Kategorien
Wirtschaft

Die Regionalmarke EIFEL GmbH ist zukunftsfähig aufgestellt

Prüm/Neroth – Erfolgreiche Gesellschafter-Versammlung in Neroth – Auf einer Gesellschafter-Versammlung der Regionalmarke EIFEL GmbH wurden die Weichen für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte gestellt. Seit zwanzig Jahren sorgt die Marke für unverwechselbar hohe Qualität bei Produkten, Gastfreundschaft und Arbeitgeberattraktivität. Personelle Änderungen pflegen die Kontinuität.

Im Jahr 2004 wurde die Regionalmarke EIFEL GmbH von fünf Gesellschaftern gegründet: vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, von der Eifel Tourismus (ET) GmbH, von der Kreishandwerkerschaft MEHR und von den beiden Naturparken Nord- und Südeifel. In den vergangenen Jahren gab es immer einmal einen sanften Wechsel bei den Vertretern der Gesellschafter. In diesem Jahr gibt es gleich drei Veränderungen zu vermelden:

  • Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, geht in Ruhestand und übergibt seine Aufgaben an seinen designierten Nachfolger Wolfgang Reh.
  • Gudrun Breuer, Präsidentin des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau, übernimmt die Verantwortung von Ökonomierat Michael Horper, der im April 2024 neuer Präsident der LWK-RLP wurde.
  • Verena Kartz, neue Geschäftsführerin des Naturparks Nordeifel – Teilgebiet RLP – übernimmt die Aufgaben von Anne Derks, die sich im Nationalparkzentrum Vogelsang bereits neuen Themen widmet.

Der personelle Wechsel war verbunden mit herzlichem Dank des gesamten Teams der Regionalmarke EIFEL GmbH an die scheidenden Akteure. Geschäftsführer Markus Pfeifer betonte das große Vertrauen und das konstruktive Miteinander in den vergangenen Jahren, verbunden mit der Hoffnung: „Bis bald! Gleichzeitig freuen wir uns auf die neuen Gesellschafter-Vertreter sowie auf eine gute und wertvolle Zusammenarbeit!“ Fachlich ging es um den Jahresabschluss 2023 und um die Leitplanken für wichtige Zukunftsthemen. So bleibt das Thema „EIFEL Fleisch“ oder auch das regionale Fachkräftenetzwerk „Arbeitgebermarke EIFEL“ im Fokus der Regionalmarken-Arbeit.

Ein Rückblick auf das erfolgreiche Jahr 2024 fehlte natürlich nicht. Es fand eine komplette Revision aller der Qualitätshandbücher für die EIFEL-Produzenten statt. Das Ergebnis spricht für sich: In intensivem Austausch mit Markennutzern sowie Zertifizierungs- und Beratungsstellen wurden neue Richtlinien erarbeitet, die am Ende weniger Bürokratie und eine Verringerung der Prüfkosten erreichten. Damit sind die Weichen für weitere Markennutzer und einen breitenwirksamen Markenauftritt gestellt.

Für Aufmerksamkeit sorgte mit Unterstützung der Eifel Tourismus GmbH eine Imagekampagne mit mehr als fünfzig Reportagen über Betriebe und Initiativen, welche die Regionalmarke EIFEL beispielshaft vertreten. Die regionale Presse und Online-Veröffentlichungen nahmen die Kampagne auf, so dass insgesamt eine große positive Resonanz bei Verbrauchern, Gästen und Arbeitnehmern spürbar ist.

Kategorien
News

Bergsport-Fotograf Christian Pfanzelt am 18. November in Kall-Steinfeld

Kall-Steinfeld/Mechernich – Idyllische Bilder und gute Fragen –  Multivisionsshow „Wetterstein – Grenzgänge von Alpspitze bis Zugspitze – Bergsportfotograf Christian Pfanzelt hat das „Wettersteingebirge“ drei Jahre lang zu allen Jahreszeiten fotografiert. Das Ergebnis präsentiert er in seiner Multivisionsshow „Wetterstein – Grenzgänge von Alpspitze bis Zugspitze“ am Montag, 18. November, um 19 Uhr in der Aula des „Hermann-Josef Kollegs“ in Steinfeld.

Pfanzelt ist auch Markenbotschafter von Garmisch-Partenkirchen. Organisator ist der „Deutsche Alpenverein Sektion Eifel“ (DAV), dessen Mitglieder über den gesamten Kreis Euskirchen, so auch Mechernich, verteilt sind.

„Idyllische Bilder mit Wow-Effekt gehören ebenso zur Wahrheit wie die Plagerei, Risiken und Zweifel“, schreibt er dazu. Auch Themen wie „Warum gehen wir in die Berge?“, die „Rollenverteilung von Mann und Frau am Berg“, „wie kommen wir in ein echtes Flow-Erlebnis?“ und „wie erleben wir Risiko und Wagnis?“ werde er beantworten.

In der Show sei von „Extremen“ bis hin zu „Themen, die einen am Berg wie selbstverständlich begleiten“ und „zum Nachdenken anregen“, alles dabei.

 

Kategorien
News

Wiedereröffnung der VR Bank RheinAhrEifel Filiale in Ahrbrück nach Sprengung

Ahrbrück – Nach einem herausfordernden Jahr öffnet die Filiale der VR Bank RheinAhrEifel eG in Ahrbrück ihre Türen der frisch renovierten Räumlichkeiten. Die Filiale, die im November 2023 durch einen Sprengversuch teilweise zerstört wurde, erstrahlt nun in neuem Glanz und bietet ihren Kundinnen und Kunden wieder den gewohnten Service.

Zur feierlichen Wiedereröffnung richteten Filialleiter Thomas Klein und Regionalmarktdirektor Thomas Theisen einige herzliche Worte an die ersten Gäste und sprachen ihren Dank an die Handwerker sowie die Kolleginnen und Kollegen vor Ort aus, die diesen erfolgreichen Neustart ermöglicht haben.

Zu den ersten Gratulanten zählten Jürgen Hilse von der R+V Versicherung, Manfred Jeckstadt von der Bausparkasse Schwäbisch Hall sowie Guido Galle, der Ortsbürgermeister von Ahrbrück.  „Wir sind stolz darauf, die Filiale wiedereröffnen zu können und freuen uns, ab heute wieder in den vertrauten Räumlichkeiten zur Verfügung zu stehen“, betonte Thomas Klein.

Die VR Bank RheinAhrEifel bedankt sich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung während der Umbauzeit. Die Filiale in Ahrbrück ist nun wieder vollumfänglich für den persönlichen Service geöffnet.

Kategorien
News

Mechernich trauert um Marcel Hembach

Mechernich – Der in Mechernich bekannte und beliebte Karnevalist, Vereinsaktivist und Taxiunternehmer Marcel Hembach ist am Dienstag völlig unerwartet verstorben. Der erst 43-Jährige hinterlässt Ehefrau Martina, zwei Kinder im schulpflichtigen Alter, seinen Vater Peter und Bruder Kevin. Die Nachricht von seinem Tod verbreitete sich am Bleiberg wie ein Lauffeuer und löste tiefe Betroffenheit aus.

Marcel Hembach war bekannt und beliebt. Als Vereinskartellvorsitzender, Kommunalpolitiker und Kirchenmann hat er sich zwei Jahrzehnte lang intensiv für seine Mitbürger eingesetzt. Der Volkstrauertag mit wechselnden prominenten Rednern an der Alten Kirche, Frühjahrs- und Herbstkirmes sowie der Altentag galten als seine besonderen Steckenpferde.

Marcel Hembach war zeitweise Fraktionschef der SPD im Rat der Stadt Mechernich und bildete gemeinsam mit Wolfgang Weilerswist nach ihrem Ausscheiden aus der SPD die Fraktion „Pro Mechernich“. Weilerswist: „Marcel und ich waren enge Freunde, er hat mich stets unterstützt, in der Politik, bei der TuS Mechernich, den Mechernicher Oldie-Nächten und bei der Tafel.“

Marcel Hembach wurde am 10. Januar 1981 in Mechernich geboren, besuchte das Gymnasium Am Turmhof und war selbstständig als Taxiunternehmer („Taxi Lorbach“). Dem Stadtrat gehörte er seit dem 21. Oktober 2009 an. Von 2014 bis 2020 war er Fraktionsvorsitzender, ebenso lange Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales.

Schulkonferenz und Städtebund

Er war Vertreter in der Schulkonferenz und beim Städte- und Gemeindebund NRW, in der Gesellschafterversammlung der Verbandswasserwerk Euskirchen GmbH war Marcel Hembach Stellvertreter seines einstigen Parteigenossen Bertram Wassong. Er war zeitweise Vorsitzender des Vereinskartells und stellvertretender Vorsitzender des Festausschusses Mechernicher Karneval 1960 e.V. und des SPD-Ortsvereins Mechernich.

Dezernent Ralf Claßen von der Stadtverwaltung Mechernich, der auch Vorsitzender der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung ist, brachte sein Mitgefühl und das seiner Mitstreiter zum Ausdruck: „Das ist ein schwerer Schlag für Marcels Familie, besonders für Martina und die Kinder, aber auch für viele, viele andere engagierte Menschen in der Stadt Mechernich, die sich für das Wohl ihrer Mitbürger einsetzen.“

Hembach sei ein zuverlässiger Akteur im Mechernicher Vereinsleben und Partner der Stadtverwaltung gewesen: „Marcel wird uns allen fehlen. Es ist unfassbar.“ Claßen dankte dem Verstorbenen im Namen von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, aber auch seiner Vorstandskollegen in der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung für Marcel Hembachs „sehr engagierten Einsatz über viele Jahre in Vereinsleben und Politik.“

Auch Wolfgang Weilerswist betonte die Zuverlässigkeit und Geradlinigkeit des 43-Jährigen: „Bei allen Kritikpunkten, die es auch gab, konnte man sich auf ihn verlassen. Er hat mich immer unterstützt. Mit ihm fehlt eine zentrale Figur im Mechernicher Gemeinschaftsleben.“ Pfarrer Erik Pühringer, der auch Sitzungspräsident des Festausschusses Mechernicher Karneval ist, sagte dem „Bürgerbrief“, Marcel Hembach habe ihn bereits im Jahre 2004 neben dem Adjutanten in seiner Rolle als Mechernicher Prinz begleitet und ihn danach auch weiter als Sitzungspräsident unterstützt.

Pfarrgemeinderat und Ideengeber

„Dank Marcel wusste ich immer, wer im Saal war, wer begrüßt und besonders erwähnt werden musste“, so der GdG-Leiter (Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara), Pfarrer und Karnevalist Erik Pühringer: „Es war eine sehr angenehme Zusammenarbeit mit ihm.“ Auch kirchlich habe sich der „Mechernije Jong“ engagiert, zum Beispiel eine Legislaturperiode im Pfarrgemeinderat der Pfarre St. Johannes Baptist.

Und danach immer wieder mit neuen Ideen, die das kirchliche Leben bereichert hätten, so Pühringer, wie die Gräbersegnungen an Kirmes und Allerheiligen der Kriegstoten und Zivilopfer.“ Auch beim kleinen Katholikentag „Out of Church“ 2023 im Eifelstadion hatte sich Marcel Hembach organisatorisch stark engagiert, um Pfarrer Stephen und Diakon Manni Lang bei den Vorbereitungen zu unterstützen.

Kategorien
News

Weltspartag feiert am 30. Oktober 100. Geburtstag

Mayen/Region – KSK Mayen lädt Groß und Klein ein, das Sparschweinchen zählen zu lassen – Einmal jährlich Ende Oktober findet er statt: der Weltspartag. In diesem Jahr feiert er sogar seinen 100. Geburtstag, denn die Idee für diesen Tag geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress (First International Thrift Congress) im Oktober 1924 in Mailand zurück, an dem sich damals 27 Länder weltweit beteiligten. Kerngedanke des Weltspartages war und ist die Förderung des Spargedankens und somit der Vermögensaufbau für die Zukunft – heute so aktuell wie damals.

Daher lädt die Kreissparkasse (KSK) Mayen auch in diesem Jahr wieder große und kleine Kunden herzlich dazu ein, den Weltspartag am 30. Oktober und seinen 100. Geburtstag in den KSK-Filialen zu feiern und natürlich auch, um das gefüllte Sparschwein zum Entleeren und Zählen abzugeben. Getreu dem Motto „Die Zeit vergeht, das Gute besteht“, feiert die KSK Mayen diesen Tag in diesem Jahr eine ganze Woche lang und weitet den Weltspartag auf die Woche vom 28. Oktober bis zum 31.10. aus, um ihre Kundinnen und Kunden über die individuellen Möglichkeiten zur Geldanlage sowie zur Altersvorsorge zu informieren. Aber auch für die „kleinen“ Kunden lohnt sich der Besuch der KSK-Geschäftsstellen. Sie können ihr Sparschwein abgeben und sich traditionell über tolle Präsente freuen. Hierbei ist das erklärte Ziel der KSK Mayen, junge Menschen, z.B. mit einem Taschengeld-Konto, beim Erlernen des richtigen Umgangs mit Geld zu unterstützen. In den größeren BeratungsCentern der KSK Mayen werden rund um den Weltspartag zudem auch spannende und lustige Aktionen für Kinder angeboten.

Doch was hat es eigentlich mit der Geschichte des Sparschweins auf sich? Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt das Sparschwein. Erste aus Ton geformte Sparschweinchen tauchten schon im Mittelalter auf. Aber warum Schweine? Sie stehen für Glück und Wohlstand! Nur jemand, der vermögend war konnte sich eigenes Vieh leisten und hatte immer etwas zu Essen. Ab Mitte des 19 Jahrhunderts gab es dann das Sparbuch, auf das die Menschen ihr Erspartes einzahlen konnten. Heute steht in erster Linie der Gedanke des Vermögensaufbaus im Vordergrund. Zudem zeigt sich, dass sich die lange Phase mit niedrigen Zinsen der letzten Jahre so langsam wieder entspannt und der Spargroschen wieder einen Zinsertrag verspricht.

Kategorien
Wirtschaft

Rothe Erde – Auf dem ehemaligen Hutchinson-Gelände in Aachen sollen neue Arbeitswelten entstehen

Aachen – Die Stadt Aachen lädt Bürger*innen dazu ein, sich im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens vom 25. Oktober bis zum 26. November einzubringen. Infoveranstaltung am 28. Oktober in der Nadelfabrik. Das Projekt der Landmarken-Gruppe ist ein wichtiger Baustein im Strukturwandelprozess, den der traditionsreiche Industriestandort im Aachener Osten durchläuft.

Die Arbeitswelt von morgen soll auf einer der traditionsreichsten Industrieflächen Aachens im Stadtteil Rothe Erde entstehen: Dem Gelände des ehemaligen Automobilzulieferers Hutchinson. Die Landmarken-Gruppe, die sowohl den ehemaligen Conti-Standort als auch diese Fläche erworben hat, plant dort einen Modellstandort für urbane Produktion. Die Stadt Aachen begleitet diese Entwicklung intensiv; zunächst im Rahmen eines städtebaulichen Workshopverfahrens und nun im Bebauungsplanverfahren. Für den rund drei Hektar großen Bereich des einstigen Hutchinson-Geländes startet die Stadt Aachen im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens in Kürze die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit.

Zwischen Freunder Weg, Zeppelinstraße und Eisenbahnweg soll ein Mix aus Gewerbe-, Freizeit und Dienstleistungsangeboten geschaffen werden. Auch sollen (öffentlich geförderte) Wohnungen entstehen. Ein sogenannter „Activity Hub“ verspricht vor Ort attraktive Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Der Schwerpunkt liegt an dieser Stelle vor allem aber auf der Schaffung von dringend benötigten Gewerbeflächen. Dies sieht so auch der Flächennutzungsplan AACHEN*2030 der Stadt Aachen (FNP) vor, auf dessen Grundlage nun der Bebauungsplan „Freunder Weg / Zeppelinstraße“ erstellt wird.

So können sich Bürger*innen beteiligen

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit läuft von Freitag, 25. Oktober, bis Dienstag, 26. November. Die Verwaltung informiert über die Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung im zentralen Internetportal des Landes NRW unter www.beteiligung.nrw.de und auch unter beteiligung.aachen.de. Die Unterlagen werden im gleichen Zeitraum im Foyer des Verwaltungsgebäudes Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, öffentlich ausgestellt. Sie können montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags bis 15 Uhr eingesehen werden.

Die Stadt bietet zudem einen Anhörungstermin am Montag, 28. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr, im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30, an. Äußerungen zur Planung können Bürger*innen bis zum 26. November per E-Mail an bebauungsplan@mail.aachen.de, schriftlich oder mündlich zu Protokoll beim Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung, Lagerhausstraße 20, 52064 Aachen, einreichen.

Parallel läuft die Öffentlichkeitsbeteiligung für die I. Änderung des Bebauungsplans Nr. 593 „Hünefeldstraße / Hickelweg“. In dem nahegelegenen Gebiet zwischen Hünefeldstraße, Hickelweg und Madrider Ring liegt unter anderem das sogenannte Thouet-Grundstück. Dieses soll ebenfalls zeitgemäß entwickelt werden, sodass die Fläche zukünftig effektiver für Gewerbenutzungen zur Verfügung steht. Hier ist eine Änderung des bestehenden B-Plans notwendig. Die Planungen werden zur gleichen Zeit und am gleichen Ort ausgestellt. Auch der öffentliche Anhörungstermin am 28. Oktober behandelt den Bebauungsplan Nr. 593.

Hutchinson-Gelände: So lief der bisherige Planungsprozess

Im Jahr 2022 beschäftigte sich bereits ein Studierendenwettbewerb mit der Fläche. Die Ideen aus dem Wettbewerb flossen anschließend in ein städtebauliches Konzept ein, welches das Kölner Büro Molestina Architekten + Stadtplaner erstellte. Im Herbst 2023 befasste sich der Aachener Gestaltungsbereit erstmals mit dem Entwurfsstand, gab Hinweise und Optimierungsvorschläge. So wurde früh sichergestellt, dass das bereits bestehende Umfeld und das neue Quartier gut miteinander verbunden werden. Ein Workshop mit Vertreter*innen der Verwaltung, des Planungsbüros, der Investoren und weiteren Fachleuten folgte, bevor das Projekt im Planungsausschuss der Stadt Aachen vorgestellt und beraten wurde.

Infos zu Bebauungsplanverfahren

Weitere Infos und Kontaktadressen finden Sie im Internet ebenfalls unter www.aachen.de/bauleitplanung. Dort können Sie auch den Newsletter „Bauleitplanung“ abonnieren, um stets über aktuelle Bebauungsplanverfahren der Stadt Aachen informiert zu werden.

 

Kategorien
Optimierung

Ein recht sportlicher Umzug in das ehemalige RWZ-Gebäude am Mechernicher Bahnhof

Mechernich – Physiotherapie-Zentrum für Prävention, Rehabilitation und ambulante Versorgung bietet nun sein gesamtes Dienstleistungsspektrum an – Es ist richtig Leben in der Bude, mehr noch als vor wenigen Monaten. Im hell und freundlich gestalteten Empfangsbereich sitzen drei Patienten und warten auf ihren Termin. Hinter der modernen, holzverkleideten Theke ist gerade Schichtwechsel. Wer rechts den Flur hinunter blickt, sieht einen gut gefüllten Trainingsraum mit seinen Fitness- und Therapiegeräten. Dort können die Kunden der Pro medik concept plus GmbH bereits seit Mai trainieren – und jetzt ist auch der andere Flurbereich fertiggestellt mit dem Verwaltungstrakt und den modernen 17 Behandlungskabinen.

„Seit Anfang Oktober sind wir komplett am neuen Standort“, freut sich Diederik Pauwels. Der Pro-medik-Geschäftsführer und -Inhaber ist stolz auf sein Team, das in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet hat. Die Standorte im Kreiskrankenhaus Mechernich, in Zülpich und Schleiden sind nun Geschichte. Das Gesundheitsunternehmen ist seit wenigen Wochen komplett im ehemaligen RWZ-Gebäude am Mechernicher Bahnhof beheimatet.

Weg, aber eigentlich auch nicht

„Hier fühlen wir uns richtig wohl“, bestätigen die Standortleiterin Britta Schumacher und Verena Müller. „Es war allerdings auch ein sehr sportlicher Umzug“, so Britta Schumacher mit einem Lächeln. Denn die Handwerker brauchten etwas länger, wodurch das Zeitfenster für Möbel schleppen, Analysegerät ab- und wieder aufbauen, IT am neuen Standort installieren und vieles mehr recht eng war. „Es war ein Kraftakt, für den wir nur zwei halbe Tage schließen mussten“, betont Verena Müller. Ansonsten habe man den Betrieb komplett aufrechterhalten können.

Für Diederik Pauwels endet damit eine Ära. Vor gut 20 Jahren ist er nach Mechernich gekommen, um sein Unternehmen im Kreiskrankenhaus zu starten. „Wir haben uns von allen Stationen verabschiedet, von Schwestern, Ärzten, nahezu vom kompletten Personal“, berichtet der Pro-medik-Geschäftsführer, der überall die Botschaft hinterlassen hat: „Wir sind zwar weg, aber eigentlich auch nicht.“

Denn Luftlinie sind es vom Krankenhaus bis zum neuen Standort keine 500 Meter. „Und hier bieten wir jetzt unser komplettes Dienstleistungsspektrum an“, berichten Britta Schumacher und Verena Müller. Dazu zählt die klassische Physiotherapie ebenso wie eine speziell auf kleine Patienten ausgerichtete Kinderphysiotherapie. Angeboten werden zudem medizinische Trainingstherapien, Präventionskurse, Lymphdrainagen oder Wellness.

Mit T-RENA, der trainingstherapeutischen Rehabilitationsnachsorge, können Patienten geräteunterstützt ihre körperliche Leistungsfähigkeit nach der Reha wieder herstellen. „Stolz sind wir auch auf unsere EAP-Zulassung“, berichtet Diederik Pauwels. Das Kürzel steht für erweiterte ambulante Physiotherapie zur Behandlung von schweren Funktionsbeeinträchtigungen.

Künftig im Office Park 2

Dafür bringen der leitende Physiotherapeut Nicolas Thome und sein Team die nötigen Qualifikationen mit. Zudem freuen sie sich über die modern und nach den neuesten Standards ausgestatten Behandlungsräume. Dass die Physiotherapeuten dort beste Arbeitsbedingungen vorfinden, präsentiert Thome beispielhaft mit seinem Kollegen und Euskirchen Standortleiter Avraam Lazaridis.

Der freut sich auch schon auf den nächsten Schritt. Denn das Euskirchener Team wird nach Fertigstellung vom Eifelring in den Office Park 2 umziehen, so dass die Pro medik künftig über zwei moderne Standorte verfügt.

Dort sorgen die Mitarbeiter, in Mechernicher sind es rund 30, auch für Gesundheitsförderung und Bewegungsangebote für diverse Kooperationspartner. „Wir arbeiten zum Beispiel mit Polizei und Bundeswehr zusammen“, berichtet Britta Schumacher, „und wollen auch mit den Parteien hier im Haus kooperieren“. Dazu zählt zum Beispiel das Qualifizierungs- und Bildungszentrum QUBI.Eifel, wo die Nordeifel.Werkstätten alles zentral vereinen, was mit Berufsqualifizierung und (Weiter-)Bildung zu tun hat.

Wenn es nach den Pro-medik-Verantwortlichen geht, kann es also durchaus noch mehr los sein im neuen Standort. Wer dann im hellen und freundlichen Eingangsbereich wartet oder durch die Flure geht, sollte im geschäftigen Treiben, vielleicht auch mal einen Blick über die Wände schweifen lassen. Denn dort sind 30 Werke der Saarbrücker Künstlerin Petra Jung ausgestellt – und so werden die Kunstfertigkeiten von Physiotherapeuten, Masseuren, medizinischen Bademeistern, Sportwissenschaftlern, Sporttherapeuten, Gymnastiklehrern, Arzthelferinnen oder medizinische Fachangestellte von sehr ansprechender Kunst begleitet.

Wer freie Termine buchen möchte, gerne auch als Hausbesuch, erreicht Pro medik unter Telefon 02443 31560 oder im Internet unter: https://promedikplus.de/

Kategorien
News

Ein Fleckchen Rom in der Bahnstraße in Mendig

Mendig – Café stellt italienische Lebensart in den Mittelpunkt – Das „Dolci & Amor“ in der Bahnstraße in Mendig steht für süße und herzhafte Leckereien und ist damit weit mehr als „nur“ ein Café mit mediterranem Flair.

Dass die Inhaber Luca Dolci und Daniela Soboli stolz auf ihre alte und neue Heimat sind, erkennt man schon am Namen ihres Geschäfts. Neben dem Familiennamen Dolci kommt mit „Amor“, die Liebe zum Tragen und wenn man das Wort von hinten nach vorne liest, sagt Roma alles aus. „Seit rund zehn Jahren ist Thür unsere neue Heimat.

Damals sind wir aus Rom in die Region gekommen. Dort haben wir auch ein kleines Restaurant betrieben und das war auch hier unser Traum“, erzählt Daniela Soboli. Als sich in der unteren Bahnstraße die Möglichkeit ergab ein Ladenlokal anzumieten, griffen die Eheleute zu. Ihre Leckereien beziehen sie direkt aus Italien, die durch eine spezielle Kühltechnik in der Eifel frisch auf den Teller kommen kann. Produkte, die man im Cafébereich des „Dolci & Amor“ bei einer Tasse Kaffee, einem Cappuccino oder einem Espresso genießen oder mit nach Hause nehmen kann. Ein Shop rundet das Angebot ab.

„Wir freuen uns, dass sie hier ein Stück italienische Lebensart präsentieren und anbieten und wünschen Ihnen viel Glück bei ihrem Schritt in die Selbstständigkeit“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Achim Grün, Stadtbürgermeister Mendig, unisono.

Kategorien
Wachstum

Aachen erhält das offizielle EU-Missionssiegel für seinen Klimastadtvertrag

Aachen – Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum klimaneutralen Aachen 2030: Die EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, Iliana Ivanova, übergab bei einer Zeremonie im Europäischen Parlament in Straßburg EU-Missionssiegel an 20 europäische Städte – darunter auch Aachen – für ihre Klimastadtverträge („Climate City Contract“). Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen war nach Straßburg gereist, um das Siegel persönlich entgegen zu nehmen. Die Gesamtzahl der Städte mit einem Siegel steigt damit auf 53 in ganz Europa.

Ivanova lobte die Städte, die heute das Siegel bekommen haben: „Glückwunsch an die 20 Städte, die sich verpflichtet haben, klimaneutral zu werden. Sie gehen mit gutem Beispiel voran, wenn es darum geht, unsere Städte lebenswerter und nachhaltiger zu machen und gleichzeitig Europa im globalen Cleantech-Rennen wettbewerbsfähiger zu machen. Die Kommission wird Sie weiterhin dabei unterstützen, Ihre ehrgeizigen Pläne in konkrete Projekte umzusetzen.“

Dabei ist die Übergabe kein rein symbolischer Akt: Mit dem Siegel erhalten Städte den Zugang zum „Climate City Capital Hub“, einer internationalen Finanzierungsressource, die im Juni 2024 eingerichtet wurde. Sein besonderer Fokus liegt auf dem Engagement mit privatem Kapital. Der „Capital Hub“ bietet eine Reihe von Werkzeugen, um Städte dabei zu unterstützen, sich in der komplexen Landschaft der Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung zurechtzufinden. Für Aachens Oberbürgermeisterin Keupen ein immens wichtiger Schritt: „Ohne diese ganz konkrete Unterstützung und den Zugang zu Finanzierungsmitteln könnte eine Stadt wie Aachen die angedachten Maßnahmen im Klimastadtvertrag nicht alleine schultern. Und natürlich sind die Zusammenarbeit, voneinander Lernen und der Austausch mit den anderen Missions-Städten von entscheidender Bedeutung: Der Weg zur Klimaneutralität kann nur gemeinsam gelingen.“

Die Stadt Aachen hatte Mitte März dieses Jahres den Klimastadtvertrag bei der Europäischen Union eingereicht, um an der Mission „100 Climate-Neutral and Smart Cities by 2030“ teil zu nehmen. Die hohe Zahl der Unterstützer*innen des Vertrages zeigt: Das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden, ist fest in der Stadtgesellschaft verankert. Wirtschaft, Hochschulen, Verwaltung und nicht zuletzt die Bürger*innen beschäftigen sich intensiv mit der Frage, wie und wo CO2-Emissionen hier vor Ort gesenkt werden können – von der RWTH über die mittelständische Schreinerei bis zur bürgerlichen Initiative oder Schulen. Der Klimastadtvertrag, erster Schritt für die ausgewählten Städte, stellt dabei einen Strategieplan zur Klimaneutralität dar, der auch einen Maßnahmen- und Finanzierungsplan enthält.

 

Kategorien
News

St. Martin Gastronomie aus Ulmen – Das Rezept lautet „Einfach gut – jeden Tag!“

Ulmen/Prüm – Die St. Martin Gastronomie in Ulmen ist einerseits ein Inklusionsbetrieb, in dem auch beeinträchtigte Menschen ihre Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt nutzen, andererseits ist sie Gastgeber der Regionalmarke EIFEL. Vor allem jedoch ist sie kulinarische Anlaufstelle für Einheimische und Gäste. Schulen und Firmen schätzen ihre Kompetenz als Caterer.

Es ist ein ganz normaler Wochentag jenseits der Ferien, ein ganz normaler Morgen. Draußen wehen die Fahnen mit dem Logo der Regionalmarke EIFEL im Wind. Das großzügige Interieur der St. Martin Gastronomie im Eifel-Maar-Park ist belebt. Um diese Uhrzeit sitzen zwar keine Schulkinder, aber Menschen aller Altersklassen an den Tischen, reden miteinander, gehen ab und zu zum Buffet und holen sich Nachschub an allem, was es dort frisch zubereitet gibt. „Wir haben den Mut gehabt, unser Restaurant täglich von 7.30 Uhr bis 21 Uhr zu öffnen“, sagt Manuela Hemmler, stellvertretende Betriebsleiterin der St. Martin Gastronomie. „Das wird sehr gut angenommen. Wer in Ulmen zum Arzt muss, einkaufen geht oder einfach Lust auf gutes, preisgünstiges und frisch zubereitetes Essen hat, der kommt. Es ist ein echter Treffpunkt geworden.“ Eine klassische Speisekarte à la carte gibt es nicht, dafür die Gewissheit, dass vor allem saisonale Zutaten aus der Eifel auf die Teller kommen. Mineralwasser, Fleisch und Backwaren stammen überwiegend von Partnern aus dem Regionalmarken-Netzwerk. „Das geht zwar nicht ausschließlich“, erläutert Hemmler, „denn zusätzlich zu unserem Buffetrestaurant mit etwa hundert Gästen pro Tag geben wir werktags bis zu zweitausend Essen für Schulmensen, KiTas sowie unsere Wohngruppen und Tagesförderstätten raus. Doch auch bei diesen Mengen ist Regionalität ein wichtiges Kriterium, zumal wir als Caterer nach dem Qualitätsstandard der der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zertifiziert sind.“

Ein Leitbild für Menschlichkeit und Nahbarkeit

Dass die Verantwortung für das nähere Umfeld „Vorfahrt“ hat bei der Auswahl der Lebensmittel, passt zum Leitbild der St. Martin Gastronomie unter dem Dach des gemeinnützigen Trägers St. Hildegardishaus gGmbH. Zum Verbund gehört an erster Stelle das Bildungs- und Pflegeheim St. Martin mit seinen Wohngruppen und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen. Standorte gibt es beispielsweise in Düngenheim, Ulmen und Kaisersesch. In der Gastronomie mit ihren insgesamt rund neunzig Beschäftigten arbeiten Menschen im Team mit, deren Beeinträchtigungen so moderat sind, dass sie den Regeln des ersten Arbeitsmarktes folgen können. „Dabei geht es hier wohl etwas anders zu als in vielen herkömmlichen Betrieben“, meint Hemmler. „Die Führungskräfte sind speziell sensibilisiert für die Möglichkeiten und Einschränkungen des Einzelnen und können bei Bedarf im Netzwerk weiterhelfen.“ Das heißt: Menschlichkeit, Wertschöpfung vor Ort statt anonym, ein gutes Miteinander sowohl mit Lieferanten und Beschäftigten wie mit unseren Gästen… all das macht die Atmosphäre der St. Martin Gastronomie aus.

Die Aufenthaltsqualität macht attraktiv

Gelassenheit bestimmt auch das lichtdurchflutete, großzügige Ambiente des Buffetrestaurants. Manuela Hemmler und das Gastroteam beobachten, dass viele Gäste viel Zeit mitbringen, um in Seelenruhe das täglich wechselnde Buffet aus Tagessuppe, verschiedenen Vorspeisen und Hauptgängen sowie einer Dessertauswahl mit frischen Waffeln und Eis zu genießen. „Die Bewertungen im Internet sind sehr gut und zeigen uns, dass sowohl die Restaurantgäste wie auch die Übernachtungsgäste in unseren neuen Gästezimmern die Ruhe und Entspannung schätzen, die sie bei uns finden.“ Dabei mache sich bemerkbar, dass der Ulmener Maarstollen ein neues Touristenhighlight ist und zu einer Steigerung der Gästefrequenz führt. „Da kommen vermehrt auch Gruppen über Buchungen von Reiseveranstaltern.“ Die Eröffnung des Maarstollens mit seinem touristischen Gesamtkonzept für die Stadt habe letztlich auch die Initialzündung geliefert, als EIFEL Gastgeber ganztags geöffnet zu haben.

“Wir sind überzeugt, dass die Regionalmarke EIFEL perfekt zu unserer schon immer praktizierten Ausrichtung passt, Land und Leute zu unterstützen und das dort, wo wir leben und arbeiten.“

Heinz-Peter Reuter – Betriebsleiter

https://www.gastronomie-stmartin.de/

„Betriebsleiter Heinz Peter Reuter und sein Team sind echte Profis. Am Standort Ulmen gibt es für Restaurant-Gäste, für Bewohner der Seniorenheime und für Kita- und Schul-Verpflegung täglich abwechslungsreiche Angebote mit echtem regionalen EIFEL Bezug. Ein starker und wichtiger EIFEL Gastgeber.“

Markus Pfeifer – Arbeitgebermarke EIFEL

https://www.jobs-in-der-eifel.de/