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Rengener Bürger spenden an Nestwärme e.V.

Rengen, 25.09.2020 – Auch in diesem Jahr wurde ein Teil des Erlöses vom Weihnachtsmarkt in Daun-Rengen, wenn auch durch Corona etwas verzögert, wieder für einen gemeinnützigen Zweck gespendet.

Das traditionelle Weihnachtsdorf fand 2019 zum dritten Mal statt und wurde von der Rengener Dorfgemeinschaft und den Rengener Vereinen unter der Trägerschaft der Freiwilligen Feuerwehr ver-anstaltet und durchgeführt. Es wurde gebacken, gebastelt und gab ein reichhaltiges Angebot an Speisen, Getränken und Handwerkskunst aus der Region, sowie ein Bühnenprogramm. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer und mehreren Hundert Besuchern war der Weihnachtsmarkt auch 2019 wieder ein voller Erfolg.

In diesem Jahr ging die Spende an einen ganz besonderen Verein: Nestwärme e.V Deutschland mit Hauptsitz in Trier engagiert sich seit über 20 Jahren für Familien mit schwerstkranken und beeinträchtigten Kindern. Die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen leisten Hilfe in Form von Beratung und Betreuung, hat ein Kinderkompetenzzentrum und eine inklusive Kinderkrippe aufgebaut, sowie einen Krankenpflege- und Kinderhospizdienst.

„Das Jahr 2020 fordert uns nun alle in hohem Maße und zeigt zugleich neue Wege auf. Es ist wichtiger denn je, gut für sich selbst zu sorgen und alle vorhandenen Rossourcen zu mobilisieren. Um auch in diesen Zeiten Wärme, Unterstützung, Geboirgenheit für unsere Familien, Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen zu geben, haben wir neben unseren Projekten in den Bereichen Pflege, Pädagogik, und Bildung auch digitale Angebote geschaffen und neue Möglichkeiten gefunden, füreinander da zu sein.“In diesem Rahmen wurde von Nestwärme e.V. eine Aktion ins Leben gerufen, bei der viele ehrenamtliche Unterstützer jeden Abend digital Gute Nacht-Geschichten für Kinder lesen, darunter auch Promis wie Tatort-Komissar Richy Müller, Bundesministerin Anja Karliczek, Fußball-Weltmeister Paul Breitner, aber auch viele Menschen aus der Region, u.a der Trierer Theater-Schauspieler Martin Geisen, der selbst Rengen zu seiner Heimat gemacht hat.

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News Wachstum Wirtschaft

Schnellste Maschine zur Herstellung von Mund-Nasen-Schutz in Mayen produziert

Mayen, 25.09.2020 – Kürzlich konnte sich Oberbürgermeister Wolfgang Treis beim Unternehmen BICMA von einer innovativen Technologie überzeugen: Das Unternehmen hat eine spezielle Maschine für Mund-Nasen-Schutzmasken entwickelt und zwei dieser Maschinen werden aktuell in Betrieb genommen.

„Die Maschine, die wir entwickelt haben, ist eine der weltweit schnellsten und innovativsten Maskenmaschinen“, berichtete Frank Eichhorn, Präsident des Unternehmens, stolz. Das Unternehmen hatte sich bisher einen Namen in der Entwicklung und Herstellung von Windelproduktionsanlagen bzw. Maschinen zur Produktion von sonstigen Hygieneprodukten gemacht.

Die BICMA reagierte entsprechend auf die Corona-Pandemie und entwickelte die ca. 20 Meter lange Hochleistungsmaschine, die 800 Produkte pro Minute und eine Tagesproduktion von 1.000.000 medizinische Gesichtsmasken herstellen kann.

Je nach verarbeitetem Vliesmaterial und richtig getragen bieten diese Masken nicht nur einen Schutz für die Mitmenschen, sondern auch einen gewissen Eigenschutz. BICMA gehört zur W+D-Firmengruppe aus Neuwied, die die Maskenproduktion an einer dortigen Testmaschine gestartet hat und seither in Neuwied selbst Masken herstellt. Bei einer Mindestabnahmemenge von 1.500 Stück kann man direkt bei W+D bzw. BICMA bestellen.

Auch steht ein nachhaltiges, materialsparendes Produktkonzept hinter der Entwicklung und nachwachsende Rohstoffe können eingesetzt werden. Derzeit gestaltet es sich jedoch noch schwierig, die Masken wieder einzusammeln und maschinell zu recyceln, aber auch dies soll perspektivisch möglich sein.

„Ich bin sehr beeindruckt, welche Entwicklung hier in Mayen vorangetrieben wurde. BICMA verfügt nicht nur über kompetente Mitarbeiter, sondern auch über eine Menge Kreativität, die gerade in der aktuellen Zeit gebraucht wird“, so Oberbürgermeister Treis.

Die Typ IIR-Zertifizierung der W+D-Masken beweist OP-Standard und bestätigt ihre Qualität – vor allem im Vergleich zu nicht zertifizierten Produkten.

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Fortschritt

Schatzsuche rund um Burg Olbrück

Niederzissen, 25.09.2020 – Auf Burg Olbrück wird ein Schatz gesucht. Aber wie findet man ihn? Mittwoch, 14. Oktober 2020, um 15.00 Uhr. Treffpunkt: Kastellaney Burg Olbrück

Viele Tipps, die bei der Suche hilfreich sind, bekommen die Kinder bei einem Rundgang über das Burggelände. Da geht es um Ritter und Burgfräulein, Kräuterhexen und Burgbelagerungen. Wer aufmerksam zuhört, findet bei der anschließenden Jagd nach dem Schatz schnell dessen Versteck in der Ruine. Weil alle Tipps in Form von Reimen versteckt sind, müssen die kleinen Schatzsucher allerdings sicher lesen können, um erfolgreich zu sein.

Am Mittwoch, dem 14. Oktober, treffen sich die „Schatzsucher“ um 15.00 Uhr vor der Kastellaney neben dem Kassenhäuschen auf dem Gelände der Burg Olbrück. Nach rund einer Stunde wissen die jungen Entdecker alles, was sie zum Auffinden des Schatzes wissen müssen. Dann machen sie sich in Gruppen von 3-6 Kindern auf die Suche nach dem Schatz.

Die gesamte Schatzsuche dauert 1,5 – 2 Stunden. Das Angebot ist optimal für Kinder von 8 – 11 Jahren (ab Ende 3.Schuljahr) geeignet, denn sie müssen sicher lesen können. Festes Schuhwerk ist empfohlen.

Anmeldung ist erforderlich bis einschließlich Montag 05.10.2020!!! Kosten: 12 € pro Kind inkl. einem Schatz. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Anmeldung und Informationen:

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
Telefon: 02636 19433
E-Mail: info@vulkanregion-laacher-see.de

Internet: www.vulkanregion-laacher-see.de

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Gelungene Premiere: „Ehrensache.“ und Ehrenamtliche ziehen positive Bilanz

Euskirchen, 25.09.2020 – „Zu Ihrer Sicherheit – Im Ehrenamt richtig versichert“: Dieses Thema stand im Mittelpunkt der ersten Infoveranstaltung der „Ehrensache. Ehrenamtsagentur Kreis Euskirchen“. 21 Ehrenamtliche aus dem gesamten Kreisgebiet waren der Einladung ins Euskirchener Casino gefolgt. Das Team der „Ehrensache.“, Tamara Empt und Stefanie Kolzem, und Projektleiterin Sarah Komp führten als Moderatorinnen durch den Abend.

Fachlichen Input gab es von der Zurich Agentur Konnrad und Vilz aus Euskirchen. Im Nachgang waren die Ehrenamtlichen eingeladen, sich auszutauschen und in den Dialog zu kommen. Dieses Angebot wurde gerne angenommen und so konnten kommunenübergreifende Kontakte geknüpft werden.

„Es war schön zu beobachten, dass unter den Teilnehmenden bereits Telefonnummern ausgetauscht wurden“, stellte Sarah Komp zufrieden fest.  „Wir stellen gerne die Plattform für den Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten, um Synergieeffekte und Kooperationen zu fördern.“

Auch das gewählte Themenfeld fand bei den Anwesenden Anklang. „Das Thema Versicherungen geht jeden etwas an und so ist es super, dass wir so ein Angebot im Kreisgebiet wahrnehmen konnten“, sagte ein Teilnehmer nach der Veranstaltung.

Stefanie Kolzem beriet einige Vereinsvertreter zu aktuellen Förderprogrammen und glaubt einen generellen Bedarf erkannt zu haben. „Der Förderdschungel für Vereine ist groß und wir recherchieren gerne nach passenden Programmen, wenn wir damit die Ehrenamtlichen entlasten können“, resümierte sie.

 Viele Ehrenamtliche freuen sich bereits jetzt auf das nächste Treffen mit neuen Impulsen und Inspirationen.  Themenvorschläge für das nächste Ehrenamtstreffen am 14.01.2021 nimmt die „Ehrensache.“ gerne entgegen. Kontakt: Tel. 02251 / 15-1361 oder -1362; E-Mail: ehrenamt@kreis-euskirchen.de

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Impulse

Historischer Rundgang in Königsfeld am 16. und 23. Oktober 2020, 18:00 Uhr

Niederzissen, 25.09.2020 – Seit bereits über 20 Jahren findet im Oktober der traditionelle „Künnisfelder Mundartabend“ statt, welcher als nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des alljährlichen Kulturprogramms im Brohltal einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Dialekts leistet. Leider macht die Corona-Pandemie in diesem Jahr auch dieser Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung.

Getreu dem Motto „Die heimische Mundart ist ein kulturelles Gut, das es zu bewahren gilt“, werden stattdessen am 16. Oktober und 23. Oktober 2020 Nachtwächterführungen in Mundart angeboten, welche von Karl-Heinz Kurth geleitet werden. Dies ist für den beliebten Vulkanparkführer, der in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum als Nachtwächter feiert, eine ganz besondere Gelegenheit zwei Leidenschaften zu vereinen. Die Teilnehmer können sich auf einen historischen Rundgang durch die verwinkelten Gassen und Straßen der ehemaligen mittelalterlichen Stadt Königsfeld in guter alter heimischer Mundart freuen. Laternen oder Taschenlampen dürfen gerne mitgebracht werden (bitte keine Pechfackeln).

Da die Tour unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Hygienemaßnahmen stattfindet und die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung in der Tourist-Information Vulkanregion Laacher See (Tel. 02636-19433 | info@vulkanregion-laacher-see.de). Die Führung ist kostenfrei.

Wann: Freitag, 16. Oktober und Freitag, 23. Oktober 2020

Beginn: 18.00 Uhr

Treffpunkt: Kirche Königsfeld

Anmeldung erforderlich! Tel. 02636-19433 | info@vulkanregion-laacher-see.de

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Lichtgraffiti-Workshop in Herbstferien

Kall, 25.09.2020 – Das Schülercafé in Kall bietet am Ende der Herbstferien, genauer: am Donnerstag/Freitag, 22./23. Oktober, jeweils von 10 bis 18 Uhr einen Lichtgraffiti-Workshop an. Das Projekt, das im Kaller Jugendtreff in der Alten Schule an der Aachener Straße stattfindet, wird vom Kulturrucksack NRW gefördert, deshalb ist die Teilnahme kostenlos. Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf zehn begrenzt.

„Habt ihr mal an Silvester mit einer Wunderkerze euren Namen in die Luft geschrieben und ein Foto davon gemacht? Ja, dann wisst ihr schon was Lichtgraffiti ist“, formuliert es Michael Schulenburg, der die Einrichtung leitet.

Nur mit einer Taschenlampe plus Kamera im Gepäck manipulieren die Teilnehmer des Workshops die Wirklichkeit. „Wir schießen ein Foto und malen mit Licht dazu! So wirst du zum Astronauten, Star-Wars-Jedi mit Lichtschwert, Monster oder Drachen. Durch Lichtgraffiti kannst du Blitze schleudern, fliegen oder bekommst einen dritten, riesigen Arm“, heißt es vonseiten des Schülercafés. Unterstützt wird der Workshop vom Kölner Grafiker und Illustrator Wolfgang Sturm.

Es gelten die aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen. Anmeldungen nimmt das Schülercafé bis zum 2. Oktober entgegen, entweder per Telefon (02441/776931) oder per E-Mail (sc.eifel@t-online.de).

Ansonsten hat das Schülercafé die wochenlange Corona-Pause genutzt und die Einrichtung renoviert. Die Wände wurden neu gestrichen, statt wie bisher in orange/rot sind sie jetzt weiß/grau. „Die Jugendlichen wollten das Rot schon länger nicht mehr haben, es hat den Raum dunkel gemacht“, beschreibt Sozialpädagogie Michael Schulenburg. Das Schülercafé wirke nun heller und größer.

Auch neue Gerätschaften wurden angeschafft. Im Schülercafé darf nun geboxt werden, ein Ständer sowie ein Sack zum Aufhängen wurden gekauft, an denen sich die Kinder und Jugendlichen austoben können. Auch ein transportabler Basketballkorb gehört jetzt zum Equipment des Schülercafés. Hinzu kommen neue Stühle und Tische sowie ein zweiter Fernseher für eine Spielkonsole.

Corona macht aber auch vor dem Schülercafé nicht halt. Plexiglasscheiben trennen zwei Computer-Arbeitsplätze ebenso voneinander wie den Kickertisch und die Theke. „Gleichzeitig gibt es weniger Nähe zu den Kindern und Jugendlichen“, berichtet Michael Schulenburg. Da sich das Schülercafé im gleichen Haus wie die Kaller Tafel befindet, gilt die Einbahnregelung für den Ein- und Ausgang in die Alte Schule.

Maximal 20 Kinder ab acht Jahren dürfen sich momentan gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten. Außerdem sorgen Michael Schulenburg und die Kinderpflegerin Ina Kaufhold für eine gute Durchlüftung der Räume. Die Öffnungszeiten unter Corona variieren von den sonst üblichen Öffnungszeiten. Momentan hat das Schülercafé montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr geöffnet (ansonsten: montags bis mittwochs von 15 bis 19 Uhr, donnerstags von 15 bis 21 Uhr und freitags von 14 bis 20 Uhr).

Weitere Informationen zum Schülercafé gibt es auf der während der Corona-Pandemie neu gestalteten Internetseite www.jugendtreff-kall.de.

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News Wirtschaft

Gesamtinvestitions-volumen 9,5 Millionen Euro: PW Premiumwohnen GmbH errichtet in Nettersheim das Rosenthalquartier

Nettersheim, 25.09.2020 – Mit dem Rosenthalquartier entstehen in zentraler ruhiger Lage in Nettersheim moderne, barrierearme Eigentumswohnungen, Servicewohnungen sowie eine Tagespflege-Einrichtung des Caritasverbandes für die Region Eifel. Bauherrin ist die PW Premiumwohnen GmbH mit den Geschäftsführern Hartmut Lackner und Jörg Wiskirchen, sowie Stefan Lippertz als Vertreter der VR-Bank Nordeifel eG. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 9,5 Millionen Euro.

Der erste Spatenstich gebührte (v.l.) Bürgermeister Wilfried Pracht, Hartmut Lackner und Jörg Wiskirchen (G und S Wohnbau), Stefan Lippertz, Kai Zinken und Mark Heiter (VR-Bank Nordeifel eG) sowie Architekt Hans Jürgen Mertens. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Die PW Premiumwohnen GmbH ist eine Gesellschaft der VR-Bank Nordeifel eG und den Gesellschaftern der G und S Wohnbau GmbH aus Euskirchen. PW Premiumwohnen wird weitere Wohnbauprojekte im Kreis Euskirchen realisieren und diese in den kommenden Wochen vorstellen. „Es ist das erste, aber nicht das einzige Projekt, das entsteht“, sagte Mark Heiter, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG, nun beim offiziellen Spatenstich in Nettersheim. Die neue Gesellschaft sei frei nach Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen entstanden: „Was einer alleine vielleicht nur schwer schafft, das schaffen zwei starke Partner leichter.“

Angetreten sei man mit dem Gedanken: Die Region braucht Impulse aus der Region, denn in dieser ist unglaublich viel Potenzial. „Die letzten Monate haben veranschaulicht, welche Vorteile es mit sich bringt, nicht in einer Metropole zu leben“, sagte Heiter. Der Name Premiumwohnen sei Programm in Sachen Konzeption, Ausstattung, Lage und Architektur.

Die Gebäude in Nettersheim werden mit Blick auf Nachhaltigkeit erbaut. Innovativ und einzigartig ist in der Region die Holzrahmenkonstruktion im Geschosswohnungsbau. Alle Häuser verfügen über einen Aufzug und sind in allen Etagen barrierefrei. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Fernwärmenetz der Gemeinde Nettersheim. Die Häuser werden im KfW-55-Standard errichtet, um dem Ansatz der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Die Gebäude sind mit Sattel- und Flachdach gestaltet und werden mit viel Liebe zum Detail in die bestehenden Baustrukturen des Ortes eingefügt, um ein harmonisches Gesamtbild zu erschaffen. Ebenfalls in Holzständerbauweise werden Carports, sowie Abstellräume errichtet, die das Gesamtbild abrunden. Außerdem sind Stellplätze mit Elektroladesäulen für Autos und Fahrräder vorgesehen, um die zukunftsorientierte Verkehrsentwicklung zu bedienen. Einladend und großzügig werden Grünflächen mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen angelegt und ansprechend gestaltet.

Architekt Hans Jürgen Mertens (r.) aus Bad Neuenahr stellte das Gebäude vor. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Für die Architektur zeichnet sich Hans Jürgen Mertens aus Bad Neuenahr verantwortlich. „Ohne ein vernünftiges Konzept geht gar nichts“, lobte er PW Premiumwohnen. In Nettersheim entstehe praktiziertes Mehrgenerationenwohnen, denn das Rosenthalquartier sei sowohl für junge Leute als auch für Senioren attraktiv. Interessant sei auch, so führte Mark Heiter aus, dass junge Familien, die jetzt nach Nettersheim ziehen, ihre Eltern nachholen können, sodass diese eigenständig in der Nähe wohnten. Wie Architekt Mertens weiter ausführt, ist unter anderem eine „Straße der Begegnung“ geplant, bei der die Bewohner zusammentreffen. Dass er in Nettersheim auf einen Holzrahmenbau setze sei verständlich.

So soll das Rosenthalquartier in Nettersheim aussehen. Grafik: Mertens Architekten BDA/pp/Agentur ProfiPress

Im ersten Bauabschnitt wird das Gebäude des Caritasverbandes für die Region Eifel realisiert, um die Tagespflege-Einrichtung zu betreiben. Die 17 Servicewohnungen in diesem Haus verfügen über Wohnflächen zwischen 44 und 112 Quadratmetern. In den folgenden zwei Gebäuden werden je elf Eigentumswohnungen in gehobener, wertbeständiger Ausführung mit Größen zwischen 51 und 116 Quadratmetern angeboten. Jede der Wohnungen verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse.

Die Eigentumswohnungen überzeugen durch ihre energieeffiziente, nachhaltige Bauweise sowie den großzügig und gut geplanten, lichtdurchfluteten Räumen. Angeboten wird eine gehobene Ausstattung mit Markenprodukten namhafter Hersteller. Die Nachfrage ist groß. Wie Mark Heiter mitteilte, sei bereits nach fünf Tagen das erste Haus komplett ausverkauft. „Es handelt sich um eine gute Mischung aus ortsansässigen und auswärtigen Käufern“, präzisierte Stefan Lippertz.

„Wir fragen uns immer, wie man möglichst praktikabel im Alter wohnen und leben kann. Hier ist die Lösung gefunden worden“, sagte Nettersheims Bürgermeister Wilfried Pracht. Menschen, die im Rosenthalquartier lebten, könnten den Kurpark als Naherholungsgebiet nutzen. Er ist so überzeugt von dem Produkt, dass er zugibt: „Einen Standort zwei oder drei haben wir schon im Kopf.“

Mit der ruhigen Lage, dem hohen Freizeitwert der Umgebung und der verkehrsgünstigen Anbindung an die Bahnstrecke Köln-Trier sowie die Autobahn 1 bildet dieser Standort den perfekten Rahmen für die attraktive Wohnanlage „Rosenthalquartier“.

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Wachstum Wirtschaft

Junior Uni Wuppertal in Daun

Daun, 24.09.2020 – Der Gründer und Geschäftsführer der Junior Universität in Wuppertal, Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler sowie die Geschäftsführerin Dr. Ariane Staab und Prokuristin Dr. Annika Spathmann besuchten vor einigen Tagen die LEPPER Stiftung in Daun.

Diese will mit organisatorischer Unterstützung der Junior Universität Wuppertal in Daun auf dem ehemaligen Gelände der alten Brotfabrik eine Junior Universität Daun errichten.

Die LEPPER Stiftung wird Schritt für Schritt weitere Informationen zu diesem Projekt veröffentlichen.

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Wachstum Wirtschaft

Bürgermeister Alfred Sonders überreicht Anschreiben an Vorstand der Continental AG

Alsdorf, 24.09.2020 – Sehr geehrter Herr Dr. Degenhart, 1800 Menschen in Aachen und der gesamten Städteregion verlieren ihre Arbeit. Sie stehen vor dem Nichts, weil die Continental Aktiengesellschaft das Aachener Werk schließen will. Einfach so, obwohl das Continental-Werk in Aachen sehr profitabel ist, sehr hohe Gewinne abwirft. Unverständlich. Ungerecht. Willkürlich. So empfinden es die Menschen. Und wir schließen uns diesen Menschen an.

Es kann nicht sein, dass ausgerechnet ein Werk in Deutschland, das als eines der profitabelsten in der Continental AG gilt, mit einer hochmotivierten Mitarbeiterschaft, die seit Jahren das Unternehmen stützt, geschlossen werden soll. Seit Jahren arbeite die Belegschaft 40 Stunden pro Woche ohne Lohnausgleich, kritisiert die Gewerkschaft. Die Gewinne aus Aachen hätten die Expansion der Reifensparte weltweit mitfinanziert. Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie spricht von jahrelangen Gewinnen im zweistelligen Millionenbereich, selbst in der Corona-Krise wurden schwarze Zahlen geschrieben. Wie gesagt: unverständlich, ungerecht, willkürlich.

Da kann selbst die Corona-Krise nicht als Legitimation dienen. Und erlauben Sie uns eine weitere Anmerkung: Wir empfinden es als unanständig, dass Sie das Aachener Werk schließen wollen und Ihre Aktiengesellschaft deutsche Finanzhilfen in Anspruch nimmt, die die wirtschaftliche Infrastruktur erhalten und langfristig sichern sollen. Immerhin haben davon die Mitarbeiter profitiert.

Fragwürdig scheint uns auch, dass Ihr Haus die Aachener Schließung mit Überkapazitäten unter anderem in Werken in Osteuropa begründet. Das mag rein betriebswirtschaftlich korrekt sein, aber Gewinnmaximierung ist nichts alles, besonders dann nicht, wenn ein 89 Jahre altes Traditionswerk in Deutschland von einem deutschen DAX-Konzern einfach dichtgemacht wird. Was ist mit Ihrer unternehmerischen Verantwortung? Apropos: Wenn sich ein Vertreter Ihrer Konzernspitze oder wenigstens die Aachener Unternehmensleitung die Mühe gemacht hätte, den betroffenen Menschen persönlich die schlimme Nachricht zu überbringen, hätte das zwar

in letzter Konsequenz nichts geändert, aber es hätte Respekt gegenüber den vielen Menschen zum Ausdruck gebracht, die ihre Arbeit verlieren.

Wir, die Bürgermeister der Städteregion Aachen, der Oberbürgermeister der Stadt Aachen und der Städteregionsrat, stehen fest an der Seite der Belegschaft und appellieren an Ihre soziale und politische Verantwortung: Überdenken Sie Ihre Entscheidung und würdigen Sie das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Würdigen Sie auch den Standort Deutschland, der Ihr heimisches Unternehmen groß gemacht hat. Zeigen Sie soziale und gesellschaftliche Verantwortung, indem Sie ein hochprofitables Werk weiter hochprofitabel arbeiten lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Alfred Sonders Bürgermeister
Vorsitzender der Bürgermeister-Konferenz der Städteregion Aachen

 

 

 

 

 

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Fortschritt Impulse

Riesiger Ansturm: 5.000 Formel-1-Tickets nach rund zwei Stunden vergriffen

Nürburg, 24.09.2020 – Die Fans können die Rückkehr der Formel 1 an den Nürburgring kaum erwarten. Schon zwanzig Minuten vor dem Verkaufsstart, der für Dienstag, 12 Uhr angesagt wurde, war die Webseite des Nürburgrings durch den gigantischen Andrang lahmgelegt worden. Über Social Media musste die Rennstrecke die Nutzer direkt zur Ticketseite lotsen. Dann ging es rasend schnell: Nach nur rund zwei Stunden waren alle 5.000 Karten der ersten Verkaufsstufe vergriffen. Die nächste Stufe wartet aber schon am kommenden Freitag, 25. September.

Sollte das Infektionsgeschehen stabil bleiben, gehen in Absprache mit den Behörden die nächsten 5.000 Tickets auf drei weiteren Tribünen in den Verkauf. Diese gibt es ausschließlich online, personalisiert und sitzplatzgenau unter www.nuerburgring.de/formel1. Das gesamte Wochenende erleben Fans schon ab 199 Euro.

„Bei der Fan-Verkündung am Montag haben wir bereits das große Interesse anhand der Zugriffszahlen unserer Webseite gespürt. Wir haben sofort mit unserem Dienstleister im Rahmen der Möglichkeiten Serverkapazitäten erhöht“, sagt Nürburgring Geschäftsführer Mirco Markfort. „Trotzdem sind wir buchstäblich überrannt worden. Das ist für uns und die Formel 1 natürlich eine gute Nachricht, zeigt aber auch, dass wir an dieser Stelle in Sachen Service ein wenig nachbessern müssen.“ Um den Ticket-Interessierten in der nächsten Verkaufsstufe eine auch für diesen Andrang stabilere Infrastruktur zu bieten, werden die Kapazitäten weiter erhöht.

Im nächsten Schritt werden die Tribünen T4 (Kategorie 1 / 399 €), T12a (Kategorie 2 / 299 €) und T6 (Kategorie 3 / 199 €) in den Verkauf gehen. Weitere Informationen zum genauen Verkaufsstart am Freitag folgen.

Weitere Tickets gibt es ab Freitag, 25. September,
ab 199 Euro unter nuerburgring.de/formel1