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Fortschritt

Stadtführer Walter Ritzenhofen: Die Münstermaifelder Stiftskirche steckt voller Geheimnisse

Münstermaifeld, 23.09.2020 – Walter Ritzenhofen beschäftigt sich seit seiner Jugend mit historischen Bauten. Beruflich war er jahrelang Kastellan auf Schloss Benrath und seit er seinen Wohnsitz im Münstermaifelder Ortsteil Mörz hat, ist er auch als kundiger Stadtführer tätig und beliebt.

Einer seiner Schwerpunkte bei Führungen ist die Zahlensymbolik, die sich im gesamten Bauwerk der Stiftskirche verbirgt.

Ritzenhofen erklärt, wie sich der „Goldene Schnitt“, der schon vor Leonardo da Vinci bekannt war, zum Beispiel im imposanten romanischen Westwerk des Gotteshauses nachweisen lässt. Das gilt auch für die gotische Seitenkonstruktion des Bauwerks.

Die Symbolik der Zahlen 3 und 7 ist in Alltagswissen übergegangen als Zeichen für die Dreifaltigkeit oder die Sieben als Symbol für Vollendung in der Schöpfungsgeschichte, sie kehrt auch wieder in der Anzahl der Wochentage.

Walter Ritzenhofen erzählt lebendig, wie sich diese magischen Zahlen bis hin in die Konstruktion der gotischen Maßwerkfenster und ihrer Unterteilung zeigen lassen.

Ein Bauwerk, das die Jahrhunderte überstanden hat und weiterhin sichtbar das Maifeld überragt wird durch den Stadtführer in seiner Einzigartigkeit und seiner genialen Konstruktion den Besuchern vor Augen geführt.

„Die Stiftskirche ist ein Gesamtkunstwerk“, meint Ritzenhofen. Viele  Sinne werden angesprochen: die Optik durch die gelungene Architektur, die Akustik,die auch heute noch die Musiker begeistert. Letztlich behält die Stiftskirche auch dadurch ihren Rang als spirituelles  Zentrum des Maifelds.

Die Stadtführer bieten bis Ende Oktober jeden Sonntag um 14:00 Uhr Führungen an.

Daneben können über die Tourist- Information auch individuelle oder Gruppenführungen gebucht werden.

Kontakt: Tourist- Information Maifeld: 02605/96150-26 oder info@maifeldurlaub.de

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News

Förderverein „Stella Maris“ blickt trotz Corona-Jahr zufrieden in die Zukunft

Mechernich, 23.09.2020 – Was haben der „1. FC Köln“, tiefe Treue und große Konzerte mit dem Hospiz-Förderverein „Stella Maris“ zu tun? Eine ganze Menge – wie in der Jahreshauptversammlung des Vereins deutlich wurde.

Die Zahl der Vereinsmitglieder bleibe auf einem erfreulichen, konstant hohen Niveau, stellte dessen Vorsitzender Rainer Breinig heraus. 315 Mitglieder sind es aktuell. „Das freut uns sehr und unterstreicht die besondere Verbundenheit und tiefe Treue der Mitglieder zu unserem Verein“, so Breinig

Das Corona-Jahr sei kein leichtes gewesen. „Die Einschränkungen des privaten und öffentlichen Lebens beeinflussten seit März auch das Handeln und Wirken unseres Vereins“, konstatierte Breinig. Etliche Konzerte und Veranstaltungen in der Region, die sonst als gute Basis für Spenden galten, waren abgesagt worden. Dennoch kann man sich seitens des Fördervereins über Erfolge freuen.

Vereinsarbeit trägt Früchte

Die gute, kontinuierliche und engagierte Vereinsarbeit trage Früchte. Die Zahl der Menschen, die anstelle zugedachter Geschenke um eine Spende für den Verein und damit das Hospiz bitten, nehme kontinuierlich zu, berichtete Breinig und freut sich: „Ein schönes Zeichen der Solidarität – gerade jetzt in Corona-Zeiten.

Auch der FC-Köln-Fanclub aus dem Bad Münstereifeler Doppelort Arloff-Kirspenich, habe nach einem Abend „Rudel-Gucken“ im Vereinslokal 2019 wieder einen Scheck in Höhe von 200 Euro überreichen können – frei nach dem Motto: „echte Fründe stonn zosamme“.

Schon seit Jahren stellt der Verein große Konzerte, wie etwa mit dem aus Funk und Fernsehen bekannten Startenor Johannes Kalpers, auf die Beine. „Dein ist mein ganzes Herz“ sollte auch 2020 stattfinden, musste Corona-bedingt aber auf den 7. Mai 2021 verlegt werden. „Wir hoffen sehr, dass die Corona-Pandemie dann weitgehend überwunden sein wird oder die Infektionslage in unserer Region eine sichere Durchführung der Veranstaltung an Muttertag ermöglichen wird“, so Breinig.

Mit Kalpers würden außerdem schon konkrete Pläne für die Gestaltung zukünftiger Konzerte geschmiedet, in deren Mittelpunkt Nachwuchskünstlerinnen wie die junge Sopranistin Anne Frank aus Wiesbaden und talentierte Musiker aus dem Freundeskreis des Vereins oder gar aus den Reihen der Mitglieder selbst stehen sollen. Auch die „Don Kosaken“ (Chor Serge Jaroff) sangen 2019 fürs Hospiz im Auftrag der Vereinsgemeinschaft Kallmuth.

Neben vielen weiteren Ideen unterschiedlichster Akteure fand auch ein hochkarätiges klassisches Konzert am 9. Februar, eine Initiative der früheren Mechernicher Ärztin Dr. Gaby Binneberg, große Beachtung: „Nicht nur, dass die Veranstaltung in Bonn beinahe vom Sturmtief „Sabine“ im wahrsten Sinne des Wortes „verweht“ worden wäre, sondern vor allem wegen des stattlichen Spendenerlöses für den Verein in Höhe von 6.000 Euro“, berichtet Breinig.

Ausruhen wolle man sich aber nicht auf den Lorbeeren, sondern den Hospizgedanken und die Besinnung auf das, was wirklich wichtig ist im Leben, weiter in die Welt hinaustragen.

Die Versammlung schloss Breinig mit einem großen Lob an das Hospiz-Team, dass Großes leistet und den Hospiz-Gästen in den letzten Monaten, Wochen und Tagen ihres Lebens sowie den Angehörigen Mut, Zuversicht und Freude gibt.

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Wachstum

Hilfsgruppe Eifel: Hoffen auf Normalität

Mechernich-Roggendorf/Kall, 23.09.2020 – Die Corona-Pandemie hat auch die Tätigkeit der Hilfsgruppe ausgebremst – Großer Rückgang der Spenden – Erstes Treffen nach einem halben Jahr – Hilfe für ein an Leukämie erkranktes Kind – Live-Stream der Ersatz-Oldienacht mit 10.000 Klicks.

Über einen erheblichen Rückgang des Spendenaufkommens seit März dieses Jahres berichtete Willi Greuel, der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, beim ersten Monatstreffen in Roggendorf nach sechsmonatiger Corona-Pause. Die wegen Corona ausgefalle Oldienacht und der Familientag in Urft sowie die Absagen von vielen Veranstaltungen zugunsten der Hilfsgruppe machten sich in erheblichem Umfang bemerkbar. Man hoffe jetzt auf eine baldige Normalität.

Konnte die Hilfsgruppe im vergangenen Jahr eine Spendensumme von 418.000 Euro verbuchen, so gingen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nur 108.000 Euro ein. Dennoch, so Greuel, sei die Hilfsgruppe in der Lage, allen Verpflichtungen nachzukommen.

Wie der Vorsitzende mitteilte, muss die jährliche Ferienaktion der Kaller St. Nikolausschule, die die Hilfsgruppe seit vielen Jahren finanziert, wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Und auch die von der Hilfsgruppe finanzierten Reittherapien in Bad Münstereifel sowie die Wassertherapien in Satzvey hätten in den letzten Monaten für die Hilfsgruppen-Schützlinge nicht stattfinden können.

Mit der Reittherapie, die gute Ergebnisse zeige, sei wieder begonnen worden. Statt der Wassertherapie in Satzvey, betreuen die Therapeuten des Gesundheitszentrums Tribea die Kinder jetzt vorübergehend in Blankenheim bei Trockenübungen. Greuel: „Mit Tribea haben wir einen guten Griff getan. Die Therapeuten genießen das Vertrauen der Kinder und deren Eltern.“

Willi Greuel berichtete von einer syrischen Familie aus Kall, mit der die Hilfsgruppe in Kontakt stehe. Eines der beiden Kinder sei an Leukämie erkrankt und werde derzeit in einer Klinik in Sankt Augustin behandelt. Sollte für das Kind eine Stammzellenspende erforderlich sein, werde die Hilfsgruppe eine Typisierungsaktion starten.

Schon 351 Lebensretter

Wie die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) Willi Greuel aktuell mitgeteilt hatte, haben sich bei den bisherigen elf Aktionen der Hilfsgruppe seit 1992 insgesamt 20.012 Eifeler einer Typisierung unterzogen. Von denen haben sich inzwischen 351 Personen als Lebensretter erwiesen und Stammzellen für Leukämiepatienten in 35 Ländern der Welt gespendet.

Willi Greuel dankte der Rockband Rock Finest, die eigentlich bei der Oldienacht in Urft hätten aufspielen sollen. Als Corona die Großveranstaltung zunichtemachte, entschied sich die Band für einen Live-Stream an diesem Abend. Über 10.000 Mal war der Event im Internet angeklickt worden. Die Aktion der Band habe der Hilfsgruppe 4285 Euro eingebracht.

Beim ersten Treffen nach sechs Monaten konnte die Hilfsgruppe wieder Spenden vor Ort entgegennehmen: Aus Kall waren Ortsvorsteher Stefan Kupp und dessen Nachbar Friedhelm Klinkhammer erschienen, um eine Spende von 600 Euro zu übergeben. Kupp und Klinkhammer hatten die Idee von Rock Finest aufgegriffen und Freunde und Nachbarn eingeladen, den Livestream in Klinkhammers Garage zu verfolgen. „Wir haben ein Zelt aufgebaut, einen Beamer sowie Getränke besorgt“, berichtete Stefan Kupp. Etwa 40 Freunde, Nachbarn und Bekannte hätten einen Obolus gezahlt. Das Eintrittsgeld und der Verkauf von Getränken hätten einen Erlös von 480 Euro ergeben. Diesen Betrag stockten die beiden Gastgeber auf 600 Euro auf. „Eine tolle Aktion“, bedankte sich Willi Greuel.

Eine Spende von 1600 Euro überbrachte Martina Porschen von der Initiative „Heilnetz-Eifel“, die seit drei Jahren Aktionen mit den Themen Wellness und Gesundheit zugunsten der Hilfsgruppe Eifel initiiert. Wie Martina Porschen berichtete, gab es in diesem Jahr in Breitenbenden neben Vorträgen zahlreiche Angebote wie zum Beispiel Meditationen, Reiki, Logosynthese, eine Lesung, Massagen, kosmetische Behandlung mit Naturkosmetik oder Informationen zu Bewusstseinskosmetik. Ein weiteres Angebot war die energetische Wirbelsäulenaufrichtung. Martina Porschen: „Alle haben Gutes getan.“

Willi Greuel berichtete über weitere Spenden zwischen 150 und 600 Euro. Aus gerichtlichen Bußgeldverfahren habe die Hilfsgruppe 5650 Euro zugesprochen bekommen, die Kommerner Ersatzteile-Firma Christian Meurer habe 1325 Euro gespendet, Landrat Günter Rosenke habe auch in diesem Jahr wieder 1000 Euro überwiesen. Das Konzert der Beatles Forever Band habe 1480 Euro erbracht.

Vom Caritasverband Schleiden hat die Hilfsgruppe 1000 Euro bekommen. Ebenfalls 1000 Euro spendete der Sötenicher Otto Lünebach. Eine Aktion des Kaller Maigeloogs, das in diesem Jahr auf die Maifeier verzichten musste, brachte 1200 Euro. „Wieder eine tolle Aktion von Jugendlichen“, freute sich Willi Greuel.

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Wirtschaft

Die Corona-Pandemie: Kreiswirtschafts – Förderung Ahrweiler gibt einen Überblick über Hilfsmaßnahmen

Ahrweiler, 23.09.2020 – Der Alltag für die meisten Unternehmen, Gewerbetreibenden oder Soloselbständigen hat sich in den letzten Monaten grundlegend verändert – eine Rückkehr zur alten Normalität ist für viele (noch) nicht möglich. „Die Corona-Pandemie hat die Unternehmen weiterhin fest im Griff und stellt sie vor große Herausforderungen“, sagt Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Der Staat federt die Auswirkungen mit milliardenschweren Rettungsschirmen ab und sichert so Arbeitsplätze.“ Unzählige Unternehmen seien durch das Coronavirus ohne eigenes Verschulden in eine wirtschaftliche Schieflage geraten.

Die Kreiswirtschaftsförderung bündelt die Vielzahl an immer neuen Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten und steht den heimischen Unternehmen beratend zur Seite – zum Beispiel, wenn es um die Überbrückungshilfe des Bundes geht „Mit der Überbrückungshilfe soll kleinen und mittelständischen Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar durch Corona-bedingte Auflagen oder Schließungen betroffen sind, eine Liquiditätshilfe gewährt werden“, erklärt Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung. Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe wurde zunächst bis zum 30.09.2020 verlängert. Dann folgt eine zweite Phase, die die Fördermonate September bis Dezember umfasst. Das Verfahren wird in der Regel durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer durchgeführt, bewilligt werden die Anträge in Rheinland-Pfalz von der Investitions- und Strukturbank (ISB).

Alle Unternehmen können – unabhängig von Größe und Alter – Kredite nutzen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) übernimmt die Risiken, sie hat die Voraussetzungen gelockert, die Konditionen verbessert und die Verfahren vereinfacht. Die Kredite können über die Hausbank beantragt werden. Für den Mittelstand wurde zudem der KfW-Schnellkredit ins Leben gerufen. Dafür müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Über die ISB stehen auch Programmdarlehen zur Verfügung, die über die Hausbank beantragt werden.

Risikoübernahmen erfolgen sowohl durch die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH (bis 2,5 Millionen Euro) als auch durch die ISB (bis 5 Millionen Euro) zur Verfügung. Darüber hinaus sind Landesbürgschaften möglich.

Die Liquidität von Unternehmen wird außerdem durch steuerliche Maßnahmen verbessert. Zu diesem Zweck wird die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert und Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet. Ansprechpartner ist das Finanzamt.

Wenn eine Betriebsschließung vorliegt oder Schwierigkeiten aufgrund von ausbleibenden Aufträgen oder fehlenden Zulieferungen gegeben sind, kann Kurzarbeitergeld durch die Agentur für Arbeit gewährt werden.

Kleinunternehmer und Soloselbständige erhalten über das Jobcenter leichter Zugang zur Grundsicherung, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Die Selbständigkeit muss nicht aufgegeben werden.

Ebenfalls Teil des Hilfspakets ist die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, wenn die wirtschaftliche Schieflage auf die Corona-Krise zurückzuführen ist und Aussicht auf Wiedererlangung der Zahlungsfähigkeit besteht.

Die Servicestelle Förderprogramme ergänzt das Beratungsangebot der Kreiswirtschaftsförderung. Hier werden alle Fragen zu Fördermitteln auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene geklärt. „Egal ob es um die Finanzierung von Neubauvorhaben, die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden oder die digitale Ausrichtung geht: Wir lotsen die Betriebe durch den Förderdschungel“, sagt Wirtschaftsförderer Denis Radermacher.

Ansprechpartner der Kreiswirtschaftsförderung:

Tino Hackenbruch, Tel. 02641/975-481, tino.hackenbruch@kreis-ahrweiler.de

Denis Radermacher, Tel. 02641/975-373, denis.radermacher@kreis-ahrweiler.de

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News

Startschuss für das II. Semester 2020 bei der VHS Mayen

Mayen, 23.09.2020 – Neue Kursverzeichnisse sind ab sofort erhältlich. In diesen Tagen konnten Oberbürgermeister Wolfgang Treis und der pädagogische Leiter Josef Brodam aus den Händen von Leona Ockenfeld druckfrisch den Arbeitsplan für das II. Semester 2020 entgegennehmen.

„Die Mitarbeiter der Volkshochschule Mayen“ lobte Oberbürgermeister Treis, „haben sich trotz der Corona-Pandemie auch für das kommende Semester wieder ein vielfältiges Programm einfallen lassen.“

Die Stadt Mayen bittet um Verständnis, dass es sich bei diesem Programmheft um ein Übergangsheft handelt. Wir werden unsere bereits begonnenen Kurse aus dem 1. Semester 2020 zuerst beenden, und im Anschluss mit den neuen Kursen beginnen. Bei jedem Kurs gelten die vorgegebenen Hygienevorschriften daher bittet die Stadtverwaltung alle Teilnehmer, diese entsprechend einzuhalten.

Wenn Sie jetzt neugierig gemacht wurden, dann besorgen Sie sich den VHS-Arbeitsplan. Dieser liegt ab sofort kostenlos in der Geschäftsstelle der VHS, Rathaus Rosengasse, Mayen sowie in vielen Geschäften, Arztpraxen und Versicherungen  in der Innenstadt von Mayen für Sie bereit.  Auch kann unter www.mayenzeit.de Einsicht in das aktuelle Semesterverzeichnis genommen werden.

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News

St.-Barbara-Bruderschaft Mechernich verschiebt ihre Zusammenkunft auf Frühjahr 2021

Mechernich, 23.09.2020 – Der Vorstand der St. Barbara-Bruderschaft Mechernich hat einstimmig beschlossen, die sonst immer im Oktober stattfindende Jahreshauptversammlung auf das Frühjahr 2021 zu verschieben.

„Die Mehrzahl der Mitglieder gehört wegen ihres Alters zur Corona-Virus-Risikogruppe und im Rahmen einer Risikoabwägung sah der Vorstand es als geboten an, die Jahreshauptversammlung zu verschieben. Auch der stetig steigende Wert der Neuinfektionen mit Covid-19 hat zur Entscheidung beigetragen“, teilt deren zweiter Vorsitzender Helmut Gräfe mit.

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Impulse

Freitag, 02. Oktober 2020 Laacher See Halle Mendig: Kul-tour mit Willy Astor

Mendig, 23.09.2020 – Es gibt doch noch Kul-tour Veranstaltungen in 2020!! Noch vor Kurzem haben wir darüber informiert, dass es vorerst keine Kul-tour-Gastspiele mehr diesem Jahr gibt. Durch die Änderungen in der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung RLP und den Hygienekonzepten für Veranstaltungen ist es nun aber wieder möglich, Kul-tour-Veranstaltungen in der Laacher See Halle durchzuführen. Zwar anders als gewohnt, aber immerhin!

Die nächste Veranstaltung findet also schon am Freitag, 02. Oktober mit Willy Astor statt.

Einlass 20.15 Uhr, Beginn 21.00 Uhr; Laacher See Halle Mendig

Was läuft jetzt anders?

Statt nur einer Show finden an diesem Abend zwei Shows statt, damit alle Karteninhaber (Abonnenten und Publikum mit Tickets aus dem regulären Vorverkauf) das Programm unter Einhaltung der derzeit gültigen Abstandsregelung genießen können. Zwischen den Shows wird der Saal natürlich gereinigt und gelüftet.

Personen, die ihre Karten im regulären Vorverkauf erworben haben (z.B. Tabakwaren Blum, Ticket Regional) sind für die zweite Show eingeplant, d.h. Einlass ist um 20.15 Uhr und Beginn um 21.00 Uhr. Da die Platzzuweisung unter den gegebenen Bedingungen mehr Zeit in Anspruch nimmt als sonst, ist es wichtig, frühzeitig vor Ort zu sein.

Weiterhin bitten wir darum, die an diesem Abend vor der Laacher See Halle ausgelegten Kontaktdaten-Erfassungsbögen ausgefüllt dem jeweiligen Platzanweiser beim Betreten der Halle abzugeben.

Da wir eine sogenannte „Schachbrettbestuhlung“ vornehmen müssen (d.h. dass links und rechts, sowie vor und hinter jedem Stuhl ein Platz frei gelassen werden muss), müssen auch Paare bzw. Personen aus einem Haushalt während der Veranstaltung getrennt sitzen. Jede Person erhält beim Einlass einen durch die Platzanweiser fest zugewiesenen Platz.

Was ist dringend zu beachten?

Wie bereits überall gewohnt, gilt natürlich auch in der Laacher See Halle die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. auf dem Weg zum Platz, zur Toilette oder beim Verlassen der Halle). Am Platz selber entfällt die Maskenpflicht.

Es ist darauf zu achten, dass der Mindestabstand von 1,50m zu anderen Personen gewahrt wird, dies gilt vor allem in Wartebereichen.

Beim Betreten der Halle sind die Hände zu desinfizieren.

Es sind nach Möglichkeit immer dieselben Laufwege zu nutzen, d.h. nach Showende ist die Halle durch die Türe zu verlassen, durch die man hereingekommen ist.

Wir bitten um Verständnis für diese umfangreichen Regelungen, aber nur so können wir am besten für Ihre Sicherheit sorgen.

Aber was macht Willy Astor eigentlich?

Willy Astor präsentiert sein neues Programm für Wortgeschrittene und ist der „Jäger des verlorenen Satzes“, so auch der Titel seines Programms. Alles was in der Deutschen Sprache vermutet oder vermisst wird, kommt nun endlich auch noch zum Vorschein! Der Silbenfischer und Komödiantenmechaniker aus Bayern ist wieder unterwegs mit neuer Wortsgaudi und begibt sich auf die Suche nach Subjekt, Objekt und Glutamat.

Astor erzählt sinnlose Geschichten mit Tiefgang und Bedeutung, singt Liebeslieder und Augenlieder, leicht begleitet auf Gitarre und Piano, er wird zwar nicht so gut spielen wie es der Paolo conte, singt dafür aber von Nudeln die früher mal Teig waren und sieht Frauen in New York  gerne bei Donner kehren.

Also: viel Freude beim Abschalten und Loslachen.

Wir freuen uns darauf, endlich wieder etwas Kul-tour nach Mendig zu bringen und Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen!

Ihr Team von Kul-tour Mendig

 Es gibt noch wenige Tickets bei unserer Vorverkaufsstelle Tabakaren Blum in Mendig, eine Abendkasse wird es nicht geben!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Schuster, kultur@mendig.de, 02652-980079

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News

Europäische Mobilitätswoche: „Bike-Hostel“ am Ritzefeld-Gymnasium eingeweiht

Stolberg, 23.09.2020 – Im Zuge der Europäischen Mobilitätswoche unternehmen Schulen wie Stadt zahlreiche Aktionen. „Edda“, das Maskottchen der Europäischen Mobilitätswoche, war schon in vielen Grundschulen zu Gast und durfte sich tolle Darbietungen und Vorschläge von Schülerinnen und Schülern zum Thema nachhaltige Mobilität ansehen und anhören.

Aber nicht nur Edda ist unterwegs, auch die Kupferstadt Stolberg geht in Sachen nachhaltiger Mobilität weiter voran. Deshalb hat Bürgermeister Patrick Haas das neue „Bike-Hostel“ am Ritzefeld-Gymnasium eingeweiht. Das Bike-Hostel ist eine große Radabstellanlage mit Zugangsbeschränkungen und bietet Platz für insgesamt 48 Räder. Gefördert wird das Projekt zu 62 Prozent von der Nationalen Klimaschutzinitiative. Schülerinnen und Schüler können ihre Räder damit sicher und komfortabel direkt an der Schule abstellen. An allen anderen weiterführenden Schulen im Stadtgebiet sind überdachte Radabstellanlagen bereits realisiert oder geplant. „Wir arbeiten mit großer Intensität daran, Stolberg fahrradfreundlicher zu machen, nicht um Autofahrer komplett zu verdrängen, sondern um für eine stärkere Nutzung des Fahrrads zu werben. Ein wichtiges Element dieser Strategie ist der Schulverkehr und die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer, ihre Räder sicher abstellen zu können“, beschreibt Bürgermeister Patrick Haas die Planungen der Stadt.

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Auszeichnung vom Nabu für die DRK-Kita in Blankenheim-Dollendorf

Blankenheim-Dollendorf, 23.09.2020 – Die DRK-Kita „Die kleinen Strolche“ in Dollendorf ist vom Nabu (Naturschutzbund Deutschland) als „Schmetterlingsfreundlicher Garten“ ausgezeichnet worden. Kita-Leiterin Birgit Bresgen, ihr Team und vor allen Dingen die Kinder freuen sich sehr über die Ehrung.

Die Kindertagesstätte verfügt über eine Kindergartengärtnerei, in der sich Schmetterlinge und viele andere Insekten wohlfühlen, weil sie dort genügend Nahrung vorfinden. Dank der Spende eines Aufzucht-Sets für Schmetterlinge vom Eifalia Schmetterlingsgarten in Ahrhütte war es den Kindern möglich, den Entwicklungszyklus von der Raupe zum Schmetterling unter die Lupe zu nehmen.

„Sehr spannend war der Moment, als die fünf geschlüpften Tagpfauenaugen in die Freiheit entlassen werden konnten“, teilte Birgit Bresgen mit. Für die Kinder war es ein sehr spannendes und lehrreiches Experiment.

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KBV-Verlag des Alt-Mechernichers Ralf Kramp bringt „Der Reporter“ von 1971 neu heraus

Mechernich, 22.09.2020 – Ralf Kramps KBV-Verlag bringt demnächst Jacques Berndorfs Frühwerk „Der Reporter“ von 1971 neu heraus. Der Reporter Paul Poggemann hat alles verloren und zieht Resümee. Er weiß, dass er nur weiterleben kann, wenn es ihm gelingt, seine schrecklichen Erinnerungen zu verarbeiten.

Das Cover des Remakes von Michael Preutes Frühwerk „Der Reporter“. Der Roman erscheint demnächst im KBV-Verlag des aus Mechernich stammenden Publizisten Ralf Kramp. Foto: KBV/pp/Agentur ProfiPress

„Er haut die Gedanken an die irrsinnigen Tage seiner Reportertätigkeit in die Schreibmaschine. Erinnerungen an ein Leben voller Hetze, voller Brutalität, voller Alkohol…“, so der Verlag zur Handlung. Unschwer ist zu erkennen, dass der Roman autobiographische Züge des Reporters Michael Preute trägt, unter dessen echtem Namen „Der Reporter“ seinerzeit auch erschienen ist.

Jacques Berndorf, so das Pseudonym des 1936 in Duisburg geborenen Journalisten, Sachbuch- und Romanautors Michael Preute, ist der erfolgreichste deutsche Kriminalschriftsteller mit mehrfacher Millionen-Auflage. „Der Reporter“ erscheint neu als Taschenbuch, 300 Seiten, ISBN 978-3-95441-536-6, für 13 Euro (D).