecken, damit wir dann auch wirklich wissenschaftlich fundierte Aussagen über das Wohlergehen der Pferde in ihrer Haltung auf dem Turnier treffen können“, erläutert Leonie Krüger. Unter anderem soll das Monitoring per Kamera mit direkter Tierbeobachtung ergänzt werden. Darüber hinaus sollen künftig auch die wesentlichen Stallluftfaktoren sensorisch ermittelt werden. Mit etwa 30 bis 40 Pferden in einem Gesamtzeitraum von drei Jahren werde es dann auch möglich sein, eine fundierte Aussage treffen zu können. Ein Endergebnis im klassischen Sinne erwarten die Wissenschaftler aber nicht. „Es wird immer neue Faktoren geben, die das Tierwohl beeinflussen und die wir untersuchen müssen“, sind sie sich einig. Daher wird sich der CHIO Aachen Scientist Circle auch langfristig dem Themenkomplex Tierwohl widmen.

Um in Zukunft sicherzustellen, dass die Pferde bestmöglich beobachtet werden, könnte sich Prof. Dr. Winter vorstellen, die Boxen in Aachen grundsätzlich mit Kameras auszustatten. „So könnten Veranstalter und Reiter zeigen, dass zum Beispiel die Haltungsparameter engmaschig kontrolliert werden.“ Zudem werden weitere Möglichkeiten geprüft, wie zusätzliche Aspekte rund um das Thema Tierwohl untersucht werden können. „Wir beschäftigten uns aktuell mit der Anwendbarkeit von weiteren innovativen technischen Verfahren“, verrät Winter.

Möglicherweise könnte der CHIO Aachen so auch eine Vorbildfunktion für andere Turniere haben, wenn auch die Bedingungen für die Pferde überall unterschiedlich sind. Prof. Dr. Dirk Winter ist überzeugt: „Aachen ist das wichtigste Turnier weltweit. An den Standards, die wir hier bestmöglich erarbeiten, könnten andere Veranstalter sich künftig orientieren.“

Alle Infos zum Scientist Circle finden Sie hier.

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Hydrogen Hub Aachen drängt auf gesicherten Zugang zu Wasserstoff

Aachen – Der Hydrogen Hub Aachen fordert geeignete Rahmenbedingungen für den Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in der Region Aachen. Das regionale Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung setzt sich für die Transformation von Verteilnetzen ein. „Ohne Zugang zu sicherer und bezahlbarer grüner Energie ist die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gefährdet. Es besteht die Gefahr, dass die Industrie buchstäblich den Anschluss verliert“, betont Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen.

Ab 2028 könne die Region Aachen laut belgischen Netzbetreibern über das Fernleitungsnetz mit Wasserstoff versorgt werden. Da jedoch kaum ein Unternehmen direkt an das Kernnetz angeschlossen sei, sei es notwendig, schnellstmöglich die Infrastrukturen für die Versorgung in der Fläche zu planen und zu bauen. Gerade energieintensive Unternehmen, die ihre Prozesse nicht einfach elektrifizieren können, seien auf eine Versorgung über die Verteilnetze angewiesen, macht Bayer deutlich.

Vor diesem Hintergrund kritisiert der IHK-Hauptgeschäftsführer die Planungen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK) im „Green Paper“, das einen Rückbau und die Stilllegung der vorhandenen Gasverteilnetze vorsieht. „Das ist für mich nicht nachvollziehbar, denn es werden keine Ansätze zur Transformation der Netze geliefert. Dabei verfügt die Region Aachen durch die strategisch günstige Grenzlage über eine hervorragende Ausgangssituation. Ohne Verteilnetze können wir diese Chance jedoch nicht nutzen.“

Er fordert: „Wir benötigen Rahmenbedingungen für den Weiterbetrieb der Netze mit grünem Wasserstoff. Bei der Netzplanung sind die Bedarfe der Industriebetriebe zu berücksichtigen. Gleichzeitig könnten Unternehmen über dezentrale Elektrolyseprojekte ihre eigene Wasserstoffversorgung aufbauen. Auch hierfür muss die Politik die Voraussetzungen schaffen.“

Warum die Bedarfe der Industrie in der Region in der Netzplanung berücksichtigt werden müssen, macht der Unternehmer Peter Greven aus Euskirchen deutlich: „Es ist wichtig, dass sich der Mittelstand aktiv in die Wasserstoff-Diskussion einbringt, da sonst die Gefahr besteht, dass der Anschluss mittelständischer Betriebe unberücksichtigt bleibt und die Option Wasserstoff damit wegfällt.“

Auch die übrigen Partner des Hydrogen Hubs setzen sich aktiv dafür ein, die Transformation der Verteilnetze voranzutreiben. „Um die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit des Kreises zu sichern, ist die Entwicklung der Wasserstoff-Infrastruktur ein wichtiger Bestandteil. Wir wollen unsere Betriebe bei der Transformation der Energieversorgung unterstützen. Gemeinsam mit unseren Partnern im Kreis sowie im Hydrogen Hub Aachen schauen wir kritisch auf die Diskussionen um das zukünftige Wasserstoff-Kernnetz. Es braucht dringend einen Ausspeisepunkt, der dann die Verteilnetze in den Kreis Euskirchen versorgen kann. Dafür setzen wir uns mit aller Kraft ein“, betont Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen.

Über den Hydrogen Hub Aachen: 

Im Hydrogen Hub Aachen arbeiten Stadt und Städteregion Aachen, die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg sowie die IHK Aachen gemeinsam daran, die Region zu einem Hotspot der Wasserstoff-Wirtschaft in Deutschland zu machen. Unterstützt werden sie dabei von der AGIT mbH.

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Das Wunder von Leverkusen – Ungeschlagen Deutscher Fußball Meister 2024

Region/Leverkusen – Ein unbeschreiblicher Tag – In der Partie in der ausverkauften BayArena besiegte die Werkself am Samstag Augsburg mit 2:1. Was danach folgte, bleibt für immer: Nach Abpfiff bekam die Mannschaft die Meisterschale übergeben – 120 Jahre nach der Vereinsgründung, 45 Jahre nach dem Bundesliga-Aufstieg war es endlich soweit. Kapitän Lukas Hradecky streckte in einem hochemotionalen Moment die Schale in die Luft. Im Anschluss drehte das Team eine einzigartige Ehrenrunde durch das Stadion, zudem flog ein Flugzeug mit einem „Deutscher Meister“-Banner über die BayArena. Besonders schön: Das Gemeinschaftsgefühl zwischen Mannschaft und Fans. Hradecky kletterte zum Abschluss aufs Vorsänger-Podest der Nordkurve und überreichte den Fans die Meisterschale. Wenig später kam auch noch Xabi Alonso dazu. Zusammen stemmten Cheftrainer und Kapitän noch einmal die Schale in die Höhe. Gemeinsam feierten sie mit den Fans diesen bedeutsamen Moment. Unglaubliche Bilder! Das perfekte Ende einer atemberaubenden Bundesligasaison. Stimmen: „Werden diesen Tag niemals vergessen“

Fernando Carro, Vorsitzender der Bayer 04-Geschäftsführung, sagte nach Abpfiff: „Auf dieses Erlebnis haben viele Fans sehr, sehr lange gewartet. Ich war gestern noch bei einem Fanclub, da fahren seit 40 Jahren die Leute überall mit hin. Es ist schon etwas ganz besonderes. Die Fans haben uns auch in schwierigen Zeiten unterstützt – nicht nur jetzt, wo wir erfolgreich sind. Das ist ein ganz wichtiger Faktor für den gemeinsamen erfolgreichen Weg.“

Geschäftsführer Sport Simon Rolfes betonte: „Wir geben dem Anlass heute Abend noch einen würdigen Rahmen, das wird schön für alle Mitarbeiter. Aber für die Mannschaft wird der Abend etwas kürzer. Wir haben in der kommenden Woche noch so einiges vor.“ Die gesamte Mannschaft sowie alle Mitarbeiter von Bayer 04 ließen den unbeschreiblichen Tag gemeinsam mit einer internen Feier ausklingen. Über Florian Wirtz sagte Rolfes zudem folgendes: „Flo ist ein Geschenk für unseren Verein. Nicht nur seine Straßenfußballer-Fähigkeiten, sondern auch seine Sieger-Mentalität und sein hoher Einsatz, den er für das Team einbringt, sind großartige Gabe. Deshalb lieben ihn die Leute hier auch so sehr.“

Coach Alonso sagte nach der Partie: „Einer der vielen Schlüssel für den Erfolg ist die enge Verbindung, die wir zu den Fans aufgebaut haben. Sie haben uns immer unterstützt und wir sind sehr dankbar, dass sie immer für uns da sind. Wir werden diesen Tag niemals vergessen, an dem wir die Schale hochgehalten haben.“

Jonathan Tah, seit 2015 bei Bayer 04, erklärte im Nachgang: „Nach so vielen Jahren und so vielen Spielen unterm Kreuz fühlt es sich unfassbar an, diese Meisterschale hochheben zu dürfen. Xabi hat die ganze Mannschaft besser gemacht, er ist ein überragender Trainer und Mensch.“ Jonas Hofmann betonte: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, die Meisterschale in die Höhe zu strecken. Da will man immer mehr. Ich bin schon nach Leverkusen gekommen, um einen Titel zu gewinnen. Und mit den Neuzugängen, mit Xabi – das hat alles super gepasst. Wir sind sehr froh.“

Statistik: Geschichte geschrieben

In 61 Bundesliga-Jahren gab es 1.096 Mannschaften und nur eine davon beendete eine Saison ohne Niederlage: Bayer 04. Für die Leverkusener stehen am Ende 28 Siege und sechs Remis. Hradecky und Xhaka sind im Übrigen die einzigen beiden Werkself-Profis, die bei allen 28 Siegen auf dem Platz standen. Das Duo stellt damit den Rekord von Manuel Neuer (FC Bayern, 2015/16) ein, der zuvor der einzige Spieler mit 28 Siegen innerhalb einer Bundesligasaison war.

Darüber hinaus ist die Werkself erst das zweite Team der Bundesliga-Historie, das in einer kompletten Saison keinen Punkt nach einer Führung verspielte, zuvor gelang das nur dem FC Bayern München 2011/12. Zudem ist Bayer 04 auch der zweite Klub, der die 90-Punkte-Marke in einer Bundesligasaison erreicht hat.

Und das sind die Zahlen zum Spiel gegen Augsburg: Es fielen 30 Torschüsse, 20 davon gab die Werkself ab, die zusätzlich 65,1 Prozent Ballbesitz verbuchte. Schwarz-Rot spielte darüber hinaus 735 Pässe (Passquote: 92 Prozent), Augsburg derweil 389 (Passquote: 82 Prozent).

Ausblick: Final-Woche in Dublin und Berlin

Weiter geht es für die Werkself mit zwei Endspielen. Zunächst trifft Bayer 04 im Finale der UEFA Europa League am Mittwoch, 22. Mai (Anstoß: 21 Uhr), in der Dublin Arena auf Atalanta Bergamo. Drei Tage später, am Samstag, 25. Mai (Anstoß: 20 Uhr), folgt das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern im Berliner Olympiastadion.