Kategorien
Wirtschaft

Zweite KSK Mayen Kunden-Veranstaltung als Telefonkonferenz fand eine große Resonanz

Mayen/Region, 10.12.2020 – Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Uwe Burkert beleuchtete die aktuelle Situation und wagte erste Ausblicke zur weiteren Entwicklung der Finanzmärkte in den kommenden Monaten. Das Jahr 2020 bleibt auch zum Ende hin weiter spannend. Corona, die US-Wahl und die Niedrigzinspolitik prägen unser Umfeld. Aktuell spielt die zweite Infektionswelle der Corona-Pandemie, aufgrund des

Teil-Lockdowns in allen Lebensbereichen nach wie vor eine große Rolle, was auch Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Kapitalmärkte und somit auch auf die persönlichen Geldanlagen hat

Nach der großen Resonanz auf die erste Telefon-Kundenveranstaltung im Sommer dieses Jahres lud die Kreissparkasse Mayen (KSK) nun zur zweiten Kunden-Infoveranstaltung in Form einer Telefonkonferenz ein, um Kunden und Anlegern einen Überblick zur aktuellen Lage auf den Finanzmärkten zu geben.

Zahlreiche Kunden der Kreissparkasse Mayen hatten sich im Vorfeld zu dieser Telefonkonferenz angemeldet, bei der der aus Stuttgart zugeschaltete Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Uwe Burkert im Interview mit dem Leiter des VermögensberatungsCenters der KSK Mayen, René Goldberg, sprach. In dem rund 70 minütigen Gespräch beleuchtete Burkert die aktuelle Situation im Teil-Lockdown und wagte erste vorsichtige Ausblicke zur wirtschaftlichen Entwicklung im Hinblick auf Geldanlagen, Immobilien- und  Aktienmärkte sowie Edelmetalle in den kommenden Monaten.

Zur aktuellen Situation äußerte sich Burkert vorsichtig optimistisch. Der Wirtschaftsmotor laufe gut, trotz einer gewissen Leichtsinnigkeit nach den Lockerungen des Sommers – auch trotz der Tatsache, dass die Infektionszahlen jetzt im Herbst höher liegen als im Frühjahr. Das Wachstum halte sich, was zeige, dass die Rettungsmaßnahmen greifen. Politik und Menschen haben viel gelernt und die Gesellschaft agiere nach wie vor besonnen, wie Uwe Burkert bemerkt.

Für 2021 prognostizierte der Chefvolkswirt der LBBW eine Erholung der Wirtschaft. Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes werde bei 4% liegen. Für die EU rechnet Burkert mit 4,5% und weltweit hält der Spezialist sogar 5,4% für realistisch, was auch als Folge der staatlichen Maßnahmen zu werten ist.

Hierbei muss aber relativiert werden, dass die Konjunktur in Deutschland einen Einbruch von 6% erlebt habe. Nach den Lockerungen im Sommer konnte bereits im 3. Quartal wieder ein starkes Wachstum beobachtet werden, was sich in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Seiner Einschätzung folgend wird es aber mindestens zwei gute Jahre brauchen, um das Level „vor Corona“ zu erreichen – vorausgesetzt es gibt keine weiteren negativen Einflüsse, z.B. durch weitere Corona-Wellen.

Burkert gab den Teilnehmern der Telefonkonferenz einen positiven Ausblick, in dem er symbolisch davon sprach, dass die Sonne derzeit aus zwei Richtungen aufgehe: Die eine Sonne stehe für China, das es geschafft habe, seine Wirtschaft wieder unter Volldampf hoch zu fahren und so die Weltwirtschaft mitziehe. Die zweite Sonne stehe für die baldige Einführung/Zulassung von wirksamen Impfstoffen, die voraussichtlich ein Stück weit Normalität erwarten lassen. Er relativiert jedoch, da einerseits überwiegend die Industriebranchen von Chinas Wachstum profitieren und andererseits die Immunisierung der Bevölkerung durch Impfungen mindestens ein halbes Jahr dauern könne, was in erster Linie von logistischen Herausforderungen und von der Impfbereitschaft in der Bevölkerung abhänge. So werde der Herbst 2021 voraussichtlich ein flacheres Infektionsgeschehen zeigen als der Herbst 2020. „Corona wird uns auch in 2021 weiter begleiten. Wir werden aber besser damit umgehen können, aufgrund einer besseren medizinischen Versorgung und neuer ökonomischer Erkenntnisse“, ist sich Uwe Burkert sicher.

Zur Situation in den Vereinigten Staaten nach der zurückliegenden Präsidentschaftswahl geht der Chefvolkswirt der LBBW davon aus, dass sich unter dem neuen Präsidenten Joe Biden der Umgangston verändern bzw. verbessern werde. Ein Kurswechsel werde aber nicht zu erwarten sein, da Biden in der Sache hart bleiben wird, bzw. bleiben muss, auch um den Wählern aus dem „Trump-Lager“ gerecht zu werden. Es wird weiterhin um Handelskonflikte und Rüstungsfragen gehen, vermutet Uwe Burkert.

Bei der Entwicklung des Zinsniveaus geht Burkert davon aus, dass Zinserhöhungen der EZB noch auf sich warten lassen werden, auch um stark verschuldeten Staaten ihren Schuldenabbau zu erleichtern, begünstigt durch die aktuell niedrige Inflationsrate. Das dürfte Anleger allerdings eher nicht erfreuen, was diese dazu bewegen wird, sich nach Alternativen umzuschauen. Des einen Freud sei des anderen Leid, wie Burkert mit einem hörbaren Schmunzeln resümiert.

Den Aktienmarkt prognostiziert er mittelfristig mit einer grundsätzlich positiven Grundstimmung, auf der viele Anleger „mitschwimmen“ werden. Die Aktie biete hier drei entscheidende Vorteile: Zum einen handele es sich um reale Werte, mit einem entsprechenden Unternehmensgegenwert. Zum anderen seien diese Werte durch Verkauf schnell in Liquidität umsetzbar. Zu guter Letzt sei über die Dividenden trotz niedrigem, bzw. negativem Zinsniveau eine Rendite zu erzielen, was durch die vollen Auftragsbücher vieler Unternehmen begünstigt wird. Es empfiehlt sich jedoch das Portfolio auch international zu bestücken, um von den positiven Entwicklungen in anderen Ländern zu profitieren. Gold sei hierbei als Stabilisator immer eine gut Beimischung im Portfolio. Grundsätzlicher Nachteil damals wie heute ist, dass Gold keinen Zinsenertrag erzielt. Weiterer Nachteil ist, dass Gold in Dollar gehandelt werde, dessen Kurs zum Euro ggf. sinken kann. Es ist aber von einer stetigen Wertsteigerung auszugehen, resümiert Burkert.

Auf dem Immobilienmarkt beobachtet Burkert moderat steigende Preise. Die niedrigen Zinsen tragen dazu bei, dass das Kaufinteresse nach wie vor hoch sei. Wobei das Interesse an Wohnobjekten in den Randgebieten der Ballungsräume stärker sei als in den Innenstadtbereichen.

Bei den gewerblichen Immobilien zeichne sich eine Spreizung ab. Produktions- und Lagerobjekte seien aktuell sehr gefragt, was im boomenden Online-Handel begründet liegt. Büro- und Einzelhandelsimmobilien hingegen werden aktuell eher schlecht nachgefragt. Hier spielt u.a. eine Rolle, dass vermehrt aus dem Homeoffice gearbeitet werde.

Beim Thema Nachhaltigkeit empfiehlt Burkert das CO2-Thema im Auge zu behalten. Hier profitieren in erster Linie Unternehmen, die sich der Thematik gegenüber aufgeschlossen zeigen und ihre Strategien danach ausrichten, z.B. durch Nutzung alternativer Energien. Unternehmen die hier nicht mitziehen (können), werden eher gemieden oder deren Aktien werden mit Abschlägen gehandelt. Großen Einfluss werden hier künftig auch staatliche Fördermaßnahmen haben, die das Thema der Nachhaltigkeit als Bedingung in den Fokus nehmen. Kurzum: Das Thema Nachhaltigkeit wird in nächsten Jahren weiterhin sehr präsent sein.

In der abschließenden Fragerunde, in der Uwe Burkert gemeinsam mit René Goldberg auf zuvor eingereichten Kundenfragen eingingen, beleuchtete Burkert noch das Thema Brexit. Seiner Ansicht nach werde der sich abzeichnende harte Brexit keine großen Auswirkungen auf Konjunktur und Kapitalmärkte in Deutschland und der EU haben, da sich viele Unternehmen in den vergangenen Monaten gut vorbereiten konnten. Auch die staatlichen Instrumentarien bieten den Unternehmen hier zusätzliche Sicherheitsreserven. Anders sieht es für britische Unternehmen aus, da die britische Regierung hier sehr nachlässig, wenn nicht sogar überfordert war.

Im Anschluss an die Fragerunde bedankte sich René Goldberg als Leiter des VermögensberatungsCenters bei Uwe Burkert für seine Ausführungen und bei den zahlreichen Teilnehmern und zog ein positives Fazit zur zweiten KSK-Kundenveranstaltung im Rahmen einer Telefonkonferenz: „Ein sicher spannendes und gutes Format, um mit unseren Kunden auch künftig auf diesem Weg in Kontakt zu bleiben“.

Kategorien
Wirtschaft

TechniSat mit neuem Business-Online-Shop für Schutzausrüstung

Daun, 09.12.2020 – Unternehmen, Institutionen und Behörden jeder Größenordnung können sich kostenlos im TechniSat Business-Online-Shop unter www.shop.technimask.de  registrieren und für den geschäftlichen Bedarf von Atemschutzmasken, Mund-Nasenschutz, auch FFP2 Masken, sowie Hygiene- und Desinfektionsmittel Made in Germany bequem und einfach online bestellen.

Seit Mitte Juli produziert TechniSat Gesichtsmasken am Standort in Schöneck/Vogtland (Sachsen). Darunter Alltagsmasken, aber auch Modelle, die für Infektionsschutzzwecke und für den medizinischen Bereich geeignet sind. Hierbei ist die Nachfrage und der Bedarf besonders groß, vor allem nach CE-zertifizierten FFP2- und medizinischen Masken. Daher werden in Kürze zusätzlich auch am TechniSat Standort in Staßfurt FFP2-Masken produziert.

Um den Beschaffungsprozess für Geschäftskunden einfach zu gestalten, hat TechniSat eine neue Onlineplattform ins Leben gerufen. Geschäftskunden können schnell und einfach auf das Produktsortiment zugreifen und online bestellen. Nicht nur Produkte für Mund-Nasenschutz werden in dem neuen Shop angeboten, sondern auch Hygiene- und Desinfektionsmittel. Attraktive Komplettpakete bieten beides an.

Einfacher Onlinekauf

Die intuitive, übersichtliche Bedienung des Online-Shops spart Zeit und vereinfacht den Einkaufsprozess. Ein schneller Zugriff auf Produkte mit Netto-Einkaufspreisen und Mengenstaffeln sowie der Erhalt von Rechnungen mit ausgewiesener Umsatzsteuer sind weitere Vorteile für registrierte Geschäftskunden. Zudem bietet das Kundenkonto einen Überblick über bereits getätigte Bestellungen. An sichere und vielfältige Zahlungsweisen wurde ebenfalls gedacht: Ob per PayPal, Kreditkarte oder gesicherter Rechnungskauf, der neue Shop ist auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden abgestimmt.

Ein zuverlässiger Partner bei der Beschaffung von Schutzausrüstung

Um den neuen Business-Online-Shop von TechniSat zu nutzen, muss vorab eine Registrierung erfolgen. Registrieren können sich Geschäftskunden aus den Bereichen Gesundheitswesen, wie Kliniken und Ärzte, Hilfsorganisationen, Industrie- und Handwerksunternehmen, Hotellerie, Bildungsstätten und Behörden, Pflegeheime- und -dienste oder der technische, medizinische und pharmazeutische Handel.

Entwickelt von nexxoo: Die Digitalagentur in Berlin

Der Business-Online-Shop von TechniSat wurde von der nexxoo Apps & Internet GmbH entwickelt. Interdisziplinär in den Bereichen Mobile, UX-Design, Digitalmarketing, E-Commerce und Online, ist die Berliner Agentur spezialisiert auf die Entwicklung von Online-Shops, Apps, interaktive Anwendungen und Webseiten. Geräte- und plattformunabhängig mit hohem Designanspruch und Expertise in der Markenführung und -positionierung für verschiedene Kunden. nexxoo gehört zum Unternehmensverbund der Techniropa Holding GmbH und der Dunk Media Group.

Masken, Maschinen und Vlies: „Sicher Made in Germany“

Bei der Produktion der Masken „Made in Germany“ im sächsischen Schöneck setzt TechniSat auf einen Maschinenpark, der ebenfalls aus Deutschland stammt. Auch bei dem Vlies vertraut TechniSat auf die Qualität der heimischen Herstellung, denn die Produktion erfordert Expertise. Das sogenannte Meltblown-Vlies ist essenziell für die Filterung der Schadstoffe aus der Luft und muss daher hohen Qualitätsstandards entsprechen. Hier setzt TechniSat auf das Meltblown-Vlies von TechniForm, einem Schwesterunternehmen aus Nerdlen/Eifel. Das Unternehmen blickt auf mehr als 10 Jahre Geschichte als Kunststoffspezialist zurück.

Deshalb produziert TechniSat Masken

TechniSat ist als ein führendes und traditionsreiches Unternehmen aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik bekannt, welches seit Jahrzehnten herausragende elektronische Produkte entwickelt und produziert. TechniSat ist Teil der Techniropa Holding GmbH, die ein Verbund erfolgreicher Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern ist. Die Firmengruppe verfügt, neben der Expertise im Elektroniksegment, zusätzlich über eine langjährige Erfahrung im Bereich der Kunststoffproduktion und Maschineneinrichtung. Außerdem ist TechniSat ein Unternehmen der LEPPER-Stiftung, die sich der Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens und der Pflege verpflichtet hat. Das gebündelte Know-how der Firmengruppe und die damit verbundene Flexibilität machen es TechniSat möglich, auf Marktveränderungen schnell und systematisch zu reagieren, so wie sie im Jahr 2020 durch COVID-19 eintraten.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen erfordern ein wirtschaftliches und politisches Umdenken. Es wird immer wichtiger, unabhängiger von Importen zu agieren, wenn es um Produkte für die allgemeine Grundversorgung geht. Deshalb hat sich TechniSat dazu entschlossen, im Bereich der Atemschutzmasken einen signifikanten Beitrag zur Unabhängigkeit zu leisten. Die Produktion von Vlies und Masken erfolgt unter der permanenten Einhaltung hoher Qualitäts- und Hygienestandards. Nur so kann eine Spitzenqualität „Made in Germany“ gewährleistet werden.

Kategorien
Wirtschaft

TPS/Daun: Werksleiter Udo Karst in den Ruhestand verabschiedet

Daun, 09.12.2020 – Ende November 2020 hat die TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH Udo Karst, Werksleiter des INOS-Werkes (nahtloses Edelstahlrohr-werk), in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Udo Karst war über 36 Jahre bei TPS beschäftigt. Die seinerzeitige Einstellung erfolgte als Maschinenbautechniker für das technische Büro INOS. Anfang Januar 1989 wurde Udo Karst zu einem Meister des INOS-Werkes ernannt. Am 04.07.1997 war dann die Ernennung zum Produktionsleiter/Werksleiter des Edelstahlrohrwerkes.

Die Geschäftsleitung, bestehend aus Peter Lepper, Matthias Jäger (Sprecher der Geschäftsführung), Dr. Michael Koch (Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist), Frau Doris G. Lepper und INOS-Verkaufsleiter Michael Klütz verabschiedeten Udo Karst. Sie dankten ihm für die sehr gute Arbeit bei TPS in den letzten fast 40 Jahren. Nachfolger von Udo Karst wurde Moritz Meier, der seit Juli 2013 bei TPS beschäftigt ist und ein sehr gutes Duales Studium abgeschlossen hat. Für alle TPS-Werke ist seit April 2020 Dr. Michael Koch verantwortlich. Im Fokus des Ruhestandes von Udo Karst stehen, wie er sagte, zunächst seine Familie, Gesundheit und die umfangreichen Hobbys.

Kategorien
Wirtschaft

Literatur to go: Bücherschrank von Westenergie lädt zum Tauschen und Schmökern ein

Bell/Saffig, 09.12.2020 – Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken.

„Der Bücherschrank von Westenergie ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Gemeinde beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betont Ortsbürgermeister Stefan Zepp. „Als Partner der Gemeinde Bell kümmern wir uns nicht nur um die Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, wenn sich der Bücherschrank schnell zu einem Treffpunkt des Literaturtausches entwickelt“, erklärt Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie in der Region.

Der Bücherschrank steht auf dem neuen Dorfplatz an der Hauptstraße. Er ist rund um die Uhr geöffnet, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Ehrenamtliche Paten achten auf die Bücherschränke, sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

Die Mini-Bibliotheken verteilen sich im gesamten Kerngebiet von Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Zu den Standorten im Gebiet des Regionalzentrums Rauschermühle gehören zahlreiche kleine Gemeinden wie Plaidt oder auch größere Kommunen wie Polch oder Daun. Der erste Bücherschrank wurde 2011 in Bramsche im Landkreis Osnabrück eröffnet, der 100. im Jahr 2015 in Schwalmtal am Niederrhein. Inzwischen gibt es bereits mehr als 200 Bücherschränke der Westenergie.

Weitere Infos zu den Bücherschränken von Westenergie sowie eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter www.westenergie.de/buecherschraenke.

Kategorien
Wirtschaft

Erster Platz beim NRW.BANK.Ideen-wettbewerb – Im Unternehmerpark Meckenheim herrscht große Freude

Meckenheim, 09.12.2020 – Meckenheim und Rheinbach haben den NRW.BANK.Ideenwettbewerb für Kommunen 2019-2020 gewonnen. Mit dem gemeinsamen „bio innovation park Rheinland“ sicherten sie sich den ersten Platz und damit ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro für eine direkte Sachverwendung im Kontext der eingereichten Idee.

„Das ist nicht nur ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, sondern vor allem ein ausgezeichneter Beleg dafür, dass sich Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz auszahlen“, erklärte der Meckenheimer Bürgermeister Holger Jung bei der Präsentation des Preises an der „Workbox“ im Unternehmerpark Kottenforst. Der Preis sei interkommunal geprägt und ziele im Konkreten auf den Unternehmerpark. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir uns gegen andere Mitbewerber durchgesetzt haben. Dieser Gewinn ist keine Selbstverständlichkeit. Da steckt viel Arbeit drin“, so Holger Jung, der der NRW.Bank seinen Dank aussprach. Für den Rheinbacher Bürgermeister Ludger Banken „ist die Auszeichnung des ‚bio innovation park Rheinland‘ ein weiterer erfolgreicher Schritt, die Region mit den Städten Meckenheim und Rheinbach als maßgeblichen Standort der Bioökonomie zu etablieren.“

Auch Dirk Schwindenhammer freute sich über den Preis. Der Wirtschaftsförderer der Stadt Meckenheim hatte die Bewerbung unter dem Projekttitel „bio innovation park Rheinland – Gewerbeflächenprofilierung durch Klimaschutzmaßnahmen“ maßgeblich vorangetrieben. Sein Hauptaugenmerk hatte er auf den neuen Unternehmerpark Kottenforst gelegt. Dieser entsteht – durch Bahnlinie und Autobahn direkt angebunden – am „Eingangstor“ der Apfelstadt im Nordwesten Meckenheims. Seine Ausrichtung ist deutschlandweit beispielgebend, denn die Stadt setzt bei der Vermarktung bewusst auf nachhaltige Erfolge und nicht auf kurzfristige Gewinne.

Für die Profilierung des Unternehmerparks entwickelte die Wirtschaftsförderung spezielle Ansiedlungskriterien. Zu ihnen zählen unter anderem die Zugehörigkeit zum Branchencluster „bio innovation“ beziehungsweise die Stellung im Wertschöpfungsmodell „Präzisionsgartenbau“, der ressourcenschonende Umgang mit Flächen, die Bebauung, Gestaltung und Nutzung der Grundstücke, insbesondere das Bauen mit Holz und der Einsatz erneuerbarer Energien sowie weitere Klimaschutzmaßnahmen. Die naturnahe Gestaltung geht einher mit den zukunftsweisenden Ansiedlungskriterien, die im Unternehmerpark Kottenforst angelegt werden: der Einsatz von Photovoltaikanlagen auf Dächern und Wänden, die Nutzung von grünem Strom, Solarthermie, Geothermie, die energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe und die Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Anlagen). Die ersten Unternehmen haben mit der Umsetzung ihrer Bauvorhaben bereits begonnen, weitere konkrete Beratungs- und Ansiedlungsgespräche laufen.

Bestandteil des Unternehmerparks ist ein Demonstrationsgebäude (Workbox) des gemeinsamen Forschungsprojektes „Kompetenzschwerpunkt Biobasierte Produkte – Teilprojekt Baustoffe“ der Universität Bonn, der Alanus Hochschule und der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg. Sie wurde aus innovativen ökologischen Baustoffen errichtet. Als Partner des Forschungsprojektes stellt die Stadt Meckenheim unter anderem ein 5.000 m² großes Gewerbegrundstück zur Verfügung, während die Baufinanzierung durch Forschungsmittel und Sponsoren erfolgte. Die Akteure verfolgen das Ziel, langfristig das NRW-Kompetenzzentrum für innovative Baustoffe zu etablieren und damit ein weiteres Ausrufezeichen hinter den Klimaschutz zu setzen.

Kategorien
Wirtschaft

Volksbank RheinAhrEifel eG gehört in gleich zwei Kategorien zu den besten Banken in Rheinland-Pfalz

Koblenz/Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel – 08.12.2020. Weiterer großer Erfolg für die Volksbank RheinAhrEifel eG: Sie gehört nicht nur in ihrem Geschäftsgebiet, sondern auch in Rheinland-Pfalz zu den Topbanken in Sachen Beratungsqualität. Das renommierte Deutsche Institut für Bankentests GmbH kürte die Genossenschaftsbank in der Kategorie „Private Banking“ zur „Besten Bank in Rheinland-Pfalz“. Mit ihrer Beratungsleistung setzte sie sich gegen 300 Banken durch. Die Bestnote 1,2 bedeutet neben dem Gold-Rang auch landesweit Platz 1. Eine weitere Auszeichnung erhielt die Volksbank RheinAhrEifel für ihre Firmenkundenberatung: Mit der Note 1,37 sicherte sie sich den dritten Platz (Bronze-Rang) unter den besten Banken in Rheinland-Pfalz. Hier wurden insgesamt 1.400 Bankfilialen getestet. „Wir freuen uns sehr und sind stolz auf die gute Bewertung, mit der wir gleich in zwei Kategorien zu den besten Banken in Rheinland-Pfalz gehören. Das ist eine wichtige Bestätigung unserer Arbeit“, erklärt Walter Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel. „Die Testsiege zeigen, dass es uns nach der Fusion im vergangenen Jahr gelungen ist, gemeinsam noch stärker zu sein. Wir sind verlässlicher Kreditgeber sowie hochqualifizierter und spezialisierter Ansprechpartner für unsere Mitglieder und Kunden.“

Fünffacher Testsieger in Koblenz

Basis der landesweiten Auswertung ist der diesjährige Bankentest, den das Deutsche Institut für Bankentests Anfang des Jahres durchführte. Ausgangspunkt ist das so genannte „Mystery Shopping“. Dazu vereinbaren verdeckt agierende Tester Beratungstermine. Im Gespräch fließen dann bis zu 30 Kriterien in die Beurteilung mit ein. Im Kern geht es darum, möglichst passgenau auf die persönliche Situation des Kunden einzugehen und gemeinsam individuelle Lösungen für seine Ziele und Wünsche zu erarbeiten. In Koblenz, am Hauptsitz der Bank, gewann die Volksbank RheinAhrEifel Anfang des Jahres den Bankentest in allen fünf möglichen Kategorien: Privatkunden-, Firmenkunden-, Baufinanzierungs- und Private Banking-Beratung sowie im Bereich Digital Banking.

Kategorien
Wirtschaft

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankt Iris Schmitz für 40 Jahre als Arbeitgeberin und Meisterin in Mechernich

Mechernich, 08.12.2020 – Zum 40. Jahrestag ihrer Meisterinnenprüfung im Friseurhandwerk bekam Inhaberin Iris Schmitz im „Haarstudio Iris“ in der Turmhofstraße 36 am 2. Dezember hohen Besuch. Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen sowie Wirtschaftsförderer Dennis Müller gratulierten namens der Stadtverwaltung und der Mechernich-Stiftung.

Gratulationscour mit Bürgermeister (v.l.): Ralf Claßen, der Stiftungsvorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, Meisterinnen- und Selbständigkeitsjubilarin Iris Schmitz, Wirtschaftsförderer Dennis Müller und Stadtverwaltungschef Dr. Hans-Peter Schick im „Salon Iris“ in der Turmhofstraße. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Für Patientinnen, Kinder wie Frauen, die Ihre Haare unter anderem nach Krebstherapien verloren hatten, sammelte die 62jährige Friseurmeisterin mit Zusatzausbildung als Perückenmacherin Haarspenden ihrer Kundinnen und stellte daraus aufwändige und teure Naturhaarperücken für diese von der Mechernich-Stiftung betreuten Patientinnen her.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankte der in Köln geborenen und in Schwerfen aufgewachsenen Meisterin aber auch dafür, dass sie seit ihrer Verselbständigung am 2. Dezember 1980 in Vussem vielen Kolleginnen verlässliche Arbeit gegeben und insgesamt bis heute über 75 Lehrlinge im Friseurhandwerk ausgebildet habe.

Innungsbeste auf Landesebene

Ralf Claßen gratulierte als Vorsitzender der gemeinnützigen Bürgerstiftung Mechernich bereits im Vorfeld des 40jährigen Geschäftsbestehens: „Mit den Krankenkassen können die Betroffenen – meistens Frauen, aber auch krankheitsbedingt haarlose Kinder – nur synthetische Perücken oder aber Echthaarperücken in sehr großen Zeitabständen und auch nicht in voller Höhe abrechnen.“ Sie seien auf Unterstützung angewiesen.

Iris Schmitz kam mit zwölf Jahren durch ein dreiwöchiges Praktikum zu ihrem Traumberuf, mit 14 ging sie bei Hans Trimborn in Mechernich in die Lehre. Ihre Gesellinnenprüfung absolvierte Iris Schmitz als Innungsbeste auf Landesebene. Nach fünf Jahren meldete sich die inzwischen 22jährige zur Meisterprüfung an.

Am 2. Dezember 1980 machte sich die frischgebackene Meisterin mit eigenem Salon in Vussem selbstständig, am 2. Mai 1984 eröffnete sie ihr zweites Friseurgeschäft, Damen-/Herren- und Kinder-Salon in Mechernich. 1990 wurde die Dependance im Zentralort die Hauptgeschäftsstelle von „Haarstudio Iris“, der Salon in Vussem wurde geschlossen. Iris Schmitz‘ Spezialausbildung als Perückenmacherin nahm sie zusätzlich zum Haarstudio im Jahre 2010 auf.

Jeanette Salentin (v.r.) und Birgit Briesgen, die beide bereits 20 beziehungsweise 33 Jahre bei Iris Schmitz arbeiten, mit Kundinnen im Kassenbereich des Salons. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ihre Mitarbeiterin Birgit Briesgen ist seit 33 Jahren in der Firma, Jeanette Salentin ist der Meisterin seit 20 Jahren treu. Die Jüngste im Bunde, Yvonne Buning, gehört seit zwei Jahren zum Team. Neuestes Standbein im Salon Iris in der Turmhofstraße ist der Gesundheitsbereich.

Bürgermeister erster Patient

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick war der erste Patient, der auf einer Spezialliege Platz nahm, die die Kölner Diplom-Sportlehrerin und Physiotherapeutin Anne Schöttes entwickelt hat, die zum Jubiläum ebenfalls zu Gast in Mechernich war.

Das Gerät dient der Entspannungstherapie und bietet eine Mischung aus Mikromassage, Infrarotbestrahlung, Elektromagnetfeldtherapie, Vibration und Musiktherapie. Sie dient Stressabbau, dem Lösen von Blockaden, baut neue Energien auf und hilft bei der Entgiftung. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der mit Iris Schmitz das symbolische Band zur Gesundheitsliege durchschnitt, war jedenfalls von der Behandlung sehr angetan.

Kategorien
Wirtschaft

Eifel-Eier sind Garant für den Erfolg – Geflügelhof Andres aus Mendig

Mendig/ Prüm, 07.12.2020 – Dass die EIFEL Eier eine wahre Erfolgsstory sind, ist inzwischen unbestritten. Etwa 20 unterschiedliche Betriebe produzieren und vermarkten als EIFEL Produzenten mittlerweile mehr als 100 Millionen EIFEL-Eier im Jahr. Diese Entwicklung ist aber nicht zufällig geglückt, sondern ist das Ergebnis extrem harter und kontinuierlicher Arbeit. Und hier kommt auch schon Guido Andres mit Familie und Team ins Spiel.

Guido Andres ist aktuell selbst Herr über ca. 150.000 Legehennen in Bodenhaltung, die sich in mehreren Ställen vornehmlich in der Osteifel verteilen. Darüber hinaus bezieht er von anderen Eifeler Familienbetrieben EIFEL-Eier in BIO-Qualität, in Freiland und auch in Bodenhaltung, um diese an den Handel und auf Märkten zu vertreiben. Insgesamt kommen somit nochmals ca. 80.000 Hühner mit hinzu. Die Liste der Qualitätsauszeichnungen liest sich sehr spannend: BIO-Zertifizierung, Qualitätszeichen Rheinland-Pfalz, GVO-freies Futter, KAT-Zertifizierung – und natürlich unsere EIFEL Prüfung bzgl. garantierter Herkunft.

Für die Regionalmarke EIFEL war es sehr wichtig, dass direkt mit Start in 2005 der damals bereits leistungsstarke und LEH-erfahrene Geflügelhof Andres aus Mendig ins Netzwerk kam. Denn – damals wie heute – steht der Familienbetrieb aus Mendig für viele andere EIFEL-Ei Produzenten als perfekter Kooperationspartner zur Verfügung. Dabei geht es um das Thema Verpackung, um das Thema Färben, um das Abpuffern von Überhängen bzw. das Ausgleichen von zusätzlichen Bedarfen u.v.m.

Diese Kapazitäten, betrachtet man bspw. das recht neue Logistikcenter mit mehr als 2000 qm, waren und sind beste Bedingungen für ein aufstrebendes Netzwerk, um lockerer experimentieren und etwas wagen zu können, ohne sich einem zu großen Risiko aussetzen zu müssen. Wer tanzt nicht gern übers Seil und weiß ein Netz mit doppeltem Boden unter sich?

Die nicht immer sichtbaren Leistungen des Geflügelhof Andres sind ein Paradebeispiel für erfolgreiche Kooperationsmodelle für landwirtschaftliche Betriebe in unserer Heimat und für unser gesamtes EIFEL Netzwerk von unschätzbarem Wert.

Deshalb sagen wir gerne auch einmal wieder DANKE an Familie Andres – EIFEL: gemeinsam mehr erreichen!

Kategorien
Wirtschaft

Video erklärt den Unternehmerpark Kottenforst in Meckenheim

Meckenheim, 07.12.2020 – Wirtschaftsförderer stellt dem Ausschuss für Bau, Wirtschaftsförderung und Tourismus das Konzept zur Gewerbeflächenprofilierung vor. Der Unternehmerpark Kottenforst zählt zu den bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekten der Stadt Meckenheim. Rund zehn Jahre haben Planung, Flächenankauf und Erschließung des insgesamt ca. 45 ha großen Geländes gedauert. Der erste von drei Bauabschnitten mit ca. 20 ha Nettobauland ist seit November 2019 fertiggestellt. Die Planung für den zweiten ca. 11 ha großen Bauabschnitt hat begonnen.

„Luftbild“:
Der Unternehmerpark Kottenforst aus der Vogelperspektive.
Foto: Stadt Meckenheim

Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer berichtete jetzt im Ausschuss für Bau, Wirtschaftsförderung und Tourismus über den aktuellen Stand der Vermarktung. Zu Beginn präsentierte er ein neues Video, mit dem der Unternehmerpark und die Ansiedlungskriterien in nur zwei Minuten und 25 Sekunden veranschaulicht werden.

„Bis März 2020 war die Nachfrage nach Grundstücken enorm. Nahezu täglich meldeten sich Interessenten. Der Lockdown und die weiteren Folgen haben die Nachfrage stark ausgebremst. Erst seit Ende des Sommers steigt die Zahl der Interessenten wieder merklich an“, erklärte der Wirtschaftsförderer. Kein Unternehmen, das schon vor der Corona-Krise Interesse gezeigt habe, sei jedoch abgesprungen. Entscheidungen und wichtige nächste Schritte im Planungsprozess hätten sich jedoch verzögert oder seien von den Betrieben zurückgestellt worden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bald die nächsten Grundstücke verkaufen können“, so Schwindenhammer. Denn mehrere Unternehmen befänden sich im Bewerbungsprozess.

Die Stadt Meckenheim hat zur Vergabe von Grundstücken Kriterien aufgestellt und möchte den Unternehmerpark durch Klimaschutzmaßnahmen profilieren. „Die Nachfrage nach Grund und Boden ist in der Region immens. Es herrscht ein großer Flächendruck. In Meckenheim werden landwirtschaftliche Flächen und Bereiche zur Naherholung und für den Tagestourismus ebenso stark nachgefragt wie Bauland für Wohnen und Gewerbe. Hinzu kommt, dass die Stadt Meckenheim als grüne und nachhaltige Stadt weiterhin attraktiv sein möchte und nach dem Oberziel ‚Gerne im Grünen leben und arbeiten‘ handelt. Darüber hinaus ist der Klimaschutz ein Ziel, das sich über alle Handlungsfelder erstreckt“, begründet Dirk Schwindenhammer die Vorgehensweise. Daher sei beim Grundstücksverkauf auch keine Eile geboten. „Wir müssen uns genau anschauen, wem und für was wir den wertvollen Grund und Boden verkaufen. Denn wir möchten die Nutzung steuern und so langfristig die bestmöglichsten Zukunftseffekte für die Stadt erzielen“, betont Schwindenhammer.

Die Basis des Ansiedlungskonzeptes bildet der bio innovation park Rheinland e.V., dem die Stadt angehört. Das Netzwerk aus Unternehmen und Hochschulen arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich an Projekten. Ein Forschungsprojekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hatte das Ziel, einen klimaneutralen Wissenschafts- und Gewerbepark zu etablieren. Auf diesem Ansatz baut das Meckenheimer Konzept auf. Hierfür wurde die Stadt Ende 2019 bereits bundesweit als „innovative Wirtschaftsförderung“ ausgezeichnet.

Zu den Vergabekriterien gehören zum Beispiel die Zugehörigkeit zum Branchencluster „bio innovation“ und die Stellung innerhalb eines Wertschöpfungmodells, ein ressourcenschonender Umgang mit Flächen, die Anzahl der Arbeits- und Ausbildungsplätze, die betriebswirtschaftliche Eignung, Verkehrseffekte, die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens und stadtentwicklungspolitische Ziele.

Darüber hinaus werden Klimaschutzmaßnahmen bewertet, wie das Bauen mit Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen, sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Um die Unternehmen von alternativen Bauweisen zu überzeugen und sie auf dem Planungsweg zu begleiten, wurde ein Beratungshandbuch erstellt. Zusätzlich besteht das Angebot an die Unternehmen, sich von Experten im Hinblick auf das Bauen mit Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen beraten zu lassen. Weitere Beratungen zum Beispiel mit der Effizienzagentur NRW sind möglich.

Erste Baustellen im Unternehmerpark

Im Unternehmerpark hat die Josef Küpper und Söhne GmbH mit Sitz in Bonn mit dem Bau begonnen. Auf einem ca. 2.000 m² großen Grundstück entsteht eine Filiale für den Sanitär-Heizung-Klima-Betrieb in Hybridbauweise. Die tragenden Betonteile des Systembaus stehen bereits. Derzeit werden die Holzrahmenwände gesetzt. Das energieautarke Gebäude wird mit Photovoltaik an Wänden und auf dem Dach erstellt. Besonderer Clou ist ein bewilligtes Förderprojekt des NRW-Wirtschaftsministeriums zum Thema Wasserstoffspeicherung. Es ist geplant, eine Pilotanlage zu errichten und mehr Energie zu erzeugen, als für das Gebäude benötigt wird.

Als nächstes wird die Aubergine & Zucchini Vollwertfrischdienst, Partyservice & Catering GmbH mit Sitz in Bonn mit dem Bau einer Zentralküche und einem Verwaltungstrakt beginnen. 2021 sollen die 50 Mitarbeiter in den neuen Betrieb einziehen.

Dirk Schwindenhammer berichtete auch über die Idee, das „Kompetenzzentrum Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“ im Unternehmerpark zu etablieren. Hierzu haben Studierende der Alanus Hochschule im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Experimentalgebäude „Workbox“ aus nachwachsenden Baustoffen errichtet. Das von der Stadt zur Verfügung gestellte 5.000 m² große Areal wird außerdem von der Universität Bonn als Freiluftlabor gestaltet. Angedacht ist, auf dem Grundstück später noch einen Showroom sowie ein Büro- und Laborgebäude zu errichten. Die Workbox dient derzeit als Anschauungsobjekt und Studierenden als Umkleide und Abstellraum.

Mehr Infos unter: www.unternehmerpark-kottenforst.de

Direkt zum Video: https://unternehmerpark-kottenforst.de/wp-content/uploads/2020/10/Unternehmerpark-Kottenforst_UHD.mp4?_=1

Kategorien
Wirtschaft

Einzigartige Videogrußkarten: cardonia by TechniSat geht an den Start

Daun, 04.12.2020 – Mit der neuen cardonia App kann jeder digitale Grüße in Form von Bildern und Videos individuell gestalten und diese als Grußkarte mit integriertem 7“ LCDBildschirm verschenken.

Besondere Anlässe erfordern besondere Aufmerksamkeit. Doch die Suche nach einem individuellen, persönlichen Geschenk gestaltet sich oft als schwierig. Dabei
wecken Erinnerungsbilder, liebevolle Botschaften und persönliche Videos die größten Emotionen und sind heutzutage schnell mit dem Mobiltelefon gemacht.
Allerdings sind sie über das Handy verschickt nicht ganz so besonders und perfekt in Szene gesetzt wie mit einer hochwertigen Videogrußkarte, die man auspackt und mit Vorfreude öffnet. cardonia bietet daher die perfekte Lösung. Sie vereint Grußkarte, Fotobuch oder Videobotschaft in einem, ganz individuell gestaltet und als schönes Geschenk verschickt.

Die Videogrußkarte der besonderen Art

Die cardonia App ist für die Mobiltelefon-Betriebssysteme iOS und Android verfügbar. Das Hochladen von Bildern und Videos ist einfach und schnell. Bei den
Designs der Karten stehen sechs Möglichkeiten zur Auswahl, die zu den verschiedensten Anlässen passen – Hochzeit, Geburtstag, Jubiläum, Weihnachten
und zu vielen mehr. Man wird zu jedem Anlass fündig.

Große Freude, einfache Handhabung

Wer eine cardonia Videogrußkarte geschenkt bekommt, braucht diese nur zu öffnen und schon läuft das Video auf einem 151 x 85 mm großen, kontrastreichen
LCD-Bildschirm automatisch ab. Wenn gewünscht auch in Dauerschleife, 80 Minuten lang. Ist der Akku leer, kann sie mit dem beiliegenden USB-Kabel wieder
aufgeladen werden. Konsequente Erweiterung des Produktportfolios Die TechniSat Digital GmbH hat sich seit 1987 vom Anbieter von Satellitenempfangstechnik zu einem der führenden deutschen Hersteller von Lifestyle-Elektronik entwickelt. Die Videogrußkarten von cardonia by TechniSat sind
ein weiterer Schritt in Richtung digitaler Trendprodukte.

Die cardonia App ist ab sofort im App Store und bei Google Play erhältlich. Alle Informationen zu cardonia by TechniSat finden Sie unter www.cardonia.app