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Bitburger Brauerei begrüßt 18 neue Azubis

Bitburg, 05.08.2020 – Auch in diesem Jahr spielt die Ausbildung junger Menschen nach wie vor eine wichtige Rolle für die Bitburger Brauerei. Vergangenen Montag durfte das traditionsreiche Familienunternehmen 18 neue Azubis begrüßen, die zukünftig verschiedene Abteilungen kennen lernen werden. Nach einer kurzen Orientierungsphase beginnt schon bald der Arbeitsalltag für die neuen Azubis in insgesamt zehn verschiedenen Ausbildungsberufen.

„Für unser Unternehmen ist sehr wichtig, dass wir junge Menschen gewinnen, weiterentwickeln und langfristig an uns binden können. Als Berufsstarter werden sie unser Unternehmen unvoreingenommen mit frischem Blick bereichern können“ erklärt Stephan Fahrig, Geschäftsführer Finanzen und Verwaltung der Bitburger Braugruppe. „Gerade unter den schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in diesem Jahr sehen wir es als deutliches Signal gesellschaftlicher Verantwortung, an allen unseren Standorten in gewohntem Umfang auszubilden.“

Der Anspruch an höchste Qualität in allen Bereichen wird bei Bitburger auch bei der Berufsausbildung deutlich. Die Azubis arbeiten eng mit zahlreichen erfahrenen Mitarbeitern zusammen und sind eigenverantwortlich in vielfältige Projekte eingebunden. In diesem Jahr begannen in der gesamten Braugruppe mit ihren fünf Standorten insgesamt 34 junge Menschen ihre Berufsausbildung. Am Standort Bitburg wurden bisher weit über 800 Azubis ausgebildet.

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Ausbildungsstart: Techniropa Holding GmbH begrüßt bundesweit 14 neue Auszubildende

Daun, 04.08.2020 – Am Montag, den 3. August, begann für 14 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt – sie starteten in ihre Ausbildung bei Firmen der Techniropa Holding GmbH. In einer feierlichen Begrüßungsveranstaltung im TechniSat Kunden- und Logistikzentrum in Daun wurde ein Großteil der neuen Kollegen persönlich von Firmenvertretern der jeweiligen Ausbildungsbetriebe willkommen geheißen.

Nach der offiziellen Begrüßung konnten die neuen Berufseinsteiger sich in ungezwungener Atmosphäre kennenlernen und austauschen. Für Fragen und Informationen rund um ihre Ausbildung und die Unternehmensgruppe standen ihnen die Ausbildungs- und Studienverantwortlichen zur Verfügung. Nach einem gemeinsamen Mittagsessen durften die Auszubildenden auch ihre ersten Abteilungen kennenlernen, wo auch die Patentreffen stattfanden. Im Rahmen des Patenprogramms vermitteln Auszubildende aus dem zweiten und dritten Lehrjahr den Neueinsteigern Tipps rund um die betriebliche und schulische Ausbildung, damit sie optimal vorbereitet in den jeweiligen Einsatzbereichen beginnen können.

Abwechslungsreiche Ausbildung im innovativen Arbeitsumfeld

Die Berufseinsteiger erwartet eine praxisnahe Ausbildung bei modernen Arbeitgebern. Zu der Techniropa Holding GmbH gehören eine Vielzahl von Unternehmen an 10 Standorten in Deutschland, Europa und Asien mit rund 1.600 Beschäftigten. Sie produzieren und entwickeln innovative, hochqualitative und nachhaltige Produkte, die deutschland- bzw. weltweit erfolgreich vertrieben werden. Hierzu zählen hochwertige Unterhaltungselektronik, einzigartige Möbel aus Weinbrettern, leistungsfähige E-Bikes und vieles mehr.

Die Auszubildenden und dualen Studenten sind eng eingebunden in ihre Teams, wo sie schnell Verantwortung übernehmen und an spannenden Projekten mitarbeiten dürfen. Besonders erfreulich: Engagierte Nachwuchskräfte haben gute Chancen, auch nach der Ausbildung weiter bei den jeweiligen Unternehmen beschäftigt zu werden.

Nachwuchskräfte von enormer Wichtigkeit

Die Unternehmen der Techniropa Holding bauen auf den eigenen Nachwuchs, entsprechend hoch ist daher auch die Übernahmequote: Alleine am TechniSat Standort in Daun wurden in den vergangenen 10 Jahren 90 % der Abschlussprüflinge in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Bei der Winterprüfung 2019/20 hatte die Techniropa Holding sechs Auszubildende übernommen und somit eine Übernahmequote von 100% erreicht. Am Ende des letzten Ausbildungsjahrs, also im letzten Monat, wurden von den 12 Auszubildenden der Techniropa Holding GmbH 10 in den verschiedenen Firmen und Bereichen fest angestellt.

Zahl der Auszubildenden/Studenten wächst stetig

Die Unternehmen der Techniropa Holding GmbH zählen zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Region und bilden regelmäßig im kaufmännischen, gewerblichen, technischen, mediengestalterischen sowie im IT-Bereich aus.

In diesem Ausbildungsjahr starten bei der TechniSat Digital GmbH in Daun zwei Industriekaufleute und zwei Fachinformatiker, am Standort Schöneck zwei Elektroniker für Geräte und Systeme und am Standort Staßfurt eine Fachkraft für Lagerlogistik ihre Ausbildung. Bei der TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH beginnt die Ausbildung für einen Industriekaufmann sowie das Duale Studium für einen Wirtschaftsingenieur. Teleropa bildet in diesem Jahr einen Kaufmann für Digitalisierungsmanagement und einen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Beim Kunststoffspezialisten TechniForm freuen sich ein Industriekaufmann sowie zwei Werkzeugmechaniker über die Herausforderungen der Ausbildungszeit.

Attraktive Zusatzangebote für die bestmögliche Qualifizierung

Insgesamt werden somit aktuell in der Unternehmensgruppe 60 Auszubildende in ca. 20 verschiedenen Berufsfeldern ausgebildet. Während der gesamten Ausbildungs- und Studienzeit werden die jungen Menschen mit Zusatzangeboten optimal auf ihr späteres Berufsleben vorbereitet. Neben den schulischen und betrieblichen Einsätzen umfasst die Ausbildung auch betriebliche Förderungen. Die Auszubildenden erhalten innerhalb der Techniropa Holding GmbH, abgestimmt auf die jeweiligen Ausbildungsberufe, schulische Förderungen durch erfahrene, externe Referenten sowie Sprachqualifizierungen und Office-Schulungen.

Auch bei einer Übernahme werden interessante Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten (z. B. Fachweiterbildungen oder berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge etc.), die individuell auf die Mitarbeiter abgestimmt werden.

Weitere Ausbildungs- und Studienplätze 2021

Auch in der aktuellen Situation möchten die Unternehmen der Techniropa Holding GmbH ihre Ausbildungsziele weiterhin verfolgen. In Kürze werden die Stellen für das nächste Jahr ausgeschrieben. Zu finden sind sie zentral auf dem eigenen Jobportal unter www.karriere.techniropa.de

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Ausbildungsstart 2020 – IT-HAUS begrüßt die neuen Berufsstarter

Föhren, 04.08.2020 – Bei der IT-HAUS GmbH starteten am 03. August 2020 insgesamt 14 junge Frauen und Männer ins Berufsleben. Somit beschäftigt das System- und Handelshaus unter den mehr als 300 Mitarbeitern insgesamt 36 Azubis am Hauptstandort Föhren.

Die Berufsstarter werden in folgenden fünf verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet:

IT-Systemkaufmann/-frau

Kaufmann/-frau Groß- und Außenhandel

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

Fachinformatiker/-in Systemintegration

IT-Systemelektroniker/-in

Mediengestalter/-in Digital und Print

Die IT-HAUS GmbH gehört seit Jahren zu Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben. Auch 2020 haben Deutschlandtest und Focus Money die Top Ausbildungsbetriebe ermittelt und hinsichtlich Arbeitssicherheit, Mitarbeiterorientierung und Zufriedenheit am Arbeitsplatz untersucht. In der Branche IT-Kommunikationsdienstleister erreichte IT-HAUS mit 87,8 von 100 Punkte wiederholt ein hervorragendes Auswertungsergebnis.

Die neuen Auszubildenden wurden am 03. August von Geschäftsführer Dr. Thomas Simon, HR-Managerin Aleksandra Süss sowie den Ausbildungsbetreuern Carina Henze, Dieter Pauls und Eugen Hahn aufgrund der aktuellen Corona-Situation und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln im Gebäude des IRT in Empfang genommen. Nach einer Vorstellungsrunde in Verbindung mit einem gemeinsamen Mittagessen ging es zusammen mit den Ausbildungspaten aus den 2. und 3. Lehrjahren zur Einarbeitung in die jeweiligen Abteilungen.

Auch in diesem Jahr darf trotz der außergewöhnlichen Situation – und mit entsprechenden Ausnahmen – die traditionelle Azubi-Woche nicht ausfallen. Für 4 Tage fahren die Neuankömmlinge zum Kennenlernen, Team-Building durch aktive Outdoor-Erlebnisse, Gemeinschaftsprojekte und Informationsaustausch nach Himmerod. „Wir möchten unseren Azubis einen bestmöglichen Start ermöglichen, sodass sie sich von Anfang an gut einfinden und ihr Engagement und Talent zeigen können. Wir bauen auf den eigenen Nachwuchs, dem sich bei der IT-HAUS GmbH hervorragende Karrierechancen bieten.“, so Dr. Thomas Simon, IT-HAUS Geschäftsführer.

Neben der betrieblichen und schulischen Ausbildung bietet IT-HAUS zusätzlich innerbetriebliche Förderungen an. Zusatzveranstaltungen wie beispielsweise Herstellerschulungen und Messeeinsätze aber auch Projektarbeiten, erweitern die Ausbildungsinhalte und geben weitere Erkenntnisse in wichtige betriebliche Themen innerhalb der IT-HAUS GmbH.

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15 Azubis und 6 Jahrespraktikanten sind zum 1. August 2020 bei der Volksbank RheinAhrEifel eG gestartet

Mayen, 04.08.2020 – 21 junge Menschen aus der Region haben zum 1. August 2020 ihre Ausbildung zur Bankkauffrau/Bankkaufmann bzw. ein Jahrespraktikum bei der Volksbank RheinAhrEifel eG begonnen. Während ihrer Ausbildungszeit sind die Azubis und Praktikanten jeweils einem der vier Regionalmärkte zugeordnet. Begrüßt wurden sie im Verwaltungssitz der Bank in Mayen von Vorstandsmitglied Markus Müller. Er betonte: „Wir unterscheiden uns von unseren Mitbewerbern durch unsere Nähe zum Kunden und die Top-Beratung. Deshalb ist es wichtig, dass Sie stets für Ihre Kunden da sind und zu ihrem persönlichen Begleiter werden. Das macht den langfristigen Erfolg unserer Genossenschaftsbank aus. Für Ihren Start wünsche ich Ihnen im Namen des gesamten Vorstands alles Gute.“

Neu als Auszubildende dabei sind: Sarah Achter, Katharina Braun, Amy Laura Engenhorst, Christopher Rogers (alle Regionalmarkt Ahr-Brohltal), Lea Böff, Robin Niederprüm, Julia Willems (alle Regionalmarkt Eifel), Lena Kristina Bartsch, Bianca-Eileen König, Lucas Lilienthal, Adam Ousseini Saliou, Erik Thomas (alle Regionalmarkt Koblenz-Mittelrhein-Mosel ), Anna Kibellus, Kirsten Kreiser, Laura Nürnberg (alle Regionalmarkt Mayen Rhein). Als Jahrespraktikanten starteten: Friedrich Beth, Zoe Gadomski, Loujin Hasso, Simon Kurth, Julia Lauter und Jana Lues.

Praxisausbildung, Unterricht und Workshops

Bei der Ausbildung setzt die Genossenschaftsbank auf eine Kombination aus Praxisausbildung in den Filialen sowie in den internen Fachabteilungen, Berufsschule und innerbetrieblichem Unterricht. Um noch näher am Kundengeschehen zu sein, organisiert die Bank außerdem Workshops mit Kollegen und Verbundpartnern zu Themen wie Baufinanzierung, Private Banking und Genossenschaft. Im Rahmen der Begrüßung in Mayen erhielt jeder neue Auszubildende ein Tablet, um sich mit den digitalen Services der Bank vertraut zu machen. Außerdem werden alle Azubis zu digitalen Lotsen geschult. Sie sind damit Ansprechpartner für die Kunden rund um die digitalen Leistungen der Bank.

Soziale Kompetenzen schulen

Im zweiten Lehrjahr nehmen die Auszubildenden an einem sozialen Projekt teil. Ziel ist es, ein neues Berufsfeld kennenzulernen und die sozialen Kompetenzen zu erweitern. Die Azubis der vergangenen Jahrgänge unterstützten beispielsweise in Kindergärten, Kitas und Senioreneinrichtungen. Die beste Abschlussprüfung belohnt die Volksbank RheinAhrEifel außerdem jährlich mit dem Herbert-Rütten-Preis. Er ist mit 1.000 Euro dotiert.

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Energieversorgung Mittelrhein bietet Woche der Ausbildung vom 10. bis 15. August

Region, 03.08.2020 – „Tag der offenen Tür“ wird zum Online-Event. Der „Tag der Ausbildung“ wird zur „Woche der Ausbildung“: Vom 10. bis 15. August gibt die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) spannende Einblicke in ihren Arbeits- und Ausbildungsalltag.

Alle Azubis des zweiten Ausbildungsjahres der evm-Gruppe organisieren gemeinsam die Woche der Ausbildung. Ein Kernteam koordiniert alles selbstständig. Foto: evm

Videos, Fotos und Berichte veröffentlichen die Azubis des Unternehmens dazu auf dessen Facebook- und Instagram-Kanal. Außerdem können sich Interessierte im Job-Speed-Dating direkt einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann/-frau für E-Commerce, Elektroniker für Betriebstechnik und Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik sichern. Bewerber können ihre Unterlagen vom 6. bis 13. August an woche.der.ausbildung@evm.de senden.

Beim „Tag der Ausbildung“ hat die evm-Gruppe in den vergangenen beiden Jahren Schülern und Eltern, die an einer Ausbildung oder einem dualen Studium interessiert waren, einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens gewährt. Aufgrund der Corona-Pandemie kann der Tag der offenen Tür in diesem Jahr nicht wie bisher stattfinden. Die evm-Gruppe verlegt ihn daher ins Internet. „Unsere Auszubildenden haben die Woche, wie auch den Tag der Ausbildung der letzten Jahre, selbstständig organisiert“, erklärt evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Wir sind gespannt, wie diese Online-Version angenommen wird und freuen uns auf viele Besucher.“ Alle Informationen zur Woche der Ausbildung gibt es unter www.evm.de/tda.

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Ausbildungsprämie geht am regionalen Handwerk vorbei

Prüm/Wittlich, 03.08.2020 – KH MEHR kritisiert Bundesprogramm: Ausbildungsplätze sichern. Vielversprechend klangen die ersten Meldungen Ende Juni zum Kabinettsbeschluss für die Ausbildungsprämie. Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ sieht Ausbildungsprämien in Höhe von 2.000 Euro pro Ausbildungsplatz, wenn das Ausbildungsniveau erhalten bleibt, oder 3.000 Euro, wenn das Ausbildungsniveau erhöht wird, vor. „Das klang im ersten Ansatz gut, aber das Ergebnis ist mehr als ernüchternd“, kommentiert Dirk Kleis, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (KH MEHR).

Die KH MEHR, als regionale Unternehmensorganisation des Handwerks, vertritt rund eintausend Mitgliedsbetriebe in den Kreisen Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis. Der überwiegende Teil der Mitglieder bildet Nachwuchskräfte im Handwerk aus. Dieses Jahr werden rund 300 neue Gesellinnen und Gesellen ihren Abschluss gemacht haben. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist jedoch gravierend gering. Im Bezirk der Handwerkskammer (HWK) Trier wurden bislang rund dreizehn Prozent weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. „Die Gründe für den massiven Rückgang an neuen Ausbildungsverträgen sind vielschichtig. Nachwuchs im Handwerk zu gewinnen ist seit Jahren ein Kraftakt. Dazu kamen dieses Jahr der Wegfall sämtlicher Berufs- und Ausbildungsmessen im Frühjahr“, berichtet Kleis. „Zudem gab es eine große Verunsicherung bei den Schülern und Betrieben mit dem Umgang zu Praktika im Frühjahr.“

Die rückläufigen Zahlen für neue Ausbildungsverträge zeichneten sich bereits im März und April ab. Die Forderung des Handwerks an die Politik, die Ausbildung zu stärken, bekam damit zusätzlichen Aufwind. Die angekündigte Ausbildungsprämie, die zunächst als deutliche Wertschätzung für die duale Ausbildung verstanden werden sollte, bewertet Dirk Kleis mit den Worten: „Leider wurden die berechtigten Erwartungen des Handwerks wieder nicht erfüllt“. Denn was die Bundesregierung an betrieblichen Voraussetzungen zu Grunde legt, um Anspruch auf die Prämie zu erhalten, betrifft nur einen Bruchteil der erfolgreich ausbildenden Betriebe.

„Die Corona-Krise muss einen Betrieb direkt zu Beginn hart getroffen haben. Das trifft für unsere Gewerke fast nur auf das Friseurhandwerk zu“, erzählt Kleis. „Die ausbildungsstarken Gewerke im Bau- und Baunebengewerbe sind einfach zu Beginn der Krise „zu gut“ durchgekommen, da sie einen großen Auftragspuffer hatten. Dass diese Gewerke die Krise aber zeitversetzt auch zu spüren bekommen, das bedenkt keiner“, äußert sich der Geschäftsführer verärgert und fordert für seine 23 Handwerksinnungen die Politik auf, ein Programm zu entwickeln, was dem Anspruch von Wertschätzung für die duale Ausbildung auch gerecht wird.

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Wirtschaft

IHK Trier: Strafzölle und Corona beeinflussen Weinvermarktung und Exporte

Region/Trier, 03.08.2020 – Die von den USA seit Oktober 2019 erhobenen Strafzölle und die Auswirkungen der Corona-Pandemie halten die Weinwirtschaft weiter in Atem. Die Ausfuhren in den wichtigsten Absatzmarkt für deutschen Wein gingen im Zeitraum von sechs Monaten (November 2019 bis Mai 2020) um 12 Prozent zurück und die Preise stehen unter Druck.

„Die US-Strafzölle auf deutsche Weine haben einen signifikanten Anteil am Rückgang der Weinexporte in die Vereinigten Staaten und Corona hat dies nun weiter verschärft“, sagt Albrecht Ehses, IHK-Geschäftsführer International und Wein. Das trifft die Weinexporteure aus dem IHK-Bezirk besonders, da rund die Hälfte aller deutschen Weine, die in die USA geliefert werden, von der Mosel kommen. Die IHK Trier hofft auf ein Einlenken im Handelsstreit EU/USA nachdem es kürzlich Anpassungen der Vereinbarungen zwischen Airbus, Frankreich und Spanien mit Blick auf die WTO-Regeln gegeben hat.  „Die ungerechtfertigten Zölle sind so zeitnah wie möglich aufzuheben“, fordert Ehses und verweist auf eine anstehende Entscheidung noch im August.

Die Corona-Pandemie zeigt zusätzlich Auswirkungen auf den internationalen Weinhandel. Aufgrund des Lockdown ist auf vielen Auslandsmärkten der Weinabsatz in Restaurants und im Fachhandel drastisch eingebrochen. Dieser Rückgang konnte in einzelnen Ländern zum Teil durch steigende Verkaufszahlen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sowie im Online-Geschäft kompensiert werden, da die Menschen mehr Wein zu Hause konsumieren. Relativ stabil erwiesen sich dabei die skandinavischen Länder Norwegen, Schweden und Finnland, die eine hohe Nachfrage nach deutschen Weißweinen zeigen. „Die Pandemie ist allerdings noch zu weit verbreitet, um neue Akzente in den Märkten setzen zu können“, bedauert der IHK-Geschäftsführer. „Leider fehlen aufgrund von Reisebeschränkungen bis heute Möglichkeiten zur Weinpräsentation oder zur direkten Kundenansprache vor Ort.“

Auch im heimischen Markt hat es laut IHK Veränderungen gegeben. Die Corona Maßnahmen haben zu einer Verschiebung des Weinabsatzes in den Lebensmittelhandel, in den Onlinehandel und die Direktvermarktung geführt. Verluste in der Gastronomie konnten so weitestgehend aufgefangen werden. „Gewinner sind die Unternehmen mit Listungen im LEH“, analysiert der IHK-Fachmann. Weingüter, die stark in Gastronomie, Fachhandel und Export verankert sind, seien insgesamt negativ betroffen. Auch fehlten Weinfeste, Events und Verbrauchermessen. Die Lockerungen ab Mai würden aber erste positive Signale bei den Absätzen in Gastronomie und Fachhandel zeigen.

Neben der Weinwirtschaft steht auch die gesamte rheinland-pfälzische Exportwirtschaft unter Druck. So vermeldete das Statistische Landesamt nach den Monaten März und April auch für den Mai einen starken Rückgang im Außenhandelsgeschäft. Die Ausfuhren lagen mit 3,54 Milliarden Euro um 25 Prozent geringer als im Vorjahresmonat. Die Einfuhren verzeichneten im Mai sogar ein Minus um 30 Prozent.

„Die Exporteinbrüche spiegeln sich auch bei den von der IHK Trier ausgestellten Außenhandelsdokumenten wider, die im März um 10 Prozent, im April um 17 Prozent und im Mai sogar um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind. Weniger Dokumente bedeutet auch weniger Exporte. Zwar sind absolute Zahlen daraus nicht abzuleiten, aber der Trend, dass die Exportwirtschaft in der Region Trier unter der Corona-Krise leidet, ist nicht von der Hand zu weisen,“ sagt IHK-Außenwirtschaftsexperte Jan Heidemanns.

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Zuschauer-Premiere beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 7. bis 9. August

Nürburg, 01.08.2020 – Der Nürburgring kann am nächsten Wochenende zum ersten Mal in diesem Jahr Zuschauer begrüßen. Im Rahmen des AvD-Oldtimer-Grand-Prix, vom 7. bis 9. August, dürfen insgesamt bis zu 5.000 Besucher auf die drei geöffneten Tribünen. Auf diesen Schritt haben sich die Betreiber der Rennstrecke und die Kreisverwaltung Ahrweiler geeinigt. Die BMW M Power Tribüne (T3), die Bilstein Tribüne (T4) und die Mercedes Tribüne (T4a) entlang der Start- und Zielgeraden werden so maximal zu 30 Prozent besetzt sein. Die Corona-Regeln werden strikt eingehalten. Denn die Gesundheit aller Beteiligten steht beim Live-Erlebnis nach wie vor im Mittelpunkt. Geltende Hygiene-, Abstands- und Maskenstandards sind durch das Gesundheitskonzept jederzeit gewährleistet. Gleichzeitig gilt die Premiere als Testlauf für darauffolgende Nürburgring-Veranstaltungen. Der kontaktlose Kauf von platzgenauen und personalisierten Tickets ist ab sofort ausschließlich online möglich. Weitere Infos hierzu gibt es unter www.nuerburgring.de/ogp

Es ist ein wichtiger Schritt zurück zur Normalität: Am Nürburgring öffnen sich zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix erstmals in diesem Jahr die Tribünen. Die Verantwortlichen der Traditions-Rennstrecke haben im Dialog mit dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn sowie in Abstimmung mit der Kreisverwaltung Ahrweiler auf diesen Moment hingearbeitet. Das durchdachte Konzept und die derzeitige Gesundheitslage in Rheinland-Pfalz sind Grundlage für das erste Wochenende mit Zuschauern. „Natürlich ist das ein großer Erfolg. Zuschauer sind ein bedeutender Faktor einer jeden Veranstaltung. Sie sorgen für die einzigartige Atmosphäre “, erklärt Nürburgring Geschäftsführer Mirco Markfort, macht aber gleichzeitig klar. „Wir freuen uns, sind uns in diesen Zeiten aber auch der besonderen Verantwortung bewusst.“ Was Markfort meint, ist der Fokus des Konzepts auf die Gesundheit aller Beteiligten. Gleichzeitig könnte eine erfolgreiche Durchführung beim Oldtimer-Grand-Prix auch die Chance auf Zuschauer bei darauffolgenden Nürburgring-Veranstaltungen erhöhen. Immer vor dem Hintergrund, dass die Infektionslage entsprechend stabil bleibt.

Sicherheit von der Buchung bis zum Sitzplatz

Für die gelungene Premiere muss eine Reihe von Planungen in die Praxis umgesetzt werden. Dies beginnt bereits beim kontaktlosen Ticketkauf, der ausschließlich online, personalisiert und platzgenau möglich ist. Für eine vollumfängliche Nachverfolgbarkeit wurden die geöffneten Tribünen in einzelne Sektionen und ausgewiesene Sitzblöcke unterteilt. Diese festgelegten Blöcke verfügen über jeweils vier buchbare Sitzplätze und haben zueinander einen entsprechenden Abstand. Auf dem Weg von der Ticketkontrolle zum Sitzplatz herrscht Maskenpflicht. Sitzplatzanweiser garantieren, dass jeder seinen personalisierten Platz auch einnimmt. So ist eine Nachverfolgung im Infektionsfall gegeben. Jeder Tribüne wurde zudem eine feste Parkzone zugeteilt. Ein Besucherleitsystem sorgt anschließend dafür, dass sich Besucher von unterschiedlichen Tribünen nicht untereinander begegnen müssen. Das sonst zugängliche Fahrerlager ist für Besucher nicht geöffnet.

Tickets ab sofort ausschließlich online und limitiert erhältlich

Wer das Spektakel vor Ort erleben möchte, kann ab sofort sein Ticket zu günstigen Konditionen erwerben. Zwischen 14 Euro (Freitag) und 32,50 Euro (Wochenende) gibt es unter www.nuerburgring.de/ogp ein Tribünenticket. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sind kostenfrei, jedoch muss für sie als Besucher ein personalisiertes 0,00 € Sitzplatzticket gebucht werden. Am neuen Buchungsprozess müssen auch all jene teilnehmen, die die Veranstaltung dieses Jahr besuchen möchten und ihre Karte bereits im Vorverkauf erworben hatten. Sie können ihr ursprüngliches Ticket jedoch für 2021 behalten oder es unter Erstattung des Kartenpreises bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgeben. Die neuen Tickets werden zu Hause ausgedruckt und verfügen über eine Sitzplatznummerierung.

VIP-Erlebnis in der Coca-Cola business°lounge

Für alle, die den AvD-Oldtimer-Grand-Prix aus einer besonderen Perspektive erleben möchten, gibt es die VIP-Tickets ab 229,00 €. Die Coca-Cola business°lounge, oberhalb der BMW M Power Tribüne, bietet besten Blick auf die Start- und Zielgerade und in die Boxengasse. Auf dem eigenen Balkon der Lounge befinden sich gepolsterte und überdachte Sitze. Kulinarische Köstlichkeiten in Verbindung mit erstklassigem Service sorgen hier für ein extravagantes Motorsport-Erlebnis.

Weitere Informationen gibt es unter www.nuerburgring.de/ogp

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Lions Club Euskirchen-Nordeifel unterstützt Region auch in Corona-Zeiten

Bad Münstereifel, 01.08.2020 – Spende an den Kinderschutzbund Bad Münstereifel für die Stadtranderholung SOWIESO durch den Lions Club Euskirchen-Nordeifel. Seit Jahrzehnten findet im Kurpark Schleid die 3-wöchige Sommerferien-Stadtranderholung SOWISO des Kinderschutzbundes statt. Das weitläufige Gelände bietet in „covidfreien“ Zeiten bis zu 70 Kindern von 6 – 12 Jahren die Möglichkeit, an 3 Sommerferien-wochen das Angebot zu nutzen.

In diesem Jahr kommen durch die besondere Situation nicht unerhebliche Mehrkosten auf den Kinderschutz-bund zu. So konnte der Kinderschutz-bund z.B. aus hygiene- und organisatorischen Gründen in diesem Jahr max. 40 Kinder/Woche (anstatt bisher 70 Kinder) im Lager aufnehmen. Das führt zu Einbußen durch fehlende Elternbeiträge. Dem gegenüber entstehen Mehrkosten z.B. für Toiletten-wagen und tägliche Desinfektionen. Auch ist die Essenszubereitung mit einem erhöhten Kostenaufwand verbunden.

Um dennoch die Ferienfreizeit anbieten zu können, hat der Kinderschutz-bund sich an den Lions-Club Euskirchen-Nordeifel gewandt und den Club um eine finanzielle Unterstützung gebeten.

Jüngst konnte Volker Haas, Betreuer der Ferienaktion des Kinderschutz-bundes, in Anwesenheit der Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian eine Geldspende in Höhe von 4.000 € vom Lions-Club in Empfang nehmen. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian lobt das Engagement des Kinderschutzbundes und hier insbesondere von Herrn Volker Haas, der diese Ferienfreizeit schon seit Jahrzehnten begleitet. „Gerade in diesem Jahr ist es besonders wichtig, dass diese Ferien-freizeit angeboten wird“, so die Bürgermeisterin. „Dient sie doch auch der Entlastung der Eltern und bietet eine Abwechslung für die Kinder.“ Gleichzeitig dankt die Bürgermeisterin dem Lions-Club für die schnelle und unbürokratische Hilfe.

„Der Lions-Club Euskirchen-Nordeifel ist der Bitte des Kinderschutzbundes auf finanzielle Unterstützung sehr gerne nachgekommen“, so Georg Schmiedel, Activity Beauftragter des Lions-Clubs. Der Förderzweck decke sich mit den Förderzielen des Clubs. „Gerade in Corona-Zeiten sei es wichtig, die gesellschaftliche Stabilität zu erhalten und ein damit verbundenes Gleichgewicht anzustreben“.

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Wittlich ist wieder Kinostadt – Fünf Millionen Euro wurden investiert

Wittlich, 31.07.2020 – Der Kinopalast Eifel-Mosel öffnet seine Pforten. Mehr als zehn Jahre hatte die Stadt Wittlich kein Kino mehr. Am 14. Februar 2010 lief der letzte Film im Kintim-Kino in der Schloßstraße mit dem Titel „Die Zeiten ändern Dich“ mit Bushido, Elyas M’Barek und Moritz Bleibtreu in den Hauptrollen. Danach wurde die Leinwand in Wittlich dunkel. Ob Wittlich jemals wieder ein Filmtheater bekommen würde, war zum damaligen Zeitpunkt mehr als fraglich.

Seit vergangene Woche ist die kinofreie Zeit endlich zu Ende. Der KINOPALAST EIFEL-MOSEL begrüßt seine Gäste mit einer imposanten, einladenden Glasfassade in unmittelbarer Nachbarschaft zum EVENTUM im Brautweg.

Der neue Kinopalast in Wittlich zwischen „Eventum“ und „ZOB“ Foto: Peter Doeppes

Ursprünglich für den März 2020 geplant, konnten Kurt Römer und seine Gattin Heike Müller die Pforten des Kinopalastes mit etwas Verspätung für die ersten Gäste öffnen und ihnen die beeindruckenden Räumlichkeiten präsentieren. Das Gebäude ist vollklimatisiert, barrierefrei und mit der neuesten Kinotechnik ausgestattet. Unter anderem sind zwei Säle mit einem Dolby Atmos System ausgestattet, mit dem der Zuschauer sprichwörtlich in den Film „eintauchen“ kann und die Action mit allen Sinnen erleben wird. Vom Spatenstich bis zur Eröffnung hat es fast auf den Tag genau zehn Monate gedauert, um das Fünf-Millionen-Projekt fertigzustellen. Das neue Lichtspielhaus bietet seinen Gästen auf einer Gesamtfläche von 2.100 Quadratmetern 600 Plätze in fünf Kinosälen.

Ein weiteres Highlight ist die Gastronomie im Kinopalast. Hier werden künftig nicht nur die Kinoklassiker Popcorn und Nachos angeboten. Für besonderen Flair sorgt ab sofort die Familie Bayindir mit ihrem Restaurant „Burger House“, in dem die Gäste das aus dem bisherigen Lokal in der Beethovenstraße bekannte, vielfältige Angebot genießen können. Mit Rückblick auf die zehnjährige kinofreie Zeit in Wittlich ist Bürgermeister Rodenkirch glücklich darüber, dass die Investoren den Mut aufgebracht haben die Renaissance des Kinos nach Wittlich zu bringen und der Stadt sowie dem Umland ein besonderes Kinoerlebnis zu bieten, das sowohl technisch als auch atmosphärisch ein Alleinstellungsmerkmal für die Region darstellt.

Das Betreiberehepaar Kurt Römer und Heike Müller freut sich sehr dem Wittlicher Publikum ab sofort die neuesten Filme präsentieren zu können. Die genauen Spielzeiten können im Internet unter https://ticket-cloud.de/KinoWittlich aufgerufen werden.