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Förderantrag soll fast 15 Millionen Euro für den Stadtumbau nach Jülich bringen

Jülich, 08.10.2020 –  Drei komplette Ordner, soviel umfasst das fertige Integrierte Handlungskonzept (InHK) der Stadt Jülich, das das Planungsbüro MWM aus Aachen im Auftrag der Stadt am 30. September der Bezirksregierung in Köln übergeben hat. Am 25. Juni hatte bereits der Stadtrat grünes Licht für das Konzept gegeben und damit für die Fertigstellung die Weichen gestellt.

Mit der Abgabe des InHK hat die Stadtverwaltung nun den Grundstein für die Aufwertung der Innenstadt in den nächsten Jahren gelegt und erwartet die Zusage der Fördermittel für das erste Planungsjahr Mitte 2021. Wird der Antrag entsprechend bewilligt, erhält die Stadt für die vorgesehenen Maßnahmen eine Förderung in Höhe von 70% für die eingereichten Maßnahmen. Die Städtebauförderung ist vor allem für die bauliche Aufwertung der Straßen- und Plätze in der Innenstadt, die Steigerung der Attraktivität für Kunden und Besucher sowie die Unterstützung privater Eigentümer zur Verbesserung des Erscheinungsbildes von Immobilien gedacht. Das InHK als roter Faden der Innenstadtentwicklung greift aber zur Finanzierung der verschiedenen Maßnahmen nicht nur auf die Städtebauförderung zurück, sondern nutzt auch weitere Möglichkeiten, z.B. über die Zukunftsregion Rheinisches Revier. So sind auch Projekte wie der Bau eines Kongress- und Veranstaltungszentrums in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum, der Neubau des Hallenbades als Kombibad am Freibadstandort, die Anlage eines Pump-Tracks bis hin zum Ausbau des W-Lan in der Innenstadt oder einem Tiny House am Jugendzeltplatz möglich.

Allumfassend wurden Maßnahmen und Wünsche aus den verschiedenen Bereichen des städtischen Lebens in dem Konzept bedacht, bewertet und deren Umsetzung in einem Zeitplan festgehalten. Unter den vier Leitsätzen

– „eine kompakte, lebendige, vielfältige Innenstadt“

– „eine generationengerechte Kultur- und internationale Forschungsstadt“

– „eine Stadt der zukunftsgerichteten optimierten Mobilität“

– „unsere historische Stadt neu entdeckt“

werden die Ziele und Maßnahmen für die Innenstadt formuliert, während parallel ein Mobilitätskonzept erstellt wird, das eng an das InHK gekoppelt ist. „Wir sind stolz auf das Ergebnis des Prozesses und das fertige Integrierte Handlungskonzept. Das Konzept ist die Grundlage für die Modernisierung der Stadt nach den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger und damit für die Zukunft der Jülicher Innenstadt“ freut sich Bürgermeister Axel Fuchs.

Allerdings konnten in diesem ersten Konzept, der sogenannten ersten Förderstufe, nicht alle Punkte Anklang finden, die die Stadtverwaltung auf Wunsch der Bürger gern eingebracht hätte. So wurde Projekten der Vorzug gegeben, deren Dinglichkeit einen Aufschub nicht möglich machte und die in ihrer Kombination die größte Hebelwirkung für die Aufwertung der Innenstadt haben werden. Hierzu zählen z.B. die Umgestaltung des Markt- und Schlossplatzes oder der Kleinen Rurstraße. Aufgeschoben aber nicht aufgehoben sind Projekte wie die Sanierung des Rathauses oder Maßnahmen im Grüngürtel Ellbach. „Einige Projekte mussten wir Aufgrund des immensen Umfangs zwar auf einen späteren Zeitpunkt verlegen, es ist uns aber gelungen durch die Nutzung weiterer Förderzugänge die für Jülich prioritären Maßnahmen bereits im ersten Umsetzungspaket unterzubringen.“ so Bernd Niedermeier vom Planungsbüro MWM aus Aachen. Und davon gibt es in Jülich einige, denn wird dem Antrag stattgegeben, dann fließen das erste Mal nach rund zwanzig Jahren wieder Mittel der Städtebauförderung nach Jülich.

Drei volle Ordner zeigen aber jetzt schon auf, was die Stadtverwaltung mit Hilfe des Planungsbüros MWM in den kommenden zehn Jahren zu leisten hat. „Zusätzliche personelle Kapazitäten müssen geschaffen werden, um alle Projekte koordinieren und umsetzen zu können. Aber das ist es uns wert für ein besseres, gemeinsam geplantes Jülich,“ so Bürgermeister Axel Fuchs.

Nachdem die konzeptionelle Erstellung des InHK abgeschlossen ist, geht es nun an den Aufbau von Umsetzungsstrukturen, bevor im Frühjahr 2021 dann die konkretisierende Planung einzelner Projekte unter erneuter Beteiligung der Jülicherinnen und Jülicher, beginnt. Fest steht allerdings schon, dass die Umgestaltung des Marktplatzes, welcher auch die Grundlage für die Gestaltung der angrenzenden Straßenzüge und der Fußgängerzone bildet, den Anfang macht. Denn auch die Bezirksregierung hat erkannt: „Der Marktplatz ist in seiner Oberflächengestaltung und Möblierung stark in die Jahre gekommen und in der Funktionalität stark eingeschränkt“.

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Fortschritt

Eifel-Urlaubsziele aus Rheinland-Pfalz unter Deutschlands Top 100

Wierschem, 08.10.2020 – Das romantische Moseltal und die Burg Eltz gehören zu den 20 beliebtesten Sehenswürdigkeiten ausländischer Gäste in Deutschland. Das ergibt die aktuelle Online-Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Die Burg Eltz belegt demnach Platz 19, das romantische Moseltal Platz 13. Damit reihen sich diese rheinland-pfälzischen Ziele zwischen den Kreidefelsen auf Rügen, dem Schloss Neuschwanstein und dem Kölner Dom ein. Neben dem Moseltal und der Burg Eltz wurden weitere touristische Highlights des Landes in die Top 100-Liste gewählt.

So stehen Trier (35), das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal (41), die Landeshauptstadt Mainz (60), Bernkastel-Kues mit Weih-nachtsmarkt (65), die Reichsburg Cochem (76), die Hängeseilbrücke Geierlay (78), das UNESCO Welt-kulturerbe Dom zu Speyer (84) sowie der Moselort Beilstein (86) ganz oben in der Gunst ausländischer Gäste.

„Die DZT-Umfrage zeigt, dass Rheinland-Pfalz herausragende Urlaubsziele zu bieten hat“, sagt Stefan Zindler, Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. „Wir freuen uns, dass diese Sehenswürdigkeiten und Orte bei unseren ausländischen Gästen so beliebt sind und damit stellvertretend für weitere Entdeckungen in Rheinland-Pfalz werben.“Informationen zu rheinland-pfälzischen Sehenswürdigkeiten und Inspiration für den Urlaub suchen und finden ausländische Gäste vor allem online. Auf der französischen, niederländischen und englischen Webseite der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH www.allemagne
romantique.fr,www.rijnland-palts.nl und www.romantic-germany.info
findet der Gast viele Infos, Tipps und interessante Geschichten rund um das Reiseziel Rheinland-Pfalz.

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Wachstum

Meilenstein für die Energiewende in Rheinland-Pfalz, auch für die Eifel Landkreise

Region, 08.10.2020 – Die Energiewende in Rheinland-Pfalz ist wieder ein gutes Stück weit vorangekommen. Westnetz, der Verteilnetzbetreiber der Westenergie AG, hat die Bauarbeiten für die 17,5 Kilometer lange Hochspannungs-Erdkabelverbindung zwischen den Gemeinden Osburg und Thalfang beinahe abgeschlossen. Sie dient dem Transport der in der Region erzeugten Windenergie in die Verbrauchszentren. Westnetz hat in den Bau des Kabels rund 40 Millionen Euro investiert. Die Inbetriebnahme des Kabels erfolgt nach technischen Tests in den kommenden Wochen noch rechtzeitig zur anstehenden Windsaison. Zum Abschluss der Bauarbeiten stellten heute Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Gregor Eibes, Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich, und Stefan Küppers, Geschäftsführer der Westnetz GmbH, das Projekt vor.

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen deshalb bis 2030 unseren Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien erzeugen. Die Energiewende bedeutet aber nicht nur die Errichtung neuer Anlagen, sie bedeutet auch die Anpassung und Ausrichtung der Infrastruktur. Mit dem neuen „Windenergiekabel“ kommt noch mehr grün erzeugter Strom direkt zu den Verbrauchern. Ich bin sehr froh, dass die Verlegung der Hochspannungsleitung von Thalfang nach Osburg als Erdkabel gelungen ist. Damit wurden die Einwände vor Ort aufgegriffen und die Leitung konnte für alle so verträglich wie möglich umgesetzt werden. Solche Entscheidungen tragen maßgeblich zur Akzeptanz der Energiewende bei“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, ergänzt: „Wir sind stolz darauf, dass nun der im Hochwald erzeugte Windstrom nicht nur bei uns, sondern auch extern verbraucht werden kann. Das passt genau in unsere Klimaschutzstrategie, genau wie die Methode des Erdkabels anstelle von Überlandleitungen. Das kann sicher beispielhaft für ähnliche Projekte werden.“

Gregor Eibes, Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich, fügt hinzu: „Als Landrat begrüße ich die Realisierung dieser Hochspannungs-Erdkabelverbindung sehr, ist es doch eines der wichtigen klimapolitischen Ziele unseres Landkreises Bernkastel-Wittlich, die Nutzung der erneuerbaren Energien zu steigern und damit die Energiewende voranzubringen, ebenso wie der damit angestrebte Klimaschutz eines der zentralen Handlungsfelder unseres Kreisentwicklungsprozesses ist. Deshalb danke ich der Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der Westenergie, sehr herzlich für die Umsetzung dieses für unsere Region wichtigen Projekts.“

Verteilnetze sind ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt der Energiewende. Durch die Energiewende hat sich unser Energiesystem von Grund auf gewandelt. Schon heute sind über 1,9 Millionen Windräder und PV-Anlagen an das Netz angeschlossen, das sind mehr als 90 % aller Anlagen in Deutschland. Alleine im Netz der Westnetz sind es rund 200.000 Anlagen.

„Das Erdkabel ist in der Lage, die erzeugte Energie von über 60 Windrädern und damit eine Leistung von 260 Megawatt zu transportieren. Die durchgeleitete Strommenge entspricht dem Verbrauch von mehr als 120.000 Haushalten. Mit der Kabelverbindung zwischen Osburg und Thalfang leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Energiewende in Rheinland-Pfalz. Die Realisierung war ein echtes technisches Meisterleistung“, so Stefan Küppers. Die Herausforderung im Projekt lag vor allem bei der Länge der Kabelverbindung, aber auch an der Topografie im Hunsrück. Bei den Tiefbauarbeiten mussten Gebirgsformationen und Waldgebiete durchquert werden. So mussten beispielsweise ein Höhenrücken und eine Autobahn per Horizontalspülbohrungen unterquert werden.

Der Netzausbau war notwendig, um die zunehmenden Energiemengen aus den örtlichen Windkraftanlagen in das Netz einzuspeisen und zu transportieren. Das neue Erdkabel macht damit das regionale Netz im Hunsrück/Hochwald für alle Anforderungen und alle vorliegenden Ausbaupläne der Energiewende für mindestens 15 Jahre fit. Und darüber hinaus: Bei den Tiefbauarbeiten wurden weitere Leerrohre gelegt. Hier können zusätzliche Kabelverbindungen installiert werden, ohne dass Tiefbauarbeiten auf gesamter Strecke notwendig wären.

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Wirtschaft

IHK-Dialog mit Ober-/ Bürgermeistern und Wirtschaftsförderern des Landkreises Mayen-Koblenz

Mayen/Koblenz, 08.10.2020 – Während des Lockdowns hat sich gezeigt, dass bestehende Netzwerke noch wichtiger geworden sind. Deshalb initiierte die IHK-Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz mit Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker und Regionalberaterin Kristina Kutting einen IHK-Dialog mit den Ober-/Bürgermeistern und Wirtschaftsförderern der verbandsfreien Städte und Verbandsgemeinden. In diesen Gesprächen standen aktuelle Themen wie die Corona-Lage, Gewerbegebiete, Einzelhandel, Existenzgründungen oder die Fachkräftesituation im Mittelpunkt.

„Wir möchten mit diesen Gesprächen unsere persönlichen Netzwerke vermehrt nutzen und uns austauschen, um die Region weiterhin zu stärken“, so Martin Neudecker.

Die Kommunikation und das Netzwerk im Landkreis Mayen-Koblenz zeichneten sich vor allem während des Lockdowns positiv aus, da auf vielen Ebenen schnell miteinander kooperiert wurde und neue Kommunikationswege entstanden sind. Auch wenn derzeit neue digitale Medien wie Videokonferenzen sehr beliebt sind, ist der persönliche Austausch vor Ort unabdingbar und wertschätzend für alle Beteiligten.

Dieser IHK-Dialog soll nun weiterhin regelmäßig stattfinden und für die Städte bzw. Verbandsgemeinden und die IHK-Regionalgeschäftsstelle ein zusätzliches Instrument des persönlichen Austauschs und der Zusammenarbeit darstellen.

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Fortschritt

Mendiger Römerreich erhält „Rotondo Liege“ – Landkreis MYK erhält Liege zum Jubiläum

Mendig/Kreis MYK, 08.10.2020 – Zu seinem 50-jährigen Bestehen hat der Landkreis Mayen-Koblenz eine eigenproduzierte sogenannte Rotondo-Liege von der Rhein-Mosel-Werkstatt Koblenz erhalten.

Die Familienliege wurde passend zum Start der vier neuen Traumpfädchen am Weg „Mendiger Römerreich“ aufgestellt. „Die Liege wurde an einem aussichtsreichen Platz befestigt und wird mit Sicherheit vielen Wanderern große Freude und Entspannung bereiten“, freute sich Landrat Dr. Alexander Saftig, der das Jubiläums-Geschenk von Vertretern der Werkstatt entgegennahm. „Wir sind fast gleichalt wie der Landkreis und in fünf Jahrzehnten hat sich eine enge Freundschaft entwickelt und guten Freunden sollte man entsprechend gratulieren.

Was passt da besser, als ein Produkt von Menschen des Landkreises, für Menschen des Landkreises“, betonte Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der Rhein-Mosel-Werkstatt.

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News

Handy, Instagram, Zocken und Co – Medienerziehung in der Familie

Wittlich, 08.10.2020 – Der von Eltern des Cusanus-Gymnasium Wittlich gut besuchte Elternabend, durchgeführt von Daniel Zils im Auftrag des Pädagogischen Landesinstituts (PL), ermöglichte den anwesenden Eltern einen umfassenden Einblick in die Medienwelt ihrer Kinder und initiierte eine fruchtbare Diskussion zum Medienverhalten zuhause.

Der Abend wurde vom Referenten abgeschlossen durch praktische Tipps, wie Eltern erfolgsversprechend im Gespräch mit ihren Kindern einen Konsens erzielen können bezüglich des Medienverhaltens ihrer Kinder. Fast jedes Kind verfüge ab der 5. Klasse über ein Smartphone, nutze digitale Spiele (Minecraft, Fortnite, FIFA …), zudem WhatsApp, Instagram, Netflix, Google.

Aber auch das Medium Buch sei in der Altersgruppe der Fünft- und Sechstklässler von einem Drittel der in der JIM-Studie von 2019 befragten Jugendlichen noch sehr attraktiv. Im Schnitt seien Jugendliche, so das Resultat der Studie, etwa zwei bis drei Stunden online und seien ohne medienpädagogische Begleitung dadurch auch den negativen Seite der genannten Anbieter schutzlos ausgeliefert: Fake News, Beleidigungen, Cybermobbing. Vor allem digitale Spiel böten den Jugendlichen ein interaktives Erlebnis, ein intensives Wahrnehmen von Selbstwirksamkeit, einen Ausgleich zur Alltagsrealität
(Verpflichtungen in Schule und zuhause) und seien deshalb nicht nur bei Jungen sehr beliebt. Am Ende der gelungenen Veranstaltung verwies der Referent auf die Internetseite www.klicksafe.de. Hier könnten die Eltern weitere wichtige Informationen finden, um zuhause die Aufgabe der Medienerziehung ihrer Kinder wirksam umsetzen zu können.

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Impulse

Kinder-Apfeltag findet in Ulmen statt

Ulmen, 08.10.2020 – Am Mittwoch, 14. Oktober, findet in Ulmen wieder ein „Kinder-Apfeltag“ statt, der vom Eifelverein Ulmen im Rahmen des Ferienprogramms der Verbandsgemeinde Ulmen angeboten wird. Alle Kids, die wissen wollen, wie leckerer Apfelsaft hergestellt wird, sind bei dieser Veranstaltung richtig und können durch eigenes Erleben Experten bei der Apfelsaftherstellung werden.

Die Äpfel werden im Eifel-Maar-Park gesammelt. Dabei ist eine kurze Wegstrecke zu Fuß zurückzulegen. Dann werden die gesammelten Früchte gekeltert und zu Saft gepresst, von dem dann alle am späten Nachmittag etwas kosten und schließlich auch mit nach Hause nehmen können. Treffpunkt zu diesem Kinder-Apfeltag ist um 15:00 Uhr am Eifelvereinshaus im Eifel-Maar-Park in Ulmen und die teilnehmenden Kinder sollten mindestens 7 Jahre alt sein. Die Kosten belaufen sich 6 Euro pro Kind und darin sind jeweils ein Stück Apfelkuchen oder eine Apfelwaffel und ein Kanister mit frisch gepresstem Apfelsaft ent-halten; für die Eifelvereinskinder ist dieses Angebot kostenlos.

Die Teilnehmerzahl der Kinder ist auf 15 begrenzt und die Kinder können dann gegen 17:30 Uhr wieder am Eifelvereinshaus abgeholt werden. Um telefonische Anmeldung beim Jugend- und Seniorenbüro bei der Verbandsgemeindeverwaltung Ulmen unter Tel.: 02676 – 409210 wird gebeten. Hier können auch weitergehende Informationen erfragt werden. Die durch die Corona-Pandemie verursachten Beschränkungen werden auf jeden Fall eingehalten. Wilfried Puth

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Stadtbücherei Mayen dank umfangreicher Förderprogramme bald modernisiert

Mayen, 08.10.2020 – In den Räumen der Stadtbücherei Mayen wird in wenigen Wochen auch die Tourist-Info der Stadt Mayen ihren Platz finden. Das bisherige Untergeschoss wird dazu angehoben, die Arbeitsplätze und Kundentheke der Tourist-Info werden dann den angehobenen Raum einnehmen.

Die Stadtbücherei bleibt mit Ausleihtheke und Nahbereich im Erdgeschoss, Belletristik und Sachbücher teilen sich dann die 1. Etage. Der Kinder- und Jugendbereich ist weiterhin im 2. Stock zu finden.

Doch nicht nur im Erdgeschoss wird die Stadtbücherei moderner: Auch verschiedene Förderprogramme ermöglichen vielfältige Verbesserungen für die nach mehr als 40 Jahren im Theodore-Dreiser-Haus befindliche Einrichtung. Die mehreren Jahrzehnte der Nutzung sieht man den Räumlichkeiten an: Möbel bilden ein nicht mehr zusammenpassendes Sammelsurium und zeigen Abnutzungserscheinungen. Die gräulich-braune Farbgebung ist nicht mehr ansprechend.

Zunächst hat die Verwaltung schon einmal den Umzug der Tourist-Info und die erforderliche Neugestaltung genutzt, um die Bücherei wieder attraktiver zu gestalten.

Der Sachbuchbestand wurde konsequent reduziert, inhaltlich veraltete und /oder optisch unattraktiv gewordene Titel wurden ausgesondert. Der aktuellere und attraktivere Bestand wird zukünftig benutzerorientierter präsentiert.

Dank einer Förderung des Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz in Höhe von 20.000 € können die teilweise über 50 Jahre alten Wandregale durch attraktive neue Regalsysteme ersetzt werden, die eine flexiblere Nutzung und Präsentation der Medien ermöglichen. Ein klares Leitsystem wird den Lesern einen besseren Überblick über das Medienangebot ermöglichen. Attraktive Leserarbeitsplätze und Sitzgelegenheiten runden das neue Angebot ab.

Auch ist die Bücherei im Moment nicht barrierefrei erschlossen. Dies wird künftig durch eine Rampe aus Basaltstein erfolgen. Die Rampe wird entlang der rechten Hauswand angelegt werden und das anschließende Podest wird auf eine Breite von 1,50 m verbreitert.

Gefördert wird der Bau der Rampe durch den Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) im Rahmen von „Vor Ort für alle – Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen“. Dieser bezuschusst den Bau mit 75 % der Baukosten.

Um die Stadtbücherei auch im Bereich der Digitalisierung fit für die Zukunft zu machen wird vom dbv auch die Anschaffung eines Beamers und eines Notebooks gefördert. Damit können zukünftig beispielsweise Bilderbücher auch multimedial entdeckt werden.

„Dank dieser umfangreichen Förderungen und der Zusammenlegung mit unserer Tourist-Information ist die Stadtbücherei für die Zukunft gut aufgestellt und kann ihrem Bildungsauftrag weiter nachkommen“, so Oberbürgermeister Treis.

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Dirk Minor zum stellvertretenden Wehrleiter ernannt

Wittlich, 08.10.2020 – In kleiner Runde wurde Dirk Minor am Montagnachmittag zum stellv. Wehrleiter der Verbandsgemeinde Wittlich-Land ernannt und löst damit seinen Vorgänger Heiko Ensch zum 01.10.2020 ab.

Bereits am 27.08.2020 wählten die Wehrführer der einzelnen Feuerwehren in der Wehrführerdienstbesprechung Dirk Minor im 1. Wahlgang für diese verantwortungsvolle Funktion. Im Zuge der Ernennung wurde er außerdem zum Hauptbrandmeister befördert. Minor absolvierte 1994 seine Grundausbildung und engagierte sich fortan immer wieder bei der FFW Gipperath. Bei der Verbandsgemeinde Wittlich-Land setzen sich derzeit in den 44 Feuerwehren knapp 1.100 Mitglieder sowie 300 Jugendliche und 100 Bambinis ein.

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Wachstum

SB-Tankstelle der Firma Schäfer in der Nähe der Eifelautobahn, Abfahrt Mechernich/Bad Münstereifel, bietet auch AdBlue an

Mechernich/Blankenheim/Euskirchen, 08.10.2020 – Quasi direkt vor der Haustür vieler Autobahnanrainerkommunen in Eifel und Börde, nur einen Kilometer von der A-1-Abfahrt Mechernich/Bad Münstereifel entfernt, sprudelt eine idealtypische Treibstoffquelle. Da gibt es praktisch und zu günstigen Preisen Super, Super plus, Super E10, Diesel, Autogas und Adblue.

Die Geschäftsführer Rolf Schäfer und Guido Bauer stellten dem Mechernicher „Bürgerbrief“ jetzt zwei innovative Neuerungen vor, die sich bei immer mehr Kunden bewähren. Das ist zum einen eine eigene AdBlue-Zapfsäule. Nahezu alle Nutzfahrzeuge und immer mehr Diesel-Pkw nehmen den Harnstoff in Zusatztanks, der für eine nachhaltigere Abgasverbrennung und weniger Schadstoffausstoß bei modernen Dieselaggregaten sorgt.

Zum anderen setzt die SB-Tankstelle Schäfer am Mechernicher NyonsKreisverkehr beim Autogas auf ein Gemisch aus Butan und Propan, während die meisten anderen Autogasanbieter reines Propan führten. Rolf Schäfer: „Die Verbrauchswerte sind bei dem Gemisch günstiger – es wird besser verbrannt.“

60 Propan : 40 Butan im Sommer

Im Sommer verkauft die Schäfer-Tankstelle ein Gemisch aus 60 Prozent Propan und 40 Prozent Butan, im Winter ist es genau umgekehrt. Guido Bauer: „So haben Autogasverbraucher immer die der Jahreszeit angepasste beste Mischung im Tank.“

Rolf Schäfer: „Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden über das Mechernicher Stadtgebiet hinaus auf sechs Spuren an drei Tankinseln eine derartige Tankalternative bieten können.“ Getankt werden kann an den Tankinseln mit EC-Karte, Kreditkarten sowie UTA- und DKV-Karten. Getankt wird grundsätzlich per Karte und Pin-Code. Die Bedienung ist  einfach – und auch für technische Laien kein Problem. Man kann das, was zu tun ist, Schritt für Schritt am Tankautomaten nachvollziehen.

„Wichtig für nicht ganz rangiersichere Fahrer ist auch unsere großzügige Anlage mit breiten Anfahrt- und Rundfahrtmöglichkeiten direkt ab dem Kreisverkehr an der B 477, Autobahnauffahrt zur A1“, so Guido Bauer: „Wir sind preiswert, haben 24 Stunden offen, es gibt keine Wartezeiten an der Kasse, EC-Karte genügt!“ Fürs „Navi“ kann man die Adresse „Kiefernweg 44“ in Mechernich eingeben.

Verwaltung für Geschäftskunden

Für Vieltanker und Geschäftskunden gibt es die Kundenkarte von „Schäfer-Reisen“. Sie bringt den Vorteil einer einmal monatlichen Abrechnung per Abbuchung mit sich. Bei der Kundenkarte besteht die Möglichkeit, individuelle Daten wie Name des Fahrers, Kilometerstand und Sicherheitseinstellungen mit verwalten zu lassen.

Außerdem kann man mit der Schäfer-Kundenkarte bundesweit knapp 1000 andere SB-Tankstellen zum Teil in Autobahnnähe und in großen Gewerbegebieten nutzen. Genaue Informationen gibt es unter www.tank-netz.de Wer sich für die Karte interessiert, bekommt im Verwaltungsgebäude von „Schäfer-Reisen“ am Kiefernweg 44 nähere Informationen.