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Abitur 2021 an der IGS Salmtal: Mit Abstand und Begleitung

Salmtal, 12.01.2021 – Trotz geschlossener Schulen fand am 7. Januar wie geplant die erste schriftliche Abiturprüfung an der IGS Salmtal statt. Den Beginn machten dieses Jahr die 30 Schülerinnen und Schüler der Deutsch-Leistungskurse. Die Prüfung fand in der Schulmensa statt, wo auch die Einhaltung der Abstände zwischen den Schüler*innen gewährleistet werden konnte.

Zur Prüfung erschienen neben den Deutsch-Lehrkräften und der Schulleitung auch diejenigen Lehrerinnen und Lehrer, die die kommenden Abiturienten z. T. bereits seit der 5. Klasse als Tutorinnen und Tutoren betreuten und damit zeigten, welchen besonderen Stellenwert die Begleitung der Schüler*innen an der IGS Salmtal einnimmt.

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Mehr als 100.000 Euro bereits eingespart!

Ulmen, 11.01.2021 – Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in der Verbandsgemeinde Ulmen ist abgeschlossen. Als LED-Vorreiter im Kreis Cochem-Zell und mit führend in Rheinland-Pfalz ist nun nach Abschluss der Umrüstungsarbeiten in der Ortsgemeinde Schmitt, die komplette Straßenbeleuchtung der Verbandsgemeinde Ulmen auf die neue Technologie LED umgestellt worden. Bereits 2017 wurde in den ersten Ortsgemeinden mit den Umrüstungsarbeiten begonnen, diese wurden auf eigene Kosten beauftragt und mit Beteiligung von Innogy abgeschlossen. Zug um Zug wurden seit dem auch die weiteren Ortsgemeinden umgerüstet.

Die Gemeinden Alflen, Auderath, Bad Bertrich, Kliding, Lutzerath, Urschmitt, Wagenhausen, Wollmerath sowie die Stadt Ulmen erfüllten die Kriterien des Kommunalinvestitionsfördergesetzes (KInFG) und erhielten somit entsprechende Zuwendungen. Die Ortsgemeinde Büchel erfüllte die Förderkriterien der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes und erhielt somit einen Zuschuss in Höhe von 25% der förderfähigen Kosten. Die Umrüstung in der Ortsgemeinde Schmitt wurde durch den Investitionsstock des Landes mit 50 % der zuwendungsfähigen Kosten gefördert.

Planmäßig werden sich die Investitionen, je nach Ortsgemeinde bzw. Anzahl der Straßenlaternen, in durchschnittlich 3,77 Jahren amortisieren. Schon jetzt, nach Fertigstellung der letzten Ortsgemeinde in diesem Jahr, wurden bereits knapp 140.000 Euro Strom- und Wartungskosten durch die Umrüstung auf LED eingespart. Diese Umstellung bedeutet nicht nur nachhaltig weniger Energiekosten sondern auch Profit für Klimaschutz und Umwelt durch die Reduzierung von ca. 320 T Co2 pro Jahr.

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Einzelhandel und Gastronomie trotz Lockdown weiterhin für Sie im Einsatz!

Daun/Region, 11.01.2021 – 2020 hat uns allen Grenzen aufgezeigt, die so niemand vorherahnen konnte. Wir alle mussten Situationen erfahren, die immer wieder neue Ideen und ein komplettes Umdenken gefordert hatten. Besonders unter dem Lockdown leiden seit 16. Dezember die zahlreichen Einzelhändler in der Region. Viele Kunden haben dem lokalen Handel, den Dienstleistern sowie der Gastronomie in der Region die Treue gehalten haben. Das ist beeindruckend und zeigt den Zusammenhalt, wenn es eng wird! Auch nach den Feiertagen gibt es beim Einzelhandel und der Gastronomie in Daun, Gerolstein, Hillesheim, Jünkerath, Kelberg sowie in zahlreichen Ortsgemeinden unzählige Möglichkeiten gezielt einzukaufen.

Ein jeder Einzelhändler ist über verschiedene Kanäle erreichbar: sei es telefonisch, per Email, über diverse Shops, per WhatsApp – sie bieten Abholung, Versand oder gar Lieferung an. Die Kontaktdaten der Einzelhändler hängen meistens in deren Schaufenster. Selbstverständlich findet alles unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen statt. Unterstützen Sie bitte weiterhin die regionalen Angebote, des lokalen Handels und der Gastronomie mit „Take away!“ Übrigens können Sie Ihr neues Auto oder den neuen Gebrauchten beim Autohändler Ihrer Wahl auch im Lockdown kaufen.

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Start für die erste Wasserstoff-Tankstelle im Kreis Düren

Düren, 11.01.2021 – Der Kreis Düren setzt seit langem auf Wasserstoff (H2). Deshalb freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn, dass in diesem Jahr die erste Wasserstofftankstelle im Kreisgebiet eröffnet werden kann. „Wir setzen damit unseren innovativen Weg konsequent fort“, sagte der Landrat. Der Bund fördert den Tankstellenbau mit rund 1,3 Millionen Euro.

Die erste H2-Tankstelle wird im Dürener Gewerbegebiet „Im großen Tal 1“ entstehen und an die dortige Shell-Tankstelle andocken. „Derzeit sind sämtliche Unterlagen für die Genehmigung in Vorbereitung“, sagte der Landrat. Im Sommer wird Baubeginn sein, die Fertigstellung ist für Ende des Jahres geplant. Die Station wird von der H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co. KG gebaut und betrieben und liegt „sehr verkehrsgünstig an der Autobahn A 4“, wie Landrat Wolfgang Spelthahn betonte.

An der neuen Station können nicht nur Pkw, sondern auch Busse und perspektivisch Lkw betankt werden. Der Kreis Düren wird bekanntlich so schnell es geht, Wasserstoffbusse einsetzen. Für fünf Fahrzeuge ist vom Land NRW bereits eine Förderung von 1,3 Millionen Euro zugesagt worden. Zudem wird der Kreis Düren noch in diesem Jahr auf der Basis von Sonnenenergie mit der Produktion von grünem Wasserstoff im Brainergy-Park in Jülich beginnen.

„Es ist wichtig, dass nun ein Anfang gemacht wird“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Um die Wasserstofftechnologie voranzutreiben, brauche es Fahrzeuge und Tankmöglichkeiten. Der Kreis Düren plant vier weitere H2-Tankstellen verteilt über das gesamte Kreisgebiet.

„Wir arbeiten sehr eng und gut mit dem Kreis Düren zusammen, die Planungen kommen gut voran“, sagte Falk Schulte-Wintrop, für die strategische Unternehmensentwicklung bei H2 Mobility verantwortlich. Sein Unternehmen betreibt bundesweit 85 Wasserstoff-Stationen.

Der Kreis Düren setzt selbst bereits zwei H2-Autos ein. Zudem fahren mittlerweile auch einige Kommunen wie Nörvenich und Jülich sowie Privatunternehmen Wasserstoffautos. Die Betankung von Pkw dauert zwischen 3 und 5 Minuten, die von Bussen 10 bis 15 Minuten. Außerdem wird der Kreis Düren künftig H2-Züge einsetzen. „Wasserstoff ist die Zukunft“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn, „wir werden dieses Innovationsthema konsequent weiterverfolgen.“

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Corona-Pandemie: Apotheker als gefragte Arzneimittel-Experten in Impfzentren

Region/Mainz/Berlin, 10.01.2021 – Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände begrüßt den Einsatz von Apothekerinnen und Apothekern sowie zusätzlichem pharmazeutischen Personal in den regionalen Impfzentren und mobilen Impfteams, die seit Ende Dezember 2020 schon viele tausend Menschen gegen das Corona-Virus geimpft haben. „Wir freuen uns, dass die Kompetenz der Apothekerinnen und Apotheker von Anfang an bei den Corona-Impfungen angefordert und einbezogen wird“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „In Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Berlin und Nordrhein-Westfalen arbeiten die Pharmazeutinnen und Pharmazeuten ganz systematisch in fest definierten Teams mit Ärzten und medizinischem Personal zusammen. In anderen Bundesländern gibt es dagegen noch viel Potential, die Apothekerinnen und Apotheker noch intensiver in die Facharbeit einzubeziehen. Viele Landesapothekerkammern haben ihre Mitglieder aufgerufen, sich bei ihnen oder den Impfzentren für eine freiwillige Mitarbeit zu melden.“

Overwiening weiter: „Die Apotheken haben seit Beginn der Pandemie jeden Tag hunderttausende Patienten über das Corona-Virus und den Kampf dagegen informiert sowie erkrankte und in Quarantäne befindliche Patienten kontaktlos per Botendienst mit Arzneimitteln versorgt. Mit der kostenlosen Abgabe von FFP2-Schutzmasken und der Möglichkeit, kostenpflichtige Antigen-Schnelltests durchzuführen, haben die Apotheken in den vergangenen Wochen sogar noch weitere Mittel in die Hand bekommen, um den gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen. Der Einsatz von Apothekerinnen und Apothekern in den Impfzentren ist ein weiterer Baustein. Als Experten für Arzneimittel und somit auch für Impfstoffe stellen die Apotheken seit jeher die Versorgung der Ärzte mit Impfstoffen gegen Grippe, Masern, FSME oder HPV sicher. Seit kurzem gibt es auch regionale Modellprojekte zur Grippeschutz-Impfung in Apotheken, die auf eine höhere Durchimpfungsrate abzielen.“

Zum Hintergrund: Die Impfzentren liegen in der Verantwortung der Bundesländer und ihrer Kommunen, die auch den Personaleinsatz vor Ort verantworten. Apothekerinnen und Apotheker können dort insbesondere die Rekonstitution des Impfstoffes (d.h. Verdünnung des Konzentrats) vornehmen

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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Start der Impfzentren ist ein großer Fortschritt in der Pandemie-Bekämpfung – 100.000 Menschen sollen bis Ende Januar geimpft sein.

Region/Mainz, 09.01.2021 – Am Donnerstag haben in Rheinland-Pfalz die 31 Impfzentren des Landes ihren Betrieb aufgenommen. Dafür konnten bereits rund 16.000 Termine vergeben werden. Die Terminvergabe für rund 90.500 aktuell abgeschlossene Registrierungen erfolgt bis Ende der Woche. „Wir freuen uns, dass wir ab sofort viele Tausend Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer gegen Corona impfen können. Mit dem Start der Impfzentren kommen wir in der Pandemiebekämpfung einen bedeutenden Schritt voran, denn hier werden wir jeden Tag sehr viele Menschen gegen das Virus impfen“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zum Auftakt der Impfzentren.

Insgesamt sind in Rheinland-Pfalz seit dem 27. Dezember 2020 bisher 16.000 Menschen geimpft worden (Stand Mittwoch Abend).
Die Ministerpräsidentin und die Gesundheitsministerin sowie der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling begleiteten den Start des Impfzentrums in Mainz und machten sich ein Bild vom Ablauf vor Ort. In dem Impfzentrum im Mainzer Stadtteil Gonsenheim können heute 200 Menschen einen Impftermin wahrnehmen. Die Kapazität wird perspektivisch ausgebaut. Ziel für ganz Rheinland-Pfalz ist es, sofern der Bund genug Impfstoff liefert, bis Ende Januar insgesamt 100.000 Erstimpfungen durchzuführen. „Die Impfung gibt uns die Zuversicht, dass wir bald wieder normaler leben können und die Pandemie besiegen werden. Ich bin sehr froh, dass wir auf diesem Weg entschieden vorankommen,“ betonte die Ministerpräsidentin. Noch nie seien in so kurzer Zeit völlig neue Strukturen mit einer vergleichbaren Logistik wie die Impfzentren geschaffen worden, in einem gemeinsamen Kraftakt verschiedener Akteure. „Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement in dieser bislang einmaligen Impfaktion in der Geschichte unseres Landes“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Terminvergabe für die Impfzentren läuft seit Montag. Anmelden können sich zunächst gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes die priorisierte Gruppe der über 80-Jährigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste oder Rettungsdienste. Der Ansturm auf die Telefonhotline führe dazu, dass man nicht immer beim ersten Anruf durchkomme. Er zeige aber auch, wie groß die Impfbereitschaft in dieser Gruppe sei. Ministerin Bätzing-Lichtenthäler bat um Geduld und Verständnis dafür und rief dazu auf, dass alle diejenigen, die über einen Internetzugang verfügen und zur Gruppe gehören, die zuerst geimpft wird, den Onlinezugang zur Terminvereinbarung unter www.impftermin.rlp.de zu nutzen. „Mit jeder einzelnen Impfung sind wir einen Schritt weiter in der Bekämpfung der Pandemie. Jede Impfung trägt dazu bei, Leben zu schützen“, betonte die Gesundheitsministerin.

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Mit dem heutigen Start der Corona-Schutzimpfungen im Impfzentrum beginnt die wohl wichtigste Etappe im Kampf gegen das Coronavirus, denn die wirksame Impfung einer deutlichen Mehrheit der Bevölkerung ist der einzige Weg zur Überwindung der Pandemie. Dass der Impfstoff, der hier verabreicht wird, von der Firma BioNTech in Mainz entwickelt wurde, macht mich besonders stolz. Der Aufbau des Impfzentrums, die Organisation und die Durchführung sämtlicher Impfungen ist ein großer Kraftakt für uns als Kommune, dem wir uns gerne stellen und den wir erfolgreich angenommen haben. Mein Dank gilt allen beteiligten Ämtern, der Ärzteschaft sowie den Apothekerinnen und Apothekern, denn dank ihres großen Einsatzes können viele Menschen jetzt positiver in die Zukunft blicken.“

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Rheinland-Pfalz krempelt gemeinsam die Ärmel hoch – Alle Akteure arbeiten Hand in Hand für erfolgreiche Corona-Impfung

Region/Mainz, 09.01.2021 – Seit Dienstag läuft die Vergabe der Impftermine in Rheinland-Pfalz. Am Donnerstag starteten die Impfungen in den 31 Impfzentren, parallel zu den am 27. Dezember 2020 begonnenen Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen und den Impfungen von medizinischem Personal in Krankenhäusern. Damit das Ziel, eine höchstmögliche Durchimpfung der rheinland-pfälzischen Bevölkerung zu erreichen, so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt wird, arbeiten schon seit Wochen zahlreiche Institutionen eng zusammen.

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Chirurgie im Gerolsteiner Krankenhaus wurde geschlossen

Gerolstein, 09.01.2021 – Zum Jahresende wurde die chirurgische Abteilung im Gerolsteiner Krankenhaus geschlossen. Diese Nachricht hat die Marienhaus-Unternehmensgruppe aus Waldbreitbach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gerolsteiner Krankenhaus per Brief wenige Tage vor Weihnachten zukommen lassen. Insgesamt sollen 25 Angestellte von dieser Entscheidung betroffen sein. Ihnen will man andere Stellen anbieteben. Eine offizielle Pressemitteilung gab es bisher nicht. Die Nachricht kam für alle völlig überraschend.

Nicht nur für den Gerolsteiner Stadtbürgermeister ist diese Entscheidung ein Skandal. Stadtbürgermeister Uwe Schneider ist sichtlich enttäuscht. Als einen Grund für die Schließung wird die Kündigung des Chefarztes der Chirurgie genannt. Man hätte auch leider keinen Nachfolger gefunden. Der Chefarzt war erst im Juni 2018 ins Gerolsteiner Krankenhaus gekommen. Es scheinen aber gravierendere Faktoren eine Rolle gespielt zu haben. Notwendige Investitionskosten in zweistelliger Millionenhöhe für die Modernisierung der Operationssäle wurden bisher nicht realisiert. Zudem seien viel zu wenig operative Eingriffe in Gerolstein durchgeführt worden.

Die vorgegebene Sollzahl sei nicht erreicht worden. All diese Faktoren waren für den Krankenhausträger ausschlaggebend, die Chirurgie im Gerolsteiner Krankenhaus zu schließen. Kurz vor Silvester fand eine „geheime“ Sondersitzung mit dem Krankenhausträger statt. Da wurde den Beteiligten der kommunalen Familie mitgeteilt, dass man zum Jahresende den Versorgungsauftrag unumgänglich zurückgeben wird. Inzwischen ist durchgesickert, dass auch der Chefarzt der Inneren Medizin in Gerolstein – Dr. Rittich zum 30.06.2021 gekündigt hat. Alles deutet darauf hin, dass dann auch die Innere Abt. und wahrscheinlich auch die Anästhesie auf dem Prüfstand stehen.

Dann ist auch der Weg zur vollständigen Krankenhausschließung nicht mehr weit. Gibt es in Zukunft nur noch Schwerpunktkrankenhäuser, wie es die Bertelsmann-Stiftung favorisiert? Die Landesregierung hat offensichtliche keine Steuerungskompetenz, mit der sich die klinische Grundversorgung im ländlichen Rheinland-Pfalz zukunftsfest gestalten lässt. Lange Fahrzeiten für die medizinische Versorgung wären die Folge. Zur Marienhaus Unternehmensgruppe gehört u. a. das Krankenhaus in Adenau, Bitburg und Bad Neuenahr.

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10.500 Quarantäne-Anordnungen in zwei Monaten – Großer Aufwand „hinter den Kulissen“ in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz, 09.01.2021 – Die vergangenen Monate haben das Ausmaß der zweiten Corona-Welle deutlich gemacht. Das dokumentieren auch die Quarantäne-Verfügungen, die die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als zuständiges Gesundheitsamt für den Landkreis und die Stadt Koblenz verlassen haben. Allein im November und Dezember waren es 10.500. Der stärkste Tag war der 15. Dezember, an dem 378 Verfügungen verschickt wurden. Und hinter jeder einzelnen verbergen sich mit Corona infizierte Menschen, deren Kontaktpersonen und Mitarbeiter im Kreishaus, die diese Flut handhaben müssen.

In der Kreisverwaltung blickt man zufrieden auf die Bewältigung dieser Lage: „Vielen unserer Mitarbeiter in der Corona-Bearbeitung wird viel abverlangt, einigen sogar sehr viel. Aber wir wissen, wofür wir dies alles tun: Um gemeinsam dazu beizutragen, die Verbreitung des Virus so schnell wie irgend möglich zu unterbinden. Bisher ist uns das mit einem Blick auf die Zahlen ganz gut gelungen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Genauso sieht es Petra Kretzschmann, Büroleiterin der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die den großen Aufwand im Hintergrund deutlich macht: „Wenn uns zu Beginn des Jahres 2020 jemand gesagt hätte, dass wir in der Kreisverwaltung aufgrund einer Pandemie quasi eine kleine Behörde innerhalb der Behörde organisieren müssen, dann hätten wir wahrscheinlich ungläubig dreingeschaut.“ Aber genau das ist gelungen. Heute arbeiten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ganz eng zusammen mit Mitarbeitern der Kernverwaltung und Auszubildenden, mit Soldaten der Bundeswehr, Kollegen von Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie Ehrenamtlichen und Containment Scouts, die zur Unterstützung gekommen sind. „Und alle zusammen bilden ein Team, das die Corona-Lage in unserer Region mit Herzblut und Engagement in ganz hervorragender Weise sieben Tage die Woche managt“, betont Petra Kretzschmann.

Im Hintergrund der täglichen Arbeit läuft eine eingespielte Logistik, an der auf medizinischer Seite die Ärzte des Gesundheitsamtes ebenso mitwirken wie die Organisation, die Koordinierungsstelle Digitalisierung, die IT, die Personalverwaltung und das Gebäudemanagement der Kreisverwaltung. „Damit ein so buntes Team wie die Corona-Mannschaft jeden Tag so viele Verfügungen rausgeben kann, bedarf es eines gut funktionierenden Workflows“, sagen die Koordinatoren der Corona-Lage, Tobias Querbach und Eva Friederichs, und erläutern, dass zur Absicherung im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet wird. So ist sichergestellt, dass bei einer möglichen Infektion innerhalb eines Corona-Teams die Arbeit weitergehen kann.

Jede Schicht hat mehrere Teams, die die folgenden Aufgaben bewältigen:  Den Erstkontakt mit Infizierten, die Kontaktnachverfolgung, den Kontakt mit Genesenen sowie Sonderaufgaben und den Kontakt zu Kitas, Schulen oder Altenheimen.

Die Bearbeitung der Fälle ist digitalisiert. Trotzdem ist jeder Fall mehr als ein digitaler Prozess und eine Verfügung. „Hinter jedem Fall steht ein erkrankter Mensch mit all seinen Ängsten und Sorgen. Und auch diejenigen, die als Kontaktpersonen in Quarantäne müssen, haben viele Fragen. Da wird den Mitarbeitern, die in der Corona-Lage arbeiten, bei ihren Telefongesprächen mit den Betroffenen viel abverlangt. Fingerspitzengefühl und Empathie sind gefragt“, sagen Friederichs und Querbach. Nicht immer läuft alles rund. Oft muss auf Veränderungen, wie neue vom Land herausgegebene Verordnungen, schnell reagiert werden. Auch können hohe Fallzahlen oder auch schwierige Fälle mit aufwendigen Nachverfolgungen das System stark beanspruchen. „Da heißt es dann ruhig bleiben und auch mal bis tief in den Abend hinein im Kreishaus ausharren“, sagen die beiden Koordinatoren.

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Kreis Ahrweiler sieht positive Bilanz der ersten Impfwoche

Ahrweiler, 09.01.2021 – Seit Dienstagnachmittag, 5. Januar 2021, können im Kreis Ahrweiler über 80-Jährige sowie priorisiertes medizinisches Personal die Corona-Schutzimpfung erhalten. Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Impfzentrumskoordinator Fabian Schneider zeigten sich mit dem „reibungslosen Ablauf“ der ersten Impfwoche zufrieden und zogen eine erste positive Bilanz mit mehr als 600 Geimpften.

Seit Impfbeginn durch die mobilen Impfteams konnten drei Pflege- und Senioreneinrichtungen im Kreis versorgt werden. Den Anfang machte das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef Bad Breisig. Die Bereitschaft von Bewohnerinnen, Bewohnern und Personal, sich impfen zu lassen, lag bei rund 80 Prozent. Darüber hinaus meldete auch die Villa am Buttermarkt in Adenau Impfbereitschaft. Diese lag bei rund 74 Prozent. Am heutigen Freitag kam das mobile Impfteam zudem auch im Alten- & Pflegeheim Alte Burg in Herschbroich zum Einsatz. Rund 84 Prozent der dort Impfberechtigten nutzten die Möglichkeit, die Impfung zu erhalten. „In den bisherigen Einrichtungen lag die Impfbereitschaft weit über unseren Erwartungen und den vom Land geforderten 70 Prozent“, so Daniel Blumenberg, stellvertretender Impfzentrumskoordinator.

Im Landesimpfzentrum des Kreises in Grafschaft-Gelsdorf, das gestern seinen Betrieb aufgenommen hat, konnten bislang je Tag 70 Impflingen der priorisierten Gruppe der über 80-Jährigen geimpft werden.

Am kommenden Wochenende sind weitere Einsätze der mobilen Impfteams in Senioreneinrichtungen des Kreises geplant. Die Impfungen im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf werden am Montag, 11. Januar 2021, fortgesetzt. Laut Verordnung des Landes dürfen dann täglich 140 Impfungen erfolgen.