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AOK Rheinland-Pfalz-Saarland schreibt zum zweiten Mal den BGF-Preis Gesunde Pflege aus

Region/Eisenberg – BGF-Preis 2023 Gesunde Pflege – Engagement für Diversität und Gesundheit lohnt sich – Mit der Auszeichnung prämiert die AOK vielversprechende Ansätze zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Gemeinsam Vielfalt leben!“ Gesucht werden Unternehmen aus der Pflegebranche, die durch einen gezielten Umgang mit Vielfalt eine gesunde Organisationskultur und die Gesundheit der Mitarbeitenden nachhaltig fördern.

Alle Menschen, die in der Pflege arbeiten, sollen Anerkennung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Viele Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser setzen sich deshalb gezielt für ein gesundes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein. Dieses Engagement würdigt die Gesundheitskasse mit dem BGF-Preis 2023 Gesunde Pflege. „Mit unserem Preis wollen wir Unternehmen aus der Pflegebranche auszeichnen, die sich mit dem Thema Vielfalt in der Gesundheitsförderung auseinandersetzen. Wir wollen aber auch Pflegeunternehmen ermutigen, noch mehr Schritte in Richtung diversitätssensibler betrieblicher Gesundheitsförderung zu gehen“, erklärt Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.

Die Auszeichnung wird an Pflegeunternehmen verliehen, die BGF-Projekte unter der Berücksichtigung von Diversitätsmerkmalen entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben. Dazu zählen unter anderem Ansätze, die Zusammenarbeit von Menschen verschiedener Kulturen, Sprachen, Generationen und Identitäten stärken, die Inklusion und Integration von Mitarbeitenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung voranbringen oder die die Arbeitsorganisation an persönlichen, kulturellen und fachlichen Hintergründen, an Berufserfahrungen oder Lebensphasen der Beschäftigten ausrichten. Auch Projekte, die sich mit dem integrativen Onboarding oder mit einer auf Vielfalt ausgerichteten Führungskultur beschäftigen, sind willkommen. Eingereichte Projekte sollten nachhaltig sein, dem Leitfaden Prävention der Gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen und idealerweise ihren Erfolg belegen können.

„Der Wettbewerb soll zeigen, dass es sich für Pflegeunternehmen lohnt, Diversität und Gesundheit miteinander zu verbinden. Die Vielfalt der Belegschaften stellt einen großen Reichtum dar. Sie trägt dazu bei, Verständnis füreinander zu schaffen, Vorurteile abzubauen und neue Perspektiven für die Pflege zu ermöglichen. Eine vielfältige Zusammensetzung der Beschäftigten ist auch eine wichtige Voraussetzung für die adäquate Pflege und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Menschen unserer ebenfalls immer bunter werdenden Gesellschaft“, sagt Hoffmann.

Für den BGF-Preis können sich Krankenhäuser, teil- und vollstationäre Pflegeeinrichtungen sowie ambulante Pflegedienste bewerben, die einen bestehenden Versorgungsvertrag mit den Kranken- beziehungsweise Pflegekassen in Rheinland-Pfalz und im Saarland haben. Interessierte können ihre Konzepte über das Bewerbungsformular im Arbeitgeberportal der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bis zum 30.09.2023 einreichen.

Eine Jury mit Experten aus Wissenschaft und Praxis bewertet die Bewerbungen und entscheidet über Gewinnerinnen und Gewinner. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im März 2024 statt. Für die erfolgreichsten Konzepte vergibt die Gesundheitskasse Prämien in Höhe von bis zu 5.000 Euro. Außerdem haben die Preisträgerinnen und Preisträger die Chance, am Bundeswettbewerb 2024 teilzunehmen.

Mehr Informationen zur Ausschreibung im Arbeitgeberportal der AOK: www.aok.de/fk/rps/gesundepflege

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Gesundheits- und Kranken-Pflegehelfer – Ein Beruf mit Zukunft

Region/Koblenz – GK-Mittelrhein gratuliert seinen 20 Gesundheits- und Krankenpflegehelfern – Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – ein Beruf mit Zukunft und Weiterentwicklungspotenzial. Dass dies auch in der Realität so ist, beweisen die 20 Absolventen im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein. Sie haben ihre einjährige Ausbildung an der Pflegeschule am Standort Ev. Stift St. Martin mit ihrer staatlichen Prüfung erfolgreich beendet. Vier von ihnen starten nun im GK-Mittelrhein direkt ins Arbeitsleben, sieben beginnen ihre Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau und einige wechseln in ein Studium.

In der theoretischen Ausbildung wurden unter anderem die Grundlagen zur sicheren Durchführung grundpflegerischer Maßnahmen, zur Unterstützung der Fachkräfte im Pflegeprozess sowie zur Mithilfe bei therapeutischen Maßnahmen gelegt. Die praktische Ausbildung erfolgte standortübergreifend auf den Stationen der Krankenhäuser, in den Seniorenhäusern und in der ambulanten Pflege – sowohl im GK-Mittelrhein als auch für zwei Teilnehmer bei den Kooperationseinrichtungen. Praxisanleiter unterstützen dabei die Lehrer des Bildungs- und Forschungsinstituts und begleiten die Schüler professionell, um eine optimale Verknüpfung von theoretischer und praktischer Ausbildung sicherzustellen. Bei der Urkunden- und Zeugnisübergabe freute sich der stellvertretende Schulleiter Michael Sölter: „Sie alle haben bestanden und können stolz auf sich und ihre Leistungen sein“. Er lobte den guten Zusammenhalt des lebhaften Kurses und bedankte sich auch für den großen Einsatz des Schulteams und aller Kollegen aus der Praxis. Die erfolgreichen Absolventen sind: Ahmednour Abdi Mahdi, Marisol Anders-Bohlen, Melek Sema Dertsiz, Leonie Etzold, Giovana Esperanza Garcia Rodriguez, Marie-Sophie Griepentrog, Daniel Harder, Alexandra Hitzel, Sonja Karl, Sophie Martine Kulms, Verena Luxem-Falterbaum, Dunja Rödler, Joao Rodrigues Neto, Sophie Rosselli, Diana Schellen, Franziska Schneider, Mustafa Taha, Temesghen Tesfahans, Monira Yama und Matthias Zimmermann.

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Ärztin informiert über Fieber im Kindesalter

Mayen – Das St. Elisabeth Krankenhaus Mayen bietet am Mittwoch, 19. April einen Online-Vortrag für Eltern und Interessierte an. Fieber im Kindesalter – ein häufiges und meist unbedenkliches Symptom, hinter dem vielfältige Ursachen stecken können. Warum entsteht Fieber und was können Eltern selbst tun? Wann sollten sie einen Arzt aufsuchen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Felicitas Hermsen, Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen, am Mittwoch, 19. April, ab 17.30 Uhr in einem kostenfreien Online-Vortrag.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt. Eine Übersicht aller Veranstaltungsangebote gibt es online unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf www.gk.de. Mehr Informationen rund um die Themen Kinder- und Jugendmedizin sowie spezielle Angebote für Eltern und Familien sind unter www.familienstark.de zu finden.

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Experten-Hotline Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr am Dienstag 18. April

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Durchblutungsstörungen als Warnsignal – Von der Schaufensterkrankheit über chronische Wunden bis hin zum diabetischen Fuß – im Rahmen einer Telefonsprechstunde beraten Gefäßspezialisten des Krankenhauses Maria Hilf Bad Neuenahr Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Bleiben Durchblutungsstörungen unbehandelt, können sie drastische Folgen haben. Einen Herzinfarkt zum Beispiel. Oder einen Schlaganfall. „Wir erleben es immer wieder, dass Patientinnen und Patienten erst dann zu uns kommen, wenn sie schon ernsthaft erkrankt sind,“ sagt Kambiz Fadaei, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf und ruft eindringlich dazu auf, bei entsprechenden Symptomen einen Arzt aufzusuchen. Am 18. April 2023 nehmen er und sein Team sich persönlich Zeit, um Betroffene telefonisch zu beraten. Die Hotline-Nummer 02641 83-5752 ist zwischen 17 und 18.30 Uhr freigeschaltet.

Durchblutungsstörungen entstehen, wenn Gefäße – zum Beispiel aufgrund von Verkalkungen – nicht mehr ausreichend Blut befördern können. Sind die Bein-Arterien betroffen, kann das zu krampfartigen Schmerzen beim Gehen führen. Sie sind typische Symptome der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) – auch Schaufensterkrankheit genannt. Betroffene müssen aufgrund der Schmerzen sinnbildlich vor jedem Schaufenster stehen bleiben. Auch Wunden an Füßen oder Unterschenkeln, die über Wochen nicht abheilen oder sogar immer schlimmer werden, sind in der Regel auf Gefäßverschlüsse zurückzuführen. Zu den schwierigsten Wunden gehört der Diabetische Fuß – eine häufige Folgeerscheinung der Zuckerkrankheit.

Grundsätzlich gilt: Durchblutungsstörungen bedürfen dringend einer gefäßchirurgischen Behandlung und sollten darüber hinaus als Warnsignal verstanden werden. „Wenn ein Patient zu Gefäßverkalkungen neigt, dann sind davon in der Regel mehrere Gefäße im Körper betroffen“, erklärt Fadaei. „Damit steigt die Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls drastisch an.“

Betroffene sind meist über 70 Jahre alt, darunter viele Raucher. Besonders häufig trifft es Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck. Am Krankenhaus Maria Hilf arbeitet das Team der Gefäßchirurgie daher eng mit Spezialisten anderer medizinischer Disziplinen zusammen: Im Rahmen der Diagnostik werden zum Beispiel die Radiologen und Angiologen aktiv, die Internisten kümmern sich um die Regulierung des Diabetes, die Kardiologen behandeln einen zu hohen Blutdruck und behalten die Gesundheit des Herzens im Blick. Sie alle haben sich zum Herz- und Gefäßzentrum Ahr-Eifel zusammengeschlossen.

Die Experten-Hotline des Krankenhauses Maria Hilf rückt jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Zu den genannten Zeiten stehen Ansprechpartner aus den unterschiedlichen Fachabteilungen bereit, um Betroffene, Angehörige und Interessierte telefonisch zu beraten. Weitere Informationen sowie Themen und Termine für das erste Halbjahr 2023 finden Interessierte auf der Homepage des Klinikums: www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Thema                        Bevor es zu spät ist:

Durchblutungsstörungen erkennen und rechtzeitig reagieren

Termin                        Dienstag, 18.04.2023

Hotline-Nummer        02641 83-5752

Am Telefon                Experten aus der Gefäßchirurgie

 

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Stern-Sonderheft „Gute Ärzte für mich“ – Chefärzte des GK-Mittelrhein sind ausgezeichnet

Region/Mayen-Koblenz – Magazin listet Prof. Dr. med. Atesch Ateschrang und Dr. med. Ansgar Rieke. Sie sind überregional bekannt und wurden im aktuellen stern-Sonderheft „Gute Ärzte für
mich“ in der Ärzteliste 2023 ausgezeichnet: Prof. Dr. med. Atesch Ateschrang und Dr. med. Ansgar Rieke.

Prof. Dr. med. Atesch Ateschrang ist Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an den Standorten Kemperhof und Ev. Stift St. Martin und wurde in der Kategorie „Kreuzband und Meniskus“ gelistet. Überregional bekannt ist er vor allem für seine Expertise im Bereich des Kniegelenkes. Knie rekonstruktive Methoden für das vordere und hintere Kreuzband mit Meniskus- und Knorpelrekonstruktion sind neben den gelenkerhaltenden Methoden wie Korrektur-Osteotomien bis hin zum Gelenkersatz seine Schwerpunkte.

Prof. Dr. med. Atesch Ateschrang hat international durch relevante Studien und Publikationen zur Behandlung von Kreuzband- sowie Seitenbandverletzungen beigetragen. Wichtige Studien wurden auch zu gelenkerhaltenden Methoden wie Korrektur-Osteotomien veröffentlicht. Die Behandlung komplexer Kniebinnenverletzungen wurde im Ev. Stift durch seine Impulse etabliert und weiterentwickelt. Insgesamt stärkt der Experte die Versorgung auf dem Gebiet der Sporttraumatologie in der Region. „Über diese erneute Auszeichnung freue ich mich sehr. Diese spiegelt die Kontinuität unseres täglichen Einsatzes wider und unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit unseren geschätzten niedergelassenen Kollegen. Gemeinsam mit diesen sowie unserem Team konnten wir tolle Behandlungsergebnisse mit zufriedenen Patienten erzielen. Dabei verfolgen wir die Ziele, schmerzfreie Mobilität und Sport- und Leistungsfähigkeit der uns anvertrauten Patienten zu erhalten“, betont der Chefarzt.

Dr. med. Ansgar Rieke, Chefarzt der Inneren Medizin – Nephrologie, Infektiologie am Kemperhof ist als Infektiologe deutschlandweit bekannt. Auch im Rahmen der Corona-Pandemie hat er sich verdient gemacht: Etwa im Hinblick auf ein Konzept der ambulanten medikamentösen Therapie bei Covid-19, welches unter anderem von der Immunologischen Ambulanz des Kemperhofs angeboten wird. Dieses hat er frühzeitig etabliert und niedergelassene Haus- und Fachärzte entsprechend geschult.

Seit diesem Jahr leitet Dr. med. Ansgar Rieke auch, gemeinsam mit Dr. med. Markus Kirsch, das zertifizierte Zentrum für Infektiologie. Als eine von nur zwei Einrichtungen im Land beinhaltet es Einheiten, die in vorbildlicher Weise eine umfassende Versorgung und Betreuung von Patienten mit Infektionskrankheiten ermöglichen und in der infektiologischen Forschung aktiv sind. Zur Auszeichnung in der Kategorie „Infektiologie“ sagt er: „Die erneute Auszeichnung freut mich sehr. Sie verdeutlicht umso mehr unser gutes Ergebnis einer intensiven Entwicklung in den Bereichen Hygiene, Infektionsprävention, Intensivmedizin sowie der stationären und ambulanten klinischen Infektiologie“, meint der Chefarzt.

Das Magazin präsentiert die Ärzteliste in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Rechercheinstitut MINQ. Sortiert nach 108 Fachbereichen wurden 3696 Spezialisten ausgewählt – dieses Jahr auch unter Berücksichtigung eines neuen, ganzheitlichen Ansatzes: dem Gesamtbild des Mediziners und Menschen. Die Auswahl der Fachärzte basiert neben ihrer besonderen fachlichen Qualifikation auch auf Interviews mit anderen Medizinern, Patientenempfehlungen, einer Auswertung der wissenschaftlichen Tätigkeit im Rahmen nationaler und internationaler Fachmedien sowie einer Selbstauskunft.

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Ein Krankenhaus Adenau wie die Bevölkerung es aus der Vergangenheit kennt, wird es nicht mehr geben

Adenau/Ahrweiler – Alternatives medizinisches Versorgungsmodell für die Region Adenau entwickeln – Im Dezember letzten Jahres hatte die Marienhaus-Gruppe die Schließung des von ihr betriebenen St. Josef- Krankenhauses Adenau zum 31. März 2023 bekanntgegeben. Nicht von dieser Entscheidung betroffen sind die Dr. von Ehrenwall‘sche Klinik, das Schlaflabor von Frau Dr. Elke Valerius sowie die Frauenarztpraxis von Frau Dr. Roswitha Tempel und Herrn Gottfried Steinle.

Für die Menschen im Adenauer Land stehen auch weiterhin die niedergelassenen Haus- und Fachärzte zur Verfügung. Bei notwendiger stationärer Versorgung müssen aber weitere Wege zu den nächstgelegenen Krankenhäusern in Kauf genommen werden. Hinzu kommt, dass vorhandene Rettungsmittel des Notarztstandortes Adenau im Einsatzfall durch die topographischen Gegebenheiten im Adenauer Land zeitlich intensiv gebunden sein können.

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Guido Nisius, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Landrätin Cornelia Weigand, Vertretern des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit sowie des Fördervereins Krankenhaus und Notarztstandort Adenau und der Marienhaus-Gruppe hat sich gebildet. In dieser Runde wird intensiv an einem alternativen Versorgungsmodell gearbeitet. Einigkeit besteht darin, dass es ein Krankenhaus Adenau, wie die Bevölkerung es aus der Vergangenheit kennt, nicht mehr geben wird.

Bürgermeister Guido Nisius: „Ein professioneller Projektierer soll die Bedarfe vor Ort ausloten und daraus ein kompaktes und tragfähiges Angebot entwickeln. Im Rahmen der Konzepterstellung ist auch eine Abstimmung mit den im Adenauer Land ansässigen Haus- und Fachärzten sowie mit dem beim Deutschen Roten Kreuz angesiedelten Notarztstandort Adenau erforderlich.“

Die Projektbegleitung soll von der Verbandsgemeinde Adenau beauftragt werden. Das Land Rheinland-Pfalz begrüßt das Projekt und möchte sich mit einem Zuschuss beteiligen. Die Prüfung eines Antrags soll zeitnah erfolgen, damit die nächsten Schritte zügig eingeleitet werden können.

„Als Land sind wir darum bemüht, gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort die beste Lösung für die Menschen in der Region zu erarbeiten. Deshalb freue ich mich über die Initiative der Verbandsgemeinde, eine professionelle Projektbegleitung einzusetzen und gerne unterstützen wir diesen Weg in die Zukunft im Rahmen unserer Möglichkeiten“, sagt Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Auch der Kreistag hatte bereits in seiner Sitzung am 10. März 2023 auf Initiative der Landrätin die Unterstützung eines solchen Modells im Adenauer Land zugesichert.

Landrätin Cornelia Weigand: „Eine wohnortnahe, bedarfsgerechte und leistungsfähige Gesundheitsversorgung in der Region Adenau ist essentieller Bestandteil der Daseinsfürsorge. Ich bin mir dieser hohen Verantwortung für die Menschen hier bewusst. Jetzt gilt es, auf der Grundlage einer Bedarfsanalyse im Dialog und Miteinander mit allen verantwortlichen Akteuren ein adäquates und auch finanzierbares Konzept für ein Versorgungsmodell in der ländlichen Region des Kreises zu entwickeln. Wir als Kreis stehen hinter den Bemühungen und werden diesen Prozess aktiv mit unterstützen.“

Wann und in welcher Form ein alternatives Versorgungsmodell im Adenauer Land zum Tragen kommt, steht derzeit noch nicht fest. „Wir bitten um Geduld, denn ein solcher Prozess braucht seine Zeit“, so Bernd Schiffarth, Vorsitzender des Fördervereins Krankenhaus und Notarztstandort Adenau.

Arnold Hoffmann: „Ich sehe, dass alle Akteure intensiv zusammenarbeiten und verbinde damit die Hoffnung, dass eine gute und zufriedenstellende Lösung für die Stadt Adenau und das Umland gefunden wird.“

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Gesundheitsamt Mayen-Koblenz stellt Arbeit in der Corona-Lage zum 31. März 2023 ein

Region/Mayen-Koblenz – Nach drei Jahren, circa 150.000 Anordnungen für Betroffene und Kontaktpersonen, vielfältigen Gesetzesänderungen und dem Einsatz von insgesamt 420 Mitarbeitenden aus der Kreisverwaltung und dem Gesundheitsamt sowie Corona Scouts des Bundes und der Bundeswehr beendet das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz zum 31. März seine Tätigkeiten in der Corona-Lage. Im Zuge dessen wird die Corona-Hotline der Kreisverwaltung und des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz geschlossen. Auch die E-Mail-Postfächer werden nicht länger bedient.

Gabriele Vogt, Leiterin des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz dankt allen Mitarbeitenden der Corona-Lage und den Bürgern des Landkreises sowie der Stadt Koblenz für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Anfragen und Meldungen rund um das Thema Corona können zukünftig an E-Mail ifsg@kvmyk gesendet werden. Der Infektionsschutz des Gesundheitsamtes ist erreichbar unter Tel. 02651/9643-180. Alle eingehenden Corona-Meldungen werden auch weiterhin an das Landesuntersuchungsamt gemeldet.

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Künstliche Intelligenz im Kampf gegen Darmkrebs am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Gastroenterologie am Krankenhaus Maria Hilf setzt in der Darmkrebsvorsorge auf Künstliche Intelligenz (KI). Möglich gemacht hat dies eine Spende des Fördervereins. Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebsdiagnosen in Deutschland. Früh erkannt, sind die Heilungschancen gut. Die Gastroenterologie am Krankenhaus Maria Hilf führt im Rahmen einer Darmkrebsvorsorge Darmspiegelungen durch – seit kurzem mit Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz. Finanziert wurde das High-Tech-System über den Förderverein der Klinik. „Wir sehen in dem modernen Gerät einen überzeugenden Mehrwehrt im Kampf gegen Darmkrebs“, sagt Fördervereins-Vorsitzender Horst Gies MdL. „Wir freuen uns, dass wir durch unsere Spende zur stetigen Modernisierung unseres Krankenhauses beitragen können“.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Prof. Jörg Heller, Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie, die KI ausgiebig getestet. „Das System prüft jede noch so kleine Unregelmäßigkeit auf der Darmschleimhaut und markiert Auffälligkeiten mit einem grünen Rahmen“, erklärt er. „Zusätzlich gibt es Hinweise auf mögliche Befunde. Es erkennt Adenome genauso wie Narbengewebe, das zum Beispiel durch eine Blinddarm-OP entstanden ist.“ Mit Unterstützung der KI lässt sich die Entdeckungsrate sogenannter Darmpolypen noch einmal deutlich steigern. Ziel ist es, die Wucherungen in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen und umgehend zu entfernen. Im Idealfall noch bevor sich Krebsvorstufen zu bösartigen Tumoren entwickeln.

Hinter der hochmodernen Technik steckt ein eher unscheinbares Gerät: In einem kleinen blauen Kasten, nur etwas größer als ein Laptop, verbirgt sich ein Computer, der mit den Befunden von mehreren Millionen Darmspiegelungen gefüttert wurde. Natürlich anonymisiert. Während einer Darmspiegelung werden alle Bilder, die von der Kamera an der Spitze des Endoskops aufgenommen werden, durch den Computer mit der KI geleitet. Prof. Heller ist begeistert: „Es ist für uns wie ein drittes Auge, mit dem wir noch mehr und besser sehen.“

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Nuklearmedizin – Ambulante und stationäre Patienten profitieren von hochmoderner PET-CT

Region/Mayen-Koblenz – Die Klinik für Nuklearmedizin am Kemperhof ist wieder im eigenen Klinikverbund des GK-Mittelrhein verankert und wurde nach einer umfassenden Modernisierung mit neuesten technischen Geräten Ende 2022 wiedereröffnet. Nun folgt die Eröffnung der neuen
Therapiestation.
Aber was genau leistet die Disziplin für die Patienten? Chefarzt Dr. med. Alfred Klein, der die Klinik für Nuklearmedizin leitet und mit Facharzt Alessandro Lambertini auch behandelnder Arzt in der Praxis für Nuklearmedizin des MVZ Mittelrhein ist, berichtet: „In der Nuklearmedizin kommen radioaktive Substanzen in verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren zum Einsatz. Bei den Untersuchungsverfahren besteht die Aufgabe der Nuklearmedizin vor allem darin, Stoffwechselvorgänge mit einer speziellen Kamera abzubilden, um krankhafte Veränderungen zu erkennen und zu lokalisieren – etwa in Schilddrüse, Nieren oder Knochen, aber auch anderen Organen.“ Die Bilder werden im Anschluss ausgewertet, um die Diagnose zu stellen – so wie in der Radiologie. Da sich die Fachgebiete Nuklearmedizin und Radiologie gegenseitig ergänzen, werden bei den modernen Untersuchungsmethoden Kombinationsverfahren verwendet, bei denen die nuklearmedizinische Bildgebung beispielsweise mit einer Computertomografie verbunden werden kann. „Dies nennt man Hybridbildgebung. Sie kommt zum Beispiel bei der sogenannten Single-Photon­Emissions-Computertomografie-CT (SPECT-CT) und der Positronen-Emissionstomografie-CT (PET-CT) zum Einsatz. Die SPECT-CT gibt es am Kemperhof schon seit einiger Zeit. Ganz aktuell wird nun auch die PET-CT, eines der modernsten Verfahren in der Nuklearmedizin, von uns angeboten“, informiert der Chefarzt.

Am häufigsten eingesetzt wird die PET-CT zur Tumordiagnostik. Das Prinzip dieser Untersuchung basiert darauf, dass viele Tumore und Metastasen einen höheren Zuckerstoffwechsel aufweisen als das umgebende Gewebe. Für die PET-Untersuchung wird eine sehr geringe Menge an radioaktivem Zucker injiziert. Nach etwa einer Stunde werden dann Aufnahmen, meist des ganzen Körpers, erstellt. Hier ist erkennbar, wo im Körper Bereiche mit auffällig erhöhtem Zuckerumsatz vorliegen, hinter denen sich Tumore oder Metastasen verbergen können. Um diese genaustens zu lokalisieren, erfolgt zusätzlich eine Computertomografie

(CT). Die PET- und CT-Bilder werden überlagert und liefern so die einmalige Kombination aus Stoffwechselbild- und morphologischer/anatomischer Information. „Hilfreich ist das Verfahren auch zum Beispiel bei der Suche nach einem Infektionsherd bei einer Blutvergiftung, weil Entzündungsherde einen deutlich höheren Zuckerumsatz haben als das umgebende Gewebe“, nennt Dr. Klein ein weiteres Anwendungsfeld.

Von dem umfangreichen Leistungsspektrum im Kemperhof profitieren nun auch gesetzlich Versicherte, weil alle diagnostischen Leistungen und alle ambulanten Therapien nun über die MVZ-Praxis Nuklearmedizin angeboten werden. „Die bislang zu überbrückende Entfernung zum nächsten, kassenzugelassenen PET-CT-Standort in Rheinland-Pfalz lag teilweise bei mehr als 100 Kilometer. Eine solche Reise wird gerade von onkologischen Patienten oft als belastend empfunden und kann nun vermieden werden. Zudem werden die Krebspatienten somit zukünftig wieder unter einem Dach mit unseren onkologisch tätigen Kliniken und somit auf kurzem Weg untersucht und behandelt“, erläutert Dr. med. Alfred Klein und ergänzt: „Es profitieren auch Patienten, bei denen eine stationäre nuklearmedizinische Behandlung erforderlich werden sollte. Dazu gehören unter anderem Patienten, die eine Radiojodtherapie – zum Beispiel bei einer Überfunktion der Schilddrüse oder nach einer Operation wegen eines Schilddrüsenkarzinoms – benötigen. Unser engagiertes Team versorgt die Patienten dann auf der neuen Therapiestation.“

Kontakt: MVZ Mittelrhein, Praxis für Nuklearmedizin, Telefon: 0261 499-2487

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Yoga im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler – Outdoor-Saison startet am 1. April

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ab 1. April wieder zwei Kurse pro Woche – Warme Sonnenstrahlen im Gesicht, eine sanfte Brise, die um die Nase weht und dem „Ich“ dabei so nah: Yoga-Begeisterte dürfen sich auf den 1. April freuen, denn dann startet Yoga im Park wieder outdoor vor der einmaligen Kulisse des Kurparks Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein weiterer Grund zur Freude: Ebenfalls ab April verwandelt sich der Kurpark statt einmal wieder zweimal pro Woche in eine Yoga-Oase – freitags um 15.30 Uhr sowie nun auch wieder sonntags um 10.30 Uhr. Sollte das Wetter zu den Kurs-Zeiten nicht mitspielen, steht das Sportzelt im Kurpark als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung.

Kursleiterin Jessica Lösch: „Der Kurs ist sowohl für Jung als auch für Alt, für Anfänger sowie Fortgeschrittene, für Einwohner und Gäste gleichermaßen geeignet. Allen, die Spaß haben, sich zu bewegen, kann Yoga im Park zu mehr Flexibilität, Ausgeglichenheit und Harmonie für Körper, Geist und Seele verhelfen.“ Dania Münch, Referentin Gesundheitswirtschaft bei der städtischen Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, ergänzt: „Yoga im Kurpark ist unsere Einladung, sich eine wohltuende Auszeit zu gönnen und neue Energie zu tanken.“

Das Tragen bequemer Kleidung und das Mitbringen einer Yoga-Matte oder eines Handtuchs wird empfohlen. Die Kursgebühr beträgt 8 € für eine Stunde Yoga im Park. Die Gebühr ist direkt bei der Kursleiterin zu entrichten. Für Inhaber einer gültigen Kulturkarte (Jahreskarte; erhältlich in der Tourist-Information im Kurpark) ist die Teilnahme kostenfrei. Gästekarteninhaber können zum ermäßigten Preis von 4 € teilnehmen.

Infos gibt es unter www.das-heilbad.de.