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Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs begrüßt neue „Bufdis“

Jülich – „Liebe Kolleginnen und Kollegen!“ begrüßte Bürgermeister Axel Fuchs die neuen Bundesfreiwilligendienstleistenden („Bufdis“) der Stadtverwaltung im Kleinen Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Zumindest für ein Jahr gilt das, denn so lange sind die 17 Jugendlichen an insgesamt elf Einsatzstellen aktiv, wofür sich der Chef der Verwaltung bereits jetzt herzlich bedankte.

Ob in Schulen oder im Kulturbüro, beim Stadtmarketing, in der Musikschule, im Museum, in der Stadtbücherei oder im Stadtarchiv – an den verschiedenen Einsatzstellen können die jungen Leute einen Einblick in die Verwaltungsarbeit bekommen und die Mitarbeitenden dort unterstützen. „Und wer weiß, vielleicht ist es für einige so interessant, dass Ihr Euch für eine unserer Ausbildungen bewerbt“, so Beigeordneter Richard Schumacher, der sich der Begrüßung durch den Bürgermeister anschloss.

Er wies darauf hin, dass die Praxiserfahrungen in den verschiedenen Einsatzstellen bei der Wahl der weiteren beruflichen Laufbahn helfen werden.

Er stellte den „Bufdis“ deren Ansprechpartnerin Frau Tamara Schier vor, die sich um die Betreuung von der Einstellung bis zur Beendigung ihres Dienstes kümmert. Sie steht diesen bei allen anfallenden Fragen während des Bundesfreiwilligendienstes zur Verfügung. „Unsere Tür steht jederzeit offen, sollte mal etwas nicht so rund laufen“.

Das Treffen war zudem eine gute Gelegenheit für die Bundesfreiwilligendienstleistenden, sich kennenzulernen und untereinander vernetzen können.

 

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Landkreis Mayen-Koblenz fördert mit dem Projekt „Mehr als nur Grün“ naturnahes Spielen in Kitas

Region/Mayen-Koblenz – Naturnahe und Pflanzenreiche Außengelände von Kindertagesstätten (Kitas) bieten Kindern vielfältige Erfahrungs- sowie Bildungsangebote und fördern die kleinkindliche Entwicklung in allen Bereichen. Darüber hinaus dienen sie der biologischen Vielfalt und der Anpassung an den Klimawandel. Seit 2022 sind „Naturnahe Kitas“ ein Schwerpunktthema des kreiseigenen Projektes „Mehr als nur Grün“. Im Rahmen dessen hat jüngst ein Austausch über das Konzept der Naturwerkstatt mit 15 Kitavertretern aus dem Landkreis und der Stadt Koblenz in der katholischen Kita St. Theresia in Rhens stattgefunden. Die Kita bietet ihren Kindern bereits seit langer Zeit eine ganzjährige Naturwerkstatt an.

Die Teilnehmenden entdeckten während des Treffens das Außengelände der Kita St. Theresia. Dieses ist vom Ideenreichtum sowie der Spiel- und Gestaltungsfreude der Erzieher und Kinder geprägt. Die Kita verfolgt dabei folgendes Konzept: „Mit wenig Mitteln die Kinder einfach machen lassen. Wir bieten den Kindern einige Aktionen, aber es liegt vor allem bei den Kindern, wo und womit sie draußen spielen und bauen möchten“, erklärte Stefanie Seidl von der Kita St. Theresia. So wurden beispielsweise leere Getränkekästen von den Kindern zur Befestigungsmauer ihrer „Burg“ umfunktioniert.

Die beiden wichtigsten Säulen der Naturwerkstatt sind die stetigen Bepflanzungsmaßnahmen, die zur Durchgrünung des Geländes beitragen sowie die Baumaterialien, die vor allem durch Spenden in die Kita gelangen. Diese Materialien sind keine Bauklötze in der Spielgruppe, sondern auch mal Pflastersteine, die auf einer Baustelle übrigblieben und nun in den Mini-Schubkarren zur Anlage des nächsten Blumenbeetes transportiert werden. „Neben den Bäumen und Sträuchern, die in den nächsten Jahrzehnten wachsen und gedeihen sollen, ist es wichtig, immer wieder Ecken anzulegen, die spontan auch wieder umgewandelt werden können. Es ist alles im Fluss, es braucht kein fertiges Konzept“, ergänzt Eva Effert, die die Naturwerkstatt gemeinsam mit Stefanie Seidel entwickelt hat und betreut.

In der Naturwerkstatt kann sich grundsätzlich das ganze Jahr draußen aufgehalten werden. Neben den Bäumen, die Schutz vor Sonne und Regen bieten, gibt es auch einen großen Pavillon mit ruhigen Spielecken und Rückzugsmöglichkeiten sowie ein großes Segel, dessen aufgefangenes Wasser zur Bewässerung der Beete genutzt wird. Das als Naturwerkstatt gestaltete Außengelände hat sich im Kita-Alltag fest als Outdoor-Gruppenraum für über 3-Jährige etabliert.

Die Exkursion fand im Rahmen des Projektes „Mehr als nur Grün“ statt, ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz, mit dem Schwerpunkt „Naturnahe Kitas“. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.mehr-als-nur-gruen.de oder bei Lina Jaeger, Integrierte Umweltberatung des Landkreises Mayen-Koblenz, per E-Mail an lina.jaeger@kvmyk.de oder unter Tel. 0261-108417. Informationen zum Wettbewerb Grüne Stadt – Grünes Dorf gibt es unter www.kvmyk.de/gruenesdorf.

 

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Neuheiten

Rekordmarke von 10.000 Polizisten in Rheinland-Pfalz überschritten

Region/Mainz – Die Polizei Rheinland-Pfalz hat mit dem Oktober-Versetzungstermin 2024 einen neuen Höchststand bei der Zahl der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten erreicht. Erstmals in der Geschichte des Landes wurde die Zahl von 10.000 Polizistinnen und Polizisten überschritten.

„Mit mehr als 10.000 Polizistinnen und Polizisten haben wir den Rekordwert für die Polizei Rheinland-Pfalz überschritten und es geht weiter. Die Zielmarke aus dem Koalitionsvertrag ist übertroffen und wir lassen trotzdem nicht nach. Auf Basis der Einstellungen der vergangenen Jahre und der Planungen für den kommenden Doppelhaushalt werden wir den Aufwuchs kontinuierlich fortsetzen und prognostisch sogar die Zahl von 10.500 ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten in Rheinland-Pfalz erreichen“, so Innenminister Michael Ebling.

Die Zahl der Polizeibeamtinnen und -beamten darf jedoch nicht isoliert betrachtet werden, weil Polizistinnen und Polizisten in erheblichem Umfang auch durch Tarif- und Verwaltungskräfte entlastet werden. Der Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2025/2026 sieht jährlich 60 neue Stellen im Tarif- und Verwaltungsbereich vor, insbesondere zur Unterstützung und Entlastung der Polizistinnen und Polizisten sowie für Spezialistinnen und Spezialisten.

„Die rheinland-pfälzische Polizei erbringt als Team täglich herausragende Leistungen. Sichtbar in Uniform oder im Streifenwagen, aber auch in Zivil, im Labor oder vor dem Computerbildschirm. Ich freue mich daher sehr, dass auch mit einem Gesamtpersonalkörper von über 14.220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein neuer Höchststand erreicht werden konnte“, so Ebling. Zum Gesamtpersonalkörper zählen neben den Polizistinnen und Polizisten sowie den Tarif- und Verwaltungsbeschäftigten auch die Anwärterinnen und Anwärter sowie die Auszubildenden und damit die Zukunft der Landespolizei. Die aktuell 10.003 Polizistinnen und Polizisten (so genannte Kopfzahl) entsprechen rund 9.494 Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Auch dies ist ein neuer Höchststand.

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Impulse

Spaß an der Freud am 9. November mit Kölner Karnevalsstars im „Magu“

Mechernich – Stets ausverkaufsverdächtige Mechernicher „Kneipensitzung“ geht am 9. November um 19 Uhr in die sechste Runde: Kölner Karnevalsstars agieren ab 19 Uhr für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung – „Kostenlos, aber nicht umsonst“, betont Hans-Dieter Hahn-Möseler vom Duo „Botz un Bötzje“, beteiligen sich Karnevalskünstler an der sagenhaften Mechernicher „Kneipensitzung“, die er und sein Zwiegesprächs-Partner „Bötzje“ Rainer Krewinkel seit sechs Spielzeiten im Restaurant „Magu“ in der Weierstraße veranstalten.

Aktueller Termin der bevorstehenden Session 2024/25 ist Samstag, 9. November, um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 15 Euro, allerdings gibt es so gut wie keine freien Plätze mehr. Wer sein Glück dennoch versuchen möchte, oder einen Platz fürs nächste Jahr ergattern, kann sich direkt per E-Mail an Hans-Dieter Möseler wenden: info@botzunboetzje.de

„Die Mechernicher »Kneipensitzung« ist binnen von nur sechs Jahren ein Selbstläufer sondergleichen geworden, so der Obergartzemer Karnevalist und Conférencier zum Mechernicher „Bürgerbrief“: „Mittlerweile fragen die Künstler von sich aus, ob sie im »Magu« auftreten dürfen.“ Ohne Gage, also kostenlos, erklärt Möseler sein Eingangs-Statement: „Aber nicht umsonst, denn bis jetzt waren noch immer ausgelassene Stimmung und fröhliche Menschen das Resultat ihrer Bemühungen.“

„Dä Knubbelich“, „Der En un der Ane“ und „Dä Nubbel“ gehen in die Bütt, je nach Programmverkauf auch „Botz un Bötzje“ selbst. Für Musik und Tanz sorgen „Die Huusmeister vom Bundesdaach“, Timo Schwarzendahl, „Don de Cologne“, „Franky Colonia“, „Der Junge Trompeter“, das Tanzcorps der Großen Allgemeinen und die Original-Tanzgarde „Kölsch Hänneschen 1955 e.V.“

„Das ist wieder ein Spitzenprogramm“, freut sich Ralf Claßen, städtischer Dezernent und Kämmerer und Vorsitzender der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, die den Erlös der „Kneipensitzung“ traditionell bekommt, um mit dem Geld unschuldig in Not geratene Mitbürger in der Stadt Mechernich zu unterstützen. Bislang waren das über 5000 Euro.

Kölsche Spezialitäten

„Wir sind Hans-Dieter Hahn-Möseler unvergleichlich dankbar, dass er sich als Obergartzemer und Bürger der Stadt Mechernich, der gleichzeitig Literat des »Stammtischs Kölner Karnevalisten von 1951 e.V.« ist, für eine Superbesetzung bei der »Kneipensitzung« und über deren Erlös für hilfsbedürftige Menschen im Stadtgebiet einsetzt“, sagte Ralf Claßen dem Mechernicher „Bürgerbrief“.

Möseler moderiert auch durch den Abend, das Restaurant „Magu“ serviert kühle Getränke und kölsche Happen von der eigens für den Abend konzipierten Karte. Die ersten Tickets für die Session 2025/26 gibt es noch ab dem gleichen Abend unter info@botzunboetzje.de Voriges Jahr war die Kneipensitzung 2024 bereits am nächsten Tag nahezu ausverkauft…

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Neuheiten

Neues Rückmelde-Verfahren der NRW-Soforthilfe 2020 startet

Region/Düsseldorf – Am gestrigen Dienstag, 29. Oktober 2024, ist das neue Rückmeldeverfahren für rund 75.000 Empfängerinnen und Empfänger der NRW-Soforthilfe 2020 gestartet. Es betrifft nur Soforthilfe-Empfängerinnen und -Empfänger, deren Förderverfahren bisher nicht abgeschlossen ist. Sie werden ab dem 29. Oktober 2024 per E-Mail aufgefordert, ihre Rückmeldung abzugeben. Nicht betroffen sind diejenigen Soforthilfe-Empfängerinnen und -Empfänger, deren Förderverfahren bereits vollständig abgeschlossen ist.

Das neue Rückmeldeverfahren resultiert aus einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfahlen (OVG NRW) vom 17. März 2023, in dem das Gericht das damalige Rückmeldeverfahren bezüglich der NRW-Soforthilfe 2020 für rechtswidrig befunden, aber auch klargestellt hatte, dass das Land berechtigt ist, in einem angepassten Verfahren die Höhe der NRW-Soforthilfe 2020 in Form von neu zu erlassenden Schlussbescheiden endgültig festzusetzen und nicht zweckentsprechend verwendete Soforthilfe-Mittel zurückzufordern. Bei den als NRW-Soforthilfe 2020 gezahlten Billigkeitsleistungen handelt es sich um öffentliche Gelder, die nun im Nachhinein präzise abgerechnet werden müssen. Das Land Nordrhein-Westfalen handelt damit auch in Verantwortung gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern und unter Berücksichtigung des europäischen Beihilferechts.

Das Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen hat das Verfahren gemeinsam mit den fünf Bezirksregierungen konzipiert. Angeschrieben werden diejenigen Empfängerinnen und Empfänger der NRW-Soforthilfe 2020, die bisher noch keine Rückmeldung abgegeben haben oder die ihren Liquiditätsengpass über das alte Rückmeldeverfahren zwar angegeben haben, aber keinen Schlussbescheid erhalten haben bzw. die zu viel erhaltene Soforthilfe nicht vollständig zurückgezahlt haben.

Die Soforthilfe-Empfängerinnen und -Empfänger müssen im neuen Rückmeldeverfahren erklären, dass sie die Soforthilfemittel zweckentsprechend in Fällen von Liquiditätsengpässen verwendet haben, die pandemiebedingt innerhalb des dreimonatigen Förderzeitraums im Frühjahr 2020 aufgetreten sind. Soforthilfe-Empfängerinnen und -Empfänger, die am neuen Rückmeldeverfahren teilnehmen müssen, können dabei zwischen drei verschiedenen Optionen wählen. Neben der vom OVG NRW aufgezeigten Möglichkeit einer tagesscharfen Berechnung wird das Land mit einem vereinfachten Verfahren unter anderem auch die Möglichkeit für eine monatliche Saldierung eröffnen.

Die Rückmeldefrist endet am 26. Februar 2025. Nach der Rückmeldung werden die Schlussbescheide erstellt. Gegebenenfalls zu viel erhaltene NRW-Soforthilfe 2020 muss innerhalb von drei Monaten ab Bekanntgabe des jeweiligen Schlussbescheids zurückgezahlt werden. Betroffene, die sich nicht zurückmelden, müssen die an sie ausgezahlte NRW-Soforthilfe 2020 in voller Höhe zurückzahlen.

Weitere Informationen zum neuen Rückmeldeverfahren sowie Antworten auf allgemeine Fragen und Antworten (sog. FAQ) hat das Wirtschaftsministerium unter: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 veröffentlicht.

Hintergrund

Die NRW-Soforthilfe 2020 war mit rund 430.000 Empfängerinnen und Empfängern sowie ausgezahlten Zuschüssen in Höhe von mehr als 4,5 Milliarden Euro das größte Hilfsprogramm im Rahmen der Corona-Wirtschaftshilfen in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung hat Solo-Selbstständige, Angehörige der freien Berufe sowie Unternehmen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz unterstützt, indem akute Liquiditätsengpässe mit einem Zuschuss für laufende Betriebskosten für drei Monate zu Beginn der Corona-Pandemie überbrückt wurden.

 

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Wirtschaft

MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW 2024 – Erster Platz für die Ideenschmiede Incoretex GmbH aus Aachen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Starke Ideen, starke Leistung – Gründerinnen und Gründer bauen an der Zukunft unseres Landes – Mut lohnt sich: Das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium und die NRW.BANK zeichnen in Düsseldorf drei innovative Gründungsteams aus Nordrhein-Westfalen mit „MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW 2024“ aus.

MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW 2024 geht an drei innovative Gründungsteams aus Aachen, Olpe und Rheine. Foto: MUT24

Der erste Platz geht an die Ideenschmiede Incoretex GmbH aus Aachen, die über eine Plattform hilft, Produkte intelligenter zu machen. Platz zwei belegt die Greis Beschichtungstechnik GmbH aus Olpe für innovative Oberflächenbeschichtungen. Den dritten Platz sichert sich die SO DONE GmbH aus Rheine für eine KI-basierte Lösung, die Hassmeldungen im Internet aufspürt. Die Preisgelder belaufen sich auf insgesamt 60.000 Euro.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Starke Ideen, starke Leistung – starke Preisträgerinnen und Preisträger! Die Gründerinnen und Gründer treiben die digitale und nachhaltige Transformation voran und bauen damit nicht nur an ihrem eigenen wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch an der Zukunft unseres Landes. Menschen wie sie machen Nordrhein-Westfalen zu einem attraktiven Standort, auch für Investitionen aus dem Ausland. Mit Ihrem Engagement und ihrem Erfolg machen sie vielen anderen Gründerinnen und Gründern Mut, neue Wege einzuschlagen. Respekt!“

Gabriela Pantring, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK: „Die technologischen Innovationen und das unternehmerische Engagement der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind wichtige Bausteine für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Mit MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW unterstützen wir die Strahlkraft ihrer visionären Geschäftsideen über die Landesgrenzen hinaus – damit sie auch viele weitere Gründungsinteressierte dazu inspirieren, an ihre Ideen zu glauben.“

Über den ersten Platz und ein Preisgeld von 30.000 Euro kann sich die Incoretex GmbH aus Aachen freuen. Das 2019 von Dr. Martin Riebe gegründete Unternehmen entwickelt intelligente Produktlösungen, die hochauflösende Sensorik, Künstliche Intelligenz (KI) und das Internet der Dinge (IoT) nahtlos miteinander verbindet. Mit einer innovativen Plattform verwandelt Incoretex Produkte wie Trainingsgeräte und Matratzen in intelligente, interaktive Systeme, die flexibel auf die Anforderungen der Kundinnen und Kunden reagieren. Die Technologie wird bereits in verschiedenen Branchen eingesetzt – vom Echtzeit-Monitoring in der Mobilitätsindustrie bis zu automatisierten Vermessungen im Schuheinzelhandel. Dank intelligenter Technik werden Füße hochpräzise und digital vermessen, Matratzen passen sich dank Sensoren an die Anatomie an und Fitnessgeräte analysieren Trainingsaktivitäten präzise.

Platz zwei und ein Preisgeld von 20.000 Euro sichert sich die Greis Beschichtungstechnik GmbH aus Olpe, die mit umweltfreundlichen Beschichtungsverfahren überzeugte. Unter der Leitung von Nicolas Greis hat sich das Unternehmen in kürzester Zeit zu einem Vorreiter in der Oberflächenbeschichtung entwickelt, der innovative Lösungen für Korrosions- und Brandschutz und andere anspruchsvolle Beschichtungsverfahren liefert. Durch ein hochmodernes Teleskop-Trocknungssystem werden die Durchlaufzeiten der Beschichtungsprozesse um bis zu 50 Prozent verkürzt, was die Umweltbelastung deutlich reduziert. Zudem arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an der Verbesserung der ökologischen Standards durch den Einsatz lösemittelarmer und umweltfreundlicher Materialien.

Platz drei geht an die SO DONE GmbH aus Rheine. Das Gründungsteam um Franziska Brandmann, Marcel Schliebs und Alexander Brockmeier hat eine KI-basierte Software entwickelt, die Menschen vor Anfeindungen und Drohungen im Netz schützen soll. Das Tool erkennt strafrechtlich relevante Kommentare und unterstützt Betroffene dabei, diese zu löschen und rechtliche Schritte einzuleiten. Das Angebot ist für die Nutzerinnen und Nutzer kostenlos. Mit diesem innovativen Ansatz verteidigt SO DONE die Rechte der Betroffenen und stärkt die Meinungsfreiheit und die Demokratie im digitalen Raum. Dafür erhält das Unternehmen ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Über den Wettbewerb

MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW zählt mit 60.000 Euro Preisgeld zu den bundesweit höchstdotierten Wettbewerben seiner Art. Im Jahr 2023 gingen die Auszeichnungen für die ersten drei Plätze an die cleansort GmbH aus Rösrath, die Düsseldorfer LEROMA GmbH und Kikis Kitchen GmbH aus Bochum. Die Jury von MUT – DER GRÜNDUNGSPREIS NRW unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christine K. Volkmann besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der NRW.BANK sowie Existenzgründungs- und Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus Nordrhein-Westfalen.

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Eine Liebesbaumallee für Aachen – Ein ganz besonderes Projekt

Aachen – Im Müschpark am Lousberg entsteht 2025 die Aachener Liebesbaumallee. 14 Neupflanzungen nimmt der Stadtbetrieb am 14. Februar, am Valentinstag, in der Nähe der Kastanienallee vor. Alle Bürger*innen sind dazu aufgerufen, sich per Liebesbotschaft für eine Baumpatenschaft zu bewerben. Die Patenschaft ist kostenfrei, die Liebesbotschaften sind dann über einen QR-Code auf Schildern vor den Bäumen abrufbar.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zeigte sich bei der Vorstellung des Projekts am Montag, 28. Oktober, erfreut: „Wir schaffen mit der Liebesbaumallee etwas Verbindendes. Deshalb hat mich die Idee der Liebesbaumallee direkt begeistert. Solche Projekte können zusammenbringender Anker in stürmischen Zeiten sein. Wir haben wunderschöne Parks in unserer Stadt, die unser Leben und das der Stadtgesellschaft bereichern.“ Sie dankte zudem dem Eine Welt Forum Aachen e. V. als Initiator des Projekts. Der Standort an der Kastanienallee wurde gewählt, um den dortigen Baumbestand auszuweiten. Zudem sind Esskastanien besonders widerstandsfähige Klimabäume.

Erhalt der Stadtbäume – Herausforderung und Gemeinschaftsprojekt

Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen, erläuterte die Herausforderungen, die sich bei der Pflege und dem Erhalt der Stadtbäume ergeben: „Das natürliche Alter, Baumaßnahmen, der Klimawandel – all das sind Gründe, weshalb wir leider jedes Jahr mehr Bäume verlieren als wir bislang nachpflanzen können. Daher sind wir sehr froh, seit letztem Jahr das Team Baumpflanzungen im Bereich der Baumkolonne des Stadtbetriebs zu haben, das sich intensiv um Neupflanzungen und die Pflege der Setzlinge kümmert. So konnten wir unsere Zahl der neu gepflanzten Bäume in der vergangenen Pflanzperiode auf 450 erhöhen.“ Zudem sei der Erhalt der Stadtbäume eine Gemeinschaftsaufgabe, die auch auf Grund der Generationengerechtigkeit nicht aus den Augen zu verlieren ist. Besonders wichtig sind schon jetzt viele engagierte Baumpat*innen und Spenden. Denn nach der Pflanzung ist die Arbeit noch nicht getan: „Neue Bäume müssen wir wie kleine Kinder mehrere Jahre pflegen und erziehen. Zwei bis fünf Jahre lang müssen sie gewässert und geschnitten werden“, erklärte Maurice Vonhoegen, Leiter des Teams Baumkontrolle beim Stadtbetrieb.

Eine Liebeserklärung an das Aachener Streuselbrötchen?

Die Baumpat*innen werden von einer Jury ausgewählt. Die Jury besteht aus Vertreter*innen der Kooperationspartner*innen des Projekts: das Eine Welt Forum Aachen e. V., der Aachener Stadtbetrieb, die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes und die Stadt Aachen. Madeleine Genzsch vom Eine Welt Forum Aachen e. V. und Initiatorin des Projekts hofft auf viele eingehende Liebesbotschaften: „Die Liebesbotschaften werden hoffentlich sehr vielfältig sein. Nicht nur Paare können ihre Liebe öffentlich kundtun, denkbar sind auch Freunde, Kindergartengruppen, die eine Erklärung an ihren Lieblingsspielplatz abgeben oder eine Liebeserklärung an das Aachener Streuselbrötchen.“ Wichtig sei, dass die Liebesbotschaften einen Bezug zur Aachener Stadtnatur haben. Das ist neben der Kreativität und Diversität ein essentielles Kriterium für die Auswahl.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich mit kreativen Liebesbotschaften für eine kostenfreie Baumpatenschaft zu bewerben. Dies ist unter https://liebesbaumallee.de/ beispielsweise auch im Videoformat möglich.

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Weitblick

Das Mühlsteinrevier RheinEifel im Blick der Wissenschaft

Mendig – Technik- und Industriegeschichte im Fokus – Vor rund 7.000 Jahren begann in der Osteifel die Produktion von Mahlsteinen. Das Mühlsteinrevier RheinEifel – ein Zusammenschluss des Landkreises Mayen-Koblenz, der Verbandsgemeinden Vordereifel und Mendig sowie der Stadt Mayen, Ettringen, Kottenheim, der Stadt Mendig und der Stadt Andernach – steht für den Erhalt dieser jahrtausendealten Kultur des Abbaus der Basaltlava und der Herstellung von Mühl- und Mahlsteinen.

Das Mühlsteinrevier wird deshalb auch immer wieder von Fachgruppen rund um Erd- und Technikgeschichte besucht. Jetzt war eine Gruppe der „Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur“ unter der Leitung des Geschäftsführers Dr. Norbert Gilson – in der auch das Mühlsteinrevier RheinEifel Mitglied ist – zu Gast in Mayen und Mendig. Nach einem Besuch der Erlebniswelten Grubenfeld mit einer Führung durch Hans Schüller und Dr. Holger Schaaff, die in den Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen eindrucksvoll über die Mühlsteingewinnung von der Römerzeit bis zur Neuzeit über Tage informierten, wurden die Wissenschaftler in Mendig von Werner Geilen und Frank Neideck durch die Lavakeller und über die Museumslay geführt. Schwerpunkt in Mendig war der untertägige Abbau der Basaltlava, der im 15. Jahrhundert begann. Das 30 Meter unter der Erdoberfläche tiefst gelegene Basaltlava-Bergwerk der Welt wurde im 19. Jahrhundert bei konstant acht Grad Celsius zur Lagerung von Bier genutzt. Auf der Museumslay nahmen die Gäste schließlich die Exponate der IG Göpelwerk unter die Lupe.

Die Teilnehmer waren mehr als interessiert und nahmen sich vor wieder zu kommen, um alle Revierteile einmal zu besuchen.

Mit in der Besuchergruppe dabei waren auch Dipl.-Ing. (FH) M.A. Anita Kuisle vom Münchener Büro für Technikgeschichte und Prof. Dr. em. Helmut Albrecht von der TU Bergakademie Freiberg, der die Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe mit geführt hat. „Wir haben eine Bergbauregion ins Ziel gebracht. Das Revier hier ist nicht nur welterbefähig, sondern auch welterbewürdig. Deshalb sollte man mit dem Mühlsteinrevier RheinEifel dieses Ziel weiterverfolgen“, so Prof. Dr. em. Albrecht.  Die beiden Wissenschaftler stehen dem Arbeitskreis des Mühlsteinreviers seit sechs Jahren als Berater zur Seite.

Die Georg-Agricola-Gesellschaft (GAG) wurde 1926 im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Werkes „De re metallica“ von Georgius Agricola (1556) gegründet. Bereits damals engagierte sie sich zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure, dem Deutschen Museum München und dem Bund Deutscher Heimatschutz bei der Erfassung und Dokumentation „Technischer Kulturdenkmale“ in Deutschland. Heute setzt die Gesellschaft als „Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur“ unter anderem auf die Industriearchäologie. Sie versteht sich als ein Forum für alle Interessenten, die sich professionell oder ehrenamtlich für die Erforschung, den Erhalt und die Pflege historischer Sachzeugen der Technikgeschichte und Industriekultur engagieren.

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Testphase für KI-Assistenten in der öffentlichen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen startet

Region/Düsseldorf – KI made in Nordrhein-Westfalen – Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen macht zusammen mit dem Landesbetrieb IT.NRW Nordrhein-Westfalen die öffentliche Verwaltung fit für die KI-Zukunft. Seit Montag, 28. Oktober 2024, kommt in der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen erstmalig eine auf Künstlicher Intelligenz basierende Verwaltungsassistenz namens „NRW.Genius“ zum Einsatz. Entwickelt wird diese derzeit von IT.NRW in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleistungsunternehmen Capgemini. In einer ersten vierwöchigen Testphase sollen wichtige Erkenntnisse zur zukünftigen Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch die Beschäftigten der Landesverwaltung in Nordrhein-Westfalen gesammelt werden und in die weiteren Entwicklungen einfließen.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „KI made in Nordrhein-Westfalen: Mit der erstmaligen Erprobung eines eigenen KI-Verwaltungsassistenten legen wir den Grundstein, um die digitale Verwaltung von morgen heute schon zu gestalten. Ziel ist es, dass ein KI-Verwaltungsassistent zukünftig dabei helfen soll, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung bei vor allem zeitaufwendigen Arbeiten zu unterstützen, wie etwa bei Zusammenfassungen von Dokumenten und Texten. Von einem effizienteren Arbeiten in der Verwaltung mithilfe von KI profitieren zuerst die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land, wie etwa durch schnelle Bearbeitungszeiten von Antragsverfahren.“

Dr. Oliver Heidinger, Präsident des Landesbetriebs Information und Technik NRW: „Mit dem Start der Testphase von ‚NRW.Genius‘ setzt der zentrale IT-Dienstleister der Landesverwaltung ein klares Zeichen für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit. Diese wegweisende Initiative zeigt, wie wir die Potenziale der Künstlichen Intelligenz nutzen, um die öffentliche Verwaltung effizienter und bürgerfreundlicher zu gestalten.“

Im Rahmen der ersten Testung werden fünf zentrale Funktionen des KI-Verwaltungsassistenten getestet:

  1. Zusammenfassungen von Dokumenten und Texten
  2. Generierung von Texten: Stichpunkte oder Dokumenteninhalte als Fließtext in eine Formatvorlage überführen
  3. Recherche-Assistenz mit intelligenten Suchfunktionen
  4. Chat: Interaktion mit großen Sprachmodellen (LLM)
  5. Fragen an PDF-Dokumente stellen

„Die Entwicklung erfolgt im engen Austausch mit den Beschäftigten, um Potentiale und Herausforderungen für die Entwicklung eines eigenen KI-Verwaltungsassistenten zu identifizieren“, sagt Ministerin Scharrenbach weiter.

Während der ersten Testphase stehen den Testerinnen und Testern kontinuierlich Ansprechpartner für Rückfragen zur Verfügung. Feedbackrunden und Workshops komplettieren den kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen den Beteiligten. Ziel der Modellphase ist es, Erkenntnisse für die weitere Produktentwicklung bzw. für den weiteren Einsatz von generativer KI in der Verwaltung zu gewinnen. „NRW.Genius“ nutzt moderne generative KI-Technologien, darunter Sprachmodelle wie GPT-4o, um textbasierte Arbeitsschritte effizienter zu gestalten. Ferner sollen Erkenntnisse zu den Erfordernissen im Zusammenhang mit einer Skalierung der Anwendung gewonnen werden. Zur Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit, werden im Rahmen der Teststellung ausschließlich öffentlich zugängliche Daten, wie z.B. Unterlagen aus gesetzgebenden Prozessen, verarbeitet.

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Knapp 20.000 Besucherinnen und Besucher kamen zur alljährlichen HARIBO Kastanienaktion in die Grafschaft

Grafschaft – Großer Ansturm am Kastanien-Wochenende – Vergangenes Wochenende hat die HARIBO Kastanienaktion am 25. und 26. Oktober wieder einmal sammelfreudige Menschen aus vielen Orten Deutschlands zu Höchstleistungen bewegt. Insgesamt zeigten die geeichten Wagen 293 Tonnen gesammelte Eicheln und Kastanien an. Bereits zum 86. Mal tauschten HARIBO-Fans bei allerbestem Herbstwetter ihre Sammelbeute gegen bunte Naschereien ein. Dafür machten sie sich mit Schubkarren, Körben und Bollerwagen voller Waldfrüchte auf den Weg zum Aktionsgelände an der Unternehmenszentrale in Grafschaft. Für zehn Kilogramm Kastanien oder fünf Kilogramm Eicheln gab es im Tausch ein Kilogramm HARIBO-Produkte. In diesem Jahr waren besonders viele Eicheln dabei.

Es ist vor allem der Sammel-Spaß in der Natur für die ganze Familie, der die Kastanienaktion längst zur Tradition gemacht hat. Burkhard Zyber, Vice President Communications bei HARIBO Deutschland, freut sich darüber:

„Mit unserer Kastanienaktion feiern wir die kindliche Freude am Sammeln, Tauschen und Naschen – ganz unabhängig vom Alter. Wir sehen jedes Jahr in viele fröhliche Gesichter und freuen uns, wie sehr die Menschen auch über das Kastaniensammeln und -tauschen mit unserer Marke verbunden sind.“

Großer Ansturm an beiden Aktionstagen
Wie jedes Jahr bildeten sich bereits in den frühen Morgenstunden lange Schlangen an der Pforte zum Aktionsgelände der Kastanienaktion. Die ersten anreisenden Sammlerinnen und Sammler warteten ab vier Uhr morgens geduldig und bester Laune, um die ersten Tauschfreudigen zu sein, die ihre Kastanien und Eicheln aufwiegen dürfen. Das Organisationsteam von HARIBO war für den Ansturm vorbereitet: Knapp 200 HARIBO-Mitarbeitende sorgten an den Aktionstagen gemeinsam mit Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes, der örtlichen Polizei und Feuerwehr sowie einem Sicherheitsdienst für ein reibungsloses Event. Dank der optimierten Abläufe an den Annahmestellen lag die durchschnittliche Wartezeit mit zwei Stunden deutlich unter den Durchschnittswerten der letzten Jahre. Mit einem lebhaften Rahmenprogramm für Groß und Klein versüßte HARIBO die Wartezeit: Ob lustige Spiele, Bastelstationen, ein Glücksrad, ein Goldbärenbeutel in Lebensgröße oder ein Kennenlernen mit dem HARIBO Goldbären höchstpersönlich – auf dem Aktionsgelände gab es viel zu entdecken.

Neu in diesem Jahr war eine Landkarte, auf der die Besucherinnen und Besucher ihren Heimatort markieren konnten. Nach den beiden Aktionstagen steht fest: So manch ein Sammel-Fan nimmt lange Wege auf sich. Heimatorte wie Flensburg oder Salzburg mit Anfahrtszeiten von über 7,5 Stunden sind kein Hindernis, um an der HARIBO Kastanienaktion teilzunehmen. Die Mehrheit der Besucherinnen und Besucher kommt aber auch heute noch aus dem regionalen Umfeld, das sich von Trier über Koblenz und Bonn bis ins Ruhrgebiet erstreckt.

Das passiert mit den Kastanien und Eicheln 
Weil vereinzelt Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Rheinland-Pfalz und Hessen aufgetreten sind, spendet HARIBO die Kastanien und Eicheln nicht, wie sonst üblich, als Winterfutter an Wildgehege in Deutschland und Österreich. Die Krankheit ist für Wild- und Hausschweine hochansteckend, lebensbedrohlich und kann theoretisch über Kastanien und Eicheln, die in betroffenen Gebieten gesammelt wurden, übertragen werden. HARIBO möchte jegliches Risiko einer Ausbreitung in den Wildgehegen ausschließen. „Wir haben uns diesbezüglich auch mit der zuständigen, lokalen Behörde beraten, die unsere Entscheidung unterstützt“, begründet Burkhard Zyber die Entscheidung.

Die Win-Win-Lösung: Aus den Kastanien und Eicheln lässt HARIBO über einen Partner nachhaltige, CO2-neutrale Wärme erzeugen. Diese Wärme wird in ein lokales Wärmenetz eingespeist, das etwa 6.500 Menschen versorgt. Der dadurch erzielte Ertrag wird aufgerundet und kommt den Wildgehegen zugute: Jedes Wildgehege, das von HARIBO gewöhnlich Futter für die Wintermonate erhält, bekommt 1.000 Euro für die Versorgung der Tiere. „Auf diesem Weg bleibt der Tauschspaß erhalten, es besteht kein Ansteckungsrisiko für die Tiere, die Wildgehege werden nach wie vor unterstützt und die Kastanien für einen guten Zweck weiterverwertet“, resümiert Burkhard Zyber.

Nach Kastanienaktion folgt Halloween-Aktion
Wer dem Sammelspaß kein Ende setzen möchte, kann sich ab sofort auf Halloween freuen: Zur gruseligen Jahreszeit erweckt HARIBO seine bekannten Vampire aus Fruchtgummi und Lakritz zum Leben. Ein magisches Halloweenplakat ist ab sofort in allen HARIBO Shops zu finden. Aus dem Plakat flattern Vampire heraus, die es mit dem eigenen Smartphone einzusammeln gilt. Wer auf Vampirjagd gehen möchte, kann sich im HARIBO Shop in der Bonner Innenstadt, in den Werksverkäufen in Bonn-Bad Godesberg und der Grafschaft oder auch in den HARIBO Shops in Montabaur und Mülheim-Kärlich auf Vampir-Sammelspaß freuen.