Kategorien
Optimierung

Blutspenden immer noch gebraucht

Schleiden-Schöneseiffen/Euskirchen-Kirchheim – Wegen Grippe- und Erkältungswelle fallen aktuell viele Menschen als Blutspender aus – Das Rote Kreuz ruft daher zur Blutspende am Dienstag, 14. Februar, in Schöneseiffen und Kirchheim auf – Gratis Regenschirm für jeden, der einen Erstspender mitbringt.

Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können. Allein der DRK-Blutspendedienst West ist werktäglich auf rund 3000 bis 3500 Blutspender angewiesen, um hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten versorgen zu können.

Die nächste Blutspende-Termine finden am Dienstag, 14. Februar, von 15 bis 19.30 Uhr im Bürgerhaus Schleiden-Schöneseiffen (Schöneseiffen 24 bis 26) und von 16.30 Uhr bis 20 Uhr in der Euskirchen-Kirchheimer Grundschule (Einsteinstraße 35 bis 37) statt. Für jeden, der einen Erstspender mitbringt, gibt es einen schicken DRK-Regenschirm gratis dazu. Terminreservierungen sind möglich unter www.blutspende.jetzt.

Aktuell fallen wegen der Grippe- und Erkältungswelle viele Menschen als Blutspender aus. „Daher bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die sich fit fühlen und gesund sind, jetzt Blut spenden zu gehen.“, so Edeltraud Engelen, die Blutspende-Beauftragte des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen. „Anders ist der große Ausfall von erkrankten Spenderinnen und Spendern nicht aufzufangen“, ergänzt Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker.

 

Kategorien
Optimierung

Pro Seniorinnen und Senioren im Kreis Düren – Neuauflage „Wegweiser Demenz“

Düren – Der Kreis Düren hat einen neuen Demenzwegweiser im Rahmen des Bundesprojektes „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ veröffentlicht. Er wurde von der Koordinationsstelle „Pro Seniorinnen und Senioren im Kreis Düren“ erstellt.

Der neuaufgelegte „Wegweiser Demenz“ bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten umfangreiche Informationen zur Erkrankung, zu Hilfsangeboten sowie Fachstellen. In der Broschüre wird unter anderem über frühe Symptome, Präventivmaßnahmen und diverse Pflegemöglichkeiten aufgeklärt. „Nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen ist dies eine schwere Situation“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Daher ist er sich sicher, dass der „Wegweiser Demenz“ allen Leserinnen und Lesern eine wichtige Stütze und Hilfe sein wird.

Der Demenzwegweiser beinhaltet hilfreiche Links für weitere Informationen, die schnell und unkompliziert über QR-Codes aufgerufen werden können. Auch übersichtliche Hinweise zu den zahlreichen Informations-Veranstaltungen, Tanz-Tees oder Lektüre-Tipps sind zu finden.

Besonders Gottesdienste, gemeinsames Singen oder der Austausch nach einem gezeigten Film würden enorme Erfolge zeigen, berichten Ulrike Breuer, Anja Kaldenbach und Monika Sandjon, die federführend an der Neuauflage beteiligt waren. Dabei wäre der Zugang zu den Betroffenen oder Angehörigen deutlich einfacher. „Wir wollen noch weiter sensibilisieren, aufklären und niedrigschwellige Angebote ermöglichen“, sagte Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren. Anonymität und eine sensible Herangehensweise stehen dabei im Fokus.

Der kostenlose „Wegweiser Demenz“ wird in der Kreisverwaltung Düren (Bismarckstraße 16, 52351 Düren) und in der Geschäftsstelle Jülich des Kreises Düren (Düsseldorfer Str. 6, 52428 Jülich) ausgegeben. Insgesamt stehen 10.000 Exemplare für interessierte Personen und Organisationen zur Verfügung. Darüber hinaus ist er online unter www.kreis-dueren.de/senioren unter dem Reiter „Links und Downloads“ verfügbar.

Kategorien
Optimierung

„Qualitätssiegel Geriatrie“ für das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Hohe Fachkompetenz und Patientenorientierung – Zertifizierung erfolgreich bestanden: Das „Qualitätssiegel Geriatrie“ bescheinigt der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr besonders hohe Standards in der Versorgung geriatrischer Patientinnen und Patienten.

Ein Jahr lang haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation am Krankenhaus Maria Hilf auf die Zertifizierung hingearbeitet. Nun macht das „Qualitätssiegel Geriatrie“ offiziell, wofür das Team schon lange einsteht: Eine ganzheitliche Altersmedizin, die sich konsequent an den besonderen Bedürfnissen geriatrischer Patienten orientiert. „Ich bin stolz, dass unsere Arbeit den sehr hohen Ansprüchen des Bundesverbandes Geriatrie gerecht werden konnte“, freut sich Chefarzt Dr. Thomas Lepping. Im Prüfbericht bescheinigen die Gutachter dem Haus eine „sehr gut gelebte Geriatrie mit hoher Fachkompetenz und Patientenorientierung“.

Um einen optimalen Behandlungserfolg zu gewährleisten, arbeiten in der Abteilung Spezialisten mit vielfältigen Kompetenzen Hand in Hand: Neben geriatrischen Fachärzten und Pflegekräften gehören auch Experten aus der Physio- und Ergotherapie, Neuropsychologie, Logopädie, Ernährungsberatung sowie dem Sozialdienst zum Team. Sie alle haben sich neben ihrer täglichen Arbeit aktiv in die Vorbereitung zur Zertifizierung eingebracht. Koordiniert wurde der Prozess von einer Arbeitsgruppe, der neben Chefarzt Dr. Lepping auch die Leitende Oberärztin Andrea Christine Schmitz, die Stationsleitung Susanne Weiß sowie die Qualitätsmanagementbeauftragte Claudia Beetz angehörten. „Wir konnten bereits gut implementierte Prozesse zu Papier bringen und so den Wissenstransfer sicherstellen“, freut sich Beetz über die Erweiterungen im Qualitätshandbuch.

Die Inhalte des Handbuchs sind allen Mitarbeitenden bekannt. Sie dienen als Richtschnur und geben in der alltäglichen Arbeit Sicherheit. „In Zukunft wollen wir es auch zur Einarbeitung neuer Teammitglieder nutzen“, betont Dr. Lepping. Aktuell steht eine Erweiterung der Abteilung an, um auf den hohen Bedarf in der Region zu reagieren.

Auf der erfolgreichen Zertifizierung durch den Bundesverband Geriatrie möchte sich das Team nicht ausruhen. „Es gibt immer Verbesserungspotenziale, an denen wir arbeiten“, so Dr. Lepping. „Schließlich wollen wir uns kontinuierlich weiterentwickeln.“ Zudem werden die hohen Standards des Qualitätssiegels alle drei Jahre im Rahmen weiterer Audits überprüft. So gesehen hat das Haus mit der Zertifizierung einen ersten großen Schritt geschafft, dem aber noch viele weiter folgen.

 

Kategorien
Optimierung

Marienhaus-Gruppe startet in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Neuwied das neue „ÄrzteTeam+“

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Neuwied – Flexibles Arbeitszeitmodell für Ärztinnen und Ärzte im Bereitschafts-, Nacht- und Wochenenddienst. Unter dem Motto „Ein Dienstplan, der zu Ihrem Leben passt“ startet die Marienhaus-Gruppe das neue Arbeitszeitmodell „ÄrzteTeam+“. Gesucht werden – zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts – Ärztinnen und Ärzte mit ausgeprägtem Interesse an der Inneren Medizin für die Bereitschafts-, Nacht- und Wochenenddienste in den Marienhaus-Kliniken in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Neuwied. „Wir sehen auch im ärztlichen Bereich einen Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten.

Im ÄrzteTeam+ profitieren die Kolleginnen und Kollegen daher von individuellen Dienstzeiten im Bereitschafts-, Nacht- und Wochenenddienst. Die Anzahl ihrer Einsätze wählen sie frei aus und können sie jederzeit bei der monatlichen Planung anpassen. Das bedeutet maximale Flexibilität für die persönliche Lebenssituation“, erläutert Dr. Thomas Lepping, Projektverantwortlicher und Ärztlicher Direktor im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler. So ist das Modell beispielsweise für (Wieder)einsteiger nach Pause oder Elternzeit interessant. Weiterer Pluspunkt: Der Einsatz erfolgt in gleichbleibenden Teams durch festen Einsatz an den Standorten Bad Neuenahr und Neuwied.

Akutmedizinische Erstversorgung in der Notaufnahme und auf der Intensivstation

Gesucht werden Assistenzärzte in fortgeschrittener Weiterbildung oder Fachärzte Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Anästhesie, gerne mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Intensivmedizin oder klinische Akut- und Notfallmedizin. Sie sollten über mindestens drei Jahre Berufserfahrung verfügen. Zu den zentralen Aufgaben gehören die akutmedizinische Erstversorgung in der Notaufnahme und auf der Intensivstation, das eigenständige Durchführen von Echokardiographien und weiterer Sonografie-Diagnostik. Dabei arbeiten die Kollegen eng interdisziplinär und sektorenübergreifend mit anderen Bereichen zusammen.

Die Ärzte im ÄrzteTeam+ sind fest angestellt und ihre Vergütung erfolgt nach dem Tarif des Deutschen Caritasverbandes (AVR). Zu den weiteren Vorteilen gehören Sozialleistungen, Weiterbildungen sowie eine zusätzliche Altersversorgung (KZVK) und geförderte Berufsunfähigkeitsversicherung.

Weitere individuelle Arbeitszeitmodelle

Mit dem ÄrzteTeam+ erweitert die Marienhaus-Gruppe ihr Angebot an individuellen Arbeitszeitmodellen. 2021 startete beispielsweise mit dem „Pflegeteam+“ das Pendant im Pflegebereich. Es wird aktuell an allen Klinikstandorten der Marienhaus-Gruppe angeboten. Hinzu kommen standortspezifische Teilzeitmodelle wie der „Jokerdienst“ oder die „Mutti- oder Papi-Schicht“ in Neuwied.

Weitere Informationen zum ÄrzteTeam+ gibt es hier: www.marienhaus.de/aerzteteamplus

Kategorien
Optimierung

Erkrankungen der Schilddrüse – Wann sollte operiert werden? – Online-Vortrag am Dienstag 17. Januar 2023

Region/Mayen-Koblenz – Bei einem Erwachsenen ist sie gerade einmal zwischen 18 und 25 Gramm schwer, doch ihre Funktionsfähigkeit hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit: die Schilddrüse. Die meisten Erkrankungen dieses Organs lassen sich in der Regel medikamentös behandeln. Bei einigen krankhaften Gewebeveränderungen kann jedoch eine Operation notwendig sein.

Am Dienstag, 17. Januar, geben Dr. Cornelia Bentin und Marla Selene Groß-Hernandez ab 17 Uhr einen Überblick über die verschiedenen Erkrankungen der Schilddrüse und ihre Behandlungsmöglichkeiten. Im Anschluss an den Online-Vortrag beantworten die beiden Expertinnen der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Kemperhof Fragen zum Thema. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur Anmeldung genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

Kategorien
Optimierung

Experten-Hotline zum Thema Schmerz am Dienstag 17. Januar 2023 in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr – Schmerz lass nach –  Möglichkeiten einer modernen Schmerztherapie. Experten-Hotline zum Thema Schmerz: Am Dienstag, 17. Januar 2023 ermöglicht eine Telefon-Sprechstunde Betroffenen, Angehörigen und Interessierten einen direkten Draht zu Schmerzspezialisten des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Hotline-Nummer 02641 83-5752 ist zwischen 17 und 18.30 Uhr freigeschaltet.

Sie stechen und ziehen, pochen oder brennen: Schmerzen sind mitunter nur schwer zu ertragen. Dennoch erfüllen sie einen Zweck. „Schmerzen sind normale Warnsymptome unseres Körpers“, erklärt Dr. Carmen Breitbach, Oberärztin für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. „Sie helfen uns, Krankheiten oder Verletzungen zu erkennen und einzuschätzen. Dazu sind sie hilfreich und sinnvoll.“ Mit dem Start einer Behandlung oder nach einer Operation haben Schmerzen jedoch ihren Zweck erfüllt. Nun kann eine gute Schmerztherapie helfen, eine rasche Genesung zu fördern.

Im Krankenhaus Maria Hilf sind dafür alle Weichen gestellt. Um Patientinnen und Patienten unnötige Schmerzen zu ersparen, setzen die Schmerzspezialisten des Hauses auf eine Akutschmerztherapie nach den allerneuesten Leitlinien. Dafür wurde das Team bereits 2016 vom TÜV Rheinland zertifiziert. Wer den Experten eine Frage zum Thema Schmerz stellen möchte, kann am 17. Januar ganz einfach zum Telefon greifen.

Neben der Anästhesistin Dr. Breitbach besetzt auch Dr. Thomas Lepping, Chefarzt der Akutgeriatrie und Frührehabilitation, das Hotline-Telefon. Immerhin leiden ältere Menschen nicht nur häufiger an Schmerzen, sie benötigen auch eine auf ihre Bedürfnisse spezialisierte Therapie. „Einige Schmerzmedikamente können zum Beispiel Magenblutungen oder Schwindel verursachen“, nennt Dr. Lepping eine der Herausforderungen. „Zudem leiden viele unserer Patientinnen und Patienten gleich an mehreren Erkrankungen und nehmen bereits verschiedenste Medikamente ein. Da gilt es ganz besonders auf Wechsel- und Nebenwirkungen zu achten.“ Neben einer medikamentösen Schmerztherapie spielen auch physio- und ergotherapeutische Anwendungen sowie eine neuropsychologische Mitbehandlung eine große Rolle.

Die Experten-Hotline des Krankenhauses Maria Hilf rückt jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Zu den genannten Zeiten stehen Spezialisten aus den unterschiedlichen Fachabteilungen bereit, um Betroffene, Angehörige und Interessierte telefonisch zu beraten. Weitere Informationen sowie Themen und Termine für das erste Halbjahr 2023 finden Interessierte auf der Homepage des Klinikums: www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Thema Schmerz lass nach: Möglichkeiten einer modernen Schmerztherapie
Termin: Dienstag, 17.01.2023
Hotline-Nummer: 02641 83-5752
Am Telefon: Experten aus der Anästhesie und Geriatrie

Kategorien
Optimierung

Neue Räumlichkeiten verbessern ambulantes Behandlungs-Angebot für Krebspatienten im Kemperhof

Region/Koblenz – Bei der Behandlung von Krebserkrankungen sind lange Krankenhaus-aufenthalte nicht immer zwingend erforderlich. So können Chemotherapien und die neuen Immuntherapien meist ambulant, zum Beispiel in einer onkologischen Tagesklinik, durchgeführt werden.

Dabei bietet eine onkologische Tagesklinik an einem Krankenhaus bestimmte Vorteile. „Die fachliche und räumliche Nähe zu allen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten stellt dabei sicher, dass Patienten auch bei komplexeren Behandlungen oder erhöhtem Risiko aufgrund individueller Begleiterkrankungen bestmöglich betreut werden“, erklärt Prof. Dr. med. Kilian Weigand, Chefarzt der Gastroenterologie und gastrointestinalen Tumortherapie am Kemperhof.

„Grundsätzlich führen wir in unserer onkologischen Tagesklinik alle Formen der Tumorbehandlung und -therapie durch – von unterschiedlichen Arten der Chemotherapie über Immuntherapien mit Antikörpern, Therapien mit Bisphosphonaten bis hin zu Transfusionen von Blutbestandteilen und Ersatz von Blutkomponenten bei Mangelerscheinungen“, erläutert der Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie weiter. „Dabei wird von Fall zu Fall individuell entschieden, welche Therapieform sich am besten eignet und ob gegebenenfalls eine Kombination mit stationärem Aufenthalt sinnvoll ist“, ergänzt Oberärztin und Leiterin der onkologischen Tagesklinik Frau Dr. Aksana Höblinger. Abgerundet werde das Leistungsspektrum der Tagesklinik durch ergänzende Angebote wie Physiotherapie, Ernährungsberatung, psychoonkologische Beratung und Begleitung oder seelsorgerische Unterstützung.

Im vergangenen Jahr registrierte die Onkologische Tagesklinik am Kemperhof rund 3.500 Patientenkontakte und 1.400 Chemotherapien – mit deutlich wachsender Tendenz gegenüber den Vorjahren. „Mit dem nun erfolgten Umzug in größere Räumlichkeiten haben wir unsere Kapazitäten an den wachsenden Bedarf angepasst und konnten zudem die Strukturen und Abläufe spürbar verbessern“, erläutert Dagmar Wagner, Kaufmännische Direktorin am Kemperhof. Zudem können hier auch stationäre Chemotherapie-Patienten mitversorgt und betreut werden.

Insgesamt trägt die Erweiterung zu einer deutlich ruhigeren und damit angenehmeren Atmosphäre bei, wovon nicht nur Patienten und ihre Angehören, sondern auch das gesamte Behandlungsteam profitieren, wie Christine Goßlau, Pflegerische Leiterin der Onkologischen Tagesklinik am Kemperhof, hervorhebt und dessen außerordentliches Engagement betont: „Auch wenn es bei uns mal turbulent zugeht, haben alle immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Patienten und versuchen, so weit wie möglich auf individuelle Wünsche und Belange einzugehen.“

Dazu soll auch eine im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft aus in- und externen Partnern, die sich in der Region um Krebspatienten und deren Angehörige kümmern, einen wichtigen Beitrag leisten. Auf Initiative von Christine Goßlau und Prof. Kilian Weigand treffen sich Mitarbeitende des Sozialdienstes, der Pflegeüberleitung, der Psychoonkologie, der Onkologischen Tagesklinik und der Palliativstation künftig regelmäßig mit Vertretern der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, des örtlichen Palliativstützpunktes sowie des ambulanten und stationären Hospiz, um ihre bisherige Zusammenarbeit im Interesse der Patienten weiter auszubauen.

Kategorien
Optimierung

AOK Rheinland-Pfalz-Saarland erweitert mit OnlineDoctor ihr digitales Angebot im Bereich Dermatologie

Region/Eisenberg/Hamburg /St. Gallen – Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin in einer hautärztlichen Praxis liegt in Deutschland bei 35 Tagen. Für über 1,2 Millionen Versicherte entfallen nun diese langen Wartezeiten und der Terminstress: Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bietet ihren Versicherten jetzt die Möglichkeit einer digitalen fachärztlichen Diagnose bei Hauterkrankungen. Die Gesundheitskasse arbeitet hierfür mit OnlineDoctor, dem führenden Teledermatologie Anbieter Europas, zusammen.

Deutlich schnellere Versorgung bei Hautproblemen

Über die Website onlinedoctor.de oder über das AOK-Onlineportal können Menschen mit einem Hautproblem digital eine Anfrage bei einer Dermatologin oder einem Dermatologen ihrer Wahl stellen, indem sie drei Fotos der betroffenen Hautstelle hochladen und mithilfe eines Chatassistenten Fragen zu den Symptomen beantworten. Innerhalb von maximal 48 Stunden erhalten die Betroffenen anschließend eine schriftliche Diagnose und eine konkrete Handlungsempfehlung. Fast 90 Prozent aller Anfragen können auf diesem Weg komplett digital bearbeitet und abgeschlossen werden. Für weiterführende medizinisch notwendige Diagnostik, wie eine Biopsie oder eine dermatoskopische Untersuchung, können die Versicherten in der Regel die Praxis der ausgewählten Ärztin bzw. des Arztes aufsuchen. Einen Termin erhalten die Patientinnen und Patienten in diesen Fällen üblicherweise in wenigen Tagen. „Mit dem innovativen Angebot OnlineDoctor schaffen wir für die Versicherten einen schnelleren Zugang zur dermatologischen Diagnose“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Anbindung an rund 335 Hautärztinnen und Hautärzten bundesweit

Die Dermatologie arbeitet zum großen Teil mit Blickdiagnosen und eignet sich wie kaum ein anderes medizinisches Fachgebiet für die terminunabhängige Übermittlung von Bildern und schriftlichen Angaben zur Erkrankung. Neben diesen Vorteilen der Teledermatologie war bei der Entscheidung für einen teledermatologischen Anbieter besonders wichtig, dass die Anbindung an die Regelversorgung in der Praxis vor Ort weiterhin gegeben ist. Bei OnlineDoctor können die Versicherten aus einem großen Netzwerk aus niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten wählen und sich dort, wenn nötig anschließend persönlich vorstellen. Aktuell nehmen in Rheinland-Pfalz und im Saarland 21 Hautarztpraxen am teledermatologischen Angebot teil.

In wenigen Schritten fachärztliche Unterstützung erhalten

Zur Nutzung müssen die betroffenen Personen lediglich ihren Namen, ihre Versichertennummer und einige Kontaktdaten angeben. In durchschnittlich sieben bis maximal 48 Stunden erhalten sie im Anschluss einen Link per E-Mail und einen Freischaltcode per SMS. Mit diesem können sie die Empfehlung der Hautärztin bzw. des Hautarztes aus dem per Zwei-Faktor-Authentifizierung gesicherten Portal herunterladen. Ebenfalls praktisch: Durch das PDF-Format können sich die Nutzerinnen und Nutzer die Diagnose und Handlungsempfehlung auch zu einem späteren Zeitpunkt erneut ansehen. Sollte aus ärztlicher Perspektive eine kurzfristige Untersuchung des Hautproblems vor Ort notwendig sein, so erhalten Versicherte in der Regel einen Behandlungstermin in durchschnittlich sieben Tagen.

Kategorien
Optimierung

Experten des GK-Mittelrhein informieren online und telefonisch

Region/Koblenz – Traditionelle Info-Reihe wird 2023 mit breiter Themenpalette fortgesetzt. Wann sollte bei Erkrankungen der Schilddrüse operiert werden? Wie lassen sich Unfälle bei Kindern vermeiden? Was leistet die moderne Hand- und Mikrochirurgie? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die Info-Reihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“ auch im 1. Quartal 2023. Gesundheitsexperten das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein bieten von Januar bis März acht Online-Vorträge und zwei individuelle Telefonsprechstunden an.

Schwerpunkte werden dabei anlässlich des Weltkrebstages (4. Februar) und dem Tag der Hand (1. März) sowie des Darmkrebsmonats März gesetzt. Aber auch zu weiteren Themen wie Gelenkersatz, Altersmedizin oder der Unfallverhütung im Kindesalter gibt es interessante Informationsangebote. Alle Themen und Termine für das erste Quartal sind online unter www.gk.de abrufbar und werden fortlaufend aktualisiert.

Los geht es am Montag, 16. Januar, um 17 Uhr mit einem Online-Vortrag zum Thema „Moderne Behandlungsoptionen des Kniegelenks“. Um sich für diese oder eine andere Online-Veranstaltung anzumelden, senden Interessenten
einfach eine E-Mail mit dem Titel des gewünschten Vortrages im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Es folgt eine zeitnahe Anmeldebestätigung mit allen weiteren Informationen zur Einwahl und Durchführung am Veranstaltungstag.

Zur Beteiligung an den Telefonsprechstunden genügt es, zum jeweiligen Termin die auf der Internetseite angegebene Rufnummer zu wählen, damit Interessenten dem Experten ihre persönliche Frage zum Thema stellen können.

Kategorien
Optimierung

Bei Feuerwerk ist Vorsicht geboten

Region/Düsseldorf – Nach zwei Jahren Verkaufsverbot von Silvesterfeuerwerk bietet der Handel in Nordrhein-Westfalen vom 29. bis zum 31. Dezember wieder Feuerwerksraketen, Böller und Batterien an. Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann rät zu einem vorsichtigen Umgang mit Feuerwerk: „Jedes Jahr kommt es an Silvester zu schweren Unfällen, bei denen Menschen Augenlicht, Hörvermögen oder Gliedmaßen verlieren. Achten Sie beim Entzünden von Pyrotechnik auf Ihre eigene Sicherheit und die Ihrer Mitmenschen. Jeder kann hier seinen persönlichen Beitrag leisten, das ohnehin gestresste Gesundheitswesen nicht unnötig weiter zu belasten. Es ist besonders entscheidend, nur geprüftes Feuerwerk zu benutzen. Illegale Böller und Raketen sind eine Gefahr für Leib und Leben, da sie oft zu viel Explosivstoff enthalten oder erhebliche Verarbeitungsmängel aufweisen. Ich wünsche Ihnen einen ausgelassenen und sicheren Rutsch ins neue Jahr.“

Die Experten der Arbeitsschutzverwaltung der Bezirksregierungen kontrollieren auch in diesem Jahr bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart, ob im Handel illegales Feuerwerk angeboten wird. Weitere intensive Kontrollen erfolgen während der offiziellen Verkaufstage. Dabei überprüfen sie auch die korrekte Lagerung, die sichere Gestaltung der Verkaufsräume (Notausgänge, Brandschutz) und die Einhaltung der Abgabebestimmungen.

Sicherheitstipps für ein unbeschwertes Neujahrsfest

  • Verbraucherinnen und Verbraucher können geprüftes und zugelassenes Feuerwerk unter anderem am CE-Kennzeichen und der Kennnummer der Prüfstelle erkennen. Fehlen diese Kennzeichen, handelt es sich um nicht geprüftes, illegales Feuerwerk. Weitere Informationen zur Kennzeichnung hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zusammengestellt (https://www.bam.de/Content/DE/Standardartikel/Aktuelles/Themenseiten/Silvester/silvester-geprueftes-feuerwerk.html).
  • Der Kauf im namhaften Einzelhandel gibt zusätzliche Sicherheit.
  • Für das Silvesterfeuerwerk werden Feuerwerkskörper der Kategorie F2 und der Kategorie F1 angeboten. Feuerwerkskörper der Kategorie F2 wie Raketen, Batterien und Böller dürfen nur an Erwachsene verkauft und nur von Erwachsenen abgebrannt werden.
  • Vor der Nutzung von Feuerwerk sollte man unbedingt die Gebrauchsanleitung lesen und die Warnhinweise beachten. So ist zum Beispiel bei Feuerwerk der Kategorie F2 in der Regel ein Sicherheitsabstand von mindestens acht Metern einzuhalten. Zudem gilt:
    • Böller nach dem Anzünden sofort wegwerfen
    • Sich nach dem Zünden von Raketen und Fontänen schnell entfernen
    • Bei Raketen auf eine sichere „Abschussrampe“ achten
    • Raketen und Fontänen nie unter Vordächern, Bäumen etc. zünden
    • „Blindgänger“ nie erneut zünden – am besten mit Wasser übergießen
    • Keine Basteleien mit Feuerwerkskörpern – dies ist eine häufige Unfallursache
    • Fenster und Türen geschlossen halten, damit angezündete Feuerwerkskörper nicht in das Gebäude gelangen können
    • Haustiere in einen möglichst ruhigen Raum bringen

Hintergrund:

Wie wichtig die Kontrollen der Verkaufsstellen durch die Arbeitsschützer sind, zeigen die Ergebnisse der letzten Jahre: Im Vorpandemiejahr 2019 haben die Bezirksregierungen 1.650 Betriebe kontrolliert und dabei insgesamt mehr als 370 Verstöße festgestellt. Es wurden 64 Bußgeldverfahren und elf Strafverfahren wegen Überschreitung der zulässigen Höchstlagermengen eingeleitet. Ein Produkt wies so gravierende Mängel auf, dass es vom Markt genommen werden musste.