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Jetzt gegen Grippe impfen lassen! Aufruf des Kreis-Gesundheitsamtes Euskirchen

Euskirchen, 12.10.2020 – „Die Grippeschutzimpfung ist gerade in der Coronapandemie besonders wichtig“, betont Kerstin Paul, Ärztin im Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen. „Durch die Impfung lässt sich ein schwerer Krankheitsverlauf der Grippe senken. Besonders Risikogruppen sollten sich schützen.“ Den Aufruf des Kreis-Gesundheitsamtes unterstützen der noch amtierende Landrat Günter Rosenke und sein frisch gewählter Nachfolger Markus Ramers. Beide haben sich jetzt gegen Influenza impfen lassen.

Mit den verfügbaren Impfdosen sollten insbesondere die Personengruppen vollständig gegen Influenza geimpft werden, die eine erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben oder die beruflich besonders exponiert sind. Nach den Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission) wird eine Grippeschutzimpfung Personen ab 60 Jahren, chronisch kranken Personen aller Altersstufen und Schwangeren empfohlen. Darüber hinaus stellen auch medizinisches Fachpersonal, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Kontaktpersonen bestimmter Risikogruppen eine Zielgruppe da.

Auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat angesichts der nahenden Erkältungs- und Grippesaison gemeinsam mit Ärztevertretern dazu aufgerufen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Dahinter steckt die Sorge, dass das Gesundheitssystem bei einem zeitgleichen Grippe- und Coronaausbruch überfordert sein könnte.

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Herbstumfrage unter 2.800 Handwerks Betrieben: Handwerks Konjunktur nach Corona-Schock besser als erwartet

Region/Koblenz, 12.10.2020 – Dem Corona-Schock folgte nicht der Einbruch, der für die Gesamtwirtschaft im Frühjahr 2020 vorausgesagt wurde – das jedenfalls ergibt sich aus dem jüngsten Konjunkturbericht der Handwerkskammer (HwK) Koblenz unter 2.800 Betrieben. Im Frühjahr 2020 war die Stimmung unmittelbar nach dem Lockdown noch ganz anders: 66 Prozent der befragten Unternehmen prognostizierten einen Abschwung.

Jetzt sehen die Zahlen wesentlich besser aus, als damals erwartet: 85 Prozent beurteilen ihre Geschäftslage als gut und befriedigend. Zum gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 94 Prozent. „Damit haben wir ein Minus von neun Prozent. Das Handwerk hat sich also grundsätzlich als krisenfest erwiesen, auch wenn die Bilanz in den unterschiedlichen Branchen sehr unterschiedlich ausfällt“, lautet das erste Fazit von HwK-Präsident Kurt Krautscheid und Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich. Die Zahl der bei der HwK eingetragenen Handwerksbetriebe ist in den ersten zehn Monaten sogar von 19.830 auf 20.050 gestiegen. „Auch das steht für Wirtschaftskraft im Handwerk.“

„Die zurückliegenden Wochen und Monate waren und sind von nicht vorhersehbaren Entwicklungen geprägt. Wir haben uns durch die Corona-Pandemie mit wesentlichen beruflichen und privaten Einschränkungen auseinandersetzen müssen. Viele Haushalte mussten Einkommensbußen hinnehmen. Und auch die nächsten Monate werden uns über den Winter vor weitere Herausforderungen stellen. Dies wird auch Spuren beim Handwerk in unserer Region hinterlassen. Dennoch präsentiert sich das Handwerk als stabiler Wirtschaftszweig und ist insgesamt weniger betroffen als die Gesamtwirtschaft“, kommentiert die Kammerspitze die vorliegenden Zahlen.

Branchen im Handwerk unterschiedlich betroffen, Bauberufe melden gute Zahlen

Die Bau- und Ausbaugewerbe geben im 3. Quartal 2020 die beste Geschäftslagebeurteilung ab. Von den befragten Betrieben in den Bauhandwerken wie Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker oder Straßenbauer geben 96 Prozent und von den Betrieben der Ausbauhandwerke wie Tischler, Maler, Installateure und Heizungsbauer, Elektrotechniker oder Fliesenleger 90 Prozent eine gute oder zufriedenstellende Geschäftslage an.

Von den Betrieben der Nahrungsmittelhandwerke wie Bäcker, Konditoren, Fleischer informieren 86 Prozent über eine gute oder zufriedenstellende Geschäftslage. Hingegen sind nur 77 Prozent der Handwerke für den gewerblichen Bedarf wie Feinwerkmechaniker, Kälteanlagenbauer, Metallbauer, Gebäudereiniger und 74 Prozent der Kfz-Betriebe mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Die niedrigsten Werte geben aktuell die personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe wie Friseure, Kosmetiker, Fotografen oder Schuhmacher und die Betriebe der Gesundheitsgewerbe wie Augenoptiker, Zahntechniker, Hörakustiker und Orthopädietechniker an. Hier mussten die Betriebe zum Teil über Wochen schließen und von den Kunden wurden nicht unbedingt erforderliche Maßnahmen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. 62 Prozent der personenbezogenen Dienstleistungsbetriebe und 60 Prozent der Betriebe aus den Gesundheitshandwerken beurteilen die Geschäftslage im Herbst 2020 als gut oder befriedigend. Viele der betroffenen Handwerksbetriebe konnten durch die Beantragung der Soforthilfe ihren Liquiditätsengpass abmildern und das Unternehmen weiterführen.

Betriebsauslastung und Umsatzentwicklung rückläufig

Die Beurteilung der Betriebsauslastung und Umsatzentwicklung im nördlichen Rheinland-Pfalz hat sich verschlechtert, einzelne Konjunkturindikatoren tendieren seitwärts oder leicht nach unten. 78 Prozent (Vorjahreswerte in Klammern: 87 %) der Befragten melden, dass sie zu mindestens 70 Prozent ausgelastet sind. Dies ist gegenüber der sehr guten Auslastung der Vorjahre ein deutlicher Rückgang. Der Auftragsvorlauf ist leicht von 11,1 Wochen auf jetzt 10,4 Wochen zurückgegangen.

Die Ergebnisse der Konjunkturindikatoren „Auftragseingang und Umsatzentwicklung“ liegen im Herbst 2020 ebenfalls unter den Vorjahreswerten. Konstante oder gestiegene Werte im Auftragseingang geben 75 Prozent (82 %) der befragten Betriebe an. In den kommenden drei Monaten gehen 80 Prozent (84 %) von einem gleichen oder höheren Auftragseingang aus. 76 Prozent (84 %) der Handwerker melden aktuell höhere oder gleiche Einnahmen. Für das nächste Quartal gehen 72 Prozent (83 %) von einer stabilen oder positiven Umsatzentwicklung aus. Der Preisdruck für die Betriebe bleibt ähnlich zum Vorjahr. Aktuell berichten 34 Prozent (46 %) über steigende Einkaufspreise, 16 Prozent können höhere Verkaufspreise bei ihren Kunden durchsetzen (26 %).

Investitionsbereitschaft verhaltender, Beschäftigungssaldo positiv

Das Investitionsklima im Kammerbezirk Koblenz bleibt insgesamt stabil. Derzeit investieren 57 Prozent (56 %) der befragten Betriebe eine durchschnittliche Summe von 29.000 Euro (31.000 Euro). In der aktuellen Herbstumfrage geben 72 Prozent (83 %) der Befragten höhere oder gleich hohe Investitionen an. In den nächsten drei Monaten planen 61 Prozent (69 %) der Befragten Investitionen in mindestens gleicher Höhe wie im Vorquartal vorzunehmen. Hierin sind auch Investitionen der Handwerker in die zunehmende Digitalisierung enthalten, um die Arbeitsabläufe im Handwerk weiter zu modernisieren oder zu automatisieren und den Mitarbeitern mobiles Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen. Die Digitalisierungsberater der HwK Koblenz informieren Mitgliedsbetriebe kostenfrei zu diesen Themen.

Im Personalbereich nehmen in diesem Herbst 72 Prozent (69 %) der Befragten keine Veränderungen vor, 17 Prozent (19 %) stellen Mitarbeiter ein, 11 Prozent (12 %) nehmen Entlassungen vor. Hierzu hat im Handwerk auch die vereinfachte Möglichkeit der Beantragung von Kurzarbeitergeld beigetragen. Im kommenden Quartal planen 80 Prozent (81 %) keine personellen Veränderungen vorzunehmen, 10 Prozent (8 %) befürchten, Stellen abbauen zu müssen, 10 Prozent (11 %) der Befragten möchten zusätzliche Mitarbeiter einstellen.

Beratungsangebot der HwK Koblenz

Mit passgenauen Beratungsleistungen unterstützt die HwK ihre Mitgliedsbetriebe, ob in betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen, technologischen Transformationsprozessen, Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen oder zu den aktuellen Themen rund um die Corona-Richtlinien.

Zahlen und Fakten zur Wirtschaftskraft des Handwerks (Stand: 31.12.2019)

Bei der Handwerkskammer Koblenz waren zum Jahresende 2019 19.830 Betriebe eingetragen. Zum 1. Oktober 2020 sind es 20.050. Das entspricht 38 Prozent aller Handwerksbetriebe in Rheinland-Pfalz. In diesen Betrieben arbeiten etwa 108.000 Beschäftigte  – im Landesvergleich sind dies 41 Prozent aller Menschen, deren berufliche Heimat das Handwerk ist. Der durch Handwerksbetriebe im Norden des Landes generierte Umsatz liegt bei 13,5 Mrd. Euro (bezogen auf RLP-Niveau 44 Prozent). Mehr als 40 Prozent aller Lehrlinge (8.140) im Land werden durch das Handwerk im Kammerbezirk Koblenz ausgebildet, 3.128 neue Ausbildungsverhältnisse konnten 2019 abgeschlossen werden.

Informationen zu Einzelheiten der Herbstbefragung 2020 bei der Handwerkskammer Koblenz,
Tel. 0261/ 398-251, beratung@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de

Die Beurteilung der Geschäftslage der Handwerksbetriebe der HwK Koblenz im 2020 hat sich abgekühlt. Aber immerhin 85 Prozent der befragten Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Koblenz beurteilen ihre aktuelle Wirtschaftslage als gut oder befriedigend. In der Finanzkrise 2009 waren es nur 73 Prozent der Befragten. Die Prognose ist etwas verhaltener: 83 Prozent der Befragten erwarten eine stabile Konjunktur im nächsten Quartal. Quelle: HwK Koblenz

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Corona-Verordnung Update: Neue Regeln für Beherbergungen und Kontaktlisten

Region/Mainz, 10.10.2020 – Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 09.10.2020 die vierte Änderungsverordnung der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz beschlossen. Diese berührt zwei Punkte: Regelungen zum Beherbergungsverbot sowie falsche Angaben auf Kontaktlisten zur Kontaktdaten-Nachverfolgung.

Die Änderungen zum Beherbergungsverbot werden am kommenden Dienstag, 13. Oktober, in Kraft treten und die bisher geltenden Quarantäneregelungen für innerdeutsche Risikogebiete ersetzen.

Keine Touristen aus Risikogebieten beherbergen

Konkret wird in der Äderungsverordnung folgendes geregelt: Auf der Internetseite der Landesregierung (www.corona.rlp.de) werden Landkreise, Gemeinden oder abgegrenzte Gemeindeteile innerhalb Deutschlands bekannt gemacht, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. In der Folge dürfen Einrichtungen des Beherbergungsgewerbes keine Personen mehr zu touristischen Zwecken aufnehmen, die aus einem Gebiet anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, für das zum Zeitpunkt der Anreise eine Bekanntmachung auf der Internetseite der Landesregierung bestand.

„Mit diesem Schritt reagieren wir auf die steigenden Infektionszahlen bundesweit und vereinheitlichen das Regelwerk für Reisende im gesamten Bundesgebiet“, teilten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der stellvertretende Ministerpräsident Dr. Volker Wissing und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichenthäler im Anschluss an die Sitzung mit. Das sei in dieser Frage wichtig, damit die Menschen bei den Corona-Maßnahmen noch den Überblick behalten könnten.

Landesweiter Hot-Spot gilt es zu verhindern

„Wir haben die herzliche Bitte: verzichten Sie auf Urlaubsreisen, wenn Sie in einem Risikogebiet leben! Wir erleben, dass die Corona Infektionen wieder stark ansteigen und dass sie immer weniger lokal eingegrenzt sind. Wir brauchen Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis, wenn wir verhindern wollen, dass aus einzelnen Corona-Hotspots ein landesweiter Hot-Spot wird. Wir müssen gemeinsam alles dafür tun, dass es zu keinem zweiten Lockdown kommt und wir nicht wieder in ganz Deutschland Schulen und Kindergärten schließen müssen. Ich weiß, dass Corona uns alle mürbe macht; aber noch haben wir die Chance, das nicht zu verspielen wofür wir monatelang hart und auch mit Entbehrungen gekämpft haben“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Ausnahmen sind möglich

Beim geplanten Beherbergungsverbot gelten einige Ausnahmen. Analog zu den bisherigen innerdeutschen Quarantäneregeln sind Bürgerinnen und Bürger aus Rheinland-Pfalz davon ausgenommen. Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten, die über einen Corona-Negativ-Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden ist, sind ebenfalls ausgenommen. Die zuständigen Behörden können außerdem in begründeten Einzelfällen auf Antrag Ausnahmen zulassen, soweit dies aus epidemiologischer Sicht, insbesondere unter Berücksichtigung des jeweils aktuellen Infektionsgeschehens, vertretbar ist und der Zweck der Verordnung nicht beeinträchtigt wird.

Grundlage für die Neuregelung ist die Einigung eines Großteils der Bundesländer mit dem Bund auf eine einheitliche innerdeutsche Beherbergungsregelung. Grundsätzlich gilt die neue Verordnung in Rheinland-Pfalz ausnahmslos für touristische Beherbergungen. Private Besuche sowie Reisen aus beruflichen Gründen sind davon ausgenommen. Des Weiteren bleiben auch die bestehenden Regelungen für das Ausland von der Änderungsverordnung unberührt. Es gelten somit auch die existierenden Ausnahmeregelungen für Luxemburg weiter.

„Unsere Gäste in Rheinland-Pfalz sollen sich sicher fühlen und wir versuchen, ihnen die größtmögliche Sicherheit zu bieten. Wir wollen das Ansteckungsrisiko so niedrig wie nur möglich halten, auch für die Angestellten in den Betrieben und unsere Bürgerinnen und Bürger. Der Landesregierung ist bewusst, dass dies eine gewisse Einschränkung für die Beherbergungsbetriebe mit sich bringt. Doch wir alle können sehen, dass die Zahl der Infektionen bundesweit weiter ansteigt. Darauf müssen wir auch zum Wohl der gesamten Tourismusbranche im Land reagieren. Es geht um den größtmöglichen Schutz der Bevölkerung bei Wahrung der größtmöglichen Freiheitsrechte. Ich möchte, dass unsere Beherbergungsbetriebe weiterhin geöffnet bleiben und Gäste empfangen können“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Beherbergungsverbot gilt nicht für Rheinland-Pfälzer

„Uns ist es wichtig, dass für die Menschen in Rheinland-Pfalz und unsere Gäste von außerhalb einfache, klare und gut nachvollziehbare Regeln gelten. Deswegen haben wir uns für eine bundesweit einheitliche Regelung stark gemacht, die wir im Einvernehmen mit dem Bund und einem Großteil der Länder treffen konnten. Dem trägt unsere neue Änderungsverordnung zum Beherbergungsverbot nun Rechnung. Ein besonderes Augenmerk haben wir dabei daraufgelegt, die Menschen nicht mit starren und nicht passgenauen Vorgaben zu belegen, sondern exakt und zielgerichtet auf das Geschehen in den Kommunen reagieren zu können. Deshalb gilt das Beherbergungsverbot zunächst auch nicht für die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer. Für die Reisen im Inneren unseres Bundeslandes vertrauen wir stattdessen auf unseren Corona-Warn- und –Aktionsplan, der sich in den vergangenen Tagen bereits als effektiv und hochpraktikabel erwiesen hat“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

150,- Euro Bußgeld für falsche Angaben

Darüber hinaus beinhaltet die vierte Änderungsverordnung auch Neuregelungen im Bereich der Kontaktlisten: Von Samstag, 10. Oktober, an gilt, dass falsche Angaben in Kontaktlisten zur Nachverfolgung von Corona-Infektionen mit einem Bußgeld von 150 Euro bewährt sind. Das Bußgeld hat derjenige zu entrichten, der die falschen Angaben gemacht hat. Die Höhe des Regelbußgeldes solle deutlich machen, dass ein Verstoß gegen die Maskenpflicht auch fahrlässig sein könne, Falschangaben aber vorsätzlich gemacht werden und daher einen größeren Unrechtsgehalt aufweisen.

Haben Sie Fragen zu der neuen Änderungsverordnung? Unter der Telefonnummer 06131-164737 erhalten Sie auch an diesem Wochenende Auskunft, Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr.

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Blåkläder wird offizieller Workwear-Partner des Nürburgrings

Nürburg, 09.10.2020 – Die „toughest workwear on the market“ kommt auf der härtesten Rennstrecke der Welt zum Einsatz. Der Nürburgring und schwedische Premiummarke Blåkläder haben eine Partnerschaft abgeschlossen, die die Ausstattung des technischen Personals der Rennstrecke beinhaltet. Zum Einsatz kommt hochwertige Arbeitskleidung wie funktionale Hosen, warme Jacken oder Handschuhe sowie weitere Produkte. Die Mitarbeiter des Rings sind somit für ihre Aufgaben im Innen- und Außenbereich der Eventlocation Nürburgring bestens gerüstet.
 Rund 26 km Rennstrecke, zahlreiche Gebäude wie das ring°werk, der ring°boulevard und die Tribünen oder Outdoor-Locations wie der Offroadpark und das Fahrerlager – der Nürburgring hat auf einer riesigen Fläche nicht nur einiges zu bieten, sondern auch einiges instand zu halten. Verantwortlich hierfür sind die Mitarbeiter des technischen Dienst und des Gebäudemanagements. Neben fundiertem Fachwissen und hochwertigem Werkzeug brauchen die Mitarbeiter für ihre vielseitigen Aufgaben vor allem eines: hochwertige Profi-Arbeitskleidung.

„Mit Blåkläder haben wir einen der führenden Hersteller von Arbeitskleidung als Partner gewinnen können“, freut sich Vertriebsleiter Michael Dürbaum, der es darüber hinaus begrüßt, dass das schwedische Unternehmen einen hohen Anspruch an seine Produkte stellt: „Uns ist es wichtig, dass unsere Partner ähnliche Werte vertreten, wie wir als Rennstrecke. So können Kooperationen auch über Vertragsinhalte hinaus gelebt werden.“ Blåkläder produziert professionelle Arbeitsbekleidung seit 1959 mit dem Fokus auf Qualität, Funktionalität, Design und Nachhaltigkeit.

„Motorsport ist emotional, intensiv und sehr mitreißend! Viele unserer Kunden und wir bei Blåkläder selbst sind begeisterte Motorsport-Fans. Daher setzen wir auf kultige Partner mit langer Tradition. So engagieren wir uns seit Jahren bereits im Rally Sport und nun am legendären Nürburgring. Auch hier heißt es: Premium Workwear trifft auf die legendärste Rennstrecke der Welt“, freut sich Maik Friedrichs, Geschäftsführer der Blåkläder Deutschland GmbH über die Kooperation.

Die Kooperation sieht vor, dass die technischen und handwerklichen Abteilungen des Nürburgrings, wie der sogenannte „Technische Dienst“ oder das Gebäudemanagement, mit der Produktpalette von Blåkläder ausgerüstet werden. Die Abteilungen sind dabei für verschiedenste Tätigkeiten auf und neben den Rennstrecken zuständig. Hierzu gehört unter anderem die Vorbereitung des Geländes für Publikumsveranstaltungen, wie zuletzt für den Formula 1 Aramco Großen Preis der Eifel 2020.

Die Kooperation läuft zunächst bis Ende 2023 mit dem Ziel, die Partnerschaft weiter auszubauen.

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Eine besondere Unterstützungs-Leistung der Bundeswehr Daun

Daun, 09.10.2020 – Soldaten am Eingang des Maria-Hilf Krankenhauses in Daun? Hat das Coronavirus nun doch den Katastrophenfall verursacht? Nein. Die Corona-Lage im Landkreis ist im Griff. Aber die Pandemie hat eine ganz besondere Zusammenarbeit ermöglicht – zwischen Landkreis und Bundeswehr zur Unterstützung des Krankenhauses. Über ein halbes Jahr bereits existiert diese besondere „Corona-Zusammenarbeit“ im Rahmen der Amtshilfe nun.

Durchgeführt wird diese durch die Soldatinnen und Soldaten des Bataillons Elektronische Kampfführung 931 (Elo-KaBtl 931) in Daun, das geführt wird durch den Kommandeur, Oberstleutnant Schneider. In einem perfekt durchorganisierten Zwei-Schicht-Betrieb nehmen die Soldatinnen und Soldaten eine kontaktlose Fiebermessung vor, informieren Patienten und Besucher über die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen im Eingangsbereich des Maria-Hilf Krankenhauses in Daun und tragen damit zum besonderen Schutz des medizinischen Personals und der Patienten im Krankenhaus bei.

Stets freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit gegenüber jeder Person, die das Krankenhaus Maria Hilf betreten möchte, gleichzeitig bemüht, mit der stetigen Fiebermessung ein gewisses Gefühl von „Kontrolle“ zu vermitteln. Das ist der Eindruck von der Arbeit der Soldatinnen und Soldaten, der mir von vielen Besucherinnen und Besuchern des Krankenhauses zugetragen wurde“, berichtet Landrat Heinz-Peter Thiel während der kurzen Stippvisite im Krankenhaus Maria Hilf. Patienten und Besucher berichten von vielen positiven Begegnungen und Unterstützungen durch die Soldatinnen und Soldaten.

Ohne diese Unterstützung wäre die Zugangsüberwachung in diesem hochsensiblen Bereich – aufgrund der Vielzahl der im Krankenhaus ansässigen Ambulanzen – nicht möglich. Zu diesem kleinen Treffen kamen neben Oberstleutnant Schneider auch der Hausherr des Krankenhauses Maria-Hilf Daun, Geschäftsführer Franz-Josef Jax sowie Hygienefachkraft Frank Bauer. Gemeinsam mit dem Landrat des Vulkaneifelkreises besuchten sie die dort eingesetzten Soldatinnen und Soldaten. Während des Termins stellte Landrat Thiel klar: „Wir haben gemeinsam in unserem Verwaltungsstab „Corona“ beschlossen, dass wir diese Unterstützung durch die Kräfte der Bundeswehr weiterhin fortführen möchten. Daher wird meine Verwaltung monatlich um die Verlängerung des Amtshilfeersuchens über die zuständigen Kreisverbindungskommandos bitten. Außerdem möchte ich mich nochmals für diese einzigartige und besondere Unterstützung der Bundeswehr bedanken.

Auch Oberstleutnant Schneider und Landrat Heinz-Peter Thiel kommen nicht ohne eine Kontrolle der Soldaten ins Krankenhaus. Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel

Genau diese einzelnen Maßnahmen sind es, die zur Eindämmung des Corona-Virus beitragen. Mit einer solchen „Eingangskontrolle“ am Krankenhaus oder der Aufrechterhaltung unserer Corona-Ambulanzen, stellen wir die Weichen für ein weiteres Eindringen des Virus in unsere Gesellschaft. Es verschafft uns eine gewisse Handlungsfähigkeit“, so Thiel weiter. Für Oberstleutnant Schneider ist es eine Selbstverständlichkeit, den Auftrag im Rahmen einer Hilfeleistung an seinem Truppenstandort in Daun zu übernehmen: „Es ist nicht nur unser Auftrag, sondern fest verbunden mit der Stadt Daun und der Region ein echtes Anliegen und auch eine Ehre, dass sich die Bundeswehr hier engagieren kann und darf und dass wir damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung während der Corona-Krise leisten.“

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Meilenstein für die Energiewende in Rheinland-Pfalz, auch für die Eifel Landkreise

Region, 08.10.2020 – Die Energiewende in Rheinland-Pfalz ist wieder ein gutes Stück weit vorangekommen. Westnetz, der Verteilnetzbetreiber der Westenergie AG, hat die Bauarbeiten für die 17,5 Kilometer lange Hochspannungs-Erdkabelverbindung zwischen den Gemeinden Osburg und Thalfang beinahe abgeschlossen. Sie dient dem Transport der in der Region erzeugten Windenergie in die Verbrauchszentren. Westnetz hat in den Bau des Kabels rund 40 Millionen Euro investiert. Die Inbetriebnahme des Kabels erfolgt nach technischen Tests in den kommenden Wochen noch rechtzeitig zur anstehenden Windsaison. Zum Abschluss der Bauarbeiten stellten heute Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Gregor Eibes, Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich, und Stefan Küppers, Geschäftsführer der Westnetz GmbH, das Projekt vor.

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen deshalb bis 2030 unseren Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien erzeugen. Die Energiewende bedeutet aber nicht nur die Errichtung neuer Anlagen, sie bedeutet auch die Anpassung und Ausrichtung der Infrastruktur. Mit dem neuen „Windenergiekabel“ kommt noch mehr grün erzeugter Strom direkt zu den Verbrauchern. Ich bin sehr froh, dass die Verlegung der Hochspannungsleitung von Thalfang nach Osburg als Erdkabel gelungen ist. Damit wurden die Einwände vor Ort aufgegriffen und die Leitung konnte für alle so verträglich wie möglich umgesetzt werden. Solche Entscheidungen tragen maßgeblich zur Akzeptanz der Energiewende bei“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, ergänzt: „Wir sind stolz darauf, dass nun der im Hochwald erzeugte Windstrom nicht nur bei uns, sondern auch extern verbraucht werden kann. Das passt genau in unsere Klimaschutzstrategie, genau wie die Methode des Erdkabels anstelle von Überlandleitungen. Das kann sicher beispielhaft für ähnliche Projekte werden.“

Gregor Eibes, Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich, fügt hinzu: „Als Landrat begrüße ich die Realisierung dieser Hochspannungs-Erdkabelverbindung sehr, ist es doch eines der wichtigen klimapolitischen Ziele unseres Landkreises Bernkastel-Wittlich, die Nutzung der erneuerbaren Energien zu steigern und damit die Energiewende voranzubringen, ebenso wie der damit angestrebte Klimaschutz eines der zentralen Handlungsfelder unseres Kreisentwicklungsprozesses ist. Deshalb danke ich der Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der Westenergie, sehr herzlich für die Umsetzung dieses für unsere Region wichtigen Projekts.“

Verteilnetze sind ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt der Energiewende. Durch die Energiewende hat sich unser Energiesystem von Grund auf gewandelt. Schon heute sind über 1,9 Millionen Windräder und PV-Anlagen an das Netz angeschlossen, das sind mehr als 90 % aller Anlagen in Deutschland. Alleine im Netz der Westnetz sind es rund 200.000 Anlagen.

„Das Erdkabel ist in der Lage, die erzeugte Energie von über 60 Windrädern und damit eine Leistung von 260 Megawatt zu transportieren. Die durchgeleitete Strommenge entspricht dem Verbrauch von mehr als 120.000 Haushalten. Mit der Kabelverbindung zwischen Osburg und Thalfang leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Energiewende in Rheinland-Pfalz. Die Realisierung war ein echtes technisches Meisterleistung“, so Stefan Küppers. Die Herausforderung im Projekt lag vor allem bei der Länge der Kabelverbindung, aber auch an der Topografie im Hunsrück. Bei den Tiefbauarbeiten mussten Gebirgsformationen und Waldgebiete durchquert werden. So mussten beispielsweise ein Höhenrücken und eine Autobahn per Horizontalspülbohrungen unterquert werden.

Der Netzausbau war notwendig, um die zunehmenden Energiemengen aus den örtlichen Windkraftanlagen in das Netz einzuspeisen und zu transportieren. Das neue Erdkabel macht damit das regionale Netz im Hunsrück/Hochwald für alle Anforderungen und alle vorliegenden Ausbaupläne der Energiewende für mindestens 15 Jahre fit. Und darüber hinaus: Bei den Tiefbauarbeiten wurden weitere Leerrohre gelegt. Hier können zusätzliche Kabelverbindungen installiert werden, ohne dass Tiefbauarbeiten auf gesamter Strecke notwendig wären.

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SB-Tankstelle der Firma Schäfer in der Nähe der Eifelautobahn, Abfahrt Mechernich/Bad Münstereifel, bietet auch AdBlue an

Mechernich/Blankenheim/Euskirchen, 08.10.2020 – Quasi direkt vor der Haustür vieler Autobahnanrainerkommunen in Eifel und Börde, nur einen Kilometer von der A-1-Abfahrt Mechernich/Bad Münstereifel entfernt, sprudelt eine idealtypische Treibstoffquelle. Da gibt es praktisch und zu günstigen Preisen Super, Super plus, Super E10, Diesel, Autogas und Adblue.

Die Geschäftsführer Rolf Schäfer und Guido Bauer stellten dem Mechernicher „Bürgerbrief“ jetzt zwei innovative Neuerungen vor, die sich bei immer mehr Kunden bewähren. Das ist zum einen eine eigene AdBlue-Zapfsäule. Nahezu alle Nutzfahrzeuge und immer mehr Diesel-Pkw nehmen den Harnstoff in Zusatztanks, der für eine nachhaltigere Abgasverbrennung und weniger Schadstoffausstoß bei modernen Dieselaggregaten sorgt.

Zum anderen setzt die SB-Tankstelle Schäfer am Mechernicher NyonsKreisverkehr beim Autogas auf ein Gemisch aus Butan und Propan, während die meisten anderen Autogasanbieter reines Propan führten. Rolf Schäfer: „Die Verbrauchswerte sind bei dem Gemisch günstiger – es wird besser verbrannt.“

60 Propan : 40 Butan im Sommer

Im Sommer verkauft die Schäfer-Tankstelle ein Gemisch aus 60 Prozent Propan und 40 Prozent Butan, im Winter ist es genau umgekehrt. Guido Bauer: „So haben Autogasverbraucher immer die der Jahreszeit angepasste beste Mischung im Tank.“

Rolf Schäfer: „Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden über das Mechernicher Stadtgebiet hinaus auf sechs Spuren an drei Tankinseln eine derartige Tankalternative bieten können.“ Getankt werden kann an den Tankinseln mit EC-Karte, Kreditkarten sowie UTA- und DKV-Karten. Getankt wird grundsätzlich per Karte und Pin-Code. Die Bedienung ist  einfach – und auch für technische Laien kein Problem. Man kann das, was zu tun ist, Schritt für Schritt am Tankautomaten nachvollziehen.

„Wichtig für nicht ganz rangiersichere Fahrer ist auch unsere großzügige Anlage mit breiten Anfahrt- und Rundfahrtmöglichkeiten direkt ab dem Kreisverkehr an der B 477, Autobahnauffahrt zur A1“, so Guido Bauer: „Wir sind preiswert, haben 24 Stunden offen, es gibt keine Wartezeiten an der Kasse, EC-Karte genügt!“ Fürs „Navi“ kann man die Adresse „Kiefernweg 44“ in Mechernich eingeben.

Verwaltung für Geschäftskunden

Für Vieltanker und Geschäftskunden gibt es die Kundenkarte von „Schäfer-Reisen“. Sie bringt den Vorteil einer einmal monatlichen Abrechnung per Abbuchung mit sich. Bei der Kundenkarte besteht die Möglichkeit, individuelle Daten wie Name des Fahrers, Kilometerstand und Sicherheitseinstellungen mit verwalten zu lassen.

Außerdem kann man mit der Schäfer-Kundenkarte bundesweit knapp 1000 andere SB-Tankstellen zum Teil in Autobahnnähe und in großen Gewerbegebieten nutzen. Genaue Informationen gibt es unter www.tank-netz.de Wer sich für die Karte interessiert, bekommt im Verwaltungsgebäude von „Schäfer-Reisen“ am Kiefernweg 44 nähere Informationen.

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Bußgeld von 150 Euro bei Falschangaben in Kontaktlisten: Landesregierung für bundeseinheitliche Regelungen

Region/RLP, 07.10.2020 – Die Landesregierung setzt sich für bundeseinheitliche Regelungen bei den Quarantänebestimmungen ein und legt Bußgeld von 150 Euro bei Falschangaben in Kontaktlisten fest.

Der Ministerrat hat heute im Kabinett intensiv über die Quarantäneregelungen beraten und setzt sich massiv dafür ein, dass es zu einer bundeseinheitlichen Regelung kommt. „Es ist den Menschen nur schwer vermittelbar, dass sie zuerst die Quarantäneregeln aller Länder studieren, bevor sie zum Beispiel die Weihnachtsfeiertage mit ihrer Familie planen können“, sagten im Anschluss Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Im Sinne der Nachvollziehbarkeit und der Verständlichkeit dieser Regelungen streben wir weiterhin einen möglichst bundeseinheitlichen Regelungsrahmen an und werden nicht apodiktisch an der eigenen Regelung festhalten“, so die Politikerinnen weiter.

Bislang gilt in Rheinland-Pfalz, dass Risikogebiete im Ausland genauso behandelt werden wie Corona-Hot-Spots innerhalb von Deutschland. Morgen am 07.10.2020 werden die Chefinnen und Chefs der Staatskanzleien der Länder mit dem Bund darüber beraten –  dieses Ergebnis wolle man abwarten.

Außerdem hat der Ministerrat heute festgelegt, dass Verstöße gegen die Pflicht zu wahrheitsgemäßen Personenangaben mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro bestraft werden sollen. Dies wird mit der 4. Änderungsverordnung der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung am 10. Oktober in Kraft treten. Die Höhe des Regelbußgeldes solle auch deutlich machen, dass ein Verstoß gegen die Maskenpflicht auch fahrlässig sein könne, Falschangaben aber vorsätzlich gemacht werden und daher einen größeren Unrechtsgehalt aufweisen.

In Bezug auf die bestehende Quarantäneregelung hat Ministerin Bätzing-Lichtenthäler nochmals erläutert, dass bereits seit Juni 2020 in Rheinland-Pfalz geregelt ist, dass Personen, die aus einem Risikogebiet im Ausland oder einem Corona-Hot-Spot im Inland nach Rheinland-Pfalz einreisen, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben.

Innerdeutsch waren davon damals die Landkreise Gütersloh und Warendorf betroffen. Diese Regelung betreffe im Kern ausschließlich den Urlaubsverkehr zu Zeiten einer Pandemie. Denn ausgenommen von den Quarantäneregeln sind Berufspendler, Familien mit geteiltem Sorgerecht, der Besuch des nicht im eigenen Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen, Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen sowie Gründe, die in Ausbildung oder Studium liegen. Seit Samstag, 3. Oktober, muss nach Inkrafttreten der 3. Änderungsverordnung der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung ebenfalls zusätzlich nicht in Quarantäne, wer aus einem Risikogebiet nach Rheinland-Pfalz einreist und sich hier maximal 24 Stunden aufhält. Dies ist die bislang einzige Neuerung bei den Quarantäneregelungen in jüngster Zeit.

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Schnelles Internet für Gewerbe im Landkreis Vulkaneifel

Hillesheim, 06.10.2020 – Westenergie schafft zukunftsfähige Infrastruktur und individuelle Produkte mit hohen Bandbreiten für Gewerbetreibende. Im Landkreis Vulkaneifel verfügen Gewerbetreibende ab sofort über Hochleistungsanschlüsse an das schnelle Internet.

Die Westenergie-Highspeed-Technik steht nach dem Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur in den meisten Gewerbegebieten des Landkreises zur Verfügung. Auch zahlreiche Bildungseinrichtungen, öffentliche Gebäude und Privathaushalte in der Vulkaneifel konnten an das schnelle Internet angeschlossen werden. Zur symbolischen Inbetriebnahme des schnellen Netzes besuchten Heinz-Peter Thiel, Landrat des Kreises Vulkaneifel, zusammen mit den Mitarbeitern der Kreisentwicklung und Vertretern von Westenergie und ihrem Verteilnetzbetreiber Westnetz den Industriebetrieb PAVOY GmbH (Paul van Oyen) im Gewerbegebiet Hillesheim.

Die Anbindung an das Glasfasernetz konnte im Rahmen des 2018 begonnenen Förderprojektes zum Aufbau der flächendeckenden Breitbandversorgung im Auftrag des Landkreises Vulkaneifel realisiert werden. „Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur trägt wesentlich zu einer höheren Lebensqualität bei. Schnelle Internetzugänge sind für die meisten Menschen von großer Bedeutung und ein wichtiger Standortfaktor für Wohn-, Schul- und Gewerbestandorte“, erklärte Landrat Heinz-Peter Thiel. „Besonders freut es mich, dass im Zuge des Breitbandausbaus durch Westenergie viele Gewerbegebiete ans schnelle Netz angeschlossen wurden. Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region ist dies ein entscheidender Vorteil. Gerade in Zeiten der Corona-Krise wird zudem schnelles Internet immer wichtiger, da Berufstätige vermehrt im Homeoffice tätig sind.“

Landrat Heinz-Peter Thiel sowie die Vertreter der Kreisverwaltung, von Westenergie und Westnetz überzeugten sich bei der Firma PAVOY GmbH im Gewerbegebiet Hillesheim von der neuen Highspeed-Technik. Als Partner für namhafte Versandhändler im In- und Ausland, produziert und liefert PAVOY Qualitäts-Einrichtungen aus Stahl für vielfältige Einsatzzwecke in der Industrie, für das Handwerk und Gewerbe, den Handel sowie für Schulen und Behörden. „Die Anbindung an das Glasfasernetz ist ein essentieller Standortvorteil und Wirtschaftsfaktor für unser expandierendes Unternehmen“, erklärte der Geschäftsführer, Dr. Helmut Vorndran. „Mit der sich gerade im Bau befindlichen Produktionshalle, der neuen Fertigungslinie sowie der Teilübernahme eines Marktbegleiters, dessen Fertigung ebenfalls nach Hillesheim verlagert wird, investieren wir im großen Stil in die Region. Wir sind froh, dass es mit kommunaler Unterstützung gelungen ist, unseren Standort in Hillesheim mit einem zukunftsfähigen Glasfaseranschluss auszustatten und so die Voraussetzungen für eine moderne Produktionsstätte und sehr gute Bedingungen für den Vertrieb vorzuhalten“, ergänzte er.

In einem ambitionierten Zeitplan hat Westnetz die Infrastruktur im Landkreis Vulkaneifel für das schnelle Internet geschaffen. In den vergangenen Monaten sind über 160 km Trasse fertig gestellt und rund 250 km Glasfaserleitungen eingebracht worden. Westnetz hat 21 Multifunktionsgehäuse und 60 Glasfaser-Verteilschränke bereits im Landkreis Vulkaneifel errichtet.

Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie, betonte: „Von unserem Glasfasernetz profitieren insbesondere Geschäfts- und Gewerbekunden, da wir ihnen mit VSE-Net individuelle und
auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte anbieten können. Dieses individuelle Leistungsangebot ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Gewerbe und Industrie.“ Gewerbetreibende können sich für weitere Informationen zu den Produkten direkt an den Geschäftskundenvertrieb der VSE-Net unter der Rufnummer 0681/607-1111 wenden. Allgemeine Informationen gibt es auch im Internet unter www.vsenet.de

Westenergie schließt Breitbandausbau im Landkreis Vulkaneifel in Kürze ab

Die Bauarbeiten für die Glasfaser-Infrastruktur im Landkreis Vulkaneifel werden in Kürze beendet,
so dass viele weiße Flecken in der Breitbandversorgung geschlossen werden. Zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur zählten mehr als 2.700 unterversorgte Adressen, darunter über 80 Gewerbetreibende und 25 Schulstandorte. Das neue Netz ermöglicht hohe Bandbreiten im Gigabitbereich. Westenergie investierte 14,3 Millionen Euro in den gesamten Ausbau des Breitbandnetzes in der Vulkaneifel.

Landrat Thiel bedankte sich bei Westenergie und Westnetz für die gute und kooperative Zusammenarbeit. Insgesamt wurden 9,5 Millionen Euro Fördermittel und kommunale Mittel im Rahmen der sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke zur Verfügung gestellt. Durch diesen strukturellen Ausbau konnte Westenergie nunmehr viele weitere eigenwirtschaftliche Breitbandprojekte im Landkreis Vulkaneifel umsetzen.

„Der weitere Ausbau mit Glasfaserinfrastruktur ist ein elementares Ziel der Kreisentwicklung im Landkreis Vulkaneifel“, betonte Landrat Heinz-Peter Thiel. „Dort wo Anbieter keine zukunftsfähige Netzinfrastruktur aufbauen können, müssen wir weiter ausbauen. Für den ländlichen Raum ist eine flächendeckende Gigabit-Versorgung eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Digitalisierung.“  Er ergänzte: „Leider lässt sich dies jedoch in vielen Gebieten wirtschaftlich nicht darstellen, der Ausbau ist daher auf hohe Fördermittel angewiesen.

Die Ausbauzusagen der Telekommunikationsunternehmen werden oft nicht eingehalten, so dass in Kürze ein weiteres Förderprogramm für den weiteren Gigabit-Ausbau im Landkreis Vulkaneifel vorbereitet wird. Unter Inanspruchnahme aller Fördermöglichkeiten, können dann weitere Gigabitausbauten angegangenen werden.“ Thiel erklärte, dass es trotz der komplexen Fördersituation und der schwierigen Marktsituation, insbesondere im Tiefbau, gelinge, so in einem Schulterschluss alle Kommunen im Landkreis Vulkaneifel an die Erfolge des laufenden Breitbandprojektes anzuknüpfen und den Landkreis zukunftssicher aufzustellen.

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MdB Patrick Schnieder: „Der Lückenschluss der A1 ist für mich nicht verhandelbar!“

Bitburg/Arzfeld, 06.10.2020 – Patrick Schnieder kritisiert Grünen Vorstoß zu Autobahn-Moratorium. MdB Patrick Schnieder, Mitglied im Verkehrsausschuss im Deutschen Bundestag und Abgeordneter aus Arzfeld: „Wenn den Grünen nichts mehr einfällt, greifen Sie reflexartig zur Verbotsoption. Neuestes Opfer der Verbotspartei sind die Autobahnen. Ginge es nach den Grünen, sollten keine mehr gebaut werden.

Eine katastrophale und realitätsferne Haltung! Umweltschutz wird nicht gelingen, wenn man Verbote ausspricht. Eine solche Scheuklappenpolitik lässt vollkommen außer Betracht, dass der Bau neuer Autobahnteilstücke oder auch von Lückenschlüssen für Mensch und Umwelt von Vorteil sein können. Was ist beispielsweise mit den hohen Emissionen, die Tag für Tag in den Dörfern in der Eifel zu verzeichnen sind, weil LKWs sich aufgrund des fehlenden A1-Teilstücks durch die Ortschaften quälen? Das kann man doch nicht ignorieren!

Zudem: Autobahnen sind die Lebensadern unserer Wirtschaft. Das mag zwar manchen Grünen ärgern, ist aber ein Fakt. Autobahnen sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland essentiell. Gerade in ländlichen Gebieten wird durch den Bau neuer Autobahnteilstücke und durch langersehnte Lückenschlüsse enormes wirtschaftliches Potenzial freigesetzt. Der A1-Lückenschluss ist für mich nicht verhandelbar! Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, das fehlende Stück voranzubringen.“

Über Patrick Schnieder MdB:

Patrick Schnieder ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und vertritt als direkt gewählter Abgeordneter den Wahlkreis 202 Bitburg. Er ist seit 2017 Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Rheinland-Pfalz und seit 2018 zudem Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In dieser Funktion ist er Mitglied im Ältestenrat des Deutschen Bundestages sowie Obmann seiner Fraktion im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Verkehrspolitik. Als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur ist Patrick Schnieder Berichterstatter für Planungsbeschleunigung, die Bundesfernstraßenplanung sowie den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Als Vorsitzender der Parlamentariergruppe BENELUX setzt sich er sich zudem für die Vertiefung der bilateralen Beziehungen mit Belgien, den Niederlanden und Luxemburg ein.