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Aachener Esskastanie zum Nationalerbe-Baum ausgelobt

Aachen – Schätzungen über das Alter der Aachener Esskastanie gehen weit auseinander, es finden sich Angaben zwischen 300 und 800 Jahren – Ein neuer Fußweg und eine Infotafel wurden angebracht, damit sich alle Interessierten von dem robusten und beeindruckenden Baum überzeugen können. Alt, groß und dick – so kann man die Esskastanie, die am Freitag, 25. Oktober, offiziell zum Nationalerbe-Baum ausgelobt wurde, beschreiben. Zum Baum, der auch schon Naturdenkmal ist, führt nun ein umzäunter Fußweg. Zudem wurde eine Infotafel angebracht, eine Bank davor soll noch folgen. Bewundern kann man die robuste Esskastanie auf der Wiese Ecke Schmiedgasse/Alte Vaalser Straße. Dies ist allerdings nur mit etwas Entfernung möglich, da das Baumumfeld sehr sensibel ist und zudem als Schafweide genutzt wird. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen betonte: „Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Ehre für unseren Baum, sondern auch für unsere Stadt Aachen. Sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, unsere Naturdenkmäler zu schützen und zu pflegen, damit auch zukünftige Generationen von ihnen lernen und sich an ihnen erfreuen können.“ Jürgen Drautmann, Leiter Baumschutz der Stadt Aachen, erläuterte auch die Herausforderungen, die häufig beim Schutz der Naturdenkmäler auftreten: „Beim Schutz unserer Naturdenkmäler ist es oftmals schwierig, den Spagat zu schaffen zwischen Erhalt des Denkmals und einer ausreichenden Verkehrssicherheit. Wir müssen immer für beide Aspekte Sorge tragen.“

Was ist ein Nationalerbe-Baum?

Das Ziel der Nationalerbe-Baum-Initiative der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V. ist, potentielle Uraltbäume besonders zu schützen. Diese Bäume können vereinzelt bis zu über 1.000 Jahre alt werden und sind daher besonders schützenswert. Insgesamt sollen 100 Nationalerbe-Bäume gefunden und ausgerufen werden, um sie nachfolgend intensiv pflegen zu können. Die Ausrufung erfolgt durch ein Kuratorium bei der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V.. Finanzieller Förderer ist die Eva Mayr-Stihl Stiftung, mit deren Hilfe bereits 43 Bäume als Nationalerbe-Baum-Kandidaten ausgewählt werden konnten – 40 von diesen sind bereits auch offiziell ausgezeichnet worden. Eine beachtliche Leistung, bedenkt man, dass es in Deutschland vergleichbar wenige sehr alte Bäume gibt und nur bestimmte Baumarten deutlich über 500 Jahre alt werden können. Zu diesen zählen neben der Esskastanie beispielsweise die Eibe, die Winter- und Sommerlinde sowie der Riesenmammutbaum.

Die Aachener Esskastanie

Schätzungen über das Alter der Aachener Esskastanie gehen weit auseinander, es finden sich Angaben zwischen 300 und 800 Jahren. Die Nationalerbe-Baum-Initiative weist auf ihrer Homepage nun circa 450 Jahre aus sowie 18 Meter Höhe und 8,04 Meter Stammumfang (in 1,3 Meter Stammhöhe gemessen). Somit eignet sich die Esskastanie ideal als Nationalerbe-Baum, denn solch einer soll über 400 Zentimeter Stammumfang haben und möglichst über 400 Jahre alt sein. Dies erkannte auch Prof. Dr. Andreas Roloff, Leiter des Kuratoriums Nationalerbe-Bäume in der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V., der direkt beim ersten Anblick begeistert von der Kastanie war und sich mit dem Eigentümer – der Stadt Aachen – in Verbindung setzte. Sehr schnell wurde beschlossen, dass dieser Baum Nationalerbe-Baum wird. Roloff zeigte sich beeindruckt: „Der Baumveteran ist schwer gezeichnet durch Blitzeinschläge, Sturmereignisse und Astabbrüche, aber strotzt mit allen seinen Rissen, Beulen und Höhlungen vor Lebensfreude, das ist ein Hochgenuss. Eine große Freude ist auch das optimale und geschützte Umfeld der Riesenkastanie: ein Landschaftsschutzgebiet mit Schafbeweidung.“ Diese Robustheit hat sich im Juli 2024 ausgezahlt – seitdem ist die Esskastanie ein Nationalerbe-Baum.

Castanea sativa – die Esskastanie

Dass gerade eine Esskastanie beziehungsweise eine Castanea sativa als Nationalerbe-Baum auserkoren wird, ist kein Zufall: Diese Baumart ist besonders robust und weniger anfällig gegenüber extremen Wetterereignissen wie heißen Trockenperioden, weshalb die Esskastanie auch als Klimabaum bezeichnet wird. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommend, ist die Esskastanie schon seit langer Zeit in Deutschland verbreitet und heimisch – besonders im Westen Deutschlands. Die essbaren Kastanien des Baums dienten als wichtiges Grundnahrungsmittel vor allem in Zeiten von Getreidemissernten. Botanisch ist die Baumart den Buchengewächsen zuzuordnen, sie hat eine Lebenserwartung von 500 bis 1.000 Jahren und die Erntezeit der Nussfrüchte geht von Ende September bis Anfang Oktober. Wenn diese von den Bäumen fallen, sind sie auch gefundenes Fressen für Wildschweine und Eichhörnchen.

Ein besonderer Dank der Oberbürgermeisterin ging an das Kuratorium der Initiative sowie an die Landwirtschaftsfamilie, die als Pächter des Stücks Land den Kontakt zwischen Roloff und der Stadt herstellte. Der Aachener Baum ist ab Herbst 2025 in einem dann erscheinenden Buch über die Nationalerbe-Bäume Deutschlands zu bestaunen.

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Interview mit Karl-Josef Esch, Vorstands-Vorsitzender der Kreissparkasse Mayen, zum Jubiläum 100 Jahre Weltspartag

Mayen/Region – Karl-Josef Esch – Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen im Interviewgespräch – Verlag/Redaktion: 100 Jahre Weltspartag – ein beeindruckendes Jubiläum! Viele kennen ihn auch noch aus den eigenen Kindertagen. Was hat es mit dem Weltspartag genau auf sich und warum wurde er seinerzeit ins Leben gerufen?

Karl-Josef Esch: Der erste Weltspartag wurde 1924 in Mailand auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress mit 27. Teilnehmerländern ins Leben gerufen. Kerngedanke dahinter war, das Sparen zu fördern als wichtiger Bestandteil einer soliden finanziellen Basis. Nach dem Ersten Weltkrieg wollten die Sparkassen ein Zeichen setzen und den Menschen wieder mehr Vertrauen in den Wert des Sparens vermitteln. Es ging darum, die Bedeutung des Sparens für die persönliche Vorsorge, aber auch für die Stabilität der gesamten Wirtschaft zu unterstreichen.

Verlag/Redaktion: Welche Rolle spielten die Sparkassen in der damaligen Zeit und was hat sich im Laufe der Zeit daran verändert?

Karl-Josef Esch: Die Sparkassen spielten von Anfang an eine zentrale Rolle im Finanzwesen, ganz besonders in Bezug auf die Förderung des Sparens und des damit verbundenen Vorsorgegedankens. Unsere Mission war und ist es, allen Bevölkerungsgruppen – unabhängig von ihrem Einkommen – Zugang zu fairen Finanzdienstleistungen zu bieten. Ursprünglich gegründet wurden die Sparkassen, um Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen die Möglichkeit zu geben, Rücklagen zu bilden und für ihre Zukunft vorzusorgen. Auch nach 100 Jahren bleibt dieser Grundgedanke ein wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses. Unser Leistungsspektrum hat sich allerdings seit damals natürlich stark erweitert. Heute haben wir nicht nur Sparprodukte in unserem Angebot, sondern unterstützen unsere Kundinnen und Kunden auch bei Themen wie Vermögensaufbau, Altersvorsorge, Finanzierung, Versicherung und ganz aktuell bei der digitalen Transformation. Und auch im Firmenkundengeschäft sehen wir uns als ein verlässlicher Partner für unsere Kundinnen und Kunden und haben ein umfangreiches Dienstleistungsportfolio zu bieten.

Verlag/Redaktion: Welche Entwicklung hat der Weltspartag in den letzten 100 Jahren genommen?

Karl-Josef Esch: Im Laufe der Zeit hat der Weltspartag Anpassungen an die jeweiligen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten erfahren. Während in der Anfangszeit der reine Akt des Sparens im Fokus lag, ist heute ein deutlich breiteres Verständnis gefragt. Denn Sparen ist nicht mehr nur das, was auf dem klassischen Sparkonto landet. Es geht aktuell auch um strategische Vermögensplanung, nachhaltige Geldanlagen sowie finanzielle Bildung über alle Altersklassen hinweg. Besonders im Zuge der Niedrigzinsphase in den vergangenen Jahren haben viele Menschen Alternativen zum traditionellen Sparen gesucht. Hier bieten wir als Sparkasse heute Lösungen an, die deutlich mehr können, als das klassische Sparbuch – wie etwa Wertpapier-Sparpläne oder nachhaltige Anlageformen.

Verlag/Redaktion: Was bedeutet der Weltspartag für Sie persönlich und für die Sparkasse ?

Karl-Josef Esch: Für mich und für uns als Sparkasse ist der Weltspartag eine wunderbare Gelegenheit, auf die Bedeutung des Sparens aufmerksam zu machen, besonders in der heutigen schnelllebigen und manchmal unübersichtlichen Welt. Der Tag erinnert daran, dass es trotz aller wirtschaftlichen Unsicherheiten wichtig ist, eine finanzielle Rücklage zu bilden. Gleichzeitig ist er auch eine Möglichkeit, gerade junge Menschen für den Umgang mit Geld zu sensibilisieren. Unsere Verantwortung als Sparkasse liegt nicht nur darin, Produkte anzubieten, sondern auch in der finanziellen Bildung. Deshalb organisieren wir rund um den Weltspartag traditionell Aktionen in unseren Filialen für KiTa und Schulkinder und für die Familien, um Kindern das Thema Sparen auf spielerische Weise näherzubringen.

Verlag/Redaktion: Inwiefern unterscheidet sich die Sparkasse von anderen Banken, insbesondere in Bezug auf den Weltspartag?

Karl-Josef Esch: Der Weltspartag ist ein Kind der Sparkassen. Der große Unterschied zwischen uns und den meisten anderen Banken liegt in unserem Geschäftsmodell. Sparkassen sind regional verankert und handeln gemeinwohlorientiert. Das bedeutet, dass wir keine Aktionäre haben, denen wir verpflichtet sind, sondern unsere Erträge in die Region zurückfließen lassen – sei es durch die Unterstützung von gemeinnützigen Projekten, Vereinen oder sozialen Initiativen. Gerade der Weltspartag ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir diesen Gemeinwohlauftrag leben. Es geht nicht darum, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften, sondern den Menschen in unserer Region etwas zurückzugeben und sie auf ihrem finanziellen Weg zu unterstützen. Darüber hinaus bieten wir auch Produkte und Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Menschen und Unternehmen hier zugeschnitten sind.

Verlag/Redaktion: Sie haben die finanziellen Herausforderungen angesprochen, mit denen die Menschen heute konfrontiert sind. Wie hilft die Sparkasse ihren Kunden, in Zeiten von Inflation und Niedrigzinsen sinnvoll zu sparen?

Karl-Josef Esch: Das ist in der Tat ein sehr aktuelles Thema. Die traditionelle Methode, Geld auf dem Sparkonto zu parken, reicht nicht mehr aus, um langfristig Vermögen aufzubauen, besonders in Zeiten niedriger Zinsen und hoher Inflation. Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden daher maßgeschneiderte Lösungen an, die je nach Risikobereitschaft und finanziellen Zielen variieren. Dazu gehören etwa Fondssparpläne, die langfristig bessere Renditen erzielen können und andere nachhaltige Anlagen, die nicht nur finanziell interessant sind, sondern auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen. Unser Ziel ist es, jeden individuell zu beraten und gemeinsam die beste Strategie zu finden.

Verlag/Redaktion: Nachhaltige Geldanlagen sind ein Thema, das derzeit viel Aufmerksamkeit bekommt. Wie positioniert sich die Sparkasse in diesem Bereich?

Karl-Josef Esch: Nachhaltigkeit ist für uns ein zentraler Aspekt, und das spiegelt sich auch in unseren Angeboten wider. Wir sehen es als unsere Verantwortung, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial nachhaltig zu handeln. Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihr Geld in nachhaltige Projekte oder Unternehmen zu investieren, die bestimmte Umwelt- oder Sozialstandards erfüllen. Zudem haben wir uns als Sparkasse selbstverpflichtet, in unseren eigenen Strukturen nachhaltiger zu werden – sei es durch die Reduktion unseres CO₂-Fußabdrucks oder durch die Unterstützung lokaler Projekte. Auch durch unsere Kundenveranstaltungen „Nachhaltig – aber sicher“ informieren wir über Wege in eine CO2-neutrale Zukunft. Unser neues Unternehmerforum haben wir dieses Jahr ebenfalls unter das Motto der Nachhaltigkeit gestellt, und unseren Firmenkunden neben Informationen eine Plattform für den Austausch über genau dieses Thema geboten.

Verlag/Redaktion: Zum Abschluss: Wie wird die Kreissparkasse Mayen das 100-jährige Jubiläum des Weltspartags feiern?

Karl-Josef Esch: Der Weltspartag wird bei und traditionell gefeiert, dabei stehen die Jüngsten im Vordergrund. Hier gibt es natürlich für fleißige Nachwuchssparer, die uns am Weltspartag besuchen und ihre gefüllte Spardosen mitbringen, ein Geschenk zur Motivation. Außerdem haben wir ein Rahmenprogramm für Kinder aufgelegt und Kitas der Region eingeladen in der Weltspartagswoche in den Filialen auch eine „Zirkusschule“ zu erleben.

Für die älteren Jahrgänge gibt es auf unseren Social-Kanälen ab Mitte Oktober ein Gewinnspiel. Es ist uns auch wichtig, dieses Jubiläum nicht nur als Rückblick zu feiern, sondern auch den Blick nach vorne zu richten und die Menschen für die finanzielle Zukunft zu rüsten.

Und noch ein Spartipp für alle 2006er und die folgenden Jahrgänge: Die Kreissparkasse Mayen ist ab sofort auch Partner der KulturPass-App. Der Kulturpass ist ein Projekt der Bundesregierung, dass jedem 18-Jährigen jungen Frau oder jungen Mann 100 Euro für Konzerte, Kinobesuche, Bücher oder anderes zur Verfügung stellt. Noch bis Ende des Jahres können alle, die 2024 ihre Volljährigkeit gefeiert haben, Ihr Budget per App noch abrufen.

Verlag/Redaktion: Herr Esch, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit den geplanten Aktionen.

Karl-Josef Esch: Vielen Dank.

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Neuheiten

Ab 1. November – Bundesweit einmaliges Portal soll Windkraftausbau beschleunigen

Region/Mainz – RLP Innenminister Michael Ebling hat gemeinsam mit dem Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Wolfgang Treis, das digitale Flächenportal Erneuerbare Energien vorgestellt. Das neue Portal der Landesplanung ist ab dem 1. November öffentlich zugänglich. Es ist bundesweit einmalig und soll den Ausbau der Windenergie im Land spürbar beschleunigen.

„Das Flächenportal bietet eine digitale bis auf das einzelne Flurstück zoomfähige Karte potenzieller Windenergieflächen in Rheinland-Pfalz. Es ist in Deutschland einzigartig, weil es grundsätzlich alle relevanten Parameter und Informationen wie Windhöffigkeit oder Hangneigung einbezieht und so die Planung vor Ort deutlich vereinfachen kann. Wir brauchen erneuerbare Energien und wir wollen dem Ausbau der Windkraft mit dem neuen Hilfsmittel einen Schub verleihen“, so Innenminister Michael Ebling.

Die Anwenderinnen und Anwender können über ein Zeichnungselement individuelle Teilflächen erzeugen und bis auf Parzellenebene anzeigen lassen. Das Flächenportal kann somit Kommunen, regionalen Planungsgemeinschaften, Planungsbüros und allen Interessierten wertvolle Informationen und Planungshilfen liefern. Visualisiert werden auch erste Aussagen zu regionalen Ausbaumöglichkeiten. Auf der Basis des Flächenportals erfolgt in den kommenden Monaten eine detaillierte Flächenpotenzialanalyse, mit der für jede Region realistische spezifische Windenergie-Ausbauquoten ermittelt werden sollen.

„Selbstverständlich macht das Portal keine verbindlichen Flächenvorgaben. Die konkrete Flächenplanung liegt nach wie vor bei der Regionalplanung und den Kommunen, weil nur dort örtliche Besonderheiten berücksichtigt werden können. Aber das Portal kann eine große Unterstützung für örtliche Entscheidungen sein“, so Ebling.

Das Flächenportal Erneuerbare Energien wurde in Kooperation mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord erarbeitet. Es basiert auf dem Energieportal der SGD Nord, das seit 2015 auf dessen Website veröffentlicht ist. „Mit dem Auftrag, unser Energieportal zu einer landesweiten Anwendung weiterzuentwickeln, ist das Innenministerium bei uns offene Türen eingerannt. Wir haben unsere technischen Grundlagen sowie unsere umfangreiche Datensammlung gerne in das Projekt eingebracht und durch Aufnahme zusätzlicher Informationen und Auswertungsmöglichkeiten ergänzt. Die gute Zusammenarbeit mit dem Innenministerium setzen wir gerne fort und freuen uns darauf, gemeinsam das Flächenportal um ein Modul für Freiflächen-Photovoltaikanlagen sowie eine landesweite 3D-Anwendung zur Visualisierung von Windenergieanlagen zu ergänzen. Mein Dank gilt meinen Mitarbeitenden, die das Projekt mit Herzblut umgesetzt haben“, betonte SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis.

Die Nutzungsmöglichkeiten des Portals sind vielfältig. „Die neue automatisierte Möglichkeit einer Eigentümerabfrage für konkrete Grundstücke über das Flächenportal im Liegenschaftskataster ist sehr nutzerfreundlich und verdeutlicht, dass es gut war, Landesplanung und Vermessung in einer Abteilung des Ministeriums zusammenzuführen“, hob der Innenminister hervor.

Bereits im Sommer 2024 hatten die kommunalen Planungsträger über die Kommunalen Spitzenverbände drei Monate lang die Möglichkeit zur Nutzung einer passwortgeschützten Probeversion. Neben viel Zuspruch und positivem Feedback sind auch wertvolle Hinweise in die nun vorgestellte Version eingeflossen.

Das Flächenportal Erneuerbare Energien (FPEE) mit dem interaktiven geografischen Informationssystem ist ab dem 1. November 2024 abrufbar unter www.fpee.rlp.de.

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Impulse

Martinsbrauchtum im Ahrtal lockt mit Kulinarik, Regionalität und besonderen Traditionen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Gemütliche Martinsmärkte und imposante Bergfeuer – Im November ist im Ahrtal das Brauchtum rund um Sankt Martin überall mit Umzügen, bunten Laternen und Martinsfeuern präsent. Einige Orte feiern das Martinsbrauchtum mit herbstlichen Märkten und besonderen Traditionen. Das WeinKulturDorf Dernau lädt von Freitag, 8. November, bis Sonntag, 10. November, zum Martinsmarkt der regionalen Genüsse in der Dorfmitte ein. Den Auftakt macht am Freitag um 18.30 Uhr die traditionelle Fackelwanderung durch die Weinberge mit Weinprobe. Am Samstag öffnet der Markt um 11 Uhr für die Gäste. Aussteller präsentieren vielfältige Dekoartikel und Handwerkskunst. Die Winzer sind mit Ahrweinen und Winzerglühwein gerüstet und auch für den Gaumen wird viel Regionales geboten. Um 18 Uhr startet der große Fackelzug mit St. Martin durch die engen Gassen des Dorfes. Die beeindruckenden Martinsfeuer der fünf Dorfgemeinschaften sind dann hoch über dem Ort in den Weinbergen zu bewundern. Auch sonntags lockt der Martinsmarkt ab 11 Uhr zum Stöbern und Genießen.

Martinsfeuer und Fackelschaubilder in Ahrweiler

Die Rotweinmetropole Ahrweiler steht am Samstag, 9. November, ganz im Zeichen der traditionellen Martinsfeuer. In beeindruckender Weise konstruieren die vier Junggesellenvereine von Ahrweiler sensationelle Bergfeuer und brennende Fackel-Schaubilder in den Weinbergen rund um die historische Rotweinmetropole. Mit Glockenschlag um 17.30 Uhr entfachen die Junggesellen zunächst ihre vier Martinsfeuer, die mit ihren rund 20 Metern Höhe weithin sichtbar als Feuersäulen zu sehen sind. Im Anschluss werden riesige Schaubilder aus Tausenden von Fackeln gezündet, die mit lokalem oder aktuellem Bezug ihre Botschaften von den Hängen der Weinberge ins Tal strahlen.

Bei einer Wanderung zu den Martins-Schaubildern in Ahrweiler können sich Gäste die imposanten Konstruktionen von Nahem anschauen. Mit einem Gästeführer starten die Teilnehmer am Samstag, 9. November, um 14 Uhr am Kurpark Bad Neuenahr. Von dort geht es über den herbstlichen Rotweinwanderweg zu den Standorten der Feuer und Schaubilder. Bei einem Gläschen Rotwein tauchen die Gäste ein in die Geschichte dieser Tradition. Rechtzeitig zum Entzünden der Bergfeuer erleben die Gäste in der historischen Altstadt den Blick auf dieses einzigartige Schauspiel in der Dunkelheit. Infos und Tickets gibt es unter touren.ahrtal.de

Martinsmarkt in Adenau

In Adenau startet der Martinsmarkt, der auch gleichzeitig verkaufsoffener Sonntag ist, am 10. November um 12 Uhr. Die ortsansässigen Geschäfte locken mit zahlreichen Angeboten und die gesperrte Hauptstraße präsentiert sich mit Verkaufsständen. Vielfältige Fahrgeschäfte für die kleinen und größeren Besucher sind auch dabei. Kulinarisch gibt es Leckeres vom Grill, selbstgemachte Waffeln und die Cafés und Restaurants freuen sich auf viele Gäste. Ein kostenloser Buspendelservice bringt die Besucher von den Parkplätzen am Stadtrand bequem in die autofreie Innenstadt. Abends um 17.30 Uhr zieht der beliebte Martinsumzug durch die Straßen von Adenau.

 

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In Aachen werden die ersten städtischen Brunnen in den „Winterschlaf“ geschickt

Aachen – Insgesamt betreibt das Gebäudemanagement derzeit 66 städtische Wasserspiele – Wie in jedem Jahr im Herbst werden in den kommenden Wochen die ersten Aachener Brunnen in den „Winterschlaf“ geschickt. Zunächst hören ab Ende Oktober die bachwassergespeisten Brunnen in der Aachener Altstadt auf zu sprudeln. Anschließend kümmert sich das Brunnendienst-Team des städtischen Gebäudemanagements Stück für Stück um die weiteren Anlagen. Bis voraussichtlich Ende November sind dann alle weiteren vom Netzwasser gespeisten Brunnen in der City außer Betrieb genommen. Der Brunnen-Winterschlaf endet traditionell zur Osterzeit.

Dann – im Frühjahr 2025 – sollen auch am Europaplatz die Wasserfontänen wieder in die Höhe schießen. Wegen einer Regionetz-Maßnahme am Kanal konnte Aachens größter Brunnen in der zurückliegenden Sommersaison nicht betrieben werden. Das Gebäudemanagement hat die Gelegenheit genutzt und Instandhaltungsarbeiten an der Brunnenanlage parallel zu den Kanalarbeiten der Regionetz rund um den Brunnen vorgenommen. Das Brunnenbecken wurde dabei ordentlich abgedichtet und die technischen Anlagen unter dem Brunnen sind von Rost befreit und teilweise erneuert worden.

Völlig unabhängig von frostigen Temperaturen funktionieren die Anlagen am Elisengarten (Elisenbrunnen und Kreislauf des Geldes). Diese Brunnen werden mit warmem Thermalwasser versorgt und können daher auch während der Wintermonate betrieben werden. Dies trifft normalerweise auch für die Anlage vor dem Neuen Kurhaus zu. Wegen bald startender Sanierungsarbeiten an der Abwasserleitung vor dem Gebäude muss dieser Brunnen in Kürze für die Dauer der Arbeiten außer Betrieb gesetzt werden.

 

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Die Sommerzeit endet am Sonntag 27. Oktober 2024

Region – Am kommenden Sonntag, dem 27. Oktober 2024, um 3:00 Uhr morgens, endet dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt, das heißt auf 2:00 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten. Die Winterzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 30. März 2025.

Für die EU-Mitgliedstaaten ist die Zeitumstellung durch europäische Regelungen vorgegeben.

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Impulse

Vorverkauf gestartet – Große ABBA Tribute Show mit Noble Composition in der Römerhalle Wehr

Burgbrohl/Niederzissen – Abend voller Klassiker! – Am Freitag, den 4. April 2025, erweckt die grandiose ABBA Tribute Show mit Noble Composition die legendären Hits von ABBA zu neuem Leben. Ab 20.00 Uhr verwandelt sich die Römerhalle Wehr in eine Zeitreise der Extraklasse und lädt ein zu einer mitreißenden Show, die die Atmosphäre der 70er Jahre auf die Bühne bringt und Fans von damals und heute gleichermaßen begeistert.

Noble Composition, bekannt für ihre erstklassigen Tribute-Performances, fängt den einzigartigen Charme der schwedischen Kultband ein. Mit authentischen Kostümen, exzellenter Bühnenpräsenz und den unvergleichlichen Klängen von „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „Waterloo“ und vielen weiteren unvergesslichen Songs wird der Abend ein Fest für alle Sinne. Die Band versteht es meisterhaft, die Magie und die Energie von ABBA in jedem Detail zu transportieren und die Zuschauer mit auf eine emotionale und musikalische Reise zu nehmen.

Die Römerhalle in Wehr bietet den perfekten Rahmen für dieses außergewöhnliche Konzert und verspricht eine großartige Akustik und stimmungsvolles Ambiente. Fans und Musikliebhaber dürfen sich auf einen Abend voller Hits, Erinnerungen und ausgelassener Tanzstimmung freuen.

Tickets & Informationen:
Karten für die ABBA Tribute Show sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. Sichern Sie sich jetzt Ihre Plätze und erleben Sie einen Abend voller Glanz und Glamour im Zeichen von ABBA! Tickets gibt es in drei verschiedenen Kategorien (Kategorie 1 39,95 €, Kategorie 2 35,95 €, Kategorie 3 32,50 €) im Bürgerbüro der Verbandsgemeinde Brohltal, Bäckerei Genn in Wehr und Lotto- und Postagentur Elke Schäfer in Burgbrohl, sowie online bei eventim.de und reservix.de (zzgl. Gebühren).

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Cem Özdemir besucht den Stand der Aachener Lambertz-Gruppe auf der Foodmesse SIAL in Paris

Aachen/Paris – Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, hat jetzt den Lambertz-Stand auf der Fachmesse SIAL in Paris besucht, um sich direkt über die Sortimente des Traditionsunternehmens sowie über seine grundlegende, aber vor allem auch internationale Position zu informieren.

Die SIAL ist das weltweite größte Forum für Lebensmittel und findet im zweijährigen Turnus mit der ANUGA in Köln statt. Die Lambertz-Gruppe, Weltmarktführer bei Herbst- und Weihnachtsgebäcken und eines der führenden europäischen Süßgebäckunternehmen, ist auf der SIAL traditionell vertreten, um sich hier umfassend den globalen Handelsgruppen zu präsentieren. Das Unternehmen liefert seine Produkte – Traditions- wie Ganzjahresgebäcke – weltweit in über 60 Länder; die Exportquote liegt bei rund 23,5 Prozent.

Nach dem Informationsbesuch auf dem Lambertz-Stand ging es bei einem anschließenden Arbeitsessen mit dem Bundesminister, an dem auch Lambertz-Alleininhaber Prof. Hermann Bühlbecker teilnahm, vor allem um die drängenden Fragen und Problemstellungen, die die Unternehmen der Süßwarenwirtschaft und der Lebensmittelindustrie in Deutschland zurzeit in negativer Weise besonders bewegen und belasten. Etwa in Bezug auf die zunehmenden Wettbewerbsnachteile am Standort Deutschland, u.a. auch ausgelöst durch neue Verordnungen und bürokratische Auflagen auf nationaler wie auf europäischer Ebene – hier vor allem das „Lieferkettensorgfaltsplichtgesetz“ und die „Entwaldungsverordnung“ betreffend.

Ein wichtiger Gesprächspunkt waren zudem die hohen Kosten in den Bereichen Rohstoffe, Energie und Logistik. Weitere Themen des Austausches stellten u.a. die Optimierung der Präsentation deutscher Lebensmittelhersteller auf internationalen Foren und Messen sowie die Intensivierung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in den Bereichen der Ernährungswirtschaft dar.

 

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Gute Stimmung im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum

Rescheid/Zülpich/Euskirchen – Lehrrettungswachen bleiben bestehen – Landrat Markus Rames und Rolf Klöcker, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, unterzeichneten Verlängerung für den Betrieb von Wachen in Rescheid und Zülpich.

„Wir sind sehr froh, dass wir ein wirtschaftliches Angebot abgegeben haben, sind uns aber bei jeder Ausschreibung bewusst, dass auch ein Mitbewerber den Zuschlag erhalten könnte“, so der DRK-Geschäftsführer: „Glücklicherweise ist dies seit Bestehen der beiden Rettungswachen nicht der Fall gewesen, sodass wir unsere Azubis zu Rettungs- und Notfallsanitätern auch weiterhin auf unseren eigenen Lehrrettungswachen ausbilden können.“

Vier DRK-Rettungswachen

Anwesend waren auch Julia Baron, zuständige Geschäftsbereichsleiterin der Kreisverwaltung, Karl Werner Zimmermann, der DRK-Kreisvorsitzende, Vanessa Siebertz, DRK-Rettungsdienstleiterin und der zuständige Bereichsleiter Thomas Heinen.

Insgesamt betreibt das Rote Kreuz mit vier Wachen, neben dem Kreisrettungsdienst und dem Malteser-Hilfswerk, die meisten im Kreis. Weitere DRK-Rettungswachen stehen in Kall und Tondorf.

Ausgeschrieben werden sie regelmäßig für die Dauer von fünf Jahren, sodass es „keineswegs ein Selbstläufer“ sei, dass in Rescheid und Zülpich nach wie vor Rotkreuz-Personal sitze.

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„DLG Eifel eG“ in guten Händen – „Impulse für Zukunft geben“

Gemünd – Rolf Klöcker, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der „DLG Eifel eG“. Sein Vorgänger, Bernd Becker von „PE Becker“ in Kall, bleibt der „DLG“ als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender erhalten.

Das DRK ist Gründungsmitglied der Genossenschaft und Klöcker seit Anfang an Mitglied des Aufsichtsrates. Er hat anfangs Bernd Alten (damals Vorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG) und später Bernd Becker in ihrer Funktion als Aufsichtsratsvorsitzende vertreten.

In einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Vorstand der DLG wurde nun vor allem die hochkarätig besetzte Veranstaltung zum Thema „Ländliche Zukunft aktiv mitgestalten: Arbeitskräfte im Fokus“ mit Prof. Dr. Jutta Rump vorbesprochen.

Nachgehen will man hier drängenden Fragen des Fachkräftemangels und der Gewinnung sowie Bindung von Mitarbeitenden im ländlichen Raum. Besprochen und diskutiert werden sollen in der Veranstaltung am Dienstag, 29. Oktober, um 14 Uhr im Gemünder Kurhaus „strategische Maßnahmen und innovative Lösungsansätze“.

„Impulse für Zukunft geben“

„Als starkes Unternehmensnetzwerk mit inzwischen über 100 Arbeitgebern und über 5.000 Arbeitnehmern möchten wir mit der Veranstaltungsreihe Impulse für die Zukunft geben“, so Klöcker: Prof. Dr. Rump wird dabei in ihrem Vortrag zentrale Fragen zur Mitarbeiterbindung beleuchten. Ergänzend erwartet die Teilnehmer eine spannende Diskussionsrunde mit Vertretern aus der Wirtschaft sowie ein praxisnahes Zwiegespräch zwischen Prof. Dr. Rump und einem regionalen Unternehmer.“

Das Event richtet sich an Management und Mitarbeiter in Unternehmensleitungen sowie Personalabteilungen, die ihre Kenntnisse im Bereich „Human Resources“ erweitern und sich über den Fachkräftemangel sowie Mitarbeiterbindung informieren wollen.

Nach dem offiziellen Teil haben die Teilnehmer die Gelegenheit, den Tag bei herbstlichen Snacks ausklingen zu lassen. „Das Networking-Event bietet die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu vertiefen“, so die „DLG“. Interessierte werden gebeten, sich per Mail an info@dlg-eifel.de anzumelden. Weitere Informationen gibt´s unter www.dlg-eifel.de.