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Tag der Organspende – Langes Warten auf Niere, Leber und Herz

Region/Mayen-Koblenz – Experte des GK-Mittelrhein informiert am 5. Juni mit Online-Vortrag – Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zufolge warten allein in Deutschland rund 9 000 Menschen jährlich auf eine Organspende – ein Bedarf, der die Anzahl der gespendeten Organe bei Weitem übersteigt. Um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen, hat die DSO den Tag der Organspende initiiert. Er wird jährlich am ersten Samstag im Juni auch dazu genutzt, um nach wie vor vorhandenen Vorurteilen in der Bevölkerung entgegenzuwirken. Ziel ist es, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger mit dem Thema auseinandersetzen und eine selbstbestimmte, ganz persönliche Entscheidung zur Organspende treffen können.

Aber welche Organe kann man überhaupt spenden? Wie wird eigentlich der Hirntod festgestellt, was bedeutet er und was kann man sich darunter vorstellen? Zu diesen und weiteren Aspekten rund um das Thema Organspende informiert Dr. med. Jochen Lehrbach, Transplantationsbeauftragter der Klinik für Intensivmedizin am GK-Mittelrhein in einem Online-Vortrag am 5. Juni ab 17 Uhr. Im Anschluss gibt es ausreichend Gelegenheit, individuelle Fragen im Chat zu stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

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Landkreise der Region arbeiten bei der Verbesserung der medizinischen Versorgung enger zusammen

Wittlich/Region – Die Herausforderungen in der medizinischen Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, sind längst nicht mehr von der Hand zu weisen. Eine alternde Gesellschaft mit steigendem Versorgungsbedarf bei gleichzeitigem Fachkräftemangel wird die Situation zukünftig weiter verschärfen. Da sich die medizinische Versorgung nicht an Kreisgrenzen orientiert, arbeiten die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit „Gesundheit miteinander Zukunft“ gemeinsam an nachhaltigen Lösungsansätzen.

Im Rahmen eines „Runden Tischs Gesundheit“ wurde Mitte April in Wittlich das durch das Projektteam der Kreisverwaltungen erarbeitete Maßnahmenkonzept Schlüsselakteuren vorgestellt und in Kleinrunden diskutiert. Susan Menges von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich stellte die erarbeiteten Bausteine des Konzepts vor. Im Fokus der geplanten Maßnahmen stehen neben dem Thema Nachwuchsgewinnung und -förderung sowie Vernetzung der Akteure in der medizinischen Versorgung auch die Herausstellung von Standortvorteilen der Großregion Eifel – Mosel – Hunsrück. So lernen im Sommer 2023 Studenten der Universität Frankfurt in einer über die Kreisgrenzen organisierten Gruppenfamulatur (vierwöchige Praktikumsphase) die ländlichen Strukturen der Region kennen. Unterstützt werden sie hierbei durch die Kreisverwaltungen aus Bernkastel-Wittlich und Daun, die für eine gemeinsame Unterkunft und nachhaltige Mobilität im Rahmen eines Sponsorings mit Westenergie aufkommen.

Einblick in erste Ergebnisse der derzeit vom Projektteam durchgeführten Befragung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gab Nora Meyer, Gesundheitsmanagerin des Landkreises Vulkaneifel. Mit einer Rücklaufquote von knapp fünfzig Prozent können bereits fundierte Aussagen über Versorgungsstrukturen in der Region getroffen werden, um zukünftig bessere Unterstützungsangebote für Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten in der Region entwickeln zu können. Darüber hinaus soll die Abfrage einen Überblick über den tatsächlichen kurz- und mittelfristigen Nachbesetzungsbedarf liefern. Eine Veröffentlichung anonymisierter Ergebnisse folgt, sobald die Erhebung abgeschlossen ist und die Daten entsprechend ausgewertet wurden.

In Kleingruppen diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Krankenhäuser, Kreisärzteschaften und der Kassenärztlichen Vereinigung gemeinsam mit den Landräten Eibes, Kruppert, Schnur und Landrätin Gieseking die Chancen und Risiken des Projekts. Die geäußerten Anregungen der Expertinnen und Experten greift das Projektteam nun auf und integriert diese in das Konzept.

 

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Nächste lebensrettende Blut-Spendetermine in Arloff, Blankenheim, Euskirchen, Hellenthal und Weilerswist

Euskirchen – Wieder Regenschirme für Spender – „Blutspender sind Vorbilder in Sachen Nächstenliebe – und sie sind Lebensretter, weil sie handeln statt zu reden“, sagt Rolf Klöcker, der Geschäftsführer des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen vor den nächsten Blutspende-Terminen in Arloff, Blankenheim, Hellenthal, Euskirchen und Weilerswist.

Die Versorgung der Patienten mit Blutpräparaten sei ein Gemeinschaftswerk von vielen Menschen, die Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen, so Klöcker. „Ohne Blutspender läuft nämlich nichts in der medizinischen Grundversorgung – Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt“, so Edeltraud Engelen, die Blutspende-Beauftragte und stellvertretende Kreisvorsitzende.

3500 Konserven täglich nötig

Allein der DRK-Blutspendedienst West sei werktäglich auf 3000 – 3500 Blutspenden angewiesen, um hunderte Krankenhäuser zu versorgen. Aus Altersgründen schwinde umgekehrt der Stamm von regelmäßigen Blutspendern immer mehr, so dass es große Schwierigkeiten gebe, zu jeder Jahreszeit genügend Blutskonserven über alle Blutgruppen bereithalten zu können.

Deshalb gibt es aktuell auch wieder eine Blutspender-werben-Blutspender-Aktion. Wer jetzt eine Freundin oder einen Kollegen mitbringt, der die Blutspende zum ersten Mal macht, bekommt einen soliden Regenschirm als kleinen Anreiz.

Das gilt auch bei den nächsten Terminen im Kreis Euskirchen in Bad Münstereifel-Arloff am Dienstag, 23. Mai, von 17 bis 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Arloff, Im Floting 333, in Blankenheim am Dienstag, 23. Mai, von 16 bis 20 Uhr im Schulzentrum, Finkenberg 8, und in Hellenthal am Freitag, 26. Mai, von 15 bis 19.30 Uhr in der Gemeinschaftshauptschule, Kalberbenden 14.

In Euskirchen werden Blutspenden genommen am Donnerstag, 1. Juni, von 15 bis 20 Uhr im Rotkreuz-Zentrum, Jülicher Ring 32 B, und in Weilerswist am Sonntag, 4. Juni, von 9 bis 13 Uhr im Forum der Gesamtschule, Martin-Luther-Straße 26. Terminreservierung unter  www.blutspende.jetzt

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Online Vortrag „Implantat oder Brücke – Was für wen?“ am Dienstag 9. Mai

Region/Mayen-Koblenz – Wenn ein Zahn fehlt, stellt sich die Frage: Wie soll die Lücke geschlossen werden? Brücke oder Implantat oder keines von beiden? Am Dienstag, 9. Mai, erklärt Dr. Dr. David Karl Troll, Chefarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im Ev. Stift St. Martin, in einem kostenfreien Online-Vortrag die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten und erläutert, worauf Patienten in jedem Fall achten sollten. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet der Experte individuelle Fragen der Teilnehmer im Chat.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

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Der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz liegt die Gesundheit der Mitarbeitenden am Herzen

Region/Mayen-Koblenz – Gesunde Mitarbeitende und Chefs sind wichtig für ein gesundes Unternehmen. So gibt es viele gute Gründe, sich um die Gesundheit der Mitarbeitenden mit einem strategisch und ganzheitlich orientierten Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) zu kümmern. Seit 2010 ist das BGM ein wichtiger Baustein der strukturierten Personalentwicklung in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, der mit zahlreichen Angeboten und Aktionen für die Mitarbeitenden im Kreishaus umgesetzt wird. Seien es der jährliche Gesundheitstag, die Grippeschutzimpfung oder, vor allem während der Corona-Pandemie, digitale Vorträge und Workshops rund um das Thema Gesundheit. Erarbeitet werden die unterschiedlichen Maßnahmen vom „Arbeitskreis Gesundheit“, der als Steuerungsinstrument für das BGM fungiert und jüngst im Kreishaus tagte.

Für Büroleiterin und Mitglied des Arbeitskreises Gesundheit, Petra Kretzschmann, ist ein attraktives und aktives betriebliches Gesundheitsmanagement unerlässlich für eine moderne Personalentwicklung. „Als Arbeitgeber ist uns die Gesundheit, Motivation, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immens wichtig. Dies setzt ein individuell auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angepasstes betriebliches Gesundheitsmanagement voraus. Gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des Arbeitskreises Gesundheit ziehen wir hier an einem Strang“, sagt Petra Kretzschmann. Hierzu zählen sportliche Mitmachaktionen, die nicht nur die Motivation, Konzentration und Fitness der Mitarbeitenden fördern, sondern auch den kollegialen Austausch und Zusammenhalt. Aber auch regelmäßige Gesundheitschecks, Ernährungsschulungen, Anleitungen zur Bürogymnastik, ein ergonomischer Arbeitsplatz sowie das Angebot von flexiblen Arbeitszeitmodellen gehören zum BGM der Kreisverwaltung.

Auch in diesem Jahr plant der Arbeitskreis Gesundheit zahlreiche Aktivitäten für die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung. Der Start in das neue BGM-Jahr erfolgt gemeinsam mit dem Kooperationspartner AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bei einem Aktionstag zum Thema Rückengesundheit am 17. Mai. Hier wird den Mitarbeitenden, neben einem Vortrag zur Stärkung der Rückenmuskulatur und einem Krafttraining für den ganzen Körper, ein Köperstabilitätstest angeboten, der die Koordinationsfähigkeit der Mitarbeitenden analysiert. Darüber hinaus findet in diesem Jahr die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs für mehr Fitness im Alltag im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. August statt. Schon ab 20 geradelten Tagen winken attraktive Preise. Außerdem nimmt die Kreisverwaltung wieder am „STADTRADELN“ teil. Hierfür wurde bereits das Team „Kreisverwaltung MYK“ eingerichtet. Alle im Zeitraum vom 18. Juni bis 8. Juli geradelten Kilometer werden dem Team der Kreisverwaltung gutgeschrieben. Des Weiteren werden für die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung auch in diesem Jahr ein Blutspendetag sowie mehrere Termine zur Grippeschutzimpfung angeboten.

Das Angebot des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz wird stetig weiterentwickelt. „Unser Ziel ist es, ein passgenaues betriebliches Gesundheitsmanagement zu gestalten. Dies gelingt nur in Zusammenarbeit und im Austausch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Aus diesem Grund sind Wünsche und Anregungen immer herzlich willkommen“, betont die Büroleiterin.

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Rotkreuz-Fachtag stieß auf großes Interesse über den Kreis Euskirchen hinaus

Euskirchen – Rund 40 Teilnehmerinnen aus dem Kreis Euskirchen und darüber hinaus waren zum Fachtag der Rotkreuz-Familienbildung „Start ins Leben – anders als gedacht“ ins Rotkreuz-Zentrum Euskirchen/Eifel gekommen. Denn nicht immer ist die Zeit nach der Geburt eines Babys allein von Glück und Kuschelzeit geprägt. Wenn Säuglinge vor allem schreien, anstatt friedlich in ihren Bettchen zu schlummern, dann kann das zur echten Krise für die Eltern werden. Gut, dass es Hilfe gibt.

Rund 40 Teilnehmerinnen aus dem Kreis Euskirchen und darüber hinaus waren zum Fachtag der Rotkreuz-Familienbildung „Start ins Leben – anders als gedacht“ ins Rotkreuz-Zentrum Euskirchen/Eifel gekommen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Der Fachtag der Rotkreuz-Familienbildung beschäftigte sich vor diesem Hintergrund mit Regulations- und Schlafstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Hebammen, Krankenschwestern, Vertreterinnen von Fachdiensten und Interessierte lauschten den Vorträgen von Paula Diederichs vom WIKK – Weiterbildungsinstitut für ressourcen- und körperorientierte Krisenbegleitung in Berlin sowie von Miriam Nachtkamp, Leiterin der Schreibabyambulanz des Roten Kreuzes in Henrys Eltern-Kind-Kompetenzzentrum.

Atemübungen und Massage

Wichtig sei es, den betroffenen Eltern mit Empathie auf Augenhöhe zu begegnen, Probleme anzusprechen und sie in ihrer Elternkompetenz zu stärken. Wahrnehmungs- und Körperarbeit bei den Eltern, zum Beispiel in Form von Atemübungen und Massageangeboten gehören dabei ebenso zu den Hilfestellungen wie Hinwendung zu und Haltungsarbeit mit dem Baby, zum Beispiel mittels einer Knautschmassage zur verbesserten Körperwahrnehmung.

Eine allgemeine Definition bezeichnet Babys als sogenannte Schreibabys, wenn sie mehr als drei Stunden pro Tag, an mehr als drei Tagen pro Woche, über mehr als drei Wochen schreien. „Das ist aber nur ein Anhaltspunkt. Nach unserem Ansatz dürfen alle Eltern zu uns kommen, wenn sie erschöpft sind“, erklärt Paula Diederichs, die das WIKK – Weiterbildungsinstitut für ressourcen- und körperorientierte Krisenbegleitung in Berlin sowie die Schreibabyambulanz in Berlin Mitte leitet.

Ständiges Schreien sei ein hoher Stressfaktor, nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Mit einer Lautstärke von 120 Dezibel könne ein Baby lauter werden als ein Presslufthammer. Zum Vergleich: Bei der Arbeit ist ab einem Lärmpegel von 85 Dezibel das Tragen eines Gehörschutzes verpflichtend.

Schreibabyambulanz in Weilerswist

Mit den Schreibabyambulanzen, wie es sie inzwischen auch in Henrys Eltern-Kind-Kompetenzzentrum des Roten Kreuzes in Weilerswist gibt, möchte man betroffenen Eltern eine Anlaufstelle geben: kostenlos, ohne Überweisung und ohne lange Wartezeiten. „Eltern von Schreibabys können leicht in eine Spirale der Überforderung und Anspannung geraten. Dort wollen wir ihnen heraushelfen“, sagt Miriam Nachtkamp, Leiterin der Schreibabyambulanz des Roten Kreuzes in Weilerswist.

Sie hat selbst die Ausbildung zur ressourcen- und körperorientierten Krisenbegleiterin bei Paula Diederichs absolviert, die das Konzept dazu selbst entwickelt hat. Darüber hinaus kann sie als Mutter eines Schreibabys auch aus persönlicher Erfahrung sprechen. Ihr Ziel ist es, Familien aus der Krisensituation herauszuholen und ihnen wieder eine liebevolle Eltern-Kind-Beziehung zu ermöglichen.

Gemeinsam möchten Miriam Nachtkamp und Paula Diederichs ab August eine zweijährige, zertifizierte Weiterbildung zur ressourcen- und körperorientierten Krisenbegleitung für Schwangerschaft, Geburt und Kleinkindzeit im DRK-Eltern-Kind-Kompetenzzentrum „Henry“ anbieten. Weitere Infos zu der Weiterbildung und einem ersten Kennenlernworkshop am Wochenende, 9. bis 11. Juni, gibt es unter www.wikk.eu.

Netzwerke schaffen

Neben den Vorträgen der beiden Krisenbegleiterinnen zu Regulations- und Schlafstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern sowie dem Erfahrungsbericht einer Mutter eines Schreibabys gab der Fachtag der Rotkreuz-Familienbildung auch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und neue Netzwerke zu schaffen.

So stellten sich etwa einige Unterstützungsstellen wie die „Frühen Hilfen“ des Kreisjugendamtes, der Caritasverband Eifel und die Schreibabyambulanz des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen mit ihren Hilfsangeboten vor. „Wenn man mit solchen Krisen konfrontiert ist, ist es immer gut zu wissen, was es wo gibt“, weiß Heike Iven, Leiterin der Rotkreuz-Familienbildung.

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„Mit dem Rad zur Arbeit“ startet

Region/Mainz/Eisenberg – Ab Mai laden AOK und ADFC wieder zur beliebten Mitmachaktion ein – Prominente Schirmherrschaft durch Gesundheitsminister Clemens Hoch. Bestens für Gesundheit, Umwelt, Geldbeutel und Team-Spirit: Spätestens mit Einzug des Frühlings machen Fahrrad-Fans ihren Drahtesel startklar für die neue Saison. Darunter auch viele Berufstätige, die in der wärmeren Jahreszeit den Weg in die Firma mit dem Rad zurücklegen. Sie alle können sich ab Mai an der beliebten Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA), einer gemeinsamen Initiative der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), beteiligen. Mit dem Rad zur Arbeit“ ist seit rund 20 Jahren die größte Bewegungskampagne in Deutschland, mit zuletzt rund 280.000 Teilnehmern bundesweit.

Arbeitnehmende, die im viermonatigen Aktionszeitraum bis Ende August an mindestens 20 Tagen das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen, haben auch dieses Jahr wieder die Chance, attraktive Preise zu gewinnen. Auch Fahrten rund ums Home-Office (zum Beispiel in der Pause) zählen. Im vergangenen Jahr legten die rund 6.000 Teilnehmenden von MdRzA in Rheinland-Pfalz insgesamt 920.000 Kilometer zurück und konnten somit einen zusätzlichen CO2-Ausstoß von 181 Tonnen vermeiden. Der offizielle Startschuss 2023 für die Aktion fällt heute mit der regionalen Auftaktveranstaltung in Mainz. Die diesjährige Schirmherrschaft übernimmt der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch.

„Radfahren ist gut für das gesundheitliche Wohlbefinden und schützt die Umwelt! Wer also bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mitmacht, fördert seine Gesundheit, indem ganz aktiv Krankheiten wie Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus Typ 2 vorgebeugt werden und tut gleichzeitig etwas für den Klimaschutz. So kann jeder Einzelne mit ein bisschen täglicher Bewegung einen positiven Beitrag für sich und die Gesellschaft leisten“, sagt Clemens Hoch, Gesundheitsminister des Landes Rheinland-Pfalz und macht sich damit zugleich für die sportive Mitmachaktion stark.

„Gesundheit und Klimawandel sind Themen, die immer stärker in den gesellschaftlichen Fokus rücken. Durch die Teilnahme bei ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ kann ein kleiner Beitrag für diese beiden Bereichen geleistet werden. Denn sportliche Betätigung auf dem Rad ist gut für die Gesundheit und für die Umwelt“, sagt Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse und benennt somit direkt zwei Gründe, warum Berufstätige sich ab Mai der Initiative anschließen sollten. „Die attraktive Radkampagne zählt zudem vielfach in den Unternehmen zum Angebot des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Eine gelungene Win-win-Situation für alle Beteiligten“, so Hoffmann weiter.

„Bewegung macht Spaß und hält fit und gesund. Das merken Berufstätige in Rheinland-Pfalz auch dieses Jahr bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von ADFC und der Gesundheitskasse AOK. Das Ziel ist wieder, den Arbeitsweg zu nutzen, um etwas für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu tun – mit dem Umstieg aufs Fahrrad. Das ist umweltfreundlich und sorgt für mehr Bewegung im Alltag. Und wer eine längere Strecke zu bewältigen hat: auch die Kombination von Bahn und Fahrrad ist eine gute Option, um mehr aktive Mobilität in den Alltag zu bringen“, erläutert Sara Tsudome, Geschäftsführerin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Rheinland-Pfalz und freut sich auf eine schöne Radsaison. „Bewegung im Alltag ist sehr wichtig, fällt leicht, ist effektiv und gesund. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad und für alle Generationen gleichermaßen. Dafür benötigen wir eine Fahrradinfrastruktur, die dies allen ermöglicht, ob Wege zum Beruf, zur Schule, in der Freizeit. Aber auch Initiativen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“. Sie sind ein starker Motivationsfaktor und erleichtern es, sich für das Rad zu entscheiden. Wir als ADFC unterstützen dies ausdrücklich“, ergänzt Amelie Döres aus dem ADFC-Landesvorstand Rheinland-Pfalz.

Inzwischen rüsten auch immer mehr Unternehmen auf und entwickeln sich durch Umsetzung verschiedener Maßnahmen zu fahrradfreundlichen Betrieben. Für Firmen, die dieses Ziel ebenfalls verfolgen, aber noch Informationen dazu brauchen, bieten AOK und ADFC in diesem Jahr wieder kostenfreie Seminare an. In mehreren Modulen erfahren die Teilnehmenden, wie man mit einfachen Schritten die Firma fahrradfreundlicher gestalten kann. Dabei zeigen Kleinunternehmen und Konzerne mittels praktischer Beispiele, wie sie das genau umgesetzt haben. Alle Infos zu den Inhalten und Terminen der diesjährigen Seminare sind auf der MdRzA-Aktionsseite abrufbar.

Weitere Informationen im Web:

MdRzA :: Start (mit-dem-rad-zur-arbeit.de)

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„Sport im Park“ im Schleidpark Bad Münstereifel startet am 2. Mai

Bad Münstereifel – Gesundheit, deren Erhalt und Wiedererlangung ist ein wichtiger Aspekt für ein langes, erfülltes Leben. Regelmäßige körperliche Aktivität leistet einen großen Beitrag für die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden. Daher veranstaltet der KreisSportBund Euskirchen e.V. in Kooperation mit der BARMER und der Stadt Bad Münstereifel das Projekt „Sport im Park“ Bad Münstereifel.

„Sport im Park“ steht für offene, unverbindliche und kostenfreie Bewegungsangebote unter freiem Himmel für alle Bürgerinnen und Bürger in Bad Münstereifel und darüber hinaus. Besonders nach den langen Beschränkungen kommt der Bewegung unter freiem Himmel eine wichtige Bedeutung zu. Durch dieses niederschwellige Angebot sollen viele Menschen zur Bewegung motiviert werden und somit einen Schritt zu einem gesünderen Leben machen.

Der KreisSportBund und die BARMER sind seit 2017 mit dieser Idee im Kreis Euskirchen unterwegs und seit 2019 auch in Bad Münstereifel. „Selbstverständlich unterstützt die Stadt Bad Münstereifel dieses tolle Angebot für die Bürgerinnen und Bürger sehr gerne und stellt den Schleidpark als grüne Übungsfläche gerne zur Verfügung. Schließlich ist Bewegung enorm wichtig und die Gesundheit jedes einzelnen ein hohes Gut“, so die Bürgermeisterin. Seit dem Startschuss 2019 haben in Bad Münstereifel 1.120 Sportbegeisterte die Angebote in freier Natur wahrgenommen.

„Die BARMER hat es sich seit vielen Jahren zur unverzichtbaren Aufgabe gemacht, die Gesundheit durch präventive Maßnahmen zu fördern, um die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten und zu steigern und ein gesundes Altern zu ermöglichen“, sagt Guido Otten, Regionalgeschäftsführer der BARMER Euskirchen: „Eine sehr wichtige Säule ist hier das Thema „Bewegung“. Daher sind wir sehr glücklich, gemeinsam mit der Stadt Bad Münstereifel und dem KreisSportBund Euskirchen und der Hilfe von ausgewählten Sponsoren, die Gesundheitsinitiative „Sport im Park“ weiter begleiten zu dürfen.“

Wer acht Wochen dabei bleibt, hat definitiv schon eine ganze Menge für die Gesundheit getan. Und wer einmal Interesse an Sport und Bewegung hat und vor allem spürt, wie gut das tut, der bleibt in der Regel auch dabei. Damit tun die Teilnehmer etwas für ihre Gesundheit und der KreisSportBund unterstützt die Sportlandschaft im Kreis und damit auch die Sportvereine vor Ort. Das SportBildungswerk Euskirchen und die Sportvereine im Kreis Euskirchen haben dann die passenden Angebote für weitere Aktivitäten.

Bei „Sport im Park“ kommen gut qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter zum Einsatz. Es wird ein vielfältiges, interessantes Angebotsspektrum geben, gemischt aus bekannten Angeboten und neuen Ideen, um möglichst viele Menschen – von jung bis alt – zu erreichen. Die unverbindlichen Gesundheits- und Fitnesstrainings richten sich an untrainierte sowie an sportliche Teilnehmer aller Altersgruppen.

Die Themen der Trainingstage sind:

  • BodyWorkout (Montag)
  • Functional Training (Dienstag)
  • Salsaerobic (Mittwoch)
  • FitMix (Donnerstag)
  • Stretch & Relax (Freitag)

Im Schleidpark in Bad Münstereifel finden die Trainer*innen und Teilnehmenden optimale Bedingungen. Außer einer Rasenfläche und einer Musikanlage mit Batterie oder Strom wird fast nichts benötigt. Die Teilnehmenden brauchen auch (fast) nichts, außer sportlicher Kleidung, einer Fitnessmatte, einem Handtuch und etwas zu Trinken. Jeder, der Lust hat, kann ohne Anmeldung völlig unverbindlich und kostenfrei teilnehmen.

Die Trainingsdetails:

Zeitraum: 02.05.-23.06.2023

Tag und Uhrzeit: jeweils mo.-fr. 18.00 – 19.00 Uhr

In 8 Wochen gibt es 36 Bewegungsangebote

Ort: Schleidpark Bad Münstereifel

Angebote

BodyWorkout (Montag)

Ein funktionelles Ausdauer- und Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht und diversen Kleingeräten. Die abschließenden Dehnübungen runden das Fitnessprogramm sinnvoll ab.

Functional Training (Dienstag)

Functional Training beschreibt eine ganzheitliche Trainingsart, die den gesamten Körper beansprucht und sowohl Kraft und Ausdauer als auch Koordination und Beweglichkeit fördert. Eine gute Kontrolle über Koordination, Beweglichkeit und Gleichgewicht gibt dir also eine bessere Lebensqualität. Ich lade dich ein, deinen Körper besser kennenzulernen und dich für den Alltag zu stärken.

SalsaWorkout (Mittwoch)

Lebenslust und Sommerurlaub – das fühlt man bei Salsamusik. Wir verbinden einfache Tanzbewegungen mit gesundheitsfördernden Kräftigungs- und Gymnastikübungen. Lass die Sonne rein mit guter Laune Musik.

FitMix (Donnerstag)

Im Fit Mix werden die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit trainiert. An jedem Freitag gibt es eine neue Mischung aus verschiedenen Fitnessübungen. Neben der Kräftigung der Muskulatur des gesamten Körpers, wird das Herz-Kreislauf-System trainiert. Die Stunde wird mit einem wohltuenden und entspannenden Stretching abgerundet.

Stretch & Relax (Freitag)

Durch Dehnübungen entspannen wir unsere Muskeln sowie unseren Geist und kommen noch einmal in einen angenehmen Kontakt mit unserem Körper. Der Kopf wird frei und wir können abschalten. Ideal, um ausgeglichen in die Abendstunden zu starten.

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Team der Geburtshilfe lädt für den 3. Mai ins St. Elisabeth Krankenhaus nach Mayen ein

Mayen – Informationsabend für werdende Eltern – Welche Gebärmöglichkeiten bietet das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen? Welche Unterstützung erhalten junge Familien vor, während und nach der Geburt? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen werdende Eltern am Mittwoch, 3. Mai, 19.30 Uhr, beim Informationsabend in der Cafeteria des St. Elisabeth Krankenhauses.

Im Rahmen dieser kostenfreien Veranstaltung (Anmeldung ist nicht erforderlich) werden wichtige Informationen zum Thema Schwangerschaft und Geburt gegeben, aber auch individuelle Fragen der Besucher beantwortet. Ärzte, Hebammen sowie Pflegepersonal der Mutter-Kind-Station stehen hierfür zur Verfügung.

Im Anschluss gibt es eine Führung durch den Kreißsaal und die Mutter-Kind-Station mit Neugeborenenbereich. Außerdem lernen Besucher an diesem Abend das Konzept „Integrative Wochenpflege“ kennen und werden mit den Abläufen auf der Station vertraut gemacht.

Die Kinder- und Jugendstation garantiert zusätzlich die allgemeinpädiatrische Versorgung von Neugeborenen, Säuglingen und jungen Patienten. Vor diesem Hintergrund ist rund um die Uhr ein Kinderarzt im Einsatz, der bei Bedarf hinzugerufen wird und am dritten Lebenstag des Kindes die Vorsorgeuntersuchung U2 vornimmt.

Auch bei Kaiserschnittentbindungen ist stets ein Kinderarzt anwesend. Informationen zum Angebot für die Zeit vor, während und nach der Geburt erhalten Sie auch unter www.familienstark.de. Die Hebammen bieten zudem immer dienstags, nach telefonischer Anmeldung unter 02651-834730, eine Sprechstunde an.

Diejenigen, die am 3. Mai keine Zeit haben, können sich beim nächsten Infoabend am 28. Juni informieren.

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Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr erweitert seine Stroke Unit

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Im Einsatz für Herz und Hirn – Um Patientinnen und Patienten mit Schlaganfallsymptomen noch besser versorgen zu können, hat das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr seine Stroke Unit erweitert. Gleichzeitig ist das Team hausintern in neue, modernisierte Räumlichkeiten umgezogen.

Er schlägt ein wie ein Blitz und hat nicht selten verheerende Folgen: der Schlaganfall. Für einen günstigen Verlauf ist eine unmittelbare Behandlung von entscheidender Bedeutung. Dabei zählt jede Minute. Um im Ernstfall keine Zeit zu verlieren, betreibt das Krankenhaus Maria Hilf eine sogenannte Stroke Unit. Die Schlaganfalleinheit ist an die Kardiologie angegliedert und darauf spezialisiert, im Ernstfall schnell und routiniert zu reagieren. Im April ist das Team innerhalb des Krankenhauses auf eine frisch renovierte Station umgezogen und kann seither noch mehr Schlaganfallpatienten direkt vor Ort in Bad Neuenahr versorgen.

In einem zweiten Schritt soll auch die Chest Pain Unit des Hauses auf die modernisierte Klinik-Station folgen. Sie ist auf die Abklärung von Brustschmerzen spezialisiert und somit kompetente Anlaufstelle für Menschen mit Verdacht auf Herzinfarkt. Die Zusammenführung schafft Synergien zwischen zwei verwandten Fachbereichen: Denn sowohl ein Herzinfarkt als auch der Schlaganfall sind auf Gefäßverschlüsse zurückzuführen. Diese haben zur Folge, dass Herz oder Hirn nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden können. „Je länger die Blutversorgung abgeschnitten bleibt, desto gravierender fallen die Schädigungen aus“, erklärt Dr. Theodoros Ballidis, Chefarzt der Kardiologe am Krankenhaus Maria Hilf. „Daher ist es unheimlich wichtig, schnellstmöglich eine genaue Diagnose zu stellen und mit der Therapie zu beginnen.“

In der Notaufnahme des Krankenhauses Maria Hilf stehen Ärztinnen und Ärzte bereit, die sich ein sorgfältiges Bild der Lage machen. Sie untersuchen die Betroffenen und fragen Symptome ab. Kommt ein Schlaganfall in Frage, nehmen sie Kontakt zu den Neurologinnen und Neurologen des Telestroke-Netzwerks Rheinland-Pfalz auf. Diese können sich live per Video ins Behandlungszimmer zuschalten, um ihre neurologische Expertise einzubringen. Im Falle eines Herzinfarkts, können die Experten im hauseigenen Herzkatheterlabor weitere Behandlungsschritte durchführen und – falls nötig – gleich einen Stent setzen. „Werden die Verschlüsse schnell gelöst, können sich Herz und Hirn in der Regel vollständig erholen“, macht Dr. Ballidis Mut.

Wer Anzeichen eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarkts verspürt, sollte daher schnell reagieren. Betroffene können sich rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr in der Notaufnahme des Krankenhauses Maria Hilf melden. Im Akutfall gilt jedoch: umgehend die 112 wählen und den Rettungsdienst verständigen!