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14 Jubilare feiern bei der Kreissparkasse Ahrweiler

Ahrweiler, 24.09.2020 – Gleich mehrere Anlässe führten einen Teil der Belegschaft der Kreissparkasse Ahrweiler am 19. August 2019 zum Köhler Hof oberhalb von Lohrsdorf. Zu ihnen zählten runde Geburtstage, Eintritte in den Ruhestand und Dienstjubiläen. 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten ihr 25-jähriges Dienstjubiläum und 5 Mitarbeiter gar ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im Hause der Kreissparkasse Ahrweiler feiern. Der Vorstand freute sich über die große Zahl der Jubilare, die damit ihre enge Verbundenheit zum Arbeitgeber klar zum Ausdruck bringen. Dies betonte Dieter Zimmermann ausdrücklich in seiner Laudatio an die Jubilare. „Es ist ein stolzes Gefühl als Arbeitgeber, so treue und zuverlässige Mitarbeiter im Rücken zu haben. Mit diesem Kapital sehen wir den kommenden Herausforderungen der nächsten Jahre gelassen entgegen“. Personalchef Achim Gemein gratulierte gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Personalrates Benno Balasus den Damen und Herren und wünschte ihnen allen persönlich alles Gute und für den beruflichen Alltag weiterhin viel Erfolg.

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum durften Andreas Horst (Heimersheim), Wolfgang Pitzen (Ahrweiler), Anneliese Schmickler (Sinzig), Michael Weltken (Sinzig) und Ute Witsch (Bad Bodendorf) feiern. Mario Caspari (Kripp), Volker Grones (Weibern), Michael Jünger (Gimmigen), Claudia Krones (Andernach), Markus Kossytorz (Bachem), Simona Montebello (Ahrweiler), Martin Pütz (Walporzheim), Beatrix Strack (Wachtberg) und Alexander Wasserscheid (Niederzissen) gehörten zu jenen, die vor 25 Jahren ihre Ausbildung begannen.

Alle Jubilare trafen sich auf Einladung des Vorstandes zu einem gemeinsamen Mittagessen. Diese Gelegenheit nutzte man zum Austausch von Erlebnissen, die man während der langen Arbeitsjahre miteinander erlebt hat. Man erinnerte sich, wie es damals auf der Sparkasse begann und wie die Zeit das Arbeitsleben verändert hat. Das Treffen innerhalb der Sparkassenfamilie zeigte einmal mehr die Verbundenheit zum Arbeitgeber.

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Corona: Statt Erntedankfest Tischgespräch in kleiner Runde

Düren, 24.09.2020 –  Erntedank mal anders – Landwirte grüßen Verbraucher: Mit Strohpuppen, die Plakaten halten, machen die rheinischen Bauern in diesen Tagen auf sich aufmerksam. „Regional schmeckt besser“, „Wir machen Artenschutz – du auch?“ und „Wir ackern für euch“ ist da zu lesen. „Mit diesen Botschaften wollen wir den Menschen zeigen, wie viel Umweltleistung, Qualität, Frische und geprüfte Sicherheit sie mit unseren regionalen Erzeugnissen miteinkaufen“, unterstrich Erich Gussen, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Düren, am Mittwoch (23.9.) beim Erntedank im Kreishaus Düren.

Coronabedingt war es nicht das traditionelle Format mit vielen Gästen, prächtiger Erntedekoration und Livemusik, sondern ein Gedankenaustausch mit Landrat Wolfgang Spelthahn am Tisch mit Sicherheitsabstand. „Die auch während der Pandemie lückenlose Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln zeigt, dass die Landwirtschaft zurecht als systemrelevant gilt“, bekräftigte der Landwirt aus dem Jülicher Land. Begleitet wurde Gussen unter anderem von Hedi Feucht, Vorsitzende der Kreislandfrauen, und Heinrich Brockerhoff, dem neuen Dienststellenleiter der Landwirtschaftskammer Kreisstelle Düren. „Trotz der anhaltenden Dürre sind wir in vielen Regionen des Rheinlandes bislang mit einem blauen Auge davongekommen. Doch die noch anstehende Ernte bereitet uns große Sorgen“, berichtete Gussen weiter.

Gesprächsthemen waren neben dem globalen Klimawandel und regionalen Klimaschutz die verstärkte Verarbeitung von regional erzeugten Lebensmitteln vor Ort, der Strukturwandel der Region, der Schlachthof Düren und regionales Flächenmanagement. Auf den Wunsch Erich Gussens und Hedi Feuchts, dass die Politik die Bauernschaft unterstützen müsse, reagierte Landrat Wolfgang Spelthahn prompt: „Als ländlich geprägter Flächenkreis können wir uns glücklich schätzen, eine solch aktive Bauernschaft zu haben. Wo immer wir helfen können, da rennen Sie bei uns ein offenes Scheunentor ein“, versicherte er den Gästen.

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Die Gemeinde-schwestern plus berichten von ihren Erfahrungen

Ahrweiler, 24.09.2020 – Sie unterstützen, hören zu und wirken einer Vereinsamung entgegen – jetzt haben zwei weitere Gemeindeschwestern plus ihre Arbeit aufgenommen: Gerlinde Brenk und Petra Jeandrée komplettieren das Beratungsangebot im Kreis Ahrweiler. Die Gemeindeschwestern plus beraten hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, aber doch hier und da merken, dass sie nicht mehr alles problemlos alleine meistern können. Die Gemeindeschwestern plus kennen Möglichkeiten, die den Alltag erleichtern und die Gesundheit stärken können. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich und erfolgt auf Wunsch auch zu Hause.

In einem Gespräch mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler berichteten Gerlinde Brenk und Petra Jeandrée nun von den Erfahrungen der ersten Wochen. „Ein großes Problem ist die Einsamkeit“, weiß Gerlinde Brenk. „Vor allem, wenn Familienmitglieder weit entfernt leben.“ Hinzu komme, dass in letzter Zeit viele Angebote für Senioren Corona-bedingt ausfallen mussten. Bei ihren Hausbesuchen und Gesprächen vermittelt die Gemeindeschwester plus auch Freizeit- und Bewegungsangebote. Gerlinde Brenk ist in Sinzig und Remagen im Einsatz, Petra Jeandrée in Adenau und Altenahr.

Während die bereits länger tätigen Gemeindeschwestern plus in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Niederzissen vom Land und den Krankenkassen gefördert werden, finanziert der Kreis die zwei zusätzlichen Stellen in Adenau und Sinzig mit insgesamt 110.000 Euro allein. „Uns war es wichtig, das neue und sinnvolle Beratungsangebot flächendeckend in allen Kommunen des Kreises anbieten zu können“, begründet Landrat Dr. Jürgen Pföhler diesen Schritt.

Die Gemeindeschwestern plus vereinbaren vor ihren Besuchen immer einen festen Termin und haben ein offizielles Bestätigungsschreiben der Kreisverwaltung dabei. Sie kommen nie unaufgefordert.

Gerlinde Brenk ist examinierte Krankenschwester. Ihr Büro befindet sich in einem Nebengebäude der Stadtverwaltung Sinzig am Kirchplatz 8.

Kontakt: Tel. 02642/9057316 oder 0178/1196334,
E-Mail: gemeindeschwester-sinzig@kv-aw.drk.de.

Petra Jeandrée ist im Teilhabezentrum des Kreises in der Kirchstraße 13 in Adenau zu erreichen. Auch sie ist als examinierte Altenpflegerin Fachkraft. Sie ist beim Zweckverband Sozialstation Adenau-Altenahr angestellt und war bislang in der ambulanten Pflege tätig.

Kontakt: Tel. 02691/305615 oder 0151/74428749,
E-Mail: Gemeindeschwester@adenau.de

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Impulse

Theater Anna Rampe: Einmal Schneewittchen, bitte

Jülich, 24.09.2020 – Am Dienstag, den 06. Oktober 2020 wird sowohl um 10 Uhr als auch um 15 Uhr „Einmal Schneewittchen, bitte“ von dem Theater Anna Rampe im Kulturbahnhof Jülich präsentiert.

Puppentheater nach einem Märchen der Gebrüder Grimm. Für Zuschauer ab 5 Jahren.

Man nehme einen schönen Prinzen, ein einsames Mädchen, sieben verzückte, verrückte Zwerge, eine böse Stiefmutter, ein bisschen Magie, eine Menge Neid, eine große Portion Freundschaft, einen vergifteten Apfel und ein Happy End. So in etwa müsste das Rezept für „Einmal Schneewittchen, bitte“ aussehen, das in der Märchenapotheke „Paco & Co.“ von einem warmherzigen Hund und seiner stürmischen Assistentin zusammengestellt wird.

Eine überraschend neue und originelle Interpretation des bekannten Märchens voller erfrischendem Witz und mit viel Liebe zum Detail.

Karten erhalten Sie in der Buchhandlung Thalia oder im Kulturbüro (Tel.: 02461 – 63243). Bereits erworbene Eintrittskarten behalten die Gültigkeit.

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RWE sponsert Dorfmitte

Mechernich-Lückerath, 24.09.2020 – Eine Zuwendung über 800 Euro des RWE-Stromkonzerns überreichte Herbert Fischer am Lückerather Kirmessonntag der dortigen Dorfgemeinschaft. Das Geld verwendet der gemeinnützige Brauchtumsverein für die Anlegung eines Dorfplatzes mit Pavillon in der Dorfmitte.

Vorsitzender Manfred Kesternich und Ortsvorsteher Rudolf Hoß dankten Herbert Fischer für die Zuwendung zum Pavillon, einem vorgezimmerten Bausatz, den die Lückerather für 8000 Euro im Internet erwarben.

Alle anfallenden Arbeiten wie Fundamentierung, Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen, Dachdeckerarbeiten und Pflasterung des Platzes bewerkstelligten die Dorfbewohner freiwillig und in Eigenregie. Den Voranstrich vor dem Aufbau übernahmen die Frauen der Dorfgemeinschaft. Die Pflastersteine kamen vom städtischen Bauhof.

Dorfzentrum ist die Schoßbachbrücke unmittelbar neben dem von der Stadt für 50.000 Euro generalüberholten Kinderspielplatz. Dort war der beim Bau vor 20 Jahren fremdangelieferte Mutterboden mit Blei und Arsen kontaminiert. Die Stadtverwaltung Mechernich sorgte für einen kompletten Bodenaustausch und besorgte neue Spielgeräte.

Für Kinder, Jugendliche und Rentner

Manfred Kesternich: „Eigentlich hätten wir die Spielgeräte selbst in Stand setzen und »TüV machen« müssen. Durch die Maßnahme der Stadt hatten wir also Geld frei, das wir jetzt in den neuen Mehr-Generationen-Platz mit Pavillon investieren.“

Davon hätten, wie der Name schon sagt, Kinder, Jugendliche und Rentner etwas – alle drei Zielgruppen, die die  Dorfgemeinschaft seit den 70er Jahren mit Erlösen aus der berühmten Lückerather Kinderkirmes regelmäßig fördert und unterstützt.

Wegen der Covid-19-Pandemie ist die Kirmes 2020 abgesagt worden. Samstags wurde um den neuen Pavillon herum der 27. Geburtstag von Matthias Kesternich, einem der Söhne Manfred Kesternichs, gefeiert. Am Sonntag nahmen Vorsitzender Manfred Kesternich und Ortsvorsteher Rudolf Hoß bei einer kleinen Feier die Spende der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke (RWE) von Herbert Fischer entgegen.

Wie der Schützendorfer dem „Bürgerbrief“ erklärte, stammt der Zuschuss aus dem Programm „RWE Companius“, mit dem der Konzern seinen Mitarbeitern ermöglicht, Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung und Erziehung, Natur- und Umweltschutz, Energie, Kultur und Sport zu unterstützen.

Der hölzerne Pavillon soll der Dorfgemeinschaft das ganze Jahr über und zu den unterschiedlichsten Zwecken zur Verfügung stehen. „Zum Beispiel als Bierstand für die Mainacht, Infozentrale des Traktorentreffens oder Pizzastand während der legendären Lückerather Kinderkirmes“, so Manni Kesternich zum Mechernicher „Bürgerbrief“. Auch als Grillhütte ist das überdachte Gebäude geeignet.

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Fortschritt

Wandertipp der Woche: Hubertusweg

Mayen, 24.09.2020 – In Corona-Zeiten gibt es zahlreiche Beschränkungen, doch eine Freizeitaktivität steht daher hoch im Kurs: Wandern! Rund um Mayen gibt es zahlreiche schöne Wege, die es zu entdecken gilt. Das Team der Mayener Tourist-Information stellt wöchentlich einen persönlichen Tipp vor.

Der Hubertusweg ist ein ca. 5,6 km langer Rundwanderweg, der durch die Wälder und Wiesen Kürrenbergs führt. Vom Startpunkt Hauptstraße/Vulkaneifelstraße geht es in Richtung Scheidkopf. Von dort kann man den Anblick auf den Mayener Ortsteil Nitztal genießen. Weiter um den Scheidkopf herum geht es in Richtung Rodheck. Hier erhält man einen herrlichen Einblick ins Nitztal. Folgt man dem Weg nun weiter, gelangt man nach einiger Zeit aus dem Wald hinaus. Hier geht es über die Kürrenberger Wiesen und Felder wieder zurück zum Ort.

Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem Rhododendron-Parkplatz an der B258. Vom Parkplatz aus einfach in Richtung Kürrenberg gehen, um auf die Laachstraße zu gelangen. Folgt man dieser, erreicht man den Startpunkt. Die Wanderung dauert ca. 1,2 Stunden. Der Weg ist mit einer Roten „2“ beschildert.

Mehr Informationen gibt es telefonisch unter der 02651-903004, per Mail an touristinfo@mayenzeit.de oder auch unter: https://www.mayen.de/Sport_und_Freizeit/Wanderwege-rund-um-Mayen/Hubertusweg/

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Notzufahrt „Schmidtenloch“ genehmigt – Untere Naturschutzbehörde gibt grünes Licht

Mechernich, 24.09.2020 – Die Untere Naturschutzbehörde hat die Notzufahrt „Im Schmidtenloch“ genehmigt. Das teilt die Stadt Mechernich mit.

Über diese vorübergehend angelegte Baustraße durch den Wald soll der Anwohner- und Anliegerverkehr sowie Notdienste fahren, solange die Zufahrt zum Schmidtenloch wegen der Sanierung des Johannesweg-Teilstücks gesperrt ist.

„Die Umleitung durch den Wald ist alternativlos“, so Mario Dittmann, Fachbereichsleiter „Straßen“ bei der Stadtverwaltung: „Das erkennt auch die Untere Naturschutzbehörde mit der erteilten Genehmigung an.“

Die Baustraße soll dann vom kleinen öffentlichen Parkplatz, wo auch der Glascontainer steht, durch den Wald und über die Marienau weiter bis zum Johannesweg. Die Fahrbahnbreite wird auf vier Meter beschränkt – bis auf zwei sogenannte zehn Meter lange Ausweichflächen für Gegenverkehre. Dort soll die Trasse auf sieben Meter verbreitert werden.

Der vorhandene Oberboden werde vor dem Bau der Baustraße abgeschoben, seitlich gelagert und später wieder auf der ursprünglichen Fläche aufgebracht, erläutert Dittmann. Als Tragschicht werde für die Umleitung Schotter aufgebracht, darunter ein Vlies, um die Tragschicht später wieder vollständig entfernen zu können. Der Wirtschaftsweg „Marienau“ in Richtung Kommern werde ausdrücklich für den Verkehr gesperrt.

Baustraße wird wieder zurückgebaut

Die alte Eiche, die direkt eingangs der Zufahrt vom Parkplatz steht, bleibe bestehen, so Dittmann weiter und werde auch im Kronen-Traufbereich während der Baumaßnahme geschützt. Sobald die Zufahrt zum Schmidtenloch wieder freigegeben werden könne, werde die provisorische Baustraße wieder zurückgebaut.

Der Bund, der Eigentümer des Forstes ist, entscheide letztlich darüber, was später auf der Fläche wieder wachsen werde. Laut Untere Naturschutzbehörde sollten „standortheimische Laubbaumarten“ neu gepflanzt werden. Zusätzlich werden entsprechende Ausgleichsflächen im Lorbacher Forst durch die Mechernicher Stadtverwaltung geschaffen.

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Oberbürgermeister Wolfgang Treis besucht Friseursalon Hairothek Troll nach erfolgreichem Umzug

Mayen, 23.09.2020 – Friseursalon Hairothek Troll ist von der Göbelstraße in den rechten Teil des Ostbahnhof gezogen. Dort eröffnete Inhaberin Julia Einig in diesen Tagen Ihren neuen Salon.

Der Stadtchef stattete dem Unternehmen einen Besuch ab, um seine besten Wünsche für die Neueröffnung und ein kleines Präsent, eine Schiefertafel mit Stadtwappen, zu überbringen.

„Ich bin mir sicher, dass Sie in den neuen, ausgesprochen attraktiv gestalteten Räumlichkeiten noch kundenorientierter arbeiten können, gerade die Anbindung des öffentlichen Personen Nahverkehr lädt zu einem schnellen Besuch in Ihrem Friseursalon ein“, so Oberbürgermeister Wolfgang Treis.

In der Hairothek Troll, in der auch noch der Gründer und Mentor Helmut Troll, sein Handwerk ausübt, findet man schon seit vielen Jahren eine individuelle Beratung und Service rund um das Thema Haare und Frisur.

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Kall bildet wieder Beamtin aus

Kall, 23.09.2020 – Die Gemeinde Kall beschreitet neue Wege. Zum ersten Mal seit vielen Jahren wird wieder eine Beamtin ausgebildet. Die 18-jährige Alica Bützler aus Bad Münstereifel hat sich für die Beamtenlaufbahn entschieden. Sie hat am 3. August ebenso ihre Ausbildung begonnen, wie die 20-jährige Michelle Dahm aus Schleiden, die Verwaltungsfachangestellte werden möchte. Momentan sind beide im Team Finanzen eingesetzt, allerdings in unterschiedlichen Bereichen.

„Dass wir wieder eine Beamtin ausbilden war auch ausdrücklicher Wunsch des Gemeinderates“, beschreibt es Bürgermeister Hermann-Josef Esser. Dadurch sollen neue Anreize geschaffen werden, sich in Kall zu bewerben. „Wir wollen, dass die Verwaltung ein attraktiver Arbeitgeber bleibt“, gibt Esser den Tenor aus der Politik weiter und erkennt gleichzeitig: „Verwaltungen werden weiblicher, das ist nicht nur ein Trend bei uns.“

Zahlreiche Bewerbungen seien in Kall eingegangen, letzten Endes habe man sich für Alica Bützler und Michelle Dahm entschieden, weil es schon im Vorstellungsgespräch gepasst habe. Für Bürgermeister Esser ist die Teamfähigkeit ein entscheidendes Merkmal. „Wir schauen nicht nur auf die Noten.“ Und bislang sind alle Seiten zufrieden. „Die Kolleginnen und Kollegen nehmen sich Zeit für uns und erklären alles ausführlich“, betonen die beiden Auszubildenden, die ihren Schulabschluss am Berufskolleg Eifel in Kall (Bützler) und dem Gymnasium der Clara-Fey-Schule (Dahm) gemacht hatten, den Teamgeist.

Die Ausbildung der beiden jungen Frauen unterscheidet sich durch die beiden Laufbahnen natürlich voneinander. Als Beamtin dauert die „Lehre“ zwei Jahre, die zur Verwaltungsfachangestellten drei Jahre. Deshalb wird Alica Bützler für jeweils drei Monate in jeden Bereich in der Verwaltung schnuppern, Michelle Dahm für jeweils vier Monate. Die Wochenstundenzahl unterscheidet sich auch: Bützler muss als Beamtin 41 Stunden arbeiten, Dahm zwei Stunden weniger.

Kaller Bahnhof als Standortvorteil

Der schulische Teil findet bei beiden in Köln statt, die 18-Jährige muss aber zweimal pro Woche ins Studieninstitut, die 20-Jährige zum Blockunterricht an die Berufsschule. „Zum Glück liegt der Bahnhof in Kall direkt neben dem Rathaus, deshalb sind wir immer ganz schnell in Köln“, freut sich Michelle Dahm. Doch auch wenn die Unterschiede da sind, tauschen sich die beiden ständig aus und sind sich einig: „Wir sind froh, dass wir uns gegenseitig unterstützen können.“

Doch warum haben sich die beiden überhaupt bei der Gemeinde Kall beworben? Bei Michelle Dahm war es einfach: Eine Freundin hatte in der Verwaltung ihre Ausbildung absolviert und davon geschwärmt. Das war am Ende ausschlaggebend. Außerdem sei die Gemeinde Kall insgesamt gut aufgestellt für die Zukunft, ist sich die 20-Jährige sicher. Im Vorstellungsgespräch habe sie sich direkt wohlgefühlt. Derzeit liegen ihre Interessen im Bereich Finanzen oder Personalwesen.

Alica Bützler war am Bereich Verwaltung interessiert. „Da ist mir die Gemeinde Kall als erstes in den Sinn gekommen“, sagt sie, obwohl sie ursprünglich aus Vussem stammt. Sie sieht ihre Vorlieben in den Bereichen Personalwesen und Soziales.

Und wenn sie von der Verwaltungsarbeit entspannen wollen? Dann ähnelt sich das Freizeitprogramm der beiden jungen Frauen. Michelle Dahm liebt Tiere und den Tierschutz über alles, Alica Bützler ist lange Zeit geritten. Ansonsten freuen sie sich auf viel gemeinsame Zeit mit Freunden und der Familie.

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Neue Rutschbahn für Kinderspielplatz in Rüber von innogy

Rüber, 23.09.2020 – innogy Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement über Mitarbeiter-Initiative „aktiv vor Ort“. Die Rutschbahn auf dem Spielplatz in Rüber entsprach nicht mehr den geforderten Sicherheitsstandards und musste daher kurzfristig demontiert werden. In gemeinschaftlicher Aktion haben freiwillige Helfer auf dem Spielplatz eine neue Kletter- und Rutschkombination aus Holz aufgebaut. In etlichen Arbeitsstunden haben sie Erde ausgehoben, ein Spielgerät montiert und aufgebaut. Unterstützt wurde die Aktion von innogy Westenergie durch die Mitarbeiter-Initiative „aktiv vor Ort“.

Andre Fluhrer, Mitarbeiter bei innogy Westenergie hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung des Projektes gebeten. Er freut sich über die großzügige Unterstützung: „Durch die finanzielle Unterstützung von innogy Westenergie und dem Einsatz tatkräftiger Helfer war es möglich eine neue Kletter- und Rutschkombination auf dem Spielplatz aufzustellen. Die Kinder haben sich sehr über das neue Spielgerät gefreut. Ein großes Dankeschön an alle für das Engagement.“

Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen durchgeführt werden.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von innogy Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. innogy Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.