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Wirtschaft

Gesprächsaustausch der WJ MY-Eifel mit IHK-Haupt-Geschäftsführer Arne Rössel

Region/Koblenz, 22.09.2020 – Die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel haben sich Ende Augst zu einem Austausch mit IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel in der IHK Koblenz getroffen. Guido Braun-Ragusa, Kreissprecher WJ MY-Eifel, weitere Vorstandsmitglieder und Kristina Kutting, Geschäftsführerin WJ MY-Eifel, berichteten über das 1-jährige Bestehen und gaben einen Ausblick für das kommende Jahr.

„Wir Wirtschaftsjunioren MY-Eifel nehmen das Erreichte als Ansporn, die Zukunft noch aktiver zu gestalten. Neben den regelmäßigen Monatstreffen stehen Betriebsbesichtigungen, soziales Engagement und der Austausch mit der Politik auf unserer Agenda. Mit der IHK als souveränem Partner an unserer Seite sind wir dafür bestens aufgestellt“, so Kreissprecher Guido Braun Ragusa.

 Kleiner Reminder – Wer oder Was sind die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel?

Die Wirtschaftsjunioren sind junge selbstständige Unternehmer und junge Führungskräfte unter 40 Jahren, die den Erfahrungsaustausch und den Kontakt miteinander suchen. Gegründet haben sie sich letztes Jahr im Juli und sind aktuell 19 Mitglieder.

Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich die Wirtschaftsjunioren in Mayen, um zu Netzwerken und sich über aktuelle Wirtschaftliche Themen auszutauschen.

Wenn die Wirtschaftsjunioren Ihre Neugier geweckt haben und Sie gerne Einblick in unseren Monatstreff haben möchten, melden Sie sich gerne bei unserem Kreissprecher Guido Braun-Ragusa an. Unser nächster Monatstreff in Mayen findet am 03.11.2020 statt.

Tel. 0171-4843627 oder

E-Mail: kutting@koblenz.ihk.de

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Impulse

Ingolf Lück: Sehr erfreut! Die Comedy Tour am 01. Oktober 2020 im Jülicher Kulturbahnhof

Jülich, 22.09.2020 – Es ist schon nicht einfach. Kaum fühlt man sich innerlich dem Bobby Car entstiegen, kaum ist der Muskelkater vom Let’s Dance-Finale überstanden, ist da überall wieder diese Verantwortung. Alles ist nur noch ökologisch, alle sind fit und ständig soll man im Einklang mit sich selbst sein, auf dass der eigene Darm noch charmanter werde. Was für eine Aussicht für jemanden, der gerade 60 geworden ist und sich eigentlich nichts Anderes wünscht, als endlich in der Straßenbahn auch mal einen Platz angeboten zu bekommen?

Sechs Jahre nach „Ach Lück mich doch“ steht Ingolf Lück mit seinem neuen Programm „Sehr erfreut! Die Comedy-Tour 2020“ wieder auf den Kabarett- und Comedy Bühnen des Landes. Und diesmal wird ausgeteilt!

Charmant, aber direkt seziert er eine Welt, die sich so schnell dreht, dass es sich manchmal lohnt, einfach stehen zu bleiben, sich umzuschauen und auf die nächste Bahn zu warten. Dabei widmet er sich den großen wie auch den nicht ganz so drängenden Fragen dieser Zeit. Warum muss Bio immer so klingen, als ob man dafür erst mit dem Kiffen anfangen muss? Wieso gibt es am Ende von Rolltreppen keine Falltüren? Und wie soll man sich verhalten, wenn man ein 50-Cent-Stück im Döner findet oder die eigene Tochter plötzlich den Veith mitbringt? Nach mehr als 30 Jahren auf der Bühne, weiß Wochenshow-Anchorman und Let’s-Dance-Sieger Ingolf Lück endlich Rat.

Am Donnerstag, den 01. Oktober 2020 um 20 Uhr freut sich Ingolf Lück im Jülicher Kulturbahnhof auf ein gut gelauntes Publikum.

Karten sind in der Buchhandlung Thalia und auf der Internetseite des Kulturbüros (https://kulturbüro-jülich.de/) erhältlich. VVK: 20,00 € zzgl. Gebühren | AK: 25,00 €.

Wichtiger Hinweis: Diese Veranstaltung ist ein Nachholtermin und die bereits erworbenen Tickets behalten die Gültigkeit!

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Impulse

Sparkasse Düren und innogy Westenergie unterstützen Krimilesung am 16.10.2020 in Nideggen

Nideggen, 22.09.2020 – Freunde der knisternden Spannung dürfen sich auf ein weiteres Mord(s)vergnügen freuen: Zum achten Mal gibt es am Freitag, 16. Oktober, ab 19.30 Uhr, eine Krimilesung im Bergfried von Burg Nideggen. Eingeladen hat das Burgenmuseum – unterstützt von seinem jungen Förderverein – mit Jan Christoph Nüse und Peter Jackob zwei Autoren, die eine unterschiedliche Herangehensweise gewählt haben, um das Publikum zu unterhalten. Am Vortag gibt es wie stets ein unterhaltsames Programm für Kinder.

Jan Christoph Nüse, der als Reporter für den TV-Sender Phoenix arbeitet, bringt einen druckfrischen Roman zur Lesung mit. Er liest aus seinem Krimi „Vier Tage im Juni“, der im Berlin der 1960er Jahre angesiedelt ist. Konkret: Zu jener Zeit, als US-Präsident John F. Kennedy in der geteilten Stadt seine berühmtes Bekenntnis verkündet hat. In dieses Stück Zeitgeschichte pflanzt Nüse Attentatsplanungen kriegstraumatisierter Bösewichte …

Der Autor Peter Jackob kommt nicht allein, um seinem Mainzer Altstadtkommissar Schack Bekker Kopfzerbrechen zu bereiten. Begleitet wird der Schriftsteller von Performance-Künstlerin Corina Ramonar, die das Vorgelesene parallel pantomimisch begleitet. Neben seinem Schack Bekker hat der Krimiautor, der zudem Lyriker ist, übrigens auch dem berühmten Sherlock Holmes zu neuen Abenteuern verholfen.

Die Autoren lesen gleichzeitig und zweimal hintereinander, so dass nach einem Ringtausch alle Besucher in den vollen Krimigenuss kommen. Die Gruppe „A la via“ stimmt die Gäste musikalisch auf den Abend ein und gestaltet auch den Ausklang. Während der Veranstaltung, deren Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthahn ist, sind Corona-Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Der sonst übliche Imbiss entfällt aufgrund der aktuellen Situation. Jeder Gast erhält am Einlass eine kostenfreie Getränkeflasche. Innerhalb des Bergfriedes ist auf dem Weg zum Sitzplatz Maskenpflicht. Einlass ist ab 19 Uhr.

Der Eintrittspreis beträgt 18 Euro. Da es pro Raum diesmal höchsten 45 Sitzplätze gibt, sind Karten nur im Vorverkauf erhältlich, dabei sind die persönlichen Kontaktdaten zu hinterlegen. Die Tickets gibt es im Burgenmuseum (Telefon 02427/6340 oder E-Mail burgenmuseum@kreis-dueren.de) sowie in der Buchhandlung Lesezeichen in Kreuzau (Telefon 02422/504886). Dort sind die Bücher der beiden Autoren erhältlich.

Beim „Mord(s)vergnügen“ für Kinder ist am Samstag, 17. Oktober, 15.30 Uhr, das Theater Knuth aus Holzheim zu Gast auf Burg Nideggen. Es erweckt im Stück „Prinzessin Piparella und die 24 Ritter“ Marionetten zum Leben. „Wer mich heiraten will, muss erst drei Proben bestehen!“, fordert die manchmal traurige und manchmal frohe Piparella von ihrem Vater ein. 23 Ritter stellen sich vor. Doch erst als Piparella den schrecklichsten aller Ritter heiraten soll, kommt ein Prinz, der hat, was allen anderen fehlte: Er kann trösten.

Die Aufführung ist für Drei- bis Sechsjährige gedacht, ihre Familien sind herzlich willkommen. Einlass ab 15 Uhr, der Eintritt kostet drei Euro pro Person. Der Kartenvorverkauf erfolgt wie oben angegeben. Pro Person gibt es am Einlass bei Bedarf eine Getränkeflasche. Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene werden gebeten, Masken zu tragen. Unterstützt werden die Veranstaltung von der Sparkasse Düren und innogy Westenergie.

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Wachstum

Ausbau erneuerbarer Energien nur mit der Landwirtschaft möglich

Region/Koblenz, 22.09.2020 – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, hat in einem Schreiben alle Fraktionsvorsitzenden des Landtages aufgefordert, beim Ausbau erneuerbarer Energien in Rheinland-Pfalz die Landwirtschaft in besonderer Weise zu berücksichtigen: “Die Klimaziele des Bundes und des Landes können nur mit der Landwirtschaft erreicht werden. Sie ist in der Lage, auf vielfältige Art und Weise Energieträger zu erzeugen und zur Verbesserung des Klimas beizutragen“.

Biogas-Anlage. Foto: Herbert Netter

Anlässlich der Landtagsdebatte zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz forderte er die Fraktionsvorsitzenden auf, insbesondere die künftige Nutzung von Biogasanlagen zu berücksichtigen. Diese trügen schließlich zur kontinuierlichen Bereitstellung von Strom aus erneuerbaren Energien bei. Weiter setzte er sich für eine Reduzierung des Flächenverbrauchs ein und erneuerte die Position der Landwirtschaft, verstärkt Konversions- sowie Dachflächen für Photovoltaikanlagen zu nutzen, statt landwirtschaftliche Flächen in Anspruch zu nehmen.

Bei der Errichtung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen sei zu Gunsten der Landwirtschaft auf einen naturschutzfachlichen Ausgleich zu verzichten. Flächenzehrende Maßnahmen dürften nicht zu Lasten der Landwirtschaft gehen. Außerdem sei darauf zu achten, dass bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen nur Kulissen ausgewiesen werden dürften, die ertragsschwach seien und nur eingeschränkt von der Landwirtschaft genutzt werden könnten. Letztlich seien vorrangig Bürgerenergiegesellschaften bei der Realisierung regionaler Projekte zu unterstützen, um so die Wertschöpfung, vor allem aus Photovoltaik- und Windenergieanlagen, in der Region vor Ort zu halten.

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Wirtschaft

Gründungs-veranstaltung „Der Junge Mittelstand“ in der Region Trier-Eifel-Mosel am 07.10.2020 in Prüm

Feusdorf, 22.09.2020 – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft Trier-Eifel-Mosel lädt ein zur Auftaktveranstaltung des “Jungen Mittelstand” am Mittwoch, 07.10.2020, 18:00 Uhr beim BVMW-Mitglied Opel Bohnen in Prüm.

Die Initiative “Junger Mittelstand” vernetzt junge Unternehmer untereinander sowie mit erfahrenen Unternehmern. Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und gemeinsame Aktivitäten stehen im Vordergrund.

Wer ist nun „Junger Mittelstand“? Der BVMW hat dazu keine Altersgrenze definiert. Im Fokus stehen Menschen, die überlegen, ein Unternehmen zu gründen. Dann die Unternehmer, die frisch gegründet haben oder schon etwas Erfahrung mit dem eigenen Unternehmen gesammelt haben. Oder auch die Unternehmen, die in die „Fußstapfen“ des elterlichen Betriebes treten.

Wir laden alle Jungunternehmer, aber auch die “alten Hasen” zum Startschuss dieser neuen Initiative in der Region Trier-Eifel-Mosel ein. Damit auch in Zukunft der Mittelstand der führende Wirtschaftsmotor in der Region Trier-Eifel-Mosel bleibt.

Datum: Mittwoch, 07.10.2020, 18:00 Uhr

Ort: Opel Bohnen Prüm, Rudolf-Diesel-Straße 1, 54595 Prüm

Eintritt kostenfrei

Anmeldung erforderlich (E-Mail an hans-peter.pick@bvmw.de)

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Fortschritt

Projekt Wilde Vielfalt im Freilicht Museum Kommern vorgestellt

Kommern, 22.09.2020 – Was auf den ersten Blick wie ein verwilderter Hausgarten wirkt, ist ein neues ökologisches Projekt im Rheinischen Freilichtmuseum Kommern. Unter der Überschrift „Wilde Vielfalt“ im Museum wurden seit Mai Wildpflanzen gesät, unter anderem Gelber Günsel und Ackerkohl, Guter Heinrich und Erdkastanie. Die botanischen Raritäten wurden in Erhaltungsbeete gepflanzt.

Gefördert wird das Projekt, das an ähnliche Bemühungen zu Zeiten von Adelhard Zippelius und Josef Weber erinnert, von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, dem Förderverein Rheinisches Freilichtmuseum Kommern e.V. und der Deutschen Postcode Lotterie.

Bei einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am Donnerstag informierten unter anderem der Antweiler Geobotaniker Professor Dr. Wolfgang Schumacher, Vorstandsmitglied der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, und Milena Karabaic, LVR-Dezernentin für Kultur und Landschaftliche Kulturpflege.

Mit dabei waren auch Mark vom Hofe, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Wegner, Vorsitzender des Fördervereins Rheinisches Freilichtmuseum Kommern, Thomas Muchow, Geschäftsführer der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, und Museumsleiter Dr. Josef Mangold.

Prof. Schumacher, der die Erhaltung seltener Wildkräuter im LVR-Freilichtmuseum Kommern bereits seit den 80er Jahren wissenschaftlich begleitet, stellte den neuen Ansatz des Projektes vor: „Wilde Vielfalt vereint zwei Strategien, nämlich die praktische Erhaltung der Arten und ein umfassendes Bildungskonzept für verschiedene Zielgruppen.“ Diese Kombination sei vielversprechend, um seltene Arten offener Kulturlandschaften auch für zukünftige Generationen zu erhalten.

„Ziel des Projektes ist der dauerhafte Erhalt früher typischer, jedoch heute selten gewordener Wildpflanzen der Dörfer und Äcker. Schon zu Projektbeginn konnten die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen unserer Stiftung im Freilichtmuseum allein im Bereich der Erhaltungsbeete 60 dieser Arten erfassen. 51 hiervon stehen in Nordrhein-Westfalen auf der Roten Liste, so Thomas Muchow: „Einige gelten sogar als ausgestorben!“ Außerhalb der Beetkulturen konnten im Museumsgelände bisher 138 Wildkräuter der Dörfer und Äcker nachgewiesen werden, 21 davon sind gefährdet.

Künftig sollen regelmäßig ehrenamtliche Wildkräuterpatinnen und -paten im Freilichtmuseum ausgebildet werden, die bei Pflege und Schutz der seltenen Pflanzen helfen. Den ersten zehn Kursteilnehmenden konnten Prof. Schumacher und Dr. Mangold an diesem Tag bereits ihr Teilnahmezertifikat überreichen.

Ein neuer Lehrpfad durch das Museum ergänzt die Vermittlung des Projektes. Weitere Angebote, etwa eine „Entdeckungsreise“ für Kinder, Jugendliche und Familien rund um das Thema Wildpflanzen im Museum sind geplant.

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News

Neuer Sitzplatz lädt zum Verweilen ein – Innogy unterstützte das Projekt mit 2.000 Euro

Mechernich-Harzheim, 22.09.2020 – Der Grünpflege-Verein „Alte Eiche Harzheim“ hat ganze Arbeit geleistet und einen in die Jahre gekommenen Bildstock vor dem Verfall gerettet. Die Männer rund um den Vorsitzenden Roland Lubinsky haben außerdem vor dem religiösen Denkmal einen neuen Sitzplatz errichtet, der zum gemütlichen Verweilen einlädt. Unterstützt wurde das Projekt von „Innogy“.

„Innogy unterstützt bei dem Förderprojekt ‚Aktiv vor Ort‘ das soziale und tatkräftige Engagement seiner Mitarbeiter in ihren Heimatgemeinden finanziell mit 2000 Euro“, erklärt Innogy-Mitarbeiter Willi Zervos, der die Idee hatte, dem Grünpflegeverein bei der Umsetzung des Projektes zu helfen. Die Projektarbeiten sollen dabei in Eigenleistung von den Mitarbeitern und engagierten Helfern durchgeführt werden, so dass das Fördergeld fast ausschließlich für notwendige Materialien verwendet werden kann. LKW, Bagger, Rüttelplatte und was sonst so noch am Bau benötigt wurde, sei von den ortsansässigen Bauunternehmern Peter Schneider und Rainer Braun aus Harzheim zur Verfügung gestellt worden.

Das Dach des religiösen Kleindenkmals, das am Ortsausgang Richtung Pesch steht, wurde mit Schiefer neu gedeckt und ein Fenster eingebaut. Das Areal um den Bildstock wurde in weiteren etlichen Arbeitsstunden neu mit Natursteinen gepflastert. Doch damit nicht genug, denn Bäume und Blumen wollen die fleißigen Ehrenamtler auch noch pflanzen.

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Wachstum

Datencheck 2020 hilft bei der Gestaltung des demografischen Wandels

Düren, 22.09.2020 – Die Bevölkerung im Kreis Düren wächst bereits im siebten Jahr in Folge. Dieses Wachstum ist auf einen positiven Wanderungssaldo zurückzuführen, es ziehen also mehr Menschen in den Kreis Düren als fortziehen. Der größte Wanderungsüberschuss ist in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jahrigen zu finden. Verteilt auf die fünf Städte und zehn Gemeinden des Kreises leben aktuell mehr als 270.000 Menschen. Davon ist schon heute jede fünfte Person 65 Jahre oder älter.

Diese und zahlreiche weitere demografierelevante Daten hat Carolin Möller, Mitarbeiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familien und Senioren des Kreises Düren, in den „Datencheck 2020“ einfließen lassen. Die Broschüre gibt Auskunft über die Zusammensetzung und Entwicklung der Bevölkerung im Kreis Düren in den Jahren 2009 bis 2019. Der Datencheck nimmt den gesamten Kreis und seine 15 Kommunen kleinräumig bis auf die Ebene von 181 Orts- und Stadtteilen in den Blick. Diese detaillierte Datenerfassung ist der Hintergrund, vor dem sich die weiteren Ausprägungen des demografischen Wandels leichter beobachten und erfassen lassen. Gestaltende Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft können ihn nutzen, um aktuelle Chancen und Herausforderungen aufzuzeigen und entsprechende Handlungsimpulse daraus abzuleiten.

Dank der Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie hat der Kreis Düren als Teilnehmer im Projekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ (DWK) mit dem Datencheck nun ein weiteres hilfreiches Werkzeug zur aktiven Gestaltung seiner Zukunft. „Als einer der wenigen Teilnehmer des Demografiewerkstatt-Projekts hat der Kreis Düren eine Vorreiterrolle inne. Wir sammeln Erfahrungen bei der zielgerichteten Gestaltung des demografischen Wandels, von denen andere Gebietskörperschaften später profitieren können“, unterstreicht Landrat Wolfgang Spelthahn.

Der „Datencheck 2020“ kann online hier eingesehen werden: https://www.kreis-dueren.de/demografie

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Wachstum

Gesamtschule der Stadt Mechernich vom Verein „MINT-Zukunft“ ausgezeichnet

Mechernich, 22.09.2020 – Die Gesamtschule der Stadt Mechernich ist eine „MINT-freundliche Schule“ – als solche wurde sie vom Verein „MINT-Zukunft“ ausgezeichnet. Bewerben konnten sich alle Schulen, die eine verstärkte Profilbildung ihrer Schüler in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT) fördern und diese mit außerschulischen Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft vernetzen.

An der Gesamtschule in Mechernich ist die Förderung von Kompetenzen in diesem Bereich fester Bestandteil des Schulkonzepts. „Die gezielte Förderung fachlicher und methodischer Kompetenzen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern ist eine gute Investition in die Zukunft unserer Schüler“, so Anne Wloszkiewicz, didaktische Leiterin der Gesamtschule.

So hat es sich auch der Verein „MINT-Zukunft“ zum Ziel gesetzt, mit dem quantitativen und qualitativen Ausbau der MINT-Bildung in Deutschland dem Engpass an technisch-naturwissenschaftlich qualifizierten Fachkräften entgegenzuwirken und die Anzahl der qualifizierten Bewerber für entsprechende Ausbildungsberufe und Studiengänge zu steigern.

Bereits zu Beginn ihrer Schulzeit (Jahrgangsstufe 5) an der Mechernicher Gesamtschule besuchen alle Schüler das Fach Technik, das sie später im Rahmen des Wahlpflichtbereichs zu einem Schwerpunkt ihrer schulischen Bildung machen und bis zum Abitur fortführen können. Im Jahrgang 6 steht dann ein Computerführerschein auf dem Plan. Allen Jugendlichen werden dafür ein umfangreiches Microsoft Softwarepaket und eine individuelle E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt.

Ab der siebten Jahrgangsstufe werden die Arbeitsgemeinschaften „Chemie entdecken“, „Medienscouts“ und „Informatik“ sowie zusätzlich ab Jahrgang 8 die „Robotics AG“ für interessierte Schüler angeboten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an zahlreichen MINT-orientierten Wettbewerben (beispielsweise den Mathematikwettbewerben Pangea und Känguru, dem Roboterwettbewerb der RWTH Aachen oder der Schülerkrypto der Universität Bonn) teilzunehmen.

„Übergeordnetes Ziel unseres MINT-Curriculums ist es, unseren Schülern neue Berufsfelder in Wissenschaft und Technik zu eröffnen und sie damit »fit« für den Arbeitsmarkt der Zukunft zu machen“, so Lehrer Bastian Smets, der gemeinsam mit Frau Wloszkiewicz das MINT-Team der Schule koordiniert und selbst einen Masterabschluss in Maschinenbau der renommierten RWTH Aachen hat.

Um den Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in MINT-Berufe zu ermöglichen, kooperiert die Gesamtschule mit zahlreichen außerschulischen Partnern, etwa der Firma Deutsche Mechatronics, deren Werk in Mechernich regelmäßig besucht wird. Außerdem bestehen Kooperationen mit der Universität Bonn und der RWTH Aachen.

Als Mitglied im Netzwerk ANTalive (Angewandte Naturwissenschaften und Technik erleben) bietet die Gesamtschule den Schülern die Möglichkeit, an diversen Workshops in den MINT-Fächern teilzunehmen. Zusätzlich gibt es an der Schule ein besonders praxisnahes Berufsorientierungskonzept, in dem MINT-Berufe besonders berücksichtigt werden.

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News

Erstklässler in Mendig freuen sich über Spiel- und Sportgeräte von innogy Westenergie

Mendig, 22.09.2020 – Über ein Geschenk von innogy Westenergie konnten sich die Schulanfänger der Grundschule Pfarrer-Bechtel in Mendig freuen. Gemeinsam übergaben Bürgermeister Jörg Lempertz und Fabian Vocktmann, der ab 01.10.2020 als Nachfolger von Michael Dötsch die Leitung des Kommunalen Partnermanagements der innogy Westenergie übernimmt, den Erstklässlern ein Bewegungspaket mit verschiedenen Spiel- und Sportgeräten. Die Spielsachen stehen ab sofort für alle Schüler zum Toben in der Pause zur Verfügung.

Bürgermeister Jörg Lempertz erklärte: „In Zeiten, in denen Kinder immer häufiger und länger vor Computer, Spielkonsole und Handy sitzen, ist es umso wichtiger, dass sie sich ausreichend an der frischen Luft bewegen. Wir möchten auch in der Schule ein Bewusstsein für Bewegung und somit eine gesunde Lebensweise schaffen.“

„Unsere Bewegungspakete beinhalten verschiedene Module wie Softfußball, Sprungseil und vieles mehr – genügend Material, um die gesamte Schulklasse während der Pausen zum aktiven Spielen anzuregen“, ergänzte Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei innogy Westenergie. „Studien zeigen, dass richtige Ernährung und Bewegung an der frischen Luft zu einer gesunden frühkindlichen Entwicklung beitragen.“

Bereits seit vielen Jahren verteilt innogy Westenergie zum Schulanfang Frühstücksboxen und Bewegungspakete an die Erstklässler im Netzgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. In diesem Jahr sind es 17.673 Brotdosen und 801 Bewegungspakete. Das Engagement ist Teil der konzernweiten Bildungsinitiative 3malE.