Kategorien
News

Kreissparkasse unterstützt ehrenamtliche Helfer mit einer Geldspende

Bad Neuenahr, 16.09.2020 – Im Notfall müssen alle Handgriffe sitzen, denn nach einem schweren Verkehrsunfall zählt jede Minute. Deswegen haben Feuerwehrleute aus dem Kreisgebiet am Feuerwehrhaus Bad Neuenahr jetzt einen ganzen Tag lang den Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten geübt: Wo werden die Rettungsscheren optimal angesetzt, um eingeklemmte Insassen über das Dach zu bergen? Wie hilft der Rettungsspreizer am besten, um schnell Zugriff auf einen Fahrer in seinem zerbeulten Kleinwagen zu bekommen?

„Natürlich wissen die Feuerwehrleute, was bei einem Unfallgeschehen zu tun ist. Dies muss aber dennoch regelmäßig trainiert werden, damit sich Abläufe automatisieren“, erklärt Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Zimmermann. Der Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung Ahrweiler hat die Schulung für die Feuerwehrleute organisiert, finanziert wurde sie durch eine Spende der Kreissparkasse Ahrweiler. Die Ausbilder der Firma S-Guard, die alle auch Feuerwehrleute sind, haben die Retter angeleitet.

Richard Lindner von der Kreissparkasse, selbst langjähriger Feuerwehrangehöriger, schaute gemeinsam mit Michael Zimmermann bei der Übung auf dem Hof der Feuerwehr Bad Neuenahr vorbei. Dort standen mehrere alte Pkw bereit, an denen die hydraulischen Geräte angewendet werden konnten. „Gerade durch die A 61 sowie die vielbefahrenen Bundesstraßen im Kreis kommen die Feuerwehren immer wieder in Situationen, eingeklemmte Unfallopfer aus ihren Fahrzeugen befreien zu müssen“, betonten Richard Lindner und Michael Zimmermann vor Ort.

Ein örtlicher Schrotthändler hat die Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und sie anschließend entsorgt. Die Schulungen für die Feuerwehrleute finden regelmäßig außerhalb der Dienstzeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt.

Kategorien
Wachstum

Verkehrssituation in Niederzier-Krauthausen: Landrat sagt Anwohnern Unterstützung zu

Niederzier-Krauthausen, 16.09.2020 – Wie können ausgedehnte Wartezeiten am Bahnübergang und zu schnelles Fahren auf der L 12 in Niederzier-Krauthausen verhindert werden? Diese Fragen stellten Anwohner aus dem Ort an Landrat Wolfgang Spelthahn und den Niederzierer Bürgermeister Hermman Heuser bei einem Ortstermin an der Pierer Straße in Krauthausen.

Wenn die Bahnschranke am Ortseingang aus Richtung Niederzier kommend herunter gelassen ist, bildet sich ein langer Rückstau, der sie aufgrund der Geräuschkulisse und des Fahrzeugaufkommens seit langem stark beeinträchtigen würde, sagten die Anwohner. Es sei gefährlich, die Straße zu überqueren, vor allem für Kinder.

Landrat Wolfgang Spelthahn, der „großes Verständnis für die berechtigten Sorgen und Ängste“ zeigte, unterstrich, dass er sich mit der Rurtalbahn GmbH und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW in Verbindung setzen werde. Beide seien eingeladen, Teilnehmer eines „runden Tisches“ zu werden, den er so schnell wie möglich Lösungen erarbeiten soll, um den Anwohnern zu helfen.

Der Landrat regte zudem mit Bürgermeister Hermann Heuser einen weiteren Vor-Ort-Termin an, dann mit Vertretern des Landesbetriebs und der Rurtalbahn, die die Situation ändern können. Die digitale Schaltung der Schranke müsse so verändert werden, dass keine minutenlangen Wartezeiten mehr entstehen. Dazu müssten aber Induktionsschleifen im Boden, über die das Herunterlassen der Schranke eingeleitet wird, verlegt werden. Der Landesbetrieb Straßenbau ist für alle Landstraßen wie die L 12 verantwortlich und könnte die von den Anwohnern geforderten Geschwindigkeitsbegrenzungen und Querungshilfen wie einen Zebra-Streifen bauen. Er würde solche Lösungsansätze unterstützen, sagte der Landrat, der zudem Tempo-Kontrollen durch den Kreis Düren ankündigte und den Aufbau von Hinweisschildern, die auf das Einhalten einer angepassten Geschwindigkeit hinweisen.

Kategorien
News

innogy Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement: Volleyballfelder in Wierschem saniert

Wierschem, 16.09.2020 – Der FC Wierschem besitzt zwei Beachvolleyballfelder. Leider waren diese nicht mehr bespielbar, da sie über Jahre hinweg nicht gepflegt wurden. Freiwillige Helfer des FC Wierschem haben sich engagiert und die Beachvolleyballfelder instand gesetzt. Unterstützt wurde die Aktion von innogy Westenergie durch die Mitarbeiter-Initiative „aktiv vor Ort“. Hans Röser, Mitarbeiter bei innogy Westenergie hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung des Projektes gebeten. Im Rahmen der Initiative „aktiv vor Ort“ erhielt der Projektpate 2.000 Euro für die Anschaffung der Materialien.

In etlichen Arbeitsstunden haben die Mitglieder des FC Wierschem die Markierungen des Volleyballfeldes erneuert, Sand auf den Spielfeldern verteilt, den Boden aufbereitet, gelockert und von Unkraut befreit.

Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen durchgeführt werden. „Endlich können die Beachvolleyballfelder des FC Wierschem wieder bespielt werden. Wir sind dankbar, dass wir für dieses Projekt eine großzügige Unterstützung der innogy Westenergie erhalten haben,“ so der Projektpate Hans Röser.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von innogy Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. innogy Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

Kategorien
News

Bienenfreundliche KGS Mechernich: Mühen wurden mit „#bienenlive“- Auszeichnung 2019 vom WDR belohnt

Mechernich, 16.09.2020 – Es summt und brummt auf dem Schulgelände der KGS Mechernich. Zu hören sind nicht die Kinder, sondern das Bienenvolk, das an der Grundschule eine Heimat gefunden hat.

Der Vorschlag, den Ortsvorsteher Günther Schulz dem Leiter der KGS Mechernich, Uli Lindner-Moog, unterbreitet hatte, kam diesem gerade recht: Bienen könnten auf dem Schulgelände untergebracht werden. So konnte für den Schulleiter endlich ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehen.

Nachdem Ortsvorsteher Günther Schulz die erforderlichen Strippen gezogen hatte, wurde die Umsetzung des Projektes in Angriff genommen. Um die Bienen sicher auf dem Gelände unterzubringen, waren einige Umbauarbeiten durch den Bauhof nötig und auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick unterstützte das Projekt.

Eine Umzäunung für die Bienenstöcke musste gebaut werden. Außerdem wurde dort Mutterboden angefahren und planiert. Hier säten Kinder der Grundschule eine Bienenweide, damit die Bienen, Wildbienen und andere Insekten auch bis in den Herbst hinein optimal versorgt sind.

Bienenwiese wurde erweitert

„Die Bienenweide konnte in diesem Jahr noch erweitert werden“, berichtet Ortsvorsteher Günther Schulz. Ortsvorsteher und Bürgermeister sorgten wieder für die Vorbereitung des Bodens. Regionales Saatgut wurde von der Firma Rieger und Hofmann gespendet. Mit Imker Ludwig Schmitz fand der Ortsvorsteher einen verlässlichen Partner, der einen Ableger seines Bienenvolkes nun auf dem Schulgelände betreut.

So können sich die Grundschulkinder, besonders die Kinder der AG „Streuobstwiese/Natur“ intensiv mit den „Schultieren“ beschäftigen. Gemeinsam mit Imker Schmitz erleben sie das Bienenjahr. „Selbstverständlich können auch die anderen Kinder in den Pausen oder im Rahmen des Unterrichts die Bienen kennenlernen“, so Lehrerin Kathrin Kesternich. Ein Highlight bei der Beobachtung sei der Schaukasten, in dem man die Bienen ganz nah hinter einer Glasscheibe sehen kann.

All diese Mühen wurden 2019 vom WDR und dessen Aktion „#bienenlive“ mit der Auszeichnung „Bienenfreundliche Schule“ belohnt.

Inzwischen wurde bereits zum zweiten Mal Schulhonig geerntet.  Mit den 40 Litern, den die fleißigen Schulbienen in diesem Jahr produziert haben, ist nicht nur Imker Schmitz sehr zufrieden.

Kategorien
Wirtschaft

evm unterstützt soziales Engagement in Ulmen

Ulmen, 15.09.2020 – Über insgesamt 1500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich gleich drei Institutionen aus der Verbandsgemeinde Ulmen freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung Verbandsgemeinden bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Alfred Steimers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen, an die Vertreter der Spendenempfänger. „Die Vereine leisten einen wichtigen Beitrag für das Leben in unserer Verbandsgemeinde“, erklärt Alfred Steimers. „Wir freuen uns, dass wir das Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“

Jeweils 500 Euro gehen an die Kindertagesstätte Lutzerath für die Neugestaltung der Außenanlagen und an die Grundschule Ulmen für ergotherapeutische Leistungen. Die übrigen 500 Euro erhält der „Tatort Falkenlay“ zur Unterstützung des Filmprojektes von Dietmar Johann. Mit der Spende soll die Jugend-, Vereins- und Seniorenarbeit weiter gefördert werden und so ein positiver Beitrag zum Leben in der Verbandsgemeinde beigesteuert werden.

Kategorien
News

Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen bietet Qualifizierungskurs an – Info-Abend am Mittwoch, 16. September, 19 bis 20.30 Uhr

Zülpich/Kreis Euskirchen, 15.09.2020 – Tagesmütter sind gesucht im Kreis Euskirchen. Die eigenen Kinder in individueller und familienähnlicher Umgebung betreut zu wissen – immer mehr Eltern wünschen sich das und melden ihre Kinder in einer Kindertagespflegestelle an. Dort werden bis zu fünf Kinder unter drei Jahren von ausgebildeten Tagesmüttern oder -vätern betreut. Die Aufgabe als Tagesmutter/vater ist jeden Tag spannend und bietet viele Möglichkeiten, einfühlsam, kreativ und bildend mit Kindern den Tag zu gestalten.

Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen bietet ab dem 28. Oktober einen Tagespflege-Qualifizierungskurs an. Interessenten können sich am Mittwoch, 16. September, von 19 bis 20.30 Uhr im Zülpicher Rotkreuzhaus, Industriestraße 12a, über Inhalte und Möglichkeiten des Kurses informieren. DRK-Dozentin Sabine Heines und weitere Verantwortliche stehen an diesem Abend für Fragen vor Ort bereit. Die Teilnahme an der Infoveranstaltung oder eine sogenannte Belehrung durch den Kinderschutzbund sind eine Voraussetzung für den Kurs. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Der Tagespflege-Qualifizierungskurs umfasst einen Grund- und einen Aufbaukurs von insgesamt 30 Treffen (14 Treffen mittwochabends sowie 16 Samstagstermine) mit insgesamt 160 Unterrichtsstunden. Die Kosten betragen für beide Kurse jeweils 250 Euro. Die Kursgebühr wird vom Jugendamt erstattet, sobald das erste Kind vermittelt wurde.

Der bislang letzte Kurs zeigte, dass die Nachfrage nach Kinderbetreuung sehr groß ist. Unmittelbar nach Beendigung des Grundkurses nahmen einige Kursteilnehmerinnen ihre Arbeit als Tagesmutter auf. „Obwohl alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer froh sind, dass der Kurs vorbei ist, schwingt auch immer ein wenig Wehmut mit, da sich im Laufe des Kurses auch Freundschaften bilden“, so die Referentin Sabine Heines. Sehr gefreut habe sie sich über das Feedback, dass der Kurs nicht nur als reine Wissensvermittlung aufgenommen wurde, sondern auch als „Lernen fürs Leben“ angesehen wurde.

Ab 2021 300 Stunden Unterricht

Die Unterrichtszeiten werden sich voraussichtlich ab Herbst 2021 deutlich ändern. „Nach gesetzlicher Vorgabe wird die Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson dann 300 Stunden umfassen“, berichtet Heike Iven, Leiterin des DRK-Familienbildungswerks. Die Qualifizierung wird dann unter anderem mehr Praktikumszeiten beinhalten sowie die Erarbeitung eines Businessplans, eine Konzepterstellung und eine noch intensivere Begleitung durch die Kursleitung während der gesamten Qualifizierungsmaßnahme.

Der Kurs ist laut Kinder- und Jugendhilfegesetz nicht nur Pflicht für angehende Tagesmütter, um die Tätigkeit aufnehmen zu dürfen, sondern auch eine gute Basis für die berufliche Zukunft. Denn im Kurs erfährt man viel Wissenswertes über die Aufgaben und den Alltag der Tagesmütter/väter. Zum Beispiel: Wie kann ich den Tag abwechslungsreich gestalten oder das Kind spielerisch fördern und auch erziehen?

„Es geht jedoch nicht allein um Wissen rund um das Kind, sondern die Teilnehmer bekommen auch wichtige Informationen für die Selbstständigkeit vermittelt, zum Beispiel über Recht, Verträge, Versicherung und Steuer, aber auch Tipps zu Gesprächen mit den Eltern an die Hand“, erläutert Kurs-Dozentin Heines. Die Tätigkeit als Tagesmutter sei durchaus geeignet für Quereinsteiger. Viele nutzten die Chance, mit eigenen Kindern in die selbstständige Tätigkeit einzusteigen.

Die Tagesmütter bekommen das Entgelt direkt vom Jugendamt überwiesen. Eltern bezahlen für die Betreuung des Nachwuchses bei einer Tagesmutter den gleichen Elternbeitrag wie im Kindergarten. Vom Kreis gibt es außerdem Starthilfe mit 500 Euro Investitionszuschuss pro neu geschaffenem Tagespflegeplatz.

Weitere Information zum Kurs und Informationsabend gibt es unter Telefon 02251/791184 oder www.drk-eu.de.

Kategorien
Wirtschaft

Modernes Medienformat bietet unkomplizierte Usability

Weiler/Daun, 15.09.2020 – Das erste von insgesamt 36 regionalen, digitalen Wirtschaftsmagazinen für neue Geschäftsmöglichkeiten www.eifelschau.de setzt auf Mobile-First. Das Beste – Alles was die Leser brauchen ist Ihr Smartphone. Bei der Entwicklung des ersten von insgesamt 36 Regionalformaten, eifelschau.de galt dies als Leitlinie. Die Leser werden immer Smartphone affiner. Mobile ist daher das relevanteste Zielmedium für die Zielgruppe, der Desktop das uninteressanteste. Das World Wide Web und die wachsende Internetaffinität verändern die Verlagsbranche grundlegend und in der digitalen Welt wächst der Wettbewerbsdruck auf die Printmedien.

So zeigt die seit Monatsanfang Juli 2020 bestehende strategische Partnerschaft mit der Eifel-Zeitung erste Erfolge. Gemeinsam stärker durch Kooperation, gemeinsame Strategie für Kunden und Leser. Sie bietet auch die Umsetzung neuer, digitaler Publikationsstrategien und nutzt bereits jetzt effektiv Synergieeffekte zum Nutzen der Leser, der Kunden sowie der gesamten Eifel-Region.

Mit „ Regionalität ist Trumpf “ bietet eifelschau.de aktuelle Nachrichten aus der gesamten Eifel-Region und informiert die Leser über das Neueste aus der regionalen Wirtschaft, zu innovativen Projekten und beispielhaften Initiativen.

Zudem bieten wir Journalisten, Redakteuren oder qualifizierten Quereinsteigern, die sich beruflich verändern möchten die Möglichkeit mit uns Ihr eigenes, digitales, regionales Wirtschaftsmagazin für neue Geschäftsmöglichkeiten zu gründen.

Das Beste: Der Bewerber kann direkt starten! Im Leistungspaket enthalten ist 1 Regional Domain, 1 Maßangefertigte Website adäquat eifelschau.de, die gesamte digitale Infrastruktur, z.B. E-Mail Adressen, SSL-Zertifikat u.v.a. und 1 persönlicher Berater. Weitere Informationen unter https://www.eifelschau.de/karriere/

Kategorien
Fortschritt

Neuer Aussichtspunkt für St. Johann – Aussichtsplattform am Hochsimmer

St. Johann, 15.09.2020 – Die Vordereifel ist um eine traumhafte Aussicht reicher: An der Westflanke des Hochsimmers können Besucher nun nicht nur den Blick über die idyllische Landschaft des Nitztals, die umliegenden Gemeinden, zur Hohen Acht sowie der Nürburg schweifen lassen, sondern auch eine einmalige Holzkonstruktion bewundern.

Eine rund 26 m² große Aussichtsplattform aus echtem St. Johanner Lärchenholz und zwei Sitzbänke bieten einen ganz besonderen Blick auf die versteckt im Wald gelegene, seit 1914 geschlossene, Grube Silbersand. So war mit „Silbersandblick“, auch schnell ein geeigneter Name für den neuen Aussichtspunkt mit seinem einzigartigen Panorama gefunden.

Die Plattform wurde von Josef Ackerman und seinem Sohn Sebastian in Kooperation mit Revierförster Stefan Braun erstellt und nun der Ortsgemeinde St. Johann offiziell übergeben. Josef Ackermann aus Ettringen arbeitet häufig mit seinem Holzrückebetrieb im Bereich des Hochsimmers und war von der sich ihm bietenden Aussicht so angetan, dass er zunächst an die Aufstellung einer XXL-Bank dachte. Durch das steil abfallende Gelände wurde jedoch schnell klar, dass dies nicht umsetzbar ist und die Idee einer Aussichtsplattform war geboren. Durch einen schmalen Zuweg ist die Plattform vom Wanderweg hinauf zum Hochsimmerturm aus zu erreichen und bietet die perfekte Gelegenheit für eine kurze oder auch längere Rast.

Revierförster Stefan Braun war es bei der offiziellen Übergabe besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass für den Bau der Plattform Stämme verwendet wurden, die nur wenige Meter entfernt gewachsen sind und nun, als sogenanntes Kalamitätsholz, also Schadholz noch eine sinnvolle Verwendung finden konnten.

Kategorien
News

Feuerwehr im Kreis Düren wirbt mit gestaltetem Bus für Nachwuchs

Kreis Düren, 15.09.2020 – „Einstieg 112“ heißt eine Kampagne des Kreis-Feuerwehrverbandes, mit dem vor allem Nachwuchskräfte gewonnen werden sollen. Zum Auftakt wurde ein Rurtalbus mit auffallenden Fotos und prägnanten Textzeilen wie „Wir löschen für dein Leben gern“ gestaltet. „Damit wird nun eine gebührende Aufmerksamkeit geschaffen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, der das Projekt unterstützt.

 In den 15 Feuerwehren des Kreises sind derzeit rund 3000 Feuerwehrleute aktiv, darunter viele ehrenamtliche Kräfte. Es werde immer schwerer, Nachwuchs zu gewinnen, sagte Peter Berndgen vom Kreis-Feuerwehrverband. Gründe dafür seien sinkende Akzeptanz in der Bevölkerung und mangelnder Respekt für die Arbeit der Retter in der Öffentlichkeit. Auch der demografische Wandel, in dessen Folge der Anteil junger Menschen abnimmt, sei als Ursache zu nennen. “

Mit der Gestaltung des Busses, auf dem Wehrleute aus allen Kommunen des Kreises abgebildet sind, will der Verband auf die Probleme aufmerksam machen. Zudem wird im Rahmen der Kampagne ein digitaler Feuerwehrfinder an den Start gehen, der einen schnellen Kontakt zur jeweiligen Wehr vor Ort möglich macht. Ab dem Wochenende gibt es außerdem eine exklusive Sonderseite im Web (www.einstieg112.de). Ein kompakter Flyer gibt zudem Antworten auf die wichtigsten Fragen.

„Es ist von enormer Bedeutung, dass das Ehrenamt gestärkt und wertgeschätzt wird“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn im Beisein des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Wilfried Thelen und Nörvenichs Bürgermeister Dr. Timo Czech, der die Aktion angestoßen hatte und betonte, wie bedeutsam die Aufgabe der Nachwuchsgewinnung für dieses wichtige Ehrenamt sei. „Es kommt immer auf die Menschen an, die sich in den Dienst der Gesellschaft stellen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn: „Gut, dass wir im Kreis Düren immer auf kompetente Hilfe bauen können.“

Kategorien
Wachstum

100 Prozent Bioabfälle in die Biotonne: Bundesweite Aktionswochen vom 14. September bis 2. Oktober

Euskirchen/Mechernich, 15.09.2020 – Bundesweit werden seit Jahren große Mengen an Abfällen für das Recycling getrennt sortiert. Das Ergebnis ist erfolgreich: Die Menge des Restmülls hat sich im Gegensatz zu vor 35 Jahren halbiert. Verbesserungsfähig ist aber die Entsorgung von kompostierbaren Küchen- und Nahrungsabfällen.

Bei der jüngsten Veröffentlichung der Analyse von Siedlungsrestabfällen in Deutschland zeigte sich augenfällig, dass immer noch knapp 40 Prozent des Restmülls aus Bioabfall besteht. „Diese organischen Rohstoffe sind jedoch für die Restmülltonne viel zu kostbar, weil sie sich am Kompostwerk in Mechernich vollständig zu Kompost recyceln lassen“, sagt Norbert Lenzen, der Leiter des Kompostwerkes.

Auch im Kreis Euskirchen werfen Bürgerinnen und Bürger zu häufig Bioabfälle in die Restmülltonne. Grund genug für die Abfallberatung des Kreises in Kooperation mit den Kommunen, den Aufruf der „Aktion Biotonne Deutschland“ während der bundesweiten Aktionswochen vom 14. September bis 2. Oktober zu unterstützen: „Schenkt der Biotonne in den Aktionswochen mehr Aufmerksamkeit! Denn wenn alle Haushalte in Deutschland pro Woche zusätzlich zwei Kilo kompostierbare Küchenabfälle getrennt sammeln, sind das wöchentlich knapp 100.000 Tonnen Rohstoffe zur Erzeugung von erneuerbarer Energie und Kompost für die Landwirtschaft“.

Wer unsicher ist, welche Abfälle in die Biotonne dürfen und nicht, erfährt dies auf der Webseite des Kreises Euskirchen unter „Bioabfall“. Die Aktion Biotonne Deutschland ist ein Netzwerk, das unterstützt wird von rund 150 Landkreisen, Städten und Abfallwirtschaftsbetrieben sowie dem Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, NABU, VKU, BDE, Fachverband Biogas, VHE, VHE-Nord, Fachverband Biogas, der Bundesgütegemeinschaft Kompost, #wirfuerbio sowie dem Handelsverband Deutschland HDE und den Handelsketten REWE und Edeka.

Wer den Wandel in seinem alltäglichen Abfallverhalten wirklich ernst meint, kann zudem auf www.aktion-biotonne-deutschland.de das Online-Versprechen abgeben: „Auch ich werfe meine Bioabfälle in die Biotonne – für mehr Klima- und Umweltschutz“ und an einem Gewinnspiel teilnehmen.